Raiffeisen: Das schwere Erbe von Christian Konrad

02.04.2012 | 20:36 |   (Die Presse)

Nachfolge von Christian Konrad ist geregelt. Der oberste Raiffeisen-Manager geht per Ende Juni in den Ruhestand. Seine Ämter werden auf RZB-General Rothensteiner und Raiffeisen-NÖ-Wien-Chef Hameseder aufgeteilt.

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Wien/Höll. In der Vorwoche hat Ex-Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) im „Presse“-Interview versichert, dass er für die Nachfolge von Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad nicht infrage komme. Nun sind die Würfel im Raiffeisen-Reich gefallen. Pröll ist tatsächlich aus dem Rennen. Der Ex-Finanzminister bleibt bei der Raiffeisen-Tochter Leipnik Lundenburger Invest (LLI).

Bis Ende Juni wird der 68-jährige Konrad seine wichtigsten Funktionen zurücklegen und sich in den Ruhestand begeben. Dieser Schritt erfolgt zwei Jahre früher als geplant. Seine Ämter werden im Wesentlichen auf zwei Personen aufgeteilt: RZB-Chef Walter Rothensteiner wird künftig für den Banken- und Versicherungsbereich zuständig sein. Er soll auch den Posten des Raiffeisen-Generalanwalts übernehmen.

Erwin Hameseder, derzeit Generaldirektor der Raiffeisen Holding NÖ-Wien, wird sich künftig als Eigentümervertreter um die 720 Industrie-, Medien- und Agrarbeteiligungen kümmern. Hameseders Nachfolger soll laut "Standard"-Informationen Klaus Buchleitner (47) werden, der seit 2002 Vorstandschef der RWA Raiffeisen Ware Austria ist.

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Zwei Millionen Mitglieder

Konrad ist einer der mächtigsten Manager Österreichs. Raiffeisen bildet mit einem Marktanteil von über 30 Prozent die größte Bankengruppe des Landes.

Zwei Millionen Österreicher sind Mitglieder einer Raiffeisen-Genossenschaft. In der Holding NÖ-Wien sind die Firmenbeteiligungen gebündelt – zu den wichtigsten zählen die Baufirma Strabag, der Mühlenkonzern LLI, das Agrarunternehmen Agrana, der Molkereikonzern NÖM, die Tageszeitung „Kurier“, Sat1-Österreich und die ORF-Tochter ORS. Über 160.000 Mitarbeiter stehen damit direkt und indirekt auf der Lohnliste der Gruppe. Nur die öffentliche Hand hat in Österreich mehr Beschäftigte.

Der Führungswechsel wird in zwei Schritten erfolgen. Am 4. Mai sollen laut „Wirtschaftsblatt“ die Funktionen bei der Raiffeisen-Holding übergeben werden. Für den 25. Juni ist die Generalversammlung des Raiffeisenverbandes angesetzt. Rothensteiner wird neben seiner neuen Funktion als Generalanwalt aber RZB-Chef bleiben. Bei Raiffeisen heißt es, man könne dazu erst offiziell Stellung nehmen, wenn die Gremien abgestimmt haben.

Imperium mit vielen Baustellen

Konrad ist aufgrund seines autoritären Führungsstils umstritten. Die Giebelkreuzer sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen, sodass eine Kontrolle über das Imperium immer schwieriger wurde.
Konrad hinterlässt einige Baustellen, um die sich seine Nachfolger kümmern müssen. „Die Presse“ bringt dazu einen Überblick:

► Agrarbereich: Die Leipnik Lundenburger Invest (LLI) ist mit Erlösen von einer Milliarde Euro die größte Mühlengruppe Europas, sie leidet aber unter schwachen Ergebnissen und einer Reihe von Kartellstrafen. Ex-Finanzminister Josef Pröll soll das Geschäft in vielen Ländern restrukturieren. In zwei bis drei Jahren soll die LLI so gut aufgestellt sein, dass ein Börsegang möglich ist.

► Versicherung Uniqa: Wegen hoher Umbaukosten und Abschreibungen auf griechische Anleihen ist die Uniqa-Versicherung im Vorjahr tiefer in die Verlustzone gerutscht als erwartet. Der Vorsteuerverlust lag bei 330 Mio. Euro. Der neue Uniqa-Chef Andreas Brandstetter baute 600 der 9000 Verwaltungsjobs ab. Für 2013 plant er eine Kapitalerhöhung über die Börse. Analysten gehen davon aus, dass es sich um einen hohen dreistelligen Millionenbetrag handeln wird.

