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OECD: Ein Viertel weniger Pension

11.06.2012 | 17:29 |  Von Matthias Auer (Die Presse)

Kaum ein Land lässt seine Bürger früher in die Pension „fliehen“ und verspricht im Alter so viel wie Österreich. Das wird sich ändern müssen, sagt die OECD. Eine private Pflichtvorsorge sei „dringend erforderlich“.

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Wien. Die Menschen leben länger. Bezahlen müssen sie dafür aus der eigenen Tasche, sagt die OECD. Denn den Industrienationen fehle das Geld, um noch länger so hohe Pensionen zu bezahlen wie bisher. Seit Jahren drängt die Organisation gemeinsam mit der Weltbank und anderen Ökonomen die Regierungen zum Umbau ihrer schwer finanzierbaren Pensionssysteme. In den vergangenen fünf Jahren haben die Staaten ihr Reformtempo auch deutlich erhöht. Die Folgen werden die Pensionisten von morgen und übermorgen deutlich zu spüren bekommen.
Allein durch die bisherigen Reformen hat ein Durchschnittsverdiener, der heute im Erwerbsleben steht, bis zu ein Viertel weniger Pension zu erwarten als zuvor, schreibt die OECD in ihrem am Montag veröffentlichten Bericht „Pensions Outlook 2012“. Aber selbst diese Ansprüche wird der Staat nicht bezahlen können.

Ein Vierteljahrhundert Pensionist

Für Österreich zeigt sich nämlich: Kaum ein Land lässt seine Bürger früher in die Pension „fliehen“ und verspricht gleichzeitig so hohe Zahlungen im Alter. Wer hierzulande das gesetzliche Pensionsalter erreicht, ist in zwei von drei Fällen längst im Ruhestand. Im Schnitt zieht es Österreicher mit 58,1 Jahren in die Pension. Das ist der zweitniedrigste Wert in der OECD. Dauerte die Auszeit am Lebensende in den 1970er-Jahren 15 Jahre, ist ein Österreicher heute ein Vierteljahrhundert lang Pensionist.

Und er lebt in den meisten Fällen nicht so schlecht. Wer bis zum offiziellen Antrittsalter durchhält und durchschnittlich verdient, dem sichert Vater Staat fast 90 Prozent seines letzten beruflichen Nettoeinkommens zu (siehe Grafik). In Griechenland sind es sogar 111 Prozent. In Österreich übersteigen die Bundeszuschüsse der Republik zu den Pensionen mit 10,2 Mrd. Euro heuer erstmals das geplante Budgetdefizit des Landes. Das sei nicht lange haltbar, mahnt die OECD und fordert eine weitere Anhebung des Pensionseintrittsalters sowie mehr private Altersvorsorge.

Jeder Monat Arbeit spart 100 Mio.

28 von 34 Industrieländern haben zwar eine Anhebung des Pensionseintrittsalters beschlossen oder geplant. Mit dem Anstieg der Kosten halte das aber nicht immer Schritt. Als transparente Lösung raten die Ökonomen, das Pensionseintrittsalter direkt an die Lebenserwartung zu koppeln, wie es in Dänemark und Italien der Fall ist.

Zudem müssten alle Schranken, die Menschen nach Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters vom Arbeiten abhalten, aus dem Weg geräumt werden. Entgegen der landläufigen Meinung verschlechtert das nämlich keineswegs die Jobaussichten der Jüngeren. Im Gegenteil: Je mehr Menschen einzahlen und je weniger etwas erhalten wollen, desto länger hält das System. In Österreich entlastet jeder Monat, der länger gearbeitet wird, das Pensionssystem um 100 Mio. Euro.

Aber auch wenn die Menschen tatsächlich länger arbeiten, wird das nicht reichen, sagt die OECD. Der Ausbau der privaten Altersvorsorge sei in jedem Fall „dringend erforderlich“. Am besten wäre eine private „Pflichtvorsorge“.

13 Länder haben die Sicherung der Pensionen schon teilweise an Private ausgelagert. Die reine Staatspension aus dem Umlageverfahren deckt etwa in den Niederlanden nur noch 33,1 Prozent des Letzteinkommens (siehe Grafik). Die private Pflichtvorsorge sichert aber weitere 66,7 Prozent, womit Holländer letztlich sogar mehr Pension erhalten als die Österreicher.

vergrößern

Österreicher sorgen kaum vor

Die schwache Entwicklung der privaten Pensionskassen macht den Regierungen wenig Lust, diese Säule auszubauen. Zwischen 2007 und 2011 verloren die in privaten Pensionskassen veranlagten Gelder jährlich real 1,6 Prozentpunkte. Auch von 2001 bis 2010 gab es lediglich ein Plus von 0,1 Prozentpunkten im Jahr. Etliche Länder in Osteuropa haben die verpflichtende private Altersvorsorge zuletzt sogar wieder abgeschafft.
In Österreich zeigen sich die Auswirkungen der staatlich geförderten Vollkasko-Mentalität auch hier deutlich: Kaum ein anderes Volk investiert weniger in private Altersvorsorge als die Österreicher.

