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Dem Budget droht „Griechisierung“

18.11.2010 | 11:55 |  von Josef Urschitz (Die Presse)

Nicht die Verwaltungsreform, sondern die Budgetsanierung über Steuererhöhungen ist eine Illusion gegen die sich immer mehr Widerstand formiert. Es brodelt unter der Decke ganz gewaltig

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Wie es mit dem Heben des offenbar reichlich vorhandenen Effizienzpotenzials dieses Landes weitergeht, wissen wir seit dieser Woche: Aus der ÖVP-Spitze hören aufmerksame Beobachter immer lauteres Murren über Parteifreund Christoph Leitl und dessen Vorschläge für „diese populistische Verwaltungsreform“, die der Wirtschaftskammerpräsident unter dem Slogan „Erneuern statt Steuern“ unermüdlich propagiert. Und Bundeskanzler Faymann hat der staunenden Öffentlichkeit mitgeteilt, dass er „eine Verwaltungsreform, die die Staatskassen füllt“ für eine „Illusion“ hält und es „eine Verwaltungsreform, bei der man den Ländern Geld wegnimmt, um das Budget zu sanieren“, einfach „nicht geben“ wird.

Danke für die Klarstellung. Wir warten also offenbar, bis uns EU oder IWF irgendwann die Sache mit der Sanierung des Budgets aus der Hand nehmen und die absehbare (wenn auch noch ein bisschen entfernte) „Griechisierung“ der heimischen Staatsfinanzen extern stoppen.

In der Zwischenzeit nehmen wir zur Kenntnis, dass die Befassung zahlreicher Experten (unter anderem von den beiden Wirtschaftsforschungsinstituten und vom Rechnungshof) mit einer Staatsreform, die es „nicht geben“ wird, reine Beschäftigungstherapie zum Dampfablassen war. Dass man also die Verbesserungsvorschläge dieses Gremiums samt des vorgeschlagenen nachhaltigen Einsparungspotenzials von mehreren Milliarden Euro dem urösterreichischen Schicksal der „Schubladisierung“ zuzuführen gedenkt.

Man ist ja mit Wichtigerem beschäftigt. Zum Beispiel mit der staatstragenden Frage, ob das Verpackungspapier mit der Wurst mitgewogen werden darf (darf es nicht, da soll noch einer sagen, diese Regierung hätte keine Lösungskompetenz). Oder mit dem „Abschleifen“ der Härten des (trotz monatelanger Bedenkzeit offenbar unausgegorenen) Loipersdorfer Steuerbelastungspakets. Wenn dort alle „Härten“ für Familien, Langzeitstudenten, Fonds etc. „abgeschliffen“ und die Überweisungen an die Länder abgezogen sind, wird wohl nicht mehr viel übrig bleiben als eine sinnlos erhöhte Steuerquote ohne jeglichen nachhaltigen Sanierungseffekt. Gute Arbeit, alle Achtung!

Freilich: Die Vorstellung, die Koalition könnte sich mit solchem Pfusch still und leise über den nächsten Wahltermin retten, könnte sich tatsächlich als Illusion herausstellen. Das zeigen jedenfalls die Reaktionen auf die in der Vorwoche an dieser Stelle erschienene „Bilanz“ („Plädoyer für einen Volksaufstand“), in der es geheißen hat, die Regierung müsse „von unten“ zu Reformen gezwungen werden, wenn sie diese selbst nicht in die Hand nehme: eine bisher nicht gekannte Flut0 an Zuschriften mit einem durchgängigen Tenor: „Wo kann ich unterschreiben, wo kann ich mitmachen, wer nimmt die Sache in die Hand?“

 

Da brodelt es unter der Decke ganz gewaltig und es beginnt sich einiges zu formieren. Wir werden darüber berichten. Besonders erstaunlich: Unter den Unzufriedenen befinden sich viele honorige Unternehmer, denen es nach eigenen Worten bisher nie eingefallen wäre, auf die Barrikaden zu steigen, die es aber nun leid sind, ständig für die Finanzierung der Lebenslügen dieser Republik „pecken“ zu müssen.

Zu diesen Lebenslügen gehört etwa die Vorstellung, der sündteure Austro-Föderalismus mit neun gesetzgebenden Körperschaften, neun Bauordnungen etc. diene den Interessen der Menschen „da draußen“. Und nicht den Machtfantasien regionaler politischer Eliten, die unterdessen lieber den Staatsbankrott riskieren, als auf die Verfügungsgewalt über Pöstchen zu verzichten. Oder die stolze Ansage, Österreich habe eine besonders niedrige Arbeitslosenrate. Ohne dazu zu sagen, dass die Differenz zum europäischen Durchschnitt in besonders hohen (und teuren) Frühpensionsraten versteckt ist.

