Psychostress kostet 3,3 Milliarden im Jahr

11.04.2012 | 17:55 |   (Die Presse)

Eine Studie im Auftrag der AK sieht psychische Krankheiten als Folge von arbeitsbedingtem Stress auf dem Vormarsch. Die AK fordert den verpflichtenden Einsatz von Arbeitspsychologen. Die Wirtschaft ist dagegen.

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Wien/hie. Kundenkontakt kann nervig sein – und im Extremfall auch zu ernsthaften psychischen Problemen führen. Zwei Drittel der Beschäftigten in Österreich arbeiten heute im Dienstleistungssektor – und dort gebe es eben andere Probleme als in der Produktion, wo vor 20 Jahren noch die Hälfte der Beschäftigten tätig waren, sagte Arbeiterkammer-Präsident Herbert Tumpel anlässlich einer Studienpräsentation zum Thema. Bereits unfreundliche Kunden, mit denen man am Arbeitsplatz regelmäßig Kontakt habe, könnten eine Ursache für psychischen Stress sein. Arbeitsplatzbedingte psychische Beschwerden und Krankheiten befänden sich daher auf dem Vormarsch. Besonders betroffen seien Jobs im Gesundheits-, Sozial- und Unterrichtswesen, so eine Studie, die das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung und die Donau-Universität Krems im Auftrag der AK erstellt haben.

Während die Zahl der Krankenstände wegen Arbeitsunfällen seit 1995 um 30 Prozent zurückgegangen sei, seien zunehmend psychische Probleme der Grund für Krankenstände: Seit 1991, so die AK, hätten sich die Krankenstandstage als Folge von Schlafstörungen, Angstzuständen, Depressionen, Niedergeschlagenheit, Erschöpfung und ähnlichen Symptomen verdreifacht. Neun Millionen arbeitsbedingte Krankenstandstage fallen in Summe pro Jahr an. Personen, die keinen psychischen Belastungen ausgesetzt sind, verzeichnen laut Studie im Schnitt jedoch nur 0,8 Tage im Jahr. Bei jenen mit psychischen Belastungen waren es indes 3,3 Tage pro Jahr. Laut dem Österreichischen Fehlzeitenreport haben außerdem bereits 32 Prozent der Neuzugänge in die krankheitsbedingte Frühpension psychische Erkrankungen.

Studie: „Teamarbeit bedeutet Stress“

Ein Grund dafür seien mangelnde Anerkennung und fehlende soziale Unterstützung im Beruf, so die Autoren. Beschäftigte, die nur einen niedrigen Handlungs- und Entscheidungsfreiraum im Job hätten, empfänden tendenziell mehr Stress. Auch mangelnde Aufstiegschancen seien ein Grund für psychische Beschwerden.

Die Kostudienautorin Gudrun Biffl nennt aber noch einen anderen Grund – den Wegfall von Hierarchien: „Menschen müssen heute mehr in Teams zusammenarbeiten. Und Teamarbeit bedeutet Stress.“ Man werde zunehmend als Team bewertet und nicht mehr als Individuum. „Da können sich leicht Eifersüchteleien ergeben. Jeder will sich in den Vordergrund schieben, aber das geht dann nicht mehr so einfach“, so Biffl. Psychische Erkrankungen kosten den Staat und die Wirtschaft etwa 3,3 Milliarden Euro im Jahr, so die Studie: Sie ergeben sich aus den medizinischen Betreuungskosten und den Kosten, die den Unternehmen durch die Ausfälle der Mitarbeiter entstehen.

Die AK fordert, dass die Betreuung durch Arbeitspsychologen in Firmen mit bis zu 50 Beschäftigten ausgeweitet wird. Unternehmen sollten auch verpflichtet werden, Arbeits- und Organisationspsychologen zur Vorbeugung einzusetzen. Derzeit sind im Arbeitnehmerschutzgesetz nur Arbeitsmediziner verankert. Jeder Betrieb muss pro Arbeitnehmer 1,2 bis 1,5 Stunden nachweisen. Laut AK würden 500 Arbeitspsychologen gebraucht, die die Unternehmen 46 Mio. Euro kosten würden.

Wirtschaft verteidigt sich

Die heimischen Wirtschaftsvertreter halten davon nichts. „Nicht jeder Betrieb braucht zwingend psychologische Betreuung, weshalb wir gegen den verpflichtenden Einsatz von Arbeitspsychologen sind. Das Know-how des Arbeitsmediziners reicht völlig aus“, so Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer. Dass es mehr Krankenstände wegen psychischer Erkrankungen gebe, habe vielfältige Ursachen und könne nicht nur auf das Arbeitsumfeld zurückgeführt werden: Sie reichten vom Arbeitsplatz über das familiäre zum gesellschaftlichen Umfeld. Auch das Freizeitverhalten würde schnelllebiger, echte Ruhezeiten würden kürzer.