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171 Kommentare

Re: Lieber Harz 4?

viel zu gerne

Gast: Na und?
12.06.2012 07:05
1 1

Da werden wir wieder veräppelt...

Die Zinsen zu den Staatsschulden sind höher als die staatl. Zuschüsse zur Pensi.

Wenn man die Schuld zurückfährt, sind die Pensionen wieder leistbar!

Und warum ich privat "vorsorgen" soll, also den Banken und Versicherungen mein Geld nachwerfen, soll mir auch einer erklären.

Entweder das Geld ist weg, nichts wert oder der Ertrag wird versteuert. Auf jeden Fall wäre man als Anleger der Blöde.

Österreich = Griechenland, dank korrupter Politik

Gast: Bärenfalle...
12.06.2012 06:57
3 0

Jaja...

Für irgendwelche verzockten Banken und Staaten haben wir Milliarden, ganz ohne lange Entscheidungsfindung und auf Zuruf.

Nur für die Bevölkerung ist kein Geld da.

Jetzt soll auch noch eine private Pflichtvorsorge Geld in die maroden Kassen der Finanzdienstleister spülen ?

Ich bin für eine private Vorsorge, allerdings muss diese auch erlauben direkt in Gold und Silber investieren zu können.

Dies physisch und nicht nur als verbriefter Anspruch.

Aber das ist der schlimmste Albtraum der Geldpanscher.

11 0

Ökonomen sollten sich

mit den Schäden und Betrügereien der Regierungen, die durch diese verursacht werden, beschäftigen. Dann bräuchte über dieses Thema nicht diskutiert werden.

Re: Ökonomen sollten sich

Sehr zutreffend! Aber die Ökonomen (selbstverständlich die fünf bis sechs namhaften) sind ja die von Politikern, den Dienern der Konzerne (erst Politik, dann gut dotierte Jobs in diesen - da ist es egal, ob man nachher nochmals Wahlen gewinnt) beauftragte Diener. Redliche Ökonomen kommen ohnehin nicht zu Wort. Ebenso dienern sich - sicherlich nicht unentgeltlich - Journalisten den Interessen der "Leistungsträger" (das heißt, jene die hervorragend auf Kosten der Nichtprivilegierten leben (das sind dann bei den Schandgehältern keine Leistungsträger!) an. Der deutsche Wirtschaftsexperte Sinn ist überhaupt der Meinung, dass die Löhne zu hoch sind und empfiehlt DREI Euro Stundenlohn als angemessen! Was man da für die Pensionsvorsorge zur Seite legen könnte! Man kann von den wirtschaftlichen Eliten der Gesellschaft nicht mehr enttäuscht sein, denn man müsste sich täuschen, nämlich diese für anständig halten. Man wäre dann ENT-täuscht, müsste man das Urteil zu deren Gunsten revidieren. Nein, die Verachtung ist durchaus angemessen. Wo man auch anstreift wird man belogen und betrogen! Um wirtschaftliche und politische Fragen zu beantworten muss man sich nur drei Fragen stellen: WER PROFITIERT? WER ZAHLT? WORIN BESTEHT DIE LÜGE? Politik einfach erklärt! Man kann dieses verlogene Pack einfach nur noch verachten!

Pension

private Vorsorge ist ok, aber unter folgenden Voraussetzungen:

: Finanzierung von Wohnbauten, Kommunalbauten etc.

Vorteil:
geringe aber sichere Verzinsung
bei gedachten 2,5-3,0% Zinsen ist allen geholfen, sofern das ganze steuerfrei, da aus bereits versteuertem Geld und die Banken nix damit zu tun haben.

Warum nicht schweizer System ??

GLEICHE Sockelpension ab 65 für ALLE.

Keine Ausplünderung durch rot-schwarze Frühpensionssüchtige, ÖBBler oder Beamte !!

Wos küman uns de Kinder ?

Mir hobn wohlerworbene (erschlichene !) Ausplünderungsrechte !!!

Das Umlageverfahren ist völlig OK. Nur wurde es von den


Pseudosozialisten aus SPÖVFP zerstört, sprich nicht angepasst !

