Krise: Die Schulden und der Hausverstand

24.04.2013 | 17:21 |  Von Josef Urschitz (Die Presse)

Unter Europaparlamentariern gelten Budgetdefizite von zehn Prozent und mehr neuerdings als „besessenes Kaputtsparen“. So wird das nichts mit der Euro-Rettung.

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Zwei bemerkenswerte Meldungen aus den vergangenen Tagen hätten es sich verdient, ein bisschen mehr beachtet zu werden. Könnten sie einen, wenn man darüber nachdenkt, doch glatt zur Ansicht bringen, dass es vielleicht doch besser wäre, Goldstücke im Garten zu vergraben, als darauf zu hoffen, dass die Politik die Finanzkrise jemals wieder in den Griff bekommt.

Die erste: Kollegen des US-Nobelpreisträgers Kenneth Rogoff haben diesem einen Rechenfehler bei einer Studie nachgewiesen, in der er den Nachweis zu führen versuchte, dass Staatsschulden von mehr als 90 Prozent des BIPs einen drastischen Abfall der Wirtschaftsleistung nach sich ziehen. Fazit der Rogoff-Kritiker: Der angebliche Sparkurs in der Eurozone beruhe auf falschen Grundlagen, man könne also beim Ausgeben ruhig aufs Gas steigen.

Die zweite: In der EU ist danach ernsthaft eine Debatte über die Sinnhaftigkeit dieses „Sparkurses“ ausgebrochen.
Kommissionspräsident José Manuel Barroso, als ehemaliger Regierungschef von Portugal ja bereits pleitegestählt, meinte, das „an sich richtige“ Sparen beim Budget habe nun aber wirklich „seine Grenzen erreicht“. Was den zu Recht weithin unbekannten deutschen SPD-Europaabgeordneten Udo Bullmann zur Bemerkung veranlasste, es werde Zeit, den „besessenen Sparkurs“ zu Grabe zu tragen.

Zum Glück hat das Statistikamt Eurostat gleichzeitig bekannt gegeben, wie „besessen“ 2012 gespart wurde: Der Budgetsaldo war im Schnitt der Eurozone mit 3,7 Prozent negativ. Die Defizite reichten von 0,3 Prozent in Estland bis 10,6 Prozent in Spanien. Nur ein Land, Deutschland, hat geringfügig mehr eingenommen als ausgegeben.

Die „wie besessen sparenden“ Euroländer haben also immer noch deutlich mehr ausgegeben als eingenommen. Und zwar viel mehr, als die 3,7 Prozent vermuten lassen. Praktischerweise für die Schuldenmacher wird das Budgetdefizit international ja nicht an den Einnahmen bemessen, sondern am viel voluminöseren Bruttoinlandsprodukt, also der gesamten Wirtschaftsleistung.

Das ist, wie an dieser Stelle schon mehrmals zu lesen war, ziemlicher Schwachsinn, weil für den Schuldendienst ja nicht die Wirtschaftsleistung, sondern nur die Staatseinnahmen zur Verfügung stehen. Bei einer Staatsquote von annähernd 50 Prozent, wie wir sie beispielsweise in Österreich haben, ist das wahre Defizit (also der Überschuss der Ausgaben über die Einnahmen) ebenso wie die wahre Staatsschuldenquote demnach annähernd doppelt so hoch wie offiziell ausgewiesen.

Nachdem die Staatsquoten fast überall in der Eurozone zwischen 40 und knapp über 50 Prozent liegen, kann man also davon ausgehen, dass die Eurostaaten 2012 um mehr als sieben Prozent mehr ausgegeben als eingenommen haben. So hat man sich „besessenes Kaputtsparen“ immer vorgestellt.

In Österreich haben wir nach dieser Rechnung im Vorjahr also ein gesamtstaatliches Defizit von fünf Prozent (statt der offiziellen 2,5 Prozent) gemacht. Im Bund übersteigen die Ausgaben die Einnahmen sogar locker um zehn Prozent. Und die Staatsschuldenquote liegt (gemessen an den Einnahmen, inkl. Ausgliederungen) bei 175 Prozent und nicht, wie die offizielle, am BIP orientierte Quote suggeriert, bei 73 Prozent.

