Die Friedenspfeife ist wieder schubladisiert worden. Dabei hat sie erst im vergangenen Sommer so schön geglost. Aber das großkoalitionäre Klima ist inzwischen ja eindeutig rauer geworden. Und das hat eben Konsequenzen – bis hin zu jeder kleinsten Personalentscheidung in Staatsbetrieben.
Zum Beispiel bei den ÖBB. Die Bundesbahnen bleiben tiefrot – nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch in personeller Hinsicht: Die ÖVP kann sich jedenfalls ihr Vorhaben, Personen ihres Vertrauens in den ÖBB-Aufsichtsrat zu entsenden, abschminken. SPÖ-Infrastrukturministerin Doris Bures hat ein Veto eingelegt.
Es gibt Schlimmeres, natürlich. Allerdings: Gerade die Besetzung des ÖBB-Aufsichtsrats ist eine Frage, die die Koalition schon seit eineinhalb Jahren beschäftigt. Und mit dem Bures-Njet bekommt eine von Anfang an ohnehin eher eigenartige Geschichte einen weiteren seltsamen Dreh.
Begonnen hat sie im Mai 2010, als die Streitigkeiten zwischen ÖVP und SPÖ einen (damaligen) Höhepunkt erreicht haben. Die Volkspartei hat in den Monaten zuvor schon mehrmals moniert, dass die ÖBB-Personalpolitik zu „blutroten Festspielen“ ausarte. Worauf ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf kurzen Prozess gemacht hat: Sämtliche ÖVP-nahen Aufsichtsräte wurden aus den ÖBB abgezogen – auch aus den Kontrollgremien von ÖBB-Tochtergesellschaften. Weil es für sie eine Zumutung sei, die Haftung für Dinge zu übernehmen, auf die sie keinen Einfluss hätten – so wurde jedenfalls argumentiert. Die Aufsichtsräte Franz Rauch, Christian Teufl, Eduard Saxinger, Karl Sevelda, Johannes Seiringer, Dieter Nefischer und Friedrich Zibuschka verabschiedeten sich also in Bausch und Bogen.
Der Kriegserklärung folgte der Krieg: Für die ÖVP schoss der damalige Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka in aller Öffentlichkeit scharf in Richtung ÖBB. Die SPÖ bat händeringend um ein Ende des „ÖBB-Bashing“: Der Koalitionspartner möge doch zur Vernunft kommen und wieder Mandatare in die Aufsichtsräte entsenden – damit alle an einem Strang und die ÖBB aus dem wirtschaftlichen Schlamassel ziehen können.
Dann zog der Frühling 2011 ins Land, ÖVP-Chef Josef Pröll ging, Michael Spindelegger kam – und beim ewigen Zankapfel ÖBB wurden erste Friedenszeichen ausgesandt.
In der SPÖ muss die Erleichterung groß gewesen sein: Auf höchster Parteienebene wurden Gespräche über ein Comeback der ÖVP im ÖBB-Aufsichtsrat geführt. Im August war die Sache immerhin schon so weit gediehen, dass erste Namen möglicher Aufsichtsräte die Runde machten. Bei der nächsten Hauptversammlung „im Herbst“, so wurde angekündigt, werde der Einzug der ÖVPler mit Pomp und Trara erfolgen.
Nichts da. Eigentümervertreterin Doris Bures hat offenbar das Interesse an dem schönen Friedensprojekt verloren. Der ÖVP wurde beschieden, dass der geplante Termin für die Hauptversammlung schlicht und einfach nicht stattfinden würde. Knapper Kommentar aus dem Büro Bures gegenüber der „Presse“: „Eine Aufstockung des Aufsichtsrats ist derzeit kein Thema.“ Mehr gebe es dazu nicht zu sagen.
Die ÖVP sieht das anders – die Volkspartei ist ordentlich erbost über den Affront. Aber sie hätte eigentlich damit rechnen müssen. Denn dasselbe Spiel hat es schon vor einigen Wochen gegeben – bei der Austro Control, der heimischen Luftraumüberwachung. Zufälligerweise ebenfalls ein Unternehmen, das zu Doris Bures ressortiert.
