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SuperMarkt: Europas Glühbirnen-Glückseligkeit

01.09.2012 | 18:15 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Auch 300 Jahre nach Beginn der Aufklärung leuchtet hierzulande noch immer die Obrigkeit den Menschen den Weg. Überraschend am Glühbirnenverbot ist, dass sich hierzulande so viele darüber aufregen.

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Mit dem gestrigen Samstag hat Europa einen riesigen Schritt in eine grünere Zukunft gesetzt. EU-Beamte haben nämlich das Wochenende dazu genutzt, die letzten Glühbirnen aus den Regalen europäischer Geschäfte zu räumen. Die bis dato tadellos arbeitende Lichtquelle sei schlicht zu ineffizient – nur fünf Prozent der eingesetzten Energie werde genutzt, der Rest mache sich in Form warmer Luft aus dem Staub. Aus Sicht der Brüsseler Behörden ein schweres Vergehen an Mutter Erde, das nicht länger hinzunehmen sei. Weshalb Herstellung und Einfuhr des traditionellen Lichtspenders ab sofort untersagt sind.

Künftig wird mit der neuen Energiesparlampe in Europa auch nur mehr eine Lichtquelle zugelassen sein – eine Art Service der Kommission an den Verbrauchern, die mit der Auswahl des passenden Leuchtkörpers offensichtlich heillos überfordert sind. Umweltschützer atmen auf, während Chemiker vor hochgiftigem Quecksilber warnen, das frei wird, wenn die neuen Wunderdinger zu Bruch gehen. Man kann eben nicht alles haben.

Kopfzerbrechen bereitet den Ordnungshütern aber nicht nur das artgerechte Ausleuchten privater Räume. Geht es nach Umweltkommissar Janez Potočnik, wird auch bald der Einsatz von Plastiksackerln untersagt. Damit ist die Arbeit aber noch lange nicht getan: Um den Wasserverbrauch einzudämmen, werden weniger durchlässige Duschköpfe angedacht, Staubsauger sollen auf Geheiß der Gesetzgeber mehr Dreck schlucken – und in Städten soll gemeinschaftsweit nicht mehr schneller als 30 Kilometer pro Stunde gefahren werden dürfen.

Fleißig gearbeitet wird auch an neuen Warnhinweisen für Zigarettenpackungen. Schon bald sollen auf den Schachteln nur noch Ablichtungen von Raucherbeinen und zerstörten Lungen zu sehen sein. Höchste Zeit! Schließlich dürfte noch nicht jedem Raucher bekannt sein, dass der Konsum von Tabakwaren kein Waldspaziergang ist. Man kann von Glück reden, dass die Menschen in öffentlichen Bädern noch in praller Sonne liegen dürfen!

Überraschend an den geplanten Lebenshilfen ist, dass sich die Österreicher gerne über sie alterieren. In einem Land, dessen Bürger zu Beginn des dritten Jahrtausends noch vom Staat einer Interessenvertretung zwangszugewiesen werden, dürfte es kein Aufreger sein, wenn die Obrigkeit für sie auch noch die ideale Lichtquelle aussucht. Schließlich nimmt der österreichische Gesetzgeber seinen Souverän in jeder Lebenslage gern an der Hand. Er schützt sein Volk davor, den falschen Strom durch die TV-Geräte zu jagen, indem er festlegt, wie viel Ökostrom die Verbraucher zu konsumieren haben. Über den staatlich geregelten Anteil von Biosprit wird sichergestellt, dass ökologisch verantwortungsvoller Treibstoff verbrannt wird – statt die vom Markt angebotenen sparsamen Motoren von der Steuer zu befreien.


Unselbstständige Selbstständige. Während die Unternehmer in allen Industrieländern der Welt selbst entscheiden, wann sie ihre Geschäfte öffnen, bekommen die österreichischen Gewerbetreibenden Hilfe von oben. Dieses Schicksal teilen sie mit ihrer Kundschaft, die aus Sicht des Gesetzgebers noch nicht mitbekommen hat, am Sonntag keinen Bedarf an Lebensmitteln zu haben. Der besorgte Staat füllt diese Wissenslücke mit einem der strengsten Ladenschlussgesetze, die es weltweit zu bestaunen gibt.