Wer testen will, welche der beiden Berechnungsvarianten seriöser ist, der muss beim nächsten Kreditantrag nur Bruttoeinkommen und Lohnnebenkosten addieren, das seiner Bank dann als für die Kreditgewährung relevantes „Einkommen“ nennen – und dann die Reaktion seines Kreditreferenten beobachten.

In der Realität ist das aber Haarspalterei. Um festzustellen, dass der Schuldenstand nominell permanent steigt, wenn man jährlich Defizite anhäuft und dass die damit steigende Zinsenlast den finanziellen Spielraum des Staates dadurch wirtschaftsschädigend immer weiter einengt, muss man kein nobelpreisverdächtiger Harvardprofessor sein. Da reichen zehn Deka Hausverstand vom Billa. Das darf man aber nicht laut sagen, weil die hier durchschimmernde Logik der schwäbischen Hausfrau, die einfach nicht begreifen will, dass man Schulden am besten mit noch mehr Schulden bekämpft, unter Ökonomen ja als grenzdebil gilt.

In einem haben die Gegner des „Kaputtsparens“ freilich recht: Ohne „Anschubprogramme“ für ihre Sorgenkinder kommt die Eurozone nie aus der Krise. Allerdings: Die traditionellen „Konjunkturpakete“ – ein paar gepumpte Milliarden in Bauprojekte gesteckt – bringen gar nichts. Wenn der Euro gerettet werden soll, dann muss in den Problemländern eine Umgebung (regulatorisch, steuerlich etc.) geschaffen werden, die wieder sinnvolle Investitionen (also nicht solche in fragwürdige Tunnellöcher und Geisterflughäfen) anzieht. Das dauert und muss finanziell irgendwie überbrückt werden.

Womit wir bei den Banken sind, in die seit Ausbruch der Krise mehr als 670 Mrd. (gepumpte) Euro an verlorenen Hilfsgeldern geflossen sind. Unter anderem deshalb, weil Europa immer noch keine ordentlichen Spielregeln für die Abwicklung von Pleitebanken hat.

Hier Gelder für die Reindustrialisierung von Griechenland, Spanien etc. freizuspielen wäre ein Erfolgsrezept. Einfach nur neue Schulden zu machen und das alte Spiel weiterzuspielen – das ist hingegen der sichere Weg in den Euro-Crash.

 Mails an: josef.urschitz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.04.2013)

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61 Kommentare
 
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Urschitz, Schellhorn, Unterberger und Ortner, die letzten zurechnungsfähigen Journalisten Österreichs!

dies kann man nicht oft genug veröffentlichen !

Und, würden solche nicht eher regieren können als all die, welche sich als Regierung ausgeben ?!

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In Österreich haben wir nach dieser Rechnung im Vorjahr also ein gesamtstaatliches Defizit von fünf Prozent (statt der offiziellen 2,5 Prozent) gemacht. Im Bund übersteigen die Ausgaben die Einnahmen sogar locker um zehn Prozent. Und die Staatsschuldenquote liegt (gemessen an den Einnahmen, inkl. Ausgliederungen) bei 175 Prozent und nicht, wie die offizielle, am BIP orientierte Quote suggeriert, bei 73 Prozent

leider sehr richtig, vor allem aber mutig !

Dies ist der einzige Grund, warum auch ich diese Zeitung gerne und beinahe täglich lese !

weil Europa immer noch keine ordentlichen Spielregeln für die Abwicklung von Pleitebanken hat, kann man den (leidenden) Bürgern auch immer noch einreden dies wäre alternativlos, obwohl längst gegenteiliges bewiesen wurde !

Das Problem heute erkennt man daran, dass die Mächtigen dank dümmlicher Politiker immer mehr Macht erhalten, während die Bevölkerungen immer tiefer in den Abgrund und vor allem in eine Abhängigkeit abgleiten und dort irgendwann versinken werden !

Dies wird allerdings irgendwann (bald?) wie einst in Revoluzionen enden, welche dann wieder mehr Gerechtigkeit einfordern bis wieder aus Bequemlichkeit der selbe Status wie heute erreicht werden wird !

Ein ewiges Ringelspiel halt, in dem eben erneut wieder die organisierten und vor allem skrupellosen Seilschaften wenn auch nur wieder vorrübergehend, die einzigen Gewinner sein werden.

