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SuperMarkt: Lehrer Staat - schlecht, aber teuer!

15.09.2012 | 18:06 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Das heimische Bildungswesen ist zwar verdammt teuer, dafür aber auch sehr schlecht. In Österreich kann jeder vierte Jugendliche nicht richtig lesen. Und dennoch ist das öffentliche Schulwesen unumstritten. Eigenartig, nicht?

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Die Österreicher scheinen allen Klischees zum Trotz ein ziemlich robustes Volk zu sein. Sie jammern zwar gerne über schlechtes Wetter und teuren Kaffee, lassen sich aber von einer tobenden Staatsschuldenkrise nicht die Laune verderben, sondern gehen höchst vergnügt durch das Leben. So findet einer aktuellen Umfrage (Spectra) zufolge die Krise für eine breite Mehrheit in der Bevölkerung gar nicht statt. Das heißt freilich nicht, dass die Österreicher überhaupt keine Ängste hätten. Sie fürchten sich vor schlimmen Krankheiten, einem Atomunfall, der Umweltverschmutzung, höheren Lebenshaltungskosten oder gekürzten Sozialleistungen – dem Üblichen halt. Nur eines fürchten sie nicht: eine unzureichende Ausbildung ihrer Kinder in heimischen Schulen.

Das ist bemerkenswert. Schließlich sind in kaum einem westlichen Industrieland so viele Jugendliche mit Leseschwäche anzutreffen wie in Österreich. Erst Anfang September zeigte sich die EU-Kommission erschüttert darüber, dass 27,5 Prozent der heimischen Jugendlichen nicht richtig lesen können. Aus Sicht des zuständigen Unterrichtsministeriums sei das nicht weiter tragisch, schlimm sei vielmehr, dass die EU vor vier Jahren erhobene Daten als neue Studie verkaufe. Womit die jüngsten Erfolge des heimischen Bildungswesens nicht entsprechend gewürdigt werden konnten.

Nun ja, da kann man nur hoffen, dass auch die OECD Daten in ihre brandaktuelle Bildungsstudie gepackt hat, die längst überholt sind. Andernfalls wäre es nämlich so, dass kaum ein industrialisiertes Land den sozialen Status seiner Bevölkerung derart verlässlich einzementiert wie Österreich. Wer hierzulande als Arbeiterkind das Licht der Welt erblickt, hat beste Chancen, auch als Arbeiter in Pension zu gehen. Nur jeder vierte 25- bis 34-Jährige erreicht ein höheres Bildungsniveau als seine Eltern. Sechs von zehn bleiben auf demselben Bildungsstand, für 14 Prozent geht es bergab. Und das, obwohl die Republik Österreich kaufkraftbereinigt um ein Drittel mehr in die Ausbildung ihrer Schüler und Studenten steckt als alle anderen industrialisierten Staaten. In der EU gibt nur noch Dänemark mehr Geld dafür aus als Österreich.

In anderen Worten: Das heimische Bildungswesen ist zwar verdammt teuer, dafür aber auch sehr schlecht. Dass an diesem Befund einiges dran ist, zeigt nicht nur der hohe Anteil von Politikerkindern in den boomenden Privatschulen, sondern auch das erkennbare Bemühen der Regierung, das Bildungssystem radikal zu reformieren. Vom Integrationskindergarten über die flächendeckende Einführung der Gesamtschule bis hin zur Wiedereinführung von Studiengebühren ist so gut wie alles dabei.

Allein, es passiert nicht viel. Tagein, tagaus werden tausende junge Menschen aus sozial schwächeren Schichten um ihre Chancen gebracht. Im Stich gelassen werden sie von ihren Eltern und vom „Lehrer Staat“, der sie mittags nach Hause schickt. Wo in vielen Fällen nur das Fernsehgerät auf sie wartet oder ein überforderter Elternteil. Warum das so ist? Weil der Staat es nicht schafft, ein passendes Angebot zu schaffen. Das allein mit dem Widerstand der Lehrergewerkschaft und dem jeweiligen Regierungspartner zu erklären, ist bei Bildungspolitikern zwar sehr beliebt, hilft den Schülern und Eltern aber nicht wirklich weiter. Dieses Land braucht auch keine zentral gesteuerte Einheitsschule, sondern Wettbewerb zwischen den Schulanbietern samt breiter Auswahl an finanziell leistbaren Bildungsangeboten, die Kinder ungeachtet ihrer sozialen Herkunft bestmöglich auf die Zukunft vorbereiten.


