Spritpreise: BZÖ ruft die Wettbewerbshüter

18.03.2012 | 18:37 |   (Die Presse)

BZÖ-Chef Bucher: OMV soll per Sonderdividende zum Sparpaket beitragen.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Wien/Apa. Angesichts der derzeit hohen Treibstoffpreise will das BZÖ kommende Woche eine Anzeige bei der Bundeswettbewerbsbehörde einbringen. Es bestehe der „massive Verdacht, dass Ölkonzerne ihre marktbeherrschende Stellung in Form eines Preiskartells nutzen“, teilte BZÖ-Chef Josef Bucher gestern in einer Aussendung mit. Es müsse „Schluss sein mit dem unglaublichen Spritpreiswucher“.

Mehr zum Thema:

Einmal mehr forderte Bucher, dass zur Entlastung der Autofahrer die Erhöhung der Mineralölsteuer in Österreich zurückgenommen wird, sowie die Öffnung von Bundestankstellen.

Der teilstaatliche Mineralölkonzern OMV solle, so Bucher, mittels einer Sonderdividende gezwungen werden, zum Sparpaket beizutragen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.03.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

5 Kommentare
Gast: Oli Garch
19.03.2012 13:21
0

$$$$$$$$$$$$$

nicht der netto- spritpreis/rohölpreis ist das problem sondern die mega- steuern die auf den liter benzin/diesel draufgeschnalzt werden!! ..... also die vielen gutmenschen in öst. politik(na, wie schaut's jetzt aus mit der hilfe für "die menschen draussen") hätten es selbst in der hand etwas zu ändern, ausser den grünen natürlich denn deren klientel hat ja nur "arbeitsplätze" u. treffpunkte die mit dem rad zu erreichen sind oder muss sowieso nirgends hin !!

Gast: 1. Parteiloser
19.03.2012 09:23
0

Das BZÖ fordert eine Sonderdividende zur Schuldenerhöhung!

Bei der letzten veröffentlichten Bilanz der OMV wurden Verbindlichkeiten, also Schulden, in der Höhe von 15.091 Mio. Euro ausgewiesen. Wenn eine Sonderdividende bezahlt werden würde, so müssten die Verbindlichkeiten weiter steigen.

Der Konzernjahresüberschuss betrug 920 Mio. Euro und wurde zum Teil auch als Dividende ausbezahlt. Die Dividende hat auch zu einem wesentlichen Teil der Staat kassiert und konnte so seine irren Staatsausgaben von über 40.000.- Euro auch mitfinanzieren.

Sicher ist, dass eine Sonderdividende an den Staat ein gewaltiger Unsinn ist und die Fehlentwicklungen bei den Staatsausgaben weiter steigern würde.

Der Konsumentenpreis von Treibstoffen wird von Zwangsabgaben in der Höhe von etwa 60% dominiert. Das sind Gelder, welcher der Kotzstaatlichkeit die irren Ausgaben finanzieren helfen. Es ist also eindeutig erkennbar, dass die hohen Preise nur wenig von der OMV kommen, nur eben vom Versagen der Regierung.

Klar ist es Wucher, welcher an den Österreichern begangen wird. Ein Wucher der Kotzstaatlichkeit. Bucher müsste also Vorschläge zu Einsparungen bei den Staatsausgaben machen, wenn er günstigere Konsumentenpreise fordert. Ich würde meinen, dass ein brauchbare Oppositionspartei auch Einsparungsvorschläge von etwa 50 Mrd. Euro pro Jahr machen müsste. Dann würde Ö einen Staatsausgabenquote wie die Schweiz erreichen.

Ein brauchbare Oppositionspartei hat auch keine Vorbestraften bei der Gesetzgebung!

Reine Propaganda!

das wars dann wohl mit der "wirtschafts" partei bzoe, die sich selbst als rechtsliberal - was auch immer das heissen mag - profilieren wollten

ich hatte mich beim durchlesen des parteiprograms schon gewundert, wie von einer "flat"tax von ueber 30 % gesprochen werden kann ...
aber einen konzern zwingen per sonderdividende mehr geld an den staat auszuschuetten, der teileigentuemer ist?
ach, und diese "kosten" werden nicht auf die konsumenten umgelegt werden??

offnung von bundestankstellen? vielleicht auch wieder bundesackerflaechen, um mithilfe der proletarier guenstig nahrungsmittel zu produzieren, die dann vom staat verteilt werden, ... das hatten wir alles schonmal

hier wird sonnenklar fuer jeden wahlberechtigten in und ausserhalb oesterreichs: es gibt nur 1 meinung, die parteien vertreten: mehr staat, weniger freiheit!

es ist voellig egal, welche partei das ist, die sozialisten im roten gewand, im gruenen, schwarzen, blauen oder orangen gewand - sie stehen ALLE auf der gleichen seite.
es ist daher voellig irrelevant, welche partei man waehlt, weil die grundrichtung hin zu mehr staat / sozialismus und immer weniger freiheit wird dadurch nicht geaendert


den preis an der zapfsäule machen nicht die ölkonzerne alleine.

da hängt 'der staat' mit ca.70 % steuern und abgeben ganz schwer mit drin - und geniesst es, wenn die grundpreise steigen; denn dann schneidet er, der staat, proportional mit, ohne irgendeine zusätzliche leistung zu erbringen. --> also natürlich nicht zum wohle derer, die das bezahlen müssen - die autofahrer - sondern für den ganzen miesen mitschneider- und abzockerapparat (=verwaltung) des linken sogenannten sozialstaates.

aber das wussten Sie als mündiger bürger und gequälter steuerzahler ohnedies schon längst, nicht wahr? - und wenn doch nicht, wissen sie ab nun sicher, was oder wem sie bei der nächsten wahl NICHT ihre stimme geben sollten.

Re: den preis an der zapfsäule machen nicht die ölkonzerne alleine.

von irgendwoher muessen ja die ganzen politikerpensionen gezahlt werden

AnmeldenAnmelden