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Österreichs Ausbildung hält mit Globalisierung nicht mit

31.05.2012 | 10:44 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Auf allen Ebenen fehlt es an qualifiziertem Personal, rügt die EU-Kommission. Das sei im Wettstreit mit Billiglohnländern fatal. Die Probleme beginnen in der Volksschule und enden bei den Hochschulen.

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Brüssel. Noch ist Österreich im krisengeplagten Europa eine Insel der Seligen. Doch der Stolz der heimischen Politiker auf die niedrigste Arbeitslosenrate aller EU-Staaten täuscht über schwere Missstände im Bildungs- und Hochschulwesen hinweg.

Laut den neuesten Empfehlungen der Europäischen Kommission gibt es nämlich in Österreich auf allen Bildungsniveaus zu wenige qualifizierte Arbeitskräfte, die es mit der härter werdenden globalen Konkurrenz von Billiglohnländern aufnehmen können. „Österreich muss seine nicht preisbezogene Wettbewerbsfähigkeit durch einen verstärkten Schwerpunkt auf Forschung und Innovation verbessern“, mahnt die Kommission. Ein Land wie Österreich, das gleichzeitig stark von der Exportwirtschaft abhängig ist und hohe Lohnkosten hat, kann also künftig nur dann seinen Wohlstand bewahren, wenn seine Bürger schlauer als die Konkurrenz aus Übersee sind.

Die Probleme beginnen in der Volksschule und enden bei den Hochschulen. Österreich gebe zwar mehr für das Schulwesen aus als der Durchschnitt der EU-Staaten, doch die Leistungen der österreichischen Schüler bei internationalen Vergleichstests – allen voran den bekannten PISA-Prüfungen – sind unterdurchschnittlich.

 

Viele Schulabbrecher

In kaum einem europäischen Land bestimme die familiäre Herkunft so stark über die schulische Laufbahn der Kinder wie in Österreich. Und in kaum einem anderen Land brechen so viele Einwandererkinder die Schulbildung verfrüht ab: Im Jahr 2010 schlossen 21,2 Prozent aller außerhalb Österreichs geborenen Jugendlichen die Schule nicht ab. Hingegen gab es bei den hier geborenen Jugendlichen nur 5,8 Prozent Schulabbrecher. Dieses Missverhältnis zwischen Kosten und Leistung des Bildungssystems liegt laut Kommission zu einem Gutteil am Finanzausgleich zwischen Bund, Ländern und Gemeinden – einer „allseits bekannten Quelle für Ineffizienz“, wie es in dem Bericht spitz heißt. Brüssels Rat: „Signifikanter Nutzen könnte aus der Zusammenführung der Bezahlung der Lehrergehälter zwischen Bund und regionalen Behörden gezogen werden.“

Ähnlich das Bild an den Universitäten: Die Studienabbrecherquote ist mit rund 40 Prozent zu hoch, das Phänomen der „Massenuniversität“ führt verbunden mit dem Umstand, dass die Hochschulen fast ausschließlich vom Staat finanziert werden, zu einem wachsenden Problem. Die Kommission spricht sich für Studiengebühren aus, weil sie die Studiendauer verkürzen würden.

Auch die Forschungspolitik bekommt ihr Fett ab: Österreich sei ein „Innovationsnachfolger“, Forschung und Entwicklung international betrachtet ein Nachzügler, und die Einkünfte aus dem Verkauf von Patenten und dem Export innovativer Produkte seien mager.

Abseits all dessen wiederholte die Kommission ihre schon mehrfach geäußerte Sorge über die Lage der österreichischen Banken, weil sie besonders stark in Mittel- und Osteuropa engagiert sind. Auch die wachsenden Schulden von ÖBB und Asfinag seien eine „Quelle der Besorgnis“ für Österreichs Sanierungsziel.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.05.2012)

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288 Kommentare
 
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Gast: E.T.
31.05.2012 09:28
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Schule nicht krank jammern

