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Inserate: Zeitzeugen, zum Schweigen verurteilt

23.03.2012 | 19:18 |   (Die Presse)

Hat Werner Faymann als Verkehrsminister ÖBB und Asfinag unter Druck gesetzt, zu inserieren? Die Justiz hat die Ermittlungen beendet. Seltsam: Ex-Asfinag-Manager wurden nicht befragt.

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Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Gegen Bundeskanzler Werner Faymann und Staatssekretär Josef Ostermayer wurden im Sommer des vergangenen Jahres Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue und des Amtsmissbrauchs eingeleitet, und das macht keinen schlanken Fuß. Aber es gilt die Unschuldsvermutung.

Es geht um die Frage, ob Faymann seinerzeit als SPÖ-Verkehrsminister die ihm ressortierenden Staatsunternehmen ÖBB und Asfinag unter Druck setzen ließ, in Boulevardmedien seines Vertrauens großzügigst zu inserieren. Und ob Ostermayer, damals Faymanns Kabinettschef, quasi als Mann fürs Grobe diesen Druck ausübte.

Die Ermittlungen sind für österreichische Verhältnisse ungewöhnlich schnell abgeschlossen worden. Die Staatsanwaltschaft Wien ist fertig. Ihr sogenannter Vorhabensbericht wurde an die Oberstaatsanwaltschaft Wien weitergeleitet. Ob es zu einer Anklage kommt oder nicht, wurde öffentlich nicht kommuniziert.

Es bleibt also spannend. Theoretisch zumindest. So wie es derzeit aussieht, braucht sich Werner Faymann allerdings nicht allzu sehr zu fürchten.

Das liegt an Tatsachen, die zwar nicht unbedingt nachvollziehbar sind. Aber es sind eben Tatsachen. Zum Beispiel jene: Zunächst war vorgesehen, dass das im Innenministerium angesiedelte Bundesamt für Korruptionsbekämpfung (BAK) nach Beweisen suchen und Zeugen einvernehmen sollte. Doch dann wurde plötzlich die Sache an die Staatsanwaltschaft übergeben: Sie hat also die Einvernahmen gemacht, das BAK durfte lediglich Beweismaterial zusammentragen. Warum? „Vermutlich, weil es in der Causa um prominente Namen geht“, wie ein in die Ermittlungen Involvierter sagt.

Kein Problem: Die zuständige Staatsanwältin Ursula Kropiunig legte sich ohnehin ordentlich ins Zeug. Ab Oktober wurde Ex-ÖBB-Chef Martin Huber drei Mal einvernommen. Sein ehemaliger Kollege, der seinerzeitige ÖBB-Personenverkehrsvorstand Stefan Wehinger, war zwei Mal dran – ein Mal Anfang September, das andere Mal Anfang Oktober. Weil er zuständig für das ÖBB-Werbebudget war.

Beide wurden ziemlich intensiv befragt, die Einvernahmen dauerten jeweils einen halben Tag. Beide sagten unter Wahrheitspflicht aus, dass sie seinerzeit vom Verkehrsministerium unter Druck gesetzt wurden, in bestimmten Medien generös zu inserieren. Beide sagten aus, dass ihnen mit Jobverlust gedroht worden sei.

Trotzdem – nach den Einvernahmen war der Staatsanwaltschaft klar: Das zu Protokoll Gegebene sei zwar moralisch höchst verwerflich. Aber strafrechtlich werde wohl nichts hängen bleiben. Weil alles schwer zu beweisen sei.

Möglicherweise hat diese Erkenntnis zu einer gewissen Demotivation in der Staatsanwaltschaft geführt. Tatsache ist: Den ähnlich merkwürdigen Vorkommnissen in der staatlichen Straßenbaugesellschaft Asfinag wurde erst gar nicht näher nachgegangen. Das führte zuletzt sogar zu dem Gerücht, dass der Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft lediglich die ÖBB-Inserate behandelt. Was der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Thomas Vecsey, dementiert: „Die Asfinag ist da natürlich auch dabei.“

Seltsam nur, dass keine der seinerzeit involvierten Personen in der Asfinag von der Justiz einvernommen wurde: Ex-Asfinag-Vorstand Christian Trattner nicht, detto sein Kollege Franz Lückler – wie beide der „Presse“ bestätigen. Auch der damalige Asfinag-Kommunikationschef Marc Zimmermann musste nicht aussagen.