In Schweden oder der Schweiz geschieht kein "soziales" Kinder-Ausplünderungsprogramm.
Doch unsere Sozis fahren nicht mehr nach Schweden oder kopieren die Schweiz.

Pensionisten/Ruhegenüssler, öff. Dienst u. Transferempfänger sind die Wählermehrheit u. dürfen somit ganz legal die Zukunft unserer Kinder aufbrauchen.

Das, werte ÖsterreicherInnen ist GELEBTE unSOZIALPARTNERSCHAFT !!!!

Die Gewinne aus den Privatversicherungen. ..

.... erhalten die Aktionäre und wenn das System zusammenbricht (z.B durch Inflation) zahlen die Steuerzahler die Kosten.
Natürlich muss das Umlageverfahren bleiben.

Gast: xy20
12.06.2012 05:29
1 0

Sparen - OECD

Sparen könnte man, indem man sofort bei der OECD beginnt. Ersatzlos abschaffen!

Gast: Trugschluß
12.06.2012 02:25
0 1

Nur Lügenmärchen zum Plündern der Bevölkerung durch Umverteilung

"Experten" wollen uns noch längeres Arbeiten und höheres Einzahlen wegen höherer Lebenserwartung einreden. Doch diese auf den ersten Blick einleuchtende Argumentation gilt nur für die von der Bevölkerungspyramide abhängige einstige Produktionsgesellschaft mit ihren Fließbändern, die jetzt in Relation zum vielfachen Volumen der Finanzwirtschaft schrumpfende Realwirtschaft. Hier ist der geschaffene Mehrwert und damit die Pensionshöhe von der Anzahl der produzierenden Arbeiter abhängig. Weniger Arbeitende bedeutet spätere und weniger Pension.

Die OECD-Länder leben jedoch heute mittlerweile in einer know-how-abhängigen Dienstleistungsgesellschaft mit dominierenden Finanzvolumina. Höhe und Pensionsantritt sind primär von der erwirtschafteten Produktivität und der erzielten Rendite - also von der Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft - abhängig, die dem Staat zur hochkompetitiven Redistribution in Form von Pensionen zur Verfügung bleiben. Für die Pensionen sind nicht mehr die Quantität sondern die Qualität der Erwerbstätigen sowie der politisch motivierte tradeoff bei der Umverteilung entscheidend. Eine hochkompetitive schrumpfende Anzahl von Dienstleistern könnte locker trotz frühem Pensionsantritt hohe Pensionen bezahlen, wäre da nicht die politisch motivierte Ressourcenallokation zugunsten anderer Bevölkerungssegmente (Stimmenkauf) an teuren Wohlstandsvernichtern (leistungsunwillige Migranten, Politiker, Beamte, steuerlich privilegierte Reiche, Subventionenempfänger).

Antworten Gast: Rigor mortis
12.06.2012 14:24
1 0

Re: Nur Lügenmärchen zum Plündern der Bevölkerung durch Umverteilung


Sehen Sie, genau DAS ist unser Grundübel:
Dieses Fiasko ist KALKULIERT!!!
Nur eine Änderung des völlig degenerierten politischen Systems, inklusive eines Aus-Wechselns der Akteure, brächte eine Lösung.
Neue Gesichter müssen in die Politik, Menschen, aber keine Bonzen.
Moralisch und beruflich integer muss ein in der Politik Agierender sein, in seinem Fach Profi, kein Dilettant aus kleinsten Verhältnissen, ohne Bildung oder Anstand.
So aber:
Sehen Sie bloß unsere "Regierung" an: Ein Maturant ohne jede Ausstrahlung oder Auslandserfahrung ist Bundeskanzler, ein Schlosser spielt den Gesundheitsminister, ein Betonschädel aus dem ÖGB blockiert das Arbeitsministerium, dazu die Pröll-Figuren, etc. etc. Auch die Opposition: Lauter Knallchargen, schlimmer als in jedem Roman von Thomas Bernhard.
Dazu kommen noch die verhindernden Elemente in den vielen Kammern, Bünden, Standesvertretungen und sonstigen Verwaltungen, dieses grotesk aufgeblähte System an reinen Aktenschiebern. Und was machen wir mit der Plebs? All die, deren Stimmen ganz offiziell von den Parteien gekauft werden? Oder der süffisante Mißbrauch von Parlamentarismus durch die Lobbyisten-Pest, wie wollen Sie dem beikommen? Was mit dem verlotterten Justizsystem? Was mit der tiefen Verachtung für Bildung, Forschung, Lehre? Wohin mit diesem ausgefressenen Banausentum, wie es jeden Tag von Millionen Krone-Lesern beklatscht wird? Wie wollen, wie können wir all diese dicken Knäuel auflösen?
Ich sehe da leider schwarz.

