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AUA-Betriebsrat: 'Politik nimmt Verantwortung nicht wahr'

24.05.2012 | 18:36 |   (DiePresse.com)

Karl Minhard fordert von Politik und Sozialpartnern, „angesichts der sich zuspitzenden Situation" bei der AUA ihre Verantwortung wahrzunehmen.

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Einen Tag vor der wichtigen Betriebsversammlung des fliegenden Personals der Austrian Airlines wendete sich Betriebsratschef Karl Minhard hilfesuchend an die öffentliche Hand. Er appellierte am Donnerstag in einer Aussendung an die "grundsätzliche Verantwortung" von Politik und Sozialpartnern. Diese "nehmen sie im Fall der AUA nicht wahr", kritisiert Minhard.

Dem Betriebsrat gehe es "angesichts der sich zuspitzenden Situation" um den "verantwortungsvollen Umgang mit gültigen Verträgen". Der AUA-Kollektivvertrag war Mitte Februar einseitig vom Vorstand gekündigt worden, die Gewerkschaft hat daraufhin den Tyrolean-KV gekündigt. "In dieser Situation ist ein Appell an die Sozialpartner, sowie an den Wirtschafts- und Sozialminister, ihre Verantwortung wahrzunehmen, berechtigt", schrieb Minhard.

Ex-Vorstand Bierwirth arbeitet wieder als Pilot

Unterdessen wurde außerdem bekannt, dass der im März zurückgetretene AUA-Vorstand Andreas Bierwirth wieder Arbeit hat: Er ist fürs erste wieder unter die Piloten gegangen. Der Deutsche, der eine Lizenz als Linienflugpilot hat, steuert laut "Kurier" derzeit für ein heimisches Bedarfsflugunternehmen Business-Jets der Marke Cessna Citation. Auf Dauer wolle Bierwirth freilich nicht im Cockpit bleiben. Er soll bereits Jobs bei internationalen Airlines sondieren, denkbar wäre aber auch ein Branchenwechsel.

(APA)

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56 Kommentare
 
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Dabei ist die AUA nur die Spitze des (ehemals) öff. Bereichs !!


Jeden Tag verschwinden Millionen in NICHT gedeckten Pensionen, IRRE aufgeblasener, schwer überbezahlter Mehrfachverwaltung usw. usf.

Das werte ÖsterreicherInnen, ist gelebte unSozialpartnerschaft !!!

Wo bleibt der Vertrauensschutz für Kinder u. Steuerzahler ??

Wieviel Gehirnwäsche benötigt es, um das als gerecht zu empfinden ???

endlich mal

haha ein betriebsrat angekommen in der realität.
als nächstes bietet sich das gesundheitswesen an!

'Politik nimmt Verantwortung nicht wahr'


Wenn die österr. Politik nur einen Finger für Menschen mit einer Abfertigung bis zu 550.000 Euro rührt, dann frage ich mich:

Wo rührt sie ihre Finger für Menschen mit einem mtl. Einkommen von 550 Euro?

Lieber Herr Betriebsrat: So weit weg von jedweder Realität zu sein, kann nur von bösartiger Peinlichkeit gesprochen werden.


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also ich glaube schon,...

...dass es eines sondergesetzes bedarf, um die jobs von ein paar hundert ueberbezahlten ichweissnichtwas zu retten. es waer ja noch schoener, dass die lufthansa damit davonkommt, sparen zu wollen, die verluste sollen hatl von der lufthamsa abgedeckt werden, die deutschen zahlen eh schon fuer alles. waer ja noch schoener, wenn die aua angestellten den guertel ein bisserl enger schnallen muessen. nachdem der betriebsrat das jetzt ordentlich versemmelt hat, muss halt ein gesetz her.

Ich dachte...

die AUA wurde an die LH verkauft - ergo ein Privatunternehmen. Im Falle eines Vertragsbruches (?) gibt es dann sowas wie einen Gerichtsstand. Und dort findet man die zuständigen Ansprechpartner.

