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AUA: Solidarität im Cockpit zerbricht

14.05.2012 | 17:38 |  von Hedi Schneid (Die Presse)

Sparpaket. Die „Epidemie“ bei Piloten und der Ausfall etlicher Flüge am Wochenende spalten die Besatzungen: Jüngere Piloten und jene von Tyrolean fürchten, dass Aktionen wie diese alle Jobs der Gruppe gefährden.

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Wien. „Das ist eine haltlose Unterstellung, mit der die Airline-Führung nur ihre Fehlplanung kaschieren will.“ So kommentiert Karl Minhard, Bordbetriebsratschef der AUA, die Spekulationen, wonach die plötzliche Häufung von Erkrankungen bei Piloten am vergangenen Wochenende ein „stiller“ Protest gegen den Sparkurs des Luftfahrtunternehmens sei. Vor allem gegen den fixierten Betriebsübergang des AUA-Flugbetriebs auf jenen der kostengünstigeren Regionaltochter Tyrolean.

Er, Minhard, habe natürlich niemanden zu einer solchen Aktion des passiven Widerstands angestiftet, sagt er zur „Presse“. Der Vorstand habe sich einfach „verschätzt“, als er noch vorige Woche erklärt hatte, auch mit 150 Piloten weniger den Flugbetrieb reibungslos aufrechterhalten zu können. Wie viele Kollegen sich derzeit nicht in der Lage fühlen, ins Cockpit zu steigen, wisse er gar nicht. Nur: „Bei jeder Grippewelle sind mehr Kollegen krank und es gibt keine Probleme“, sagt Minhard.

Plötzliche Krankheitsfälle in größerem Ausmaß sind bei der AUA übrigens nicht neu: 2003, als Kündigungen drohten, hatten 30 erkrankte Kopiloten am Pfingstwochenende 40 Flüge lahmgelegt.

Offener Konflikt

Die plötzliche „Epidemie“ hat jedenfalls die lange schwelenden Konflikte bei den Piloten offen ausbrechen lassen. Der Graben besteht dabei nicht nur zwischen Tyrolean und AUA. Seit der Übernahme der einstigen Swarovski-Fluglinie im Jahr 1998 fühlen sich die Tiroler wegen der niedrigeren Gehälter und des Verbots, Flugzeuge mit mehr als 110 Sitzen zu fliegen, als Mitarbeiter „zweiter Klasse“. Inzwischen wickelt Tyrolean bereits die Hälfte aller Flüge der AUA-Gruppe ab.
Auch innerhalb der Gruppe der AUA-Piloten ist die Solidarität zusammengebrochen, der Riss geht quer durch.
Ein Indiz dafür: Am Montag hatte die AUA trotz anhaltender Krankmeldungen kaum Probleme im Flugbetrieb. „Wir haben genügend Freiwillige gefunden, die einspringen“, sagte AUA-Sprecher Michael Braun. Woher der Ersatz kommt? „Von der AUA selbst.“ Seit AUA-Boss Jaan Albrecht als Teil des 263 Mio. Euro schweren Sparpakets vom Bordpersonal einen kostengünstigeren Kollektivvertrag (KV) einforderte, tobt in der Öffentlichkeit eine Debatte über hohe Gehälter, überdurchschnittlich hohe Abfertigungen und eine garantierte Inflationsabgeltung. Weil die Privilegien großteils nur für jene rund 300 AUA-Piloten mit Altverträgen gelten, wuchs der Unmut der (jüngeren) Piloten, die einen KV-neu mit um 20 Prozent geringeren Gehältern haben. Mitten im Arbeitskampf hatten 60 junge Piloten unter dem Titel „Zukunft Austrian“ ihrem Unmut Luft gemacht und darauf hingewiesen, dass sie keinesfalls so gut bezahlt seien und als „schwächstes Glied der Kette“ bei Kündigungen zuerst dran seien. Manche Kopiloten wittern jetzt die Chance, „auf den linken Sitz (dort sitzt der Kapitän, Anm.) rücken zu können“, heißt es im Unternehmen.

