26.05.2012 22:11 | Meine Presse Merkliste 0

Wenn der AWD-Berater zweimal klingelt

17.10.2008 | 18:53 |  Hanna Kordik (Die Presse)

Tausende Anleger haben Millionen mit Aktien von Immofinanz verloren. Sie hatten dem Finanz-Dienstleister AWD vertraut, einem "unabhängigen Finanzoptimierer".

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Zehn Jahre lang war Wolfgang Prasser Chef eines relativ großen Unternehmens in Österreich. Enorm die Verantwortung, schwer die Bürde. Doch das ist jetzt ohnehin vorbei. Prasser geht. „Ich habe meine Mission erfüllt“, teilte er vor wenigen Tagen lapidar mit. Außerdem wolle er mal was „Neues“ machen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Worin Prassers „Mission“ genau bestand, ist allerdings nicht einwandfrei zu klären. Es ist nämlich so, dass Prasser Österreich-Chef des „unabhängigen Finanzoptimierers“ AWD war. Jenes Finanzdienstleisters, der zuletzt eher suboptimal agiert hat.

Rund 81.000 österreichische Anleger hat der AWD zuletzt beraten. Dass die zu Prassers „mission accomplished“ applaudieren werden, darf bezweifelt werden: Etliche haben dank der AWD-Ezzes zigtausend Euro in Immofinanz-Aktien investiert. Ein Gutteil des Geldes ist jetzt perdu. Was noch schwerer wiegt: Als viele AWD-Kunden Anfang 2007 die Krise des Immobilienkonzerns herandräuen sahen, wurde ihnen von Beratern ihres Vertrauens geraten, „dranzubleiben“. Die Immobilienkrise sei ohnehin schon so gut wie vorbei.

Letzter Stand: Die Immofinanz-Aktien haben seitdem rund 90 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Das Unternehmen kämpft mittlerweile mit einer veritablen Liquiditätskrise.

Pech gehabt. Oder steckt da doch mehr dahinter?

Tatsache ist, dass es nicht das erste Mal ist, dass der AWD imagemäßig ähnlich ramponiert ist wie die Immofinanz-Aktienkurse.

1988 wurde AWD in Deutschland von Carsten Maschmeyer, einem ehemaligen Medizinstudenten, gegründet – als klassischer Strukturvertrieb: Er engagierte „Berater“, die einerseits fleißig Finanzprodukte vertreiben sollten, andererseits ebenso emsig weitere Berater keilen mussten. Ein Vertriebssystem also, bei dem Mitarbeiter nicht nur an den von ihnen „verkauften“ Produkten verdienen, sondern auch an den Umsätzen der von ihnen angeworbenen „Neuen“.

Funktioniert ja bestens bei Plastikgeschirr, Schmuck und Kosmetika. Warum also nicht auch bei der Vermögensberatung?

Wenig überraschend geriet der AWD alsbald in Verruf: Medien berichteten über den „sektenähnlichen Charakter“ der Organisation. Und wie sich herausstellte, ging es in den Blitzschulungen der AWD-Adepten vornehmlich um Verkaufspsychologie. Mögen sich andere mit den Finessen der Finanzwelt herumschlagen. Derweil wuchs AWD zu einer europaweit tätigen Gruppe heran.

Und da dürfte wohl auch Maschmeyer gedämmert sein, dass eine Imagepolitur gewisse Vorteile brächte. Seit Mitte der Neunzigerjahre werden die AWD-Berater also intensiv geschult, und auch börsenotierte Unternehmen werden angeblich penibel unter die Lupe genommen. Das Immobilienunternehmen Meinl European Land (MEL) etwa wurde aufgrund solch eingehender Prüfungen von AWD nicht angeboten.

Immofinanz-Papiere sehr wohl – und wie. Was einerseits daran liegt, dass die Aktie jahrelang als „sichere Bank“ galt. Andererseits hat der AWD über die Jahre aber auch ganz offenbar eine nachgerade symbiotische Beziehung zur Immofinanz aufgebaut – was für einen „unabhängigen“ Finanzmakler doch einigermaßen problematisch ist.