Schwierige Rahmenbedingungen

► Medien: Die Firma Epamedia (Plakat und Außenwerbung) kämpft in Osteuropa unter schwierigen Rahmenbedingungen. Geschäftsführerin ist die frühere ORF-Chefin Monika Lindner. Laut Konrads Nachfolger Hameseder sei 2012 „ein schwieriges Jahr“ für die Medienbeteiligungen, zu denen auch der „Kurier“ gehört. Er erwartet Umsatzrückgänge von 15 bis 20 Prozent.

► Bankenbeteiligungen: Die Raiffeisen Zentralbank (RZB) muss bis Ende Juni laut Anordnung der Europäischen Bankenaufsicht einen zusätzlichen Kapitalpuffer von 2,1 Mrd. Euro aufbauen. Das Institut ist gerade dabei, diese Vorgabe zu erfüllen. Einen Plan für die Rückzahlung der 2009 erhaltenen Staatshilfe von 1,75 Mrd. Euro gibt es nicht. Eine allfällige Kapitalerhöhung der RZB-Tochter RBI wurden wegen des niedrigen Börsenkurses vorerst auf Eis gelegt.

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46 Kommentare
 
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In der Vorwoche hat Ex-Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) im „Presse“-Interview versichert, dass er für die Nachfolge von Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad nicht infrage komme

wen wundert das ?

Ein Seppal ist eben nicht dafür erkoren geschweige geboren um einen solch imens starken Konzern auch nur eine Minute lang, erfolgreich führen zu können, wie er ja als Witzekanzler bestens bewies !

Ohne Verwandschaft wäre der nicht mal in den Konzern als Schreibtischwächter eines der unzähligen "Verkaufstalente", hineingekommen !

Auffällig aber ist, dass es seit seinem bekannten Abgang sogar in der Systempresse namens Kurier einen Umschwung gab, der sogar "der Presse" irgendwie gefährlich werden könnte ;-)

Man wird sich das anschauen müssen um objektiv beurteilen zu können.

Der Kaiser gibt die Macht ab uns hinterlässt ein Stressszenario


Fürst Konrad tolerierte keinen Widerspruch in seinem Reich, das ob seiner Größe und Vielschichtigkeit für den Diktator unübersichtlich wurde - vermutl. ein Grund für den unerwarteten Abgang.

Konrad gab den Takt auf den wichtigsten Hochzeiten des Landes an: Wirtschaft + Politik. Ich nehme nicht an, dass die ÖVP NÖ auch nur eine Entscheidung ohne fürstl. Rücksprache traf. Wenn es eng wurde, gab es markige Sprüche - in Zeiten wie diesen reicht das aber nicht.

Der größte Arbeitgeber NÖs und der 2. größte Österr. trägt zu große Verantwortung, als dass man abwarten dürfte, wie unüberschaubare Aufgabenfülle in einer Hand zerrinnt.

Bei aller - auch berechtigter - Kritik, Raiffeisen ist immer noch ein mehrheitl. ö s t e r r e i c h i s c h e r Arbeitgeber, der durch seine polit. Netzwerke an einigerm. nachhaltiges Handeln gebunden ist.

Und das sollte in einer Welt, die momentan vom anglo-amerikanischen Wirtschaftsliberalismus ausgesaugt wird, nie vergessen werden.




Antworten Gast: TOTALVERLUST
04.04.2012 07:48
0

Ball flach halten

die Spareinlagen der Österreicher über die Ostexpansion derart in Gefahr zu bringen, verlangt KONSEQUENZEN. Und der anglo-amerikanische Wirtschaftsliberalismus ist mir beim A.sch lieber, als die Küngelei im Weinkeller, wenn wieder sinnlose Tunnels zulasten der Ö-Steuerzahler "vergeben" werden oder Gemeinden in die Finanzspekulation getrieben werden oder...oder...oder...

Gast: egolotilop
03.04.2012 12:38
0

verkehrte welt

irgendwie hat man da das gefühl, dass sich diese raiffeisen nicht nur die oevp sondern auch die spoe einverleibt hat; die raiffeisen regiert bodenständig, eben "raiffeisen demokratisch" hierzulande.

Und

erhöht Raiffeisen jetzt die Zinsen für Sparbücher? Oder was soll uns Normalbürger sonst daran interessieren, wenn ein Bankbonze den anderen ablöst.

Landesjägermeister,

Staatsjägermeister,
Jägermeister!

Gast: Unternehmer ohne Rettungsschirm
03.04.2012 10:12
5

Demokratiepolitisch sehr bedenklich !!