Ich kann diese ewige Kritik von außen nicht mehr hören. (Siehe arbeitslose Akademiker in Spanien und Portugal).
Anstelle uns ständig klein machen zu lassen und zu jammern, wäre es besser, einfach nachzudenken und neue Konzepte zu entwickeln. Vor allem bräuchten wir mehr aktive Lehrer, die in den Klassen stehen und nicht nachmittags Nachhilfe erteilen zu dem Stoff, den Sie vormittags nur schlecht erklären.
Natürlich gibt es auch engagierte und gute Lehrer, bloß bräuchten wir mehr davon. Drum ist aus meiner Sicht die Pragmatisierung auf jeden Fall ein Hemmschuh in dieser Sache, mehr Wettbewerb mehr Geld - hier wären Boni für Erfolg zum Beispiel ein Anreiz - und weniger Geld bei Versagen.
Ich glaube, wir brauchen uns nicht nach den Zurufen der EU oder sonstigen Ländern richten. Wenn wir versuchen unsere Kinder so gut als möglich auszubilden, dann werden sie im Leben bestehen und ob die grenzelose Globalisierung wirklich das gelbe vom Ei ist, ist sowieso für mich sehr fraglich.


1 0

Leistung bei Lehrern?

Wie wollen Sie denn diese bewerten? Wenn alle Schüler durchkommen? Das ist leicht, da werden halt dem größten Deppen auch noch positive Noten untergeschoben und die Sache hat sich.

Auf allen Ebenen fehlt es an qualifiziertem Personal, rügt die EU-Kommission.

So lange "die meinen" sich selbst rügen zu wollen, haben sie uneingeschränkt Recht!

hat sich das kleine Österreich mit seiner Gratis-Ausbildung vielleicht zu viel vorgenommen?


Wen wunderts!

Meine Tochter 1. Klasse Gym. "Englisch in der Volksschule war ein Witz, ich habe davon nichts verwenden können!", "Meine Lehrer sind nur in der Früh pünktlich, dann kommen sie immer zu spät", "Wenn wir unserer Mathe Lehrerin eine Frage stellen, dann kennen sich nachher noch weniger aus, als vorher!", ...

Grosso modo, ist das Bildungssystem deswegen schlecht, weil das Lehrpersonal zu wenig überprüft wird und Lehrpläne witzlos der Realität in Wirtschaft, Technik und IT, moderner Lernphysiologie, ... nachhinken.

Also wundern wir uns nicht und v.a. schieben wir unseren durchaus leistungswilligen Kindern nicht immer den schwarzen Peter zu!!!

Antworten Gast: zetto
31.05.2012 10:22
1 3

Re: Wen wunderts!

Naja.
Gerade bei Englisch: die heutige Jugend spricht um Hausecken besser, als die Generation der 40-65jährigen; also diejenigen, die glauben, sich über mangelndes Niveau alterieren zu müssen.

Re: Wen wunderts!

Das war immer so und ist doch in jedem Beruf so. Es gibt gute und schlechte Professionisten. Jeder weiß doch aus der eigenen Schulzeit, dass es Lehrer gibt die eignen sich teilweise fachlich, teilweise pädagogisch, teilweise didaktisch nicht für den Unterricht. Und manche vereinen sogar alle drei Schwächen. Und dann gibt es gute Lehrer, die nicht selten beeinflussen in welche Richtung man sich später entwickelt, bzw. ob man in dem Bereich der einem liegt erfolgreich wird oder nicht. Weil sie einem die Grundlagen beigebracht haben oder eben nicht.

Re: Wen wunderts!

Sie träumen auch von warmen Eislutschern, indem Sie ein Schwarz-Weiß-Bild malen. Hier *die leistungswilligen Kinder', dort 'die dummen Lehrer'. Das sagt wohl mehr über Ihr Bildungsniveau aus Zusammenhänge zu erkennen, als über die Realität der Lage.
Bildung, mein lieber nachdenker, ist ein Gesellschaftsproblem, nicht das Problem einer Gruppe. Wer liest heute noch? Wo hat eine humanistische Bildung noch einen Wert? Wer schraubt das Niveau ständig nach unten? Außerdem würde ich vereinfachten Zeitungsplattitüden nicht alles glauben, oder haben Sie schon nachgeprüft, ob die Vergleiche überhaupt so stimmen? Ihr Artikel erhält mal eben ein -4.

danke frau prof.


