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Moody's stuft die größten österreichischen Banken herab

06.06.2012 | 13:33 |   (DiePresse.com)

RBI, Bank Austria und Erste Bank sind betroffen. Als Gründe nennt die Ratingagentur das ungünstige Umfeld in Osteuropa und wenig Eigenkapital.

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Die US-Ratingagentur Moody's hat eine Neubewertung österreichischer Banken vorgenommen und die Ratings der drei größten Banken herabgesetzt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten und Einlagen der Raiffeisen Bank International (RBI) und der UniCredit Bank Austria wurden um eine Stufe gesenkt, die der Erste Group Bank AG um zwei Stufen.

Das Downgrade reflektiere die Anfälligkeit der Banken durch ein ungünstiges Umfeld in einiger ihrer Kernmärkte in Zentral- und Osteuropa (CEE/CIS). Auch das erhöhte Risiko weiterer Erschütterungen in der derzeitigen Euro-Schuldenkrise habe zum Schritt beigetragen, hieß es in der Begründung. Die Risiken durch Problemkredite in den osteuropäischen Kernmärkten der Austro-Banken bleiben nach Ansicht der Ratingagentur 2012 und darüber hinaus hoch.

Geringes Eigenkapital als Problem

Als weiteren Grund für die Herabstufung nannte Moodys das vergleichsweise geringe Eigenkapital der Finanzinstitute. Gemessen an ihren Risiken seien die Banken schwach kapitalisiert. Zwar habe es in den vergangen Jahren einige Verbesserungen gegeben, vergleichsweise geringe Kapitalraten machten die Banken aber anfällig für Stress-Szenarien.

Im derzeitigen schwierigen wirtschaftlichen Umfeld in Europa sieht die US-Ratingagentur ein gestiegenes Risiko von plötzlichen Marktbewegungen und Veränderungen im Vertrauen der Investoren.

Ausblicke negativ und stabil

Konkret vergab Moody's der Raiffeisen Bank International die Note "A2". Bank Austria und Erste wurden mit "A3" bewertet. Moody's setzte den Ausblick von Bank Austria und Erste auf "negativ". Erklärt wurde dies im Fall der Bank Austria mit einem negativen Ausblick der Mutter, der italienischen UniCredit. Bei der Ersten verwies Moody's auf ein weniger diversifiziertes CEE-Filialnetz, weswegen sie anfälliger für negative Entwicklungen in einzelnen Ländern wie Rumänien oder Ungarn sei. Der Ausblick von Raiffeisen Bank International wurde hingegen als "stabil" angegeben.

Moody's stufte am Mittwoch nicht nur österreichische, sondern auch mehrere deutsche Banken herab. Bewertet wurden insgesamt sieben deutsche Banken, unter ihnen die Commerzbank, DZ-Bank, Dekabank, die Deutsche Hypothekenbank und einige Landesbanken. Das Rating der langfristigen Verbindlichkeiten und Einlagen für sechs Gruppen und der deutschen Zweigstelle einer ausländischen Gruppe wurde um eine Stufe gesenkt, teilte Moody's mit.

Moody's verzeichnet aber auch Positives: "Wir machen auch deutlich, dass wir das Geschäftsmodell der österreichischen Banken mit den osteuropäischen Netzwerkbanken für ein sehr haltbares und profitables Modell halten", sagte der für Österreichs Banken zuständige Moody's-Analyst Mathias Külpmann. Durch die weitere Umstellung auf ein regionales Funding (Anm.: Einlagengeschäft) werde sich das Profil der Banken zwar stabilisieren, aber dabei sei auch mit gewissen Abstrichen bei der Profitabilität zu rechnen.

 

(Ag.)

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264 Kommentare
 
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Eigenkapitalquote Banken


Man kann's ja kaum glauben, praktisch verleihen diese drei japanischen Banken zu drei Viertel ihr eigenes Geld.