Warum unselbstständig Erwerbstätige zu recht unselbstständig Erwerbstätige genannt werden, zeigt sich hierzulande auch daran, dass der Staat immer noch am besten weiß, wie das von den Arbeitnehmern erwirtschaftete Geld zu verwenden ist. Die öffentliche Hand beschlagnahmt nicht nur die Hälfte der Arbeitseinkommen, sie sorgt auch dafür, dass die Erwerbstätigen ihr Geld für den Urlaub nicht vorzeitig im Wirtshaus versaufen. Und dafür, dass die Weihnachtsgeschenke der Kinder nicht der Spielhölle zum Opfer fallen. Werden in aller Welt „nur“ zwölf Gehälter gezahlt, sind es hierzulande 14. Die Arbeitgeber werden genötigt, ihren Beschäftigten einen Teil ihres Lohnes bis kurz vor Sommerbeginn vorzuenthalten, und einen erst im Dezember auszuzahlen.

Nicht reif scheinen Österreichs Arbeitnehmer auch für die nicht ganz unwichtige Information zu sein, wie hoch ihre Arbeitseinkommen tatsächlich sind, weshalb die Abgaben der Arbeitgeber auf den Lohnzetteln großzügig verschwiegen werden. Vermutlich um die Beschäftigten vor dem Schrecken zu bewahren, dass die zwischen echtem Brutto und Netto klaffende Lücke bereits beängstigend groß geworden ist. Dazu passt, dass die Arbeitnehmer ihre Steuern und Sozialabgaben nicht selbst abführen, diese Aufgabe hat der Staat längst den Arbeitgebern umgehängt. Womit die Beschäftigten nie mit jenem Steuergeld in Berührung kommen, das sie abzuführen haben. Und so im Glauben belassen werden, dass der Arbeitgeber schlecht zahlt – und nicht der aufgeblähte Staatsapparat zu viel Geld von ihnen nimmt.


Im Irrgarten des Lebens. Um den ohnehin schwer geplagten Menschen weitere Scherereien zu ersparen, müssen sie hierzulande auch nicht lange nach der passenden Krankenkasse suchen. Auch hier werden sie zwangszugeteilt. Damit verhindert die öffentliche Hand, dass die mit hohen Sozialabgaben beladenen Arbeitnehmer chronisch defizitären Anbietern (wie der Wiener Gebietskrankenkasse) den Rücken kehren, um ihr Geld besser wirtschaftenden Kassen anzuvertrauen. Der damit einhergehende Wettbewerb innerhalb des Systems würde zwar alle Anbieter zu erhöhter Effizienz zwingen und damit die Gesundheitsausgaben senken – aber das würde den sozialen Frieden im staatlichen Kassenwesen empfindlich stören.

Auch 300 Jahre nach Beginn der Aufklärung leuchtet hierzulande noch immer die Obrigkeit den Menschen den Weg. Neuerdings eben mit dem ökologisch adäquaten Leuchtgerät.



franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.09.2012)

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101 Kommentare
 
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Gast: Thombo
04.09.2012 16:02
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Einfach falsch und populistisch

Die "öffentliche Hand" sorgt sicher nicht dafür, dass 13. und 14. Löhne und Gehälter ausbezahlt werden. Dies ist ein Ergebnis der Kollektivvertrags Verhandlungen. Es gibt KEIN gesetzliches Weihnachts- und Urlaubsgeld. Tatsächlich finden sich in Österreich Branchen die, aufgrund fehlender Organisation, keine Sonderzahlungen bekommen. Der Rest des Artikels ist wie gewohnt antisolidarisch, antieuropäisch und keines Wegs elitär, denn unzählige Web Foren sind voll von Frust und Geringschätzung für den erreichten Wohlstand und den sozialen Frieden in unserem Land.

Schöne neue EU-Welt

Nachstehende Glosse ist zwar als Satire gedacht, derartige Kontrollphantasien spucken aber wahrscheinlich schon im Kopf des Energiekommissars herum....

http://derstandard.at/1345165920916/Leuchtmittelkontrolle-ein-Albtraum

Wie immer sehr richtig Hr. Schellhorn!

Jeder, der sich mal selbständig gemacht hat, weiß, dass die hohen Steuern und staatliche Überregulierung die Wirtschaft kaputt machen.

Hr. Schellhorn hat es wieder perfekt auf den Punkt gebracht.

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Die EU ist ja doch gut!

Hr. Schellhorn, so recht Sie im Prinzip haben – insbesondere das TV als Lebenshilfe ist erbärmlich – so falsch liegen Sie in der Kritik der Energiesparlampen.

