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Strabag: Birtel folgt Haselsteiner als CEO

22.06.2012 | 13:42 |   (DiePresse.com)

Der Wirtschaftswissenschafter ist bereits seit 2002 im Vorstand der Strabag. Der langjährige Baukonzern-Chef legt seine Funktion Mitte 2014 zurück.

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Die Gerüchte um einen bevorstehenden Rückzug des langjährigen Strabag-Chefs haben nun ein Ende - Hans Peter Haselsteiner will seine Funktion als CEO der Strabag SE nach der im Juni 2014 geplanten Hauptversammlung zurücklegen. Sein designierter Nachfolger ist Vorstandsmitglied Thomas Birtel. Dies werde vom gesamten Vorstand begrüßt und unterstützt, teilte die Strabag in einer Aussendung mit.

Birtel sei "jung genug, um den Konzern dynamisch zu führen, alt genug, um Risiken, die nicht beherrschbar sind, zu vermeiden, und durch seine Funktion als Vorstandssprecher der Strabag AG, Köln, ausgezeichnet vorbereitet, ein noch größeres Schiff zu steuern", so Haselsteiner.

Der designierte Strabag-Chef wurde am 3. Juni 1954 geboren und absolvierte an der Ruhr-Universität Bochum Ende der 70er Jahre ein Studium zum Diplom-Ökonomen, Anfang der 80er Jahre promovierte Birtel dort zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften. Seine beruflichen Stationen führten ihn zunächst zum deutschen Stahlhändler Klöckner & Co (1983 bis 1989), zur schwedischen Frigoscandia-Gruppe (1989 bis 1996) und danach zur Strabag-Gruppe als Vorstand der Strabag Hoch- & Ingenieurbau AG. 2002 kam er in den Vorstand der börsenotierten Strabag AG (Köln). Dort war er für die Bereiche Hochbau, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Risikomanagement und Beschaffung verantwortlich. Seit 2006 ist Birtel auch im Vorstand der Strabag SE.

Weitere Strukturveränderungen

Strabag verkleinert seinen Vorstand kurzfristig von sechs auf drei Mitglieder. Der bisherige Vize-Vorstandschef Fritz Oberlerchner lege sein Mandat per Ende Juni 2012 zurück. Oberlerchner (63) war eigentlich neben Haselsteiner-Sohn Clemens als möglicher Nachfolger an der Konzernspitze kolportiert worden.

Oberlerchner wird sich den Angaben zufolge um die "organisatorische und strategische Aufstellung" des Strabag-Konzerns kümmern und die Task Force "Strabag 2013ff" leiten. Sein Sitz im Vorstand werde nicht nachbesetzt. In dem Führungsgremium vertreten sind dann noch - neben Haselsteiner und Birtel - Siegfried Wanker, Hannes Truntschnig und Peter Krammer.

Die Strabag teilt ihre Geschäftsverteilung künftig nach Regionen auf und wendet sich vom Prinzip der Spartentrennung und vom Prinzip der Zuständigkeit jeweils eines technischen und eines kaufmännischen Leiters auf Vorstandsebene ab.

Ab 1. Juli gibt es die Segmente "Nord und West", "Süd und Ost", "International und Sondersparten" sowie "Servicebetriebe". Die Unterteilung in die Geschäftsbereiche "Hoch- und Ingenieurbau", "Verkehrswegebau" sowie "Sondersparten und Konzessionen" wird damit ersetzt.

(APA)

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10 Kommentare
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Das Image des Gut-gutmenschen Haselsteins?

„Stronach werde sich mit seinem Ausflug in die Politik sein Image ruinieren“, na da spricht jemand aus Erfahrung, er war ja der erste der sich auch ins Parlament „eingekauft“ hat! Aber nach den vielen Korruptionsfällen, Steuergeldverschwendungen und Medienbeeinflussungen, besser gesagt Bezahlungen freundlich gesinnter Berichterstattung durch Inserate steht jedes Image, auch das des Herrn Stronach bestimmt besser da als das unserer Regierung!

Gast: africano
23.06.2012 18:02
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Durch IHN ,gedieh der Kärntner Sumpf ,recht prächtig.

Als bekennendes Vereins-mitglied ,spielte er fast überall mit ,wo was zum Holen gab.
Deshalb ,Mannder es ist Zeit ,das er geht.

Der HPH

verlässt eben rechtzeitig das sinkende Schiff als Kapitän,

bevor die dubiosen Ostgeschäfte

seinen "Wirtschafts-Kreuzer" zur Schlagseite bringen.

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Re: Der HPH

Die Strabag als sinkendes Schiff zu bezeichnen scheint mir aufgrund Wirtschaftlicher Kennzahlen und Prognosen etwas abwegig(vom stark unternotierenden Aktienkurs abgesehen).
Worauf stützen sie diese wagen Behauptungen, wenn man fragen darf?

Re: Re: Der HPH

Wartens ab!

Es sind schon größere Seifenblasen geplatzt,

als kurz vorher gedacht!

Antworten Gast: gast-123
22.06.2012 15:45
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Re: Der HPH

Er ist dann 70, da darf er.

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Re: Re: Der HPH

Abgesehen davon: Was geht das irgendwen etwas an? Wessen Erlaubnis sollte er dazu einholen müssen?

Antworten Antworten Gast: Presseleser
23.06.2012 09:10
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Re: Re: Der HPH


Mit 70 ist das nur natürlich und keineswegs überraschend.

Herr Gusenbauer kann sich daher auf das Ende seines Aufsichtratsvorsitzes einstellen.

Re: Re: Re: Der HPH

warum?
ich habe keinerlei andeutung im artikel gefunden, dass haselsteiner das selbst machen will.

und da sie offenbar wenig ahnung von wirtschaftskonstrukten wie aktiengesellschaften haben, ein kleiner hinweis: den AR-chef bestimmt meistens der hauptaktionär. und aktionär bleibt man auch dann, wenn man kein vorstand mehr ist!
warum sollte haselsteiner den von ihm selbst geholten ar-chef jetzt austauschen?
keine ursache, gern geschehen!

Antworten Antworten Gast: ökono-mist
23.06.2012 01:03
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Re: Re: "Der HPH"


Die Vokabeln "dürfen" und "müssen" sind in Österreich weit verbreitet.

Ein (illiberales) Menetekel?

Hobbyökonom