Arbeitslosigkeit steigt im Februar um 5,2 Prozent

01.03.2012 | 10:29 |   (DiePresse.com)

380.460 Menschen waren im Februar in Österreich ohne Arbeit. Die Arbeitslosigkeit beträgt damit 8,4 Prozent.

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380460 Menschen waren Ende Februar in Österreich ohne Arbeit. Das sind um 5,2 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der Beschäftigten um 60.000 auf über 3,3 Millionen und erreichte damit eine Rekordhöhe, teilte das Sozialministerium am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Von den Menschen, die derzeit keine Arbeit haben, sind 310.064 (+6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) als Arbeitslose registriert. 70.396 Menschen nehmen an Schulungen teil (+1,3 Prozent).

Laut der österreichischen Berechnungsmethode beträgt die Arbeitslosenquote 8,4 Prozent und ist damit gegenüber dem Februar 2010 um 0,3 Prozentpunkte gestiegen.

Kältewelle

Vor allem die Kältewelle habe dazu geführt, dass etliche Arbeitsplätze - etwa am Bau - verloren gingen, heißt es. Laut dem Sozialministerium haben aber fast 100.000 Arbeitslose bereits eine Stellenzusage. Das sind um 7,2 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Die Anzahl der arbeitslosen Jugendlichen ist im Februar gegenüber dem Vergleichsmonat um 2465 auf 45.240 Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren angestiegen, ein Plus von 5,8 Prozent. Dabei ist die Anzahl der arbeitslosen jungen Erwachsenen von 19 bis 24 Jahren um 7,7 Prozent gestiegen, jene der Jugendlichen bis 19 Jahren um 1,3 Prozent gefallen.

 

(APA)

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68 Kommentare
 
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Gast: gast1984
02.03.2012 08:26
1 0

Ja ja das Wetter wars....pff!


Gast: gast1984
02.03.2012 08:26
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Ach ja...

http://www.zamg.ac.at/klima/klima_monat/wetterrueckblick/
"Im Großteil Österreichs war es um 2,0 bis 2,5 Grad zu warm (Vergleich mit dem Klimamittel 1971-2000)."

Gast: Alkoholmops
02.03.2012 07:26
0 0

Darstellungsweisen

Wenn die die "ganztägig Trunkenen" (inkl. ihrer selbst) als "Vollbeschäftigte" mitzählen, wirken die Zahlen auf mich plausibel.

Gast: fi ha
01.03.2012 22:25
1 0

wenn man die vielen frühpensionisten dazurechnet

und die frühere frauenpension

sind es weit mehr als im EU durchschnitt.

aber zu den beschäftigten dürfte man eigentlich nur zählen wenn das einkommen zum leben reicht. das ist bei weitem nicht bei allen arbeitenden der fall.

Antworten Gast: fugazi
02.03.2012 03:22
0 0

Re: wenn man die vielen frühpensionisten dazurechnet

"aber zu den beschäftigten dürfte man eigentlich nur zählen wenn das einkommen zum leben reicht. das ist bei weitem nicht bei allen arbeitenden der fall"

dazu völliges unverständniss...

wie auch immer ist unsere heile welt im wandel... abgesehen von eu, von der spö und co.(die ja vor allem hier die einzigen gründe der verschlechterung sind...) werden die zeiten "anders"..
und niemand wird das so gleich ändern.. auch kein strache.., so viel is ja das mindeste dass das klar ist...

also unglaublich aber wahr!!; es liegt an jedem selbst was er heute macht!

es gibt viele, auch mit familie die wissen dass man sich verändern kann, weitergehen kann... die sind heut gefragt, die werden weiterkommen...


Gast: Kortl des pockts ned
01.03.2012 21:52
1 0

aus mit der niedrigensten Arbeitslosigkeit.

Solange die SPÖ "Regiert."..............

Gast: Erdbeersahne
01.03.2012 20:44
1 0

Norwegische Presse

Der Norwegischen Presse ist heute zu entnehmen:
Die Arbeitslosigkeit innerhalb der EU ZONE hat einen neuen Rekordwert erreicht: Noch nie war die Arb.losigkeit höher als momentan. Soll man gratulieren? :-/ denn Van Roumpoy meint just heute, man habe nun einen sehr guten Schritt re. Krise getan und es gehe bergauf. (Das dachten die Menschen am Heck der Titanic auch!).

Laut Eurostat lag die Arbeitslosenzahl im Jänner bei 172.000

..was nichtmal die Hälfte der aktuellen 380.000 ist. Das erklärt vielleicht wieso wir nach der EU Definition eine so niedrige Arbeitslosenrate haben.

Das wirft aber auch ein sehr schräges Licht auf die Definition. Und natürlich meldet das AMS diese Zahl an eurostat, die ermitteln nicht etwa von Brüssel aus unsere Arbeitslosigkeit.