Paul Jiménez vom Berufsverband Österreichischer Psychologen (BÖP) gibt der Wirtschaftskammer in diesem Punkt recht: „Man kann das nicht der Wirtschaft allein vorwerfen. Wir sind als Gesellschaft schneller geworden und verursachen so diese Probleme mit.“ Der BÖP unterstützt die Forderung der AK nach der verpflichtenden Verankerung von Arbeitspsychologen im Arbeitnehmerschutzgesetz trotzdem: „Irgendwo muss man anfangen“, so Jiménez.

Auf einen Blick
Arbeitsbedingter Stress erzeugt zunehmend psychische Probleme, so die Arbeiterkammer. Laut einer Studie, die die AK beim Wifo und der Donau-Uni Krems in Auftrag gegeben hat, kostet das den Staat und die Unternehmen 3,3 Mrd. Euro im Jahr. Besonders betroffen seien Menschen mit Jobs im Gesundheits-, Sozial- und Unterrichtswesen. Seit 1991 hätten sich die Krankenstandstage infolge psychischer Beschwerden verdreifacht.

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36 Kommentare
 
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Gast: halbgott in weiß
12.04.2012 21:39
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Arbeitspsychologie - why not?

Ob Arbeitspsychologen verpflichtend sein sollen ist absolut eine Diskussion wert. Die Argumentation von Gleitsmann ist allerdings schwach. Die sogenannt körperlich kranken haben ja auch eine menge ihrer Beschwerden von woanders als der Arbeit und dennoch haben sie eine Ansprechperson im Betrieb mit entsprechender Expertise. Die Argumentation dass die Ärzte ausreichen ist außerdem eine Frechheit, weil: würde dies ein Psychologe sagen, dass seine Expertise über körperliche Beschwerden ausreicht ... na da springt die Ärztekammer auf die Barrikaden! Abgesehen davon, dass sie offenbar nicht ausreicht ... wie auch ohne Ausbildung? Warum also nicht dasselbe auch für psycho-soziale Beschwerden. Dass Volkskrankheiten wie Rücken- oder Schlafprobleme zu einem guten Teil
psychisch bedingt sind, ist Fakt. Dass eine psychologische/psychotherapeutische INtervention mit Medikation bei Bedarf am besten hilft ebenfalls. Jedenfalls ist ein zieldienliches Gespräch noch immer besser für alle, als notorisch die Pharamindustrie zu sponsern und die Menschen zu pathologisieren.
Dass der Arbeitspsychologe nur dem Maul des Geschäftsführers nachplappert ist auch eine lächerliche Befürchtung ... Machen die Betriebsräte doch auch nicht(!) immer, obwohl sie zum Betrieb gehören.
Gesundheitsmanagement ist einfach eine Pflicht - der Arbeitnehmer hat ein recht auf den Schutz seiner Gesundheit - da sollten alle Mitstreiter befürwortet werden.

Minister Berlakovich

Bei solchen Chefs kein Wunder:

http://derstandard.at/1333528598577/OeVP-Ein-Umweltminister-ohne-Team

Arbeitspsychologen braucht man deswegen aber noch lange nicht. Denn diese fraternisieren sich meist mit dem Chef (wes Brot ich ess, des Lied ich sing) und haben dann nichts besseres zu tun, als diese cholerisch-psychopathischen Verhaltensweisen auch noch als normal schönzureden.

Kampfzone Büro

So setzen Sie sich gegen cholerische, egomanische oder sozial gestörte Vorgesetzte durch:

http://bit.ly/GCn4Kq

Gast: Wertewandel durch Bewußtseinsveränderung wäre kostengünstigere Therapie
12.04.2012 07:31
3

Die sinnentleert und beziehungenlos ihr Suchtverhalten auslebenden Workaholics, die selbiges Hundeleben von ihren Mitarbeitern verlangen, verursachen in ihrem Umfeld nur unnötigen Druck, Streß, vergiftetes da hochaggressives Arbeitsklima und damit Mobbing, jahrelangen Burnout, Depressionen, hochgradigen Frust und innere Kündigung für ihre Fetische Statussymbole und Prestige aus Gründen der Gewinnmaximierung

