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Keine Piloten: AUA streicht Flüge

13.05.2012 | 18:24 |   (Die Presse)

Am Wochenende musste die AUA 24 Flüge absagen, weil Piloten nicht zur Arbeit erschienen. Sie seien "unfit to fly". Der Streit über Piloten-Gehälter gerät außer Kontrolle.

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Wien/Apa. „Wir telefonieren durch, um die Flüge zu besetzen“, sagte AUA-Sprecher Michael Braun am Sonntag. Doch obwohl die Drähte glühten, konnte die Fluglinie nicht verhindern, dass Flüge ausfielen. Denn bereits am Freitag hatten sich Piloten kurzfristig „unfit fo fly“ erklärt. Bis Sonntagabend waren es schließlich 24 AUA-Maschinen, die nicht starten konnte. Hunderte Passagiere mussten umgebucht oder auf spätere Flüge vertröstet werden. In der Eile konnte das Unternehmen keine neuen Piloten aus dem Hut zaubern und musste die Flüge zum Ärger der Passagiere ersatzlos streichen.

Etwa jenen am Samstag von Amsterdam nach Wien. Passagiere berichteten tags danach erbost, dass sie die Nacht auf dem Airport verbringen mussten.

Das gleiche Spiel wiederholte sich am Sonntag. Um elf Uhr sollte eine AUA-Maschine Richtung Thessaloniki abheben, sie blieb allerdings auf dem Boden. Wieder war der Pilot nicht erschienen, hatte sein Unternehmen allerdings so spät von seiner Unpässlichkeit unterrichtet, dass kein Ersatz mehr gefunden werden konnte. Das böse Spiel wiederholte sich am Muttertag noch weitere sieben Mal.

AUA-Sprecher Braun hielt sich am Sonntag mit Mutmaßungen über die grassierende Pilotenkrankheit sehr bedeckt. Er könne nicht sagen, ob die Ausfälle mit dem Betriebsübergang in Verbindung stehen. Die Optik ist verheerend genug und an eine plötzliche Epidemie unter AUA-Piloten glaubte zu diesem Zeitpunkt keiner mehr. Nur noch Bord-Betriebsrat Karl Minhard verwahrte seine Kollegen vor „Unterstellungen“, es könne sich bei den Krankmeldungen um eine Protestaktion handeln. Es dürfte sich aber niemand wundern, wenn einige „unfit to fly“ seien. „Seit Monaten wird auf unsere Leute hingehaut. Sie müssen sich überlegen, geh oder bleib ich, da geht es um Existenzen“, sagte er und fügte hinzu: „Dass das auf Psyche und körperliche Gesundheit schlägt, ist klar. jeder Pilot, der sagt ,ich kann jetzt so nicht‘, weil er sich geistig und körperlich nicht in vollständig guter Verfassung fühlt, handelt zum Glück verantwortungsbewusst“, sagt der Betriebsrat.

Noch Ende voriger Woche bemühte sich AUA-Chef Jaan Albrecht neuerlich zu betonen, dass er keine Engpässe bei den Piloten befürchte. Zuvor hatte er mehrmals betont: „Wir haben eigentlich einen Pilotenüberhang.“

Wie immer liegt das Problem im „eigentlich“. Denn ab 1. Juli werden die knapp 2100 AUA-Piloten und Flugbegleiter nicht mehr bei der AUA, sondern bei der Tyrolean angestellt sein. Dieser Betriebsübergang auf die Regionaltochter hat zur Folge, dass das Flugpersonal künftig weniger verdienen werde. Die Gehälter von 550 Piloten und 1500 Flugbegleitern werden eingefroren. An einem neuen Kollektivvertrag wird gearbeitet. Vorerst bietet das Unternehmen den Mitarbeitern Einzelverträge an.