16 1

Sollte Euch langsam klar werden

Die Pensionen wurden indirekt verspekuliert. Für unser europäisches Friedensprojekt. Die OECD macht nur darauf aufmerksam, dass es sich nicht ausgeht.

Gast: underworldpolitic
11.06.2012 23:53
1 0

der IWF, die banker u. fnanzmärkte und politischen bankenlobbys werden nicht ruhen - bis sie den arbeitenden menschen wiedermal alles weggenommen haben. der soziale frieden fürs volk hat keinen wert mehr in den plänen dieser zocker und spekulantenwelt. ein wohlverdienter lebensabend wird schon als flucht oder parasitär angesehen. einfach schrecklich.


11 0

fahr kommende woche nach...

Spanien auf Urlaub! wer sein Geld gut anlegen will, kanns mir gerne mitgeben!! verspreche auch, es nie wieder zurück zuzahlen!!

Gast: dielinkenglühwürmchen
11.06.2012 23:34
0 0

jeder monat mehr arbeit bringt 100 millionen mehr für die banken und börsenzocker- die sozialistenbanker sind nicht mehr zu überbieten.


Gast: badbankermacht
11.06.2012 23:30
0 0

billionen für die finanzmärkte und banken(reichen eliten). aber altersarmut für die asvg arbeitnehmer und alten menschen- die sozialisten und bilderberger haben wieder mal geschafft.

freiheit, demokratie u.der soziale frieden,soziale wohlstand u gerechte pensionen nach 40 jahren arbeit für die büger-innen müssen wieder etwas wert sein, in europa. die bankerlobbys und spekulanten haben aus fast ganz europa ein sozialpolitisches trümmerfeld gemacht und diese zocker, spekulanten und internationalen geldeliten kennen keine grenzen mehr. europa ist nur mehr ein von den bankern ferngesteuerter kontinent geworden. und dank der eu bankerlobbys und des teuros gehts noch weiter steil nach unten. die banker u.reichen sollen ihre eigenen gelder am elitären freien kapitalmarkt veranlagen oder verzocken und verspekulieren,aber es muß endlich aufhören, dass billionen von volksvermögen in die finanzmärkte fließen. normale geschäftsbanken sind natürlich für die volkswirtschaft zu schützen, aber alle anderen bekannten badbanken müssen aus einer funktionierenden gesellschaft herausgelöst werden. wenn diese spekulanten u.banker sich verzockt haben-gehören die in konkurs oder vor gericht(bei vorsetzlich fahrlässigen handeln)aber dass die staaten(Steuerzahler/arbeitnehmer) mit miliarden und nationen mit billionen in geiselhaft genommen werden können-ist ein politischer irrsinn u.volkswirtschaftlich und sozialpolitisch völlig destruktiv. die steigenden eu arbeitslosenraten, unruhen, massive jugendarbeitsosigkeit u.sozialabbau bei den staatlichen pensionen sind bereits fakten dieser eu fehlentwicklung. und eine eu, die nur mehr für die bankenlobbys da ist, braucht niemand mehr

Warum können wir so etwas nicht selber regeln

Warum brauchen wir dazu die OECD?

Ha Ha

hat eigentlich schon mal jemand ausgerechnet was man in 40 oder mehr Jahren in die "Staatliche Zwangsrentenkasse" eingezahlt hat wenn man in Rente geht ??????

Macht das mal, dann rechnet euch aus wielange man davon 75% gehalt zahlen kann, und dann wird sich heraustellen das auch die OECD nur Lügen verbreitet. würde man die rentenkassen nicht immer wieder plündern wäre genug geld in der Kasse die Renten zu finanzieren.

Re: Ha Ha

das problem ist das mathematische unverstaendnis der sozialisten, simpelste zinseszinsrechnungen durchzufuehren

das einzige, was die genossen wissen, ist, dass die den zins hassen, weil der macht "die armen aermer und die reichen reicher"

Antworten Gast: Pedro
12.06.2012 00:46
0 0

Re: Ha Ha

Haben sie dabei auch die Inflation also den jährlichen Kaufkraftverlust eingerechnet?!?

Wenn sie das tun, dann sehen sie dass die OECD Berechnungen Österreich noch richtig schmeicheln.

