22.11.2009 18:30 | Meine Presse Merkliste0

ÖBB-Personalchef: Der Mann, den sie "Bosnigl" nannten

25.09.2009 | 19:34 |  von Hanna Kordik (Die Presse)

Gegen ÖBB-Personalchef Franz Nigl hagelt es Kritik wegen des Datenskandals. Eine ungewohnte Rolle für den Manager: Bisher war es er, der den anderen das Leben schwer gemacht hat.

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Die ÖBB-Zentrale am vergangenen Dienstag: Der Aufsichtsrat tagt. Stundenlang diskutieren und streiten die Kontrollore über die höchst unangenehme Krankenstandsaffäre. Rasch ist der Schuldige für den offenbar jahrelang zelebrierten Datenmissbrauch ausgemacht: Franz Nigl.

Der ÖBB-Manager, Chef der sogenannten „Dienstleistungsgesellschaft“ DLG, hat die Sache offenbar fein unter den Tisch gekehrt, wie sich am Dienstag herausstellt: Schon im Mai 2008 hatte ein Betriebsrat im Rahmen einer Aufsichtsratssitzung auf angebliche Missstände aufmerksam gemacht. Damals wurde beschlossen, dass Nigl der Sache nachgehen sollte. Wirklich akribisch hat er das offenbar nicht getan: Kurze Zeit später erging ein sogenannter Erledigungsvermerk an die ÖBB-Vorstände: Alles kein Problem, die Sache sei eben erledigt.

Die Aufsichtsräte sind am Dienstag außer sich. Es hagelt Rücktrittsaufforderungen an die Adresse Nigls. Doch Aufsichtsratspräsident Horst Pöchhacker hält ein nachgerade flammendes Plädoyer für den Beschuldigten. Und setzt sich durch. Nigl bleibt.

Wirklich entspannt wirkt der 46-jährige ÖBB-Manager trotzdem nicht. Das liegt wohl daran, dass er nach wie vor einer beruflich äußerst unsicheren Zukunft entgegensieht. Pöchhacker und ÖBB-Chef Peter Klugar sind die Einzigen, die Nigl noch den Rücken stärken. Die Frage ist halt, wie lange noch. Klugar erzählt überall, er würde lieber heute als morgen gehen. Und Pöchhackers Tage im Konzern sollen gezählt sein – Infrastrukturministerin Doris Bures soll von seinem Wirken die Nase voll haben. An der Sachverhaltsdarstellung, die an die Staatsanwaltschaft gehen wird, darf er jedenfalls nicht mitwirken: Der Leiter der Rechtsabteilung, Alfred Loidolt, wird der Arbeitsrechtlerin Sieglinde Gahleitner zuarbeiten.

Und sonst schaut's mit der Unterstützung für Nigl eher mager aus. Dafür ist er im Konzern zu unbeliebt.

Franz Nigl muss jetzt erstmals in seinem beruflichen Leben in die Rolle des „Gejagten“ schlüpfen. Bisher war er stets der „Jäger“. „Unglaublich brutal“ sei er, erzählen viele. Kein Wunder, dass er jetzt mit Nachdruck darum bemüht ist, sich ein „menschliches“ Image zu geben. „Ich habe im stillen Kämmerlein schon oft die eine oder andere Träne vergossen“, sagt er zum Beispiel im Gespräch mit der „Presse“. Oder: „Gott sei Dank habe ich eine Familie, die mir Kraft gibt.“ Und, fast beschwörend: „Ich bin kein Monster.“

Unschwer zu erkennen: Franz Nigl, wie er sich sieht und wie die anderen in sehen – da liegen Welten dazwischen.

Nigl galt im Konzern immer schon als „Mann fürs Grobe“. Unter dem damals neuen ÖBB-Chef Martin Huber, den Nigl beim Golfspielen kennengelernt hatte, wurde er 2004 zu den Bundesbahnen geholt. Da hatte Nigl schon jahrelang als Personalchef der Telekom Austria gearbeitet: „Der Mitarbeiterstand wurde von 17.700 auf 9000 reduziert“, erzählt er. Der ehrgeizige Nigl – auf den waren die ÖBB-Granden ganz gierig. Nigl hatte einst als Lehrling begonnen. Dann hat er im zweiten Bildungsweg den Schulabschluss gemacht und die Karriereleiter erklommen – „da hab ich mir Durchhaltevermögen angeeignet“, sagt er.

Der ÖBB-Job habe ihn gereizt, erzählt Nigl wiederum, weil er dort einen größeren Verantwortungsbereich bekam: Als Chef der DLG ist er für das Personalmanagement, für Informationstechnologie, für den zentralen Einkauf und für Soziales zuständig. Telekom-Chef Heinz Sundt den Rücken zu kehren, sei aber schon „sehr schwierig gewesen“, sagt er.

