19.06.2013 15:07 Merkliste 0

Fünf Prozent mehr Lohn, ein Hohn?

22.09.2012 | 18:09 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Die Gewerkschafter fordern von den Unternehmern die Abgeltung der hohen Inflationsraten. Wie die Arbeitgeber dazu kommen? Gute Frage.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Dürfte man sich in ganz Europa einen Job aussuchen, würde die Wahl wohl auf den Posten des norwegischen Ölministers fallen. Man lebte in einem coolen Land mit wunderschöner Natur, könnte im Winter ein wenig langlaufen, im Sommer gemütlich fischen und das ganze Jahr über den Ölpreisen dabei zusehen, wie sie munter nach oben klettern. In diesem Job etwas falsch zu machen ist ungefähr so schwierig, wie als Chefverhandler der Arbeitnehmerseite bei heimischen Lohnrunden einen gröberen Schnitzer zu fabrizieren.

Der Tätigkeitsbereich des Lohnverhandlers fällt nämlich nicht wirklich unter „Rocket Science“: Man lasse sich von seinen Genossen entsenden (das ist der anspruchsvolle Teil) und fordere fortan einfach immer höhere Löhne. Hat das Land ein wirtschaftlich gutes Jahr hinter sich gebracht, wird zur Abgeltung der Teuerung und zum fairen Teilen des gemeinsam Erreichten aufgerufen. Waren die vergangenen zwölf Monate miserabel, werden zu niedrige Löhne als Ursache ausgeforscht – weshalb nun dringend die Kaufkraft der Arbeitnehmer zu stärken sei, damit sich das Land aus der Krise konsumieren könne und die Gefahr der Deflation gebannt sei. Gegrüßet seist du, John Maynard Keynes!


„Sensationell gelaufen“. Und so machten Rainer Wimmer und Karl Proyer vergangenen Mittwoch eben das, was die Chefverhandler der Gewerkschaft um diese Jahreszeit halt so tun: Sie eröffneten die Lohnrunde mit einer üppigen Forderung. Fünf Prozent mehr müssten es schon sein, das Vorjahr sei schließlich „sensationell“ gelaufen. Die Firmen hätten blendend verdient, 70 Prozent der Gewinne abgeschöpft und die Gagen der Manager um 60 Prozent erhöht. Jetzt seien die Arbeitnehmer an der Reihe. Sie hätten sich ordentliche Lohnerhöhungen verdient, damit sie auch „im Geldbörsel etwas spüren“.

Wie wahr. Schließlich sind die Folgen der lockeren Geldpolitik nicht mehr zu übersehen. Künstlich nach unten gedrückte Zinsen helfen ja nicht nur verschuldeten Staaten dabei, sich günstig zu finanzieren. Auch Investoren können sich günstig Geld pumpen, um es in Immobilien oder boomende Rohstoffe zu stecken. Wie Weizen, Mais, Erdöl, Silber oder Gold. Mit der von allen vier großen Notenbanken der Welt gleichzeitig betriebenen „Nullzinspolitik“ ist die Flucht in diese boomenden Anlagen längst zur Massenbewegung angeschwollen – und damit zu einer Art Selbstläufer geworden. Unglücklicherweise verteuern sich damit auch die Preise dahinterliegender Produkte. Die Folge: Preisinflation. Allein in den vergangenen zweieinhalb Jahren hat sich der wöchentliche Einkauf um 13 Prozent verteuert. Hinzu kommen teurer werdende Immobilien, die nicht spurlos an den Mietern vorübergehen.

Nun muss man kein neokapitalistischer Peitschenknaller sein, um zu fragen, warum eigentlich die Unternehmer die Kosten der staatlichen Geldpolitik abzugelten haben? Zumal sich wirtschaftlich schwierige Zeiten wie diese nicht dadurch auszeichnen, dass den Firmen die Produkte aus den Händen gerissen werden.