1)verwunderlich: 720 industriebeteiligungen u. trotzdem wird eine staatshilfe benötigt die noch immer nicht getilgt ist(in der richtigen privatwirtschaft werden eben anteile/bereiche verkauft um sich zu sanieren )!!! 2)erschreckend: von 6,3 mio wahlberechtigten in österreich sind 2 mio raiffeisengenossenschafter ?? da stimmt doch etwas nicht in dem land !!

Re: Demokratiepolitisch sehr bedenklich !!


Geh Schatzi - lesen's einmal nach, was eine Holding ist, dann geht Ihnen ein ganzer Kristallluster auf, warum die Bankengruppe nicht auf die Marie der anderen Firmen zugreifen kann ... und dann können's weiter mitreden.

Nervt.

Antworten Antworten Gast: Baby-Schatzi
03.04.2012 19:10
1

Re: Re: Demokratiepolitisch sehr bedenklich !!

Wie,eine Holding(- Anteile) darf nicht verkauft werden u. das Geld lukriert werden um z.b Schulden abzubezahlen ?? Bei ihnen leuchtet wohl das Giebelkreuz am Revers wie ein Kristallüster !!

Re: Re: Demokratiepolitisch sehr bedenklich !!

stimmt schon, trotzdem demokratiepolitisch bedenklich ;-)schatzi.

Antworten Antworten Gast: Unternehmer ohne Staatshilfe/Rettungsschirm
03.04.2012 11:53
0

Re: Re: Demokratiepolitisch sehr bedenklich !!

ja sumsi-mausi man darf,kann u. soll viel nicht !! lesen's einmal nach (aber in unabhängigen zeitungen/wirtschafts-finanz- teil) was so alles passiert u. gegangen ist bei bankengruppen ,sagen wir nur mal so seit 2008 !!.... dann könnens mitreden mit den richtigen unternehmern die keine staatshilfe,keine subventionen,keine alimentierungen,keine monopolo/ politische hilfe benötigen um wirtschaftlich zu überleben,u. noch dazu persönlich haften für ihr tun !!

Re: Demokratiepolitisch sehr bedenklich !!

ich denke, sie haben den begriff "demokratie" missverstanden. soweit ich die lage jetzt einschätzen kann, wird niemand gezwungen raiffeisen kunde zu sein...

Re: wird niemand gezwungen raiffeisen kunde zu sein...

da wär ich mir gar nicht so sicher !

Sieht man sich das geflecht genau an, erkennt man sehr schnell das man wohl oder übel ohne es oft zu wissen, Kunde dieser Vereinigung (Agrana, AMA,....) ist !

Ja selbst wenn man eine Waschmaschine auf Kreide im Versand oder sonstwo kaufen muss weil diese nicht bar bezahlt werden kann, ist rate mal welche Bank dafür zuständig, und verlangt unverschämte 21% effektive Jahreszinsen ?!

Antworten Antworten Gast: Dr. Gekko
03.04.2012 11:14
2

Re: Re: Demokratiepolitisch sehr bedenklich !!

demokratie u. gezwungen !! kommt auf die gesamtsituation an u. wie objektiv über eine (in dem fall bank) berichtet werden kann/darf in einem land , wie weit wurde die bevölkerung schon jahrelang beeinflusst durch diverse berichterstattung in gewissen massenzeitungen u. z.b orf,das alles muss man beachten ! ich meine das ein gutteil der bevölkerung über die volle tragweite diverser vorgänge in österreich nicht informiert ist/wird bzw. ihr(der masse) dinge falsch dargestellt werden !! fazit: also auch ich finde diese entwicklungen der letzten jahre demokratiepolitisch sehr bedenklich !

Antworten Gast: Niemand gezwungen...
03.04.2012 10:26
1

Re: Demokratiepolitisch sehr bedenklich !!

Das Schönste an dem Raiffeisen-Imperium ist doch, dass der OÖ Raiffeisenzampano Scharingen bei der Privatisierung der VOEST-Alpine im Jahre 2003 sofort einen größeren Aktienhappen kaufte - während die rote ÖGB-Bawag dafür kein Geld hatte, weil sie gerade dabei war, in der Karibik das große Rad zu drehen :-)

Die Sozialisten jeglicher Sorte sind eben zu blöd um wirklich Wirtschaften zu können - im Gegensatz zu den Bauernbankern.

Re: Re: Demokratiepolitisch sehr bedenklich !!