Aber die Zahlen könnten stimmen (wenn nicht Äpfel mit Birnen verglichen wurden), wenn man die Zahlen der beiden deutschen Banken betrachtet:

Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ: 78,36 Prozent

Sumitomo Mitsui: 77,64 Prozent

Mizuho Bank: 71,10 Prozent

Bank of New York Mellon: 13,41 Prozent

State Street: 11,09 Prozent

Goldman Sachs : 8,58 Prozent

Unicredit: 7,28 Prozent

Santander: 6,65 Prozent

Bank of China: 6,46 Prozent

Bank of Scotland: 5,29 Prozent

BNP Paribas: 4,29 Prozent

UBS: 3,94 Prozent

Commerzbank: 3,8 Prozent

Deutsche Bank: 2,64 Prozent

Bank Dexia: 1,89 Prozent

http://www.berliner-zeitung.de/finanzkrise,10808234,11182744.html

Antworten Gast: Lieschen Müllers
07.06.2012 06:05
0 0

Re: Eigenkapitalquote Banken

Das fängt doch schon damit an, dass die deutsche Bank sich nur so nennt, aber mit Deutschland wenig am Hut hat. In einem Rossknödel ist eben auch kein Ross.

Gast: Analyst 829
06.06.2012 14:47
2 0

Mostböck bitte keinen 11 m für Herabstufung auflegen!

Zitat: "Auch Friedrich Mostböck, der Chefanalyst der Erste Group, weist das CEE-Argument zurück: Es werde übersehen, dass die Ostkredite dort auch durch Spareinlagen gedeckt seien, "das verstehen nicht alle".

Wenn auch der Chef Treichl stolz nach einer Abwertung des Forint verkündete, dass nun die Erste Bank mehr Spareinlagen in Ungarn hat (die Ungarn sparen häufig in Euro und leihen eher in Forint) als sie Geld verborgt hat, so zeigt das Moodys, dass diese Bank einen Chef hat, der sich überhaupt nicht auskennt.

Offensichtlich hat er auch einen Analysten ausgewählt, der die seltsame Sichtweise teilt. Bei solchen Aussagen läuten sämtliche Alarmglocken bei Analysten von Moodys auf, die nie und nimmer einen Job dort bekommen, wenn sie so haarsträubenden Unsinn verzapfen, dass die Überschuldung für eine Bank gut ist.

Die Spareinlagen sind nun mal die SCHULDEN der Bank und wenn sie davon mehr hat als Kredite (Guthaben der Bank bei Schuldnern), dann ist das alles andere als gut!

Moodys weiß genau wie das passiert, ist, dass die Erste Bank mehr Schulden bei Sparern im Osten hat als Guthaben bei Kreditnehmern. Eben weil die Sparer in sicheren Währungen sparen, die wenig Zinsen bringen aber eben sicher sind und die Schuldner in windigen Währungen zu hohen Zinsen borgen. Packen sie es nicht die hohen Zinsen zu zahlen, gehen die in Konkurs. Fällt aber der Forint zahlen zwar die Schuldner, aber eben in Euro wird das Kapital weniger!

Re: Mostböck bitte keinen 11 m für Herabstufung auflegen!

Die Kredite sind durch Spareinlagen gedeckt! Und weiter? Was passiert, wenn eine Kreditrate nicht mehr bedient wird? Wird das dann jemand anderem von der Spareinlage weggenommen? Der Mostböck kennt sich weniger aus als meine Tochter im Kindergarten, weil die hat solche geundsätzlichen Dinge schon verstanden. Diese angabe mag zwar in der Bilanz toll aussehen, geht aber an einer Kreditbesicherung weit vorbei!!!

Und wieder darf der Steuerzahler einspringen,

zunächst für unsere Banken, dann für Spanien und Zypern, die pleite sind und demnächst auch noch für Italien. Wir dürfen zahlen aber nicht mitbestimmen.

http://www.wienerzeitung.at/wzo/meinungen/gastkommentare/462721_fluch_oder_segen_eine_frage_der_sicht.html

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/455425_Der-groesste-Betrug-bzw.-Selbstbetrug-in-der-Geschichte-der-2.-Republik.html

Artikel lesen, eigene Meinung bilden und bei Gefallen weiterempfehlen.

Gast: gast6343
06.06.2012 14:18
3 1

die österreicher haben schon wieder über ihre verhältnisse gelebt!


