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SuperMarkt: Machen uns Reiche krank?

13.10.2012 | 18:18 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Rechtzeitig vor dem Parteitag der SPÖ inszenieren AK und OeNB eine Kampagne gegen ungerecht verteilte Vermögen. Wie das Leben so spielt.

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Es gibt im Leben ja tatsächlich so etwas wie Zufälle. Zum Beispiel wenn jemand, an den man nach einer halben Ewigkeit wieder einmal denkt, im selben Augenblick anruft. Oder wenn im Vorfeld des Parteitages einer wahlwerbenden Gruppe zwei anerkannte Institutionen jenes Thema aufgreifen, das die Partei für ihre große Zusammenkunft gewählt hat. Wenn die beiden Institutionen dann auch noch die erwünschte Botschaft der Partei mit Argumenten und Studien untermauern, wird sogar der Zufall zum Zufall.

Aber Österreich ist eben ein Land, in dem mit allem zu rechnen ist. Da kann es schon mal vorkommen, dass die Abteilung für volkswirtschaftliche Analysen der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zwei Wochen vor dem SPÖ-Parteitag eine Studie vorlegt, deren Ergebnis die Herzen der Genossen höherschlagen lässt. Die Vermögen seien hierzulande nämlich extrem ungleich verteilt, urteilt die OeNB. Vier von zehn Haushalten hätten weniger als 50.000 Euro Nettovermögen, während elf Prozent über 500.000 Euro besäßen. Der Partei nicht gerade Lichtjahre entfernt stehende Experten werden von Medien vor die Mikrofone gebeten, um sich über die zutage geförderten Ergebnisse schockiert zu zeigen und die Politik zu einer Korrektur dieser unerfreulichen Entwicklung aufzurufen.

Parallel dazu läuft – natürlich rein zufällig – eine breit angelegte Kampagne der Arbeiterkammer, die enthüllt, wie unfair es in diesem Land mittlerweile zugeht. So werden die von Zwangsmitgliedern requirierten Gelder zur Finanzierung von Werbespots eingesetzt, die der Frage nachgehen, wer in diesem Land eigentlich die Rechnungen bezahlt. Überraschendes wie ernüchterndes Ergebnis: Die „Hackler“ finanzieren quasi im Alleingang den ganzen Staat. Während sie über Konsumsteuern, Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuern die Lasten des Sozialstaates schleppen, halten arbeitsscheue Reiche ihren Finger in den Eiskühler, um zu sehen, ob der Schampus auch kalt genug ist. Je 100 Euro Vermögen würden sie nur einen Euro an Steuern abliefern, weshalb die Arbeiterkammer fordert: „Ein Euro ist nicht genug. Für gerechte Steuern auf große Vermögen.“ Besser hätte es auch der große Parteivorsitzende nicht sagen können.


Gezielte Desinformation. Nun kann man natürlich für Vermögensteuern eintreten. Aber muss man dann unterschlagen, dass die Einkünfte aus Vermögen voll besteuert werden und dass hierzulande einzig die Substanz weitgehend unbelastet bleibt? Muss man ausblenden, dass durch die Geschicke der wenigen Mateschitze und Wlascheks dieses Landes bereits jede Menge an Steuern abgeführt wurden und werden? Direkt wie indirekt, über die tausenden Arbeitsplätze, die sie geschaffen haben?

Wäre es nicht auch eine Erwähnung wert, dass vier von zehn Steuerpflichtigen keine Lohn- und Einkommensteuer bezahlen, während die zehn Prozent der Spitzenverdiener fast die Hälfte der Steuerlast schultern, obwohl sie „nur“ etwas mehr als ein Fünftel der Einkommen auf sich vereinen? Dass auch Freiberufler, Unternehmer, Besserverdiener und Begüterte arbeiten, hin und wieder ein wenig Hunger haben, sich im Winter etwas Warmes zum Anziehen kaufen, irgendwo wohnen, Autos fahren, und so Verbrauchs- und Einkommensteuern abführen, die von der AK den „Hacklern“ zugerechnet werden? Wie auch die Steuern auf Gewinne aus Kapitalvermögen, die hierzulande unter Einkommensteuern laufen. Zudem wäre es ein Akt psychischer Hygiene, zumindest in einer Fußnote darauf hinzuweisen, dass die Statistik, derzufolge Österreich das Paradies für Reiche ist, nicht ganz stimmt. Weil sich das Land nach Einrechnung der Bankensteuer (eine Abgabe auf Vermögenswerte) ins untere Mittelfeld vorgearbeitet hat.