Das ist deshalb eigenartig, weil die drei sicherlich Aufschlussreiches hätten erzählen können.

Anfang Oktober 2011 waren der „Presse“ interne Asfinag-Unterlagen aus dem Jahre 2007 zugespielt worden. Es waren Aktenvermerke, verfasst vom damaligen Kommunikationschef Zimmermann. Darin wurde etwa festgehalten, dass Zimmermann „Ansprechpartner für Medienkooperationen“ sei, „die das Kabinett von BM Faymann initiiert hat“. Faymann war damals erst seit einem halben Jahr Verkehrsminister.

Weitere, recht eindeutige Zitate aus den Aktenvermerken: „Folgende Kooperationen wurden seitens des Kabinetts von BM Faymann geschlossen“, oder „Freigabe der Texte erfolgt über das Kabinett.“ „Ansprechpartner“ dort seien Faymanns damalige Kabinettsmitarbeiter Thomas Landgraf und Marcin Kotlowski. Allerdings wurde vorsichtshalber auch festgehalten: „Die Fakturierung erfolgt über die Asfinag.“

Nach Erscheinen des „Presse“-Berichts zeigte sich das Bundesamt für Korruptionsbekämpfung sehr interessiert an Kopien der Aktenvermerke – sie wurden in der Folge auch abgeholt und der Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

Dort scheint man die Unterlagen freilich weniger brisant gefunden zu haben – jedenfalls wurden weder Zimmermann noch die damals betroffenen Asfinag-Vorstände dazu befragt. Es bestand also kein Interesse daran, die Authentizität der Unterlagen bestätigt zu bekommen. Oder von den Ex-Vorständen zu erfahren, dass sie sich gegen den Druck seitens des Verkehrsministeriums auflehnten – weil sie als Monopolisten keine Veranlassung sahen, Unsummen in Zeitungsinserate zu stecken. Und dass sie wenige Monate später ihre Jobs los waren. Die Inserate (vulgo: Medienkooperationen) wurden über den (SPÖ-nahen) Chef einer Asfinag-Tochter, Alois Schedl, abgewickelt. Schedl ist heute Asfinag-Vorstand.

Warum das fehlende Interesse der Ermittler? Die Antwort kann man sich nur ausmalen. Von der Staatsanwaltschaft Wien gibt es dazu jedenfalls keine Auskunft: „Ich habe über die einvernommenen Personen kein Detailwissen“, sagt Sprecher Vecsey. Wenigstens ist jetzt klar, wieso die Ermittlungen so rasch beendet werden konnten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.03.2012)

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182 Kommentare
42 2

Vecsey

Dieser Sprecher der Wiener Staatsanwaltschaft ist der Bruder eines tief roten SPÖ-Parteijournalisten, der wiederum zu der Rudas-Clique gehört....Nur über solche persönlichen Zusammenhänge im roten Wiener Milieu schreiben natürlich in "kollegialer Eintracht" die Medien nicht...

Antworten Gast: gast45
24.03.2012 21:49
6 1

Re: Vecsey

sozusagen der pelinka der staatsanwaltschaft :-)?

28 2

Zunächst war vorgesehen, dass das im Innenministerium angesiedelte Bundesamt für Korruptionsbekämpfung (BAK) nach Beweisen suchen und Zeugen einvernehmen sollte. Doch dann wurde plötzlich die Sache an die Staatsanwaltschaft übergeben:

hier lässt sich wohl der dringliche Verdacht finden und beweisen, dass die Sta ebenso wie Telekom und Asfinag auf Weisungen die Geigen spielen, wer angeklagt werden darf.

30 2

Armes Österreich

Dieses Bildchen oben, vom Dauergrinsenden, sagt mehr als 1000 Worte!


37 1

Früher galt mal der Spruch:

Vor Gericht und auf hoher See befindet man sich in Gottes Hand.

Nun, was das Rechtswesen betrifft befindet man sich mittlerweile eher im Würgegriff der Löwelstraße. Diese Narren sind drauf und dran, eine der elementarsten Säulen des Vertrauens in das Staatswesen blindlings zu zerstören. Und scheinbar kann sie niemand daran hindern.

Gast: Pensador
24.03.2012 12:42
3 0

Ist hoffentlich was herausgekommen?

