26.05.2012 22:09 | Meine Presse Merkliste 0

Sanierung: Noch einmal Champagner für alle

23.11.2011 | 18:08 |  von Josef Urschitz (Die Presse)

Wenn die Schuldenbremsen-Diskussion so weitergeht, dann können wir uns gleich darauf einstellen, dass uns die „Märkte“ irgendwann eine „Expertenregierung“ à la Italien oder Griechenland aufzwingen.

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In der Vorwoche hat es zwei bemerkenswerte Ereignisse gegeben: Die Regierung hat die Installation einer Schuldenbremse im Budget angekündigt – und annähernd gleichzeitig das Budget 2012 mit einem geplanten Fehlbetrag von 9,3 Mrd. Euro bei 64,4 Mrd. Euro Bundeseinnahmen abgesegnet. Wenn man „Defizit“ seriöserweise als den Fehlbetrag definiert, um den die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, dann haben wir also im kommenden Jahr ein Defizit von 14,2Prozent (gemessen an den Bundeseinnahmen). Und darauf ist die Finanzministerin auch noch stolz. Nicht schlecht!

Selbst wenn wir die freundlichere „Defizitquote“ nehmen, also den Fehlbetrag am BIP (das allerdings zur Schuldentilgung leider nicht zur Verfügung steht) messen, kommen wir auf 3,2Prozent. Auch das ist mehr, als die bereits seit Jahren existierende, vertraglich festgeschriebene Schuldenbremse namens „Maastricht-Kriterien“ erlauben würde. So viel zur Wirksamkeit von sanktionslosen Schuldenbremsen.

Die Regierung hat also sozusagen „Champagner für alle“ gerufen. Mit dem Zusatz: „Feiern wir noch einmal so richtig, denn ab 2016 oder so müssen wir wegen der gierigen Finanzmärkte irgendwie sparen.“ Dass sich diese Finanzmärkte, die man blöderweise zur Finanzierung des lustigen Lebenswandels braucht, damit auf Dauer beruhigen lassen werden, glaubt man am Ballhausplatz und in der Hinteren Zollamtsstraße möglicherweise wirklich. Aber wohl nur dort.

Den Beobachter fröstelt allerdings zunehmend angesichts der politischen Diskussion, die sich seit der Ankündigung der Schuldenbremse herausgebildet hat. Wir kriegen da einigermaßen ein Gefühl dafür, wie man uns auszusackeln gedenkt: Ideen für neue Steuern gibt es genug: auf Vermögen, Vermögenszuwächse, Schenkungen, Erbschaften, Finanztransaktionen oder als Zuschläge zu Einkommensteuern. Da kommt schon einiges zusammen. Zumindest so viel, dass man die im jeweils dreistelligen Millionenbereich liegenden Löcher stopfen kann, die etwa die Casino-Sozialisten mit ihren Franken-Spekulationen in Linz und Wien oder die schwarzen Finanzkapazunder in Niederösterreich mit ihren Wohnbaugeld-„Veranlagungen“ gerissen haben. Auch im Gebührenbereich wird gerade ausgetestet, was sich Österreicher alles bieten lassen. Rot-Grün in Wien etwa greift bei der laufenden Gebührenerhöhungsorgie unter 30Prozent gar nicht mehr hin.

Bei den Ausgaben, also bei der nachhaltigen Sanierung des Budgets, wissen wir vorerst freilich nur, was nicht geht: Die Hacklerregelung bei den Pensionen kann man nichtvorzeitig auslaufen lassen (weil es nichts bringt, wie der Sozialminister sagt). Das Frauen-Pensionsalter kann nicht vorzeitig an das der Männer angeglichen, das Eisenbahner-Pensionsalter nicht schneller angehoben werden. Die gehen ja eh schon mit 54 statt bisher mit 52 in Pension, sagt der neue Eisenbahn-Gewerkschaftsboss.

 

Weiters, haben wir gehört, ist es natürlich vollkommen ausgeschlossen, dass die fragwürdige 60-Milliarden-Euro-Tunnelorgie der Frau Bures ein wenig redimensioniert oder gar zurückgefahren wird, dass man Bundesländer zu vernünftigen Spitalskonzepten bewegen kann, dass man wenigstens die unargumentierbarsten der unzähligen teuren Agrarprivilegien hinterfragt. Die Bauernlobby wird schon wissen, wieso sie so stillhält(und im Hintergrund erfolgreich dabei ist, ein paar der Mini-Sparmaßnahmen des Loipersdorf-Pakets wieder aufzuschnüren).