Oder gar die Behauptung, Österreich habe seine Staatsschulden im Griff, wenn bald 40 Mrd. Euro (also zwei Drittel der Steuereinnahmen eines Jahres) außerbudgetär versteckt sein werden.

Da hat übrigens vor Kurzem ein (eher dubioses) Schweizer Institut für ganz Europa Entwarnung gegeben: Die Vermögen der Europäer seien viel größer als die Staatsschulden. Man möge also einfach 20 Prozent der Privatvermögen „einziehen“ – und schon sei die Schuldenkrise gelöst. Das ist natürlich eine Möglichkeit (und, über Geldentwertung, eine nicht einmal unwahrscheinliche). Für eine Wirtschaftspolitik, die diesen Namen verdient, sollte es aber noch andere (wenn auch unbequemere) Varianten geben.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.11.2010)

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153 Kommentare
 
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Prolet
27.11.2010 12:56
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Ein kleiner Teil des Speiübels sind 142000.- Genüssler mit über 4000.- mtll. Unterhalt - nie einbezahlt!

Alleine diese Frechheit zu ASVG gewandelt brächte gut und gerne 2 982 000 000.-€ je Jahr - nachhaltig.

Gehälter im Staatsdienst über 5000.- sind sowieso, wegen der Sicherheit des Bezugs, eine Unverfrorenheit.

Wirklich tüchtige Leute sind in der Wirtschaft nützlicher als als Verweser mit künstlicher Kompliziertheit zu verwalten.


Gast: Das Orakel von Delphi
21.11.2010 18:08
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like it or not

Werter Urschitz, Ihren Artikel kann man nur unterschreiben, und Ihr Engagement ehrt sie wirklich sehr. Aber es läuft insofern ins Leere, als diese Neffenkoalition - viel eher als man glauben würde - ohnehin ihrem allerliebsten Onkel nachfolgen wird.

Denn das Brodeln, von dem sie so zutreffend berichten, hat ja grad erst begonnen... und es empört sich längst nicht mehr nur über gebrochene Versprechen und Wählertäuschungen, nein:

Die Empörung gilt einer Regierung, die erst monatelang untätig war, um nun so wissentlich wie systematisch die Verfassung ignoriert, um hochgradig fragwürdige, hochgradig unpraktikable, hochgradig fehlzielende Gesetze durchzupeitschen.

Es kommen spannende Zeiten, like it or not!

kostprobe
21.11.2010 18:03
0 0

volksaufstand

korrektur von unter wäre bitter nötig, wie einige poster schon erwähnten.
das thema der leihsklaven ist, neben den kammern, noch nicht zu vorschein gekommen.
da können sich die wirtschaftstreibenden einmal bei den ohnwascheln nehmen - aber kräftig bitte.

Antworten kostprobe
21.11.2010 18:03
0 0

Re: volksaufstand

pardon: soll heissen - ohrwascheln.

Versprochen und gebrochen!

Sobalb ich vom Urlaub zurück bin, werden wir mit Hochdruck jene Sparmaßnahmen beschließen, die nötig sind um das Budget in Ordnung zu halten; ohne Steuererhöhung. - Josef Pröll.
Ich habe versprochen keine Steuern zu erhöhen; - und das halte ich auch - Josef Pröll.
Das Ergebnis kennen wir ja.

Gast: isaak schlomei
21.11.2010 14:27
0 0

Griechischer Pleitewein... frei n. Udo Jürgens

Wo treibt sie sich denn noch überall herum die „Athenerin“?

Gast: zurück
21.11.2010 13:55
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zurück

ich bin seit 10 Jahren im Ausland, davon 5 Jahre in der Schweiz. Jedes Jahr denke ich über eine Rückkehr nach, weil ich dieses Oesterreich sehr liebe. Aber ich verschiebe es wieder um ein oder zwei Jahre. Wenn ich mir das ganze Kasperltheater anschaue, dann wundert es nicht, dass es beinahe 500,000 Auslandsoesterreicher gibt (meist mit guter Ausbildung), die sehr gute Steuerzahler in allen möglichen Ländern sind, nur nicht in Oesterreich. Und wenn ich mit anderen Auslandsoesterreichern rede, dann höre ich immer wieder das gleiche. "In Oesterreich kann man schön wohnen, aber leider ohne Vitamin P nicht erfolgreich sein (finanziell und karrieretechnisch). Ein wunderschönes Land, das leider am Abwirtschaften ist." Die Kinder wollen sie lieber im Ausland in die Schule schicken (um diese der typisch oesterreichischen Parteipolitikideologisierung zu entziehen) und so schaffen sie es nicht, zurückzugehen. Wenn nur 15 % dieser Auslandsoesterreicher ihren Job in Oesterreich machen könnten, was wäre das für eine Bereicherung.
Aber da man ja lieber KESt erhöht, über Vermögenssteuern debatiert, Klassenkampf führt und sonst die monarchischen / beinahe diktatorischen Strukturen beibehält, wird das wohl eine Illusion bleiben. Andere Länder freuen sich über gut ausgebildete Oesterreicher.