Die USA als Vorbild? Völlig recht hat die Arbeiterkammer freilich, wenn sie meint, die Steuern auf Arbeitseinkommen seien in Österreich unverschämt hoch. Das ist ja auch der Grund dafür, dass hierzulande kaum noch jemand in die Kaste der Vermögenden aufsteigt. Aber geht es ihr und der OeNB tatsächlich darum, den Aufbau von Vermögen zu erleichtern und der „sozialen Gerechtigkeit“ mittels höherer Steuern auf die Vermögenssubstanz zum Durchbruch zu verhelfen? Das wäre jedenfalls originell. Schließlich gehören jene Staaten, die Vermögen besonders stark belasten, nicht gerade zu den Vorzeigeländern egalitärer Besitzverteilung. Wie die USA oder Großbritannien. Aber wer weiß, vielleicht hat der angloamerikanische Weg mit Arbeiterkammer und OeNB ja zwei neue Fürsprecher gefunden.

Irgendwie lässt sich aber der Verdacht nicht ganz abstreifen, dass es Arbeiterkammer, OeNB und SPÖ nicht so sehr um Steuergerechtigkeit geht, sondern um das dringend zu korrigierende Faktum, dass einige wenige viel mehr haben als die breite Mehrheit.

Das könnte man dann aber ganz offen sagen. Zumal die Vermögensexperten aus ihrem Herzen auch sonst keine Mördergrube machen. So erklärte Martin Schürz, einer der führenden Autoren der OeNB-Studie, bei einer Diskussion des Verbands Sozialistischer Studenten an der WU Wien, dass seiner (privaten) Meinung nach Menschen kein Vermögen mehr besitzen sollten, wenn sie ihre irdische Existenz beenden. Entweder haben sie es vorher konsumiert, oder es müsse vergemeinschaftet werden. Im Juni 2009 erklärte Schürz gegenüber Ö1, warum er sich so gegen das Reichsein wendet: „Reiche Menschen bringen in einer Gesellschaft Gesundheitsprobleme.“ Ungleiche Gesellschaften verursachten nämlich Stress, und das sei ungesund.

Wer die Welt so sieht, empfiehlt sich hierzulande eben dafür, mit dem Verfassen offizieller Vermögensstudien betraut zu werden. Woran man wieder erkennt: Im Leben ist nicht alles ein Zufall, was danach aussieht.



franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.10.2012)

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101 Kommentare
 
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Gast: Realist_2
16.10.2012 11:06
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Reine Polemik

Persönliche Angriffe sind in keinster Weise zu rechtfertigen und zeigen einmal mehr die mangelhafte Qualität der Meinungsäußerung, welche sich zunehmends nach unten, Stichwort Boulevard, nivelliert.

Aber sobald man erkennt woher es kommt...

Gast: EwaldderNotenbanker
15.10.2012 15:35
1 0

Wahre Experten der Schieflage...

eines kann man den OeNB-Experten nicht absprechen: Sie wissen, was gelebte Ungleichheit heißt. Mit 60 in Pension und das zu 80 Prozent des Letztbezugs. Nicht schlecht, oder?

Gast: Selfmade Man
15.10.2012 14:46
1 0

eines muss man den .....

... den kreisky- buam (vor allem denen aus den 70ern u. 80ern) ja lassen,die haben es auf jahrzehnte hinaus geschafft (trotz spät. mauerfall,perstroika,aufbruch im asiatischen raum etc. ) so eine art rote kuppel dauerhaft über österreich zu stülpen u. alles liberale u. freie wie mit einer art echtzeitschutz von ihrer klientel fernzuhalten,denn dieser aktuelle rote 1er schmäh ist eigentlich nicht würdig dass er aufgeht in einem land das glücklicherweise nach 45 auf der richtigen seite gelandet ist u. so hat können mitprofitieren vom westlichen wohlstand u. reichtum !! ausserdem, es müsste gleich wie gegen rechte hetze auch gegen die von links härter vorgegangen werden u. diverse unwahrheiten u. propagandas von den (letzten) freien medien stärker analysiert u. für jeden verständlich nach tatsächlichen fakten aufgelistet werden !!!

Gast: Austrianer
15.10.2012 13:14
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Ausgezeichneter Artikel


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Nicht die Reichen machen krank,

sondern die Sozialisten machen krank!