Loyalität – die geht Franz Nigl über alles. Das betont er jedenfalls gut und gerne. Wobei Nigl das mit der Loyalität schon sehr eng sieht. Seinen Arbeitsstil beschreibt er so: „Ich bekomme eine Aufgabe übertragen und mache sie. Ich verliere das Ziel nicht aus dem Auge. Geht nicht – das gibt es bei mir nicht.“ Und vor allem: „Ich habe Dinge getan, die mir geschadet, aber der Sache gedient haben.“ Aber ein „Vollstrecker“ sei er keinesfalls.

Martin Huber konnte mit seinem loyalen Diener jedenfalls zufrieden sein: Als der „schwarze“ Huber die „rote“ ÖBB-Managerin Wilhelmine Goldmann loswerden wollte, konnte er sich auf Nigl verlassen. Ihre Mitarbeiter wurden regelrechten Verhören unterzogen, bei denen sich Nigl ganz und gar nicht zimperlich gab: Goldmanns Kollegen wurden unter Druck gesetzt, brachen oft in Tränen aus. Für eine Entlassung Goldmanns hat's zwar nicht gereicht, gegangen ist sie trotzdem. „Das ist alles fair und korrekt über die Bühne gegangen“, beteuert Nigl heute – intern wird er seitdem allerdings „Bosnigl“ genannt.

Auch ÖBB-Vorstand Alfred Zimmermann –ebenfalls bei Huber in Ungnade gefallen – durfte unliebsame Erfahrungen mit dem „System Nigl“ machen. Zimmermann wurden alle möglichen Dinge vorgeworfen – unter anderem der Auftrag an eine Beraterfirma zur Reduzierung von Krankenständen, Ironie des Schicksals. Zimmermann wurde sofort suspendiert, sein Büro wurde versiegelt und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Bei den Ermittlungen kam allerdings nichts raus. Schwamm drüber: „Ich möchte Altes nicht aufrühren“, sagt Nigl.

Nigl hat seine Sache jedenfalls gut gemacht, das ist alles, was zählt. In den ÖBB zog er also beständig Macht an sich, Huber hielt ihn für unentbehrlich. Später wurde er von Aufsichtsratschef Pöchhacker, der auch im Aufsichtsrat der Asfinag sitzt, sogar gebeten, die drei Asfinag-Vorstände Christian Trattner,Franz Lückler und Mathias Reichhold zu entfernen. Hat er natürlich pflichtbewusst erledigt.

Seine Loyalität wurde allerdings auf eine harte Probe gestellt, als es im vergangenen Jahr galt, seinen Chef Martin Huber loszuwerden. Huber wehrte sich ja mit Händen und Füßen gegen die Ablöse. Und wie sieht Nigl das heute? „Das war die schwierigste Phase in meinem beruflichen Leben“, seufzt er, „ich war innerlich zerrissen.“ Und bedauert: „Huber war mir lange böse. Schade, dass wir uns voneinander entfernt haben.“

Franz Nigl verfügt über eine bemerkenswerte Flexibilität, erzählen etliche Weggefährten. Es gibt Leute, denen er erzählt haben soll, dass er aus einer SPÖ-Familie kommt. Dann soll er wiederum beteuert haben, dass er bürgerliche Wurzeln habe. Er selbst legt Wert darauf, dass er bei keiner Partei Mitglied ist. „Ich stehe in der Mitte.“

Klar, dass er sich in der Krankenstandsaffäre absolut nichts hat zuschulden kommen lassen. Damals, 2008, habe er halt keine Daten gefunden, die den Vorwurf der Betriebsräte erhärtet hätte. Andererseits sei er schon „sehr unter Zeitdruck gestanden“. Und später habe er zwar in Erfahrung gebracht, dass es in einigen Abteilungen zu detaillierten Aufzeichnungen über die Ursachen von Krankenständen von Mitarbeitern gekommen sei. Da aber im Haus „Querschnittsabfragen“ solcher Daten technisch nicht möglich waren, „habe ich es nicht für notwendig erachtet, den Vorstand darüber zu informieren“. „Rechtswidrige Aktivitäten“ habe er aber keine gesetzt. Das möchte er schon festhalten.

Ob er sich in der Angelegenheit Fehler vorzuwerfen habe? Nigl: „Ja, es war ein Fehler, dass ich mit zu wenig Nachdruck den Dingen nachgegangen bin.“ Er sei ein Mann, der zu seinen Fehlern stehe.

