Die Frau, der Frank Stronach vertraut

26.10.2012 | 18:45 |  von Hanna Kordik (Die Presse)

Kathrin Nachbaur sollte man nicht unterschätzen, sagen viele: Sie ist rechte und linke Hand des Austro-Kanadiers, sie unterstützt ihn in Wirtschaft und Politik. Und redet im Hintergrund ordentlich mit.

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Wir schreiben den 11. Oktober 1999. In der Grazer Oper findet die 100-Jahr-Feier des Autokonzerns Steyr Daimler Puch statt, und Bernd Nachbaur, hoher Funktionär der Wirtschaftskammer Steiermark, ist selbstverständlich zu dem illustren Event eingeladen. Seine Tochter darf ihn begleiten.

Kathrin Nachbaur ist zu dem Zeitpunkt 20 Jahre alt. Sie ist keineswegs schüchtern, vor allem aber ziemlich ehrgeizig. Gehen wir davon aus, dass die Sache wohlgeplant war: Jedenfalls geht sie mit ihrem Vater zielsicher auf den Austrokanadier Frank Stronach zu, der ein Jahr zuvor Steyr Daimler Puch gekauft hat. Und fragt ihn, ob sie bei Magna arbeiten dürfte. Sie darf. Als Trainee in der Magna-Zentrale im kanadischen Aurora.

13 Jahre sind seit dieser Episode vergangen. Und Kathrin Nachbaur hat sie keineswegs bereut. Sie arbeitet immer noch für Frank Stronach. Mehr noch: Kathrin Nachbaur hat das geschafft, was nur ganz wenige, allenfalls eine Handvoll Menschen von sich behaupten können: Sie genießt das absolute, uneingeschränkte Vertrauen des kauzigen alten Herren. Kein Event, bei dem Nachbaur nicht an Stronachs Seite wäre. Schmückendes Beiwerk, könnte man meinen. Weit gefehlt: „Die Frau sollte man keineswegs unterschätzen“: Diesen Satz hört man von jedem, der mit Stronach zu tun hat. Was genau darunter zu verstehen ist? Kathrin Nachbaur, Jahrgang 1979, sei gleichzeitig Stronachs rechte und linke Hand, heißt es. In Oberwaltersdorf, dem Sitz von Stronachs Österreich-Aktivitäten, wird Nachbaur hinter vorgehaltener Hand „Frau Vizekanzler“ genannt. Und das sagt eigentlich alles.

Kathrin Nachbaur hat also eine gewisse Macht. Sie selbst beschreibt das lieber anders: „Ich bin halt sehr involviert“, sagt sie. Auch richtig: Jedenfalls passiert im Reiche Stronachs nichts, was nicht über ihren Schreibtisch gehen würde. Wer zu Frank Stronach vorgelassen wird, entscheidet letztlich sie. „Nachbaur ist eine Art Schnittstelle für Stronach zwischen Außen- und Innenwelt“, formuliert ein Wegbegleiter. Vor allem aber: Sie hat ein gutes Wörtchen bei Personalentscheidungen mitzureden.

Angeblich ist es auf Nachbaur zurückzuführen, dass Franz Schnabl, seines Zeichens Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes und treuer Weggefährte Stronachs, doch keine maßgebliche Rolle in Stronachs Partei spielt – obwohl sie ihm zugesagt worden war.

Kein Einzelschicksal. In den vergangenen Wochen und Monaten haben sich etliche Politiker Stronach angedient, mussten sich zunächst aber der gestrengen Beurteilung durch Nachbaur unterziehen. Nicht alle stießen bei ihr auf Wohlgefallen. Was ihnen nicht zum Vorteil gereichte. Nachbaur sagt Stronach nämlich klipp und klar, wie sie die Dinge sieht. Und er hört auf sie. Wohl auch, weil Nachbaur einen ausgeprägten psychologischen Instinkt hat: Frank Stronach ist ein Mann, der gern allein entscheidet. Die Kunst besteht also darin, den alten Herren bei seiner Entscheidungsfindung diskret zu „lenken“.