Gast: Einbeobachter
06.06.2012 14:14
2 0

Moody´s

Sagt ja schon der Name, Moody = Launenhaft

Mich wundert nur, wie die Banken Ihre Schulden, also das Geld an die kleinen Sparer (Sparbücher, Bausparer, Lebensversicherungen, ...) zurückzahlen wollen, wenn Sie sich nicht über die Nationalbanken / EZB refinanzieren können.
Werden Sie jetzt wieder vermehrt das Volk mit "Megazinsen von 2% auf Ihr neues Sparbuch / 3 jahre gebunden" anlocken? Ich bin gespannt wer nicht rechnen kann! Oder wer das enorme Risiko nicht sieht.
Vielleicht sollten wir unsere Bank mal fragen, welche Sicherheiten könne Sie mir geben? Wie sieht es mit Ihrer Eigenkapitalquote aus? ...

Einfach zum Nachdenken.

Einen schönen Tag noch!

Gast: Linker Pirat
06.06.2012 14:09
2 4

Schon wieder...

...versucht die USA die reichen Länder der EU (Deutschland und Österreich gehören dazu) schlechtzumachen damit die daneben USA besser aussieht.

Gast: Mia san Mia - doch der Spaß ist vorbei
06.06.2012 14:04
4 2

Das saßen viele Österreicher da und freuten sich insgeheim über das Schicksal der Griechen


Dann der Portugiesen, der Iren, Italiener, Spanier etc.
Doch Leute, wir sind die nächsten, wenn die Südrunde abgeschlossen ist ..... und am Schluss kommt auch noch Deutschland dran.
Die Spekulanten und die mit ihnen verbündeten Rating-Agenturen kennen keine Gnade und sie wollen Europa vernichten.

Re: Das saßen viele Österreicher da und freuten sich insgeheim über das Schicksal der Griechen

Wieso sollte sich irgend jemand über das Schicksal der Griechen gefreut haben? Da geht es um Millionen von Existenzen. Da ist kein Platz für Schadenfreude. Das ist eine einzige Tragödie!

Re: Das saßen viele Österreicher da und freuten sich insgeheim über das Schicksal der Griechen

Wir haben nicht aufgrund der Ratingagenturen eine Krise, sondern weil sich die einzelnen europäischen Staaten zu hoch verschuldet haben - ein kräftiges DANKE and den Sozialismus.
Den Ratingagenturen kann man nur 2 Sachen vorwerfen:

1.) das sie USA und Europa unterschiedlich behandeln
2.) das sie Entwicklungen nicht erkannten (Lehmann) und daher eigentlich keine Glaubwürdigkeit mehr haben dürften

Antworten Antworten Gast: @sam Lowry
06.06.2012 15:00
2 0

Re: Re: Das saßen viele Österreicher da und freuten sich insgeheim über das Schicksal der Griechen

Naja, sagen wir - wir haben nicht NUR wegen der Rate-agenturen - die Krise.

Aber - ob sies wissen oder nicht - die Entstehung der Subprime-Krise wäre OHNE diese Rate-agenturen garnicht möglich gewesen...

Denn- die haben ungeschaut und wider besseren wissens völlig wertlose Wertpapiere und unbesicherte Kredite als
TRIPPLE A
eingestuft!

und - das ist wohl ein betrug wo jeder andere Kreditbetrug und Grassereien (so sie denn passiert sind) - völlig zwergenhaft erscheinen...

D.h.:
Rating-agenturen scheinen Teil eines völlig abgehobenen - vermutlich auch mafiösen - Netzwerkes zu sein das
Massenmedien
Lobby-politiker
Banken
div. Zentralbanken
und andere Organisationen
umfasst!

Und sie labern was daher von "die Ratingagenturen sind unschuldig".

Ja, an der Verschuldung schon -das ist wahr - aber die Finanzkrise an sich haben die R-Agenturen kräftig mitverschuldet!

Problem ist, dass die Finanzindustrie mittlerweile völlig abgehoben und getrennt von der Realwirtschaft agiert.

Das meiste Geld existiert ja schon garnichtmehr, sondern zirkuliert in elektronischen Kanälen - es ist nix wert, sondern besteht nur aus einem Buchungssatz in einem Rechner...

Es sind gewissermassen auch die meisten Manager, und Finanzindustrielle gefangene Pasagiere dieses Systems - und vielleicht wollen viele, auch wenn sie sich noch bereichern können, da eh schon raus?