Faktum ist, dass die Immofinanz dem AWD viel zu verdanken hat. Irgendwie müssen die Aktien ja an den Anleger gebracht werden, und auf die Großbanken konnte sich die Immofinanz da eher nicht verlassen – die vertreiben bevorzugt eigene Immobilien-werte. Ein Strukturvertrieb vom Schlage eines AWD war also für die Immofinanz unerlässlich. Im Gegenzug soll AWD als Anreiz besonders hohe Vermittlerprovisionen von der Immofinanz bekommen haben. Sogenannte Bestandsprovisionen gab es natürlich auch. Ein feines Zubrot für den AWD: Je länger ein Anleger die an ihn verkauften Immofinanz-Papiere im Portefeuille behält, desto lauter klingeln die AWD-Kassen.

Da ist es wenig verwunderlich, dass AWD-Kunden im vergangenen Jahr gebetsmühlenartig eingebläut wurde, die Immofinanz-Aktien bloß nicht zu verkaufen. Werner K. war lange Zeit AWD-Berater, vor wenigen Wochen hat er den AWD verlassen. Einigermaßen ernüchtert, versteht sich. An Anfang 2007, als sich das Immofinanz-Debakel abzeichnete, erinnert er sich bestens. Da haben nämlich AWD-Führungskräfte die Parole ausgegeben: „Verkauft's ja nicht unsere Kunden!“

AWD & Immofinanz – das war halt eine echte Lovestory. „In internen Gesprächen haben unsere Chefs die Immofinanz eindeutig gepusht“, erzählt der Ex-AWDler. Oft sei die Aktie etwa als „Bauten-Sparbuch“ gepriesen worden. Werner K.: „Anzunehmen, dass viele Berater das dann auch bei Kundengesprächen so formuliert haben.“

In der allgemeinen Euphorie nimmt man's halt nicht so genau. So kam es auch, dass das mit der Risikostreuung nicht so eng gesehen wurde. Da waren dann schon Anleger-Portefeuilles mit 80 Prozent Aktienanteil möglich. Werner K.: „Obwohl in unseren Schulungen gepredigt wurde, dass der Aktienanteil maximal 15 Prozent ausmachen sollte.“

Wobei das mit der Schulung so eine Sache ist: Eineinhalb Jahre dauert sie, erzählt Werner K. Aber weil die Auszubildenden auch Geld verdienen müssen, werden sie zu Kunden losgeschickt. Da ist die Ausbildung noch lange nicht abgeschlossen. Die Kunden haben davon keine Ahnung.

Jetzt sinnen die natürlich auf Rache. Rechtsanwältin Astrid Wagner, die als Sachwalterin einer Alzheimer-Patientin dank AWD-Beratung einen Verlust von über 200.000 Euro zu beklagen hat, prüft jedenfalls eine Schadenersatzklage. Eine Sammelklage, der sich unzählige geschädigte Anleger liebend gerne anschließen würden, wird es aber kaum geben. Franz Kallinger, Chef des Prozessfinanzierers Advofin: „Jeder Fall muss individuell beurteilt werden. Das kann man nicht bündeln.“

Der AWD selbst scheint die Sache recht cool zu nehmen. „In jedem Fall“, sagt ein Sprecher, „hat natürlich der Kunde selbst entschieden.“

auf einen blick

AWD nennt sich „Europas führender unabhängiger Finanzdienstleister“. Zwei Millionen Anleger in zehn Ländern sollen auf die 6000 AWD-Berater vertrauen. 2007 betrug der Umsatz 762 Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern 84,5 Mio. Euro. AWD-Österreich hat Anleger massiv zu Immofinanz-Investments geraten. [AP]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.10.2008)