Steigende Löhne erhöhen ja nicht nur die Kaufkraft, sondern auch die Kosten. Sie verteuern also die menschliche Arbeitskraft gegenüber der maschinellen. Was also werden die Arbeitgeber tun? Sie ersetzen Menschen durch Maschinen, wo immer das möglich ist. Die Nachfrage nach Arbeit sinkt und damit üblicherweise das Lohnniveau. Warum machen die Unternehmer das? Aus reiner Gier? Gut möglich. Vor allem aber, um nicht weiter Marktanteile gegenüber günstiger anbietenden Konkurrenten aus anderen Erdteilen zu verlieren. Womit sich ein unschöner Kreislauf in Bewegung setzt, dessen Opfer jene Arbeitnehmer sind, die ihren Job los sind. Sie zahlen also letztlich die Rechnung, nicht die Arbeitgeber.

Wachsende Arbeitslosenraten reduzieren freilich die Steuereinnahmen und erhöhen die Sozialausgaben. Zudem drücken sie auf die Stimmung. Die Bevölkerung bekommt es mit der Angst zu tun. Niemand weiß, wer als nächster dran ist. Das dämpft den Konsum und führt zu einem Anstieg der Sparquote („Angstsparen“). Womit auch klar ist, warum die Geschichte von steigenden Löhnen, mit deren Hilfe sich ein Land aus der Krise konsumiert, glatt gelogen ist. Wäre es anders, wäre Griechenland nicht Pleite, sondern Modellregion. Die steigende Kaufkraft privater Haushalte ist eben nicht Ursache kräftigen Wachstums, sondern dessen Resultat.


Dürfen Löhne nicht mehr steigen? Keineswegs. Alle, die an der Herstellung von Gütern beteiligt sind, die auch nachgefragt werden, müssen am Erfolg teilhaben. Die menschliche Arbeitskraft wie das eingesetzte Kapital. Wachsen die Löhne aber schneller als die erarbeitete Produktivität, kosten sie dauerhaft Jobs. Deshalb ist Griechenland nicht Modellregion, sondern Pleite.

Wer also an nachhaltig hoher Kaufkraft interessiert ist, lässt die Löhne nie schneller wachsen als die bereits realisierte Produktivitätssteigerung. Und wer eine dauerhaft hohe Beschäftigung will, hofiert innovative Unternehmen. Sie sind es, die Jobs schaffen und auch mit steigenden Löhnen konkurrenzfähig bleiben. Nicht schaden könnte freilich ein schlanker Staat, der nicht seine Beschäftigten im Auge hat, sondern jene, die diese über Steuern und Abgaben bezahlen. Sinkende Steuern stärken nämlich unmittelbar die Kaufkraft, ohne die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu schwächen und damit produktive Jobs zu vernichten.

Wer das weiß, eignet sich aber nicht für den zweitbesten Job, den Europa zu vergeben hat. Jenen des gewerkschaftlich approbierten Lohnverhandlers in Österreich.



franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.09.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

120 Kommentare
 
12 3

Gewerkschafter verwechseln sehr oft Ursache u. Wirkung !!


Zusammen mit den Kollegen aus der Arbeiterkammer werden inverse ökon. Modelle gepflegt, welche VWL-Studenten nur ein Kopfschütteln entlockt.

A.F. von Hayek rotiert im Grab !!!

Gast: Schelmhorn
24.09.2012 11:08
1 1

Die Hand, die einen füttert

Der Argumentationskette des Herrn Schellhorn folgend ist es entscheidend für die Nachhaltigkeit eines Wirtschaftstandortes das Verhältnis Produktivität zu Löhne immer größer eins zu halten.

Das einfache Volk sagt hierzu: Mehr arbeiten fürs gleiche Geld.

Lieber Herr Schellhorn, würde eine unterdurchschnittliche Arbeitslosenquote demnach nicht auf eines hinweisen, eine unterdurchschnittliche Lohnentwicklung?
Österreichs Arbeitslosenzahlen liegen im EU Schnitt wo genau, welche Erkenntnis ziehen Sie daraus?

Ihr Vergleich mit Griechenland spricht dem einfachen Bürger aus der Seele.
Die Zeche für nicht marktkonforme Lohnentwicklungen im Bereich Banken/Managergehälter sowie die Lohnentwicklung griechischer Beamter darf er nun durch seine Arbeitskraft mit Verzicht auf entsprechender Entlohnung übernehmen, wollten Sie darauf hinweisen?

Nicht eine hohe Arbeitslosenquote drückt auf die Stimmung, sondern das derzeitige Lohngefüge und das jahrelange Schüren von existenziellen Ängsten.