In Tirol bezeichnet man hinter vorgehaltener Hand die Krankenstände in Wien als „Skandal“. Solche möglicherweise absichtlich provozierten Flugausfälle würden nur der Konkurrenz in die Hände spielen und letztlich alle Arbeitsplätze aufs Spiel setzen.

Betrug am Unternehmen?

Die AUA-Führung will die „Unfit to fly“-Meldungen, für die kein ärztliches Attest notwendig ist, nicht überprüfen: „Sicherheit ist unser oberstes Gebot, wir wollen, dass nur hundertprozent einsatzfähige Piloten im Cockpit sitzen“, sagt Braun. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Meinung von Rechtsanwalt Matthias Baritsch (DLA Piper Weiss-Tessbach). Er ist der Auffassung, dass jemand, der sich krankmeldet, dies aber nicht ist, seinen Arbeitgeber schädigt. „Auch wenn man kein Attest vorlegen muss – das ändert nichts am Tatbestand des Betrugs und der Täuschung“, sagt Baritsch. Der Grat zwischen kollegialem Rat, nur in gesundheitlicher Topform ins Cockpit zu steigen, und strafrechtlich relevanter Anstiftung zum Betrug durch den Betriebsrat sei hier sehr schmal.

Während Albrecht versucht, in Gesprächen mit allen 540 AUA-Piloten Verständnis für den Sparkurs zu wecken, dreht der Bordbetriebsrat die Uhr zurück. Nachdem die Verhandlungen über einen neuen AUA-Bord-KV gescheitert waren und der Betriebsübergang auf Tyrolean fixiert war, hat der Bordbetriebsrat das schon ausverhandelte Paket einseitig nachjustiert. Das wollte allerdings die AUA-Führung nicht akzeptieren, denn es wäre um rund 60 Mio. Euro teurer gewesen. Ungeachtet dessen hat Minhard bis Montag darüber abstimmen lassen – und nicht überraschend die Zustimmung erhalten. Nun will Minhard noch einmal verhandeln.

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172 Kommentare
 
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Gast: TOM22
15.05.2012 15:02
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fliegen das Unternehmen an die Wand

Piloten mit unverschämt hohen Gehaltsforderungen fliegen die AUA an die Wand! Die internen Regelungen gehören sofort geändert (Attest eines Arztes, etc).

Gast: barney stinson
15.05.2012 13:38
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bitte um info

wenn sich ein pilot unfit erklärt, muss er da nicht trotzdem irgendeinen grund angeben, auch wenn er kein ärztliches atteest vorlegen muss? und falls so, kann die unternehmensführung das doch ganz einfach durch einen gesundheitscheck überprüfen. und wenn sich herausstellt, dass ergelogen hat, akt sofort an die staatsanwaltschaft. kein pardon mit betrügern, deren handlungen die arbeitsplätze der anderen mitarbeiter gefährden. wenn der betriebsrat das unterstützt, ist er mittäter.

Re: bitte um info

Wenn Sie Sich krank melden, müssen Sie auch keinen Grund angeben. Auch auf der ärztlichen Krankmeldung steht kein Grund. Geht auch niemanden was an imho.

Gast: Siegfried Lenz
15.05.2012 13:27
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LVR sind eindeutig

§3 Abs (2) der Luftverkehrsregeln - die für jeden gelten, der ein österreichisches Flugzeug fliegt - sind relativ eindeutig:

Wer sich durch die Einwirkung von Alkohol, Drogen, Suchtgiften, infolge von Müdigkeit, Erregung, geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen oder aus anderen Gründen in einem beeinträchtigten Zustand befindet, darf keine Tätigkeit als Flugbesatzungsmitglied an Bord eines Luftfahrzeuges ausüben.

Wer sich nicht fit fühlt, darf nicht fliegen. Punkt. Das kann auch wegen eines Streits mit der Frau, eines Todesfalls in der Familie, oder sonstwas sein. Und ja, das betrifft auch Dinge, die ein Arzt nicht diagnostizieren kann.

Niemand will einen Piloten an Bord, der sich nicht voll auf den Flug konzentrieren kann, weil ihm was anderes im Kopf herumgeht.