Seinen Rücktritt anzubieten – das kommt für ihn trotzdem nicht infrage.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.09.2009)

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38 Kommentare
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Gast: Karl Graus
29.09.2009 18:07
0 0

Geldverbrennung

Als Netto- Steuerzahler bin ich fassungslos wie in den von der ÖIAG geführten Unternehmungen mein Geld mit System verbrannt wird.
Wo bleiben da unsere Spitzenpolitiker die dem Einhalt gebieten??

Welche politische Richtung nimmt sich dieser Problematik mit Nachdruck an- und liefert keine Scheingefechte...

0 0

LÖSUNG AL LA ÖBB

Anstatt die eine "Flasche" hochkantig rauszuwerfen, stellt man ihm eine (wahrscheinlich - es gilt die "Unschuldsvermutung") zweite Flasche zum selben Gehalt daneben.

Eine wahrhaftig grandiose Lösung a la österreichischer Staatsbetrieb!!!

0 1

"Inschenoere" wie Franz Nigl gibt es viele in Oesterreich

denn alle HTL Abgaenger glauben Sie wissen alles. Dazu passend wie der Deckel zum Fass : "Those who kick the boot that feeds them, usually lick the boot that kicks them". Nigl unter Druck, Mit Listen von 'Ghostworkers' hatte ich jahrzehnte zu tun, die Ueberpruefung von tausenden Mitarbeitern auf Payroll ist kein Kinderspiel, aber kann forciert werden. Nur mit Arroganz, Spruechemachen, Besserwisserei ist der Sache nicht abgeholfen. Und warum hatten die Aufsichtsraete, das Obere Management, die Controlling, Buchhaltung von den Ghostworkers nichts gewusst? Weil man in Oesterreich sagt : Das geht mich nichts an, das ist Personalsache. Nonsense.

Gast: "mit ein wenig Wissen zur Sache"
29.09.2009 12:23
0 0

Der Ing. Franz Nigl geht, das Problem bleibt

Leider ist Faktum, dass in der ÖBB und auch in anderen staatsnahen Betrieben (Post, ORF ...) sich ein Filz von unhaltbaren und insbesonders angesichts der derzeitigen Wirtschaftskrise untragbaren "wohlerworbenen Rechten" eingebürgert hatte. Diese werden, ohne Vernunft und Sicht auf die Zukunftssicherheit (vor allem der jungen Belegschaft) von den politisch agierenden Gewerkschaften mit Klauen und Zähnen verteidigt. Geschützt werden dabei nicht zuletzt die eigenen Vorteile. Das Management, heute schon beträchtlich unter Erfolgsdruck, schließlich ist selbst in staatsnahmen Betrieben nicht angenehm kkein Geld mehr zu haben, agiert mit teilweise unakzeptablen Mitteln - der Herr Ing. Nigl ist nur der Erfüllungsgehilfe, der dafür bezahlt und gefördert wird, die Drecksarbeit zu machen und bei Bedarf abgeschossen zu werden.

Antworten Gast: Karl Valentin
29.09.2009 14:22
0 0

Re: Der Ing. Franz Nigl geht, das Problem bleibt

'mir ein wenig wissen zur Sache'

Dann zählen sie al auf welche wohlerworbenen Rechte sie zu kennen glauben.

0 0

Nur der Nigl?

Der Nigl wird jetzt halt "geopfert"? Selbstverständlich ohne seinen Lebensstil zu bedrohen.
Aber er war es sicher nicht alleine, die gesamte ÖBB Führung uns der Betriebsrat haben das selbstverständlich gewusst und zumindest nicht bekämpft.

Solange Datenschutzverbrechen in AT als Kavaliersdelikte angesehen werden, wird sich dies auch nicht ändern.
Für das Stehlen von 50€ aus einer Handtasche wirste in AT härter bestraft.

Copernicus
29.09.2009 10:13
0 0

Nigl als "Retter" der ÖBB

ist wohl der Witz des Tages. Selbst die zuständige Krankenkasse bestätigt eine durchschnittliche Krankenstandsdauer von 14 Tagen bei der ÖBB - und das sind gerade mal 1-2 Tage über dem ASVG Durchschnitt. Wer die 18 Tage erfunden hat? Vermutlich die DLG unter Hrn.Nigl selbst. Der war übrigens bereits bei Post und später TA sehr erfinderisch im Verunglimpfen und Entfernen von Personal. Er scheint aber politisch perfekte Beziehungen zu pflegen - also braucht man sich wohl keine Sorgen um sein zukünftiges Einkommen machen; wird schon brav versorgt werden...