Wo ist das Problem, dass Volkswagen viele Millionen an Aktionären hat?
Wo ist das Problem, dass die VOEST 38000 Mitarbeiter hat, und hunderttausende bei den Zulieferern arbeiten?
Mondragon ist größer? kleiner?
Wo ist das Problem, dass Raiffeisen am Land noch immer die angedachte Aufgabe (unterstützung der Landbevölkerung) erfüllt. Kann sich ein Wiener Schnösel nicht vollstellen, weiß ich auch.

Hier wird wieder auf die "kleinen" Probleme geschaut:
Größere sind:
- Ein ÖGB der die AK und die ÖBB abzockt
- Minsterinnen, die Banken versenken
- Verstümmelter Föderalismus, ...

Und eines, das wirklich nicht zu unterschätzen ist der Punkt "Bankenbeteiligung" im Artikel.

Die RZB steht derzeit voll unter Wasser. Die RBI wurde ausgequetscht, damit sie vielleicht irgendwie noch Geld für die Bilanz bekommen. Wahrscheinlich sind die 2,1Mrd nicht einmal mit allen Tricks zu erreichen, weil viel mehr fehlen.

Und wenn die baden geht, dann werden sich einige Politker eher über die Liquidierung Gedanken machen müssen. Weil die Resevern hat die Claudia bei ihrem Vabanquespiel schon verbraucht.


Antworten Antworten Gast: Unternehmer ohne Staatshilfe/Rettungsschirm
03.04.2012 10:58
0

Re: Re: Demokratiepolitisch sehr bedenklich !!

sie wissen anscheinend nicht was freie marktwirtschaft u. unternehmertum bedeutet !! ..... weder die roten noch die schwarzen genossen haben bei z.b der voest etwas verloren!! .... u. weiter dürften sie das mit staatshilfe(= sozialhilfe) u. beteiligungen nicht überrissen haben --->.... noch einmal ganz langsam zum lippenmitbewegen beim lesen: marode staatshilfebanken die beteiligungen halten u. eventuell auch noch alimentieren verzerren den wettbewerb,wir sind hier in westeuropa/eu falls sie es nicht wissen bzw. es man ihnen beim raiffeisenkurs noch nicht gesagt hat !!

Den Pröll-Pepi abgeschoben

Man muss es den Raiffeisen-Mafioten lassen: Sie haben ein enormes politisches G'spür: Den Pröll-Neffen haben sie zwar an die große Staatskasse im Finanzministerium samt den vielen "Abzapf"-Möglichkeiten für die Bauernlobby gelassen - aber an die eigenen Kasse lassen sie den Mann nicht! Nicht einmal wenn's der lautstarke Onkel Erwin wohl so gerne gesehen hätte.

Dass der Pröll-Pepi in den 'unabhängigen' und staatlichen Medien so hoch gejubelt wurde, als er den Darsteller in der Wiener Himmelpfortgasse , umgeben von Raiffeisen-'Beratern', gegeben hatte, versteht sich angesicht der rund 100 Millionen Euro pro Jahr, die die verzweigte Raiffeisen-Krake an Inseraten, Sponsoring usw. den Medialen zukommen läßt, von selbst. Von wegen 'Unabhängigkeit'. Wie die Krone-Inseratenplantagen des Faymann zu dessen Verkehrsminister- oder gar Stadtrats-Zeiten...

Keine einzige der 'Unabhängigen' getraute sich, diesen intellektuell schlichten Kopf etwa damals in der Luft zu zerreissen, als er Anfang 2009 in die Ost- und Südoststaaten auf Betteltour ging, um dort Staatshaftungen für die von den österreichischen Bankstern, an der Spitze Raiffeisen und Erster, vergebenen Kredie zu erflehen! Und erwartungsgemäß überall hinaus komplimenmtiert wurde: Von Kiew bis Agram, von Pressburg bis Budapest. Nur nach Kasachstan war ihm dann der Weg zu weit von der heimatlichen Polit-Scholle, dem Papi Pröll...

Re:Den Pröll-Neffen haben sie zwar an die große Staatskasse im Finanzministerium samt den vielen "Abzapf"-Möglichkeiten für die Bauernlobby gelassen - aber an die eigenen Kasse lassen sie den Mann nicht!

wen wundert das ?

Der Neffe war allein dazu bestimmt, um den Ölmafioten samt Staat welcher davon bestens profitiert, ein weiterhin lukratives Geschäft angedeien zu lassen, mehr konnte der Bauer ja auch gar nicht !

