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SuperMarkt: Und wie reich sind Sie?

28.07.2012 | 17:17 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Eine Studie muss nicht stimmen, um großflächig zitiert zu werden. Die richtige "Message" reicht völlig. Wie jene, dass Reiche Billionen verstecken. Das Land ist auf das Kapital der Vermögenden angewiesen.

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Die Sache ist ja eigentlich gar nicht so schwer: Um die Massen für neue Reichensteuern zu begeistern, präsentiert man der Öffentlichkeit einfach eine überzeugende Studie, die von unverdächtiger Stelle verfasst wird und die gewünschte Botschaft transportiert. Wie zum Beispiel jene, die Anfang vergangener Woche vom britischen „Tax Justice Network“ veröffentlicht wurde. Sie deckte schonungslos auf, wie dreist die Superreichen dieses Planeten ihr Schwarzgeld vor der Steuer verstecken: 32 Billionen Dollar hätten die Reichsten der Reichen in Steueroasen geparkt, womit sie die Solidargemeinschaft um dringend benötigte Beiträge „schnalzen“.

Das Medienecho war überwältigend. Vom „Wall Street Journal“ über „NZZ“ und „Spiegel“ bis hin zu den kleinsten Provinzblättern haben alle das erschütternde Ergebnis aufgesogen wie ein vertrockneter Sommerboden den lang ersehnten Regenguss. Kein Wunder. Endlich, so möchte man sagen, wurden jene düsteren Vorahnungen, die das Volk seit Langem quälen, von „neutraler“ Stelle bestätigt: Die ohnehin immer reicher werdenden Reichen kriegen den Hals nicht voll und zahlen obendrein auch keine Steuern, während die Massen die Banken zu retten haben und unter der hohen Steuerlast zusammenbrechen.


Wer suchet, der findet. Dieses Bild ist ja auch nicht ganz falsch: Der Staat plündert die Erwerbstätigen über hohe Steuern und Abgaben aus – und es gibt tatsächlich Vermögende, die ihre Millionen am Fiskus vorbei in Steueroasen transferieren. Dieser Befund sollte die Vertreter der Medien aber nicht davon abhalten, sich die eine oder andere Skandalstudie doch etwas genauer anzusehen. Allein, dass der Autor ein „ehemaliger Chefökonom“ des renommierten Beratungsunternehmens McKinsey ist, wird als Gütesiegel ja wohl noch nicht reichen.

Wer also ein wenig blättert, wird mit interessanten Entdeckungen belohnt. Etwa jener, dass biedere Pensionsanwärter und die Besitzer kleiner Anteile an Investmentfonds plötzlich als Steuer hinterziehende Millionärsmonster geführt werden. Das angeblich so seriöse „Tax Justice Network“ hat nämlich sehr großzügig gerechnet und einfach die von nennenswerten Banken in „Steueroasen“ (wie Luxemburg) verwalteten Fondsvermögen addiert. Und damit auch Pensionsfonds eingerechnet, die einen Großteil dieser Portfolios stellen. Dass es sich dabei um mehrfach versteuertes Erwerbseinkommen kleiner Anleger handelt, das nun für eine Zusatzpension veranlagt wird und dessen Erträge in der Heimat dem Fiskus ganz brav gemeldet werden, wird ignoriert. Und schwuppdiwupp, schon wird aus „weißem“ (also versteuertem) jede Menge „schwarzes“ Geld.

Nun gibt es keinen Grund, Steuerhinterziehung zu verharmlosen. Es ist ein Massenphänomen, ebenso wie die Veranlagung von Geldern in Ländern mit niedrigen Steuern. Das betrifft Vermögende, kleine Investoren und jene, die am lautesten schreien. Wenn einmal das „rote“ Wien Kanalnetze und Straßenbahnen aus steuerlichen Gründen an US-Investoren „verleast“, der ÖGB eigenen Angaben zufolge 440 Millionen Euro in Stiftungen in Liechtenstein geparkt hatte, dann sagt das zweierlei: Die Gier nach hohen Renditen trägt alle politischen Farben – und das Investitionsklima in Österreich ist offensichtlich kein besonders mildes.


Teure Jagd mit Folgen. Das zu ändern, wäre einen Gedanken wert – statt den Volkszorn mit völlig überzogenen Studien anzuheizen und auf „Reichensteuern“ einzuschwören. Das Land ist nämlich auf Kapital angewiesen, vor allem auf jenes der Vermögenden. Die meisten von ihnen haben ihr Geld ja nicht auf den Cayman Islands versteckt oder in einem schmucken Yachthafen vor Anker liegen. Sondern in ihre eigenen Unternehmen investiert. Deshalb ist es möglicherweise nicht die allerschlaueste Idee, nun jene Wohlhabenden aus dem Land zu jagen, die noch hier sind. Das macht nämlich alle ärmer. Stattdessen würden alle davon profitieren, wenn mehr Reiche ihr Geld nach Österreich brächten und hier arbeiten ließen.