Die Ankündigung der Schuldenbremse war also erst einmal ein Schnellschuss, um Moody's und Standard & Poor's zu beruhigen. Für echte, seit 30 Jahren überfällige und von Experten teilweise im Detail ausgearbeitete Strukturreformen bei den Schwachpunkten Pensionen, Verwaltung, Gesundheit, Bundesbahnen und Landwirtschaft ist der Leidensdruck offenbar noch zu klein.

Das könnte sich schnell ändern: Gestern ist sogar Deutschland auf einer Anleihe sitzen geblieben. Das Geld für weitere Verschwendungsorgien wird also schneller knapp beziehungsweise unverhältnismäßig teuer werden, als unsere Polit-Kapazunder glauben. Das sollte man endlich auch einmal jenen „Interessenvertretern“ klarmachen, die meinen, ihre staatsgefährdende Klientelpolitik sei immer noch im Interesse ihrer Mitglieder. Jetzt wird es wirklich Zeit, mit Ernst und Sachverstand an die Sache heranzugehen. Die Alternative wäre nämlich eine demokratisch nicht legitimierte „Expertenregierung“ wie in Rom oder Athen, die uns die ominösen „Märkte“ aufzwingen werden, wenn wir so weitermachen.


E-Mails an: josef.urschitz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.11.2011)

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47 Kommentare
 
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Klitzekleines Problem, Herr Urschitz!

Wir haben leider keine Fachleute - "Experten" hingegen genug! Fachleute sind Menschen, die eine Arbeit machen, sie beherrschen, Experten hingegen jene, die nur darüber reden! ;o)))

Antworten TheDalien
30.11.2011 14:23
0 0

Re: Klitzekleines Problem, Herr Urschitz!

Ich verstehe...Sie meinen solche wie Herrn Urschitz.

billicat
24.11.2011 18:52
2 0

Wenn man eine Einmann-Firma aufmacht, muß man zuerst bei der Landesregierung eine Prüfung ablegen.

Wenn man Hausmeister war, kann man mit ein paar Juristen als Handlanger die Republik Österreich leiten.

periskop
24.11.2011 17:21
1 0

Die Märkte zwingen uns keine Expertenregierung auf!

Den Märkten ist es doch völlig egal, wer hier eine ordentliche Politik macht! Nur die Politiker, feig wie sie sind, wollen die Verantwortung für eine Sanierungspolitik nicht tragen, weil sie fürchten, dass ihnen dann die Wähler davonlaufen. Nur deshalb schieben sie Experten als Sündenböcke vor, damit sie nachher sagen können: wir haben keine Schuld, wir sind es ja nicht gewesen!
Dabei sind sie nur scheinbar nicht schuld, denn die Experten können Gesetze nur vorlegen, beschließen muss sie das Parlament, also doch die Politik!

0 0

der druck zur veraenderung wird von aussen kommen

sobald keiner mehr die anleihen zeichnet, wird der geldhahn zugedreht und es MUESSEN veraenderungen kommen

64,4 mrd euro steuereinnahmen - das sollte weit mehr als ausreichen, um fuer 8.4 millionen buerger einen "staat" zur verfuegung zu stellen

wenn uebrigens der letzte retter (lender of last resort) ezb der einzige ist, der noch anleihen zeichnet, dann wird es voellig unerheblich sein, wieviel geld umverteilt wird - denn es wird immer zuwenig sein, weil das umverteilte geld keine kaufkraft mehr besitzt

Gast: Yvonne O
24.11.2011 13:25
3 2

22 Jahre nach dem Ende des real existierenden Sozialismus flíegt auch österreichs parteiübergreifender "Kommunismus mit westlichem Antlitz" auf

Ihr

besch...................eidenen
volli.....................ntegrierten
Parteitr.................abanten

habt absolut nichts begriffen!

Wie sagte der verzweifelte Chef der ehemaligen Verstaatlichten zu seinen verbohrt protestierenden Gewerkschaftern:

"So verstehen sie doch: wir sind Pleite! PLEITE!!!"

Anstatt endlich zu sparen soll es also noch höhere Steuern geben. Damit dann endlich die "bösen Reichen" aus Österreich flüchten - wie vor 70 Jahren!