Wenn sich ein Pilot andauernd beeinträchtigt fühlt, wird er vermutlich - und auch mit Seniorität - mit einer Kündigung rechnen müssen. Wenn es hin und wieder der Fall ist, dann wird es für die Airline günstiger sein, das als "Betriebsrisiko" zu akzeptieren, für das es schließlich auch Bereitschaftsdienste, usw. gibt.

Antworten Gast: faferl
15.05.2012 19:16
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Re: LVR sind eindeutig

Sie sind zweifellos Pilot, jemand anderer könnte den "unfit to fly"- Mißbrauch nicht verteidigen.

Aber stellen Sie sich vor, Sie wären nicht angestellter Pilot, also nicht ein von Betriebsrat und Gewerkschaft künstlich im Kleinkindstadium gehaltener Mensch, sondern Flugunternehmer.

Was würden Sie sagen, wenn bei der kleinsten Unstimmigkeit sich Ihre Angestellten (etwa nach einem angeblichen Streit mit der Freundin, na sowas aber auch) "unfit to fly" melden würden? Wo der Blinde mit dem Krückstock tasten kann, dass es Mutwille, und nicht Indisposition ist? Das, was man landläufig "Krankfeiern" nennt?

Sie würden, wenn Sie ihre Sinne beisammen haben, warten, bis sich die nächste Gelegenheit ergibt, die Krankfeiernden (pardon: die "Unfit-to-fly-Feiernden") zu kündigen. Gehe ich recht in der Annahme, dass Ihnen das sogar einiges Geld wert wäre, sich von diesen Leuten zu trennen?

Sehen Sie, genauso geht es der Lufthansa. Und ich finde es nur gerecht, wenn die "Unfit-to-fly" gemeldeten Leute nirgends mehr angestellt würden - wegen erwiesener Unverläßlichkeit und Illoyalität zu ihrem Arbeitgeber.

Antworten Antworten Gast: Beweisführung
15.05.2012 23:39
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Re: Re: LVR sind eindeutig

Sie haben erwiesene Unverläßlichkeit geschrieben. In erwiesen steckt das Wort Beweis: Haben Sie genauere Infos betreffend dieses Themas, oder haben Sie in den letzten Tagen viel Zeitung gelesen und aus deren Vermutungen sich ein Bild zusammengereimt?

Gast: Karl Mayer
15.05.2012 11:07
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Firstlos Entlassung für diese Piloten ist das mindeste

und dann den Konkurs der AUA anmelden und all diesen arroganten und überbezahlen Piloten keine Abfertigung zahlen, weil ohnedies keine Geld da ist. Die Lufthansa kommt locke ohne diese verwöhnten Absahner zurecht.
Für diese Schurken hat Österreich in den vergangenen 10 Jahren eine Milliarde Euro zugeschossen.

Re: Firstlos Entlassung für diese Piloten ist das mindeste

Irgendwer verdient immer zuviel um den Neidreflex auszulösen.
Die sollen weniger kriegen, dann macht mein wenig schon viel mehr her.
Leistungsverachter und Neider sitzen auf einem Ast, den sich sich selbst absägen um dann gemeinsam über die Gipshax'n zu jammern.
Nestroy hat das ganz gut übersetzt:
"Da ist der allerärmste Mann
dem Andern viel zu reich,
das Schicksal setzt den Hobel an
und hobelt alle gleich."


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Re: Firstlos Entlassung für diese Piloten ist das mindeste

Ja, die Lufthansa wird locker ohne irgendeinen Österreicher in der AUA zurechtkommen. Genau darauf wollen die hinaus. Die Deutschen sind viel billiger und nicht so aufmüpfig.

Antworten Antworten Gast: Aero Commander
15.05.2012 14:07
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Re: Re: Firstlos Entlassung für diese Piloten ist das mindeste

Nur zur Info an alle selbsternannten Experten:

Einstiegsgehalt AUA 3331,-- Euro
Lufthansa 5381,-- "

Endgehalt AUA 14475,-- "
Lufthansa 18752,-- "

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Re: Re: Re: Firstlos Entlassung für diese Piloten ist das mindeste

Dann spiegelt die lufthansa wohl falsche Tatsachen vor, wenn die AUA-Gehälter offenbar sowieso nicht ungewöhnlich sind.