Jedes Geld,-Machtsystem hat ein Eigenleben und Eigendynamik - wer soll das stoppen?

Obama - zu schwach dafür, Merkel auch, also WER?

Re: Re: Re: Das saßen viele Österreicher da und freuten sich insgeheim über das Schicksal der Griechen

dem kann ich nur zustimmen...
zu sagen wäre auch noch, das ohne den kunjunkturpaketen zur Abfederung der Krise die meisten Länder finanziell keine bzw weniger Probleme hätten...

Antworten Antworten Gast: Lieber Sam Lowry
06.06.2012 14:23
1 2

"das" und "dass"-Schreibung lernen

und Tippen lernen (es gibt auch noch andere Fehler). Dann können wir weiterreden, über Sozialismus und so .....

Antworten Antworten Antworten Gast: Chris S.
06.06.2012 16:01
1 0

Re: "das" und "dass"-Schreibung lernen

Sam Lowrys Argument hat jedoch Gewicht und Aussagekraft, Sie können so korrekt schreiben und tippen wie sie wollen, ohne Argumente/Gegenargumente kann man auch nicht mit Ihnen weiterreden. Sie tun ja so als würde hier jemanden ernsthaft Ihre Sozi-Meinung interessieren und verhalten sich respektlos Menschen gegenüber, die wenigstens noch etwas hinterfragen.

Antworten Antworten Antworten Gast: wenn man sonst keine argumente hat
06.06.2012 15:06
2 1

Re: "das" und "dass"-Schreibung lernen

tja, wenn man sonst keine argumente hat, wird man eben persönlich! das eine, hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun!
einfach nur lächerlich *kopfschüttel*

Nowotny und Muhm!

Kapazunder OHNE PARTEIBUCH!

Re: Nowotny und Muhm!

Sarkasmus?

Gast: asdadadsasdasdasdad
06.06.2012 13:35
2 0

Ja die Ratingagenturen

dass hier missstände in den staatsbudgets aufgedeckt werden, ist schon klar. aber nicht weil die ratingagenturen so gute arbeit verrichten, oder wie war das mit jenem österreichischen bundesland das vor kurzem einen vertrag mit einer der agenturen kündigen wollte und darauf die antwort erhielt dass die kündigung natürlich möglich ist, die agentur dann aber die bonität erneut "überprüfen" müsste?

Gast: Sandmännchen
06.06.2012 13:25
4 0

Gutenachtgeschichte

Gute Nacht EU oder was von Ellen Brown.
"Die dunkle Seitedes ESM oder:Wie Goldman Sachs Europa eroberte"


Gast: Verwunderer
06.06.2012 13:12
7 1

Frage

Weiß jemand, wie das Argument der "Deckung der Ostkredite durch Spareinlagen" (Mostböck) zu verstehen ist?
Heißt das, daß die Bank bei der alle Kredite faul geworden sind die Spareinlagen nicht mehr zurückzahlen braucht?

Re: Frage

Ob sie es braucht ist irrelevant: sie kann es dann nicht mehr. Das heisst, sie geht in Konkurs. Dann zahlt die staatliche Einlagensicherung, ausser, sie kann auch nicht mehr.

Vielleicht liest das ja wer, der es später in google findet.

Wenn die Kreditvergabe durch Primärmittel abgedeckt ist, dann


bedeutet dies, daß es sich um langfristig sicheres Geschäft handelt.

Wenn die Bank die von ihr langfristig ausgeliehenen Gelder am Interbankenmarkt kurfristig refinanziert hat, dann kann es zu Problemen kommen, wenn die Zinsen am Interbankenmarkt ansteigen und damit die Kredite unwirtschaftlich werden oder der Interbankenmarkt austrocknet, wie nach Lehmann. Das heißt: das Geschäftsmodell der Ersten in Südosteuropa ist seriös und vor Verwerfungen etwa durch die Eurokrise sicher. Daher ist das downgrading auch nicht gerechtfertigt.

Re: Frage

Nicht nur das, die Steuerzahler "dürfen" natürlich auch "spenden".....

Re: Frage

hahahahaha!!! genial!!!!

hat eigentlich

ewald nowotny sich schon zu wort gemeldet und erklärt, dass eh alles so super in ordnung ist?