Leider therapieren die geldsüchtigen Psychologen die Falschen, nämlich die Opfer solch "struktueller Gewalt", was die Problemursache nicht entsorgt und daher sinnlos ist. Zielführender wäre es, wenn sie sich die sich an ihren Mitarbeitern abreagierenden Aggressoren nötigenfalls zwangsweise vorknöpfen könnten, da eigentlich deren Suchtverhalten dringend der Therapie bedarf. Doch da mittlerweile ein Workaholicdasein bereits als Statussymbol gilt, von den Shareholdern bzw. Unternehmenseigentümern (fälschlich) als profitebringend gilt und deshalb oft extra mit statuserhöhender Wirkung honoriert wird und obendrein wegen seiner forcierten Verbreitung als gesellschaftlich erwünscht gilt, sieht der suchtkranke Aggressor keinen Grund, sich freiwillig als Schwächling deklassieren und als Psycherl stigmatisieren zu lassen, indem er sich in Therapie begibt. Doch ohne Ursachenbehebung ist die Symptombekämpfung nur von temporärer, relativ kurzfristiger Wirkung, an der auch die besten Psychologen nichts ändern können.

Vom Goodwill der gewinnemaximierenden Unternehmensleitung finanziell abhängige, womöglich weisungsgebundene Psychologen oder Ärzte werden daher nur ein wenig die Symptome eindämmen, jedoch nicht die Ursache bekämpfen können. Es sei denn, sie erhalten die Legitimation zur Zwangstherapie der arbeitssüchtigen Problemverursacher, was jedoch als Verstoß gegen die Menschenrechte utopisch bleibt.

Kostengünstiger wäre deshalb der Hinauswurf der mitarbeitzerruinierenden Workaholics.

Re: Die sinnentleert und beziehungenlos ihr Suchtverhalten auslebenden Workaholics, die selbiges Hundeleben von ihren Mitarbeitern verlangen, verursachen in ihrem Umfeld nur unnötigen Druck, Streß, vergiftetes da hochaggressives Arbeitsklima und damit Mobbing, jahrelangen Burnout, Depressionen, hochgradigen Frust und innere Kündigung für ihre Fetische Statussymbole und Prestige aus Gründen der Gewinnmaximierung

Treffend geschrieben.

Gast: Es happert gewaltig an der Führungskräfteselektion
12.04.2012 05:46
3

Nur künstliche Postenbeschaffungsaktion für andernfalls arbeitslose Psychologen

Zusätzliche stereotypengeplagte Psychotanten lösen das Problem nicht sondern verschlimmern es nur - und kosten überdies ganz schön viel Geld.

Die Psychologenliteratur betreffend Streß und Burn-out ist einfallslos eintönig da nur repetitiv Klischees reproduzierend, da von privilegierten Ahnungslosen verfaßt, die nur eines wollen: Geld, und zwar möglichst viel. Die gebotenen "Lösungen" sind ebenfalls unpraktikabel, da deren Durchsetzung eine ungelöst bleibende Machtfrage ist und/oder die meist schwerwiegenden finanziellen Aspekte ausgeklammert bleiben. Job hinhauen, Job wechseln, erst einmal jahrelang Urlaub machen, um den Burnout zu sanieren, heißt die Standard-Lösung. Wovon man in der Zwischenzeit lebt, bleibt ungelöst, denn Geld in Fülle hat man zu haben. Selber schuld, wer nicht hunderttausende Euros zum Verplempern gestapelt hat. Quasi als Erpressung wird dann das Opfer zum Täter gemacht, kriminalisiert mit "selber schuld". Der Zeitaufwand für die Therapie ist enorm, ebenso die Kosten. Ergebnis: ungewiß.

Im Unternehmen angestellte Arbeitspsychologen vertreten nur die Interessen des Unternehmens, erhöhen nur den Druck und damit die Wahrscheinlichkeit eines exzessiven Zusammenbruchs.

Besser als die Psychotussis + die nur im nachhinein dreimalklugen Arbeitsmediziner wären fundierte Leadership-Trainings + Managementtrtainings für die meist grob versagenden Führungskräfte, die oft die Ursache allen Übels sind. Sowie ein faktenorientierter Belastungscheck (Sportmediziner).

Gast: Heute ein Loch schaufeln, morgen selbiges wieder zuschaufeln
12.04.2012 04:52
0

Vor 20 Jahren arbeitete die Hälfte in der Industrie, heutzutage sind zwei Drittel der Beschäftigen in der Dienstleistung tätig.

Man kann diesen überflüssigen Arbeitskräften ja nicht einfach umsonst ihre Lebensgrundlage zur Verfügung stellen!

Wo kämen wir da hin?

Wohl nur in eine faule, kranke und perverse Gesellschaft...