Ich merke mir, es sind immer die Anderen Schuld und das Schüler nicht mehr das lernen, was sie im Leben brauchen, kann man auf keinen Fall dem Bildungssystem und schon gar nicht den Lehrern die unsere Kinder unterrichten anlasten.
Wie dumm konnte ich nur sein, anders zu denken sorry, sorry, sorry, frau prof.!

Re: Re: Wen wunderts!

Lehrerin ?

Re: Re: dort 'die dummen Lehrer'.

"Dumm" im verstandenen Sinn sind sie bestimmt nicht - unsere Lehrer; gemeinsam konzentrieren sie sich auf Abwehr und stemmen sich gegen jede Schmälerung ihrer Privilegien!

Dass das alles auch zu Lasten ihrer eigenen Kinder geht, werden sie erst begreifen wenn es schon zu ... ist. So gesehen wäre der genannte Begriff schon treffend!

Re: Re: Re: dort 'die dummen Lehrer'.

lieber postler..."DIE Lehrer" gibt es nicht! einfacher Test: Telefonbuch nehmen und nach DIE Lehrer suchen...meinetwegen auch auf Herold... Was ich damit meine ist die Tatsache, dass in diesem Land andauernd von "DEN Lehrern" gesprochen wird - meist ohne auch nur die geringste Ahnung von diesem Beruf zu haben...nur weil jemand, und ich vermute "DER Postler" ist auch einer dieser, mehr oder weniger erfolgreich in DIE Schule gegangen ist - und darum glaubt zu wissen, was es bedeutet mit 20 oder mehr SchühlerInnen einen Unterricht abzuhalten!?
Freilich gibt es Lehrerexemplare, die sich auf ihrem Platz ausruhen, doch das ist lange nicht die Regel - vielmehr brauchen wir endlich mal Direktoren, die ihren Job ordentlich machen dürfen, sprich Geschäftsführer einer Schule - und diese können dann auch einen Lehrer der nicht passt...
Aber immer nur auf "DIE Lehrer" loszugehen ist nicht nur unzweckmäßig, sondern auch Sinnfrei - das musste mal gesagt werden (sollte mal ein Presseartikel sein!!)

Re: Re: Re: Re: was es bedeutet mit 20 oder mehr SchühlerInnen einen Unterricht abzuhalten!?

Sie argumentieren unredlich: Das Verhältnis "Lehrer zu Schülern" ist <1/10, "Mathe" unterrichten Sie bestimmt nicht?
.
Keinesfalls aber sollten Sie "uns Schulabsolventen" absprechen, nur eine geringe Ahnung von den Zuständen in unseren Bildungstempeln zu haben!

Wen wunderts!

Meine Tochter 1. Klasse Gym. "Englisch in der Volksschule war ein Witz, ich habe davon nichts verwenden können!", "Meine Lehrer sind nur in der Früh pünktlich, dann kommen sie immer zu spät", "Wenn wir unserer Mathe Lehrerin eine Frage stellen, dann kennen sich nachher noch weniger aus, als vorher!", ...

Grosso modo, ist das Bildungssystem deswegen schlecht, weil das Lehrpersonal zu wenig überprüft wird und Lehrpläne witzlos der Realität in Wirtschaft, Technik und IT, moderner Lernphysiologie, ... nachhinken.

Also wundern wir uns nicht und v.a. schieben wir unseren durchaus leistungswilligen Kindern nicht immer den schwarzen Peter zu!!!

Gast: Chantilly Lace
31.05.2012 08:47
0 2

Dort holt er sich

seine neuesten Instruktionen ab, damit er euch weiter karnifeln kann. Tuts ihn nur wieder schön brav wählen, damit ihr wisst was ihr habts.

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/daniel/Faymann-fliegt-heute-zu-Bilderberg-Treffen/67637755

Gast: määhh
31.05.2012 08:46
3 1

Jajaja...

...weil das Bildungniveau in Billiglohn-Ländern so super ist, gell?

Klappe zu, zuviel heiße Luft!!

Re: Jajaja...

Im internationalen Wettbewerb spielt das Bildungsniveau eine eher untergeordnete Rolle. Es kommt mehr auf Ausbildung (bitte Unterschied zwischen Bildung und Ausbildung für einen Beruf beachten) und Bereitschaft zur Arbeit an, egal ob erzwungen oder freiwillig.