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62 Kommentare
 
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Gast: Serina
22.03.2009 12:12
0 0

Bin seit Jahren zufriedene AWD-Kundin

Ich bin seit ca. 8 Jahren zurfiedene AWD-Kundin und ich möchte auch vorausschicken, dass ich weder für AWD arbeite noch sonst irgendwie involviert bin. Ich möchte nur festhalten, dass es auch zufriedene Kunden gibt! Habe Dank der guten Beratung meines AWD-Bearters auch einen ganz guten Vermögensaufbau - und auch was die Versicherungen (Haus, Unfall, Leben, usw.) betrifft, bin ich immer sehr gut gefahren. Z.B. erst vor 2 Jahren, als ich mein Auto neu versichert habe, bin ich viel besser ausgestiegen, als eine Freundin, die zur gleichen Zeit, das gleiche Auto gekauft und versichert hat.

Meine Frage ist, warum bekommen die großen Banken Geld in Mrd. Höhe vom Staat und dann hört man wieder, dass z.B. die Führungskräfte von Bank Austria bzw. der Volksbankengruppe zum luxoriösen Skiurlaub nach Schladming in das größte Partyzelt Österreichs fahren, während auf den AWD eine Hetzjagd veranstaltet wird?

Gast: Leser3043
11.12.2008 17:04
0 0

KANN HELFEN

Hallo Luna Hallo alle anderen da draußen,

ich kann dir zwar bei deiner Klage nicht helfen, aber ich bin seit Jahren was das Thema Finanzen betrifft in SEHR GUTEN Händen! Mein Finanzberater ist unabhängig und berät mich sehr individuell und ist stets bemüht für mich die best möglichen Varianten für Geldanlagen zu errechnen. Außerdem ist er nicht nur auf Unterschriften heiß sondern meldet sich auch ständig bei mir um nachzufragen wie's mir so geht ob ich noch zu frieden und
ständig meine Situation prüft.

Ich weiß in Zeiten wie diesen hat man vielleicht das Vertrauen in diese "Berufsbranche" verloren aber es gibt auch welche die Ihren Job sehr ernst nehmen und wirklich Ahnung haben ;-)

Gerne kann ich dir bei Interesse Kontaktdaten zukommen lassen...

Einfach unter sweetheart53(@)sms.at melden ;-)
Würd mich freuen dir (od vielleicht auch anderen geholfen zu haben...)

luna
23.11.2008 23:07
0 0

Hilfe ! Wie als AWD Kundin aussteigen?

Ich bin Anfang 2007 ungewollt reingerutscht (Psycho-Druck - AWD-Berater war Freund eines Freundes, dem ich vertraute) und habe bei AWD nahezu mein gesamtes Vermögen umgeschichtet in Aktien und Anleihenfonds. Fazit: es ging sofort u. ständig bergab, von 86.000€ auf heute 44.000€. Es war ein Super-Cocktail von Conwert-ECO Business-Immobilien, European Property, verpackten Immofinanz-titeln etc. Dazu 2 Ansparpläne über 10 (!) Jahre, bei Constantia. Die Mischung aus Totschweigen (anfangs) Arroganz (bei ersten besorgten Nachfragen) und Schönreden (in jeder Phase) ist unerträglich. Kann jemand einen Tipp geben, welcher wirklich "unabhängige" Finanzkundige/Rechtsanwalt alles prüfen und mir evtl. raushelfen könnte, ohne dass ich dabei nicht mein letztes Hemd verliere ? (Für die VKI-Sammelaktion ist mein Fall offenbar nicht typisch.) David gegen Goliath, nur hab ich weder Steinschleuder noch Mut genug...

Antworten Gast: kann_helfen
24.11.2008 09:48
0 0

Re: Hilfe ! Wie als AWD Kundin aussteigen?