Ja genau

Noch mehr Psychologen, Sozialarbeiter, Beauftragte für allerhand, und am besten dazu noch alle möglichen Vorschriften.

Wozu Verantwortung übernehmen, wenn man sich auf den/die/das böse(n) Gesellschaft, Wirtschaft, Kapitalisten, Patriarchat oder sonstiges ausreden kann und die Allgemeinheit bzw. das Unternehmen die Absolventen irgendwelcher unnötigen Studiengänge dafür bezahlen, ein bisschen auf Feelgood zu machen.

Meine Erfahrung: der Nutzen von öffentlich bezahlten Angehörigen der Helfer-Industrie wird mehrfach aufgewogen durch den Schaden, der durch deren Trieb entsteht, immer neue Problemchen zu entdecken, um die eigene Existenz zu rechtfertigen.

ALKOHOL BEGEN PSYCHO-STRESS

Psychische Erkrankungen sind sehr ernst zu nehmen, und werden weiter steigen!!
Aber in einem Land wie Österreich ist-DER ALKO-MISSBRAUCH noch viel gravierender!!
10% der erwachsenen Bevölkerung-sind Alkoholkrank!!
# Volkswirtschaftlicher Schaden: 2 bis 3-Stelliger mrd €-Schaden pa!!
# Sozialer und humanitärer Schaden-UNERMESSLICH!!

Antworten Gast: Kimon
11.04.2012 22:53
0

Re: ALKOHOL BEGEN PSYCHO-STRESS

Ja ganz genau, aber auch die Psychopillenabhängigkeit steigt, die auch meines Wissens nach zur Hauptumsatzquelle der Pharmakonzerne geworden ist und jedes Jahr für fette Gewinne sorgt.

Re: Re: ALKOHOL BEGEN PSYCHO-STRESS

Ja, Kimon-leider haben Sie-IN DIREKTER PROPORTIONALITÄT-RECHT!!
Und, was wir Bürger bei eigener und fremder Betroffenheit nie vergessen dürfen, ALLE BETROFFEN, UND MITWIRKENDEN (Patienten,Ärzte,Spitäler und Pharmaindustrie!!)-sind auch Interessensparteien-im Sinne jener Geld-Mittel, die im GesundheitsKrankheits-Wesen eingesetzt werden, und-
DA GEHT ES UM-VIELE MILLIARDEN-€!!

Wer denkt an die Unternehmer ?...die Unternehmer stehen meist unter Stress und psychischer Belastung (ich kenne meine U-kollegen).

Sorge über den Betrieb, Arbeitnehmer und Marktbedingungen/Wettbewerb. Ein Unternehmensführer muss ja voraus denken mindestens 6 Mon. od. mehr , wie auch vorfinanzieren !
Ein Krankenstand ist Luxus für die meisten Chefs.
Als Unternehmer erwartet man sich mehr Eigenverantwortung der Mitarbeiter (u.mehr Firmeninteresse).
Aber bei dem bisher gezeigten ewig retardierendem Gedankengut der Gewerkschafter und AK ist jedoch kein objektiver Ansatz zur besseren Problembewältigung und Wirtschaftsverständnis zu erwarten.

Stress

Heute scheint alles zu stressen, sogar Teamarbeit, weil sich alle in den Vordergrund stellen wollen. Man bekommt ja schon als Kind vorgebetet, dass Leistung nicht wichtig ist, dass die eigenen Bedürfnisse das Wichtigste sind. Das diese Einstellung in der Arbeitswelt nicht hilfreich ist, sieht man dann. Im Berufsleben muss man nun einmal Leistung bringen, manchmal habe ich das Gefühl, dass unsere Gesellschaft immer mehr verweichlicht.

1

Re: Stress

Sie haben auch noch nicht mitbekommen, wie sehr der Leistungsdruck gestiegen ist!

Antworten Gast: Kimon
11.04.2012 22:44
2

Re: Stress

Wohl eher das Gegenteil ist der Fall: die persönlichen Bedürfnisse zählen ja fast eh nichts mehr, sondern nur mehr die Leistung. Und das persönliche Wohl bzw die Gesundheit sollen doch um Himmels willen wichtiger als die Arbeitsleistung sein!

Gast: UKW
11.04.2012 20:18
0

Link setzten ist zwar nicht sehr höflich

Aber Herr König bringt es einfach am besten auf den Punkt:

http://www.youtube.com/watch?v=JCG3P63_MaY

Gast: Kimon
11.04.2012 19:57
1

Schattenseiten der Moderne

Wer ist heutzutage zumindest noch halbwegs zufrieden mit seinem (Arbeits)leben?
Burn Out haben sogar schon Jugendliche.