Und zur Info: Wir haben ein Umlagesystem!
Ihr eingezahltes Geld ist schon lange nicht mehr da. Deswegen redet man ja auch von so Dingen wie Generationenvertrag. Ohne Kinder, ohne nächste Generation gibt es auch keine Pension!

Gast: recherchiertdochmal
11.06.2012 23:16
0 0

game over

"Kaum ein Land lässt seine Bürger früher in die Pension „fliehen“ verspricht im Alter so viel wie Österreich"

es wird nicht mehr gelingen die leute gegeneinander auszuspielen - da können die "experten" quasseln was sie wollen - dazu wissen schon zu viele bescheid und jeder österr. rentner ist ihnen beim ar... lieber als die bankenspezi und ihre wasserträger beim gesicht, denen man jetzt so die milliardschal hinterherschmeisst ...

... die neuen medien haben gewonnen!

Gast: guestevening
11.06.2012 23:16
0 1

die reichen finanzeliten kennen keine grenzen mehr - der sozialstaat soll kaputt gemacht werden - dazu gehören eben auch faire gerechte pensionen. faymann/SPÖ und seine geheimfreunde bein den bildbergern lassen sich immer was neues einfallen. nicht mehr zum wohl der bürger und steuerzahler.


Oh je die OECD

UND WAS HABEN DIE DEUTSCHLAND GERATEN.

deutschland hat schon alles getan was nun Österreich vorgeschlagen wird.

Rentenalter auf 67 erhöht, Rente auf unter 60% gekürzt teileweise sogar auf unter 50%.

so die OECD findet jetzt das in Deutschland Altersarmut droht deshalb wird empfohlen eine Private Zwangs-Rentenversicherung einzuführen. JEDER MUSS EINE HABEN.

Der nächste Schritt die Leute müssen länger arbeiten auch über 67 hinaus.

Und dann der Schluss: Renteneintritt an Lebenserwartung koppeln. Alle 7 Jahre verlängert sich stat. gesehen das Leben um 1 Jahr, also alle 7 Jahre automatisch das Rentenalter um 1 Jahr anheben.

so macht Ö seine Hausaufgaben schön und folgt der OECD, dann wissen wir ja was als nächstes kommt.

Wann gibts dann 80 Jährige Busfahrer oder Lokführer ?????????

Und Frankreich hat sein Rentenalter wieder auf 60 runtergesetzt.

Gast: badbankermacht
11.06.2012 22:33
14 0

eine private pensionsvorsorge am banken- und finanzmarkt soll pflicht werden-so der IWF u. die OECD; die menschen sollen vollends an die finanzmärkte ausgeliefert werden und in altersarmut dahinvegetieren. dafür gehts den bankern und reichen noch nie so gut wie heute- ein infames spiel mit den menschen.


17 0

Sollte das nicht als Werbeeinschaltung gekennzeichnet sein?

Bitte bringt euer Geld zu den Banken - die brauchen es viel dringender als ihr. Lasst euch nicht davon irritieren, dass alle(!) privaten Pensionskassen in Österreich seit 2 Jahren ausgestoppt sind, d.h. mit Glück bekommt ihr das eingesetzte Kapital völlig ohne Inflationsausgleich der nächsten Jahrzehnte wieder zurück. Vielleicht wenn wir schon eine andere Währung haben immer noch in €. Und die 40% Verwaltungsanteil einer privaten Pensionskasse zahlt man für dieses tolle Investment doch viel lieber als die 0,8% Verwaltungsanteil des Umlageverfahrens.

Wie ahnungslos von der gegenwärtigen Situation der privaten Vorsorgekassen muss man sein, um diesen Artikel nicht als Akt der völligen Verzweiflung der Banken zu erkennen?

10 0

Dabei ist die private Pensionsvorsorge in Form der staatlich geförderten Privatpension doch so eine tolle Sache.

15 Jahre Bindung ohne ernstzunehmenden Ertrag.

Frustrierte Sparer die am Ende erst recht wieder nach dem Staat schreien.

Gast: radius
11.06.2012 21:50
1 3

Die OECD ist auch so eine Organisation, die man nicht unbedingt braucht.

Die Niederlande, das große Vorbild, die schaffen ja auch die Maastricht-Defizitgrenze bei weitem nicht, die Spitäler sind derart von unhygienisch und versaut, dass man flüchten muss.

Gast: Plach2
11.06.2012 21:28
27 0

Griechenland lässt grüßen!