Jetzt darf er halt egal ob er am Arbeitsplatz erscheint oder nicht maximal telefonieren, denn die Gebühren zahlt der Raifeissenverein (seine Kunden) wohl gerne um in Ruhe gelassen zu werden.

Welch seltsamer Kopf sich aber einen Spindi für welchen Zweck genau erdachte, wissen wir bislang immer noch nicht !

Dies wird man 2013 erst erfahren, denn bis dahin trauen sich weder schwarz noch rot an Neuwahlen heran ;-)

Aber dann wirds ernst; versprichen und gebrochen, liebe GenossInnen ;-)

Re: Den Pröll-Pepi abgeschoben

Würden Sie diesem Bratlpapp und Herz-Jesu Sozialisten einen Posten in einem Unternehmen anvertrauen?

Das schwerste Erbe trägt aber die Österr. Bevölkerung

Konrad war der Garant in der ÖVP für eine große Kaolition, dafür dass in Österreich trotz Konservativer Mehrheit immer die Sozialisten regieren konnten, dass Funktionäre immer reicher wurden und Bürger immer entmündigter

In diesen Sumpfbedingungen hat sich ein Multikfunktionär einer Genossen(!)schaft die nur mehr für die Funktionäre schafft wirklich wohl gefühlt - schwarzer Sozialismus eben. Das Grundübel der ÖVP

In den Großkoalitionären Sümpfen da hat er sich wohl gefühlt, den offenen Parlamentarismus, die Freiheit der Bürger, die selbständigkeit auf freien Märkten dementsprechend nicht so geschätzt.

Gut dass er geht für jeden Bürgerlichen.

@starclimb

Ja, so ungerecht ist die Welt. Während die Sozialisten so gut wie alle ihre einst großen und mächtigen Wirtschaftsbetriebe, vom Konsum bis zur Bawag u.v.A., auch die Verstaatlichte, total verwirtschafteten, Zehntausende von Arbeitsplätzen vernichteten - bauten die Bauernbanker ein veritables Imperium auf.

Selbst als der Kreisky mit seinen verunglückten Landwirtschaftrsministern versuchte, den Raiffeisen-Einfluss zu kastrieren - krümelte er sich schließlich ebenso ein wie ein Vranitzky! Heute wählen eben die Bauern bei den LWK noch immer zu 90 Prozent die ÖVP, äh den Bauernbund. Von Letzterem viele Bauern gar nicht wissen (wollen), dass er eben integrierter und mächtigster Teil der ÖVP ist. "Die Wirtschaft", sprich der Wirtschaftsbund, wiederum hat eine eitle Witzfigur wie einen Christoph Leitl, von dem schon in OÖ geraunt wurde und wird "der kommt uns nie mehr zurück". Schon gar nicht in die Führung des Familienbetriebes.

Wird sicher ein sehr

GESUCHTER Mann werden...

Neid der Roten nund Linken

1. Ich konnte C.K. nie ausstehen.
2. Es macht mir höllisch Freude, hier die Linken und Sozen Gift und Galle spucken zu lesen, weil die Raffeisen im Gegensatz zu den linken und roten Verwirtschaftern mächtig aufgehaust haben - während die Roten von Konsum, Bawag, Reisebüros, Verlage, Druckereien bis hin zur Verstaatlichten mit zusammen Hunderttausende Arbeitsplätzen alles in Grund und Boden verwirtschaftetet hatten!

Das macht sie, die Sozen und Linken, so gallig auf die Raffeisen-Partie. Dass der ÖGB nicht auch in die Grube gefahren wurde verdanken sie nur dem Umstand, dass die gutmütigen "Kapitalisten" und deren böse Manager nicht schon längst den Bonzokraten den Abzug der "freiwilligen" ÖGB-Beiträge durch die Lohnbüros und Gehaltsverrechnungen abgedreht hatten!

2 Jahre vor der Zeit ?

Das hört sich an wie: Besser es geht, dann kann man ihn nicht mehr fassen wenn es zu Brennen beginnt.
Die neuen wissen dann von nichts und keiner will es dann gewesen sein.
Siehe Bawag-Gewerkschaft-SPÖ-Verzetnitsch.....

Gast: Romanino
03.04.2012 07:56
1

Raiffeisen-Manager geht per Ende Juni in den Ruhestand

der haut jetzt ab bevor rauskommt was er alles kassiert hat, miese Leute
andere Personen kämpfen ums finanzielle Überleben und diese Bande haut das Geld in vollen Zügen raus. Leben im Luxus, lassen sich einladen und bezahlen und was ist das?

 
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