Hoffentlich ist dabei mehr heraus gekommen, als beim Grasser nach 2 1/2 Jahren.

25 0

zum grausen dieses System


18 0

und zum Fürchten


16 0

Re: und zum Fürchten

wohl auch deshalb, da man davon ausgehen wird müssen das derartiges sich erneut ungestraft wiederholen wird; quasi also ein Freibrief ausgestellt worden ist.

Man kann nur hoffen das das Volk endlich all diese für sie selbst teuren Vorgänge endlich begreift, und bei kommenden Wahlen honorieren wird !

Wäre die VP in einer besseren Position, wäre heute und jetzt ! der Spruch von Molterer "es reicht" angebrachter denn je !

Re: und zum Fürchten

und zum kótzen

Gast: Trudpert
24.03.2012 12:03
31 0

Kranke Justiz

Man kann sich des Eindrucks kaum noch erwehren: Die Staatsanwaltschaft Wien macht, was die SPÖ wünscht (Causen Kampusch, Amon, Faymann, KHG,...), die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt macht, was die ÖVP wünscht (Tierschützerprozess), usw. usf.

Die Wiedereinführung des weisungsfreien Untersuchungsrichters wäre sicherlich ein Weg um aus diesem Schlamassel einer parteipolitisch gegängelten Justiz herauszufinden. Zugleich sollte man aber auch dafür sorgen, dass dieser auch wirklich unabhängig ist.

Die Justiz, die wir zurzeit haben, ist siech und eines Rechtsstaats nicht mehr würdig. Zumindest ist das mein subjektiver Eindruck.

Gast: Martin_S
24.03.2012 12:02
18 0

Aber

die "Oberste Staatsan wältin Wiens" laberte was von "Unabhängigkeit" und so.... Jaja, sieht man... natürlich ÜBERHAUPT nicht parteipolitisch gesteuert, die StA Wien....

10 0

Na net wird sie!

Na net, wird sie von der "Unabhängigkeit" der Wiener Staatsanwaltschaft sabbern! Schließlich müsste sie ansonst zugeben, was all zu offenkundig ist: Sie ist eine Politbehörde im übelsten Broda-Stil zu Zeiten des "Kronenzeitung"-Putschs ex 1966.
Dazu ist das Justizministerium ("weil es eine Frau sein muss") nunmehr bei der vierten (!!!) unfähigen Behördenchefin angekommen, wo die seit sich etablierenden Beamtenstrukturen aus den BSA-Lager aufwachsen konnten: Miklautsch (FPÖ) eine mittlere Landes-Verwaltungsjuristin von Haiders Gnaden, Berger (SPÖ), eine gehypte Ortner-Bandion (ÖVP) und jetzt die herzige Arbeitsrechtsprofessorin Karl haben einfach das Ministerium treiben lassen. Ein ÖVP-naher Rektor einer Uni war ob der Naivität entsetzt, als er nach einem längeren Gespräch bei der damaligen Wissenschaftsministerin Karl an seine Uni zurück kam. "Sehr lieb und g'scheit zum reden, aber unglaublich weltfremd in der Politik". Und diese Dame leitet ein sehr heikles Ministerium....
Die ÖVP hat sich das aber selbst zuzuschreiben! Denn sie stellt nun die zweite Ministerialversagerin nach einander - "weil es eine Frau werden muss"....

Es ist nichts faul..........

Österreich ist eine Oligarchie! Das heißt ,das Recht geht vom GELD aus!

Gast: Avalanche
24.03.2012 11:41
21 0

Hier bekommt der Spruch: die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen, eine völlig neue Bedeutung.


Wenn man sieht, wie Leute die 10 000 Euro genommen haben, von der versammelten Inseratengemeinschaft vorgeführt werden und daneben der, der Millionen verinseriert hat mit einer guten Presse wegkommt und von der Staatsanwaltschaft geschont wird - dann weiß man: du musst nur auf der richtigen Seite stehen. Dann stehst du immer im Leo.

Gast: HerrvonderInnerenStadt
24.03.2012 11:33
12 0

Zeitzeugen, zum Schweigen verurteilt

Etwas ist faul im Staate Österreich!

43 0

Wen wundert es noch?


Mich wundert es nicht, dass es zu keiner Anklage kommen wird...

Die SPÖ ist und bleibt der Totengräber der Natiion!