Re: Re: Re: Firstlos Entlassung für diese Piloten ist das mindeste

müsst ihr bei der aUA auch eine Flugversicherung bezahlen? und müsst Ihr auch ein Ausbildungsdarlehen zurückzahlen, wie bei LH üblich?

Antworten Antworten Antworten Gast: Äpfel und Birnen
15.05.2012 16:15
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Re: Re: Re: Firstlos Entlassung für diese Piloten ist das mindeste

Bitte um vollständige Infos: bezahlt die Lufthansa 12 Gehälter oder mehr? Wie sind bei LH die Abfindungs- und Pensionsregelungen? Wieviele Flugstunden werden dafür geleistet?

Antworten Antworten Antworten Gast: TOM22
15.05.2012 15:05
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Re: Re: Re: Firstlos Entlassung für diese Piloten ist das mindeste

Echt ein Skandal die Endgehälter! Ein Senioritätsprinzip ist bei Piloten überhaupt nicht angebracht! Die Leistung ändert sich nicht in diesem Umfang! In andren Branchen üblich sind etwa 2 bis 2,5- fache des Anfangsgehaltes!

Re: Re: Re: Re: Firstlos Entlassung für diese Piloten ist das mindeste

Na ja, ich nehme nicht an, dass Sie um 3331 schon ein Flugzeug fliegen. Da sind Sie ja in Ausbildung. Was das Minimum für einen Kapitän ist, müsste man vergleichen.

So eine Solidarität würde man sich vom ÖD für Österreich wünschen!

Denn was dort an Ineffizienzen, Tachiniererei, Krankfeiern, Doppelgleisigkeiten vom Steuerzahlerdeppen zu brennen ist, würde uns bei einer gscheiten Verwaltungsreform, Sparpakete für die nächsten 100 Jahre ersparen!

Gast: pilot43255
15.05.2012 09:52
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Höchste Zeit dass das AUA Management wieder an den Verhandlungstisch zurückkehrt

Die Piloten haben gezeigt dass es Ihnen mit der Sanierung der AUA Ernst ist, und hat über ein Sanierungspapier (vom Betriebsrat) positiv abgestimmt, und ist Bereit das zu tragen. Dieses Papier bringt mehr Einsparungen als die Betriebsübernahme der Tyrolean, welches nun das Management mit allen Mitteln durchpressen will.
Das zeigt nur, dass es dem Management nicht wirklich Ernst ist , das Unternehmen zu sanieren.
Kehren Sie an den Verhandlungstisch zurück Herr Albrecht, aber zerstören Sie nicht unsere AUA!!!

Antworten Gast: kollege 8756
15.05.2012 17:33
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Re: Höchste Zeit dass das AUA Management wieder an den Verhandlungstisch zurückkehrt


Die Angestellten der AUA, die gerade demonstrieren, wie man ein Unternehmen ruinieren kann, erkühnen sich also zu sagen:

"Kehren Sie an den Verhandlungstisch zurück Herr Albrecht, aber zerstören Sie nicht unsere AUA!!!"

Also, das ist wirklich ein starkes Stück! Erstens war die AUA nie im Besitz der Angestellten, sondern sie war im Besitz der Republik Österreich, also von uns allen. Durch Sagenhafte Privilegien, von denen kein normaler Mitbürger etwas geahnt hat (sonst hätte es wohl einen Volksaufstand gegeben) wurde das Unternehmen ruiniert und so schwer defizitär, dass es unverkäuflich war und wir alle sehr viel Geld dafür zahlen mußten, damit die Lufthansa so gnädig ist, uns diesen Privilegienzirkus abzunehmen.