So einfach ist die Sache dann eben doch wieder nicht.

franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.07.2012)

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175 Kommentare
 
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das konnte der schellhorn ja nicht auf sich sitzen lassen ....

daß die reichen, die banken, die steueroasen an unserem untergang schuld sein sollen - nein das muß schon der einfache kleine mann sein.

und experte schellhorn weiß ja besser wie ein ehemaliger chefökonom von mckinsey geschätze milliarden zu berechnen, die in fonds in luxemburg liegen.

ein schreiberling der presse ist solchen ökonomen sicher haushoch überlegen - wenn man franz heißt ist das noch ein weiteres argument für totalen neoliberal nonsens.

Schlusskommentar

Nachdem alle Poster ihre Kommentare los geworden sind, besonders die, die als ideologisch unterlegt zu werten sind, sollten die folgende Betrachtung genau lesen. Die Financial Times hat gestern (FTfm) die Zahlen der in Europa ansässigen Investmentfonds veröffentlicht. Von dem Volumen Asset under Management in der Höhe von 8.3 Bio. werden Veranlagungen in der Höhe von 69% für institutionelle Anleger gemananegt, das heißt für Pensionsfonds und Versicherer. Die werden alle steuerlich erfasst. Von den nach TJN erfassten Fonds in Steueroasen (Luxemburg, ein Viertel 2.2 Bio. und Schweiz 290 Mrd.) können nicht einmal 900 Mrd. den nicht registrierten Fonds zugerechnet werden. Aber gut wir machen das. Rechnet man im derzeitigen Marktumfeld eine Rendite von durchschnittlich 3% wie TJN werden 27 Mrd. hinterzogen. Viel zu viel völlig zu Unrecht und verfolgenswert. Aber der Steuerausfall ist für alle europäischen Staaten rd. 7 Mrd. auch völlig zu viel und alle Fahnder sollen sich den Hinterziehern auf die Fersen heften. Aber die Zahlen zeigen nur wie richtig die Aussagen des Autors waren und weder mit neoliberal, noch mit Hajek etwas zu tun haben. Die ideologisch einseitig orientierten wollen sich ja das Steuergut aller Staaten unter den Nagel reissen, wenn sie etwa die Familien Porsche und Piech mit einer Vermögensteuer in Österreich belegen wollen, obwohl deren Vermögen zu 90 im Ausland gelegen ist. Richtige Fiskalimperialisten sind das. Es zeigt auch wie falsch TJN liegt.

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Re: Schlusskommentar

Darum ist dei schlauere Variante auch das Umlagesystem.Dies hat aber der "Finanzmarkt"prächtig zerstört.Der hat auch den Wiener Hedonisten(häupel und Unbedarft) das tödliche crossborderverlustgeschäft eingeredet.Ihr Finanzversteher seits das absolute Gräuel wieder der Menschlichkeit.@Randanmerkung.Wir sind ALLE ideologisch,Gut auch so,das sind ja unsere Überzeugungen.Ich sag Ihnen (Dir)es gibt millionen Alternativen.

Gast: Held der Arbeit
30.07.2012 11:24
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nicht verstanden

Herr Schellhorn, Sie haben das Grundkonzept des Sozialismus nicht verstanden. Sozialismus will alle gleich machen. Da man aber nicht alle gleich reich machen kann, muss man alle gleich arm machen, was in Österreich über möglichst hohe Einkommenssteuern schon sehr erflogreich praktiziert wird. Wenn sich dann aber doch ein paar unverbesserliche nicht dem sozialistischen Armutsgebot unterwerfen wollen, dann muss ich denen halt das erworbene Vermögen auch noch unter dem Hintern wegbesteuern oder sie aus dem Land jagen. Wenn das auch nicht funktioniert, kann man nur noch den gerechten Volxzorn entfachen und dies miesen Volxschädlinge mit Gewalt um ihr Vermögen bringen (die sozialistische Rhetorik hat da ja schon einge Anklänge).

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sie kennen sich offensichtlich besser aus als ich

ich meine das nicht zynisch.aber verzerrt der aufgedeckte makel das gesamtbild so sehr,dass man es als falsch u.irrefürend bezeichnen muss?

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es sind also die kleinen sparer

die den staat hintergehen.solche lauser!