 

43 Piloten sind schon weg

Nicht alle werden diese annehmen. Denn rund 300 Piloten sind im Genuss sogenannter Altverträge. In diesen steht festgeschrieben, dass sie im Falle des Betriebsübergangs das Unternehmen samt 39 Monatsgehältern Abfertigung verlassen können. 43 Piloten haben sich bereits entschieden, das Unternehmen zu verlassen. Immerhin beträgt die Abfertigung pro Piloten im Schnitt 500.000 Euro. Viele Airlines – vor allem im arabischen und asiatischen Raum – sind auf der Suche nach Piloten. Und deshalb schätzen Beobachter, dass mehr als 150 Piloten den lukrativen Abflug planen. Und dann seien die Ausfälle vom Wochenende nur ein kleiner Vorgeschmack. „Es wird noch ärger werden“, sagt Betriebsrat Minhard.

Auf einen Blick

Drei AUA-Flüge mussten am Samstag und am Sonntag gestrichen werden, weil die Piloten sich gesundheitlich nicht in der Lage sahen, die Maschinen zu fliegen („unfit to fly“). Im Unternehmen konnte so kurzfristig keine Ersatzcrew aufgetrieben werden, um die Passagiere nach Delhi, Dubai und Thessaloniki zu bringen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.05.2012)

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287 Kommentare
 
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Re: Re: die wirtschaft der republik wird in zukunft brummen wie noch nie,

Sie haben recht, Blumen wachsen nicht durch Computer, da muss man sich schon auskennen (kein Autopilot für Start, Flug und Landung)

Re: Re: Re: die wirtschaft der republik wird in zukunft brummen wie noch nie,

Und schon zeigt das vermeintliche Halbwissen wieder seine grausliche Fratze... Ich lade Sie hiermit ganz offiziell in den A320 Simulator in Wien Schwechat ein, stelle Ihnen das Ding mit laufenden Triebwerken, fix fertig konfiguriert auf die Centerline der 29, kein Wind, trockene Piste, schönstes Wetter, zeige Ihnen den engagement button für den Autopilot und sage "cleared for take-off". das Ergebnis veröffentliche ich dann auf youtube, so sich sich wider erwarten auch nur 1cm bewegen; was sicher nicht nur daran liegen dürfte, dass sie die park-brake nicht finden ...
Meldungen wie die Ihre zeugen einfach nur von unglaublicher Blödheit des Verfassers, auch wenn diese nur aufgesetzt sein sollte, was ich für sie wirklich nur hoffen kann ...

Re: Re: Re: Re: die wirtschaft der republik wird in zukunft brummen wie noch nie,

meinen Sie mich,

Fliege zwar nur Cessna (privat), aber das kriege ich hin ...

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
14.05.2012 08:52
4 3

Re: Re: die wirtschaft der republik wird in zukunft brummen wie noch nie,

Ein Blumengeschäft zu führen ist auch anspruchsvoller als einen airbus320 zu fliegen !

Ganz sicher und kein Scherz !
Blumen zum blühen bringen in einem extrem hochzyklischem Geschäft.

Gast: Pips
14.05.2012 08:01
14 3

So

ist das wenn man einen sozialistischen Saustall der sich Fluglinie nennt und seit jeher nur mittels Steuerzahler am Leben erhalten wird mit allen Mitteln weiterführen will. Diese sogenannte "Firma" gehört umgehend liquidiert. ( genauso wie die ÖBB ) . Das Land würde aufleben und abheben nach Abwurf des Balastes. Treibt´s endlich das rot-grüne Gesindel aus, dann gehts den Ösis wieder gut.

5 4

Re: So

Die AUA geht uns eigentlich nichts mehr an. Je mehr die Leute dort verdienen, desto mehr Steuern und Abgaben werden in Österreich bezahlt. Wenn die Piloten um 3000 Euro mehr pro Monat bekommen, landen davon 1500 x 14 Euro mehr pro Jahr beim Staat für die Allgemeinheit.

Das sind einige der Leistungsträger von denen der Sozialstaat finanziert wird. Leute, die dafür arbeiten, dass in der Nacht das Licht auf der Straße brennt und jenen geholfen werden kann, denen es nicht so gut geht.