Gast: Sueton
24.03.2012 10:31
33 0

Alles im Griff!

Mein Gott, was haben wir uns da über das Würstchen Amon alteriert in den letzten Tagen!Und dann dieses Lehrstück in Sachen "rote Justiz"!
Die Unverfrorenheit der roten Wiener Staatsanwälte und ihrer Auftraggeber in der Löwelstraße ist wirklich bemerkenswert und erinnert an die seligen Zeiten von Otto F. Müller.

Gast: teut kämpfer
24.03.2012 10:27
3 21

ausgerechnet der

Zeuge Huber, wieviel Millionen hat der bei seinem
Grundstücksgeschäft mit der ÖBB in die eigene Tasche oder seiner Frau gesteckt ? Wieso läuft der eigentlich noch frei herum?ÖBB- Millionen an der Börse verzockt und mit fetter Abfindung ausgeschieden. Ein herausragenes Beispiel aus der Schüssel - Riege.

22 0

Re: ausgerechnet der

ihnen ist aber schon klar, dass der Huber in roten Gewässern fischt....

Antworten Antworten Gast: filia temporis
24.03.2012 14:22
1 2

in roten Gewässern...

schon vergessen: 'Wer wenn nicht er' und seine Wenderegierung hatten an den ÖBB Schaltstellen die roten Gfrieser um Draxler sofort und systematisch durch vorm Walde... & Co. ersetzt - sowie mit Reform Koryphäen wie Kukacka & Co. durch diverse Umstrukturierungen neu zu besetzende Schaltstellen geschaffen...

zur Erinnerung - siehe auch: Österreich neu regieren...
genüsslich den Jugendgerichtshof zerschlagen und dafür die Möglichkeit der Diversion für die feinen Herrn im Lombardclub schaffen...

usw. usf...

Antworten Antworten Gast: teut kämpfer
24.03.2012 13:26
1 2

Re: Re: ausgerechnet der

Ihnen ist aber anscheinend nicht klar,dass der Huber mit dem schwarzen Ticket an die ÖBB- Spitze gefahren ist.
Dass Ihr jetzt mit dem nichts mehr zu tun haben wollt, passt zu Euch. Da seid Ihr vergesslich.

wieso

sollte die Staatsanwaltschaft Wien, die bis in die Haarspitzen rot ist, denn gegen einen SPÖ-Kanzler und einen SPÖ-Staatssekretär ermitteln? Das ist aus parteipolitischer Sicht doch kontraproduktiv. Als zweites Sicherheitsnetz hat die SPÖ ja aber im Falle das Falles noch immer die verbündeten Medien von ORF über Österreich, Heute, Standard & Co., die Derartiges brav verschweigen.
In Macchiavelistik könnte die SPÖ der ÖVP noch Nachhilfe geben. Die hat das "Great Game" auf österreichisch nie so richtig verstanden.

Gast: Aufdecker
24.03.2012 09:59
27 0

Bravo!

Ich bin froh dass es Medien wie die Presse gibt die Dinge auf das Tapet bringen die augenscheinlich nicht glasklar sind. Vielen Dank für die kritische Berichterstattung! Weiter so, dann ist Österreich noch nicht ganz verloren!

23 0

Weil alles schwer zu beweisen sei.???

Ahhh, gehh???

Und damit das alles scön "unbeweisbar" bleibt wird vorischtshalber gleich dort nicht ermittelt, wo es eventuell solche Beweise geben könnte. Gleichzeitig wird gegen andere weiter ermittelt, wo man schon über Jahre, vielleicht bald Jahrzehnte, keine Beweise findet?

Der einzige Lichtblick, ich habe meine Wette, dass das alles möglichst schnell und unabhängig von den Tatsachen im Sand verlaufen wird, (leider) nicht verloren.

"zum Schweigen verurteilt!" - Das sind Methoden eines diktatorischen Systems ...


... genauso wie die Aufhebung der Gewaltentrennung!

- Justiz steht unter 100 % Einfluß von Rot/Schwarz/Blau

- Beamte als Executive, sitzen in der Legislative des Parlaments

- freie Wahlen sind nicht mehr möglich, da bald ein Drittel der Erwerbstätigen (besser Staatsgeldbezieher) direkt unter Staatseinfluß stehen und so gezwungen werden die Mafia Cosa Austriaca zu wählen - wenn nicht, droht man mit Jobverlust, Förderverlust, Privilegienverlust, ... und da diese abhängigen Minderleister genau Null Chance am echten Arbeitsmarkt mehr haben, haben wir Rot und Schwarz auf ewig als Mühlsteine um den Hals gehängt!

