22.05.2013 16:55 Merkliste 0

Österreich verdoppelt Strafen für Bargeld-Schmuggel

22.06.2012 | 12:27 |   (DiePresse.com)

Wer einen Geldbetrag von mehr als 10.000 Euro nicht beim Zoll deklariert, muss in Zukunft mit einer Strafe von 100.000 Euro rechnen.

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Das österreichische Finanzministerium erhöht im Kampf gegen Geldwäsche, Korruption, Steuerflucht und Terrorismusbekämpfung die Strafen. Wer einen Geldbetrag von mehr als 10.000 Euro vorsätzlich nicht beim Zoll deklariert, muss in Zukunft statt 50.000 mit 100.000 Euro Strafe rechnen, geht aus dem Begutachtungsentwurf zum Abgabenänderungsgesetz (AbgÄG 2012) hervor. Die Strafdrohung bei vorsätzlichen Zuwiderhandlungen gegen die Bargeldkontrolle werde angehoben, da Österreich ein "Ausweichtransitland" für Deutschland sei, wo die Strafdrohung bis zu ein Millionen Euro betrage, lautet die Begründung.

Zum Hintergrund: Der Bargeldtransport in und aus der EU ist ab einer Summe von 10.000 Euro deklarationspflichtig. Wer also etwa aus Liechtenstein nach Österreich einreist und mehr als 10.000 Euro in bar einführt, müsste diese Summe den österreichischen Behörden anzeigen. Wer den Bargeldbetrag nicht anmeldet, muss - falls er entdeckt wird - mit der Beschlagnahme und dem Verfall der ganzen Summe und darüber hinaus mit einer Geldstrafe rechnen.

Dies ist in der EU-Verordnung "über die Überwachung von Barmitteln, die in die Gemeinschaft oder aus der Gemeinschaft verbracht werden" vom 26. Oktober 2005 (wirksam ab 15. Juni 2007) so geregelt. Die Anmeldung muss genaue Angaben enthalten zum Anmelder (jene Person, die das Bargeld über die Grenze bringt), zum Eigentümer und zum Empfänger der Barmittel. Detailliert müssen Höhe und Art der Barmittel, Herkunft und Verwendungszweck, Reiseweg und Verkehrsmittel angegeben werden.

Um die Betrugsbekämpfung zu verbessern, werden bestimmte Einkünfte ab dem Jahr 2014 - Meldung erfolgt 2015 - automatisch an andere Mitgliedsländern gemeldet. Davon betroffen sind Vergütungen aus unselbstständiger Arbeit und Ruhegehälter, bestimmte Lebensversicherungen, Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen sowie das Eigentum an unbeweglichen Vermögen und Einkünften daraus.

(Ag.)

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41 Kommentare
 
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Gast: walti
23.06.2012 19:50
2 0

ich sehe darin kein Problem


wenn man Politiker ist und einen Diplomaten-
pass besitzt.

0 0

Gold- und Silbermünzen


Prägt die Österreichische National Bank nicht Gold- und Silbermünzen, deren Nominale nur ein Bruchteil des Metallwertes ist ? Ca nur 10%.

Da die 10.000 EUR-Grenze nur für den Nominalwert gilt, können so ca 100.000 EUR pro Fahrt über die Grenze gebracht werden.

Zielgruppe sind Deutsche, die ihre Schwarzgeldbeträge aus Österreich zurück holen wollen.

Gast: anderswo
23.06.2012 10:59
3 0

nur Bares ist Wahres


http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlungsmittel

Zitat
In den teilnehmenden Mitgliedsstaaten der EWU ist seit dem 1. Januar 2002 das Euro-Bargeld gesetzliches Zahlungsmittel: gemäß Artikel 128 Absatz 1 Satz 3 AEUV (inhaltsgleich im deutschen Recht § 14 Absatz 1 Satz 2 Bundesbankgesetz) sind hierbei die von der EZB ausgegebenen Euro-Scheine das einzige unbegrenzte gesetzliche Zahlungsmittel.

Zitat
Ein wichtiger Unterschied besteht zwischen gesetzlichem Zahlungsmittel und Giroguthaben — letztere sind lediglich ein Zahlungsanspruch des Kunden gegenüber der jeweiligen Bank. Giroguthaben kann das Geschäftsbankensystem in einem Vielfachen des reell existierenden echten Geldes per Kredit schaffen. Die Schaffung des echten Geldes (Bargeld) ist allein der Zentralbank vorbehalten, die z. B. in den USA, GB und dem EUR-Raum nicht Bestandteil des Staates ist, aber ein rechtliches Monopol zur Ausgabe von Bargeld hat und die Einhaltung der Mindestreservepflicht zwangsweise durchsetzt.
#####

Da stellt sich die Frage, ob die Einschränkung des einzig gültigen Zahlungsmittels, dem Bargeld, nicht einen Gesetzesverstoß darstellt

http://www.nachrichten.at/ratgeber/reisen/art119,905023#ref=rss

3 0

Für Währungsreformen

bedarf es eben gewisser Vorbereitungen.