Gast: Radetzky
29.09.2009 10:06
0 0

Ich schlage Franz Nigl für den Maria Theresien Orden vor !



.

Gast: Lumpazi
29.09.2009 09:58
0 0

Verzicht


Die ÖBB-Strukturreform 2009 umfaßt auch die Auflösung der Dienstleistungs GmbH.

Da kann man doch leicht auf den Bosnigl verzichten. Oder?



Gast: gast
29.09.2009 09:04
0 0

die eile ist nicht verwunderlich ..

sie ist entstanden, weil in der Zeitung gestanden ist, dass er vom aufsichtsrat gehalten wird .. da dürften ein paar politiker realisiert haben, dass es schlecht für den wahlausgang ist, wenn kriminelle gehalten werden, und mit den aufsichtsräten halt tacheles geredet haben ..
also bitte weiter so mit der berichterstattung ., vielleicht schafft ihr es doch, zumindestens die offensichtlich kriminellen vom futtertrog zu verdrängen ...

Gast: BSA
29.09.2009 08:29
0 0

Wie lange noch ?

Wie lange noch wird es dauern, bis sich der einfach Bürger diese Aktionen noch gefallen lässt ? Wann steigt jemand auf die Parikaten und stürtzt diese ganze Meute ???

Der Nigl der sich bemüht hat die Mißstände in den Griff zu bekommen wird jetzt abgeschossen !!!!!

Sind diese Typen alle krank ? die Parteiponzen, der Filtz, Proportz, Pateipolitik.

27Sozialversicherungsanstalten und diese nicht mal in Konkurenz zu einander ?
Gemeindeebene-Bezirksebene-Landesebene-Bundesebene-EU
welche Ebene(n) ist zu viel ?
ÖBB vernichtet Geld, AUA mit 500Mio Mitgift verschenkt, Postämter per Bescheid offen gelassen? Skylinl Baueingestellt

Das ist aber nur die Spitze des Eisberges.

Danke, Danke, Danke an unsere Politiker, ich liebe die SPÖ


0 0

Re: Wie lange noch ?

nicht aufregen! es heisst KORRUPTION und davon kann oesterreich ein lied singen, immer natuerlich hinter vorgehaltene hand... du wiesst schon... pssssshhhht! ("der sepp... pfua de hod's riachtig gmocht... supa! und a pension kriagt de a nu dazua!!!)

Steininger
29.09.2009 03:22
0 0

Ein Sittenbild der ÖBB

zu Zeiten des Aufsichtsratsvorsitzenden. Es ist überaus bedauerlich daß die öffentliche Hand niemanden sonst als Oberaufseher diese Konzerns bestellen konnte.
Entweder du trägst Verantwortung und bestimmst das Personal.
Oder du bist ein Dummschwätzer der gar nichts zu sagen hat und verteidigst die Personalwahl der Politiker.

1 0

Typisch österreichisch: da gibt es einen Krankenstandsskandal (27 Tage pro Bediensteten1), aber rausgeworfen wird der Skandalsbekämpfer


Und dann wundern sich die Steuerzahler warum die ÖBB ca. 6.000 Millionen Euro JÄHRLICH kostet!

6.000 Millionen Euro! Jährlich!

Antworten Gast: Gedankenräuber
30.09.2009 18:40
0 0

Re: Typisch österreichisch: da gibt es einen Krankenstandsskandal (27 Tage pro Bediensteten1), aber rausgeworfen wird der Skandalsbekämpfer

Sprich nichts, wenn`st nicht`s weisst!
Schreib nichts, wenn`st dich nicht auskennst!

Schweig lieber und behalte deine unsinnigen, nachgeeiferten Gedanken für dich!!

jopc
28.09.2009 19:45
0 0

es war einmal

ein bediensteter der ÖBB. der gute hat seiner kranken tochter eine niere gespendet und dadurch unglaubliche 30 krankenstandstage angehäuft.
und prompt wurde er nicht befördert. das war allerdings schon vor 5 oder 6 jahren.
sich jetzt hinzustellen und so zu tun als wären das neue schweinereien ist ein starkes stück. die sind schon uralt.

