Teuerung in Österreich schwächt sich ab

17.05.2012 | 17:34 |   (Die Presse)

Die Inflationsrate in Österreich lag im April bei 2,3 Prozent. Die Preise steigen wieder schwächer als in der Eurozone. Der Miniwarenkorb, der den wöchentlichen Einkauf abbildet, wurde um 3,8 Prozent teurer.

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Wien/ag. Die Inflationsrate in Österreich ist im April leicht zurückgegangen: Die Teuerung im Jahresvergleich betrug laut Daten der Statistik Austria 2,3 Prozent. Im März waren es noch 2,4 Prozent, im Februar 2,6. Damit gingen die Preissteigerungen zurück, allerdings ausgehend vom hohen Niveau des Vorjahres. Der für das EU-Statistikamt Eurostat berechnete Wert betrug für Österreich 2,4 Prozent. Damit liegt das Land wieder unter dem Durchschnitt der Eurozone: In den 17 Mitgliedländern der Währungsunion betrug die Inflationsrate 2,6 Prozent.

Die Preise für Produkte des täglichen Bedarfs (Mikrowarenkorb) stiegen im Jahresvergleich um zwei Prozent. Energiepreise sind in dieser Berechnung nicht enthalten: Die Treibstoffpreise stiegen um durchschnittlich acht Prozent, Haushaltsenergie war um 3,3 Prozent teurer (Gas und Heizöl um sieben Prozent, die Strompreise stagnierten). Der Miniwarenkorb, der den wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln auch Treibstoffe enthält, verteuerte sich um 3,8 Prozent. Im März waren es noch 4,3 Prozent. Wohnungsmieten stiegen in Österreich um 4,9 Prozent, Restaurants und Hotels verteuerten sich um 2,7 Prozent.




In der gesamten EU lag die Inflationsrate im April bei 2,7 Prozent. Die höchsten Teuerungsraten verzeichneten Ungarn (5,6 Prozent), Estland (4,3 Prozent), Polen und Tschechien (je vier Prozent). Auch in Italien und der Slowakei war die Teuerung mit 3,7 Prozent überdurchschnittlich hoch. Die EU-weit niedrigsten Inflationsraten hatten Schweden (ein Prozent), Griechenland (1,5), Irland und Rumänien (je 1,9 Prozent), so die Daten des EU-Statistikamts Eurostat.

Die höchsten Preisanstiege meldete Eurostat bei Alkohol und Tabak (4,7 Prozent), Verkehr (4,3) und Wohnungen (3,9).

Inflationsziel weit verfehlt

Das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank ist damit wiederholt weit verfehlt: Es lautet „unter, aber nahe zwei Prozent“. Die Unterschiede zwischen den Euroländern bringen die Zentralbank zudem in ein Dilemma: Sie muss ihre Geldpolitik am Durchschnitt der Eurozone ausrichten.

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41 Kommentare
 
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Gast: biersauer
18.05.2012 11:31
0 0

EURO UM %5 abgewertet,..

somit ist die Kaufkraft ebenfalls gesunken.

0 0

???

a Schmarrn schwächt sich ab!!!

Gast: Rechengenies
17.05.2012 13:13
0 0

% Gehaltserhöhung von Dt. Politikern

dokumentiert immer recht verläßlich die aktuelle Inflationsrate;-)

Antworten Gast: Baur4
17.05.2012 18:30
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"Österreich kann man doch nicht mit Deutschland vergleichen"? - Oder doch?

Österreich mit 8 Mio Einwohner hat 9 Bundesländer. Deutschland mit 80 Mio hat nicht 90 sondern nur 16 Bundesländer; einige mit mehr Einwohner wie ganz Österreich.

usw., usw.,

die übliche realitätsverweigerung

durch heranziehen des "wöchentlichen einkaufs" als einzig wahren maßstab.

1.
ja, all diese leute kaufen sich weder auto noch unterhaltungselektronik.
all diese leute fahren weder auf urlaub noch kaufen sie kleidung.
all diese leute geben ihr geld einzig und allein im supermarkt für lebensmittel aus: verfresst nicht all euer geld, dann kann das hirn besser atmen!

2.
könnte jemand von der presse leserbriefe aus den 1960ern ausgraben? mich würde interessieren, ob damals, als der anteil der lebensmittel am haushaltsbudget ein weit größerer war (lebensmittel sind heute so billig wie noch nie!!!), ebenso viele schreiber unterwegs waren, die behaupteten: viel zu teuer, viel zu teuer (damals sogar mit gutem recht, im gegensatz zu heute).
ich vermute, dass damals niemand gesudert hat, denn sudern ist das privileg der (über)satten!

so, und jetzt stopft euch euren wanst voll. wer weiß, ob das morgen noch so billig möglich sein wird.

Re: die übliche realitätsverweigerung

geben sie sich immer selber antworten auf ihr geschreibsel ?