Sie selbst würde das natürlich niemals so beschreiben, das verbietet ihre immense Loyalität. Also sagt Kathrin Nachbaur: „Frank und ich denken wie Zwillinge. Es gibt da ein sehr starkes Vertrauensverhältnis. Deshalb bindet er mich auch in alles ein.“

Das ist nicht gelogen: Wem Stronach einmal sein Vertrauen schenkt, sollte sich auf jede Menge Arbeit einstellen. Nachbaur kommt, wie sie erzählt, auf einen 14-Stunden-Tag. Kunststück: Für Stronachs politische Bewegung fungiert sie zunächst einmal als Sprecherin. Weil sie der einzige Mensch ist, dem Stronach gestattet, in seinem Namen Erklärungen abzugeben. „Ich bin in politischer Hinsicht zu 99 Prozent seiner Meinung“, erklärt Nachbaur. Interessant wäre natürlich zu wissen, woran es beim restlichen einen Prozent hapert. Aber da schweigt sie eisern. Loyalität, eh schon wissen.

Daneben leitet Nachbaur auch noch das „Frank Stronach Institut für sozialökonomische Gerechtigkeit“, einen der Partei vorgelagerten Thinktank. Und da gibt es selbstverständlich auch jede Menge zu tun. „Wir werden beim Parteiprogramm nachschießen“, sagt Nachbaur. Und dafür will sie Weisenräte zu allen erdenklichen Themenbereichen – von der Wissenschaft über Sport bis hin zur Landwirtschaft – etablieren. Sie sollen Lösungsvorschläge für die verschiedenen Bereiche erarbeiten. Wer seinen Input liefern darf, entscheidet Nachbaur. Und zwar unter angeblich tausenden Menschen, die sich der Bewegung angedient haben.

So nebenbei ist Kathrin Nachbaur auch in die wirtschaftlichen Aktivitäten des 80-Jährigen eingebunden. Stronach hat zwar dem Tagesgeschäft des Magna-Konzerns den Rücken gekehrt. Unternehmerisch ist er aber dennoch äußerst umtriebig: Mit seiner „Stronach Group“ betreibt er die Geschäftsfelder Pferderennbahnen, Casinos, Medizintechnik, Immobilien und Lebensmittel.

Nachbaur ist in der „Stronach Group“ Vizepräsidentin des Bereichs Business Development. Operativ ist sie für den Bereich Medizintechnik zuständig. Und vor wenigen Monaten hat Stronach eine Kernölfirma in der Steiermark erworben. Diese heißt nun „Franks Naturprodukte“, als Geschäftsführerin ist – erraten – Nachbaur eingesetzt.

Das sind in Summe also ganz schön viele Jobs für eine Person. Aber wer einmal das Vertrauen des überaus dominanten, patriarchalischen und generell misstrauischen Unternehmers genießt, hat wohl keine andere Wahl: Der Kreis der Stronach-Vertrauten ist ja höchst überschaubar. Die anfallende Arbeit eher nicht.

Dass Nachbaur Stronachs Vertrauen gewinnen konnte, ist auf jahrzehntelange, grenzenlose Loyalität ihrerseits zurückzuführen. Und auf eine erste „Bewährungsprobe“, die Nachbaur vor wenigen Jahren zu bestehen hatte: Stronach hasst seitenlange, ausufernde Vertragswerke. Da kam es wie gerufen, dass Nachbaur im Jahre 2007 ihr Jusstudium erfolgreich beendete. Flugs wurde sie dafür eingesetzt, 30-seitige Verträge mit Kooperationspartnern auf fünf Seiten zu komprimieren. Was offenbar fehlerfrei gelang.

Heute investiert Nachbaur allerdings einen Gutteil ihrer Arbeitszeit in die politischen Aktivitäten ihres Chefs. Das findet sie sehr spannend, „ich bin ja auch in einer sehr politischen Familie aufgewachsen“. Wiewohl die ständigen „Diffamierungen und Lügen, mit denen Stronach konfrontiert wird, die Freude schon ein wenig trüben“. Dass sie ins politische Tagesgeschäft einsteigt, für die Partei also an vorderster Front steht, sei daher „eher unwahrscheinlich“.

Mit hundertprozentiger Sicherheit kann sie das halt nicht sagen. Da hat Frank Stronach dann doch das letzte Wort.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.10.2012)

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209 Kommentare
 
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Die isch aber jünger

als die Blondie von der Jet-Allianz!
Naja, Jet-Allianzist ja quasi nun in Pension........

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Wer gewohnt ist, die Kommentare der Frau Kordik aufmerksam zu lesen, . . .

. . . der weiß jetzt, dass sie hier zunächst einmal - ob dem eignen Trieb gehorchend oder der Redaktionslinie, gleichviel - alles vorhandene Pulver gegen Frau Nachbaur verschossen hat (bzw. zu verschießen hatte).

Und da die Frau Kordik mMn selten danebenschießt, so erkennt man, dass nur blinde Munition vorhanden gewesen war.