Lt. OECD hat:

•die Republik Österreich eine der höchsten Steuerquoten der Welt (Arbeit ist unterdessen einschließlich Arbeitgeberbeiträgen mit mehr als 60 Prozent durch Steuern und Abgaben belastet); immer wieder kommen Finanzminister mit ihren Steuereinnahmen ganz dramatisch nicht aus. (Anmerkung: Grasser, Molterer, Pröll und Fekter alle ÖVP)

•Österreich eines der teuersten Schulsysteme in der OECD, dabei wird noch immer mittelmäßigeres Mittelmaß produziert;

• Österreich mit acht Millionen Einwohnern neun Herzogtümer namens Bundesländer die mit den vom Bund bereitgestellten Milliarden unverantwortlich herumwerfen können, ohne dafür irgendeine Form von Verantwortung übernehmen zu müssen.

Der heimische Schuldenberg stieg 2010 und 2011 wieder kräftig an. Österreich ist Ausgabenweltmeister

11.6.2012: Der Rechnungshof kritisiert die hohen Schulden der Bundesländer

Reaktion von Faymann, Spindelegger und Fekter: Null!

Ja - und das teuerste

Österreich leistet sich eine Mitgliedschaft in einem Verein, der uns bald die eigene Budgethoheit wegnimmt, um uns völlig zugunsten krimineller Bankiers auszuplündern.
Wenn also so ein OECD Büttel das Maul aufmacht und uns etwas von Selbstversicherung erzählen will: Die beste finanzielle Absicherung wäre es, diese Klientell zu enteignen und an die Wand zu stellen.

Re: Griechenland lässt grüßen!

Bin auch schon gespannt was Dr. Failman dazu sagt, der Führer der Österr. Nation!

Lach mich kaputt

Vater Staat sichert uns 90%des letzten Einkommens? Naja, Beamter der Nationalbank müsste man sein.... Ein heute 20 oder 30jähriger soll in ein privates System einzahlen? Der wäre aber schön blöd, meint jemand dass es den Euro in 40 Jahren noch in der heutigen Form gibt? Dem würde das Geld 3x abhanden kommen oder wegiflationiert werden!

Re: Lach mich kaputt

nicht solange gold & silber noch legal kaeuflich zu erwerben sind

1 unze ist ein unze, egal in welcher waehrung

Re: Re: Lach mich kaputt

Bin ganz bei Ihnen! Au und Ag sind aber kein Privates-Pflicht Pensionssystem!

Antworten Gast: Plach2
11.06.2012 21:30
7 1

Re: Lach mich kaputt

Der frühere ÖAAB Obmann Spindelegger verlangte auch die 2. Säule der Pensionsvorsorge (Pensionskassen).

Seit nun die Pensionskassen hohe Verluste schreiben will er davon nichts mehr wissen.

20 1

Die von Ihnen evozierte "Vollkasko-Mentalität"

beruht vor allem auf zwei Umständen: erstens verdient man nicht mehr genug, um für Vorsorge auch noch Daueraufträge einzurichten, und zweitens hat sich in den letzten Jahren gezeigt, daß alles, was in privater Initiative angespart wird, entweder an Wert verliert oder von Zeit zu Zeit "abgeschöpft" wird. Dem Bürger fehlt mittlerweile jegliches Vertrauen.
Und nicht zuletzt gab's für die älteren Semester zu Arbeitsbeginn andere Sozialabmachungen, als sie heute gewährt werden. Letzteres wird unter dem Beifall der Nichtbetroffenen als "nicht mehr zeitgemäss" denunziert.
Das einzige, was verlässlich funktioniert ist das Aufhetzen eines Teils der Bevölkerung gegen den anderen.
Es ist eine Schande.


Antworten Gast: Messalina-X
12.06.2012 08:15
2 0

Re: Die von Ihnen evozierte "Vollkasko-Mentalität"

"Das einzige, was verlässlich funktioniert ist das Aufhetzen eines Teils der Bevölkerung gegen den anderen."

exakt darum geht es

Re: Die von Ihnen evozierte "Vollkasko-Mentalität"

Mit dem ersten Teil Ihres Ihres Kommentars stimme ich überein: eine dritte Säule der Vorsorge zu fordern ist für dne Durchschnittsverdiener im Regelfall nicht finanzierbar, zumindest nicht in einem Ausmass, welches den Pensionsverlust in spürbarem Ausmaß auffangen könnte. Ich erachte diese Forderung vielmehr als zynischen Rat jener, welcher von diesem Problem meistens gar nicht betroffen sind.
es ist aber auch nicht akzeptabel, dass, trotz geänderter Verhältnisse, "Altpensionisten" auf ihre "Rechte" pochen und aktive Steuer und Pensionsversicherungszahler in ein System einzahlen müssen, welches in absehbarre Zeit keine entsprechende Versorgungsleistung mehr erbringen wird können. Es ist nun an der Zeit, dass diese Volksgruppe, und zwangsläufig wird diese immer größer, Maßnahmen dagegen unternimmt. So gesehen ist Ihr Beitrag wieder wertvoll, da sie zum Nachdenken anregen. Und zum Handeln hoffentlich auch.....