Nicht Brüssel hat etwas entschieden oder gar erfunden. Es waren die Umweltminister, die sich von den Grünen, die europaweit nach Energiesparen schreien, in die Falle locken haben lassen. Die Kommission kann den gefaßten Beschluß der Minister nur mehr umsetzen. Auf diese Weise ist das Glühlampenverbot entstanden. Das EU-Parlament stimmte zu.

Die Bürger aber haben das Glühlampenverbot nicht gutgeheißen. Sie beanstandeten den Quecksilbergehalt der Lampen und das „harte Licht“. Zu Recht, wie wir wissen.

Nur, die ach so bösen Konzerne haben prompt reagiert. Sie forcierten die Entwicklung der Leuchtdioden, vulgo LED.

Die LEDs enthalten kein Quecksilber und man hat es in der Hand “weiches Licht“ mit diesen Dioden zu produzieren. Und, die LEDs haben eine noch höhere Lebensdauer als die Energiesparlampen. Sie kosten zwar auch mehr, aber die Kosten pro Jahr Lebensdauer sind erheblich niedriger als die der Glühlampen und der Energiesparlampen.

Noch eins, die LEDs kann man auch in konventionelle Glaskolben verpacken, sodaß etwa Luster, die Kerzenlampen verlangen, diese auch mit LEDs bekommen können.

Also, genau betrachtet, ist die anfänglich berechtigte Kritik an der Entscheidung der Umweltminister inzwischen obsolet. Die Industrie hat perfekt reagiert.

Vielleicht sollten Sie das auch betrachten und darstellen.

Die EU ist ja doch gut!

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Re: Die EU ist ja doch gut!

Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber die LEDs sollen nach 2000 Leuchtstunden auf 1/6 der Helligkeit - also sehr signifikant - dunkler werden. Mit der Langlebigkeit dürfte es also in der Praxis zumindest derzeit noch nicht weit her sein.

Sofern das zutrifft und systembedingt sein sollte - also auch nicht weiterzuentwickeln ist -, wäre das leider auch keine Lösung. Das Licht von LEDs finde ich allerdings - subjektiv - sehr angenehm im Vergleich zu dem dünnen, grellen Licht von Quecksilberdampflampen.

übrigens: apropos Vorschriften

das CSU-regierte Bayern ist auch kreativ, was unsinnige Vorschriften betrifft:

Dort dürfen nach 20 Uhr nur mehr Autofahrer in Tankstellenshops einkaufen, Radfahrer oder Fußgänger nicht. Kontrollieren darf das die Polizei.

Anders gesagt: wer mit dem Auto kommt, darf sich mit hochprozentigen Alkoholika eindecken, ein Fußgänger kriegt nicht mal Mineralwasser.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/naechtlicher-verkauf-an-tankstellen-alkohol-nur-fuer-autofahrer-1.1451551


Gast: *** Mark Poller ***
02.09.2012 20:04
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DANKE! DANKE! DANKE!

Ein Standard-Werk über den "neoliberalen" Irrsinnin Österreich und Europa!

Hinzuzufügen wäre vielleicht noch, dass die österreichische Realverfassung mittels unnötiger Bundesländerpolitiker und dem verfassungsverankerten Kammerunwesen dafür sorgt, dass IMMER die gleiche Regierung herauskommt, egal was gewählt wird: ROT-SCHWARZ!

Und zwar ganz egal wie Erbärmlich oder Bildungsfern der Kanzlerkandidat ist.

Gast: Marsmensch
02.09.2012 20:04
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Also der Staat hat schon auch die Aufgabe ihre Bürger zu schützen. Vor den Gefahren die andere Bürger verursachen und oft auch vor der eigenen Dummheit mit der sich mancher selber in Gefahr bringt. Wo der Hausverstand oft scheitert oder falsch liegt, muss der Staat einspringen, wird ja auch massiv vom Staat erwartet.

Gast: Mondgeist
02.09.2012 19:56
0 0

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Also diese Energiesparlampen sind eigentlich moderne Leuchtstofflampen, und diese hatten schon immer Quecksilber drin. Außerhalb des Wohnbereiches gab es Leuchtstofflampen seit Jahrzehnten, im Wohnbereich waren sie zu hässlich und benötigten viel Platz für notwendige Zusatzbauteile, die irgendwo auch versteckt werden mussten. Warum Leuchtstofflampen, weil sie weniger elektrische Energie zum leuchten brauchen, deshalb wurden sie schon sehr lange außerhalb des Wohnbereiches verwendet. Nun hat man es geschafft die notwendigen Bauteile in den Sockel der Lampe zu integrieren und die kunstvollen Glaswendeln zu bauen, die Leuchtstofflampe zu einem gordischen Knoten zu verwandeln.

