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Lufthansa: Neue österreichische Fluglinie statt AUA?

02.03.2012 | 16:11 |   (DiePresse.com)

Die AUA könnte fallen gelassen werden, um eine neue österreichische Fluglinie auf Basis der Regionaltochter Tyrolean zu gründen.

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In der Konzernzentrale der AUA-Mutter Lufthansa gibt es "Überlegungen, die stark defizitäre AUA fallen zu lassen und eine neue österreichische Fluggesellschaft auf der Basis ihrer Regionaltochter Tyrolean zu gründen", schreibt die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagsausgabe). Der radikale Schritt könnte erfolgen, wenn es nicht gelingt mit den Gewerkschaften einen Kompromiss über Einschnitte vor allem bei den Pilotengehältern zu finden.

Eine derartige Vorgangsweise wäre für die Lufthansa nicht neu. Auch die Schweizer Tochter Swiss ist nach der Insolvenz der Swissair aus deren ehemaligem Ableger Crossair entstanden. Auch die belgische Tochter Brussels Airline wurde aus der Delta Air Transport, der Regionalsparte der früheren belgischen Fluglinie Sabena, geschaffen.

AUA-Piloten sollen Tyrolean-KV akzeptieren

Die Gerüchte kommen in Umlauf, knapp nachdem die AUA-Führung den Bord-Kollektivvertrag gekündigt hat und ihre Mitarbeiter drängt, die wesentlich günstigeren Konditionen der Tyrolean zu akzeptieren. Der neue AUA-Chef Jaan Albrecht wollte sein Sparpaket ursprünglich bis 1. März unter Dach und Fach haben, musste aber einer Verlängerung der Verhandlungen bis Mitte März zustimmen.

Am heutigen Freitag gibt es auch eine Betriebsversammlung des Bordpersonals. Der Betriebsrat überlegt seinerseits laut "Standard" den günstigeren Kollektivvertrag der Tyrolean zu kündigen.

(APA)

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128 Kommentare
 
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Gast: vielflieger
07.03.2012 08:40
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falsche Diskussion

Mir geht die Diskussion für/gegen die Gewerkschaft in die ganz falsche Richtung. Was mich als Passager interessiert, ist ein ordentliches Kabinenprodukt zu einem vernünftigen Preis. Als ich das letzte Mal Business nach NY gebucht habe, war die AUA mit ihrem "Museumsprodukt" um 1/3 teurer als die anderen Angebote (zB Swiss) mit einer wesentlich besseren Businessklasse.

Ich finde es auch inakzeptabel, dass man Verkehrsrechte für die Emirates und vergleichbare Airlines künstlich begrenzt. Geht alles zu Lasten der Konsumenten.

Das mit der Existenz der AUA wird sich von selbst regeln. Wie man an der Swissair/Swiss sieht geht es auch nach einer Katastrophe weiter. Das wären zwar ein paar traurige Jahre für den Standort Wien aber der wird es auch überleben (wie viele andere Standorte, die das schon durchgemacht haben).

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Neue österreichische Fluglinie statt AUA?

Jetzt bin ich aber verwirrt: Ich dachte die AUA gehört der Lufthansa? Da von einer österreichischen Fluglinie zu sprechen, ist doch sonderbar!

Der Volksmund sagt:

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

Dementsprechend sieht die Gewerkschaft partout nicht ein, dass jahrelang über die Verhältnisse gelebt wurde und jetzt die Zeit für Sparmaßnahmen gekommen ist. Nicht zuletzt, da sie (systemimmanent) einen Gesichts- und damit Machtverlust nicht hinnehmen kann.

Mit dieser Einstellung treibt sie allerdings die AUA geradewegs in den Konkurs. Und dann werden die Gewerkschafter, die den Hals nicht vollkriegen, schon sehen, was sie davon haben.

Gast: Gast 2012
04.03.2012 15:04
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Gewerkschaften vernichten Arbeitsplätze und Volksvermögen

mit ihren völlig überzogenen Forderungen werden es die Gewerkschaften bald geschafft haben, daß der Nobelschuppen AUA in die Lüfte entschwebt und nie mehr landet...

Gast: sponserer
04.03.2012 13:20
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pensionen

Was wird dann aus all den versprochenen Zusatzpensionen fuer ehemaliger Mitarbeiter wie Piloten, Manager,... Diese Günstlinge kosten doch die AUA hunderte MIllionen jährlich.
Angesichts dieser Lasten aus Staatsbetriebszeiten ( derzeit gibt es das nur mehr bei Telekom , OEBB, VERBUND, ASFINAG, ....) wird das AUA'lein nicht zu sanieren sein.
Man sollte den Mitarbeitern/Aktionären reinen Wein einschenken.