Gruss

Antworten Gast: Euro pa
21.11.2010 17:53
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Re: zurück

Dem kann ich aus eigener Erfahrung fast vollständig zustimmen.

steirerman
21.11.2010 13:17
0 0

Rote und Grüne sind Geldverschwender

Das Übel in unserer repräsentativen Demokratie ist,dass wir zuviele Leute in den gesetzgebenden Körperschaften haben welche vom Wirtschaften keine Ahnung haben.Die Genossen und ihr Wurmfortsatz die Grünen sind nur auf das Kaufen der Wählerstimmen mit Steuergeldern aus.Kreisky ist der Urvater dieser verhängnisvollen Politik.Man kann dem Volk nicht alles gratis geben,irgendjemand muß es auch wieder bezahlen.
So ist es in Griechenland,Spanien,England,Portugal unter den Genossenregierungen beriets passiert dass diese Staaten pleite sind.Auch Deutschland hat die vormalige Rot/Grüne Regierung an den finaziellen Abgrung gebracht.Jagen wir diese Scharlatane die wie Maden im Speck leben doch mit dem "nassen Fetzen" davon.

Gast: Everything is ok
21.11.2010 00:33
1 0

Rote Karte?

Wenn eines schönen Tages tausende Leute mit einer roten Karte rund um das Parlament stehen, dann wird es denen schon auffallen. Dann sollten sie eigentlich rauskommen und sich der Situation stellen. Dafür bräuchte diese Elite aber einen Funken Anstand, oder Eier in der Hose. Stattdessen werden sie sich in den Keller begeben und sich mit der Ubahn aus dem Staub machen. Die eigene Haltestelle gibt es ja für solche Fälle unter dem Parlament - wofür sollte diese auch sonst gebraucht werden?

Gast: parteiloser Gast
19.11.2010 16:12
1 0

Ich mache mit!

Sollte es mit dem Volksaufstand ernst werden - ich bin in jedem Fall dabei! Alles, was Urschitz hier schreibt, ist voll zu unterschreiben und es wird wirklich allerhöchste Zeit, daß von unten her etwas gegen diese derzeit tätige Politbande, die - und das ist leider keine Übertreibung - dabei ist, dieses Land zu ruinieren, unternommen wird. Bitte dranbleiben, in Verbindung mit verantwortungsvollen Journalisten kann vielleicht doch etwas zum Guten bewirkt und bewegt werden. Wir sind bereit!

Über 6 Mrd JÄHRLICH kann man in der Verwaltung einsparen!

Pröll verlangt von Hundsdorfer eine Änderung des Pensionssystems. Im Finanzministerium werden weiterhin in Frühpension gedrängt!

Antworten Gast: Parteiloser
19.11.2010 13:08
0 1

Re: Über 6 Mrd JÄHRLICH kann man in der Verwaltung einsparen!

Würde die exzessive Überzahlung bei den Ruhegenüssen (Eigendeckung bei 21%!) endlich korrigiert, dann würden sich die Österreichischen Steuerzahler gleich mal 10.000 Mio. Euro ersparen. Diese 10.000 Mio. Euro dienen doch nur der Bereicherung der 330.000 Ruhegenießer, welche zur Versorgung der Gesellschaft Null beitragen und sich nur auf ein altes Unrecht stützen.

Über alles gesehen drehen sich von den 143.000 Mio. an staatlichen Gesamtausgaben pro Jahr, etwa 100.000 Mio. Euro nur in den geschützten Bereichen. Da ist ein Einsparungspotential, ohne Leistungskürzung für die Menschen der Realwirtschaft, von min. 20% (eher 30%) vorhanden. Es geht also nicht um 6 Mrd. Euro an notwendigen Einsparungen, es geht um 20 bis 30 Mrd. Euro an dringend notwendigen Korrekturen. Das würde auch gut zum strukturellen Defizit in der Höhe von 20 Mrd. Euro passen.

Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass der Druck des Finanzministeriums zur Frühpension vorwiegend die Mitarbeiter mit dem falschen Parteibuch, oder auch ohne Parteibuch, betrifft.

Antworten Antworten Gast: parteiloser Gast
19.11.2010 18:09
1 0

Re: Re: Über 6 Mrd JÄHRLICH kann man in der Verwaltung einsparen!

Na ja, lieber Herr Kollege, ich kann Ihren Ärger prinzipiell verstehen, aber in einem Punkt schreiben Sie (immer wieder) denselben Unsinn: der Vorwurf, daß die ´Ruhegenießer´ zur Versorgung der Gesellschaft nichts beitragen ist völlig unangebracht und - verzeihen Sie: dumm. Selbstverständlich tragen sie (fast) nichts (mehr) zur ´Versorgung der Gesellschaft´ bei, das ist das Wesen des Rentnerdaseins - und das gute Recht der Ruhegenießer. Denn - auch wenn das leider für viele eingeschränkt gilt, da sind wir wahrscheinlich einig und wir meinen z.B. die ÖBB-Bediensteten und andere Frühpensionisten - die meisten haben ehrlich gearbeitet und ihrerseits fleißig eingezahlt (übrigens auch die Beamten, für die es auch keine Höchstbemessungsgrundlage gibt. Und - nebenbei bemerkt: sogar pensionierte Beamte zahlen einen nicht unerheblichen Pensionsbeitrag (je nach Höhe der Pension). Was wäre denn die Alternative? Arbeiten bis man ins Grab fällt? Das kann´s irgendwie auch nicht sein, oder? Also bitte (in einem ernsthaften Kommentar) etwas sachlicher und objektiver sein.

Antworten Antworten Antworten Gast: Parteiloser
20.11.2010 09:38
0 0

Können Sie das himmelschreinde Unrecht wirklich nicht erkennen?

1) Die Rechtfertigung mit den Einzahlungen ist ja Unsinn, weil es nur eine reale Eigendeckung von 21% gibt, Rest Zwangsabgaben anderer Menschen!

2) Das Argument mit der fehlenden Höchstbemessungsgrundlage ist doch auch Unsinn, wenn diese Nullleister sich von den Steuerzahlern dann 79% ihres Einkommens holen müssen.

3) Es kann doch nicht sein, dass die Menschen, welche zur Versorgung der Gesellschaft beitragen weniger Anteil an der volkswirtschaftlichen Leistung haben als die Menschen welche nur versorgt werden!

Das Unrecht der Umverteilung in Zahlen.
A) Umverteilung von Jung zu Alt!
Nach der Statistik Austria hatten wir 2008 folgende Medianeinkommen nach Altergruppen:

20-29 Jahre:...18.461.-
30-39 Jahre:...25.281.-
40-49 Jahre:...28.414.-
50-59 Jahre:...31.102.-
über 60 Jahre:.39.215.-

B) Umverteilung zwischen den Berufsgruppen!
Arbeiter:........18.205.-
Angestellte:...27.323.-
Beamte:.........46.066.-

C) Umverteilung zwischen den Pensionisten:
Arbeiter Männer: 987.-
Arbeiter Frauen: 579.-
Angestellte Männer: 1.662.-
Angestellte Frauen: 997.-
Bund Exekutive:..............32.246.-
Bund Lehrer:...................49.969.-
Bund Staatsanw. Richter: 73.308.-
Bund Militär:.................... 33.646.-
Bund Verwaltung:............30.088.-

Wir brauchen aber folgende Struktur:
1) Mindestsicherung zum Überleben
2) Pensionen, 20% - 30% darüber
3) Mindestlohn, weitere 30 - 30% darüber.

Thonet H.
19.11.2010 09:43
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Wann fliegt endlich der Deckel weg

und den Politikerclowns um die Ohren!
Vollkommen richtig, Herrt Urschitz, der Reformstau ist ins Unermeßliche angewachsen.

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Statt Volksaufstand gehört eine Tea Partybewegung her!

Diese hat sich, wie bekannt als Zusammenschluss aller, die gegen Sozialismus in jeder Form auftreten, gebildet.
Auf Österreich bezogen ist zu fordern: Pensionsalter für ALLE ausnahmslos 65 Jahre. Jeder kann früher aufhören, bekommt aber 5% weniger Pension für jedes Jahr früher. Einführen von Studiengebühren und als Ausgleich Stipendien. Familienbeihilfen jeder Art werden im EU Ausland nur in der Höhe ausbezahlt als am Wohnort üblich. Im sonstigen Ausland KEIN Geld überwiesen. Die Mindestsicherung wird nur dann ausgezahlt wenn 30 Stunden Arbeit für die Gemeinschaft erbracht wird (Behindertenhilfe, Straßenreinigung usw.).

