Die Selbstständigen sollen mitentscheiden, was ihre Kasse für sie tun soll. Die Sozialversicherung der Gewerblichen Wirtschaft (SVA) versendet ab kommender Woche Fragebögen an mehr als eine halbe Million Versicherte. Drehen wird sich bei der "Urbefragung" laut SVA alles um vier Themengruppen, die in einer Aussendung freilich nicht näher ausgeführt werden. Geantwortet werden kann per Post, Fax oder E-Mail oder man gibt den Fragebogen persönlich in einer Landesstelle ab oder füllt ihn auf der SVA-Homepage (www.svagw.at) elektronisch aus.
Der Grundgedanke ist laut SVA-Vize Peter McDonald, die Versicherten zu fragen, welche Inhalte man künftig in der Gesundheitspolitik vertreten soll: "Wie soll die soziale Absicherung künftig aussehen? Welche neuen Serviceleistungen muss eine moderne Sozialversicherung bieten? Wie soll die Beitragsleistung erfolgen? Wie soll es mit Selbstbehalten weitergehen? Und: Soll es eine stärkere Umverteilung zwischen geringen und höheren Einkommen geben?"
Der stellvertretende Obmann verspricht, dass die Ergebnisse nicht schubladisiert werden. "Die Ergebnisse der Urbefragung sind für uns bindend und ein Umsetzungsauftrag. Mit den Schwerpunktsetzungen der Versicherten werden wir in die politischen Verhandlungen gehen", erklärt McDonald. Einsendeschluss für den Fragebogen ist der 30. September. Anfang Oktober sollen die Ergebnisse präsentiert werden.
(Ag.)
Städte-RankingWo die meisten Superreichen leben
KreativDie Welt der Werbung
Cash-KaiserDiese Firmen horten am meisten Bargeld
''Plagiarius''Dreisteste Fälschungen ausgezeichnet