Wahnsinn

Auch heute habe ich was neues gelernt. Wie man Staatsdefizit berechnet. Ich freue mich schon auf Morgen. Man lernt nie aus.

naja - die staatseinnmahmen sind irrelevant, weil

davon ja noch die ausgaben ... abzuziehen sind!

es ist wie beim bäcker um die ecke:
einnahmen
- ausgaben
= überschüss - und NUR von einem überschuss kann man zinsen/schulden tilgen !

und nachdem ... kein staat (auch nicht österreich!) seit jahrzehnten einen überschuss ... erzielte, ist es einfach nur naiv, über irgendeinen etwaigen zusammenhang zu schreiben.

einfach und klar

danke für diesen Artikel - endlich wieder einmal einfach und mit klaren Worten gesagt. Leider "nur" in einem Medium, das die breite Bevölkerung nicht erreicht...

Re: einfach und klar

solange es Entscheidungs- und Leistungsträger erreicht, paßt es ja.

Re: Re: einfach und klar

Die Entscheidungsträger handeln zu fast 100% im Auftrag von Lobbies, Bankstern, Kammern, Gewerkschaften und Parteien.

Die Leistungsträger sind so damit beschäftigt, trotz der Entscheidungsträger ökonomisch zu überleben, dass sie real kaum was bewegen.

Länder mit Staatsquoten größer 5-10% haben i.m.h.o. ein Grundsatzproblem, das nur mehr durch drastische Massnahmen gelöst werden kann, weil wie soll einen Volkswirtschaft, wo über 50% nicht wertschöpfend (Verwaltung und Anhang) gewirtschaftet wird, jemals nachhaltig ausgeglichen budgetieren?

Mangelde Konkurrenzfähigkeit

Der Euro war ein Schlafmittel für die Südstaaten, denn sie haben billig Geld bekommen und haben es verabsäumt dieses in nachhaltige Investitionen zu leiten. Dadurch hat die Produktivität gelitten und da überteuerte Produkte nicht absetzbar sind, ging die Wirtschaft nieder.

Ohne nachhaltiger Verbesserung der Produktivität in Europa und hier vor allem in den Südstaaten ist die Bewältigung der Krise nicht möglich. Man kann noch so viele Haftungen für die maroden Staaten übernehmen oder Geld in den Süden schicken, ist keine nachhaltige Sanierung ohne Steigerung der Konkurrenzfähigkeit möglich.

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Re: Mangelde Konkurrenzfähigkeit

plus Mentalität lieber faul sein zu wollen (Siesta ist wichtiger) als zu produzieren, unterscheidet eben den süden zu uns !

Allein deshalb; besser ein Austritt aus der Währungszone mit D. als weiterhin imense Gelder für deren Unwillen produktiv sein zu wollen, bezahlen zu müssen !!!

Was wäre denn umgekehrt ?
Würden die Südländer die im Norden liegenden denn ebenso "freiwillig" retten, bzw dafür bezahlen wollen ???
Wohl eher nicht, oder ???

Re: Mangelde Konkurrenzfähigkeit

Die hatten niemals eine Produktivität wie z. B. die Deutschen und sie werden auch nie eine solche haben. Da müsste man ja das ganze Volk auswechseln!

Nur Wirtschaftswachstum kann den Staat entlasten, “Anschubprogramme” helfen aber gar nichts!

Das Sparen zu beenden und mit weiteren Schulden Programme zur Ankurbelung der Wirtschaft zu machen, hilft nur so lange, als das mit Schulden herbeigeschaffte Geld für das Bezahlen der Löhne reicht. Dann gibt es in Griechenland wieder ein paar Straßenstücke mehr, die plötzlich im Nichts enden und unfertige Gebäuderuinen, die niemand braucht, aber keine nachhaltige Besserung!

Auch Lohn- und Pensionssenkungen, wie sie ja von der Troika in Griechenland erzwungen wurden, helfen nicht. Dadurch ist zwar die Bevölkerung massiv verarmt, die überhöhten Europreise, die allein am Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und damit an der Schuldenexplosion schuld sind, sanken aber nicht wie erwartet. In Griechenland sind die Preise seit 2007 sogar noch um ca. 17 % gestiegen, anstatt zu fallen!