Ich verstehe nicht mit welcher Inbrunst hier auf diese Leute losgegangen wird, die einen guten Job machen und damit viel Geld verdienen. Wer ist ihnen das neidig? Oder sind hier nur Aktionäre der Lufthansa?

Re: Re: So

Die Aktionäre der Lufthansa derzeit nicht, die hoffen ja nur erstmal, das die Aua nicht defizitär fliegt. Gewinn erwartet keiner. Wenn ich mein Geld auch in Lufthansaaktien angelegt hätte, wünschte ich mir auch, dass diese nicht auf null sinken. Das ist auch legitim.

0 0

Re: Re: Re: So

Selbstverständlich ist das legitim. Aber Aktien haben halt den Wert des Unternehmens. Für sicheren Ertrag gibt es Sparbücher. Alles andere ist halt ein Risiko.

Das Management scheint momentan nicht sonderlich begabt zu sein. Niedrigere Gehälter für die Piloten der AUA würden wohl nichts am Betriebsergebnis ändern.

0 1

Re: Re: So

Leistungsträger !? Das ist wohl eher die breite Mittelklasse und nicht eine Hand voll dieser Herren !!

0 2

Re: Re: Re: So

Die gehören halt dazu.

Re: So

grundsätzlich mit dem letzten satz besonders einverstanden, ABER die AUA ghört uns eh nimmer !

Bei der AUA wird sichtbar, was im ÖD in Österreich bis zur Perversion betrieben wird!

- absolute Überbezahlung für erbrachte Leistungen
- Ineffizient in Verwaltung und Betrieb
- Betriebsratkaiser, die Ministern auf der Nase herumtanzen
- Privilegienritter bar jedem Realitätssinn
- (...)

... nur ist in Österreich bei der Bezahlung des ÖD, der Steuerzahler der Depp und die Kinder die betrogenen, deren Zukunft durch beamtete Privilegienabzocker verbrannt wird.

Bei der AUA ist das Problem in marktwirtschaftlicher Hand und was das bedeutet, sieht man gerade - Privilegien und gleichzeitige Leistungsverweigerungen führen in den RUIN!!!

Und wenn die freie Wirtschaft in Österreich nicht derart leistungsorientiert und bereit wäre, würden wir genauso vor der Pleite stehen!

3 3

Re: Bei der AUA wird sichtbar, was im ÖD in Österreich bis zur Perversion betrieben wird!

Eben ein typisches Staatsunternehmen... ineffizient, gigantische Privilegien,...
wer möchte sich das heute noch leisten?

Im privaten Sektor wird sofort auf den Markt reagiert. Wenn gewisse Dinge nicht mehr bezahlt werden, werden sie rasch angeschafft und das ist auch gut so, denn das ist im Sinne des Volkes, des Konsumenten.


3 0

Korrektur

es soll natürlich abgeschafft heißen

flugbeamten

die piloten machen genau das was die beamten des öffentlichen dienstes seit jahrzehnten tun: einen bezahlten urlaub unter vortäuschung eines krankenstandes. während unser staat die augen schliesst und brav millionen für den betrug zahlt, wird es die LH nicht tun. rechen wir also bald mit einer pilotenschwemme bei der ÖBB.

3 3

Re: flugbeamten

Bei der Polizei gibt es doch sowieso einen Personalmangel.
Fit genug werden die Piloten hoffentlich sein.

unter vortäuschung eines krankenstandes.

Unfit ist eine gesetzliche Vorschrift zum Schutze der Passagiere vor übermüdeten Piloten, oder welchen die wegen einer noch nie dagewesenen Medienkampagne gegen das eigene Personal nervlich belastet sind!
Erkundigen sie sich vor dem Schreiben, das spart Nerven, ausser natürlich wenn sie dem Pressesprecher der AUA verbunden sind. Der ist so ahnungslos!

Re: unter vortäuschung eines krankenstandes.

nicht nur der ist Ahnungslos, Sie doch offensichtlich auch.

Re: unter vortäuschung eines krankenstandes.