Gast: sturmalarm
23.06.2012 00:33
1 0

Wäschgeldtralala

Wieso nicht gleich Standgericht vor Ort, und danach ein bisserl Leichenfladdern, wie die Bimbos im Busch, wenn ein Flieger runterkommt! In Italien sind die Gesetze noch strenger, es interessiert nur keinen, mal mit Blick auf die schönen neuen MPs die man da kaufen kann

Gast: v. Faltin
22.06.2012 21:38
4 0

Unfähige Politik

Man hätte ja eine Steuer und Sozialgesetzgebung in der EU harmonisieren können. Aber diese Nieten und kriminellen Abgeordneten und sonstigen Politiker können höchstens die Gurkenkrümmung harmonisieren.
Dann ist Schluß. Die EU auf dem Weg in die EUDSSR!

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Die kupfern vom Dolferl 1:1 die 1000-Mark-Sperre ab

der Rest von Unfreiheiten, inklusive Denkverbote und Druck von Seiten der politisch Korrekten und Ausgrenzung und institutionalisiertes Mobbing Andersdenkender ist auch schon voll in Umsetzung.

Willkommen in Orwells 1984

Gast: Hans im Glück
22.06.2012 19:57
6 0

Diese Hektik zeigt nur, dass was läuft...


soweit zum freien personen und warenverkehr

eigentum ist diebstahl vom volk, und sein eigentum von a nach b zu bringen geht schon mal garnicht, im kommunismus.

in der ddr musste man sich noch die erlaubnis von der partei holen, wenn man mehr als x km sich bewegen wollte.
in oesterreich muss man sich sobald man den wohnort wechselt, bei der lokalen gemeinde melden (meldepflicht), auch wenn die 2 gemeinden 500 meter voneinander entfernt liegen.

was waere eine grundaufgabe der regierung? eingentumsrechte fuer das volk zu beschuetzen, anstelle es zu bestehlen.
deswegen tun die volksvertreter das gegenteil von dem, wie sie heissen

Gast: Hemingway
22.06.2012 17:39
14 0

Wir leben bereits in einer Diktatur !


Re: Wir leben bereits in einer Diktatur !

Es wird noch schlimmer werden, Ceausescu war mit seinem Abhör- und Spitzelstaat ein unbescholtener Säugling im Vergleich zu dieser Diktatur!!! Wie waren wir doch damals darüber entsetzt und jetzt haben wir den Abhör - und Kontrollwahn in Potenz bei uns!!!

9 0

Re: Wir leben bereits in einer Diktatur !

und das Beste ist - wir merken es genausowenig wie es die begeisterten und fanatisch alles niederbrüllende Teilnehmer der Hasswochen in Orwells 1984 merkten.

Den Wurm von der Angel genommen?

Wenn wir der EU beitreten, werden Milch & Honig fließen, freier Waren- & Kapitalverkehr, reisen wohin man will. Alles wird so unendlich frei sein, eine große Gemeinschaft der Freude, Freiheit und Brüderlichkeit - der Vorhof zum Paradies sozusagen!?

Willkommen in der Realität......

Antworten Gast: Hastalavista
23.06.2012 12:05
2 0

Re: Den Wurm von der Angel genommen?

Der Zug rollt immer schneller Richtung EU-Diktatur. Wenn erst alle Kompetenzen eisern in Brüssel liegen, dann können wir uns auf etwas gefasst machen.

Zahnlos!

Solch zahnlose Gesetze sind die Alibihandlungen der Politik.

Das schau ich mir an, wie mich diese Möpse erwischen, genausowenig wie die meisten Schnellfahrer.

Gast: Bansterbeobachter
22.06.2012 16:19
8 0

Der Amts-Raub

Das Delikt der EU-Diktatur. In der DDR war es genau so, und in der BRDDR natuerlich auch. WIr sind ja immer noch angeschlossen, also machen wir es wieder nach. Ja, die Terrroristen und Volksfeinde, die muss man jagen. Freundschaft.

10 0

Bargeldtransport ab 10.000 EUR deklarationspflichtig.

Verbrecherbanden können innerhalb der EU ungehindert und unkontrolliert reisen.
Wenn der Hr. Huber aber 25.000 EUR nach Liechtenstein "retten" will, muss er mit 100.000 Eur Strafe rechnen!!!

7 0

wie was das mit der 500 Mark Sperre unterm Dolferl?

war die auch ok?