"In dieser Situation ist ein Appell an die Sozialpartner, sowie an den Wirtschafts- und Sozialminister, ihre Verantwortung wahrzunehmen, berechtigt"

BERECHTIGT? WTF?
Hr. Minhard, Sie sind in der Privatwirtschaft gelandet; wenn Sie jetzt Muffensausen bekommen - absolut zurecht! Bei Schönwetter zu fliegen ist kein Kunststück; richtige Manager müssen aber auch bei Turbulenzen ihre wirtschaftlichen und sozialen Verantwortungen tragen.
Unkündbar im Ledersesserl picken geht natürlich leichter ....

Gast: Markus Trullus
28.05.2012 09:17
5 0

Ende, FINI, AUS!

Herr Minhard: Wir Steuerzahler zahlen keinen Cent mehr für Verrücktheiten von arrogant gewordenen Gewerkschaftlern; diese Zeiten sind bei der AUA entgültig vorbei. Leider noch nicht bei allen anderen staatsteilhabenden Betrieben (ÖBB&Co)

Gast: Vielflieger sen.
26.05.2012 13:03
4 0

Vertrag hin oder her

Andauernd wird gesagt ein Vertrag muss eingehalten werden.Gut und schön,aber ein Vertrag muss auch zeitgerecht aufgearbeitet werden und dieser ist schon lange nicht mehr aktuell!WER SOLL DENN DAS ALLES ZAHLEN!!!!!!!
Wir Steuerzahler nicht mehr!

Gast: zylmurbfi
25.05.2012 17:46
1 0

mit dem golden handshake würde ich auch gehen

wenn das stimmt, was kolportiert wird, dass dieser mit 6 prozent versteuert wird, wieder ein privileg der luftkutscher, dann wird es die aua ohnedies bald nicht mehr geben. es ziehen sich ohnedies gewitterwolken am carrierhimmel zusammen. nicht nur die kondensstreifen, die für einen grossteil der im sommer über wien befindlichen dunstglocke verantwortlich sind. wieder einmal ist eine österreichische firma dank der gewerkschaft den bach hinunter. bleibt nicht mehr viel. die öbb. die telecom. na irgendeinmal erwischt es auch die stahlkocher.

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Schade

Diese AUA ist bankrott, längst ein Konkusfall Dieser ehemalige Staatsbetrieb für dessen "Verkauf" man dem Käufer neben der Schuldenübernahme ein paar Hundert Millionen Euro nachschmeißen musste. Schade nur, dass Schüssel/Grasser nicht mehr die Zeit hatten, diese AUA rechtzeitig zu verkaufen und ein paar Hundert Millionen dafür zu bekommen. denn dann hätten die Genossen jetzt wenigstens Gelegenheit in einem Untersuchungsausschuss was von Korruption etc. herumzuschreien und Grasser vor die bekannte "Wiener Staatsanwaltschaft" zu schleppen

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Re: Schade

Wer sagt dass das Genossen sind?

Gast: jacke wie hose
25.05.2012 13:21
0 2

neidgenossenschaft teil 2

Leider hat peter pan unten recht - bin gespannt wenn der nächste KV einseitig gekündigt wird und er keine ach so elitäre berufsgruppe betrifft- ob dann die poster welche nicht selbständig sind immer noch jubeln wage ich zu bezweifeln - vertrag ist vertrag und wenn das nicht mehr gilt gehts uns alle an

Re: neidgenossenschaft teil 2


Der Tyrolian KV ist einseitig von der Gewerkschaft (!) gekündigt worden! Ohne Zustimmung der Betriebsräte!

Soweit eine notwendige Ergänzung.

Antworten Gast: zylmurbfi
25.05.2012 17:48
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Re: neidgenossenschaft teil 2

ein anwalt hat mir einmal gesagt: verträge sind dazu da um gebrochen zu werden. viele beispiele bestätigen seine ansicht.

wollt ihr es nicht wahr haben oder was? die republik wollte euch loswerden, also was soll ads mit der verantwortung???


Gratulation an den Fotografen!

Dieses Foto ist super! So perfekt wurde noch keine gescheiterte Persönlichkeit abgelichtet.

willkommen in der realität!

die AUA geht die politik (gottseidank) nichts mehr an. sie ist privatisiert. bitte das zur kenntnis zu nehmen. und nicht noch mehr schaden anrichten.