Was ist das überhaupt für eine lustige Schuldenbremse?

Gestern erhöhen wir die Pensionen um ganze 2,7%

Heute solle eine Schuldenbremse in die Verfassung.

Und morgen bekommen die Beamten plus 4,7% (3,1% PLUS eine halbe Biennalie i.d.h.v 1,6%)

Und dafür sollen neue Steuern her?

Das wird die Geldgeber Österreichs aber beeindrucken!

Und genau deshalb ist es absolut richtig und notwendig, Österreich das Triple-AAA wegzunehmen.

Denn diese politische Kaste ist REFORMUNFÄHIG!

Antworten TheDalien
30.11.2011 14:25
0 0

Re: 22 Jahre nach dem Ende des real existierenden Sozialismus flíegt auch österreichs parteiübergreifender "Kommunismus mit westlichem Antlitz" auf

Die Korrupten lassen ihre unteren Schichten -. welche von Leuten wie ihnen Fr. Yvonne O. dargestellt werden. stets als
Zappelmänner zurück.
Fröhliches Zappeln Fr. Oberndorfer!

Antworten Gast: Plach2
24.11.2011 14:00
2 0

Re: 22 Jahre nach dem Ende des real existierenden Sozialismus flíegt auch österreichs parteiübergreifender "Kommunismus mit westlichem Antlitz" auf

Uns regieren weiterhin

94 Regierungsmitglieder und 770 Abgeordnete!

Gast: Plach2
24.11.2011 12:57
2 0

Wir brauchen keine Schuldenbremse!

Wir brauchen dringend eine handlungsfähige Regierung!

3% max. Verschuldung haben wir schon lange von der EU vorgegeben.
Finanzminister Pröll hielt sich beim Budget 2011 nicht an die Verfassung (um die Wahlen in Wien abzuwarten)

Je früher wir Experten statt der größten und teuersten Regierung bekommen um so billiger wird es!

Vergleich:
Italien mit 60 Mio Einwohner hat einen Ministerpräsidenten zuständig für
1. Ministerpräsidet
2.) Wirtschaft
3.) Finanzen

Österreich bei 8 Mio:
Einen Bundeskanzler
einen Wirtschaftsminister
eine Finanzministerin

gesamt 94 Regierungsmitglieder und 770 Abgeordnete neben der EU!

9 0

CASINO- SOZIALISTEN

herr urschitz, ich liebe sie für ihre artikel :-)))

und wissen sie was das erschreckendste an der regierung ist? man(n) hat ja den einen oder anderen guten freund in kabinetten der bundesregierung sitzen und die glauben allen ernstes das sie gut sind!!!!!!!!! völlig realitätsfern, abgehoben und selbstbeweihräuchernd

da wird einem schlecht

Antworten Gast: poldine
24.11.2011 12:55
1 0

Re: CASINO- SOZIALISTEN


hauptsache sie haben recht!

auch wenn einiges davon überspitzt formuliert ist, der kern stimmt auf alle fälle!

nur weiter so

glg

Gast: zensuriert doch mal wen anderen
24.11.2011 12:44
2 0

für eine expertenregierung

bräuchten wir experten. wo wären die? bitte um nominierungen, ich seh nämlich keine in unserer traurigen politischen landschaft. ich denke es wird so laufen: die regierenden welcher coleur auch immer werden weiter das geld ausgeben, das sie nicht haben, bis sie auf den märkten keines mehr bekommen. die steuern werden sie erhöhen bis niemand mehr da ist, der sie zahlt (geld und vor allem die bösen besserverdiener sind international mobil) und wenn kein geld für staatliche almosen mehr da ist, dann wir der pöbel auf die strasse gehen. dann sitzen aber die, die es verbockt haben schon lange mit dem flöttel und anderen freunden auf den bermudas in der sonne und lachen sich einen darüber ab, wie sie den laden hier ausgeräumt haben.

gambler
24.11.2011 11:29
6 0

Champagner....

.......bis die "bösen" Investoren STOPP sagen, so könnte man Österreichs Budgetpolitik zusammenfassen.

Schuld sind immer "die anderen", keinesfalls die Rot-Schwarze Klientelpolitk, egal ob ÖBB/offentlicher Dienst (hier agieren beide Parteien als Besitzstandswahrer, die Blackies mittels GÖD, die Reds mittels Stadt Wien) oder Agrarbereich, da werden Milliarden versenkt, aber bevor in diesem Bereich gespart wird -und da rede ich noch gar nicht vom Föderalismuswahnsinn inkl. Gesundheitssystem- werden Steuern erhöht bzw. neue Abgaben erfunden.