Antworten Gast: fugazi
17.05.2012 11:33
1 2

Re: die übliche realitätsverweigerung

vielen dank herr oberst!

dieses ewige gesudere des kleinbürgers der es einfach nicht auf die reihe bekommt muss ein ende haben. wir leben im absoluten überfluss, wertschätzungen sind vergessen, als einzige befriedigung konsumieren...

ich habe in mehreren monatelangen selbstversuchen gelernt mit ca. 20 euro die woche jeden tag herrliche mahlzeiten auf den tisch zu zaubern, heute als gutverdiener in der schweiz mach ich es ebenso, mit 30-40 sfr die woche kann ich gut essen, und jeden tag kochen..

weiters habe ich noch nie einen neuwagen oder ein handy, laptop, möbel ect. gekauft.. gibts alles im überfluss..

naja.., ich kenn leute die ohne geld leben, und meine arbeitskollegen kommen mit 6000 sfr netto nicht klar...


in Entwicklungsländern wie,.. Deutschland ist der wocheneinkauf extrem billig

jagt die
Supermärkte zum Teufel!

in Berlin kostet belt

Volksverarschung

der VPI wird für die Löhne künstlich niedergehalten. Oder was, bitte, hat im gesetzlich geregelten Warenkorb ein Fernseher verloren?
Dinge des täglichen Bedarfes.. lachhaft.
Entfernt man diese "Joker" aus dem Warenkorb, liegt der echte
VPI wahrscheinlich bei 8, wenn nicht bei 10 Prozent. die Löhne und Gehälter steigen aber durch diese Trick nur um 2-3%.
Gratulation an die Politik!

Gast: Bärenfalle...
16.05.2012 20:00
11 0

Geh bitte, alter Trick

Ganz einfach.

Basis 100, Inflation 10%

1 Jahr: 110
2 Jahr: 121
3 Jahr: 133
4 Jahr: 146
5 Jahr: 161

Im 6 Jahr haben wir nur mehr 8% Inflation

6 Jahr: 174

Trotz "gesunkener" Inflation ist der nominale "Verlust" fast gleich groß wie im Vorjahr mit 10% Inflation.

Darum scheuen Politik aber auch die EZB die Nennung realer Summen wie der Teufel das Weihwasser und lieben prozentuale Angaben.

M3 etc. werden von der EZB ja auch gerne in "prozentualer Änderung zum Vormonat" dargestellt.

Die wissen genau wieso !


Re: Geh bitte, alter Trick

na und?
bei den einkommenssteigerungen wird doch genau dasselbe gemacht: x % mehr als im vorjahr.
warum regen sie sich darüber nicht auf?

Spinnts ihr jetzt komplett?

Wie kann die Inflation "niedrig" sein, wenn das tägliche Leben permanent teurer wird?

Re: Spinnts ihr jetzt komplett?

Das hat mit der Zusammensetzung des Warenkorbs zu tun; in diesem sind eben auch Produkte und Dienstleistungen enthalten, die billiger wurden - und kaum gekauft werden.

Es hilft dem Durchschnittsösterreicher eben nicht, wenn zwar Flugreisen billiger werden, dafür aber die Lebenshaltungskosten massiv ansteigen :-/

Gast: Jose Mario Branca
16.05.2012 18:03
3 0

Habt Ihr einen Knall oder mehrere

Irgendwann, vielleicht dauert es gar nicht mehr so lange wird Eurer Lügengebäude zerstört werden.

Gast: Alexander der Große
16.05.2012 17:06
11 0

500 Gramm Erdbeeren 7,40 DM

Gut, dass die Inflation so gering ist. Danke liebe Eurologen. Da EU Beamte steuerbefreit sind, wird sie das alles nicht tangieren. Herzlichen Dank!

Antworten Gast: fugazi
17.05.2012 01:26
1 0

Re: 500 Gramm Erdbeeren 7,40 DM

egal wo ich bis jetz gewohnt hab...

mit dem fahrrad in den wald oder in die felder wars max. eine stunde.

walderdbeeren, himbeeren, schwarzbeeren, äpfel, birnen, kirschen, kräuter, ect....

preis: oberschenkeltraining


0 0

Re: Re: 500 Gramm Erdbeeren 7,40 DM

Ich glaube Ihnen schon, dass Ihre Oberschenkel gut trainiert sind.
Wie wäre es mit dem Training der grauen Zellen ??

Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
17.05.2012 11:05
0 0

Re: Re: 500 Gramm Erdbeeren 7,40 DM

im winter und frühling schwer möglich.

Antworten Antworten Antworten Gast: fugazi
17.05.2012 13:43
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Re: Re: Re: 500 Gramm Erdbeeren 7,40 DM

im winter gibts dasselbe aus dem rexglas (selbst eingelegt, mameldâden ect.) im keller und natürlich suppengemüse..

3 0

Re: 500 Gramm Erdbeeren 7,40 DM

Eurologen ist super!
Wie wärs aber auch mit Eurolügen?!

Gast: LÜGEN NUR LÜGEN
16.05.2012 16:47
8 0

1/2 (!) kg Tomaten: 2.49

1 kg Brot: 3.49

JA SIND DIE WAHNSINNIG?

Re: 1/2 (!) kg Tomaten: 2.49

Wo kaufen Sie denn ein?

Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
17.05.2012 11:06
0 0

Re: Re: 1/2 (!) kg Tomaten: 2.49

ja nicht jeder kauft beim hofer oder lidl.

Re: Re: Re: 1/2 (!) kg Tomaten: 2.49

Warum also dann beschweren?

0 0

Re: Re: Re: Re: 1/2 (!) kg Tomaten: 2.49

Eventuell kauft er eben gerne Tomaten die auch so schmecken wie sie sollen.
Und nicht die Roten geschmacklosen Paradeiser die heute eben üblich sind ,weil die meisten gar nicht mehr wissen wie eine Tomaten schmecken soll ??

Jedes Jahr das Gleiche

Immer so um diese Zeit steht es in den Medien oder man hört es bei ORF etc.

Die Teuerung ist auch heuer wieder etwas weniger geworden.

Und wenn dann die Verhandlungen zu den Kollektivverträgen beginnen wissen die Arbeitgebervertreter:

Die Teuerung ist auch heuer wieder geringer und, welch ein Wunder, die Gehaltsanpassung liegt mal wieder unter der Inflationsrate!


 
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