Auch bei der Austro Control waren der ÖVP Sitze im Aufsichtsrat zugesagt worden. Doch dann fand die Hauptversammlung in aller Diskretion statt, die ÖVP wurde von dem Termin nicht informiert. Das Ergebnis: natürlich kein „Schwarzer“ im Aufsichtsrat. Dafür wurde Ex-SPÖ-Verkehrsminister Caspar Einem Vorsitzender des Aufsichtsrats – er ersetzt den Waffenindustriellen Gaston Glock. Auch (der „rote“) Ex-Flughafen-Chef Herbert Kaufmann durfte im Kontrollgremium bleiben, obwohl er als sicherer Ablösekandidat galt. Detto Peter Franzmayer: Sein Abgang war eigentlich auch schon fix, da er bereits als Sektionschef im Bures-Ministerium abgesägt wurde und überdies als FPÖ-nahe gilt. Er bleibt freilich im Aufsichtsrat – offenbar war er Bures lieber als ein ÖVP-Kandidat.
Die Volkspartei ist jedenfalls grob irritiert: Ist das eine ausschließlich von Bures gesteuerte Kriegserklärung? Oder ist das die neue strategische Linie der Sozialdemokraten? Frei nach dem Motto: Wir sichern unseren Einfluss in Staatsbetrieben rechtzeitig vor der nächsten Legislaturperiode.
Vor diesem Hintergrund sorgen auch die jüngsten Ereignisse in den ÖBB für maximalen Unmut in der ÖVP: ÖBB-Manager Friedrich Macher wurde in einer Aufsichtsratssitzung am 5. Oktober mit sofortiger Wirkung suspendiert. Er war einer der letzten ÖVP-nahen Manager bei den Bundesbahnen.
Schon vor einem Jahr war Macher als Vorstand der ÖBB-Güterverkehrstochter RCA kurzerhand abgelöst worden. Als kleines Trostpflaster bekam er allerdings einen Ersatzjob im Konzern – vor wenigen Monaten wurde Macher Geschäftsführer der RCA-Speditionstochter Express Interfracht. Doch nun ist auch dieser Job perdu.
Über die Hintergründe dieses radikalen Schritts gibt es unschöne Gerüchte. So soll Macher als RCA-Chef reichlich akribisch Vergangenheitsbewältigung betrieben haben: Interne und externe Revisoren wurden beauftragt, die Gebarung der Speditionsfirma unter die Lupe zu nehmen.
Friedrich Macher hätte es besser bleiben lassen.
Nicht, weil es nichts zu untersuchen gab. Da wäre zum Beispiel der Grundstückskauf und Bau eines Verladeterminals in Griechenland im Jahre 2008, der sich als unbrauchbar erweisen könnte – weil es Baumängel gibt, aber auch, weil es sich bei dem Grund zum Teil um Sumpfgebiet handelt. Und da wären auch undurchsichtige Verkäufe von Unternehmensanteilen in der Slowakei und in Italien.
Jetzt argwöhnt die ÖVP: Die zu untersuchenden Transaktionen gehen auf die Ära des früheren Speditionschefs Gustav Poschalko zurück. Und dieser gilt als graue Eminenz in der SPÖ. Bei der jüngsten RCA-Aufsichtsratssitzung kam jedenfalls ans Licht: Poschalko sei nichts vorzuwerfen – Friedrich Macher als letztverantwortlichem RCA-Vorstand hingegen schon. Und das war's dann.
ÖBB: Der Koalitionsstreit ist auf Schiene
14.10.2011 | 17:15 | von Hanna Kordik (Die Presse)
Eigentlich war die Sache längst paktiert: Die ÖVP sollte wieder im ÖBB-Aufsichtsrat vertreten sein und mit der SPÖ die Probleme gemeinsam anpacken. Doch die zuständige Ministerin Bures legt sich plötzlich quer.