Re: es sind also die kleinen sparer

Das wurde nicht gesagt. Es wurde nur gesagt, dass viele Fonds, die nach luxemburgischen Recht errichtet wurden, auch in den jeweiligen Sitzstaaten der Sparer registriert sind und daher dort der Steuerpflicht unterliegen. Das gilt auch für Mutuals, die auf den Caymans ihren Sitz haben und in den USA zum Kapitalverkehr zugelassen sind. Blöd nur die Zahl "Money under Management" der Banken zusammen zu rechnen und kein richtiges Gesamtbild abzugeben ist unseriös und dient nur der Falschinformation. Der Komentar bestreitet ja nicht, dass es Hinterziehungen gibt. Rückt aber zu recht, dass in Europa und den USA große Volumen der in den Oasen unter "money under management" ausgewiesenen Volumen steuerlich erfaßt sind. Das passt wohl der großen Horde der Erstzeilenleser nicht, die an die Expertise von TJN glauben und nicht wahr haben wollen, dass diese Herren und sehr wenigen Damen dort auch nur agieren, wie die Propagandisten absolut ansprüchiger Systeme.

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Re: Re: es sind also die kleinen sparer

@Randanmerkung
bedient sich der Falschinformation par excellence.Hinz und Kunz haben null Ahnung was mit ihrem Geld passiert und sind deswegen absolut nicht verantwortlich.
Schellhorn kennt auch nicht den Unterschied zwischen Investor und Investor.Da ist die Gruppe der Androsch,Petrik,Kovats,Al Jaber,Benkö undsofort,die nur Geld investieren um es toll zu vermehren,dabei Firmen filetieren und Beschäftigte entlassen und sich einen Schas um Volkswirtschaftliche Belange kümmern.Hauptsache die Kohle wird mehr.Dann gibt es die GRÜNDERINVESTOREN die etwas produzieren wollen und zu diesen Zweck WERKSTÄTTEN bauen und Arbeitsplätze und Steuereinnahmen lukrieren.Die werden immer weniger u8nd Schellhorn meint diese Gruppe gar nicht.Der Russische Buzinessman ist sein Messias und Heilbringer.
Jetzt sagt ja schon JÖRG ASSMUSSEN von der EZB das die DEREGULIERUNG aller Bereiche Unsinn war(Nachzulesem im Sterninterview)Nur Schellhorn und die Hajekbrüder mauern.

Re: Re: Re: es sind also die kleinen sparer

Hehuda, das wurde auch nicht gesagt, ob Hinz oder Kunz was wissen. ist ja egal. Aber wenn die Herrschaften einen registrierten (weissen) Fonds von Pictet kaufen, dann hockt der Fond zwar in der Schweiz (Steueroase) aber er ist in Österreich zu verteuern. kapiert? Es geht darum, dass viele Fonds in den Staaten, in denen sie zum Kapitalverkehr zugelassen sind registriert sind und daher ganz normal steuerpflichtig. Wer mit bestimmten Dingen nicht vertraut ist, kann zwar immer etwas sagen, aber das bleibt halt im Bereich der Meinungsfreiheit, ein höchstes Gut, das von Wissen und Recherche befreit. Und was die Dergulierung angeht, betrifft dies die Banken, die halt wieder in den Käfig von Trennbankensysteme zurück müssen, das allerdings völlig zu Recht.

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Re: Re: Re: Re: es sind also die kleinen sparer

Es geht um Leben kapieren.Und Sie sind da nicht sehr fit.Bei den Banken sehen Sies aber schon realistischer.
Außerdem gibt(sollte)es ein Orientierungswissen(@Dürr)geben daß Auswüchse der Einzelinteressen verhindert.Sie sollten doch mal zur
Kenntniss nehmen das das größte Übel in den deregulierten "Finanzmärkten" seinen Ausgangspunkt hat.Und SIE!recherschieren mal in 3000 Seiten Umwidmungsrecht.Viel Spaß dabei.
Stichwort:UNILEVER.

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Re: Re: Re: Re: es sind also die kleinen sparer

Trara didelidum.Mehr ist Ihre Replik nicht.

Gast: almöhi
29.07.2012 20:44
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ach, er barmt sich

schon wieder um die Reichen, er hat halt den grossen Durchblick.

Re: ach, er barmt sich

frei nach dem Motto, was nicht sein darf..?

Gast: anderer
29.07.2012 18:52
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Zahl der Vermögenden im Westen sinkt

Der Staat sollte sich mit dem Schröpfen der Vermögenden beeilen.

Es heißt zwar immer, die Reichen werden reicher und die Armen ärmer. Bei uns im Westen werden beide ärmer.