Armes vergewaltigtes Österreich!

4 0

Re: "zum Schweigen verurteilt!" - Das sind Methoden eines diktatorischen Systems ...

"Justiz steht unter 100 % Einfluß von Rot/Schwarz/Blau"

Wenn Blau einen Einfluß auf die Justiz hat, dann wohl auch die Grünen und das BZÖ!

Gast: Hans Berger
24.03.2012 09:32
26 0

Rotes Xindel mal Rote Justiz = "Sieben Millionen für den Werner, straffrei"

Aber bei zehntausend Euro Parteispende wird wegen "Geldwäsche" ermittelt! Und Kampagnisiert!

Der auf wundersame Weise verschwundene KURIER-Artikel beweist die systematische Unterwanderung der Justiz:

http://wikilegia.org/wiki/index.php?title=Rotfaerbung_der_Justiz

Re: Rotes Xindel mal Rote Justiz = "Sieben Millionen für den Werner, straffrei"

U.a.: In dem Protokoll des Treffens heißt es vielsagend: "Zu überlegen ist, wie sich die Partei (SPÖ) noch mehr als bisher (in die Justiz) einbringen kann."

Ich würde sagen, "noch mehr" geht eigentlich schon gar nicht mehr.

Wahrscheinlich sollte man auch an Stelle "Staatsanwaltschaft Wien" schon einen SP-Teilorganisationsnamen (Vorschlag: "SPÖ-Juristenbund") dafür verwenden?

"Staatsanwaltschaft Wien"

Im letzten Absatz steht die Lösung des Rätsels, das sich in den vorangehenden Absätzen aufgebaut hat.

niemals vergessen

niemals vergessen! wahltag ist zahltag

3 0

Re: jeder Tag ist Zahltag

jeder Tag ist für den österr Steuerzahler Zahltag.

Nur den Wahltag als Zahltag hinzustellen ist irreführend. Viele Leute gehen nicht mehr zur Wahl, weil sie glauben, dass Sie für die Stimmabgabe etwas zahlen müssen !!!

Re: niemals vergessen

bin schon auf Fischer gespannt dann

Re: niemals vergessen

bin dann am dr.fischer gespannt was der dann macht

Re: Re: bin schon auf Fischer gespannt ?

Wenn Sie den SPÖ-BP meinen, so ist spannende Erwartung nicht angebracht.

Gegen sein Schweigen zu SPÖ-Manipulationen sind ägyptische Mumien die reinsten Plaudertaschen.

Gast: Wiener
24.03.2012 08:55
25 0

Klar beendet die Justiz die Ermittlungen gegen ihre Genossen

Genosse Elsner tanzt ja auch schon wieder.

Gast: phj
24.03.2012 08:52
17 0


Antworten Gast: Alexander M.
24.03.2012 10:25
9 0

Re: Sehenswert: Faymann schmähstad

Danke für den Link, der Bericht ist wirklich sehenswert, im Rotfunk werden Tatsachen, wie immer negiert

Re: Re: Sehenswert: Faymann schmähstad

Leider nur zu wahr. Deutsche Sender haben zwar nicht sehr viel, aber dafür um so deutlicher darüber berichtet.

Meine Forderung des Tages:

AUFHEBUNG DER WEISUNGSGEBUNDENHEIT FÜR STAATSANWÄLTE; SOFORT!!!

Solange dies nicht geschieht wirds "die Richtigen" nie treffen...Alles nur Fassade!!! ;-)

23 0

Re: Meine Forderung des Tages:

Sorry, aber das würde gar nichts ändern. Die rote BSA(=Bund Sozialistischer Akademiker) Staatsanwaltschaft ermittelt ja aus eigenem Antrieb nicht ordentlich, da es einen Roten und noch dazu den Bundeskanzler betrifft. Mit der Weisungsbindung könnte die Justizministerin immerhin etwas tun, nur leider ist Fr. Karl auch eine komplette Vorgabe.
Am besten wäre das bis zur Strafprozessordnungsreform 2005 bewährte System mit den unabhängigen U-Richtern wieder einzuführen. Denn damals wurde meist noch wirklich ermittelt und nicht einäugig blind herumgestolpert und politisch agiert wie es die Staatsanwaltschaft Wien unter dem BSAler Pleischl macht.