Österreich hat keine soziale Marktwirtschaft, sondern schon eine staatsgelenkte Wirtschaft, 48% des BIP an Einnahmen (staatliche Stellen + ausgelagerte Betriebe), im Gegenzug 52% des BIP aus öffentlicher Hand bezahlt.

Egal, Hauptsache für die ganzen ParteisoldatInnen gibt's ein Amterl, wenn dabei Milliarden versenkt werden (Wien, Linz, NÖ) ist das nicht weiter tragisch, dann sind die bösen Spekulanten schuld.


lurch
24.11.2011 10:55
11 0

die meinen, ihre staatsgefährdende Klientelpolitik sei immer noch im Interesse ihrer Mitglieder

Dieser halbe Satz sagt eigentlich alles!


Digital
24.11.2011 10:48
7 0

Ein Beispiel

Wie wenig "tragfähig" unsere Politklasse tatsächlich ist, um die notwendigen Reformen ins Werk zu setzen, dazu ein Beispiel der letzten Wochen: Der einstmals sich als allmächtig artikulierende ÖBB-Gewerkschaftsboss Wilhelm Haberzettel hat sich mit 56 Jahren auf einen komfortable Geschäftsführerposten der Wohnungsgenossenschaft seiner Gewerkschaft abgeseilt.

Warum? Ein Jahrzehnt lang haben er und seine Genossen die Restrukturierung des Steuergelder vernichtenden und Schulden anhäufende Molochs ÖBB zwecks Kostenwahrheit aus 2003 - ein EU-Gesetz! - als asozalen Anschlag der Schwarzblauen Regierung von Schüssel denunziert und nach Kräften sabotiert.

So, nun haben seine eigenen GenossInnen im Europäischen Parlament einer noch striklteren Richtlinie diesbezüglich als bisher zugestimmt - und Österreich droht bei nicht Erfüllung ein sauteures Vertragsverletzungsverfahren. Also wird die zahnärztliche Handreicherin im Verkehrsministerium und der g'schaftige Genosse Kern nicht umhin kommen, endlich den weiteren Verschuldungszuwachs der ÖBB-Teilbereiche sowie Kostenverschiebungen zu reduzieren.
Und da werden eben die feilen ÖBB-Personalprivilegien so und so, einschließlich der Personalstände, zumindest des aufgeblähtren Werkstätten-Konglomerate fallen müssen.

Und das wollte Geneosse Haberzettl nicht mehr mit tragen und seilte sich ab...

Antworten nur Frust
06.12.2011 17:26
0 0

Re: Ein Beispiel

...erhält eigentlich Herr Haberzettel neben seinem Geschäftsführergehalt jetzt auch eine ÖBB Pension? Plus Bonus für späteren Pensinsantritt?

Gast: quälgeist
24.11.2011 10:47
5 0

her mit den experten!!!

warum bitte, herr redakteur, sollen die expertenregierungen in italien und griechenland demokratisch nicht legitimiert sein? sie haben jeweils eine mehrheit in den dort gewählten parlamenten und sind verfassungskonform bestellt worden. möglicherweise verwechseln sie parlament mit regierung. vom volk gewählt wird das parlament, nicht die regierung. ein regierungswechsel kann auch in österreich ohne wahlen erfolgen und wäre stets demokratisch legitimiert.
ich kann auch nichts schlechtes daran finden, würden in unserer bundesregierung weniger politiker und mehr experten sitzen. politiker gehören ins parlament und experten in die regierung!!!

Gast: niederösterreicher
24.11.2011 10:24
0 0

der Zug fährt in die falsche Richtung!

Expertenregierung wird die einzige Chance sein, die wir haben!

Bald wird wieder einer rufen: "Ich habe es geschafft, die Parteien aus dem Parlament zu vertreiben!"

Die Neosozialisten sind im Anmarsch!
Vorsicht ist geboten!

Antworten Gast: Delta
24.11.2011 10:52
1 0

Re: der Zug fährt in die falsche Richtung!

"Die Neosozialisten sind im Anmarsch!"

Bitte lassen Sie sich umgehend behandeln!

