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Wohnungspreise seit Jahresbeginn um zwei Prozent gestiegen

02.04.2012 | 17:30 |   (Die Presse)

Eigentumswohnungen in Wien werden derzeit um 3470 Euro pro Quadratmeter angeboten – und damit um zwei Prozent teurer als noch zu Jahresbeginn. Auch Mieten haben sich verteuert, wie aus FindMyHome.at hervorgeht.

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Wien/b. l. Wer eine Immobilie in zentraler Lage hat, trennt sich davon derzeit nur, wenn er unbedingt Geld braucht. Die Folge ist, dass Wohnen teurer wird – vor allem für jene, die neu nach Wien ziehen wollen und erst auf der Suche nach einem Domizil sind.

Knappes Angebot

Wer eine Wohnung in Wien sucht, muss inzwischen noch tiefer in die Tasche greifen, als er das zu Jahresbeginn hätte tun können. Binnen der ersten drei Monate stiegen die Preise für angebotene Mietwohnungen von 13,17 auf 13,41 Euro, ein Plus von 1,8 Prozent. Das gaben Bernd Gabel-Hlawa und Benedikt Gabriel vom Internetportal FindMyHome.at am Montag bekannt. Die Preise für Eigentumswohnungen kletterten um zwei Prozent von 3400 auf 3470 Euro.

Dabei handelt es sich freilich nur um Angebotspreise, Verhandeln kann also nicht schaden. Bei den Mieten handelt es sich um Bruttomieten (inklusive Steuern und Betriebskosten). Als Ursache für den Preisanstieg sehen die Immobilienexperten das knappe Angebot insbesondere im mittleren Größen- und Preissegment. In den nächsten Monaten rechnen die Experten mit einer weiteren Teuerung um fünf Prozent.

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Einen Preisschub dürften die Mieten auch durch die jüngste Erhöhung der Richtwerte im Altbau um 5,1 Prozent (die Zweijahresinflation) erhalten. Der Wiener Richtwert ist zwar mit 5,16 Euro pro Monat und Quadratmeter der zweitniedrigste in ganz Österreich (nur im Burgenland ist er geringer), dafür werden oft Zuschläge verlangt, die meist mit dem Richtwert mitsteigen. Die günstigsten Mietwohnungen erhält man in Favoriten (8,76 Euro brutto pro Monat und Quadratmeter) und Simmering (8,71 Euro), in allen übrigen Bezirken ist zumindest die angebotene Bruttomiete zweistellig.

Zweiter Bezirk im Kommen

Wer in eine Wohnung als Wertanlage investieren will, dem raten die Experten zum zweiten Wiener Gemeindebezirk, wo sich neue In-Viertel wie der Karmelitermarkt auf den gesamten Bezirk positiv auswirkten. Auch Immobilien rund um den Einsiedlerpark im fünften Bezirk sowie der Einzugsbereich um das Projekt Wien Mitte im dritten und vierten Bezirk seien zukunftsträchtige Lagen.

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10 Kommentare
Gast: Der Informant
03.04.2012 23:11
0 0

Kapital flüchtet aus Staatsanleihen in Immobilien

und treibt damit Preise für eines der Grundbedürfnisse (Wohnen), das muss gesetzlich unterbunden werden, noch bevor diese Blase platzt! und ja, sie wird platzen.

Wer von den Immobiliengläubigen mutig ist kann ja hier reinschauen:
http://wohnforum.forenworld.at/viewtopic.php?f=10&t=33

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Die Blase bläht sich auf!

Wir erleben gerade das Entstehen einer typischen Blase, wie sie auch in USA entstand. Der Zusammenbruch dieser Blase brachte die große Finanzkrise 2008.

Auch in USA rechnete man damals schon fix mit jährlichen Preiszuwächsen von 25 - 30%. Alle Hausbesitzer dachten sie werden bald steinreich sein. Heute sitzen sie vor einem Scherbenhaufen.

Auch hier denken die Käufer von Wohnungen, dass sie gerade besonders schlau sind, weil sie mit großen Preissteigerungen spekulieren.

In Spanien gibt es heute zigtausende unfertige Häuser, die man vermutlich wieder abreissen wird müssen.

Eh kloar

warum auch nicht?
http://wp.me/ppWn1-11

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Re: Eh kloar

Wer sich mit solchen Leuten in ein Bett legt, der muss auch damit leben können.

es dürfen teuerungen bis zu 25% erwartet werden.

genau so hoch wie die abgaben bei immobielienverkauf künftig zu leisten sind, werden die immobilienpreise steigen.

leerstände bleiben weiterhin leerstände und besitzer und innen weiterhin auf ihren häusern sitzen.

eine weitere sparpaketmaßnahme, die nicht richtig durchgedacht wurde.


gute PR

für den immo-makler.

dass der kamelitermarkt schon seit langem im kommen ist , ist schon a alter hut.
das ist schon teuer, genauso wie wien mitte.
vom 4-ten brauch ma gar net reden. der ist ein guter, teurer bezirk.

beim einsiedlerpark wäre ich etwas vorsichtiger...

immobilienpreise werden auch weiterhin ansteigen.

Das hat unser tolles Parlament auch dufte hingekriegt.

Die Preise werden bald um bis zu 25 % steigen. Soviel wie man eben an Abgaben leisten muss, verkauft man eine Immobile. Die meisten Besitzer werden nicht so blöd sein und den Preis selbst bezahlen, wie kommen Sie auch dazu. Sie werden weiterhin auf ihren Häusern sitzenbleiben.

Schauen Sie einmal nach Bad Gastein, so wird es bald auch in den Städten aussehn.


Re: immobilienpreise werden auch weiterhin ansteigen.

1. werden die Preise um 33% steigen, wenn alles bei der Finanz angegeben wird.
2. wenn Sie einen Vergleich mit Gastein ziehen, so werden die Mieten auch erheblich steigen, weil das Angebot kleiner wird.

3. vielleicht werden die Gesetzgeber doch noch etwas klüger und geben die Mieten frei - Angebot : Nachfrage

Gast: ASVG-Sklave
02.04.2012 22:15
0 0

Angebot & Nachfrage

Verlangt kann man viel wie man will, nur wird tatsächlich gekauft wenn die Lage, Innenausstattung stimmen. Momentan ist der wiener Immobilienmarkt fast ausgetrocknet, keiner will verkaufen. Es könnte sich auch ändern wenn die wirtschaftliche Rahmenbedingungen oder die Bautätigkeiten ändern.

Antworten Gast: Onkel Hanzz
03.04.2012 03:14
1 0

Re: Angebot & Nachfrage

Richtig, Angebot & Nachfrage!

Trotzdem habe Sie nichts gesagt und trotzdem einen Widerspruch in Ihrem Posting!

Hobbyökonom