Re: hat eigentlich

Wenn's wirklich grauslich wird, darf er in einigen Medien (siehe ORF) auch Beruhigungspillen austeilen. Nur, die mildern die Schmerzen zwar kurzzeitig, aber nachher schmerzt es umso heftiger.

Gast: Griechische Schicksalstragödien
06.06.2012 12:56
6 1

Bald werden die vereinten Angelsachsen es geschafft haben

Zuerst haben sie sich die schwächsten, Griechen, Portugiesen und Iren vorgenommen, dann kamen die Spanier, Italiener u.einige andere dran. Jetzt geht die Reihe an uns, dann an die Franzosen und zu Guter Letzt sicher an die Deutschen. Die vereinten Angelsachsen (USA, England) wollen uns definitiv ruinieren und das zerstrittenen Europa wehrt sich nicht mal

Antworten Gast: Systemerhalter
06.06.2012 17:18
0 0

Re: Bald werden die vereinten Angelsachsen es geschafft haben

Ist ja alles von Bilderbergern und Goldman Sachs unterwandert.

europa wehrt sich ja nicht einmal gegen das, was sonst noch übles hereinflutet.


Na hoffentlich werden jetzt auch...

...die Gehälter von Treichl und Co herabgestuft;)

Re: Na hoffentlich werden jetzt auch...

weshalb, sind sie erstebank aktionaer??

Antworten Gast: Gesetze des neoliberalen Kapitalismus
06.06.2012 12:59
0 1

Díese Typen werden nicht herabgestuft, sondern bekommen noch Boni

Aber die 99 Prozent der Bevölkerung bezahlen für die Oberen 10.000 aus Wirtschaft und Politik

Re: Díese Typen werden nicht herabgestuft, sondern bekommen noch Boni

So ein Schwachsinn.

Die europäischen Staaten sind verschuldet - was ist daran neoliberaler Kapitalismus?

Moody's = Ratte'n

wobei Ratten mir persönlich sympathischer sind ...

2 0

Nowotny: "Nicht überbewerten"

Tun wir nicht, wer Geld hat sollte es ins nicht Euro Ausland bringen.

Es ist ja ganz einfach, sein Geld in Sicherheit zu bringen ...

... man macht das Gegenteil von dem, was Novotny empfiehlt.

Gast: heinsohn
06.06.2012 12:13
5 1

Moodies stufte die Subprime-kredite - die allesamt Schrott waren - mit Tripple A ein!

Der Verdacht, dass hier die Ratingagenturen mit den Bankstern zusammengearbeitet haben (um die Kkunden und die ganze Welt zu täuschen), liegt in der Luft.

Renommierte Wissenschaftler sagen das sogar ganz offen - unwidersprochen!

Doch diese werden von den Mainstream-medien ignoriert, und gelenkt als "V-Theoretiker" diffamiert...

JEdenfalls ist es naheliegend, dass die Rating (eigentlich Rate-)agenturen engstens mit der Finanzindustrie und den Massenmedien verzahnt sind.

Wer die Eigentümerstrukturen (und auch deren ethnischen Hintergrund) kennt, wird ahnen wie das abläuft.

Jedenfalls haben Ratingagenturen (so wie die halbe Wallstreet) für mich genausoviel Vertrauensbasis wie ein Clochard im nächtlichen Park.

Dass die EURO-Zone von US-Ratingagenturen zerschossen wird, obwohl die USA selber so pleite wie Griechenland sind (aber nicht angezweifelt werden) ist symptomatisch, und lässt die Korruption und den mafiösen HIntergrund erkennen.

(Entschuldige Clochard für den Vergleich)...

Gast: LegendIn
06.06.2012 12:08
6 2

Wie angenehm und entspannt könnte man das Dasein genießen,, wenn z. B. Österreichs Politiker nicht 250 Milliarden Euro Schulden gemacht hätten!


Man müsste sich nicht um steigende Zinsen kümmern, man bräuchte keine Angst vor Abstufungen zu haben, man könnte mit den vielen Milliarden Kosten für die Zinsen z. B. das Bildungssystem modernisieren.

Aber da waren ja iregendwann mal die Sozis, welche ihren Siegeszug in Europa nur mittels Wählerkauf abhalten konnten. Also wurden Schulden gemacht als gäbe es kein Morgen.