Re: wie was das mit der 500 Mark Sperre unterm Dolferl?

da kommen wir wieder hin, um bankruns zu vermeiden

in vielen eu-laendern gibts bereits ein bargeld-limit unter 2000 euro

Gast: Gast695
22.06.2012 15:01
2 0

Mein Tipp

Bei Silbermünzen gilt der aufgedruckte Wert und nicht der Kaufpreis (EUR 1,5 anstatt EUR 28 beim Silberphilharmoniker)

Antworten Gast: bolle
24.06.2012 17:48
0 0

Aussage für Deutschland FALSCH !

Wenn Silbermünzen von/ nach Deutschland aus-/ eingeführt werden (aus einem Drittland wie z.B. CH), dann gilt NICHT der Nominalwert ("aufgedruckte" Wert), sondern der tatsächliche Marktwert am Tag des Grenzübertritts - also für DE eine FALSCHE Aussage !

Wortlaut des Zoll:

Für die Berechnung des Wertes von Sammler- und Anlagemünzen (z.B. "Maple Leaf", "Eagle", "Wiener Philharmoniker") wird nicht der Nominalwert der Münzen, sondern der tatsächliche Wert zugrunde gelegt.

Quelle:
http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Aussenwirtschaft-Bargeldverkehr/Barmittel-und-Bargeldverkehr/Anmeldepflicht-beim-Grenzuebertritt-zu-Drittlaendern/anmeldepflicht-beim-grenzuebertritt-zu-drittlaendern_node.html

Antworten Gast: Puhhh, das wird Schwerarbeit...
22.06.2012 16:04
0 0

Re: Mein Tipp

10.000 / 5 = 2.000 Stück = 56.000 Euro = 20 Kilogramm
Von dem abgesehen, man sollte Zollbeamten und Polizisten nicht für blöder halten als man selber ist, Regel Nummer 1!

(Wenn sich jeder an diese Regel halten würde, gäbe es auch keine Verbrechen mehr, Verbrecher zeichnen sich vor allem durch eines aus, sie sind unheimlich dumm und meinen in ihrer Blödheit auch noch unheimlich schlau zu sein, so werden sie doch eher über kurz als lang zur Verantwortung gezogen, inkludiert des öfteren einen eher längeren als kürzeren staatlichen Kuraufenthalt in einer der Staatspensionen!)

Gast: zierfandler
22.06.2012 14:42
4 0

Stiftungseigener haben derlei nicht nötig

und parken ihre Millionen steuerfreundlich in Liechtenstein. Die Währung Euro wird dabei aber kaum vertreten sein.
also raten sie, wen diese Maßnahmen treffen.
Den kleinen Mann? Sicherlich nicht. Die bösen Terroristen, die im Laptoptascherl die Tausenderbündel ins Ausland transferieren. So will es dieser Artikel zumindest vermitteln.

Antworten Gast: USer
22.06.2012 16:50
2 0

Re: Stiftungseigener haben derlei nicht nötig

Grundsätzlich gibt es keine StiftungsEIGNER.
Die Stiftung ist eine herrenlose juristische Person, die vom Stiftungsrat verwaltet wird (Im Sinne des Stifters.) In diese Stiftung bringt der Stifter die von Ihm besessenen Werte ein und hat dann kein weiteres Verfügungsrecht über diese Werte.
Wo die Stiftung ihren Sitz hat und wie sich der Stiftungsrat zusammensetzt bestimmt endgültig der Stifter.


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Das zeigt auf, wie es um den Euro steht

Da sieht man, mit welchen Mitteln verhindert werden soll, daß EU Bürger ihre schwachbrüstigen Euros in eine starke Währung umwechseln und sicherheitshalber im EU Ausland deponieren. Diesen Wahnsinn mit Terrorismusbekämpfung zu legalisieren, zeigt auf, was mit dem ESM auf uns zukommen wird. Die Diktatur - die Datenvorrratshaltung war erst der Beginn - nimmt nun konkrete Züge an. Wer 10 000 € oder 20 000 € in die Schweiz oder nach Liechtenstein transferieren will, darf entweder blechen oder aber, € 50 000 bis € 100 000 Strafe zahlen, wenn er nicht deklariert und erwischt wird.
So war es im Kommunismus auch.....man konnte damit die Kapitalflucht aus den schwachbrüstigen Ostwährungen gut verhindern, oder zumindest sehr stark einschränken. Eine Zeit lang....bis das System zusammenbrach. Im Gegensatz zum Kommunismus haben wir aber noch Reisefreiheit und es besteht auch noch die Möglichkeit, Fremdwährungkonten im In- oder Ausland zu errichten. Wie lange noch?
!

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Re: Das zeigt auf, wie es um den Euro steht

Ach sorry, das haben Sie in Ihrem letzten Satz ja auch alles selbst erwähnt. Man sollte ganz fertig lesen bevor man antwortet... Gruß ;)

 
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Hobbyökonom