Gast: Walter4
01.03.2012 19:41
1 0

Arbeitslos werden nur Leute in der Privatwirtschaft

Beim Staat oder staatsnahen Betrieben geht man ab 50 in Pension und bekommt (Nationalbank) 24 Monatsbezüge Abfertigung.

Antworten Gast: UKW
01.03.2012 19:55
2 0

Re: Arbeitslos werden nur Leute in der Privatwirtschaft

Beamte kann man schon alleine schon deshalb keine Arbeitslosigkeit zumuten, weil sie sich um die Arbeitslosenversicherungsbeiträge drücken. Klingt zwar nicht logisch, ist aber so. Noch weniger logisch ist, dass Beamte, falls sie entlassen werden (etwa wenn sie sehr, sehr schlimme Sachen gedreht haben), trotzdem eine Geldleistung vom Staat bekommen, die zwar nicht Arbeitslosengeld heißt, aber genauso hoch ist. Wie gesagt, alles nicht logisch, aber trotzdem Realität in Österreich.

Gast: gladiator18
01.03.2012 18:52
2 0

BRD: 10 Millionen Arbeitslose, Dummland Österreich: knapp 1 Million.

....Alles andere ist Lüge....

WIR haben die geringste Arbeitslosenrate !!


tönte es vor kurzem.

Nach schweizer Berechnung haben wir mind. 15% Arbeitslose.

ALLE unter 65 Jahren abzüglich einer aliquoten Invalidenrate.

Doch die Wahrheit hat keinen Platz im Gehirn von ökon. Halbgebildeten !

Griechenland lässt grüssen.

Das, werte ÖsterreicherInnen, ist gelebte unSOZIALPARTNERSCHAFT !!!

0 0

Re: ökon. Halbgebildeten

. . . solange die Wirtschaftspartei sich als Trittbrettfahrer der roten Privilegien- und Pfründewirtschaft anbiedert, kann's nur schlimmer kommen.
So fehlt eine christliche Familienbewegung, eine christliche Arbeiter und Angestelltenfraktion, welche dem multikulturellen Trend der Union und der Linken entgegentrete.


Gast: Typo99
01.03.2012 15:59
0 2

Typo bei Gesamtprozent?

... ich bezweifle stärkstens, dass Österreich auf 8,4% hochgeschossen ist ... wo man auf der Site vom AMS doch 4,1% angegeben sind (und somit noch immer EU Rekord) ... wenn ich mich nicht irre

Gast: fugazi
01.03.2012 14:57
3 1

...

komisch komisch...

nach meiner lehre bei den öbb hab ich sofort gekündigt, da ich keinen tag länger mit solchen hinterweltlern verbringen wollt.

kurz darauf 2 jahre als kellner in einem bierpub, zwischendrin monategarbeiter in der schweiz, mal dort mal da.. mal ohne geld durch südamerika, mal mehr geld in der schweiz.. am schwierigsten wars noch in wien als halodri einen job zu finden, aber auch dort gings, als elektriker, als haustechniker, sogar im theater als bühnentechniker... alles eher aus spass oder langeweile... heute, (mein ca. 15. job) ist aussendienst für eine schweizer firma, mit österreichischen politikergehalt.. aber auch das ist unbefriedigend obwohl mehrere zigtausend franken in kurzer zeit verdient waren... bald wirds wieder was neues..

ich kenn auch genügend leute, auch junge die problemlos und flexibel unterwegs sind...

wers in den wohlstandsländern nicht schafft, schaffts nirgend wo...


0 0

Re: ...

bravo, wenigstens einer, der nicht dem staat am sack hängt! neid muss man sich erarbeiten, mitleid bekommt man umsonst.

Re: ...

Offensichtlich sorgen sie sich nur um sich.

Ich habe Familie

Familien bedeutet Verantwortung

Aus Verantwortung erwächst Verpflichtung

Wer Verpflichtungen übernimmt hat ein Problem mit dem Jobwechsel in finanzieller sowie geographischer Sicht.

Antworten Antworten Gast: fugazi
02.03.2012 01:18
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Re: Re: ...

bla bla bla...

meine problemkind und jugendzeit war mein erfolg...

Antworten Antworten Antworten Gast: fugazi
02.03.2012 03:29
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Re: Re: Re: ...

und sorry!

klar hab ich mit beziehung ohne kind leicht reden, aber es gibt genügend beispiele mit familie die sich auch "geographisch" verändern...

Antworten Gast: Johann S
01.03.2012 18:57
1 0

Re: ...

Sie sind auf Kosten dieser Hinterweltler ausgebildet worden.
Ihre nicht überprüfbaren,in schnoddriger Schreibweise gemachten Angaben,lassen mich sehr zweifeln.