Es gibt keinen anderen Ausweg aus der Eurokrise als die Wirtschaft durch eine Währungsabwertung für Südeuropa wieder wettbewerbsfähig zu machen. Nur damit gibt es wieder Wirtschaftswachstum und die Staaten bekommen wieder Luft zum Atmen!

Da müssten die EU-Bonzen aber zugeben, dass die Ausdehnung des Euro auf Südeuropa ein fataler Fehler war, der uns diese Krise eingebrockt hat. Bevor das geschieht, werden sie aber lieber die Wirtschaft in der ganzen Eurozone und damit wahrscheinlich auch die EU jämmerlich abstürzen lassen!

Re: Nur Wirtschaftswachstum kann den Staat entlasten, “Anschubprogramme” helfen aber gar nichts!


Zu ergänzen wäre noch:

Auf "Reformen" in Südeuropa zu warten ist völlig weltfremd und abwegig. Niemals werden die Südländer so leben wollen, wie die Deutschen oder die Finnen!
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Leider spricht auch Urschitz von einer "Finanzkrise": die gibt es doch schon seit Jahren nicht mehr! Man sieht das sehr gut daran, dass die ganze Weltwirtschaft heuer wieder kräftig wächst, nur die EU ganz allein stürzt in die selbstverschuldete Rezession!

Wir haben eine Eurokrise, hervorgerufen durch die aller wirtschaftlichen Vernunft widersprechende Ausdehnung des Euroraumes auf Südeuropa!

Die gleiche Währung für Nord- und Südeuropa kann niemals funktionieren, so lange das nicht zugegeben wird, gibt es keine Lösung dieser Krise!

Von der Finanzkrise wird in der EU immer nur gesprochen, um das nicht zugeben zu müssen und uns Sand in die Augen zu streuen!

Hm,...."EU- Hausverstand",...

..die Probleme der Europäischen Union!

Das EU-Parlament will komplett einheitliche Päckchen und Zigaretten vorgeschlagen

Das Ringen um die zukünftige Gestaltung von Zigaretten und Zigarettenpäckchen nimmt im EU-Parlament Fahrt auf. Dabei könnte der zuständige Ausschuss für Konsumentenschutz noch viel weiter gehen, als die EU-Kommission.

Nach dem aktuellen Entwurf müssten die Päckchen nicht nur zu mindestens 75 Prozent mit Warnhinweisen in Wort und Bild überzogen werden.

Sie dürften auch keine Logos der Zigarettenmarken mehr zeigen und müssten komplett einheitlich gestaltet sein. Auf der Zigarette selbst dürfte der Markenname nicht mehr genannt und auch sonst kein Zeichen angebracht werden. Gratisverteilaktionen würden ausnahmelos verboten; ebenso grenzüberschreitender Handel und Fernabsatz.....


Man kann nicht oft genug darauf hinweisen

Europa ist am Ende. Derzeit finden nur mehr Scheingefechte statt. Wer sich dieses ansieht braucht keine Erklärungen mehr.

http://www.youtube.com/watch?v=8OPSF2_htNM&feature=player_embedded

Nix Neues!

Halbwegs gscheite Hausfrauen wissen sei eh und je, dass sie auf Dauer nicht mehr ausgeben dürfen als an Haushatsgeld reinkommt. Nur die hochbezahlten Herren Politiker glauben die Gesetze der Unterstufenmathematik aushebeln zu können und wenn's nicht klappt wird erst einmal tüchtig vertuscht und gelogen, bis garnichts mehr geht. Dann kommt das sattsam bekannte "Da kann man halt nichts machen, da müssen Alle den Gürtel enger schnallen" Im Klartext heisst das, dass, das was das skrupellose, gierige und grob fahflässige Politikerpack einebrockt hat, gefälligst von den dummen Bürgern, möglichst ohne Murren, auszulöffeln ist.

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jagt die Wirtschaftsprofessoren

in den Steinbruch!

Re: jagt die Wirtschaftsprofessoren

Es gibt nur einzelne Außenseiter, die das sagen, was die EU-Politiker gerne hören wollen, in Deutschland Bofinger, in Österreich Schulmeister.
Alle anderen haben vor der katastrophalen Wirtschaftspolitik der EU gewarnt, in Deutschland haben sie jetzt sogar eine Partei gegründet, die den Euro-Ausstieg erreichen soll!