Öffnen wir doch die Schulen! Wie das funktionieren könnte? Ganz einfach: Der Staat schreibt den Betrieb aller Schulen öffentlich aus und wacht über zu erfüllende Qualitätsstandards. Finanziert werden die Schulen und Universitäten weiterhin über Steuergelder – mit dem Unterschied, dass die Ausbildung nicht mehr „gratis“ ist, sondern von den Eltern der Auszubildenden bezahlt wird. Statt die Schulen zu finanzieren, drückt der Staat den Familien Bildungsschecks für ihre Kinder in die Hand, die an der bevorzugten Bildungseinrichtung einzulösen sind. Die Eltern erhalten ungeachtet ihrer Steuerleistung denselben Betrag, ein ausgebautes Stipendienwesen könnte zudem sicherstellen, dass private Schulen nicht nur Kindern aus begüterten Haushalten zur Verfügung stehen, sondern allen.

In so einem Bildungssystem entscheiden nicht mehr staatliche Organe, welche Schule für ein Kind am besten ist. Sondern die Eltern. Das Rennen macht die Schule mit dem besten Angebot. Bevorzugen Eltern eine öffentliche Schule mit Integrationsklasse – fein. Ist ihnen eine private Schule mit Ganztagsbetreuung lieber – auch gut. Entscheidend ist, dass sie nicht mehr lästige Bittsteller in einem staatlich gesteuerten Gratisschulwesen sind, sondern zahlende Kunden, denen es herzlich egal ist, wer nun das aus ihrer Sicht ungenügende Angebot zu verantworten hat – solange sie die Möglichkeit haben, den Anbieter zu wechseln.

Charme hätte die Sache übrigens auch für die Lehrkräfte. Sie dürften Schulen auch ohne passendes Parteibuch leiten und sie würden nach Leistung bezahlt. Im aufkeimenden Wettbewerb zwischen öffentlichen und privaten Schulen werben die verschiedenen Anbieter natürlich auch um die besten Lehrer – ein Umstand, der nicht gerade dafür bekannt ist, das Gehaltsniveau nach unten zu treiben.


Verklagen wir doch den Staat. Bevor sich der Staat aus den Klassenzimmern zurückzieht, werden wohl die ÖBB einen privaten Eigentümer gefunden haben. Das liegt nicht zuletzt an einer autistischen Elternschaft und wegschauenden Verbraucherverbänden. Während Fluglinien, die ein Prozent der beförderten Gepäckstücke verlieren, mit Sammelklagen eingedeckt werden, dürfen öffentliche Schulen, die es nicht schaffen, Kindern das Lesen beizubringen, ungehindert den Betrieb aufrechterhalten. Prioritäten muss man eben haben im Leben.



franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.09.2012)

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124 Kommentare
 
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Gast: Peter Panov
07.10.2012 14:35
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Schellhorn

Wo ist Schellhorn und der Supermarkt verschwunden?
Wir wollen ihn wieder...

Gast: Gust
20.09.2012 18:39
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Coaches II

Mit 3-5 solcher Coaches in einem durchschnittlich grossen Landbezirk sollte man für den Anfang auskommen können.
Die daraus entstehenden Personalkosten sind im Vergleich zu den Folgeschäden durch Untätigkeit gering.
Dass diese Maßnahmen in einem wertschätzenden Umgang mit den betroffenen Lehrkräften erfolgreich sein können ist selbstverständlich.
Die österreichische Schule kann, wenn man sie lässt, durchaus sich  selber helfen. 
Vorausgesetzt es gibt den politischen Willen dazu.
Den bezweifle ich allerdings seit mehr als einem Jahrzehnt.
Es gibt leider durchaus ein Interesse, die Dinge so zu belassen wie sie sind.
Geringer Gebildete sind leichter manipulierbar.