Antworten Antworten Gast: fugazi
02.03.2012 01:17
0 0

Re: Re: ...

sher recht haben sie!!!

und heute mit 30, habe ich absolut keine lust ein kind in diese welt zu zeugen, da die warscheinlichkeit sehr hoch liegt dass mein kind ein facebook und sonstigen allen verkauften systembürgertumscheisstreck verfallen wird und irgenwann nach einem konservativen wastl schreien wird der ihre armseelige welt retten soll....

Österreich ist EU-Land mit niedrigster Arbeitslosigkeit (Die Presse: 31.08.2011)

Wie tönte es noch im August:
"Österreich bleibt in der EU das Land mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit. Für Juli meldete die Alpenrepublik eine saisonbereinigte Rate von 3,7 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Im Juni betrug die Rate noch 3,9 Prozent. Die Arbeitslosenrate in der Eurozone bleibt indes unverändert gegenüber Juni bei 10,0 Prozent. In der gesamten EU blieb sie wie im Vormonat bei 9,5 Prozent."

So schnell kann es also gehen, wenn die Führung führungsschwach ist.

Danke, liebe ÖVSPÖ!

Zahlen sollten überdacht werden

Nachdem es sich Österreich seit Jahrzehnten leistet die Leute in Frühpension zu schicken ist ein Vergleich mit den anderen Staaten mehr als hinkend. Auch Beschäftigungsrekorde sagen nicht wirklich viel aus, da jede Beschäftigung und somit auch die Minderbeschäftigung bzw. Teilzeitbeschäftigung in diese Statistik mit der gleichen Wertigkeit eingeht wie ein Vollzeitjob. Würde man die Beschäftigungswerte auf Vollzeitjobs umrechnen würde die Tendenz vermutlich schon ganz anders aussehen.

Bleibt noch das Problem, daß viele Vollzeitbeschäftigte (von Teil- oder Minderbeschäftigten will ich erst gar nicht reden) aus ihrem Erwerbseinkommen ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können und somit auf Transferleistungen der Gesellschaft angewiesen sind.

Wenn man wirklich aussagekräftige Zahlen haben will, müßte man meines Erachtens die Zahl jener Personen die einen Job suchen mit dem sie ihren Lebensunterhalt decken können (somit Summe aus Arbeitslosen, in Schulung befindliche Personen, ungewollt in Teil- oder Minderheitsbeschäftigungen Tätige) in Relation zu jenen Personen die ihren Lebensunterhalt aus ihrer Erwerbstätigkeit decken können setzen. Vor allem im Zeitablauf hätte diese Kennzahl einige Aussagekraft.

Gast: 1. Parteiloser
01.03.2012 14:15
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Der Anfang eines Trends zu wirklich harten Zeiten?

Das wirtschaftliche Umfeld in Österreich hat sich dramatisch verschlechtert. Nicht nur, dass die Kaufkraft (fallende Realeinkommen, höhere Konsumabgaben, abkassieren der kalten Progression) immer mehr verloren ging, auch die Wettbewerbsfähig des Standortes Österreichs ist heute schon Geschichte.

Die Unternehmen können also am Österreichischen Markt kaum mehr was verdienen (Ausnahme Korruptionsgeschäfte) und haben so kaum mehr ein Interesse am Wirtschaften. Es ist auch schon so, dass 43% der KMU permanent in der Verlustzone operieren (Meldung BA9)

Unternehmen im globalen Wettbewerb haben in Österreich schon bis über 50% der Wertschöpfung in Form von Zwangsabgaben zu leisten. Damit können die Unternehmen mittelfristig niemals wettbewerbsfähig sein. Die Unternehmen werden also, zum Überleben, flüchten müssen oder Kennzahlen wie die 43% der KMU ausweisen (so lange das auch geht).

Wenn es aber keine Unternehmen, oder weniger Unternehmen, gibt, dann gehen die Arbeitsplätze verloren, bzw. werden reduziert. Eine Kompensation durch Frühruhegenüsse in Massen oder Massen an Beschäftigungsverhältnissen in den geschützten Bereichen wird es nicht kompensieren können, weil die Finanzierung fehlen wird.

Eine Staatlichkeit, welche Ruhegenüsse bis über 100.000.- Euro p.a. unter Soziales bucht sich aber auch mehr als 1 Mio. Menschen in Armutsgefährdung hält, eine solche Staatlichkeit bringt die eigentliche Kältewelle übers Land. Die meint der Sozialminister wahrscheinlich auch.

Re: Der Anfang eines Trends zu wirklich harten Zeiten?

Vielen Dank für Ihre textbausteine...

Hab schon gewartet wann es soweit ist...

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
01.03.2012 14:50
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Re: Re: Der Anfang eines Trends zu wirklich harten Zeiten?

Bitte schön!

Kannst Du die Texte und deren Aussagen schon begreifen?

Kannst Du nun die Zukunft, nach dem aktuellen Trend, nun besser einordnen?

 
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