Neue Vermögen entstehen nur noch in Asien. Wenn die Zahl der Reichen weltweit noch ansteigt, dann sind diese Neureichen in Entwicklungsländern zu Hause.


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Re: Zahl der Vermögenden im Westen sinkt

Sehr richtig!

Es findet ein gigantischer Vermögenstransfer vom Westen in Richtung Osten und teilweise auch Südamerika statt.
Die Vermögenden im Westen sollten sich wirklich Gedanken machen. Einerseits gibt es massive Begehrlichkeiten der Pleiteregierungen und andererseits gibt es kein reales wirtschafltiches Wachstum mehr.

Gast: yamo
29.07.2012 15:06
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Das Kapital der Vermögenden anzapfen

geht auf drei Wegen:
- via Staat einheben und verteilen lassen
- privat stehlen
- eine Unternehmung gründen und Investoren anwerben

Letzteres erfordert allerdings eine gewisse Risikobereitschaft der "Geldanleger". Wenn die nicht gegeben ist, bleibt eben nur Option 1 (die 2te ist verboten).

Re: Das Kapital der Vermögenden anzapfen

Richtig! Denn um fremdes Geld zu verbraten, braucht es keine Risikobereitschaft.

Famos!

Kleines Problem dabei: Wie konfisziert man Vermögen, das ausländische Investoren, darunter auch Staatsfonds etwa der VR China, unseren gierenden Fremdkapital-Junkies nicht mehr zur Verfügung stellen wollen?

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Wenn es auch die Roten machen, dann ist es OK?

Also diese Argumentation ist das letzte was ich je gehört habe, nämlich: "Wenn es alle machen, dann ist es OK!"
Es geht mir nicht darum die reichen primär zu neppen, ich versuche den Damen und Herren hier klar zu machen, dass Realwirtschaft für die Zukunft alles ist und reines Finanzkapital gar nichts ist. Weil wenn die Realwirtschaft komplett danieder liegt, dann wandert das grosse Finanzkapital einfach ab, der Mittelstand wird enteignet und wir sind am Sand. OK?

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Re: Wenn es auch die Roten machen, dann ist es OK?

Du hast soviel grün nur bekommen weil die Neoliberalen dich nicht verstanden haben.von mir gibts auch grün.

Antworten Gast: onkel dagobert
29.07.2012 15:25
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Einspruch, Euer Ehren! Der Mittelstand wird schon viel früher enteignet werden

Noch nichts von der Zwangsanleihe von Privatvermögen ab € 250 000,-- gehört?
Ach ja, darauf hinzuweisen hat Schewllhorn vergessen. Derartige Nepochanten sind eben nicht seine Klientel.

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Re: Einspruch, Euer Ehren! Der Mittelstand wird schon viel früher enteignet werden

Leute mit Vermögen von etwas über eur 250.000 sind aber auch wirklich nicht reich, oder?

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Re: Re: Einspruch, Euer Ehren! Der Mittelstand wird schon viel früher enteignet werden

nein.erst über 10mille € ist wer reich

Gast: Geld arbeitet nicht
29.07.2012 14:31
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Geld arbeitet nicht

"Stattdessen würden alle davon profitieren, wenn mehr Reiche ihr Geld nach Österreich brächten und hier arbeiten ließen."

Alle arbeiten also fürs Geld der Reichen. So wirtschaftsliberal kann man gar nicht sein, dass die Wahrheit nicht doch am Ende (im letzten Satz) siegt.

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Re: Geld arbeitet nicht

Chapeau!

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der kleine franzi erklärt uns die wirtschaft ...

a la: geht's den reichen gut, geht's auch den armen besser.

oder: ohne vermögende fehlt der wirtschaft das kapital.

uch, hat wohl volkswirtschaft studiert? oder ...

Gast: player
29.07.2012 13:22
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der wuchernde Staat braucht wieder mal Geld, die Reichen sollen zahlen

Ganz ohne Staat geht es nicht. Es wäre wie ein Fussballspiel ohne Schiedsrichter.

Es geht aber um die richtige Größe. Laut Marc Faber liegt die ideale Höhe der Staatsquote (von internat. unabhängigen!! Experten berechnet) bei 17%.

Mit 52% liegt die Staatsquote aber bei uns 3 mal so hoch. Das ist aber noch immer nicht genug. Statt sich zurückzunehmen, wuchert der Staat wie ein Krebsgeschwür immer weiter, bis der ganze Organismus zerstört ist.

Pfeifen allein reicht dem Schiedsrichter längst nicht mehr. Er spielt nun selber mit. Ändert während des Spiels die Regeln, natürlich zu seinen Gunsten und richtet als Falschspieler ein Chaos an. Wir erleben es gerade.


 
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