Du suchst einen Anwalt, der sich mit der Branche und AWD auskennt? Da gibt es in Österreich nicht viele, die sich genau darauf spezialisiert haben. Ich hab' da einen ganz hervorragenden! Bei Interesse schick mir ein Mail an Viennaviper(at)a1.net

Antworten Antworten Gast: leser3043
11.12.2008 17:00
0 0

Re: Re: Hilfe ! Wie als AWD Kundin aussteigen?

Hallo Luna,

ich kann dir zwar bei deiner Klage nicht helfen, aber ich bin seit Jahren was das Thema Finanzen betrifft in SEHR GUTEN Händen! Mein Finanzberater ist unabhängig und berät mich sehr individuell und ist stets bemüht für mich die best möglichen Varianten für Geldanlagen zu errechnen. Außerdem ist er nicht nur auf Unterschriften heiß sondern meldet sich auch ständig bei mir um nachzufragen wie's mir so geht ob ich noch zu frieden und
ständig meine Situation prüft.

Ich weiß in Zeiten wie diesen hat man vielleicht das Vertrauen in diese "Berufsbranche" verloren aber es gibt auch welche die Ihren Job sehr ernst nehmen und wirklich Ahnung haben ;-)

Gerne kann ich dir bei Interesse Kontaktdaten zukommen lassen...

Einfach unter sweetheart53@sms.at melden ;-)
Würd mich freuen dir (od vielleicht auch anderen geholfen zu haben...)

Antworten Gast: Jürgen
24.11.2008 07:55
0 0

Re: Hilfe ! Wie als AWD Kundin aussteigen?

Hallo
Kann mir ja mal die unterlagen ansehen um zu prüfen ob man was machen kann.
Bin ein geprüfter Vermögensberater aber unabhängig. Das heißt ich gehöre keinen drei buchstabenbetrieb an.
Bitte um bekanntgabe einer e-mail adresse zwecks Terminvereinbarung.

Gast: luna
23.11.2008 22:42
0 0

Hilfe - ich möchte als AWD-Kundin aussteigen !!

Ich bin Anfang 2007 gegen mein inneres Gefühl reingerutscht (Psycho-Druck, AWD Berater war der Freund eines Freundes, dem ich vertraute) und habe dem AWD fast mein gesamtes Vermögen zum Investment anvertraut, es ging sofort und ständig berab, von 86.000 € auf derzeit 44.000 geschrumpft. Conwert, European Porperty, ECO Business Imnobilien, verpackte Immofiananz Aktien... und 2 Ansparpläne über 10 (!) Jahre, einer davon über Constantia. Es ist eine persönliche Katastrophe. Die Mischung aus Schönreden und Arroganz bei AWD ist unerträglich. Ich suche Rat und Hilfe. Hat jemand einen Tipp, welcher wirklich unabhängige Rechtsanwalt, Finanzexperte alles prüfen u. mir raushelfen könnte, ohne dass ich dabei das letzte Hemd auch noch loswerde??

Antworten Gast: sol
12.02.2009 10:03
1 1

Re: Hilfe - ich möchte als AWD-Kundin aussteigen !!

jeder sollte wissen was er mit seinem Geld anstellt!!

1 du bist gegen dein gefühl gegangen
2 du hast einen unbekannten deine ersparnisse anvertraut
3 du hast alles auf eine Karte gesetzt

mir kommt vor du hast aus Geld-Gier schlecht gehandelt, jetzt ist es sich leider für dich nicht ausgegangen, jetzt muss ein sündenbock her.

Ich kenne Leute die davon gute gewinne getragen haben.


Gast: Mensch
24.10.2008 15:17
0 0

Duales Ausbildungssystem

In dem Artikel wird darüber hergezogen, daß die in Ausbildung befindliche Berater auch zum Kunden mußten. Ein Teil unseres Ausbildungssystem funktioniert so, unsere Lehrlinge wird nicht nur die Theorie "eingebleut" sonderen auch im tatsächlichen Berufsleben sollen sie agieren. Hier ist es doch nicht anders - was hilft es wenn in der Theorie alles gut aussieht - aber die Praxis sieht immer anders aus. Und die auszubildenden Berater haben immer wem an Ihrer Seite, spätestens wenn es um das Konzept geht. Und dann geht es Step by Step wie bei den Lehrlingen- der Lehrling im letzten Jahr darf auch schon die Haare scheiden.