Seit 40 Jahren lebt das Staatswesen auf Pump!

Und am allerschlimmsten: die Sozis haben mit ihrer Schuldenpolitik auch alle vormals seriösen Parteien angesteckt, Kunststück, man will ja gewählt werden.

Und so hat eine Allianz aus skrupellosen Politikern und korrupten Wählern samt den unterwanderten oder bezahlten Medien es geschafft, aus Europa ein zukünftiges Armenhaus zu machen.

So lange Politiker wie Hollande oder Faymann (wer erinnert sich nicht an die viele Milliarden teure "Nacht der verbrannten Gehirne" im NR vor der letzten Wahl) gewählt werden ist den Leuten nicht zu helfen. 40 Jahre Staatssozialismus haben eben auch die Wähler zu wirtschaftlichen Analphabeten gemacht.

Und wer nicht hören will/kann der muss fühlen. Radikale Sparpakete jetzt oder Staatsbankrott später, das sind mittlerweile unsere einzigen Alternativen. Denn all das Wachstums-Geschwätz hätte man in guten Zeiten anwenden können, jetzt ist alles Geld mitsamt den aufgenommenen Schulden verfressen.

Dank Kreisky und all seinen Helfershelfern.

Antworten Gast: ulli 2000
06.06.2012 12:42
1 0

Re: Wie angenehm und entspannt könnte man das Dasein genießen,, wenn z. B. Österreichs Politiker nicht 250 Milliarden Euro Schulden gemacht hätten!

Das mit den Schulden mag grundsätzlich stimmen aber........Der Schuldenverlauf ist ständig gestiegen auch wenn unter anderen Regierungen als SPÖ die Goldreserven teilweise verkauft und privatisiert wurde. Die % Verschuldung scheint nur zwischenzeitlich geringer zu sein da das BIP gestiegen ist. 86 MIA unter Kreisky - nunmehr 250 MIA !!!!!!!

Antworten Gast: @LegendIn
06.06.2012 12:42
1 1

Re: Wie angenehm und entspannt könnte man das Dasein genießen,, wenn z. B. Österreichs Politiker nicht 250 Milliarden Euro Schulden gemacht hätten!

Die Sozis haben nur teilweise schuld lan der Verschuldung.

Hauptschuld ist das schuldgeldsytsem - mit exponentiell wachsender Geldmenge - aber auch expnentiell wachsendem Zinsanteil am Geld...

Somit wächste die Verschuldung immer weiter an, auf der anderen Seite wachsen die Vermögen auch immer stärker an.

Der Grossteil der Verschuldung, aber auch des Vermögenszuwachses spielt sich schon längst ausserhalb der Realwirtschaft ab.

Die Derivate sind 600.000 Milliarden EURO - dagegen nimmt sich die Realwirtschaft zwergenhaft aus...

Es ist jedenfalls nicht mehr möglich die Verschuldung runterzufahren - weil wenn sich die Staaten massiv entschulden würden, dann würden gleichzeitig die Schulden der Privaten Haushalte und der Firmen massiv ansteigen.

Die Schulden (als Anteil der Zinslast) müssen immermehr ansteigen, lt. der Buchrechnung.
Es geht garnicht anderst, da Geld aus dem Nichts geschöpft wird, aber mit Zinsen da<nn den Banken wieder zurückgezahlt werden müssen; diese Zinsen müssen aber aufgebracht werden...

Es wird also nix bringen irgendwelche Individuen jetzt mit der gesamten Schuld zu belasten;
da die Reichen aber die KOntrolle der Medien und tlw. der Politik innehaben sehe ich auch keine friktionsfreie Lösungsmöglichkeit des Problems - denn die Mächtigen werden nicht freiwillig von ihrem Geld/Macht runtersteigen, sondern zuwarten bis sich die hungernde Meute ihren Palästen nähert...

Antworten Antworten Gast: LegendIn
06.06.2012 13:36
1 1

Re: Re: Wie angenehm und entspannt könnte man das Dasein genießen,, wenn z. B. Österreichs Politiker nicht 250 Milliarden Euro Schulden gemacht hätten!