Mein Kommentar

zum Lohnzettel: Wo steht, dass der Arbeitgeber nicht angeben darf, was der Mitarbeiter insgesamt (einschl. Arbeitgeberkosten) kostet? Auf meinem stehts.

Ob eine freie Krankenkassenwahl wirklich billiger wäre? Der Werbeaufwand wäre enorm (siehe Werbung der Privatversicherungen). Personalkosten wären vielleicht geringer, aber dafür halt der Sachaufwand höher (aber damit hat man eh generell weniger Probleme, Stichwort Personalkosten als Sachkosten über Leiharbeit verstecken). Besser wäre ein einheitliche Krankenkasse mit schlankerer Verwaltung und einheitlichen Leistungen und Beiträgen für alle. Wer mehr will, kann sich eh privat versichern.

Beim Thema Glühbirne stimme ich dem Autor zu, eigentlich sollten kaputte Energiesparlampen an die Postanschrift der EU-Kommission verschickt werden. Die uns das eingebrockt haben, sollen die Entsorgung auch auslöffeln.

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Guter Artikel.

Vermutlich aus Misstrauen ändert der Ökofreak seine Meinung sobald die Obrigkeit sie übernimmt.
Irre gibts überall. Noch vor Jahren waren die Biolampen der Renner der Ökoszene. Nun pudeln sich Wichtigtuer auf wegen dem bisschen Quecksilber. Diesel zu tanken war Öko, die Zukunft waren Ethanol Methanol und BioButanol. Ich habe gern Grün gewählt und hinter meinem Citroën BX roch es nach Fritierfett.
Heute ist das alles nimmer cool. Sind die Grünen gar gescheiter geworden? Nein. offenbar sollen wir wieder Erdöl verbraten . Wenn Öl und Gas zuende dann brauchen wir wieder Steinkohle und wenn die gar ist oder zu viel CO2 in der Luft dann braucht man doch wieder Atomstrom für Elektroautos. Bleiben wir doch bei Energiesparlampen und Fett im Tank. Die Grünen schaffen ihre eigenen Ideen und sich selbst ab. Vor kurzem waren alle zu fett und jetzt beklagt man sich dass die Nahrungsmittel zu teuer werden. Herr lass Hirn vom Himmel regnen und verschone Unschuldige vor Schauprozessen.
Früher bekam man im tolle Chemikalien zum Putzen oder Bleichen, heute ist alles ein Drogenausgangsstoff oder krebserregend. Ein Liter Methanol für deinen RC Car? Ein entmündigendes Theater bei der Apotheke. Dabei ist der Holzgeist natürlich im Holz drinnen. Kein Wunder wenn eine Armee von Wissenschaftlern für einen Versuchstiereholocaust bezahlt wird. Enough research will Support whatever Theory. Ah ja die Windräder werdens auch wieder abschaffen weil die armen Greifvögel darin guillotiniert werden.

10 0

Abgabestelle für kapute Sparlampen

Der Portier des EU-Hauses in der Wipplingerstrasse nimmt ab sofort alle kaputten Energiesparlampen entgegen.

bevormundung

hier geht es nicht um eine technik oder energiefrage, sondern nur darum ob wir uns weiter bevormunden lassen wollen.

Gast: yamo
02.09.2012 15:06
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Über Mindeststandards vs. Wahlfreiheit könnte man gut diskutieren

aber bitte doch nicht so: "Künftig wird mit der neuen Energiesparlampe in Europa auch nur mehr eine Lichtquelle zugelassen sein". Wo stammt denn diese Info her, von einer Anti-EU-Propagandaseite?

In Wirklichkeit gibt's Effizienz-Untergrenzen, die Glühbirnen erfüllen diese nicht, aber verschiedene andere Leuchtmittel schon. Halogenlampen und LEDs, zum Beispiel.

Antworten Gast: yamo
02.09.2012 17:08
2 4

Re: Über Mindeststandards vs. Wahlfreiheit könnte man gut diskutieren

Ein sachlich richtiges Posting wird abgestraft, die dümmsten Jubelpostings bekommen viel Zuspruch. Das Niveau hier ist so tief, wie man es sonst nur anderen Zeitungen zuschreibt.