Wie sagte ein franz. Minister in einem Interview nach einem Indienbesuch zu einem solchen Thema: In Indien wollen die Leute 36 Std. am Tag arbeiten, in Frankreich nicht einmal 36 Std. in einer Woche.

Die Ursache der a) Lernwilligkeit und b) Bereitschaft zu Leistung wurde mit der Erwartungshaltung auf bessere Posten, mehr Einkommen und Aufstieg innerhalb der Gesellschaft angegeben.

0 0

Re: Re: Jajaja...

wieder danebengegriffen. Wie kommen Sie darauf das Ausbildung mittel und langfristig wichtiger als Bildung für eine Volkswirtschaft ist? (Quelle bitte!) Regional gesehen mag das in manchen Bereichen zutreffen. Auf lange Sicht und auf der volkswirtschaftlichen Ebene sicher nicht.

Re: Re: Re: das Ausbildung mittel und langfristig wichtiger als Bildung für eine Volkswirtschaft ist?

Deswegen, weil man mit (guter) Ausbildung produktiv im Wirtschaftsleben tätig sein kann.

Bildung (und Benehmen) schadet nicht, nur sie allein kann keine Produktivität schaffen und erhalten.

Denn das alleinige Wissen über Geschichte, Umgangsformen, Philosophie, Sprachen, etc., (Bildung) kann keine Maschinen konstruieren, statische Belastungen berechnen, Softwareprogramme entwickeln, etc. (Ausbildung).

Re: Jajaja...

um das gehts ja nicht, dort kostet das System auch nichts. Wir haben das teuerste System und es schaut trotzdem nichts heraus!

Antworten Gast: Clemens Forell
31.05.2012 09:12
1 0

Re: Jajaja...

naja, um das bildungsnieveau gehts dabei gar nicht. sondern darum, dass die halt dort um einen nasenrammel arbeiten. also müssen wir gscheiter sein, wegen der produktivität... und so. also nettes posting, aber wenns den artikel gelesen hätten... naja, ich spar mir den rest. glg

5 0

Re: Jajaja...

was ist mit den chinesischen universitäten,den computerspezialisten aus indien,etc.
sie schätzen die kapazitäten dieser sogenannten entwicklungsländer falsch ein da, gibts massenweise hungrige,wissbegierige,ehrgeizige,kommunikationssfreudige leute.

Antworten Antworten Gast: Userz
31.05.2012 09:20
0 1

Re: Re: Jajaja...

Aber, am wichtigsten ist das die billig arbeiten und nach bedar 70 Stunden die Woche. Bin schon lagnsam satt von diese Sklaven Politik.

... lebenslanges lernen ...

... daran führt kein weg dran vorbei!

"Nur lesen oder Seminare besuchen ist zu wenig. Die Kunst ist es, aus dem Gelesenen oder Gehörten das für sich Richtige herauszupicken und dann umzusetzen. Nur umgesetztes Wissen wird Können, und Können bringt Erfolg und Flow. "

Quelle: http://diary-of-a-future-millionaire.blogspot.com/2012/05/41-aufmunternde-worte-fur-selbstandige.html

Extratipp: das Youtube - Video am Ende des Artikels ist absolut sehenswert...

Gast: gusigspusi
31.05.2012 08:30
1 1

so a blödsinn!

den gusenbauer habens ja als gastprof nach havard geholt. i würde sagen wir haben das allerbeste bildungssystem der welt. mir san de elite!

Gast: Erzkonservativer, christlicher Österreicher
31.05.2012 08:02
6 4

Auffallend ist:

Nachdem die Betreuung auch von Babys ausgelagert wird, fehlt den Kindern heutzutage die Mutter.

Die Mutter, die dem Kind von klein auf Manieren beibringt und es erzieht.

Es fehlt auch der Vater, der dank Ballspiele usw. die Motorik der Kinder trainiert.

Bitter fehlen die Eltern, die beide die Sprache, Rechnen, Musik aber auch grundsätzliche Werte übermitteln und daher als Ideal dienen.

Der ganze Schwachsinn von Betreuung im KG ab 1 Jahr oder jünger, die ganzen alleinerziehenden Mütter sind tödlich für die Gesellschaft. Man erzieht lauter Egoisten und Gemütskranke.