Man darf also gespannt sein auf die fähige Frau Nachbaur. Der Artikel war in meinen Augen eine Empfehlung.

Die Neidgesellschaft juckt es in ihrer Hetze... wie man den Kommentaren entnehmen kann

Ach wie gut dass es Frank Stronach gibt :-))

Gast: Held der Arbeit
30.10.2012 13:36
4 3

ich fasse zusammen

diese frau nachbauer hat laut dem artikel acht jahre für ihr jusstudium gebraucht, ihren job bei stronach über den papi bekommen und ihre erwähnenswerteste eigenschaft ist, dass sie widerspruchslos alles tut, was ihr der chef anschafft, also möglichst keine ecken und kanten (und vermutlich auch keine störenden schultern hat) hat. entweder der artikel ist eine ganz perfide art der diffamierung, dann tut mir die junge frau echt leid. oder aber die dame ist ein echter kotzbrocken.

1 0

Re: ich fasse zusammen

Wenn ich richtig lese, ist sie seit 99 bei Stronach, und hat daneben das Jusstudium absolviert.

Gast: Blondinenintelligenz
28.10.2012 15:57
8 8

Ein Pupperl fürn Strohsack, und die soll man wählen?

Obwohl seit 1954 in Kanada, kann er noch nichteinmal richtig Englisch.
Obwohl jahrzehnteland in Österreich, kann er nichteinmal richtig Deutsch.

Bei näherem Hinsehen entpuppt sich die angebliche Stronach-Erfolgsgeschichte als PR-Mythos.
Investigativer Journalismus könnte die künstliche Legende leicht entlarven.
Doch in Österreich regiert nur eine "copy & paste" Jubel-Journaille als 4. (ungewählte) Macht zur Bürgerentmachtung.

Einfältig, wer die wählt.

Antworten Gast: Miraculix11
28.10.2012 22:50
5 4

Re: Ein Pupperl fürn Strohsack, und die soll man wählen?

Weltweit hat Magna in 25 Ländern rund 74.000 Beschäftigte in 240 Produktionsbetrieben und 86 Entwicklungszentren. Also ein PR-Mythos. Wie groß ist Deine Leistung Blondinenwitz?

Antworten Gast: BPN
28.10.2012 21:50
2 2

Re: Ein Pupperl fürn Strohsack, und die soll man wählen?

Und ich glaube, dass du Deutsch auch nicht richtig beherrschst, sondern ein Umgangssprachler bist, der sich nur im Dialekt unterhält. Und wenn du jetzt noch behauptest, dass du perfektes, akzentfreies Englisch sprichst, dann bist du total unglaubwürdig.
Also: Nicht kugschwätzen, wenn du selber auch nichts besser kannst.

Genau, liebes Blondinentschapperl !

Investigativer Journalismus hat brandneu ergeben, daß Kanada bisher eine kommunistische Staatswirtschaft betrieben hat und der Kommunistensohn aus Österreich sich im Stile eines russischen Oligarchen den Magna-Konzern unter den Nagel gerissen hat!

Und nun beutet er in seinen Werken weltweit die Werktätigen schamlos aus.....

Antworten Antworten Gast: Huch
28.10.2012 21:55
0 2

Re: Genau, liebes Blondinentschapperl !

Das haben Sie wohl aus dem "investigativen" Parteiblatt der Partei, die durch "Maruhuana" derzeit in aller Munde ist :-))

