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Zwei Drittel machen Urlaub - immer mehr im Ausland

22.06.2012 | 10:37 |   (DiePresse.com)

64 Prozent der Österreicher fahren weg. Fast die Hälfte davon zieht es ins Ausland. Am reisefreudigsten sind die Bewohner von Landeshauptstädten.

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Die Österreicher zieht es im Urlaub immer weiter weg. 45 Prozent werden die Ferien ganz, 27 Prozent zumindest teilweise im Ausland verbringen. 1974, also vor 38 Jahren, sah das noch ganz anders aus, da erholten sich 42 Prozent in Österreich, ein Fünftel gar am Wohnort, lediglich 32 Prozent schweiften in die Ferne. Das ergab eine Freitag veröffentlichte Umfrage des IMAS-Instituts.

Insgesamt machen heuer 64 Prozent der Österreicher Urlaub, gut ein Drittel leistet sich diesen Luxus nicht. Unter den einfachen, ungelernten Arbeitern ist die Gruppe der "Daheimbleiber" mit 59 Prozent am höchsten, gefolgt von Volks- und Hauptschulabgängern, Über-50-Jährigen und Frauen. Am anderen Ende der Skala stehen die Höhergebildeten: Acht von zehn gönnen sich Ferien. Bis Mitte Mai hatten bereits 17 Prozent der Befragten ihren Urlaub ganz oder teilweise konsumiert, knapp der Hälfte, exakt 47 Prozent, stand er noch bevor - die Übrigen haben nichts Diesbezügliches geplant.

Trend zum Wegfahren

Damit kehrte sich die Ferienplanung der Österreicher in den vergangenen 38 Jahren komplett um. 1974 erholte sich jeder Fünfte zu Hause, 42 Prozent woanders im Heimatland und 32 Prozent im Ausland. Sieben Prozent ließen sich die Wahl des Urlaubsortes im damaligen IMAS-Report noch offen oder teilten zwischen daheim und fort.

Ob man die Ferien daheim oder in der Ferne verbringe, hänge in erster Linie von Alter und sozialem Status ab, so das Institut. Etwa die Hälfte der Jüngeren  und Besserverdienenden zieht es vermehrt ins Ausland. Am reisefreudigsten sind die Bewohner von Landeshauptstädten. 57 Prozent von ihnen streben einen Urlaub fern der Heimat an. Aber auch je 42 Prozent der mittleren und niedrigeren Einkommensschicht fahren weg.

 

(APA)

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3 Kommentare
Gast: Pips
22.06.2012 13:45
0 0

Statistiken

werden immer nach Bedarf manipuliert.
Von wegen die "einfachen Leute" bleiben zu haus.
Man fahre an die Adria, Kroatien oder Italien. Dort trifft man die vereinigten Gemeindebaubewohner aus allen Gegenden Ösistans. Dazwischen ein paar Eingeborene. Dementsprechend ist das dort gebotene.

Bild ohne Untertitel

und wieder ein mal ein Bild der Presse ohne jeglichen Untertitel oder Erklärung.

Gast: Konrad44
22.06.2012 11:18
0 0

Wirklich aufschlussreich

wäre man man noch analzsieren könnte wieviele der Auslandsurlauber mit dem Fahrad oder dem Auto oder dem Flugzeug den Weg in die Ferne nehmen und in welcher Weise sich diese Gruppe mit den Flughafenläermgegnern und den Individualverkehrskritikern überschneidet. Denn ich fürchte auch hier tritt die inzwischen immer wieder beklagte Doppelbödigkeit zutage, heisstÖ Fahrad und Umweltschutz lauthals propagieren, trotzdem am liebsten per Flugzeug nach Thailand oder per Auto nach Südfrankreich fahren. Statt mit der Bahn an den Faaker See.

Hobbyökonom