Antworten Gast: ehem. AWD Berater
26.11.2008 21:10
0 0

Re: Duales Ausbildungssystem

Ich war selbst vor noch nicht all zu langer Zeit für AWD tätigt. Und das auch mit viel Erfolg, allerdings habe ich es noch früh genug kapiert, was hier mit einem passiert. Das Ausbildungssystem beim AWD wird nach aussen hin toll dargestellt - ist es aber nicht. Denn niemand kann innerhalb von 4 Tagen (einmal pro Woche) das wichtigste aus einem Bereich (Sach, Personenversicherung etc.). Am letzten Tag schreibt man eine Prüfung die fast Gemeinschaftsarbeit ist. Auch die Wirtschaftsberaterprüfung intern wird von AWD-Mitarbeitern aus dem Management abgenommen. Nur die des Vermögensberaters läuft über die WKO. Und die Führungskraft geht mit einem Neuling nur die ersten Termine mit. Bei mir waren es wenigsten ein paar, andere Kollegen die mit mir begonnen haben (jedoch nicht lange bei AWD waren) wurden bereits nach 3 bis 4 Terminen alleine losgeschickt. Und zur Draufgabe hat man jede Woche noch mal ein Seminar wo man alles neu eingetrichtert bekommt (Sekte!!!!).

Antworten Gast: Walter
13.11.2008 16:36
0 0

Re: Duales Ausbildungssystem

Grundsätzlich spricht nichts gegen ein duales Ausbildungssystem, allerdings ist der Frisörvergleich sehr unglücklich, da der eventuell eintretende Schaden unverhältnismässig ist. Sind die Haare verschnitten, ist das ärgerlich, hat man sein gesamtes Erspartes in Sand gesetzt - tragisch. Was die beschriebene Vorgehensweise betrifft, wo ein ausgebildeter Berater mit einem Auszubildenden mitgeht, kann ich leider nicht bestätigen. Bei mir war nur der *Lehrling*, der auch noch einen sehr hilflosen Eindruck hinterlassen hat - somit kein Abschluß.

Gast: Gunnar
23.10.2008 21:31
0 0

Dividende gestrichen

Guten Tag aus dem Nachbarland Deutschland,

alle Postings mit dem Argument Dividende können gestrichen werden.
An meinem Wohnsitz ( in der Nähe von Hannover - Hauptsitz des AWD ) hat dieser sogenannte Finanzdienstleister einen grotten schlechten Ruf. Viele "Berater" haben den Beruf Banker oder Versicherungskaufmann gar nicht gelernt. Sie wurden einfach ( weil z.B. arbeitslos - gewollt oder ungewollt ) da rein gedrückt. Um Umsatz zu machen oder besser gesagt um zu überleben werden Produkte ( z.B. geschlossene Fonds an konservative Anleger, die Geringverdiener sind ) verkauft, die die beste Provision bringt. Ob das Produkt passt oder nicht, ist meistens egal. Wer das Gegenteil behauptet, lügt. Definitiv.
Nun ist es so, daß viele " Berater " das Unternehmen verlassen, weil sie gerne in das normale Berufsleben zurückkehren möchten. Oft natürlich mit ziemlich hohen Schulden. An alle AWD'ler . Flieht. flieht so schnell ihr könnt.

Gruß Gunnar

Antworten Gast: Lorelai_Gilmore
24.10.2008 14:25
0 0

Re: Dividende gestrichen

Lieber Deutscher Nachbar,

1) Kann man Deutschland nicht mit Österreich vergleichen. Jeder Berater nachdem er die Ausbildung abgeschlossen hat ( wobei diese in verschiedenste Bereiche geliedert ist und diese extra auch noch geprüft werden) muß in Österreich eine Prüfung ( die es in sich hat) vor der Wirtschaftkammer ( keine AWD Mitarbeiter) ablegen.