Was für ein gequirlter Unsinn! Jede ihrer Thesen ist durch 10 Minuten Volkshochschule "Ich lerne das Finanzsystem kennen" als absurde Verschwörungstheorie zu entlarven.

Ihre Legenden sind nichts als Alibi für die "wir sind ja gezwungen, Schulden zu machen"-Sozis aller Parteien.

Denn niemand auf der Welt wird gezwungen, Schulden zu machen. Es gibt einige Länder und Städte, die de facto Schuldenfrei sind. Und noch mehr die am Weg dazu sind, da sie die Lehren aus der existenzbedrohenden Megaverschuldung gezogen haben.

Bestes Beispiel Schweden!


Man könnte weinen ...

... wenn man das liest.
Jahrzehntelang sind wir von unseren Mitmenschen (je höher gebildet umso mehr) als Idioten hingestellt worden.
Es kann niemand sagen, dass wir das nicht gewusst hätten.
Leider ist es heute noch so:
- Hätten wir doch die Griechen mit ihrem Problem (vertragsgemäß) allein gelassen.
- würden wir doch lieber heute als morgen aus der EURO-Zone aussteigen
- könnten wir doch die neue EU-Verfassung (wie in nicht-Bananenrepubliken) einer Volksabstimmung unterziehen
Tja, so heisst es halt - wie in jedem kommunistischen System: Parteibuch nehmen, die Kinder möglichst im öffentlichen Dienst unterbringen und RETTE SICH WER KANN!

ich nehme an,

dass die Einschätzung von moody nicht mehr so relevant ist. dass diese Agentur Politik machen will, ist offensichtlich.
Investmentbanken, Hedge Fonds, Rating-Agenturen sind die Auslöser der Schuldenkrise, denn erst nach dem Crash 2007 ging die Verschuldung so richtig in die Höhe, weil die Banken gerettet werden mussten.
Und die gleichen Ganoven beuten die Welt weiter aus und fahren uns in den Abgrund, alles nur aus Gier! man kann trübsinnig werden dabei!

Re: ich nehme an,

irrtum, die bankenrettung war nicht der grund fuer die verschuldensexplosion. der grund war, dass das sozialsystem nicht gemaess den sinkenden steuereinnahmen zurueckgefuehrt wurde!

und die steuereinnahmen sind gesunken weil die wirtschaft nicht mehr gebrummt hat (nullwachstum)

die wirtschaft hat nicht gebrummt, weil es weder von banken noch von privaten geld im ueberfluss als kredit gegeben hat!

aber erzaehlen sie uns doch warum die raiffeisen, ersteban umd rzb schuld an der krise sind?

danke vorab!


Antworten Antworten Gast: Arbeiterklasse1
06.06.2012 15:02
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Re: Re: ich nehme an,

Raiffeisen als Konzern ist Schuld an dieser Krise, weil es quasi keine Steuerleistungen leistet. Jetzt mal ganz unabhängig davon, dass die Politik der letzten Jahrzehnte diese Krise verursacht hat, sollte man auf keinen Fall denken, dass die Banken nicht ihren Beitrag geleistet haben.

Dem Bürger werden Steuern und Abgaben erhöht, ein Multinationaler Konzern zahlt weniger als 2,5% Steuern?
http://www.zeit.de/2010/35/A-Schwarzbuch
"Trotz Finanzkrise im Jahr 2008 erzielte sie einen Gewinn von 597 Millionen Euro. Dem Finanzminister brachte das fast nichts. Denn die Raiffeisen Zentralbank zahlte in Österreich nur 14 Millionen Euro Steuern. Das entspricht einem Steuersatz von lächerlichen 2,3 Prozent."

Antworten Antworten Antworten Gast: Zyni
06.06.2012 17:30
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Das Nullwissen

wird durch proletarische Überzeugung "ausgeglichen". Sie sind Teil des Problems und nicht Teil der Lösung, Laura!

Gast: der bar aus südtirol
06.06.2012 11:55
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Rating Agenturen

Obwohl ich die Rating-Agenturen nicht mag, aber da haben sie zur Abwechslung einmal die drei Richtigen erwischt.

Gibt eigentlich noch IRGENDJEMAND

einen CENT dafür was Korruptionist Nowotny brabbelt?

 
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Hobbyökonom