Das ist schon richtig. Aber eigenartig ist doch, dass es - soweit überschaubar - bislang weltweit einzigartig ist und ausgerechnet zu einem Zeitpunkt auftritt, zu welchen man die Verträge der Piloten auf ein "Normalmaß" zurückstutzen will bzw. muss. Lauda zahlt bekanntlich wesentlich schlechter, Tyrolian ebenfalls (vermutlich andere Luftlinien auch) und trotzdem gibt es ein Überangebot an Piloten. Die Optik ist nicht gut und die Sympathiewerte für die offenbar beamtenartige Belegschaft werden auch nicht gerade größer werden. Was ich vermisse ist Loyalität zum eigenen Unternehmen, das gerade am Sterben ist.

Was ich vermisse ist Loyalität zum eigenen Unternehmen, das gerade am Sterben ist.

Loyalität zum Management wollten sie wohl schreiben?!? Wer bekommt die Prämien wenn wir unsere Gehaltsreduktion um ein Drittel, plus Wegfall der Mehrleistungsbezahlung, dafür weniger freie Tage, usw. akzeptieren?
Sorry, aber ahnungslos dem Management nach dem Maul plappern kann Jeder nachdenken davor anscheinend nicht. Das wäre wohl auch die verschobene Optik.

Re: Was ich vermisse ist Loyalität zum eigenen Unternehmen, das gerade am Sterben ist.

Es geht doch bitte hier nicht um die Prämien des Managements (die ich in dieser Situation natürlich in jedem Fall als unerträglich ansehe) sondern darum, dass das Unternehmen permanent rote Zahlen einfliegt und nur durch einschneidende Rationalisierungsmaßnahmen zu retten sein wird. Dazu wird wohl auch gehören, dass die Gehälter auf ein marktübliches Niveau gebracht werden und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich um EUR 8.000,--/Monat 14x (lt. Herrn Lauda kriegen seine Piloten das) nicht ausreichend hoch qualifizierte Piloten finden, die einen guten Job machen und mit dem zufrieden sind. Richtig ist aber auch, dass das Management seit Jahren permanent versagt.

dass sich um EUR 8.000,--/Monat 14x (lt. Herrn Lauda kriegen seine Piloten das) nicht ausreichend hoch qualifizierte Piloten

Dafür würde ich es schon machen!
Jetzt überlegen sie mal weiter.

Re: dass sich um EUR 8.000,--/Monat 14x (lt. Herrn Lauda kriegen seine Piloten das) nicht ausreichend hoch qualifizierte Piloten

So what? WAS soll ich weiter überlegen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei DEM Potential unserer zu einem großen Teil hoch gebildeten, sportlichen jungen Menschen nicht genug solche gibt, die das machen wollen und vor allem auch können. Es kann doch um Gottes Willen nicht so schwer sein, so einen Flieger zu fliegen (zu lernen). An "High" Potentials" fehlt es da sicher nicht. Ich denke, dass das AUA - Personal einfach nicht wahrhaben will, dass die "goldenen Zeiten" vorbei sind. Das gilt übrigens auch für die Gehälter des Managements, das oben Gesagte gilt 1:1 sinngemäß auch für Manager. Und ich als Pensionist muss auch schmerzlich zur Kenntnis nehmen, dass meine Pension jährlich gekürzt wird....

Re: unter vortäuschung eines krankenstandes.

sind Sie einer der Piloten der jetzt auch Zeit hat hier zu Posten, ein noch durch-sichtigeres Rechtfertigen gibt es sonst nicht. Für wie naiv halten Sie die Leute mit dem Wort Unfit statt Krankenstand zu argumentieren, das ist nach Adam Riese das Gleiche, Krankenstand ist auch eine gesetzliche Vorschrift zum Schutz für Patienten, zum Schutz für Arbeiter an Maschinen, zum Schutz für Fahrgäste in Öffis usw. Mein Mitleid hält sich in Grenzen bei dieser Wehleidigkeit!

4 2

Re: Re: unter vortäuschung eines krankenstandes.