2) lebt jeder Makler und jeder Vermögensberater und Agent von Provisionen. Es gibt auch Verkäufer, Friseure und auch Manager die Erfolgsabhängig auch Ihre "Provisionen" bekommen, je mehr verkauft wird bzw. je besser der Umsatz ist. Sind diese Leute jetzt auch alle schlecht ??

3) Überall gibt es "Schwarze" Schafe, ob der Arzt, der Kfz-Mechaniker, die Verkäuferin in der Boutique die Liste wäre endlos..

4) viel Kunden haben trotz den Ratschlägen Ihrer Berater, der Anteil ist zu hoch - die Gewichtung passt nicht - weiter reininvestiert ?!?!

Eine Ö-AWD-Finanzberaterin ( und das seit 8 Jahren)

Wie wars die letzten 6 Jahre?

Die letzten 5 Jahre hat man mit fast allen Veranlagungen in jeden Sektor gute Gewinne gemacht. Wo waren da die Nörgler? Und jetzt gehts berab. Ganz normal auf Sonne folgt Regen! Eine alte Börsenweisheit und die hat seit mehr als 200 Jahren Bestand lautet: 4 Jahre Bullenmarkt folgen die Bärenjahre. Wir waren das erste mal über diesen 4 Jahren, nämlich schon 6 Jahre. Warum? Weil wir alle, vorallem die Kleinanleger, Geldgeil waren sind und werden. Jetzt ist die Krise da und wir weinen. Oder wie kann man es sich sonst erklären, dass man so viel Risiko fährt und alles auf dem Kapitalmarkt investiert? Besser gleich ins Wettbüro und Admiral, BetAndWin, etc. deren Kurse puschen. Und zum AWD. Jeder ist mündiger Bürger und hat dort unterschrieben. Und wenn dort nur 2% Ausgabeaufschlag verlangt wird, ist das sehr günstig. Andere wie Superfund verlangen das 10fache. Wenn ich 100% Gewinn mitnehme, ist mir das auch Wurst.
Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken.

Antworten Gast: GAK1ER
24.10.2008 09:29
0 0

Re: Wie wars die letzten 6 Jahre?

Und wer der AWD-Geldvernichter bei hohem Gewinn rät nicht auszusteigen damit er seine Bestandsprovision nicht verliert und jetzt ist er nicht mehr dort beschäftigt und somit ........................


Antworten Gast: GAK1ER
22.10.2008 22:39
0 0

Re: Wie wars die letzten 6 Jahre?

Die große Unabhängigkeit sieht man ja schon im Verkauf lediglich eines Immobilientitels. Aber wieso soll ich als AWD-Geldvernichter nicht auch das verkaufen was MIR am meisten bringt. Wieso wurden auch alle Depots zur Constantia Bank übertragen --> da die Constantia Bank Bestandsprovisionen vom Depotvolumen an den AWD-Geldvernichter zahlte und andere Banken dazu nicht bereit waren??? Wieso musste die Constantia nunmehr von 5 österreichischen Banken gerettet werden --> Immofinanz???? Dr. P.??? Tolle Unabhängigkeit und objektive Finanzoptimierung, wenn lediglich das verkauft wird, was mehr Provisionen bringt. Aber was soll man von einem unschuldigen Maler, Fleischer, Mechaniker erwarten, der einen kurzen Finanzkurs belegt und dann auf ahnungslose Kunden losgelassen wird und die Zusammenhänge noch bei weitem nicht versteht.

Antworten Antworten Gast: Lorelai_Gilmore
24.10.2008 15:00
0 0

Re: Re: Wie wars die letzten 6 Jahre?