Eine Frechheit sondergleichen ist es, daß gerade die Eltern am meisten Steuern pecken und sich höchstens zwei Kinder leisten können!!!

Re: Auffallend ist:

Man sollte auch auf die Gründe der "Auslagerung" von Kindern zwecks Erwerbstätigkeit der Frau schauen.

Eine Ursache istu.a. folgende: Ein Einkommen in einer Familie ist oft nicht mehr ausreichend, einen bestimmten Lebensstandard zu erreichen und zu erhalten. Also zweites Einkommen erforderlich.

Und hier spielen 2 Faktoren mit. Erstens die stetig steigenden Steuern und Abgaben auf Löhne und Gehälter. Und zweitens die gestiegenen Erwartungshaltungen an den Lebensstandard.

Interessanterweise

ist es um die Bildung und die Manieren von Minderheiten mit traditionell niedriger Frauenerwerbsquote noch weit schlechter bestellt.

Der Grund scheint also anderswo zu liegen...

Re: Interessanterweise

Ich schaetze die niedrige Frauenerwerbsquote mancher Laender korreliert nicht mit der Bildung der Kinder.

In vielen Laendern koennen Frauen weder lesen noch rechnen - das disqualifiziert solche Kulturen fuer einen Vergleich.

Antworten Antworten Gast: Erzkonservativer, christlicher Österreicher
31.05.2012 09:39
1 0

Ich formuliere es einfach so:

Was in anderen Gegenden der Welt passiert, ist mir relativ egal.

Ich lebe immer noch in Österreich und werde sicher nicht die Maßstäbe der dritten Welt anlegen.

Abgesehen davon geht es ja nicht, Frauen generell vom Arbeiten zu verbannen. Nur darum, Kindern ein Aufwachsen in intakter Gesellschaft und Familie zu ermöglichen.

Das wird aber leider durch die ideologische Brille gesehen: Kind als Karrierefeind der Frauen, Frauen mit Kind als abhängig vom Mann, Mann als Patriarch.

Völliger Schwachsinn, das alles!

Wieso "andere Gegenden der Welt"?

Hier und heute.

2 6

da soll sich einer auskennen!

vor kurzem hat die presse noch geschrieben, dass österreich das land mit einer der niedrigsten schulabbrecherquoten ist.

und zu hohen ausgaben im system ist zu sagen. mehr als 50% unserer lehrer sind in den höchsten gehaltsstufen. in ein paar jahren haben wir dann eines der billigsten schulsysteme, wenn junge schlechtbezahlte den job übernehmen.


7 2

wenn "wir" schon nichts in Bildung investieren, dann wenigestens in Wehrpflicht und Arbeitsdienste ala Schneeschaufeln,

gell Herr Spindelegger !?

Gast: Lilli
31.05.2012 07:24
5 2

EU-Kommission

Der Zentralstaat streckt immer mehr seine Fühler aus.....

4 0

Re: EU-Kommission

wir sollten froh sein daß kritik von außen kommt.eu-institutionen können viel unvoreingenommener
argumentieren als eingeborene,die müssen immer auf irgendetwas rücksicht nehmen.
der lehrergewerkschaft gehts um die lehrer,dafür ist sie da,aber nicht um das schulwesen in seiner gesamtheit.
ich glaube daß diese stellungnahmen u. empfehlungen der eu für alle länder sehr nützlich sein können.

0 0

Re: EU-Kommission


19 0

na und

dafür simma bei da Paddeienfianzierung Wödmasta!!!!

Gast: Deckard
31.05.2012 07:10
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Qualität??

Könnten die vielen Abbrecher nicht auch indizieren, dass wir noch etwas Qualität einfordern (während die EU offensichtlich jedem den Abschluss hinterher schmeißen will)?