54 Kommentare
Freundschaftliche Grüße an die "Hokii´s" und andere:
Ja wie denn, wo denn, was denn. Hier muss die Hanna Kordik böse irren. Die Frau - oder früher der Herr - Infrastrukturminister hat ja keinerlei Weisungsrecht gegenüber der ÖBB - sagt der Faymann und sagt der Ostermayer.Und außerdem: Es war 2006, kurz vor dem "geringeren Wahlverlust" der SPÖ unter einem gewissen Alfred Gusenbauer, der relativ kurz darauf von einem gewissen Werner Faymann - dem ohne Weisungsrecht - "abgesägt" wurde, als die Frau Bures die Aussage tätigte, die SPÖ werde keinesfalls - so wie der böse Schüssel - "umfärben". Nachzulesen in dieser Zeitung, in der "Krone", "Österreich" und "Heute" wahrscheinlich nicht!
Re: Freundschaftliche Grüße an die "Hokii´s" und andere:
Das ein Doktor noch lange kein Garant für intelligente Kommentare oder gar Hausverstand ist outen sie recht deutlich.Es dürfte etwa ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein das der Rechnungshof der ÖBB-Ära Huber, Söllinger, Nigl und co. ein bisher beispielloses Sumper- und Strizzitum attestierte. Das inoffizielle Unternehmensleitbild der Ära war offenbar: Arroganz vor Kompetenz.
An der voodoo-ökonomischen und mutmaßlich teils auch kriminellen Hinterlassenschaft dieser Truppe kiefeln Steuerzahler und Bahnkunden noch immer. Ihre politischen Schutzpatrone von Schüssel abwärts hat deren Treiben nie irrtiert oder gar aufgeweckt. Die schlugen um Anstand weite Bogen selbst als Huber weger seiner Machenschaften bereits mit dem Rücken zur Wand stand.
Also bleiben sie am Boden wenn es um bürgerliche Wirtschaftskompetenz geht. Wer sich für Verkehrspolitik interessiert weiß das die Herrschaften auch nur mit Wasser koch(t)en - aber mit dreckigem.
Re: Re: Freundschaftliche Grüße an die "Hokii´s" und andere:
@ hokiialso mit verlaub: das was sozialdemokratische "wirtschaftseier" in den letzten jahrzehten mit den öbb aufgeführt haben (milliardengrab) könnte eine schwarz/bau/orange regierung gar nicht mehr aufholen...
also nicht ablenken
Re: Re: Re: Freundschaftliche Grüße an die "Hokii´s" und andere:
Wer nett wenn sie nicht verallgemeinern (Miiliardengrab) sondern konkretes benennen.Eines ist evident: Ein derart beispielloses Sumper- und Strizzitum wie die voodoo-ökonomische Ära Huber, Söllinger, Nigl und Freunderl hat der Rechnungshof bei den ÖBB noch nie vorgefunden.
Auch gabs es bisher keinen Generaldirektor der die Belegschaft nachhaltig motivierte indem er, per höchst fragwürdigen Immobiliendeals zu Lasten der ÖBB und damit des Steuerzahlers, seine Taschen stopfte.
Auch einen Personalchef wie Nigl dem der oberste Datenschützer des Landes attestierte das unter seiner Ägide dutzende Gesetze und Normen organisiert und über Jahre missachtet wurden gab es noch nie.
Die Liste ließe über Schlaucherl im Nadelstreif im Mangement der ÖBB ließe sich sich noch lange fortsetzen.
Wann beginnen sie?
Alle Achtung!
Die Frau Zahnarztassistentin presst ihren Parteiauftrag ohne Rücksicht auf das Wohl des Staates durch!!!Madame Pomp...äh, pardon, PORRes: "La justice cést moi!"
Fröhliches geheimes (Eingeschworenen-)Drittabschlagen, Marke "schmeck's, Justiz"?
Die niet- und nagelfeste Parlamentspräsidentin wird nun bestimmt wieder beschwörend murmeln: "Transparenztransparenztransparenz".
Und mit dieser undurchsichtigen theoretischen (Über-)Forderung wird sich's dann wohl wieder haben im gar nicht altgriechischen Österreich...