Wer braucht die AUA wirklich noch?

Und wer braucht das abgehobene AUA-Bordpersonal? Niemand! Es gibt genug Alternativen.

Re: Wer braucht die AUA wirklich noch?

Ja, ich fliege auch lieber mit einer Fluggesellschaft, wo die Piloten "fit to fly" sind und deren panische Ängste sich nicht mit einem etwaigen Verlust eines überbezahlten Jobs beschäftigen.

Mir kommen die Tränen ...

Die Gewerkschaft hat ohne Zustimmung ihrer Mitglieder und gegen deren Willen eine KV gekündigt. Das AUA-Bordpersonal soll endlich die reale wirtschaftliche Situation zur Kenntnis nehmen. Aber dazu ist man offensichtlich nicht in der Lage. Daher ist die Vorgangsweise des Managements eigentlich situationsbedingt notwendig.

Gast: Peter Pan
24.05.2012 20:27
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Neidgenossenschaft

Falls es den " Presse" Lesern noch nicht aufgefallen ist, es geht um die Kündigung eines KV's!!
Wenn diese in Österreich bis jetzt einzigartige Aktion durchgeht, weil es halt 300 teure Piloten trifft und man über die restlichen 1800 Angestellten nicht spricht, wird es nachfolgend Konsequenzen in der österreichischen Wirtschaft geben, die man sich eigentlich nicht ausmalen möchte.
In Zukunft wäre jeder Kollektivvertrag jederzeit kündbar und das Papier nicht Wert auf dem er geschrieben ist. Und genau in diesem Zusammenhang fordert Minhard jetzt die Sozialpartner auf zu handeln. Für die österreichischen Kollektivverträge, für die Arbeiter und Angestellten in Österreich. Ihr Kollektivvertrag ist vielleicht schon der nächste!

Ich hätte mir eigentlich etwas mehr Hirn von Presse Lesern erwartet.

Re: Neidgenossenschaft

jeder soll in etwa verdienen was er erwirtschaftet. in einem unternehmen dass rote zahlen schreibt (und zwar dauerhaft, konsequent bewusst und lernresistent) ist das folglich >0. und nicht 14.000€ 14 mal im jahr...

Antworten Gast: Markus Trullus
28.05.2012 09:21
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Re: Neidgenossenschaft

Also der KV ist der ScroSankt; auch wenn das Unternehmen vollkommen Konkurs macht, der KV MUSS bestehen beleiben? Gut, dann ist höchste Zeit, dass auch dieser Balken vor dem Kopf der Österr Gewerkschafter endlich fällt! Idiotisch, so ein Denken! Vielleicht verstehen jetzt manche Leser, was Griechenland, Portugal, Spanien und Italien in den Konkurs treibt!

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Re: Neidgenossenschaft

Bitte nicht alle österreichischen Mitarbeiter in Geiselhaft nehmen und noch Mithilfe erwarten.

Antworten Gast: Tyroler
25.05.2012 07:43
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Re: Neidgenossenschaft

Und warum ist dann die Gewerkschaft so "sozial" und kündigt den Tyrolean KV. Wo ist den hier ihrer Meinung nach die Sozialpartnerschaft? Interessierte sie wahrscheinlich zum damaligen Zeitpunkt nicht, es ging ja "nur" um Tyrolean. Jetzt wo sich dies als fatales Eigentor herausstellt, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Viel Spass beim kollektiven jammern heute vormittag beim hoffentlichen Epilog dieser Tragikkomödie.

Re: Neidgenossenschaft

Ich finde es wirklich nett, dass sich das AUA-Bordpersonal große Sorgen um die österreichischen Arbeiter und Angestellten macht. Den nicht so gut verdienenden österreichischen Arbeiter und Angestellten ist es aber absolut egal, ob einer überbezahlten Clique der KV gekündigt wurde. Und keiner wird sich mit dieser Clique solidarisieren. Warum auch?

Eine Frage an den kleinen Möchtegern-Politiker:

kann man einen Vertrag kündigen oder nicht?

 
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