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Danke, Herr Urschitz,

für diese klaren Worte!
Mir fehlt aber noch das Thema Kammern.
Weg mit der Zwangsbeglückung!!!!

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Danke, Herr Urschitz,


Gast: Österreicher
18.11.2010 21:47
0 0

Handlungsinaktive Koalition

Endlich ein Mal ein Artikel der der Nagel auf den Kopf trifft. Die schaffen das wirklich nicht das muss man sich ein Mal vorstellen. 80% der Gesetze werden in der EU gemacht und nur mehr umgesetzt in nationales Recht. Kann mir bitte irgendjemand sagen wie es mit diesem Staat weigergeht wo ausser den Bauordnungen und ein paar anderer wichtiger, regionaler" Sachen fast keine rechtlichen Dinge mehr festgelegt werden können. Wenn schon der Nationalrat für mich in der Größe eine existentielle Frage darstellt dann sprech ich gar nicht von der Landesregierung, Bundesregierung usw.

mmljaguar
18.11.2010 19:10
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Wo ein nicht unwesentlicher Teil unserer Steuergelder...

...ist? Naja, woher hat denn z.B. der Herr Kulterer seine Kaution? Aber das ist wohl nur die Spitze des Eisbergs oder??

Gast: gast
18.11.2010 18:06
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ehrlich

man muss aber so ehrlich sein und gleich die oppsition mit in die verantwortung nehmen, denn auch diese verspricht permanent wahlzuckerl, welche sie dann ja zwangsweise umsetzen muss.

Gast: gast
18.11.2010 17:55
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bösewicht

"..Wir warten also offenbar, bis uns EU oder IWF irgendwann die Sache mit der Sanierung des Budgets aus der Hand nehmen.."

natürlich tut man das, denn dann ist die EU der "böse". und viele werden gar meinen: "dann müssen halt einmal andere für uns zahlen".

Gertrud
18.11.2010 17:34
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Dem Budget droht „Griechisierung“

Wieder einmal ein herzliches Dankeschön an Herrn Urschitz für die klaren Worte.
Wo gibt es eine Plattform für einen berechtigten Aufstand? Ich bin dabei im Interesse unseres Landes und unseres Volkes! Es muss eine generelle Wende bei und mit allen Gepflogenheiten her, in deren Rahmen sich eine Elite schamlos bedient hat und im Rahmen derer Andere gebüßt haben und immer noch büßen.

Antworten Gast: Karolina Mayer
18.11.2010 22:55
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Mut zur Reform- oder zum Aufstand!!!!!!!

ich und viele andere möchten uns gerne anschließen: wo gibt es eine Aktionsplattform oder eine Demonstration, in der das Volk, für das unkundige, weltferne und vor allem feige Politiker Entscheidungen treffen, die uns in Kürze und vor allem unseren Kindern schwer auf den Kopf fallen werden!!!!, sich wehren kann??!!!!
unsere Politiker-- keine Studierenden, die jemals die Unisituation life erlebt haben, keine arbeitenden Mütter, die um jeden zusätzlichen Cent für die Ausbildungsfinanzierung ihrer Kinder froh sind, keine Benutzer regulärer Krankenkassen, die sicher nicht durch Abschröpfen der Pharmabranchen saniert werden können, auch nicht existenzabhängig von der staatlichen Pension, die immer kürzer werden muss - stattdessen lieben sie das Festhalten an eingefahrener Landtagspolitik, Freunderlwirtschaft (tu mir nicht weh, dann tu ich dir auch nichts), haben offensichtlich viele Freunde mit Anspruch auf Frühpension und verstecken sich statt mit tatkräftigen mutigen Handlungen Stärke zu beweisen- und dadurch sicher auf Dauer Wählerstimmen zu gewinnen- lieber hinter dringend
nötigem "Wurstpapier-Kram".
ich ersuche um Beistand zum öffentlichen Aufstand!!!!!!!!!!! Wir wollen für unsere nächsten Jahrzehnte und für unsere Kinder SINNVOLLE REFORMATIONEN!!!!!

zypresse
18.11.2010 16:54
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Grossartiger Artikel

Schockierend nah an der realen Situation. Bitte den Artikel als Poster ins Parlament schicken.

Glückwunsch! Bitte mehr Artikel schreiben Herr Urschitz!

 
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