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Agrarsubentionen: Wenn Grünröcke rechnen

01.09.2010 | 19:29 |  Josef Urschitz (Die Presse)

Es gibt genug Vorschläge, die Landwirtschaft konkurrenzfähig zu machen, man muss nur deren politische Blockade durch Agrarfunktionäre beenden. Die Analyse: Ganz ohne Förderungen funktioniert die Branche derzeit nicht.

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Die hochkochende Diskussion darüber, was im Agrarbereich schiefläuft, bewegt sich in gewohnten Bahnen: Auf der einen Seite werden sehr ärgerliche Absurditäten (etwa zehntausende Euro Förderung für gelangweilte Topmanager, die sich ein Gut als Repräsentationsspielzeug angeschafft haben) hochgespielt. Auf der anderen Seite wirft die Agrarlobby ihre übliche, schon leicht ausgeleierte Killerargumentmaschinerie („Klassenkampf“, „Neiddebatte“, „Österreich verödet ohne Förderungssystem“) an. Das führt zu nichts.

Hier deshalb ein Versuch, Ansätze einer möglichen Systemreform aus Gesprächen mit wirtschaftlich denkenden Landwirten herauszufiltern. Zugegebenermaßen aus Gesprächen mit solchen, die in (anderen) kommunistischen Systemen wohl „Dissidenten“ genannt würden.

Die Analyse: Ganz ohne Förderungen funktioniert die Branche derzeit nicht. Es gibt aber enorme Effizienzpotenziale, die durchaus zu einer deutlichen Reduzierung führen könnten. Das Geheimnis: die Einführung von echten wirtschaftlichen Kriterien.

Die Branche hat drei große Probleme: Die Betriebe sind zu klein, was zu unrationeller Produktion und zu teurer „Übermechanisierung“ (zu viele schlecht ausgelastete Maschinen) führt. Die steuerliche Pauschalierung fast aller Betriebe behindert vernünftige Kostenrechnung (und damit Kostenbewusstsein), und die derzeitige Form der Subventionierung führt sowohl bei Investitionen als auch in der Produktion zu Fehlentscheidungen. Ausschlaggebend sind weniger kalkulatorische Sinnhaftigkeit und/oder Nachfrage als vielmehr der jeweilige Subventionsschwerpunkt.

Zwei der drei Probleme (Betriebsgrößen und Kostenrechnung) lassen sich autonom lösen, nur in den dritten (Subventionen) spielt die EU hinein. Wieso die Punkte eins und zwei politisch so vehement blockiert werden, ist nicht ganz einsehbar: Selbst wenn sich vorerst an der Subventionshöhe (die zu zwei Dritteln EU-Sache ist) wenig ändert, würde sich die Konkurrenzfähigkeit der Betriebe schlagartig verbessern.

Dagegen steht die herrschende Ideologie: Die Agrarsubventionen haben das offizielle Ziel, die „kleinstrukturierte Landwirtschaft“ zu erhalten. Dass das in der Praxis eine schlichte Lüge ist (die Verteilung der Subventionen sorgt dafür, dass Kleinbetriebe trotzdem nicht überleben), stört offensichtlich niemanden.

Eine Lösung könnte so aussehen:

Betriebsgrößen: Fragt man Leute aus dem Geschäft, wo die sinnvolle Betriebsgröße anfängt, dann erhält man die Antwort, dass das im Ackerbau so ab 200 Hektar der Fall sei. Im internationalen Maßstab ist das immer noch ein Kleinbetrieb, in Österreich sind aber 98Prozent der Höfe kleiner.

Aber: Wer hindert sie daran, sich zu sinnvollen Größen zusammenzuschließen? Da gibt es in der Wirtschaft bewährte Modelle, die es erlauben, Produktionsmittel in eine Gesellschaft einzubringen, ohne Höfe aufzugeben. Es werden ja schon Agrarbetriebe beispielsweise als GesmbH geführt. Und das sind nicht die schlechtesten.