Und anstatt sich zu freuen, dass der Betrieb nicht geschlossen wurde (wie es wahrscheinlich das Gescheiteste gewesen wäre, muß man aus heutiger Sicht sagen), sabotieren die AUA-Angestellten jede einigenmaßen vernünftige Sparmaßnahme. Ganz so, als hätte man ein RECHT darauf, sich auf Kosten aller Österreicher mit wenig Arbeit eine goldene Nase zu verdienen!

Wenn die AUA endgältig abstürzt, wird mich das ebenso treffen, wie es mich getroffen hat, dass die BAWAG den Streikfonds der Gewerkschaft verjuxt hat. Also gar nicht.

Re: Höchste Zeit dass das AUA Management wieder an den Verhandlungstisch zurückkehrt

Wenn man dem Artikel zumindest in Grundzügen glaubt, dann sieht der Vorstand das Sanierungspapier des Betriebsrates als teurere Variante als den alten Plan. Dass es dem BR bzw. den Piloten mit der Sanierung ernst ist hat also - aus Blickwinkel des Vorstandes - niemand gezeigt.

Was der Betriebsrat aber recht deutlich gezeigt hat ist, dass es ihm mit Verhandlungen nicht ernst ist, weil er das Verhandlungsergebnis nachträglich einseitig abgeändert hat. Warum sollte man also als Gegenseite an den Verhandlungstisch zurückkehren, wenn das Ergebnis der Verhandlungen sowieso nichts wert ist?
Über den Inhalt der verschiedenen Vorschläge könnte man vermutlich streiten, wenn man ihn kennen würde und was von der Materie versteht. Aber die Demontage der eigenen Glaubwürdigkeit durch einseitige Änderungen an den Verhandlungsergebnissen ist schwer weg zu diskutieren.

Antworten Gast: das hirn
15.05.2012 13:12
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Re: Höchste Zeit dass das AUA Management wieder an den Verhandlungstisch zurückkehrt

die aua ist n i c h t "unsere" aua !!!!!
die aua musste verkauft werden, weil einmal mehr die gewerkschaften dieses unternehmen mit haltlosen forderungen und abgepressten "wohl erworbenen rechten" in die pleite getrieben hat (siehe konsum, bawag, voest, bundesbahn, ögb etc.etc.) die gewerkschaften, die einstens den arbeitenden menschen zu menschenwürdigen arbeitsbedingungen verholfen haben, sind heute die arbeitsplatzvernichter nummer eins.

Antworten Gast: Aktien
15.05.2012 10:43
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Re: Höchste Zeit dass das AUA Management wieder an den Verhandlungstisch zurückkehrt

Sind Sie AUA Grossaktionaer weil Sie von unserer AUA sprechen oder ein verschnupfter Gehaltsempfaenger ?

Gast: Normalbürger
15.05.2012 09:31
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unmöglich

Also ich habe einige Freunde, die bei der AUA beschäftigt sind und gönne ihnen alles erdenkliche, aber wenn ich mir so deren Vergünstigungen und Freiheiten anschaue, dann muss ich mich schon sehr über die Geschäftsleitung wundern. In unserem Konzern wird bereits seit zehn Jahren eingespart und reduziert - funktioniert auch - auch wenn nicht immer einfach...Jeder hat die Wahl und kann auch von selber gehen....

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Re: unmöglich

Selbstverständlich funktioniert es auch, wenn man den Leuten weniger bezahlt. Die werden sich aber nicht ausdrücklich darum reißen weniger zu bekommen, oder?

In den letzten zehn Jahren haben es Ihre Freunde bei der AUA wohl besser getroffen.

in österreich hat

noch jeder betriebsrat bzw. gewerkschaft eine firma ruiniert....gut das die LH endlich bei der AUA aufräumt !

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Re: in österreich hat

Eine Firma, die durch anständige Bedingungen für die Mitarbeiter ruiniert wird ist einfach nicht lebensfähig. Mit lauter 1-Euro-Jobbern funktioniert sogar die blödeste Geschäftsidee.

Antworten Antworten Gast: Schmerrhahn
15.05.2012 13:56
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Richtig, und genau deswegen

wird die AUA zurzeit zugesperrt und die Tyrolean ausgebaut.

 
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Hobbyökonom