Richtig Herr Schellhorn ihr Artikel zeigt tatsächlich das Versagen der Lohnverhandler auf, denn ihren Aussagen konsequent folgend, müssten diese mindestens das Doppelte fordern.
Ein Schelm der glaubt, ihr Artikel sollte dies bezwecken und ein noch größer der darauf hinweist, dass man die Hand die einen füttert nicht beißen sollte. Schlussendlich sind doch gerade Sie ein Lohnempfänger, der von den Almosen des Staates lebt, manche würden dies als Sozialschmarotzertum der widerlichsten Art bezeichnen.

Gast: achgottchen...
23.09.2012 21:21
0 0

die lustigen ansichten des simplicissimus schellhorns

was heute im kapitalismus en vogue ist, ist morgen verschwendete liebesmüh. vor ein paar jahre wurden höchst gewinnbringend 3€ klingeltöne fürs handy vertickt. eine wachstumbranche, die forciert gehört? klar, meint schellhorn. alle beteiligten gehören gefördert! was für ein vorzeigehirn.

quo vadis österreich?

Gast: sepp3
23.09.2012 18:03
4 0

Unverschämt

Wie kann man in Zeiten wie diesen 5% Lohnerhöhung fordern!

Antworten Gast: Bänkster
24.09.2012 10:32
1 1

Re: Unverschämt

In Zeiten, in den die Geldmenge seit Jahren etwa mit 10 % wächst, finde ich 5 % mehr Lohn bescheiden.

0 0

Re: Unverschämt

Es ist ja keine Lohnerhöhung sondern nur ein Ausgleich des Wertverlusts des Geldes.

2 0

Re: Re: Unverschämt

Den Wertverlust haben aber nicht die Unternehmen verschuldet, sondern der Staat.

1 0

Re: Re: Re: Unverschämt

Wer das verschuldet hat, ist in diesem Fall aber egal. Das Geld ist weniger wert. Die Unternehmen verlangen von anderen deswegen auch mehr.

0 0

Re: Re: Re: Re: Unverschämt

Es ist eben nicht egal. Denn wenn die meist sozialistischen Gewerkschafter was im Hirn hätten, dann würden sie eine Lohnkostensenkung fordern. Das wäre nämlich eine win-win Situation. Die Unternehmen wären profitabler und damit wettbewersfähiger und die Arbeiter hätten mehr im Börserl. So aber ruiniert man mit diesen überzogenenForderungen schleichend die Betriebe, denn die können die Kosten eben nicht immer weitergeben, wie Sie behaupten. Die Preistreiber sind ganz im Gegenteil meist die staatlichen Monopolisten, denn denen können die Kunden nicht davonlaufen.

0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Unverschämt

Nehmen Sie wohl Anleihen bei der Ederer? Die Arbeiter haben also mehr im Börsel, wenn sie weniger Lohn bekommen.

Verstehen Sie nicht, dass die Existenzberechtigung für ein Unternehmen nur da ist, wenn es seine Mitarbeiter anständig bezahlen kann? Irgendwann arbeiten dann die Mitarbeiter umsonst und leben von Hartz4 wie in Deutschland, weil es einfach gesetzlich nicht mehr nötig ist, den Leuten einen angemessenen Gegenwert für ihre Leistung zu bezahlen. Die arbeiten den ganzen Tag und können sich um Sozialhilfe anstellen. Das ist doch bitte nicht normal.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: nometa
24.09.2012 20:10
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Unverschämt

Ich glaube, Sie vergessen, dass ja die Unternehmen auch um die Angestellten konkurrieren. Sobald ein Unternehmen bessere Löhne bezahlt, müssen andere Unternehmen nachziehen, wenn sie nicht ihre Angestellten verlieren wollen. Je mehr Wettbewerb es gibt und je produktiver die Unternehmen sind, desto mehr können und müssen sie ihren Angestellten zahlen.
Aber durch staatliche Regulierungen, die fast immer den größten Unternehmen zugute kommen und kleineren Steine in den Weg legen, sinkt der Wettbewerb.
Und Niedrigzinspolitik verhindert nachhaltiges Wachstum, führt zu Fehlinvestitionen, übermäßiger und teils schädlicher Spekulation, steigert die Verschuldung und den Konsum, senkt die Sparquote - das ist Gift für eine Volkswirtschaft. Und wenn die Wirtschaft nicht nachhaltig wächst, sieht's auch mit der Lohnentwicklung nicht rosig aus...