Gast: EKO
03.03.2012 19:42
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Ich hätte einen schönen Namen

AUA

Auenland Airlines

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AUA!


...der Name ist Programm

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Man kann auch die Hand abbeissen, die einem füttert!

Die Belegschaftsvertreter scheinen bis heute nicht begriffen zu haben, dass die AUA kein "Staatsbetrieb" mehr ist, dessen Funktion es ist, zu Bestbedingungen Prestigeposten und Bonzenversorgung auf Staatsunkosten zu sichern. So eine Firma kann man natürlich bestreiken und hoffen, dass auf Grund der zahlreichen Belegschaft wie z.B. in der ÖBB die jeweilige Wahlstimmenoptimiererfraktion auf Kosten des unbekannten Steuerzahlers Gehaltszucker ausstreut. Nun ist es mit dem Staatsbetrieb vorbei und es sind zu wenige privilegierte Wähler da, um den Subventionstropf anzuhängen. Bleibt der natürliche Verlauf der Dinge: Konkurs und Ende des Privilegienstadels!

Re: Man kann auch die Hand abbeissen, die einem füttert!

Sie meinten vermutlich die Hand die Einen schlägt!?!

Re: Re: Man kann auch die Hand abbeissen, die einem füttert!

Ich will auch mit €10.000 pro Monat geschlagen werden. Bitte!

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Re: Re: Man kann auch die Hand abbeissen, die einem füttert!

Sie sind ein guter Wähler! Sinn verstehend lesen könne Sie nicht, aber blöd posten!

Re: Re: Re: Man kann auch die Hand abbeissen, die einem füttert!

War wohl ein Scherz, oder bloß blöd dahergeredet mangels Durchblick?
Bitte nochmal lesen diesmal aber mit eingeschaltetem processor.

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Es lebe die österreichische Verkehrspolitik

Es ist schwer verständlich, dass der Steuerzahler einmalig 0,5 Mrd. Euro hinblättern musste, so dass österreichs einzige ernst zu nehmende Fluglinie verschenkt werden konnte, damit sie jetzt möglicherweise in der Bedeutungslosigkeit einer Regionalflugline versinken wird. Was wird wohl aus den vielen Jobs der Zulieferer (Flughafen Wien, etc.) werden, die dann auf ihre Melkkuh verzichten müssen? Wie werden Geschäftszentralen reagieren, denen dann möglicherweise ihre guten Verbindungen von und nach Wien abhanden kommen? Was ist aus der grossen österreichischen Luftfahrtlösung geworden, die uns seinerzeit ein Hr. Streicher eingebrockt hat?

Im Gegensatz dazu darf der österreichische Steuerzahler jedes Jahr mehr als 1 Mrd. Euro in eine ÖBB buttern, deren fragwürdige Leistung wohl auch früher oder später zu deren Untergang führen wird. Was werden wir da wohl hinblättern müssen, damit uns diese Geldverbrennungsmaschinerie irgendwer abnehmen wird?

Andererseits ist es mehr als verständlich, dass der neue Eigentümer der AUA in erster Linie die Profitabilität und nicht die Verkehrspolitik auf der Agenda hat. Daher wird an einer Restrukturierung des AUA-Konzerns wohl kein Weg vorbei gehen. Das werden auch die Gewerkschaften, die noch die letzten sind, die unter politischem Einfluss stehen, zur Kenntnis nehmen müssen. Die großen Zulieferer, die noch politisch verwaltet werden, werden sich dann wohl auch restrukturieren müssen, damit sie dem Steuerzahler nicht zur Last fallen werden....

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Re: Es lebe die österreichische Verkehrspolitik

welche es heimischen Frächtern bekanntlich schwerer macht als den Flugbetrieben, weil dort unzählige Bonzen unterkommen durften ?

Jedem (unverbildeten) Bürger sollte heute bereits klar sein, dass Bonzentum eben unverhältnissmässig mehr kostet als wirtschaftlich richtige Einscheidungen wie sie nun die Muttergesellschaft zu fällen hat um überleben zu können !

Schluss mit lustig samt beamtierten Posten in Banken und Fliegern samt Firmen welche deswegen marode sind, solange die Politik mitmischen darf !


Gast: Blankenstein Husar
03.03.2012 11:24
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Unsere Politiker sind doch wahrlich die größten Deppen, wo gibt!

Genau dieses Szenario haben nämlich alle halbwegs mitdenkenden Beobachter vorausgesagt!

Hätte man vor 3 Jahren die AUA in ganz normal in Konkurs geschickt, wären dem Steuerzahler zumindest hunderte Millionen Euro erspart geblieben...

Jetzt haben wir keine Fluggesellschaft mehr,
gekündigte Mitarbeiter
und das Geld ist auch dahin....


