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Österreichs Brauereien machen gegen Biersteuer mobil

22.06.2012 | 13:15 |   (DiePresse.com)

Die Bierbrauer orten Wettbewerbsverzerrung: Für Wein werde keine Steuer eingehoben, sie zahlen dagegen jährlich 200 Mio. Euro an den Fiskus.

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Die österreichische Brauwirtschaft macht gegen die Biersteuer mobil. Sie sei viel zu hoch und zudem wettbewerbsverzerrend, kritisierte Ernst Grafenhofer, Steuerexperte der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Oberösterreich, in den "Oberösterreichischen Nachrichten". Die Branche hat nun die EU-Kommission eingeschaltet. Die heimischen Bierbrauer argumentieren sogar damit, dass die hohe Besteuerung den Markteintritt für ausländische Anbieter erschwere und Österreich somit gegen EU-Recht verstoße.

Laut dem Zeitungsbericht kassiert der Fiskus jährlich rund 200 Millionen Euro an Biersteuer von den österreichischen Brauereien. Die Abgabe orientiert sich am Stammwürzegehalt und beträgt bis zu 24 Euro je Hektoliter. Die Branche sieht eine Wettbewerbsverzerrung, weil für Wein keine Verbrauchssteuer eingehoben werde. Grafenhofer stellte in der Sache eine schriftliche Anfrage, die der oberösterreichische EU-Parlamentarier Paul Rübig (ÖVP) bei der EU-Kommission eingebracht hat. Es sei anzunehmen, dass die Union Österreich nun zu einer Stellungnahme auffordere, so die Brauindustrie.

Schweden bei EuGH bereits abgeblitzt

Dass Kritiker der unterschiedlichen Steuerbelastung auf Bier und Wein in Schweden bereits beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) abgeblitzt sind, entmutigt Grafenhofer nicht. Er kritisiert vielmehr die "für das österreichische Verbraucherverhalten ungeeignete Vergleichsmethode" des EuGH. Damals sei ein Liter Bier mit einem Liter Wein verglichen worden, man müsse dies aber im Verhältnis 2:1 betrachten, dann werde der große Unterschied in der Steuerbelastung deutlicher, so der Wirtschaftskammer-Experte.

Die Biersteuer betrage in Österreich mehr als das 2,5-Fache der deutschen Abgabe, so der Vorsitzende der Fachvertretung der Oberösterreichischen Nahrungs-und Genussmittelindustrie, Markus Liebl. "Wir fordern eine Angleichung der Steuer an das Niveau von Deutschland." Sauer stößt der Brauwirtschaft auch die Besteuerung von Radler auf. Obwohl dieser nur zu 40 bis 50 Prozent aus Bier bestehe, sei dieselbe

(APA)

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8 Kommentare

Wettbewerbsverzerrung, weil das Krügerl mit max. 1,2 Cent beteuert wird und der Wein nicht? Also diese Steuerbelastung wird wohl nur das Kaufverhalten von Schwerstalkoholiker beeinflussen.


Außerdem stieg der heimische Bierkonsum 2011 sogar abermals und erreicht 108 Liter pro Kopf. In Deutschland sinkt der Verbrauch hingegen seit Jahren und das trotz niedrigerer Biersteuer.

Wenn überhaupt sollte über eine allgemeine Alkoholsteuer nachgedacht werden.

Re: Wettbewerbsverzerrung, weil das Krügerl mit max. 1,2 Cent beteuert wird und der Wein nicht? Also diese Steuerbelastung wird wohl nur das Kaufverhalten von Schwerstalkoholiker beeinflussen.

Sie sind der heutige Rechenkaiser, Gratulation!

Re: Re: Wettbewerbsverzerrung, weil das Krügerl mit max. 1,2 Cent beteuert wird und der Wein nicht? Also diese Steuerbelastung wird wohl nur das Kaufverhalten von Schwerstalkoholiker beeinflussen.

:-)
You made my day!!

Re: Re: Wettbewerbsverzerrung, weil das Krügerl mit max. 1,2 Cent beteuert wird und der Wein nicht? Also diese Steuerbelastung wird wohl nur das Kaufverhalten von Schwerstalkoholiker beeinflussen.


Sie sind der Philister des Tages, Gratulation!

Andere hätten diesen Fehler, da er an der Grundaussage einer nicht wettbewerbsverzerrenden Steuer im Centbereich sowie eines steigenden Bierkonsums trotz Steuernachteils im Vergleich zu Deutschland nichts ändert, ignoriert oder zumindest nicht so süffisant reagiert. Kleinkarierten Geistern wie Sie es sind fehlt dazu aber wohl die notwendige Reife und Größe.

Freuen Sie sich ruhig darüber diesen Fehler gefunden zu haben und laben Sie sich ausgiebig an diesem vermeintlichen Gefühl einer intellektuellen Überlegenheit, denn Ihr Leben scheint Ihnen kaum mehr zu bieten als sich diebisch an einem Kommafehler zu erfreuen.

Re: Re: Re: Wettbewerbsverzerrung, weil das Krügerl mit max. 1,2 Cent beteuert wird und der Wein nicht? Also diese Steuerbelastung wird wohl nur das Kaufverhalten von Schwerstalkoholiker beeinflussen.

Was Sie alles von meinem Kommentar ableiten können! Wie dieses und andere Postings von IHnen beweisen, sind sie mir eben intellektuell hoffnungslos überlegen. Da kann ich nichts machen.

Re: Re: Re: Re: Wettbewerbsverzerrung, weil das Krügerl mit max. 1,2 Cent beteuert wird und der Wein nicht? Also diese Steuerbelastung wird wohl nur das Kaufverhalten von Schwerstalkoholiker beeinflussen.


Ach Gott, Sarkasmus ist die niedrigste Form des Witzes und dennoch misslingt er Ihnen. Vielleicht nicht zuletzt weil er auch die höchste Form der Intelligenz ist wie es mitunter heißt. Wer weiß ... Aber wenn Sie wollen schenke ich Ihnen das letzte Wort und Sie können noch einmal die eine oder andere Plattitüde von sich geben. Viel Spaß wünsche ich Ihnen dabei.

Gast: Sami Sung
22.06.2012 15:48
3 1

Wieder eine Ausnahme für unsere Bauern...

... der nächste Alko Tote sagt: Danke...

Bier und Wein

gehören beide besteuert wie bescheuert.

Hobbyökonom