Gast: Kaumeiner
23.09.2012 16:02
1 0

hmm

Ich verstehe nicht ganz - ich meine, die Abgeltung der Inflationsrate hat doch nichts mit Lohnerhöhung zu tun. Wenn die Geldmenge zunimmt und daraufhin die Produkte teurer werden, steigen die nominellen Umsätze der Unternehmen. Davon müssen doch auch die Arbeiter profitieren, sonst wäre es ja eine Reallohnsenkung.
Kann mich jemand aufklären?

Antworten Gast: Alsodann
24.09.2012 15:52
0 0

Re: hmm

Dann versuche ich mal, das Rätsel aufzulösen: Eine Abgeltung der Inflationsrate ist natürlich eine Lohnerhöhung, nur keine reale. Aber in jedem Fall eine reale Verteuerung des Produktes oder der angebotenen Dienstleistung. Es geht ja auch niemand zur Bank und sagt: "Jetzt zahlen Sie mir aber mal gefälligst höhrer Zinsen, mit der steigenden Inflationsrate verliere ich ja Geld".
Wenn die Unternehmen die Folgen der Geldpolitik dauerhaft kompensieren, werden jene, die ihre Arbeit behalten, finden, dass eh alles ok ist. Und jene, die ihren Job damit bezahlen, wird die Erkenntnis nicht viel helfen, dass sie die Opfer der Geldpolitik sind. Würden die Arbeitnehmer aber die realen Einkommenseinbußen in voller Länge spüren, stünde die Notenbank gewaltig unter Druck. Aber das verstehen die Gewerkschafter nicht.

Antworten Antworten Gast: Kaumeiner
24.09.2012 19:54
0 0

Re: Re: hmm

Erstmal: Danke für die Antwort.

Sie schreiben: "Aber in jedem Fall [ist die Abgeltung der Inflationsrate] eine reale Verteuerung des Produktes oder der angebotenen Dienstleistung."

Aber doch nur bei den Unternehmen, deren Produkte trotz erhöhter Geldmenge keine höhere Nachfrage erfahren, oder? Vielleicht stehe ich auf der Leitung, aber hier noch einmal, was ich meinte: Die Geldmenge nimmt um 5% zu. Die Nachfrage nach einem Produkt steigt um eben diese 5%. Der Preis steigt um 5%. Der Produzent macht 5% mehr Umsatz. Jetzt kann er doch den Arbeitern 5% mehr zahlen, oder nicht?

Gast: ÖsterreichER
23.09.2012 14:48
3 3

Schlussfolgerung

Nachdem ich es mir angetan habe, denn Großteil der Kommentare zu lesen, komme ich zu dem Schluss, dass Hr. Schellhorn und ein paar (wenige) Schreiber die 5 % Lohnerhöhung zustehen und der Rest froh sein kann, dass er überhaupt noch eine Arbeit hat. In der Hoffnung auf die Vernunft der Sozialpartner (2,8 %) wünsche ich allen ein frohes Zusammenleben und den Erhalt Ihrer Arbeitsplätze.

0 0

Re: Schlussfolgerung

Im staatlichen und halbstaatlichen Bereich und in den Kammern hast du eine fast unkündbare Stelle, außer du gehst freiwillig, wie ich. So.
Die anderen können so tüchtig sein, wie so wollen, geht es einer bestimmten Branche schlecht, (was in der idealen Welt nie passieren kann) in der realen aber doch der Fall ist, dann ist halt nur eine gewisse Lohnsteigerung drinnen. Weiters kommt hinzu, dass auch Arbeitgeber nicht immer geschickt wirtschaften können, was auch nicht mit ihrer unternehmerischen Fähigkeit immer zu tun hat, sondern mit Dingen, wie der Weltwirtschaft, der €-Krise, der Griechenlandrettung, der Bankenrettung, u.s.w. u.s.f.

Antworten Gast: Klaus
23.09.2012 17:57
0 0

Re: Schlussfolgerung

Sozialpartnerschaft? HAHA ... wie witzig.