Welche Partei wird denn auch eine milliardenschwere "Esel-streck-dich-Bad Bank" freiwillig aus der Hand geben (oder gar der Justiz ausliefern!), die unbegrenzten Kredit beim Steuerzahler hat, und zwar für fast alles und jedes. Da müßte sie ja schön blöd sein (, die Partei)...
P. S.: Jetzt können die Anwälte mit den schon einmal medial kolportierten angeblichen ("ÖBB-Pauschalberatungs?"-)Millionenverträgen, über die wir Steuerzahler GANZ GERn Näheres gewußt hätten, wenigstens einmal unentgeltlich zeigen, was so alles in ihnen steckt...
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/586349
Ganz einfach, da die ÖBB wie der ORF ganz rot sind,
bezahlt die SPÖ die jährlichen Abgänge von ihrem Vermögen. Wenn sie das nicht freiwillig macht, machen das unsere Volxgerichte später!Der rote Selbstbedienungsladen muss eine Ende haben!!
Re: Ganz einfach, da die ÖBB wie der ORF ganz rot sind,
Mir imponierten schon immer Leute deren Einbildung höher als ihre Ausbildung ist und die ihr Weltbild konsequent danach ausrichten.Sonst müsste ihnen doch klar sein, dass gemäß ihrer kruden Logik die ÖVP das Defizit der Landwirtschaft von ihrem Vermögen, das Defizit der Beamten von ihrem Vermögen, zahllose Förderungen für die Wirtschaft, Industrie etc. von ihrem Vermögen bezahlt oder?
Die Leiden der ÖVP
Dem Macher weint niemand eine Träne nach - außer im ÖVP-Klub.Denn Leute mit lausiger Performance gelten dort als gut geförderte Peronalreserve. Siehe Huber, Söllinger, Nigl, Ötsch ......
Da die ÖVP ihre Kaliber ja nicht selber versorgen will darf man schon gespannt sein wo Macher demnächst auftaucht und sein für ihn segensreiches Wirken fortsetzt.
Gibts das eventuell auch auf Deutsch,
ich verstehe nämlich überhaupt nicht, was Sie wollen.Re: Gibts das eventuell auch auf Deutsch,
Das habe ich von Leuten deren Einbildung höher als ihre Ausbildung scheint auch nicht erwartet.Leider umfasst Ihre Bildung
auch nicht die Beistrichsetzungsregeln. Na ja, wer Bildung mit Päpotenz verwechselt kann halt nur sehr wenig wissen.Re: Leider umfasst Ihre Bildung
Das kann man so nicht zur Kenntnis nehmen, auf der SPÖ-Regierungsbank sitzen doch nur "Beistriche", oder?Re: Die Leiden der ÖVP
mich wundert, dass in den Kommentaren der Herr ZB-Boss der ÖBB nicht im zentralem Blickwinkel steht! Er ist und war auch während der Schüsselregierung der zentrale Verhinderer!Politfilz
Also ich soll Mitleid haben, dass die ÖVP ein paar Versager nicht auf Steuerzahlerkosten in der ÖBB unterbringt?Bures hat gesagt man muss den Aufsichtsrat nicht vergrößern, das erste kluge Wort dieser Frau. Meint ihr im Ernst es wäre klüger Versorgungsposten extra zu schaffen nur damit ein paar ÖVPler sich ihre Eier schaukeln lassen? Und ein paar der jetzigen Aufsichträte zahlt man noch eine Millioneabfertigung?
Muahhh...
Stoppt dieses Weiib!
Es ist hochgradig fahrlässig einer ehemalige Zahnarzthelferin und Parteisekretärin ein Milliarden-Budget zum Verschleudern in die Hand zu geben. Jahr für Jahr werden Milliarden Euro Steuergeld unnötig in den Kanal gespült nur um bei den ÖBB zigtausende SPÖ-Mitglieder zu versorgen. Die ÖVP hat sich durch ihr Schweigen schon lange mitschuldig gemacht. Und warum schweigt sie? Weil sie eine Retourkutsche fürchtet, indem die Beamtenprivilegien in Frage gestellt werden. Diese Angst ist unbegründet, denn die Roten haben genauso großes Interesse, dass auch dort alles so bleibt wie gehabt.zur Erinnerung
Die schlimmsten Fälle von Mißwirtschaft bei den ÖBB sind unter schwarz/blau aufgetreten.Soviel mal allen ÖVP Fans in's Tagebuch geschrieben.