Nein, es ist nicht das selbe, weil die Stunden muss er so oder so fliegen. Resp. er ist sie schon vorausgeflogen, weil er zuvor vielleicht einen anderen Piloten vertreten hat.

Das passiert nicht so selten, aber derzeit haben halt mehrere Piloten das selbe Problem zur selben Zeit.

Re: Re: Re: unter vortäuschung eines krankenstandes.

...welch ein Zufall, droht uns eine Pandemie?

Antworten Antworten Gast: Passagier 29
14.05.2012 08:06
0 0

Re: unter vortäuschung eines krankenstandes.

Sie können doch nicht dem Minhard die Schuld geben an der plötzlichen Erkrankung der Piloten, bloß weil er keine Möglichkeit auslässt sich und seine Schützlinge in die Medien zu bringen!

Re: Re: unter vortäuschung eines krankenstandes.

Minhard hat recht. es ist eine Unterstellung zu behaupten dass Piloten sich " absichtlich " unfit to fly melden.
dergesetzgeber verlangt dass Piloten sich unfit to fly melden wenn durch ihren Zustand der Flug in Gefahr wäre. das hat nichts mit krankmelden zu tun

2 1

Re: Re: unter vortäuschung eines krankenstandes.

Unfit-to-fly ist kein Krankenstand.

Re: Re: Re: unter vortäuschung eines krankenstandes.

Nein? Kein Krankenstand. Sondern:????

das ist der Beweis, dass Sozialbetrug mittels Krankenstand

üblich ist und die die Ärzte, wenn sie bei diesem Spiel mitspielen auc Mittäter sind. Wann wird endlich rechtlich gegen dieser Art Betrug vorgegangen? Bei den Gehältern der Piloten eine unglaubliche Aktion der Gier! Mit solch verant-wortungslosen Piloten werde ich und meine Familie sicher nicht nicht mehr bei der AUA und Tyrolien buchen. Die Arbeiterkammer , die auch in anderen Branchen, sich an die Seite solcher Arbeitnehmer stellt macht sich ebenfalls schuldig, da sie solche Arbeitnehmer auch noch rechtlich, im Falle einer Kündigung, unterstützten und die Klagskosten übernehmen, aber zahlen müssen das wir alle mit unseren Steuern.


Re: das ist der Beweis, dass Sozialbetrug mittels Krankenstand

Genau! Missbrauch des Krankenstandes ist Betrug! Von dem der ihn vortäuscht und von dem, der ihn bestätigt (= Arzt). Wann wird endlich dagegen vorgegangen?

Mit solch verant-wortungslosen Piloten

Suchen sie unfit in der EU Ops und den LVR, oder weiter unten hier im Diskussionskarussel!

Fristlos!

Wie kann es sein, dass Dienstnehmer einfach in Krankenstand gehen wenn sie nicht arbeiten wollen? Ob die Forderungen der Piloten nun zu Recht bestehen oder nicht spielt dabei eigentlich gar keine Rolle. Wenn Sozialleistungen in Anspruch genommen werden die mutmaßlich nicht zustehen ist dies sofort abzustellen. Ein gefakter Krankenstand ist mit fristloser Entlassung zu ahnden, dabei erspart man sich auch noch die fünfhundert Riesen an Abfertigung. Die Ärzte, die diese Krankenstände unterschreiben sind ebenfalls zur Verantwortung zu ziehen!
Ist ja nicht so, dass ein Pilot heute jeden Tag sein Leben riskiert, in Wahrheit sind das die modernen Busfahrer von Heute. Es wäre an der Zeit vom hohen Ross zu steigen und in der Realität anzukommen!

1 0

Re: Fristlos!

Vielleicht können die Wiener Linien ein paar Busfahrer entbehren. Die brauchen wohl nur eine kleine Umschulung machen.

unfit

to think

Re: unfit

vorallem viele Schreiber hier

jetzt hat das Management die Legitimation für mehr

Diese Aktion der Piloten zeigt deren völlige Unreife sich in der heutigen Wirtschaft zurechtzufinden - das Management sollte jetzt kompromisslos alles umsetzen und andere Airlines sollten sich hüten, solche Mitarbeiter zu engagieren - Freiluft auf der Strasse wäre die einzig richtige Antwort auf Menschen, die nicht erkennen, wo Limits sind.

clever, ha

so schaltet man sich eben selbst ab.