Gast: isjawurschtwer
23.09.2012 14:33
2 0

logisch

Ich finde, Sie argumentieren stichhaltig. Danke, Herr Schellhorn.

Gast: black magic
23.09.2012 13:54
4 0

teile und herrsche

Die Kunden zahlen die Mitarbeiter, nicht die Unternehmer.

Unternehmer brauchen Mitarbeiter.
Mitarbeiter brauchen Unternehmer.
Wir alle benötigen Leistungen von Unternehmen.

Diese Einheit sollte sich nicht gegeneinander aufbringen lassen.

Den einzigen, denen solche Konflikte nützen, sind die Politdarsteller, welche von den Bankstern beauftragt werden , Gesetze in ihrem Interesse zu beschliessen.

Das beste Beispiel ist das Bargeldverbot für Geschäfte bis 50€ in Italien ab 2013. Damit schneiden die Bankster von jedem Geschäft einige Prozent leistungslos mit.

Um beide Teile, Mitarbeiter und Unternehmer, ausnehmen zu können, werden sie gegeneinander ausgespielt, Feinbilder generiert und letzlich beide abkassiert.

Legitimiert durch öffentlich geführte Neiddebatten, die von politisch korrekten Medien breitgetreten werden. Wer mitspielt, wird durch großzügige Inserate korrumpiert.

Jede Lohn-Erhöhung wird durch Steuern oder Inflation sofort aufgehoben.

Das Machtinstrument der Politmarionetten ist ein künstlich aufgeblähter Verwaltungsapparat mit tausenden Abhängigen.

Wie die erweiterten Erfüllungsgehilfen der Politik, die "Arbeitnehmervertreter".

Den Gewerkschaftler möchte ich sehen, der nach oben kommt, ohne politisch kompatibel zu sein!

1 0

Re: teile und herrsche

Die Kunden zahlen für die Produkte oder Leistungen. Die Angestellten werden vom Unternehmen bezahlt. Das Gehalt der Angestellten bezieht sich auf die persönliche Leistung des Angestellten und nicht auf den Erfolg des Unternehmens.

Wenn sich das Unternehmen den Angestellten nicht mehr leisten kann, dann wird der gekündigt. Aber am Unternehmenserfolg ist der Angestellte nicht beteiligt.

0 0

Re: Re: teile und herrsche

in guten Unternehmen der privatwirtschaft war das aber durch boni gesteuert. und ich meine in jenen der Realwirtschaft. Und nicht vom Manager, sondern für das Team, wobei besondere Leistungsträger natürlich etwas mehr bekamen.

0 0

Re: Re: Re: teile und herrsche

allerdings wurde auch in schlechten Zeiten erwartet, dass nur der Grundgehalt ohne Boni akzeptiert wurde und auch die GFs arbeiteten dann am meisten. Ich war in 2 solchen idealen Unternehmen. Sie sind die einzigen, die seit 10 Jahren noch immer existieren, alle anderen sind insolvent. Allerdings gab es die letzten 4 Jahre dort sehr wenig Boni und die GFs arbeiteten 12h am Tag. Woran liegt das bloß?

Gast: yamo
23.09.2012 12:57
5 2

Und?

Sollen die gierigen Arbeiter keine Lohnverhandlungen mehr führen, damit die armen Unternehmer endlich ihre hart erarbeiteten Gewinne ungestört in vollem Umfang für sich einstreifen können?

5 2

Totengräber

Gewerkschaftsbonzen sind die Totengräber jeder Nation und genau der Grund warum die Griechen am Ende sind. Wirtschaftliche Vernunft ist ihre Sache nicht.

Re: Totengräber

na genau, Abschlüsse unter der Inflation sind eher ihre Sache,sie Totengräber.

Antworten Antworten Gast: Solschenizin
23.09.2012 17:03
1 0

Re: Re: Totengräber

Nein, das hat er vom Hundsi, von der
Pensionsanpassung jenseits der
Mindestpensionen. Also bei den ASVGlern die brav lang und viel eingezahlt haben. Der war doch auch einmal Betriebsrat bei der Gemeinde Wien, aber sch... jetzt auf Inflation und
Steuerprogression.

 
12 3

Hobbyökonom