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Ausbildungsniveau in Österreich

Die "Analyse" der EU-Kommission ist von Dummheit und Wahrnehmungsunfähigkeit geprägt.
Gerade die in Deutschland und Österreich bestehnen dualen Ausbildungssysteme (Lehre) sind verantwortlich für die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa.
Auch die immer wieder von den Nasenzählern der OECD kritisierte angeblich zu niedrige Akademikerquote ist für die sehr gute Arbeitsmarktlage verantwortlich. Im Gegensatz etwa zu Spanien, wo nutzlose Jungakademiker Null Job-Chancen haben ..
Die Beeinträchtigung der Wettbewerbsfähigkeit einzelner EU-Länder liegt an den zu hohen Arbeitskosten, starren Regelungen (Kündigungsschutz) und überzogenen Umwelt- und Klimaschutzbestimmungen, was zur Entindustriealisierung und Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Fernost führt!

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Re: Ausbildungsniveau in Österreich

ihre analyse ist ungenau u. sehr emotional.ich glaube nicht daß der bericht von dummköpfen verfaßt wurde.
die geringe(jugend)arbeitslosigkeit wird ja bestätigt u.anerkannt.s geht um etwas anderes.es gibt weltweit einen enormen fortschritt in der bildung,u. zwar auf höchstem niveau.wenn man sich den ostasiatischen raum incl. indien ansieht muß man hier beinahe von einem massenphänomen sprechen.
es gibt bei uns etwa keine handy oder computer-produktion,alles kommt aus china,taiwan,korea u. natürlich auch aus amerika.ich kenne auch keine nennenswerte computerindustrie in deutschland.
ich nehme auch an daß die meisten software entwicklungen aus ostasien,indien u.amerika kommen.

denken sie sich nur einen großen bereich-etwa die deutsche autoindustrie-weg,u.schon schnellen bei uns d. arbeitslosenzahlen in die höhe.wenn da entwicklungen verschlafen werden,ist das sofort merkbar.
diese neuen industriestaaten haben es wegen der geringeren sozial-u. umweltabgaben leichter,aber was hilft's,am ende entscheidet das bessere know how und bildung.
zum abschluß noch einmal-die entwicklung in china u. ostasien wird unterschätzt.

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Re: Re: Ausbildungsniveau in Österreich

Sorry, aber das was Sie schreiben stimmt so nicht. Keine nennenswerte Computerindustrie in D und A? Da fallen mir auf die Schnelle die Global Foundaries (früher AMD) Fabriken in Dresden ein und in Ö die Infineon bzw. Lam Research (früher SEZ) beide in Villach, bzw. die AT&S in Leoben oder die Epcos in Deutschlandsberg. Das ist nur was mir so ad hoc einfällt, da gibt es sicher noch weit mehr.

Wir werden mit den Chinesen und Indern sicher nie im Massenmarkt (commodities) konkurrieren können, wenn es um pure manuelle Arbeit und deren Kosten geht, sind wir einfach weit teurer wie ein chinesischer Wanderarbeiter. Da gilt es eben Nischen zu finden und sich zu spezialisieren, um gut leben zu können und das machen die einige österreichische und deutsche Firmen gar nicht so schlecht, sonst gäbe sie es schon längst nicht mehr.
Was für unsere Industrie jedoch wirklich eine enorme Kostenbürde ist, ist die überbordende staatlich erzwungene Bürokratie, die künstliche Verteuerung von Energie (Ökostrom-Querfinanzierung und CO2-Zertifikate) sowie die oft kriechend langsamen Genehmigungsdauern.

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Re: Re: Re: Ausbildungsniveau in Österreich

ich gebe zu,daß das mit den computerunternehmen eine schätzung ist.ich bin da kein experte u.kenne nur die gängigen computermarken(microsoft,apple,ibm,lenovo,samsung,asus,acer,htc,sony..).da kenne ich nichts wirklich großes aus europa.man bräuchte genaue zahlen,drum bestehe ich nicht auf meiner schätzung.
aber ich bin mir sicher daß in asien eine unglaubliche entwicklung vorangeht,die gern unterschätzt wird.wenn sich hier nicht viele leute mit spitzenwissenschaft beschäftigen,werden d.innovationen in 10,20 jahren aus china kommen.

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Re: Re: Re: Re: Ausbildungsniveau in Österreich

All diese Namen die Sie aufzählen sind Riesenkonzerne. Wie ich schon schrieb: Als Massenproduktion können wir sicher nicht konkurrieren und müssen wir auch gar nicht. Es reicht für uns Österreicher kleine aber feine Nischen zu besetzen.
Warum man die Fortschrittlichkeit außerdem vor allem an der Elektronik festmachen soll, ist eine weitere Frage, denn innovativ kann man in allen Bereichen sein. Nur weil die Asiaten bei der Mikroelektronik stark aufgestellt sind, heißt das noch lange nicht, dass wir Österreicher generelle auf verlorenem Posten stehen.