Antworten Gast: kaspersk
04.03.2012 13:28
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Re: Unsere Politiker sind doch wahrlich die größten Deppen, wo gibt!

Denke auch dass der Konkurs die richtige Lösung ist. Bei all den Zusatzpensionen und Belastungen fuer die AUA aus Staatsbetriebszeiten.
Die Lufthansa hat das auch bei SWISSAIR so gemacht und wird das auch bei AUA (ehemaliger Staatsbetrieb) so machen.
Vielleicht wäre ein Verkauf an die Russischen anbieter strategisch klüger gewesen. Danke ÖIAG.


Gast: gasti
03.03.2012 09:24
5 0

es sind nicht nur die piloten

im aufsichtsrat hängen immer noch ewig viele politversorgungsposteln rum mit unverschämtem gehalt und die lufthansa traut sich noch nicht alle weg zu jagen

Gast: economic
02.03.2012 21:39
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Ab in den Konkurs!

14.000 EUR ist das Durchschnittsgehalt (Durchschnittsgehalt!!!!) eines AUA-Piloten?

Dann wundert es einen nicht, dass die in den Konkurs fliegen. Wieder ein Opfer des Duos Betriebsrat/Gewerkschaft. Solange nur der teppate österreichische Steuerzahler bezahlen "durfte", ist das hineingegangen. Jetzt weht ein anderer Wind, Kollegen (bzw. Genossen)! Ab in den Konkurs, du fliegende ÖBB!

Re: Ab in den Konkurs!

Am Besten ist, nichts verdienen, hohe Steuern, früh sterben. So entlastet man den staat.

14.000 EUR ist das Durchschnittsgehalt (Durchschnittsgehalt!!!!) eines AUA-Piloten?

Bitte, können sie ernsthaft nachdenken? Glauben sie den Schwachsinn den das Management verbreiten läßt?
Darf ich sie persönlich auf die Differenz verklagen? Und jetzt schon sorry für das mehrfache ihres eigenen Gehalts das ich da gerne von ihnen hätte um die Differenz auszugleichen, ich verspreche dafür demütig jeden 1. Danke zu sagen!

Antworten Antworten Gast: economic
03.03.2012 13:46
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Re: 14.000 EUR ist das Durchschnittsgehalt (Durchschnittsgehalt!!!!) eines AUA-Piloten?

Sorry, aber es bleibt dabei: AB IN DEN KONKURS!

Re: Re: 14.000 EUR ist das Durchschnittsgehalt (Durchschnittsgehalt!!!!) eines AUA-Piloten?

Sorry, aber für den Fall gibt es rechtliche Grenzen!
Davon abgesehen gehen sie nicht mit der geringsten Silbe darauf ein, dass sie diese Managementlügen glauben. Ich gehe daher davon aus, dass ihre Leistung darin besteht gegen meine Arbeitsbedingunen zu schreiben und mein Vorstand sie dafür bezahlt.
Ich darf sie daher um eine e-mail bitten in der sie ihre Verfehlung bekannt geben und sich als Zeuge für das nötige Gerichtsverfahren zur Verfügung stellen!
An weiteren Lügen ihrerseits bin ich nicht interessiert!

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Re: Re: Re: 14.000 EUR ist das Durchschnittsgehalt (Durchschnittsgehalt!!!!) eines AUA-Piloten?

mit 14000 € kann man leicht blöd daherfliegen und schreiben

Re: Re: Re: 14.000 EUR ist das Durchschnittsgehalt (Durchschnittsgehalt!!!!) eines AUA-Piloten?

Danke, da kriechen wieder die Neider hervor. Hätte doch ein jeder Pilot oder Beamter werden können,je nachdem über welchen Beruf gerade wieder hergezogen wird.

Re: Re: Re: Re: 14.000 EUR ist das Durchschnittsgehalt (Durchschnittsgehalt!!!!) eines AUA-Piloten?

Sie sollen 20.000 im Monat kriegen, aber das muss sich die AUA auch leisten können. Kann sie aber nicht, dafür wurde noch 500 Millionen an gutem Steuergeld nachgeschmissen. Wieder ein Skandal mehr in der zweiten Republik.
Das hat nichts mit Neid zu tun, es ist ein Wahnsinn wenn die österreichische Fluglinie eine Regionaltochter der Lufthansa wird.
Danke an die Gewerkschaft.
In der Wirtschaftskrise haben viele Fabrikarbeiter brav Kurzarbeit gemacht, nur damit sie den Job nicht verlieren weil das Unternehmen die vollen Löhne nicht hätte zahlen können.
Die AUA-Belegschaft schert das einen Dreck und man will mit aller Gewalt das Vehikel gegen die Wand fahren. Bravo!

 
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Hobbyökonom