Die Constantia Privatbank hat nicht nur die Immofinanzdepots verwaltet. Die Constantia war und ist eine Bank für Private Großkunden - wobei die Constantia verwaltet derzeit 206 Fonds mit ca 5,5 Millarden Euros ( die nicht schlecht performen). Hier haben die Reichen der Reichen ( kein Ottonormalverbaucher) ihr Geld liegen, außerdem gibt es noch die Möglichkeit der Vermögensverwaltung. Und es werden verschiedene Immotiteln angeboten. Jedoch wird hier jeder mit mir einstimmen, der die besten Vergangensheitswerte hat, wo die Strategie passt (die Immofinanz hat die letzten 17 Jahre gute Zahlen geliefert), und wer alle anderen Vergleichszahlen besser hat, der wird genommen. Vor einigen Jahren gabe es sogar ein Zertifiktat auf Mündelsicherheit. Und es werden sehr wohl auch andere Fonds verkauft - wie sollte man sonst ein stimmiges Portfolio zustanden bekommen - als "Fachmann/frau" was man das.

Ich finde um sachlich zu beurteilen zu können sollte immer ALLE Fakten auf dem Tisch liegen.

Antworten Antworten Antworten Gast: finanzberater-schreck
24.10.2008 15:35
0 0

Re: Re: Re: Wie wars die letzten 6 Jahre?

das mit der mündelsicherheit ist ihnen nach 8 jahren finanzberaterzugehörigkeit wohl noch immer nicht klar....

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Lorelai_Gilmore
24.10.2008 21:24
0 0

Re: Re: Re: Re: Wie wars die letzten 6 Jahre?

Ich hoffe es hat Ihnen geholfen

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Lorelai_Gilmore
24.10.2008 21:23
0 0

Re: Re: Re: Re: Wie wars die letzten 6 Jahre?

http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCndelsicher

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: finanzberater-schreck
28.10.2008 13:48
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Re: Re: Re: Re: Re: Wie wars die letzten 6 Jahre?

schön, dass sie ein auf die deutsche rechtslage abstimmen und das als beweis ansehen wollen....jdf. waren aktien der immofinanz ag zu keinem zeitpunkt mündelsicher.

Fritz1955
20.10.2008 09:19
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Wenn der AWD 2x kligelt

Haben sie vielleicht auch recherchiert wieviele Kunden des AWD beste Gewinne mit Immofinanz gemacht haben?
Oder wieviele Bankkunden mit deren Immobilienaktien jetzt Verluste schreiben?
Dieser Artikel entspricht nicht dem Niveau einer Presse!

Antworten Gast: Banker
20.10.2008 21:05
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Re: Wenn der AWD 2x kligelt

Na wie soll man das denn recherchieren? Den AWD um Angaben bitten, meinen Sie wohl, nicht wahr. Der AWD ist unseriös, die Berater suspekt und unqualifiziert und die paar Betriebswirte die in diesem Milieu gelandet sind, sind es erst recht.

Antworten Antworten hw
20.10.2008 21:20
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Re: Re: Wenn der AWD 2x kligelt

ganz einfach, wenn um 8 euro jemand kauft, muss auch wer kaufen. so gesehen können müßten sich die frühen AWD kunden, bei den späteren "bedanken". AWD war ja nur vermittler.

Antworten hw
20.10.2008 09:26
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Re: Wenn der AWD 2x kligelt

ich halte weiterhin einige, weil ich daran glaube, oder besser. es ist ja die selbe substanz wie vorher da.
der kurs wird halt momentan nicht gepusht. wenn ich aber die dividende sehe. nicht schlecht.

Antworten Antworten Gast: GAK1ER
23.10.2008 08:24
0 0

Re: Re: Wenn der AWD 2x kligelt

Nur zur Info w/der Dividende --> 23.10.2008

Immofinanz lässt Dividende nun doch ausfallen
Hauptversammlungsbeschluss nicht mit Aktiengesetz vereinbar

 
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