Nur Stress und man soll brav Leistung erbringen, wie es einem selbst geht interressiert eh keinen.

Naja wird wahrscheinlich noch schlimmer werden, weil wir uns zuviel gefallen lassen.


Re: Schattenseiten der Moderne

Ja, vor allem der Handy-Stress (d.Jugendlichen) und Anpassung an das Berufsleben.
(meine Empathie haben sie, bin aber kein Gutmenschentümler)

Antworten Antworten Gast: Kimon
11.04.2012 22:39
0

Re: Re: Schattenseiten der Moderne

Das ist die Wahrheit, und ich bin sicher kein Gutmensch. Mal sehen wie sich die(Arbeits)welt entwickelt. Ich hoffe zum positiven.

Gast: Wetterhahn
11.04.2012 19:57
0

Da hat man im Bestellbuero 3 Telephone zu bedienen,

dann geht der scheinheilige Kollege noch zu einer
zumindest drei Stunden langen "Besprechung".

In Grosshandel koennte man sich erwarten,
dass die Einzelhaendler Warenkenntnis besitzen.
Trotzdem haben sie auch nach Jahrzehnten keine
blasse Ahnung. Man muss alles in die Fachsprache uebersetzen damit die Artikel auch richtig geliefert werden koennen.

Wenn man dann noch versucht den Kunden
Geld zu sparen ist man ueberhaupt geliefert.
Am Besten man verkauft ihnen gleich die ganze teure Armatur nicht nur die notwendigen
billigen O-Ringe.

Wenn man dann zwei Telephone gleichzeitig bedient regt sich dann der Kollege vom Nebenbuero auf weil ihn das Klingeln vom dritten Telephon in seinem Bueroschlaf stoert.
Auf die Idee zu kommen den Anruf
zu beantworten kommt er im Schlafe nicht.

Dann kommt noch der Prokurist
und sagt man mache Fehler ohne
diese Anschuldigungen zu begruenden.

Er koennte es auch garnicht tun
weil ihm dazu die noetige Warenkenntnis fehlt.

Dafuer weiss er wie man die Loehne niedrig
haelt und das ist offenbar alles was er zu wissen
braucht.

Machinen gehen frueher oder spaeter kaputt;
bei Menschen ist das auch nicht anders.

Psychische Erkrankung ist eine linke Erfindung!

Wer körperlich nichts hat, gehört in die Arbeit. Und wer wirklich Psychisch so angeschlagen ist, gehört ohnedies eingewiesen.

Gast: Grüner Kacktus?
11.04.2012 18:58
2

Keine Sorge

zukünftig wird wieder mehr am Acker gearbeitet. Da werden dann Geist und Körper genug gestärkt.

Gast: Kindergärtnerin
11.04.2012 18:27
2

Logisch:

Familien unterstützen,sodass wieder weniger Hektik und mehr Strukturen im Kindesalter mit dazu beitragen, dass sich gefestigte Persönlichkeiten in äußerer und mit innerer Sicherheit und Ruhe entwickeln können!

Grübel, grübel und studier!

Und ich find' und find' keine korrekten Bezeichnungen für die seltsamen Handlungen unserer derzeitigen Politiker*I*nnen, die uns pro Jahr sicher mehr als 3Mrd. Euro kosten.

Gast: africano
11.04.2012 18:11
1

Geld spielt bei den psychisch Kranken ,keine Rolle,

denn wer oder was ist heute ,noch NORMAL ?
Wenn man heut zu Tage die Medien liest ,
bekommt man oft Schlafstörungen,Angstzustände,Depressionen und Bluthochdruck.

Gast: OhMyGod
11.04.2012 16:04
2

Was sollen "psychische Erkrankungen" sein ?

Der Titel "psychische Erkrankungen" ist leicht mit "psychiatrische E." zu verwechseln und suggeriert, dass es sich um einen wissenschaftlichen Terminus handelt. Das ist aber ganz und gar nicht der Fall, es gibt bestenfalls "psychosomatische" Erkrankungen.

Dass Depressionen, Schlafstörungen, Angstzustände oder gar Bluthochdruck hauptsächlich durch Arbeitsbelastung hervorgerufen sind, ist blanker Unsinn; bestenfalls ist diese in Einzelfällen als Beitrag zu vermuten, wissenschaftlich beweisbar wäre es zwart, ist aber bisher (aus ethischen und finanziellen Gründen) nicht geschehen.

Was soll also der Blödsinn ? Achso, hab ich fast den Auftraggeber übersehen, der hier gesellschafts-politisches Kleingeld machen will. PFUI DEIBL

 
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