Re: Meine Forderung des Tages:

Beim "nie" wird´s höchstwahrscheinlich bleiben. Es ist nämlich nicht sehr wahrscheinlich, dass man den Untersuchungsrichter grundlos abeschafft hat... ;-)

13 1

Mit unserer Dummheit überraschen wir noch die Politik

Wenn der ganze Dreck ans Licht kommt, und andernorts die Menschen schon in Scharen auf der Straße stehen würden, beginnen bei uns die poster einen Flameware, welche Partei mehr Dreck am Stecken hat, und welche sauber sei.

Ich glaube, hierzulande verdient das Volk es nicht anders.

3 0

Re: Mit unserer Dummheit überraschen wir noch die Politik

was kann das geblendete und verthumbte Volk dafür, dass Parteien sich ihre Gesetze richten dürfen ?

Über Faymann war bis zu seiner Wahl zum Kanzler (bewusst) nicht allzuviel bekannt, ausser das er bereits als Stadtrat in allen Bereichen versagte und den berühmten Kronenbrief veröffentlichen liess !

Dafür nun das bewusst verunbildete Volk auch dafür haftbar machen zu wollen, scheint doch sehr billig zu sein.

Re: Re: Mit unserer Dummheit überraschen wir noch die Politik

Die Dummheit besteht darin, immer wieder zu glauben, dass sich mit Wahlen etwas ändern würde.

Und mit Ihrer Aussage bestätigen Sie das auch irgendwie.

0 0

Re: Die Dummheit besteht darin, immer wieder zu glauben, dass sich mit Wahlen etwas ändern würde.

womit sonst kann (darf) sich das Volk denn noch wehren, als nun nur noch alle 5 Jahre (noch) wählen zu dürfen ?

Gäbe es die direkte Demokratie wie in der Schweiz, könnte es gar nicht derart weit kommen, weshalb besonders die beiden ehemaligen Grossparteien samt den Grünen ja auch, so sehr dagegen sind.

Und ich wunderte mich schon..

... warum gestern die Rudas die "Nebelgranate" mit der > Wiederaufnahme des Rechtsextremismus-Berichts < geworfen hat...

Jetzt ist alles klar...

Man muß kein Jurist sein, um zu erkennen, dass es sich um Vorteilsannahme handelt!
Und das fällt halt in den Überbegriff der Korruption!

Und wieder hat die Justiz versagt!

Re: Und ich wunderte mich schon..

Klar fällt das unter Korruption. Unter Freunden mögen zwar Vorteile freiwillig zugewendet werden, aber ab einer gewissen Entfernung wohl nur als Gegenleistung für irgendwas.

Also bitte,

der Amon ist der Schurke - und aus! Der hat schließlich ein paar Tausener ohne Beleg in der Buchhaltung. Wen interessieren da schon Millionen...

Und am Ende wird dann, lange nach dem Lächler, auch gegen den Amon eingestellt und alles ist wieder gut. Alles voraussehbar und wenn´s nicht so trauig wär´, wär´s fast lustig... ;-)

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ÖVP-Justizministerin

Die Staatsanwaltschaft untersteht der ÖVP-Justizministerin und die ÖVP ist in einer Koalition mit der SPÖ.
Würde der SPÖ-Bundeskanzler veruteilt werden (bis zur eventuellen Verurteilung gilt die "Unschuldsvermutung"), dann wäre das vermutlich das Ende der SPÖ-ÖVP Koalition.
Man darf gespannt sein, wie sie die liebe Frau ÖVP-Justizministerin entscheidet. Hoffentlich für den rechtsstaatlichen Weg. Das würde das Vertrauen in Justiz wieder stärken.

3 0

Re: Man darf gespannt sein, wie sie die liebe Frau ÖVP-Justizministerin entscheidet. Hoffentlich für den rechtsstaatlichen Weg.

Wohl gar nicht, denn das hätte sie falls gewollt, längst tun können.

Dies wäre aber wie Du richtigerweise bereits geschrieben hast das Aus der Koalition und freie Bahn für die Opposition, welche man ja sichtlich vermeiden will.