3 0

Re: Ausbildungsniveau in Österreich

Unser duales Ausbildungssystem taugt in den letzten Jahren auch nur noch als Totschlagargument. Derzeit haben Jugendliche die sich für eine Lehre entscheiden häufig eine katastrophale Vorbildung, von der Motivation ganz zu schweigen. Die Kritik an unserem Bildungssystem ist sicher nicht unberechtigt.

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Re: Ausbildungsniveau in Österreich

Vollkommen richtig. Vorletztes Wochenende war dazu ja ein schöner Bericht über arbeitslose Akademiker in Portugal in der Presse. Diese hatten zwar alle einen akademischen Abschluss, doch was nutzte er ihnen? Nichts. Politologen, Soziologen, Publizisten alle arbeitslos.
Da ist es besser wenn solche Leute schon vorher eine fachspezifische Ausbildung machen und einen Job finden, wie Jahre auf der Uni vergeuden, nur um dann mit einer Ausbildung die niemand braucht sich mit Aushilfsjobs über Wasser zu halten. Gerade dieser Ansatz wird in Österreich mit dem dualen System ziemlich erfolgreich verfolgt nur sind weder EU noch OECD offensichtlich in der Lage das zu erkennen und von ihrem starren "Am besten alle wären Akademiker"-Ansatz abzurücken.

Das bedeutet allerdings nicht, dass es am österreichischen System nichts zu verbessern gäbe. Vor allem an den Universitäten gehören Beschränkungen eingeführt. Auch wir bilden viel zu viele Studenten (vor allem in den geisteswissenschaftlichen Richtungen) am Markt vorbei aus. Das kostet Milliarden und produziert nur frustrierte Arbeitslose die sich unter Wert behandelt fühlen. Weitere Verbesserungen wären wieder mehr Leistung einzufordern und vor allem verpflichtende Deutschkurse vor Volksschuleintritt für Kinder ohne ausreichende deutsche Sprachkenntnisse. Denn ohne Verständnis der Unterrichtssprache kann ein Unterricht nicht funktionieren.

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und überzogenen Umwelt- und Klimaschutzbestimmungen...

wenn schon nicht von der Politik in die Zukunft investiert wird ist das hier das so ziemlich dümmste und schwächste Argument von Ihnen. Österreich ist in vielen Bereichen der Umwelt und Klimatechnik Weltmarktführer. Hätten wir die Gesetze nicht, wäre Österreich zu gar nix nütze.

Das Österreich in vielen Bereichen gegen den Strom von der EU schwimmt mag aus der Geschichte abzuleiten sein.

MEnschen wie sie sind Realitätsverweigerer und ewig Gestrig. Sorry bloß nix Ändern 's könnt besser werden..

Am besten lassen per Gesetz

alle Österreicher beinamputieren.

So bauen wir garantiert eine Weltkasse-Rollstuhlindustrie auf.

Eine Industrie, die nur auf rent-seeking und Lobbyismus basiert, statt auf tatsächlichen Marktanforderungen steht auf tönernen Füßen.

BTW: Welche tollen Unternehmen meinst Du eigentlich?

Antworten Gast: WFP
31.05.2012 07:02
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Re: Ausbildungsniveau in Österreich

Vollkommen richtig!
Warum wird diesbezüglich immer Österreich bedrängt?? Wie sieht es in Griechenland, Spanien, Kroatien, Serbien, Portugal aus? Diese Länder können Österreich nicht das Wasser reichen und sind auch bei, bzw wollen zu, der EU!

Antworten Antworten Gast: mir reichts
31.05.2012 07:24
0 1

Re: Re: Ausbildungsniveau in Österreich

ganz einfach:

weil österr. politiker in demut vor der eu knien und das regt den jagdinstinkt an.

und da war doch was vor mehr als 60 jahren ....

1952?

Was war da?

nicht in den volksschulen

sondern ganz oben ist das problem.

 
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