Gast: Gust
20.09.2012 18:36
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Coaches

Mein Ansatz zur Qualitätssteigerung ist nicht "weniger Staat", sondern mehr staatliche Kontrolle der Bildungsinstitutionen.
Manchen Lehrkräften mit Problemen wegen "schwieriger" Kinder und/oder Unterrichtsproblemen konnte ich helfen einen spezielleren Blick auf ihre Arbeit zu werfen, an sich selber und ihrem Umfeld lösungsorientiert zu arbeiten. Durchschnittlicher Zeitrahmen pro Lehrkraft, 1- 3 Einheiten.

Meine Idee ist, die Qualität mit Hilfe ausgebildeter Coaches wieder zu heben.
Coaches müssen ein flächendeckendes Angebot sein, das einerseits freiwillig in Anspruch genommen werden kann, andererseits vom Dienstgeber bei Mängeln der Lehrerarbeit auch verpflichtend eingefordert werden soll.
Coaches müssen Schulpraktiker mit guter Kenntnis des Berufsfeldes und spezieller Ausbildung Anbieter lösungsorientierter Möglichkeiten sein.
Auch sollen fachliche Defizite von Lehrkräften durch Teilnahme an verpflichtender Fortbildung minimiert werden.
Coaches müssen sich klar als Helfer für die Lehrkräfte definieren können und dürfen keine Kumpanei mit den vorgesetzten Direktoren und Schulinspektoren eingehen und sich nicht als Mittel zu Disziplinierung missbrauchen lassen.

Gast: Staat
16.09.2012 21:12
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Off!

Der Schellhorn-Franzi will wohl die letzte Hand voll Leser der Presse vertreiben. Oder glaubt er, dass die Konsumenten (die paar, die für diese Zeitung überhaupt noch zu bezahlen bereit sind, auch viele Lehrer), deppat sind?

Die Presse benötigt, um zu überleben, Presse-Förderung. Also, ein einfacher Deal: Die Presse verzichtet sofort(!) auf ihre staatlichen Subventionen, die Leser entscheiden, welche Zeitung sie kaufen (die Presse-Förderung wird ja vergeben, um "Pluralität" zu gewährleisten).

Und dann wird es schnell finster, beim staatlich subventionierten "Neoliberalisten".

ps: Tourismus darf dann natürlich auch nicht mehr staatlich gefördert werden.

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Re: Off!

So viel macht die Presse-Förderung bei den insgesamten Kosten einer Zeitung nicht aus, dass das über Überleben oder Untergang entscheiden könnte.

Die Schule ist für die Lehrer da !!


36 Wochen Arbeit und 60 bezahlt !

Solange Hofrat HEMMUNGSLOS über seiner Klientel mit dem Streikschwert schwebt, wird sich nichts ändern.

Beim Wort "Christgewerkschafter" überfällt mich arger Brechreiz.

Die Schweiz zahlt Lehrern 6 WOCHEN Urlaub, in Worten: SECHS !

KEINE autom Vorrückungen, denn die Schweizer glauben nicht an den 3 mal so guten Lehrer mit 65.

ALLES Lügen der GÖD !!!

Antworten Gast: gast21_
17.09.2012 09:22
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Re: Die Schule ist für die Lehrer da !!

Wenn Sie die Schweiz als Vorbild nehmen wollen - was verdient dort ein Junglehrer und bekommt er in Ö?

Re: Re: Die Schule ist für die Lehrer da !!


7000 Franken, ANFANG bis ENDE !!

Somit auf Österreich umgelegt. 3000 EURO für Lehrer mit mind. 20 Unterrichtsstunden ist GENUG !

Doch dann braucht kein Lehrer die GÖD !