Antworten Gast: ASVG-Sklave
29.09.2009 14:07
0 0

Re: es war einmal (so fangen alle Märchen an).

verstehe ich jetzt nicht: Wollen Sie damit sagen, dass die ÖBB ein selbstloser Verein von Nierenspendern ist, der zu Unrecht durch den Kakao gezogen wird? Gehen Sie Nieren spenden. Sie vergeuden hier Ihre Zeit.

steinstark
28.09.2009 19:35
0 2

der diebstahl am steuerzahler zur erhaltung dieser öbb

ist ein weiteres verbrechen welches die spö zu verantworten hat,

heri3
28.09.2009 20:11
0 3

Re: der diebstahl am steuerzahler zur erhaltung dieser öbb

wenn wer die steuerzahler bestiehlt,dann die bauern,die wirtschaft und zu guter letzt die gaunerbanken die milliarden kriminell verzockt haben,und dann geld aus dem steuertopf bekommen haben,ahne auflagenn die gaunereien nicht mehr zu begehen!die mißwirtschaft bei den öbb haben die minister der blau-schwarz-orangen gaunerregierung in sieben jahren vervielfacht. dann noch der faymann der schon als minister in dienste der schwarzen gewesen ist.der hat das ganze nicht verbessert und die bures ist halt eine von der wiener partie .

Gast: Richter
28.09.2009 19:02
1 0

Eine Ende mit Schrecken

Pöchhacker verkommt zur Witzfigur. Mit ihm der komplette Aufsichtsrat. Ähnlich unprofessionell agierte er auch in der Causa Huber. Zuerst die Stange halten, Ansprüche und Ansehen in schwere Konflikte verwickelter wahren helfen, und dann abservieren. Zahlt eh alles der Steuerzahler. Jene die ihrer Arbeit noch mit Anstand nachgehen sind die Dummen un dürfen die Fäuste ballen. Und Faymann wundert sich wie es sein kann das sich immer mehr von dieser SPÖ abwenden? Sind Huber oder Nigl Ausländerprobleme gewesen? Es gäbe genug unter hiesigen Strizzis zu ergründen.

LUPO
28.09.2009 18:44
1 0

„Stundenlang getagt - ohne Ergebnis“

das passt zum Gewerkschaft Vorzeigebetrieb, arbeiten wo unterm Strich nichts raus kommt. Kurs wird also beibehalten und man baut weiter auf die Hoffnung, d.h. dass sich das Sozialistische Märchen erfüllt.

+++ DLG +++

Nigl hätte die DLG sowieso nur mehr ein paar Wochen geleitet.
Das war seit Monaten so vorgesehen.

Gast: ASVG-Sklave
28.09.2009 18:05
1 2

instinktiv

Ich glaube dass Krankenstände in der ÖBB niemals zwecks Kontrolle, sondern lediglich zur Verwaltung der verbleibenden "Krankenstandsansprüche" aufgezeichnet wurden. Die Krankenstandsliste fungierte als zweite Urlaubsliste. -- Von einer angeblichen "Überwachung" (im Sinne einer vorbeugenden Maßnahme) kann keine Rede sein.

Gast: ASVG-Sklave
28.09.2009 17:59
1 0

"zur Seite gestellt" = doppelte Gehaltskosten

nur noch Kopfschütteln

Re: Sie können den Kopf noch schütteln?

Dann beklagen Sie sich, bitte, nicht! Mein offener Mund weigert sich seit geraumer Zeit, zuzugehen und erzeugt dadurch eine unglaubliche Halsstarre, die jedes Kopfschütteln unterbindet.

myzypresse
26.09.2009 19:24
0 1

Nigl manifestiert die Typen bei der TA und wahrscheinlich andere Firmen

Auch andere Manager sind um nichts besser, der Hr. Nigl ist sogar etwas eleganter, es rennen auch ganz andere ungehobelte arrogante dilletante Komplexler durch die Hallen. Nur so zu sagen, niemand hat was gewußt, wäre eine verkürzte Darstellung. Es gibt zwar unterdurchschnittlich schwache Gewerkschafter, aber dann sollen Sie sagen, wir sind der Aufgabe nicht gewachsen und geben unseren akademikerbezahlten Job an Fähigere ab (Wunschdenken von mir) . In unserer Gesellschaft wird gelogen, dass sich die Balken nur so Biegen. Dass ganz wenige unheimlich schnell reich werden, ist damit begründbar, dass die Rosinen unter Aufsicht von ÖIAG etc. aus dem Kuchen gepickt werden. Wenn einzelne Leute Provisionen kriegen in dreistelliger Millionenhöhe bei einzelnen Deals, dann muss man mit Gewalt tausende Mitarbeiter abbauen. Hier sind wir bei den unmoralischen Parteifördergeldern, die Abgaben sind zwar eh nur im Prozentbereich, aber trotzdem für die Partei fulminant. Und nur wer sich ordentlich fürchtet, hackelt bis zum Umfallen und läßt sich alles gefallen. So funktioniet perfektes Mbbing und Bossing wie von selbst. Sklaventreiberbetriebe könnte man meinen.

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