Re: Re: Die von Ihnen evozierte "Vollkasko-Mentalität"

Es sollte keine Rolle spielen, dass Alt- und Neupensionisten auf Ihre Rechte pochen.
Es würde genügen, wenn sich politische Kräfte formieren würden, die einfach entsprechende Änderungen im System durchführen. Und zwar ohne die Pensionisten zu fragen, ob ihnen das eh recht ist.
Das setzt allerdings voraus, dass diese politischen Kräfte auch gewählt werden.

Es stellt sich die Frage, ob eine Partei, die sich das dezidiert zum Programm macht, wenigstens von den Jungen gewählt würde. Was meinen Sie? Wahrscheinlich nicht, sonst hätte sich dafür schon jemand gefunden...

Re: Die von Ihnen evozierte "Vollkasko-Mentalität"

Sozialabmachungen...
Schade, dass man sich nicht aussuchen kann, ob man an diesen Abmachungen überhaupt teilnehmen will, außer man wandert aus.

Es ist ja nicht so, dass die Teilnehmer dieses Systems die Wahl haben, ob Sie dieses System gut finden wollen, oder nicht.

Der Begriff "Vollkasko-Mentalität" trifft es sehr gut. Diese Mentalität wird einfach anerzogen.
Es ist erschreckend, wie wenige Menschen in diesem Land langfristig und selbstverantwortlich ihre Finanzen planen. Sich auf hier den Staat zu verlassen, ist einfach der falsche Weg.
Dass derzeit erfolgreiche Kapitalanlage aufgrund der aktuellen Weltfinanzlage relativ schwierig ist, darf keine Ausrede sein, auf eigenverantwortliche, private Vorsorge generell zu verzichten.

2 0

Re: Re: Die von Ihnen evozierte "Vollkasko-Mentalität"

Es war keine schlechte Übung, daß sich ein Großteil der Bürger an den Sozialabmachungen beteiligen mußte, es war auch lange Zeit nicht zu deren Schaden. Nur für Spitzenverdiener war diese Solidarität lästig und hinsichtlich ihrer Absicherung wahrscheinlich auch wirklich entbehrlich.
Europa muß nicht amerikansichen Verhältnissen nacheifern, sie sind, wie heute jeder, der will, sehen kann, von verantwortungsloser Menschenverachtung.


Re: Re: Re: Die von Ihnen evozierte "Vollkasko-Mentalität"

Es ist auch für mich als Normal-Verdiener "lästig", ein System zu unterhalten, welches so nicht (mehr) funktionieren kann.

Gegen die Forderung nach Eigenverantwortung und weniger Vollkasko-Mentalität die Schubladen-Keule der "bösen amerikanischen Verhältnisse" zu schwingen, weist auf eine dogmatische Sichtweise hin.

0 0

Re: Re: Re: Re: Die von Ihnen evozierte "Vollkasko-Mentalität"

Wir müssen diesen Austausch nicht weiterführen: Ihre Meinung ist ebenso klar wie die meine, beide Ansichten werden vertreten von Stammtischen bis zu Konferenzen nobelgepreister Ökonomen und das Ergebnis dort entspricht in etwa dem von Leserbriefen: es gibt eben Standpunkte, die durch keine Brücke verbindbar sind. Ich verstehe Sie durchaus, nur halte ich die Folgen Ihrer Meinung für nicht wünschenswert.
Ich darf unsere Unterhaltung mit der Einsicht der Zwecklosigkeit jetzt beenden.
Buona notte.


Re: Re: Re: Re: Re: Die von Ihnen evozierte "Vollkasko-Mentalität"

Wir müssen nicht, aber wir können, wenn wir wollen :-)

Was sind die Folgen meiner Meinung?
Welche Meinung habe ich denn hier zum Ausdruck gebracht?
Ich habe zum Ausdruck gebracht, dass die Österreicher (z.B. offenbar im Gegensatz zu den Niederländern), nicht bereit sind, privat vorzusorgen, weil es nicht Ihrer Mentalität entspricht.
Dass es eine Grundsicherung für jeden geben sollte, stelle ich nicht in Frage.
Was mit besonders wenig gefällt, ist das Anreizsystem an sich und die daraus resultierenden Verhaltensmuster (Stichwort Frühpensionen) der Beteiligten.
Und dass man als Individuum gezwungen ist sich diesem System und dessen Trittbrettfahrern unterzuordnen, egal was man davon hält.