Re: Re: Über Mindeststandards vs. Wahlfreiheit könnte man gut diskutieren

kein grund zum jammern, hier schreiben und bewerten menschen, die die wahlfreiheit haben möchten, das richtige zu tun, ohne aus brüssel gezwungen zu werden, oder auch eben nicht.

Antworten Antworten Gast: Tromsöer
02.09.2012 17:36
3 0

Re: Re: Über Mindeststandards vs. Wahlfreiheit könnte man gut diskutieren

Sie meinen also zu wissen, dass Ihr eigenes Posting "sachlich richtig" wäre.

Ihrem Posting kann man klar entgegenhalten, was bereits unmittelbar unterhalb "MdeLind" geschrieben hat, von wegen sparsam.

Antworten Antworten Antworten Gast: yamo
02.09.2012 19:52
1 0

Re: Re: Re: Über Mindeststandards vs. Wahlfreiheit könnte man gut diskutieren

Wenn Sie mein Posting gelesen und verstanden hätten, wären Sie sicher auch der Meinung dass das Niveau hier viel zu tief ist. Aber es passt gut dazu dass niemand auf Korrektheit der Informationen achtet. Es egal. Hauptsache Drama. Griechenland, wir kommen!

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Ich habe Glühbirnen von 40 bis 200 W...

...bis an mein Lebensende gehortet. MIR wird die EU nicht voschreiben, was ich da verwende und schon gar nicht wird man mich zwingen, quecksilberhaltige "Energiesparlampen", die alles andere als sparsam sind, zu verwenden.

9 18

Herr Schellhorn,

Ihre Befindlichkeitsergüsse nähern sich inhaltlich wie stilistisch einem klaren Mittelschul- Unterstufenniveau.

Und glauben Sie mir, mitunter wäre ein Blick über den österreichischen Tellerrand hilfreich, ebenso wie das Hinterfragen warum manche EU-Vorschriften überhaupt entstehen....

Und nicht die Sorge um Mutter Gaia hat die EU bewegt, diese ineffizienten Glühbirnen zu verbieten, sondern die Sorge, daß die vielen vielen Tonnen veralteter Leuchtstoffsparlampen, die vorproduziert in den Lagern der drei großen europäischen Hersteller lagen, nach dem endgültigen Marktdurchbruch der LED nicht mehr verkaufbar sein würden.

Aber gell, Herr Schellhorn, der freie Markt und das Christkind regeln das alles und haben immer recht.

´Der Staat hat uns doch immer an der Hand genommen:


Das ist ja der große Unterschied zu allem bisherigen:

Hier ist es nicht der Staat in der gespielten "Unionseinigkeit".

Was sich da über €UROPA breitet ist das Diktat der Konzerne!

vielen dank

für den artikel

Gast: Nebelkerzerl
02.09.2012 12:38
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Wer ist "die EU"


Politiker wollten die Energiesparlampen nicht, forderten sogar ein Verbot.

http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article11767506/EU-Politiker-wollen-Energiesparlampen-verbieten.html

Dem Verbraucher wird vorsätzlich Schaden zugefügt, und man würde gerne wissen, wer genau dies verfügt hat, und warum unsere Politmarionetten das alles durchnicken.

0 1

Re: Wer ist "die EU"

wie skuril die Denkweise und die Begründungen sind, ist im film 'Pulp Fiction' (ich hoffe, der Titel stimmt?) von einer Beamtin ausgesprochen worden:
die Zahl der Toten und sonstwie Beschädigten durch das Quecksilber ist geringer als die industriellen Opfer durch die Beschaffung des Rohstoffes für die der Einsparung äquivalenten energetischen Rohstoffmengen wie Kohle, Gas, Uran.
Oder anders: lieber ein sieches Kind als ein siecher Bergarbeiter.
Nur, den Bergarbeiter kann man sichern, das Kind ist hilflos ausgeliefert.

Gast: eine Million Milliarden
02.09.2012 10:45
8 1

Ja!

Ja! Schellhorn for President!

23 0

warum hat der Mensch dann noch ein Gehirn

bei dieser Androhung von Verhaltensweisen fragt man sich, wozu in der EU noch leben.

Da wird man teuer ausgebildet, sein Hirn zu gebrauchen und dann darf man es nicht benutzen. Denn so, wie sich diese EU-Beamten und die anderen verantwortlichen Köpfe das vorstellen, ist das Leben der Menscheit nicht geplant.

 
12 3

Hobbyökonom