Kostensteuerung: Auch Agrarbetriebe können nicht überleben, wenn die Kostensteuerung fehlt. 95 Prozent aller Betriebe müssen aber nicht einmal eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen. Und verfügen so über keinerlei Instrument zur Finanzsteuerung. Das Argument der Landwirtschaftskammer, eine simple Kostenrechnung wäre „unzumutbarer bürokratischer Aufwand“, ist Unsinn: Landwirte haben, um an Förderungen zu kommen, schon jetzt derart umfangreiche Aufzeichnungspflichten, dass eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung gar nicht auffällt.

Subventionen: Wenn derzeit „wegen der Weltmarktpreise“ (die unter anderem wegen der absurden Exportstützungen für EU-Agrarausfuhren so niedrig sind) nicht auf Subventionen verzichtet werden kann, dann soll man die wenigstens zielgerichtet einsetzen. Das heißt: Keine Subventionen für Nebenerwerbsbetriebe (wie dies etwa Ex-EU-Agrarkommissar FranzFischler vorgeschlagen hat) und Belohnung für sinnvolle wirtschaftliche Maßnahmen.

Man könnte beispielsweise neue Unternehmensformen für Agrarbetriebe finanziell unterstützen, statt über (zweifellos zweckentfremdete) Agrarsubventionen für die Lebensmittelindustrie hierzulande Raiffeisen mit mehrstelligen Millionenbeträgen zu mästen.

Das alles wäre möglich und würde die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Das wird es aber nicht so bald spielen: Dafür werden schon die neugebauerhaften Beharrer in den Landwirtschaftskammern sorgen, die ja nichts als Scherereien haben, wenn eine fit gemachte Landwirtschaft politisch nicht mehr so abhängig ist wie jetzt.


josef.urschitz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.09.2010)

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23 Kommentare
Gast: Gast
02.09.2010 17:23
1 0

Absurd

Auch Leaderprojekte (Förderungen für Projekte in ländlichen Gebieten) bringen wahre Kuriositäten hervor. "Herbstzeitlosenschutzprogramm, Moorblumenvögelnaturpark... , Unternehmen als .....wirtschaftsgemeinschaften getarnt, Bockshornrind aus Buxdrihudri ... " werden mit zigtausenden Euros gefördert. Da ist es dann wichtig die richtigen Leute zu kennen und perfekte Projektinszenierungen zu bieten. Nachhaltige Kostenrechnungen und Evaluierungen sind dabei ja nicht gefragt und nicht verpflichtend.
Egal welche Förderung - der Ansatz des Artikels ist schon richtig. Zielorientiert und nachhaltig und im Kontext zur globalen Marktwirtschaft ... und dann natürlich effektiv kontrolliert.

Gast: Gast
02.09.2010 17:11
0 0

Anmaßende Verallgemeinerungen

Wie ein roter Faden zieht sich durch das Forum die Verallgemeinerung "Bauern sind dumm, unfähig und faul..... na das gibt doch zu denken -auch über die Kommentatoren!?

Herdentier
02.09.2010 12:22
0 1

Danke ....

Lieber Herr Urschitz,

Ihre "Fangemeinde" bedankt sich wieder einmal herzlich für dieses geistige Erbrechen.
Was würden wir nur tun, wenn wir Sie nicht hätten. Unvorstellbar, nur noch gut recherchierte Artikel von UNABHÄNGIGEN und NEUTRALEN Journalisten zu lesen.
Zum Glück haben wir ja Sie!
Besten Dank für die anhaltende Volksverdummung - nur weiter so !!!! ;-)

Gast: Gast
02.09.2010 11:41
0 0

Nur ein ganz kleiner Gedanke.....

zur Kostensteuerung und Aufzeichnungspflicht:

Ich höre jede Woche die Bauern jammern, wie arm sie sind und sie sich fast nichts mehr leisten können( außer dem neuen BMW, dem Mercedes und dem neuen Ferguson).
Und es wundert mich einiges: In der Nacht, so um 3 Uhr, hört man große Lastwagen vorfahren, die in der Dunkelheit beladen werden, in den hinteren Höfen gibt es Menschen, die kein Wort Deutsch sprechen und die offiziell gemeldet nicht anwesen sind, in manchen "Nebenerwerbsbauernhöfen" stehen abgeschirmt durch zugesperrte Tore die tollsten und modernsten Autowerkstätten( Nur gegen persönliche Empfehlungen zugänglich- den Gedanken einer permanenten Pfuscherei weise ich natürlich zurück...), dann gibt es Tiere, die nach Ungarn gebracht werden und mittels Subventionen wieder "zurückexportiert" werden, usw.
Und dann höre ich sie am Sonntag nach der Messe jammern.........
Doch solange man nicht den eigenen Saustall aufräumt und die anderen Angestellten und Arbeiter mittels ihrer Steuern dafür blechen läßt, wird der Laden in den Abgrund geführt. Das Motto: "Des hamma scho imma so gmocht !" wird den Tod des politikabhängigen Bauern herbeiführen. Denn die Politik hat noch nie wirtschaften gekonnt !
Nur werden dann die Bauernkammern in Zukunft fast keine Mitglieder mehr haben, denn die Weltwirtschaft wird auf die österreichischen politischen Kleinkrämerein keine Rücksicht nehmen.
Jammern alleine ist zuwenig !!!

Antworten Gast: Gast
02.09.2010 17:15
0 0

Re: Nur ein ganz kleiner Gedanke.....

Als Selbstständiger gebe ich Ihnen Recht. Kostenrechnung und Buchhaltung sollten auch auf einem selbstständigen landw. Betrieb ein Muss sein.
Man kann aber trotzdem nicht von Einzelfällen, wie von Ihnen geschildert, auf einen ganzen Berufsstand schließen.
"Saustalle" gibt es in allen Berufsgruppen unseres Landes!!

Gast: Gast
02.09.2010 11:11
0 0

ÖPUL

Es sind die Politischen Vorgaben nach denen sich die Bauern zu richten haben!

Da wird die Herbstbegrünung gefördert. damit werden Wasser und Nährstoffe festgelegt und stehen der nachfolgenden Hauptkultur nicht zur Verfügung. Dadurch wird der Ertrag gesenkt.

Die Rechnung dazu: Saatgut 40 Euro je ha, Bodenbearbeitung 60, Minderertrag 50, Anreiz für die Bauern 10. Daher 160 Euro je ha Förderung für diesen Schwachsinn!

Von Bio der 00 Landwirtschaft will ich erst gar nicht schreiben.
Die USA fördert Ihre Bauern mit dem 2,6fachen je Bauer. Sie hält jedoch die Lüge aufrecht sie würden auf dem Weltmarkt produzieren.

Antworten Gast: Gast
02.09.2010 17:30
0 0

Re: ÖPUL

Vermutlich kalkulieren Landwirte die Förderung als Ertrag und nicht als soziale Abfederung!
Kostenrechnung muss Platz finden in den Betrieben.
Aber alles hat Geschichte. Die Kleinbauern, die ich kenne haben ihre Wurzeln in der fast ausschließlichen Selbstversorgung. Dann kamen grüner und weißer Riese (Lagerhaus und Molkerei). Ohne betriebswirtschaftliches Know How wurde Abnahme garantiert (zu diktierten Preisen). Bereits in den 70iger Jahren gab es Getreidestützung und Milchkontingentierung! Es dauert noch, dass Landwirt zum selbstverantwortlichem Selbstständigen wird. Dazu gehören nun mal Buchführung, Vermarktung und eine Riesenportion Eigenverantwortlichkeit. Hier ist landwirtsch. Bildung gefragt!!!

0 0

Endlich eine unaufgeregte und sachlich überzeugende Analyse. Man dankt!