Das ist das wahre Problem...

Die "Abstimmung mit den Füßen" gibt es doch schon!

Das Ergebnis der sozialistisch dominierten Schulpolitik (zuständig: Fr. BM Schmied!!) ist ein ungebremster Run auf Privatschulen. Insofern sind Teile von Schellhorns Forderungen schon seit Jahren erfüllt.
Allerdings: las man nicht einmal, dass sogar ein Herr Gusenbauer - so wie andere Politgranden - sein Kind lieber in eine Privatschule entsandte?? Das Aufbringen des Schulgelds ist heutzutage nicht mehr an Parteizugehörigkeit gebunden. Diesen Schmäh hören wir zwar immer wieder, aber auch Linke fahren mit dem Mercedes.

ein wenig konkurrenz im verstaubten schulwesen kann wahrlich nicht schaden

die idee der freien wahl der schule über das instrument bildungsscheck hat auch schon friedman vertreten. im grunde könnte man das auch durch die schulautonomie erreichen. es würde sich viel bewegen, wenn schulen autonom über personal, didaktische mittel usw. entscheiden könnten. konkurrenz spornt an. wichtig erscheint mir das "aufmachen" des systems: wenn man mehr private anbieter zulässt, bringt das frischen wind. vielfalt statt einheitsbrei!

allerdings sehe ich im schecksystem auch einige probleme:
- wie sollen gute schulen die übernachfrage bedienen? hier bedarf es fairer auswahlverfahren. ansonsten ist zu erwarten, dass man nur mit "guten kontakten" bzw. viel geld einen platz für den sprössling erhält
- wie kann man die entstehung von ghettoschulen verhindern?
- was tun, wenn schulen ein antidemokratisches, antiwissenschaftlich-klerikales weltbild vertreten?
- was tun am land?

schulautonomie mit personalhoheit wäre die entscheidende maßnahme; das geht auch ohne markt.

Gast: NocheinParteiloser
16.09.2012 17:43
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Staatswirtschaft = Planwirtschaft!

Planwirtschaften entwickeln sich aber IMMER zu MANGELWIRTSCHAFTEN.

In Österreich gibt es, neben dem Bildungssystem eine Menge anderer Bereiche, welche die gleichen, gesellschaftszerstörenden Phänomene aufweisen. Kammern, Verwaltung, das korrupte Gesundheitssystem (Meinung TI), ORF, viele Staatsunternehmen (Versorger), OeNB, etc. etc.

Alle diese Planwirtschaften haben sich schon zu fast perfekten Mangelwirtschaften entwickelt. Es bleibt aber so, dass die Mangelwirtschaft im Bildungsbereich die größte Auswirkung auf die Zukunft Österreichs hat und deshalb als dramatisch bezeichnet werden muss.

was ist Eltern zumutbar

wieviele Eltern lesen heute noch mit ihren Kindern ? das Kind bekommt mit 4 den Nintendo, mit 6 das smartphone und sitzt im Schnitt 3 Std täglich vor dem Fernsehgerät. bequem, oder ? aber sicherheitshalber geben wir der Schule die Schuld. bitte nicht nur das Reflexdenken bemühen !

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Re: was ist Eltern zumutbar

Sie haben schon recht. Aber die Kinder sind zumindest acht Jahre lang wochentags vier bis sechs Stunden in der Schule. Da kann man erwarten, dass die am Ende zumindest lesen können.

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grau ist alle theorie

wir haben hunderte von kleinen städten in österreich.da gibts eine volksschule,eine hauptschule u. wenn gut geht ein gymnasium .wie bitte soll man da wählen?99%werden ihr kind in die nächstgelegene schule geben,weil kein wiener sein volksschulkind nach tirol schickt,nicht einmal in einen anderen bezirk.bis vierzehn wohnen so gut wie alle kinder bei den eltern
herr schellhorn,erklären sie uns ihr modell etwas genauer.
der staat,also wir alle,würden zahlen,der staat bildet die lehrer aus,der staat kontrolliert die schulen,der staat besitzt weiter die immobilie,einen wettbewerb würde es aus oben genannten gründen praktisch nicht geben-was ist an all dem privat.im prinzip meinem sie mehr schulautonomie.das ist im jetzigen system auch möglich.