Re: jagt die Wirtschaftsprofessoren

es sind die linken angepassten professoren, die sowas verzapfen, damit sie weiter ihre studien bezahlt bekommen. die serioesen rechten professoren werden totgeschwiegen oder von mainstream medien niedergemacht.

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Re: Re: jagt die Wirtschaftsprofessoren

Rinks und lechts ...

Sparen ist der falsche Begriff

Von Sparen war in Wirklichkeit nie die Rede, immer nur von noch mehr Belastungen für die Bürger. So gesehen sparen nicht die Politiker bei den Ausgaben, sondern die Bürger, weil sie das Geld für den geldvernichtenden Staat und seine gierigen Politiker und Banken brauchen. Speziell die Banken mit ihren dubiosen bis verbrecherischen Spielchen werden gestützt, weiterfinanziert (und hier ist nicht das Sparguthaben des "kleinen Mannes" gemeint) und weiterhin abgabenbefreit. So wird immer mehr Geld aus der Wirtschaft und dem Lohnsektor (der natürlich auch zur Wirtschaft gehört) abgezogen, um es wiederumn zu verspielen - nach dem Casino-Motto: "verliert schwarz muss der Einsatz verdoppelt werden". Nur ist verdoppeln bei den Hebelspielchen etwas zu wenig.

Und wo sind die angekündigten Gegenmaßnahmen der Politik? 0,01% Finanztransaktionssteuer statt, wie angekündigt 0,05%, keinerlei Beschränkungen des Gesamtvolumens für Spielgelder und und und. Dabei würde 0,1% z.B. Griechenland in nur einem Jahr entschulden!

Und zu den Finanzierungskosten mit Risikoaufschlag: Wo ist die europäische Ratingagentur, wo die absolut notwendigen Eurobonds, die Entmachtung de korrupten bestehenden Agenturen?

Alles offensichtlich im Sumpf der Korruption - heißt ja jetzt Lobbyeismus - untergegangen.


"the road to serfdom" von A.F. von Hayek beschrieb schon vor 70 Jahren


das Ende des Schuldensozialismus !!
Der unendliche Sozialstaat ist ein Märchen, dass auch durch tägliche Wiederholung oder Schulden, nicht WAHR wird.

"Hätten die Italiener die niedrigen Eurozinsen genutzt,


wären sie heute SCHULDENFREI". Von ca. 12% vor dem Euro auf 4% im Euro wurde NICHT genutzt. Jetzt ist die "Party over" und alle reden vom KAPUTTSPAREN.

Wie dumm halten die linken Pseudosozialisten uns eigentlich ??

Echte Sozialisten schaffen zuerst Arbeit, dann Arbeit u. dann wird WERTGESCHÖPFTES umverteilt.

Wo sind sie ??

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Re: "Hätten die Italiener die niedrigen Eurozinsen genutzt,

"Echte Sozialisten", sind die mit dem Yeti verwandt?

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Kriminell, die Gesellschaft zu verschulden,

. . . ein Verbrechen inkompetenter, verantwortungsloser Apparatschiks der Privilegien- und Pfründewirtschaft.

Austerität

Mal angenommen eine private Person will sparen. Ein Kostenfaktor ist das Auto mit seinen Nebenkosten.

Das Auto braucht man aber auch um zur Arbeit zu kommen.

Würden sie dieser Person jetzt vorschlagen das Auto zu verkaufen und dabei in Kauf zu nehmen die Arbeitsstelle zu verlieren?

Sparen ist nicht sinnvoll wenn ich durch mein Sparen mein Einkommen soweit reduziere um damit die Ersparnis wieder mehr als auszugleichen.

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Re: Austerität

Entschuldigung, aber das ist ein ziemlich doofes Beispiel.

Die Realität, um annähernd bei ihrem Beispiel zu bleiben, schaut so aus:
Die private Person gibt schon jeden Monat mehr Geld aus, als sie durch Arbeit, sagen wir bei der Telekom, einnimmt. Das Monatsgehalt besteht aus Fixum plus Umsatzprämie. Damit diese Privatperson nun ihr Monatseinkommen erhöht nimmt sie einen Kredit auf und vertelefoniert ihn wie wild, damit der Umsatz ihrer Telekom und somit ihr Gehalt steigt.
Das ist nicht kaputtsparen, in der Tat....

 
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