Gast: Graf Gudenus, Paris
02.09.2010 10:54
0 0

ÖVP-Politik, in Nachahmung (also Plagiat)

diese wollten die Grossen - möglichst allerhand Fürsten und Grafen - weg.

Was die philosophierten machen wir SPÖ und sonstige ... nach!

Warum nicht?

parapente
02.09.2010 10:45
0 0

Wenn europaweit


die Landwirtschaft nicht mehr "Gefördert" wird - dann gehts vielleicht wieder.
Besonders für die kleinen Bauern.

Gast: Subention
02.09.2010 09:55
1 0

SUBENTIONEN ???

Was bitte sind "SUBENTIONEN" ???

Gast: Saldo mortale
02.09.2010 07:46
0 0

Konkurrenz - fähig ???

Wo - auf welchen Märkten und wozu

Dass der Weltmarkt die einzige Begründung für möglichst billige Rohstoffe ist muß ja nicht immer gelten,

nur wenn er Staat die Interessen der "Exporteure" wichtiger schätzt als die der Produzenten stimmt das !

Es gibt durchaus "lokale Märkte" wo sich die Preise auch nach lokalem Bedarf bilden

Antworten Gast: isis zwei
02.09.2010 10:12
0 0

Re: Konkurrenz - fähig ???

Nein, es geht nicht um Export.
Denn von außerhalb drängt ja die billige Konkurrenz herein.
Und die kunden kaufen billig.
Also höchstens Nischenmärkte

Gast: Gast
02.09.2010 07:25
2 0

ein Landwirt

Das ist endlich ein guter kritischer Ansatz für eine bessere „Landwirtschaft“ bin selber Land und Forstwirt (ohne Förderungen) und verstehe meine Kollegen nicht, die nur im November oder Dezember die Hand aufhalten Förderungen kassieren und am nächsten Tag ins Raiffeisen Lagerhaus gehen und zum Teil unnütze Maschinen kaufen. Dieses Agrarfördersystem macht die Landwirte abhängig und faul und unterstützt den Protektionismus (Ministerium und Kammern), es ist schier furchtbar was da vor sich geht.
Meine Familie und ich kommen ohne Förderungen besser über die Runden, als viele meiner Kollegen mit viel Geld vom Steuerzahler!

Antworten Gast: Gast 1
02.09.2010 11:15
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Re: ein Landwirt

Na Deinen Betrieb möcht ich sehen.
Ich vermute 0,75 ha Garten mit 2 Bäumen.

Ohne den ganzen Schei. kannst Du nicht einmal die Grundsteuer bezahlen, und schon gar nicht deine Familie ernähren.

Antworten Antworten Gast: Antwortgast
02.09.2010 11:50
0 0

Re: Re: ein Landwirt

Lieber Gast 1 :
Aufgrund deines Kommentars muss man vermuten, dass du einer jener Subventionsempfänger bist, die anderen, die sich politisch nicht als Bettler abhängig machen, alles neidig bist.
Also ein typischer österreischischer Flurbauer! Auch die Ausdrucksweise, dass andere für dich die Grundsteuer bezahlen und auch die Ernährung für die Familie ( das ist ja noch schlechter als die Förderung für die Türken in Wien...) zeigt schon den Willen für eine wirtschaftliche Führung eines guten Bauernhofes auf.
Ansonsten hättest du deinen Kollegen gelobt, bewundert und ihm als gutes Beispiel nachgeeifert.