0 0

Re: Re: Re: Re: Die von Ihnen evozierte "Vollkasko-Mentalität"

Es mag dogmatisch sein, den Sinn einer Gemeinschaft vor allem auch darin zu sehen, niemanden vor die Hunde gehen zu lassen.
Sie lassen völlig ausser acht, daß zur Eigenvorsorge und Selbstverantwortung ein ensprechendes Einkommen Voraussetzung ist und der Erfolg von Anlagen am freien Markt absolut unsicher ist. Auch muß es nicht für jeden der vornehmste Sinn des Lebens sein, sich ständig mit der Vermehrung seines kleinen oder grossen Vermögens zu beschäftigen.
Es geht also nicht um Sozialschmarotzertum, es geht um den durchschnittlichen Bürger, dem soeben vor Augen geführt wurde, daß das von Ihnen bevorzugte System noch viel unsicherer ist als die staatliche Obsorge.

Re: Re: Re: Re: Re: Die von Ihnen evozierte "Vollkasko-Mentalität"

Vor die Hunde gehen soll absolut niemand.
Deswegen wäre auch eine Kombination interessant: Staatliche Grundsicherung und private "Luxusvorsorge".

[Übrigens: der Ansatz, durch eine staatliche Grundsicherung zugleich Arbeitslosengeld und staatliche Pension (komplett?) abzulösen, ist ja nicht so ganz neu...]

In der privaten Luxusvorsorge können sich dann all jene zu Erwerbszeiten nach belieben austoben, welche besser verdienen.
Ich sehe keine Notwendigkeit, Einkommen ab einer gewissen Höhe für den Ruhestand (einige Beamten und Politiker sind hier Paradebeispiele) staatlich zu garantieren. Schon gar nicht vor dem 65igsten Lebensjahr (ich tendiere da sogar eher Richtung 70)

Re: Die von Ihnen evozierte "Vollkasko-Mentalität"

hervorragend analysiert!

"Vollkasko" Zahlungen an den Staat abstellen

Und die Österreicher werden darüber nachdenken sich selbst zu versichern.

Solange die Wählermehrheit von Pensionisten, öff. Dienst u Transferempfänger


regieren, wird sich NULL ändern !!
Sollen die Kinder doch selber schauen wie sie mit der leeren Kasse leben können.

Wir verweigern jeden Vergleich mit der Schweiz oder Schweden, denn unsere unSozialpartner sind vieeel klüger u. gerechter...

"Kaum ein anderes Volk investiert weniger in private Altersvorsorge..."

Und wen wunderts? Der Euro liegt in Agonie, die lobbyismuszerfressene EU-Führung hat sich höchstwahrscheinlich schon vollends an den Finanzadel verkauft und wenn man sich die Zockerbande anschaut, der man sein Geld für die Altersversorgung anvertrauen, dann scheint es fast sicherer, sein sauer verdientes Geld ins Casiono zu tragen...

Gast: machmuss verschiebnix
11.06.2012 20:43
20 0

Das ist ja wieder mal ein Spitzenwert an Frechheit,

da knüpft einem der Staat ein Leben lang alles ab und stopft es den
Sozi-Wählern hinten rein, und am Ende kürzen sie einem die Pension weg
und werfen einem obendrein noch vor, nicht genügend vorgesorgt zu haben (!)

Hätte man aber vorgesorgt, dann würden die einem NOCH VIEL MEHR ABKNÜPFEN.

Diese Sozial(Illusion)isten haben über Jahrzehnte hinweg unter dem Deckmantel
"Sozialdemokratie" die Errungenschaften unserer Großväter durch Wählertäuscherei
und Verschwender-Politik dermaßen überzogen, daß alles der Unfinanzierbarkeit
entgegenläuift (!)

Es bräuchte jemanden, der's ihnen zumindest verbal mehrmals die Woche kräftig
mischt. Wenn sich aber irgendwo eine Stimme der Vernunft erhebt, dann fallen
Sie in konzertierter Schlachtordnung meuchlings über denjenigen her - diese
Verbrecher gehören längst alle eingesperrt.

Und wenn da nicht bald einer die Kurskorrektur schafft und die Sozis in eine
steile Lernkurve schickt, dann wird die Wurstl-Mentalität der Ösis jäh
umschlagen ins Gegenteil - überkochender Volkszorn (!)


Hobbyökonom