Gast: alter vor schönheit
28.10.2012 14:56
3 7

wenn der strohsack im fernsehen auftritt

nützt auch die beste jubelmeldung nichts mehr

Blonde Haare, blaue Augen, Lesen vom Teleprompter -

...Reicht das den Leuten schon aus? Leute, die Dame war drei Jahre lang persoenliche Assistentin von Stronach. Und hat offenbar alles geglaubt, was er erzaehlt hat. Wo ist verdammt nochmal der investigative Journalismus?!?! Hier ein paar "Wahrheiten" aus der Video-Botschaft von Frank, die Frau Nachbaur bespricht:
Magna ist weltweit die Nummer 1: Falsch, Magna ist Nummmer vier der Welt.
Magna hat die Art und Weise, wie Auto's gebaut werden, neu erfunden. Haeh? Hoffentlich schaut sich das keiner in Stuttgart oder Detroit an. Die kommen vor Lachen nicht mehr in den Schlaf.
Frank hat 115.000 "Jaaabs" geschaffen. Auch falsch. Ein ganz wesentlicher Anteil der Mitarbeiter weltweit sind Zukaeufe von Firmen. Die "Jaaabs" waren also schon da. Ausserdem hatte Frank operativ schon lange nichts mehr zu melden.
Das Fuehren einer Kernoel-Firma, die Onkel Frank gekauft hat, qualifiziert sicher noch nicht zu einer wichtigen Rolle in Oesterreich, oder?!?
Das Parteiprogramm des Team Stronach stammt ohne Zweifel aus ihrer Feder. Kein anderer wuerde diesen Bloedsinn mit 16 verschiedenen Euro's auch noch schriftlich machen. Offenbar hat Frau Nachbaur nicht verstanden, dass es schon unterschiedliche Wertigkeiten der Euro' s der einzelnen Staaten in Europa gibt: in Form der Zinsen, die an die EZB zu zahlen sind.

Antworten Gast: Trollhunter
28.10.2012 20:52
1 1

Re: Blonde Haare, blaue Augen, Lesen vom Teleprompter -

Du machst mind. gleich viele falsche Angaben wie du anprangerst.

Magna ist weltweit 6 größter Autozulieferer allerdings Kanadas größter und weltweit größter Zulieferer von Kupplungen. Magna beschäftigt ca. 74.000 Menschen und nicht 115.000. Ob Stronach operativ "was zu melden hat" oder nicht tut nichts zur Sache solange es seine von ihm gegründete Firma ist.

Und außerdem würde ich gern wissen was du so im Leben geleistet hast wenn du schon deine Klappe so weit aufmachst.

Antworten Antworten Gast: Huch
28.10.2012 22:02
2 1

Re: Re: Blonde Haare, blaue Augen, Lesen vom Teleprompter -

Den dürfen Sie nicht so ernste nehmen. Der labert sich in den verschiedensten Foren immer so weg, schreibt stets viel und lauter Blödsinn. Wahrscheinlich hat er zu Hause oder im Beruf nichts zu melden und lässt sich deswegen hier so aus. Ihre Frage ist daher berechtigt :-)

Re: Re: Re: Blonde Haare, blaue Augen, Lesen vom Teleprompter -

Gehen Sie mal davon aus, dass mein Nickname eine Bedeutung hat. Ich hoffe, dass war jetzt kurz genug für Sie und englisch ist nicht so ein Problem wie Deutsch für Sie.

1 6

Re: Blonde Haare, blaue Augen, Lesen vom Teleprompter -


Die Stronach-Partei ist deshalb und aus vielen anderen Gründen für mich:

U N W Ä H L B A R !

6 2

Re: Blonde Haare, blaue Augen, Lesen vom Teleprompter -

Sie geifern vor sich hin, haben aber keine Ahnung wie eine Währung funktioniert. Der Euro hat einen Wert und das ist das Problem für unterschiedliche Volkswirtschaften. Mit den unterschiedlichen Zinsen, die die Staaten für Schulden zahlen hat das nichts zu tun.

Die Frau Nachbaur hat mehr Ahnung als zumindest die Hälfte der Leute die in der Regierung sitzen.

Re: Re: Blonde Haare, blaue Augen, Lesen vom Teleprompter -

Gleich mal vorweg: Ihren letzten Satz würde ich nicht bestreiten wollen.

Zu den 16 Euro-Werten: Dass der Euro einen Wert hat ist erst einmal überhaupt kein Problem für die Volkswirtschaften, so lange das Lohn- und Preisgefüge mit der Wirtschaftskraft einhergeht. Die Schuldenpolitik der Euro-Staaten, einschliesslich Österreich, ist nicht zukunftsfähig. Wohlstand auf Pump ist völlig falsch. Daher muss, wenn der Euro als einheitliches Zahlungsmittel erhalten bleiben soll, gezielt in die Finanz- und Wirtschaftspolitik der einzelnen Länder Einfluss genommen werden können. Der unterschiedlich hohe Zinssatz ist da zu kurz gesprungen, hilft aber erst einmal beim Verringern der Ausgaben. Also, Ausgaben und Geldmenge zentral steuern, sonst wird das nichts. Auch wenn das keinem souveränen Staat gefällt. So wie es Stronach vorschlägt, den Italienern ihren Euro, den Griechen ihren, den Österreichern ihren usw. wird es auf keinen Fall etwas, denn dann hat man für Lire, Drachme und Schilling nur einen einheitlichen Namen gegeben.