Mit solchen Typen will doch keiner mehr fliegen der auch ankommen möchte. Stellen Sie sich mal vor so einer sitzt bei Ihrem nächsten Flug im Cockpit, wollen Sie das?

Re: clever, ha

anonymus sollte mal bei der AUA bisschen herumsuchen. Wären doch ganz interessante Daten.

8 2

wann wird man diesen Betrug...

endlich abschaffen? vor allem müssen die Ärzte dabei mitspielen!

Re: wann wird man diesen Betrug...

Wir brauchen einen Musterprozess gegen die Ärzte, die getürkte Krankmeldungen ausstellen. Dabei ist von ihnen Schadenersatz zu leisten!

Wir brauchen einen Musterprozess gegen die Ärzte, die getürkte Krankmeldungen ausstellen. Dabei ist von ihnen Schadenersatz zu leisten!

Was sie brauchen ist mehr Ahnung!
Unfit to fly ist eine gesetzliche Vorschrift, nach der man als Besatzungsmitglied eines Verkehrsflugzeugs (EU Ops) aber auch Privatflugzeuges (LVR) ein Flugzeug nicht in Betrieb nehmen darf wenn man krank, übermüdet oder anderweitig in einem Erregungszustand ist der die Flugdurchführung gefährdet.
Eine monatelange Kampagne des eigenen Managements könnte man so klassifizieren und da die Frist bald zu Ende ist kann es vorerst nicht besser werden, ganz im Gegenteil!
Übrigens, zu dieser Meldung ist keine ärztliche Bestätigung nötig!

Re: Wir brauchen einen Musterprozess gegen die Ärzte, die getürkte Krankmeldungen ausstellen. Dabei ist von ihnen Schadenersatz zu leisten!

chancenlos, nachdem jetzt auch noch ein SPÖler Chef von der Ärztekammer (gewählt?) wurde!

3 3

Re: Wir brauchen einen Musterprozess gegen die Ärzte, die getürkte Krankmeldungen ausstellen. Dabei ist von ihnen Schadenersatz zu leisten!

das ist ja noch schlimmer! hier stinkt der Betrug ja zum Himmel!

das ist ja noch schlimmer! hier stinkt der Betrug ja zum Himmel!

Was hier stinkt ist die Ahnungslosigkeit mit der über einen Berufsstand hergezogen wird, gerade in einer Situation in der die nötige Aktion vom Gesetz verlangt wird!

Was ist wahr?

hier wird nicht über den Berufsstand der Piloten hergezogen - nur über die Künstler von der AUA - und da auch nur über bestimmte unbelehrbare Exemplare a' la WANDERER und Konsorten

das ist marktwirtschaft !

wenn die aua nicht genug piloten hat, ist sie selber schuld wenn flüge ausfallen. die piloten für ein offensichtliches versagen des management verantwortlich zu machen ist falsch.

Antworten Gast: Passagier 19
14.05.2012 08:10
2 3

Re: das ist marktwirtschaft !

Wenn Sie zu hohe Personalkosten als Versagen des Management identifizieren, dann stellt sich die Frage warum man gegen Fehlerbehebung ist?

Re: das ist marktwirtschaft !

achja, das heisst, Sie sind auch für Sozialbetrug und gehen in den Krankenstand
wenn irgend etwas nicht passt. Das schlimme ist ja nicht das die paar Piloten so einen Betrug begehen sonder dass, gedeckt durch unser Sozialrecht, fast jeder 2. Arbeitnehmer
diese Möglichkeit nützt.

Gast: Bleriot
14.05.2012 01:18
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Warum

gehen immer alle auf die Piloten los?
Jahrelanges Mismanagement hätte sich das viel mehr verfdient ...

 
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