Gast: MiroL
24.11.2011 09:29
7 0

Gratulation - Herr Urschitz!

Treffende Betrachtung und prägnant geschrieben! "Unserer" SPÖVP geht es schon lange nicht um das Land, sondern um die Erhaltung der eigenen Macht und Absicherung ihrer Pfründe. Es heißt zwar, jedes Volk verdient die Regierung, die es hat. In unserem Fall ist dieser Spruch aber falsch. SO eine Regierung haben wir wirklich nicht verdient!

Antworten lurch
24.11.2011 10:57
0 0

SO eine Regierung haben wir wirklich nicht verdient!

Wieso?

Sie haben die Mehrheit der Wähler! Und damit sind die von UNS auf den Thron gehoben worden!

Gast: 1. Parteiloser
24.11.2011 09:17
4 0

Es wird nicht Regiert, sondern nur Abkassiert!

2010 - 2011
Diese Regierung hat sich, übrigens verfassungswidrig, im Rahmen des Budgets 2011 gesamte Staatsausgaben über 152.091 Mio. Euro selber genehmigt. Das entspricht etwa 42.000.- Euro pro Haushalt und Jahr und einer Staatsausgabenquote von satten 52% des BIP. (die Staatseinnahmenquote bei etwa 48% des BIP). Um diesen Wahnsinn finanzieren zu können haben diese Totalversager dann auch gleich Steuererhöhungen beschlossen und kassieren auch die kalte Progression voll ab. Das ging soweit, dass es eine Bruttolohnerhöhung von fast 5% braucht um keinen Reallohnverlust zu erleiden.

Plan 2012
Da hat diese Finanzministerin wieder einmal die Ausgaben erhöht und plant um 4,9% höhere Ausgaben. Das ist eine Erhöhung weit über der Teuerungsrate und auch weit über dem Wirtschaftswachstum. Die Finanzierung dieses Wahnsinn soll wieder über das Abkassieren der kalten Progression, auch über Gebührenerhöhungen kommen.

Strategieplan bis 2014:
Das gleiche Spiel soll wieder gespielt werden. Die Österreicher sollen noch mehr abkassiert werden, die Staatsausgaben weiter steigen.

Weil diese Typen aber total Wahnsinnig geworden sind, so kommt die Propaganda einer Schuldenbremse in der Verfassung ab 2017. Jetzt soll auf einmal auch eine Abgabenbremse kommen, auch ab 2017?

Was ist mit regieren heute?


Antworten Gast: zensuriert doch mal wen anderen
24.11.2011 12:52
2 0

Re: Es wird nicht Regiert, sondern nur Abkassiert!

da aber mittlerweile eh nur mehr 27% mehr einzahlen als sie aus dem sytem rausnehmen ist der merheit der wähler das abkassieren wurscht (mich betriffts eh nicht..), bis sie dann (wg kalter progression oder über neue gebühren etc.) auch abkassiert werden. nur dann wirds schon zu spät sein. die derezeitigen regierenden wissen sehr wohl, dass sie auf der titanic tanzen und der bug schon unter wasser ist. aber das stört sie nicht, denn sie haben sich ihre privaten rettungsbotte schon gesichert und bis sie die besteigen feiern sie und ihre freunde noch auf kosten der zweiten und dritten klasse bei champagner und kaviar und lachen sich blöde über die dämlichen bürger, die das zahlen und sie trotzdem wählen. mit recht!

Antworten lurch
24.11.2011 11:06
1 0

Das ist eine Erhöhung weit über der Teuerungsrate

Das ist ja der Witz, indem die die Steuern hinaufschnalzen, stimmt denn wieder die Teuerungsrate!

Tuareg
24.11.2011 09:10
8 0

Punktgenau

der Quäker Ichhabesdochschonimmergesagt BK und sein Hundeblick Vize werden sich von der Macht verabschieden müssen.

Die auf Schulden basierte Bedienung der eigenen Klientel auf Kosten der Steuerzahler und unserer Nachkommen wird sich nicht mehr weiterführen lassen.

Wir haben schon Ramschstatus, nur hat es noch keiner dieser Nehmer kapiert. Es geht nicht um die Firma Österreich, sondern um den Erhalt von Macht um jeden Preis.

Gast: saeco64
24.11.2011 08:58
4 0

Dem ist nichts hinzuzufügen

Ganz klar "Daumen nach oben" für diesen Artikel!!

 
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