Re: zur Erinnerung
die ÖBB sind so purpurrot, daß schwarzblau hier wenig Chancen hatte...Re: Re: zur Erinnerung
So kann man sein verwirrtes Weltbild und unbeirrt eklatant schlechte Personalauswahl auch rechtfertigen.einfach kein Geld überweisen und dann kommt die
Einladung für die ÖVP auf dem Goldtablett. Abgesehen davon haben Parteien in Staatsbetrieben nichts zu suchen.Re: einfach kein Geld überweisen und dann kommt die
Reden wir mal über die Frächter: Der ÖBB werden die Schulden für Infrastrukturbau angelastet und stets die Milliarden. Na klar, diese Subventionierung ist direkt messbar. Nun sehen wir mal an, wie viele Mrd. in den Strassenbau fliessen, und welchen Beitrag die Frächter leisten. Die gehen her, und melden ihre LKW im Ausland an, damit sie in Österreich ja keine Steuern abführen müssen. Die Autobahnmaut bringt nicht im Geringsten das herein, was zur Beseitigung der durch den Schwerverkehr verursachten Schäden aufgewendet werden muss. Das ist eine versteckte Subventionierung sämtlicher In- und ausländischen Frächter, aber das wird von den Bürgern hingenommen (oder schlichtweg nicht erkannt). Aber das Unternehmen ÖBB, wo die Wertschöpfung immerhin im Land bleibt wird fortwährend schlecht geredet. Wenn man Zahlungen einstellt, dann auch bei den Bauern, Unternehmern, Banken und die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur darf nur mehr gegen Einhebung von kostendeckenden Entgelten erfolgen. Gleiches Recht für alle!!!Dann ist hoffentlich jeder zufrieden und wir sind ein Land der Seligen. Oder doch nicht?
Re: Re: einfach kein Geld überweisen und dann kommt die
Als Transportlogistiker und verkehrspolitisch interessierter Mensch kann in ihrem faktenbasierten Kommentar 100Ig zustimmen.Bezweifle aber das dies ideologiegeschädigte mit neurotischem schwarz/weiss oder besser schwarz/rot-Weltbild die sich hier zuhauff herumtreiben verstehen wollen und können.
Fakten haben solche Leute noch nie interessiert. Könnte eben ihr Weltbild trüben.
Re: Re: einfach kein Geld überweisen und dann kommt die
es gibt nichts gerechteres als Transparenz und kostenwahrheit!mit sozialer Ungerechtigkeit hat das sowieso nichts zu tun, wie das Transparenz Gegner immer behaupten.
ich bezweifle aber, dass in AT Transparenz und kostenwahrheit mehrheitsfähig ist. Stichwort: Pkw Maut. irgendwie sehe ich da schon massive Widersprüche im Volk:
man will misstände aufdecken, wehrt sich aber gegen die notwendige Transparenz und kostenwahrheit. die Grundlage zum aufzeigen von Missständen!
Re: Re: einfach kein Geld überweisen und dann kommt die
Das mit den Realkosten ist eine gute Idee. Die ÖBB wollen aber in Wahrheit gar nichts transportieren: http://tinyurl.com/6fbnr32Kostensteigerungen um gleich 30%, bei gleichzeiter Reduzierung der Leistungen kann wohl nicht auf die gestiegene Inflation geschoben werden...
Re: Re: Re: einfach kein Geld überweisen und dann kommt die
naja, es steht den Unternehmern ja frei die Transporte anderwertig zu vergeben.da die Straße aber auch subventioniert ist (Staat und PKW) landet der Verkehr dann auf der Straße.
da sollte man dann eben per Volk entscheiden lassen wohin es gehen soll. Straße oder Schiene, also die Gewichtung von Subventionen.

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