3 2

Re: Re: Re: Blonde Haare, blaue Augen, Lesen vom Teleprompter -

Ja, richtig. Ich hatte das darauf bezogen, dass der Wert des Euro in jedem Land ein anderer sein soll, weil jedes Land individuelle Zinssätze für die Staatsschulden zahlt. So hatte ich das jedenfalls verstanden und das wäre falsch.

Der Euro war eine dumme Idee. Vorläufig wird er aber bleiben müssen, weil sonst alles zusammenkracht, denke ich. Wenn, dann kann man - nach meinem Verständnis - auch nicht einzelne Länder wieder herausnehmen. Man kann nur entweder den Euro überall lassen, wo er jetzt ist oder ihn komplett auflösen. Wie man die Währungen nennt, ist freilich egal, ganz klar.

Der Euro war eine große Idee und wird nach der Krise wieder erstarken!

Eine saudumme Idee war die Ausuferung der Staatsverschuldungen und die damit Hand in Hand gehende völlige Liberalisierung der "Finanzmärkte" und die Ermächtigung der Zentralbanken zum unbeschränkten Gelddrucken.....

Antworten Gast: outlaw_ösi
28.10.2012 11:06
1 3

Re: Blonde Haare, blaue Augen, Lesen vom Teleprompter -

Es gibt keinen investigativen Journalismus oder zumindest so selten, dass er fast nicht aufzuspüren ist. Und in der Politik sowieso nicht. Das geht ja gar nicht. Also ist Ihr ganzer Kommentar umsonst, für die Katz sozusagen :-))

Re: Blonde Haare, blaue Augen, Lesen vom Teleprompter -

Wenn man bedenkt, dass die Frau Fekter behauptet, dass wir mit uneinbringlichen Krediten an Griechenland ein gutes Geschäft machen,
klingen die Ansagen der Frau Nachbaur doch sehr sehr vernünftig.
Vermutlich hätte die Frau Nachbaur auch die Verträge über die Hypo mit den Bayern so abgeschlossen, dass jetzt nicht Milliardenklagen anstehen.

Re: Re: Blonde Haare, blaue Augen, Lesen vom Teleprompter -

Hat der journalistische Flachgang (mir ist nichts besseres als Gegenteil von Tiefgang eingefallen) der Artikelschreiberin wirklich erzeugt, dass Sie glauben, Frau Nachbaur koennte einen komplexen Vertrag zwischen zei Banken verstehen und mit ihren drei Jahren Assistentinnen-Zeit auch noch unterschreiben?
Bloedsinn, zum Quadrat!

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast Kritiker
28.10.2012 15:45
3 0

Re: Re: Re: Blonde Haare, blaue Augen, Lesen vom Teleprompter -

Meinen sie so wie einige Cross-Border-Leasing-Verträge von den heimischen Verantwortlichen gelesen und verstanden wurden. Da hätte Frau Kathrin Nachbaur sicher besser abgeschnitten.Übrigens was meinen sie mit einem komplexen Vertrag zwischen Banken? Eine Bank hat viele Verträge. Die einen dienen zB. als Grundlage für die Abwicklung von Geschäftsfällen mit ihren Partnern/Kunden.Diese werden von den Juristen der Bank auch oft in Zusammenarbeit mit Nichtjuristen ausgearbeitet. Weil es in diesen Verträgen auch um die Implementation interner organisatorischer Abläufe, der vorhandenen technischer Möglichkeiten für die Umsetzung, finanzmathem. Berechnungen,Überlegungen zur Minimierung des Risikos etc. bei vorgegebener juristischen Bedingungen geht. Dazu ist auf jeden Fall logisches und vernetztes Denken erforderlich.Viele dieser Verträge auch die über Kundengeschäftsfälle hinausgehenden sind das Ergebnis von Teamausarbeitungen. Ein einzelner wird komplexe Verträge nicht ausarbeiten!
Als Jurist hat man natürlich eine sehr gute Ausgangsbasis entsprechendes know how einfließen zu lassen.

Gast: Judmayer K
28.10.2012 08:03
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Die Frau hat mehr trauf als alle Rot Grünen Genderristinnen zusammen

Erfrischend im Vergleich zuden Roten Sumpfdotterblumen.

Gast: najaa
27.10.2012 22:22
13 0

Ein Kanzlermacher -

Stronach könnte vielleicht erreichen, dass zb. hausbesorgerInnen der gemeinde wien endlich ganz einfach ihre arbeit für die mieter machen, anstatt hauptsächlich spitzeldienste für parteiapparatschiks!

 
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