Antworten Antworten Gast: Gast
02.09.2010 11:41
0 0

Re: Re: ein Landwirt

es ist auch ein bisserl Hirnschmalz gefragt!! das ist ja das Übel an den Förderungen, die Bauern werden "faul, blöd und abhängig"

Gast: Thomas Dworak
01.09.2010 22:44
1 0

Weiter denken

Gut gedacht, nur leider sind die Österreichische Interessen nur eine am Tisch der EU 27. Warum aber auch nicht endlich mal für "öffentliche Güter" subventionieren. Warum nicht den Landwirt für eine Au zahlen oder dafür, dass er einen Fluß renaturiert. Ja klar, eigentlich müsste er das alles längst tun, dank Natura 2000 und Wasserrahmenrichtline, nur in der Praxis tut er es nicht.
Wenn man so ein System einführt, hätte der Landwirt die Möglichkeit der Wahl (Nahnung oder Umwelt, oder eine Mischform). Die Gelder könnten auch tw aus den Einanhmen des Tourismus kommen und würden so den Staatshaushalt entlasten.

Eine Frage, die es auch zu klären gibt: Warum verteuern wir nicht einfach massiv den Transport von Lebensmitteln und stärken somit den Regionalvermarkter, der durch kurze Transportwege konkurenzfähig bleibt. Denn ganz ehrlich, die paar die im Winter Erdbeeren essen müssen, sind entweder so wohlhabend, dass es eh egal ist, oder haben jeglichen Geschmackssinn längst verloren.

Antworten tomschi
02.09.2010 08:39
1 0

Re: Weiter denken

Ein LKW schädigt die Fahrbahn genauso stark wie 40000 PKW, andererseits ist die Asfinag hoch verschuldet, das sind letztlich unsere Schulden als Staat. Es würde genügen, hier Kostenwahrheit einzuführen. Waren, bei denen es sich wirklich auszahlt, dass man sie quer durch Europa fährt, haben einen so hohen Preis pro Gewicht, dass dieser Markt damit kaum berührt würde. Die Spanier könnte man aber wirkungsvoll davon abhalten, in der Nähe des Meeres den Grundwasserspiegel abzusenken oder in Naturschutzgebieten Erdbeeren anzubauen, wie es derzeit ja üblich ist.

Antworten Antworten Elwood
02.09.2010 10:20
0 0

Re: Re: Weiter denken

Genau so wäre es richtig.

Aber die Transportlobby ist nicht weniger mächtig als die Agrarlobby. Und von den 38-Tonnern auf der Strasse profitiert auch noch die Bauwirtschaft (wieder eine subventionierte Lobby).

Die Vernunft hat keine Lobby.
Es wird sich leider nichts ändern.

Gast: ein kleiner Landwirt
01.09.2010 22:35
1 1

Artikel zur Volksverdummung?

wenn man schon wie Herr Urschitz die industrielle Landwirtschaft als Allheilmittel sieht, soll man sich auch die Nachteile dieser Agrarfabriken für den Konsumenten ansehen. Pauschalierung gibt es übrigens auch bei kleinen Gewerbebetrieben. Außerdem ist es mehr als einfältig hier zu verzapfen, daß pauschalierte Betriebe keine Aufzeichnungen führen. Fragen Sie einmal pauschalierte Weinbauern, welche Aufzeichnungen sie führen müssen und nehmen Sie zur Kenntnis, daß auch pauschalierte Betriebe in vielen Fällen Umsatzsteuer an das Finanzamt abliefern müssen! Eines steht allerdings außer Frage - die hohen Förderungen für die Großbetriebe und Nahrungsmittelindustrie sind für kleinere Betriebe Wettbewerbsverzerrung und auf Dauer das Todesurteil. Auch wenn der Bauernbund vom Gegenteil schwafelt...

Antworten freeman
07.09.2010 11:47
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Welche Nachteile?

Etwa den, das ganze Jahr über Produkte zu leistbaren Preisen kaufen zu können?

Es gibt nur eine Alternative zur industriellen Landwirtschaft - nämlich der in den Jahrtausenden bis zu ihrer Einführung allgegenwärtige Hunger.

Alles andere sind keine Alternativen, sondern Nischenprodukte für einen kleinen Kundenkreis.

Antworten Gast: toni stricker
02.09.2010 10:14
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Re: Artikel zur Volksverdummung?

Weinbau und Spezialkulturen wurden hier aber nicht besprochen.
Nischen gibts immer.