Kein Schulscheck aber freie Wahl der Schule

Man muss das Kind nicht gleich mit dem Bad ausschütten. Heute können Schulbetreiber besonders in der Volksschule machen was sie wollen, denn einem Schulwechsel muss der Schulbetreiber und die Schulbehörde zustimmen.

Einfach diesen Schulwechsel einmal im Jahr freigeben und schon werden sich die Schulbetreiber bemühen.

Denn dann überleben die Schulen mit dem meisten Zuspruch.

Mehr ist nicht notwendig.

Aber soviel Transparenz und Einfachheit in der Umsetzung ist gefährlich und gefährdet die Allmachtsfantasien der Verantwortlichen.


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Unsinn

Warum soll sich jemand fürchten, der das Glück hat, von der Krise nichts zu spüren. Reagieren kann man immer noch.

Will man vielleicht, dass wir alle in Angststarre verfallen und ist man enttäuscht, dass das nicht hinhaut?

In Österreich kann jeder vierte Jugendliche nicht richtig lesen.

Wird auch auf dieser Welt einzigartig sein. Über die Zeugnisbenotung der Schüler "bewerten die Lehrer(-innen) ihre eigene Arbeit) und nichts als die eigene Arbeit!

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Re: In Österreich kann jeder vierte Jugendliche nicht richtig lesen.

Nun ja, da wirkt schon noch eine andere Person mit - oder eben nicht, denke ich.

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Schlechtlesen ist kein Problem!

In Österrreich kann jeder dritte nicht denken! Das ist ein Problem!

Re: Schlechtlesen ist kein Problem!

so true! perfekter artikel!

Gast: Gesellschafter
16.09.2012 11:56
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Eher ein Problem der Gesellschaft

Da vielen Erwachsenen einfach Bildung egal ist und andere Werte vorgelebt werden als in der Schule, ist es mMn den Kindern auch herzlich egal, weil das braucht man eh nie wieder!

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Re: Eher ein Problem der Gesellschaft

Ich kann mir ja noch vorstellen, dass jemand meint, dass man Chemie vielleicht später nicht mehr braucht. Aber Lesen?

Antworten Antworten Gast: Gesellschafter
16.09.2012 17:06
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Re: Re: Eher ein Problem der Gesellschaft

Lesen ist doch nur die Spitze des Eisberges. Im Bekanntenkreis muss man Disk. Führen warum Prozentrechnung und Schlussrechnen wichtig ist, auch wenn das Kind eine Lehre macht. Bisschen kritisch denken lernen (z.B. Deutsch Literatur) ist sowieso etwas was kaum jemand einsieht. Und das Kinder keine Motivation zu lernen haben wenn sie permanent hören das brauchst eh nie wieder ich habs auch nicht gebraucht, ist auch einsichtig. Und als weitere Folge hat die Institution die unsere Kinder bilden soll das Problem dass die Kinder keinen Respekt mehr vor irgendwem haben, weil jeder andere Werte vermittelt. Was soll man dann noch Glauben als Schüler?

Re: Re: Re: Im Bekanntenkreis muss man Disk. Führen warum ,,,?

Also, man sucht sich doch "Seinesgleichen"! ;-o

Die Dodelepxperten wissen alles besser. Solange

diese Klugschei*er etwas zu reden haben, kann es nur bergab gehen.

Gute Schulbildung kontra boomendes Nachhilfesystem

Wenn man nun Leistung in der Schule einführen würde, würde man dadurch nicht das lukrative Nachhilfesystem vieler unserer Lehrer zerstören?
Die vielen Millionen Euro pro Jahr könnte man dann auch gleich leistungsfördernder und somit wesentlich besser ins öffentliche Bildungssystem pumpen.

 
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Hobbyökonom