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Populistischer Journalismus

Lieber Herr Schellhorn!
Ich finde es erschreckend, wie sich ihre journalistischen Beiträge immer mehr dem Niveau einer gewissen Boulevardzeitung (K..... Zeitung) angleichen. Dies wird einer Qualitätszeitung wie der Presse nicht gerecht.
Es ist völlig absurd von einer gewissen Verschwörung hinsichtlich dem Zeitpunkt der Veröffentlichung des Vermögensberichts zu reden. Diese Vermögenserhebung erfolgt EU-weit und war schon lange angekündigt und überdies längst überfällig, da auf diesem Gebiet noch immer horrende Statistiklücken vorherrschen.
Weiters sollten Sie nicht Vermögen mit Einkommen bzw. deren jeweilige Verteilung vermischen, da Vermögen nicht unbedingt durch Erwerbseinkommen erwirtschaft werden, sondern vielmehr durch Generationenweitergabe, Kapitaleinkommen, ....
Ich würde mir wieder etwas mehr objektiven Journalismus des "Wirtschafts-Teams" der Presse wünschen.

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Re: Populistischer Journalismus

Absolut richtig. Und es ist erschreckend wie viele, offensichtlich mit Scheuklappen herumlaufende, Poster es hier im Forum gibt. Diese die Ausländer sind böse, die Eu ist schlecht und Heil dem Neoliberalismus geifernden Gesellen rund um Schellhorn können einem fast schon Angst machen.

wer profitiert von der Vermögenssteuer?

In Österreich ist es offensichtlich so, dass man dem, der etwas hat, das wegnehmen muss, sonst ist es so unfair.
Wer hat nun etwas: die, die es zu etwas gebracht haben. Nun denen kann man es doch nachmachen, was riskieren, mehr arbeiten, mehr lernen, ins Ausland gehen, es gibt viele Möglichkeiten. Mit 40 Stundenwoche, ab Mittwoch schon aufs Wochenende warten etc. wird es nichts werden.
Dann gibt es die Lottogewinner, das sind die Glückspilze, denen kann man es gönnen, etliche davon kommen damit nicht weit, damit kann man sich ja trösten.
Und dann die "bösen" Erben. Deren Vermögen hat auch wer erworben und versteuert, hat auf das eine oder andere verzichtet, um etwas weiter zu geben. Die Erben werden das Vermögen entweder verjubeln, oder vernünftig handeln, beides ist dem Steueraufkommen zuträglich.
Wenn jetzt jemanden etwas weggenommen wird, kann doch nur ein Dummkopf glauben, dass das jemand anderem außer Politikern und deren Günstlingen zu gute kommt? Und das ist wünschenswert?

Wie kommt eigentlih ein Zwangsmitglied der AK dazu, daß mit seinen Beiträgen Parteipropaganda bezahlt wird ??

Auch ein Fall für die Staatsanwaltschaft !!!

Antworten Gast: NocheinParteiloser
15.10.2012 09:56
2 1

Standardvorgänge in der 2. Republik!

Diese Vorgänge sind doch, neben dem ebenfalls korrupten Poster- und Amterlschacher, einer der wesentlichen Punkte, welche Österreich erst zu Österreich machen.

Diese Art der Korruption ist doch genauso eine Definition der 2. Republik wie die Interessensvertreter (Lobbyisten) mit einem direkten Zugriff auf die Gesetzgebung.

Österreich wird an diesem System ersticken (müssen).

Antworten Gast: b745
14.10.2012 18:58
3 18

Re: Wie kommt eigentlih ein Zwangsmitglied der AK dazu, daß mit seinen Beiträgen Parteipropaganda bezahlt wird ??

wie kommt eigentlich einer wie du der sein geld ins ausland schafft dazu hier abzusondern?

Re: Re: Wie kommt eigentlich ein Zwangsmitglied der AK dazu, daß mit seinen Beiträgen Parteipropaganda bezahlt wird ??

Aha,Österreich ist Eigentum der Genossen! Alle anderen haben zu kuschen und für die Nomenklatura und deren Günstlinge zu hackeln!

Gast: jeder Nährer findet seinen Sozi (Zehrer)
14.10.2012 18:31
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keine Sorge, kein Vermögen überlebt 3 Generationen

schlag nach bei Buddenbrooks:

Die ersten Generation baut auf (bei uns die Nachkriegsgeneration).

Die zweite Generation erhaltet noch alles, aber schon mit Mühe (die tritt jetzt ab)

Und die dritte Generation verputzt dann alles.

Diese Arbeit des "Vermögen verplemperns" nehmen die Sozis den Erben jetzt ab, damit es schneller geht.


Gast: muraene
14.10.2012 18:15
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Lohn - und Einkommensteuer

"Wäre es nicht auch eine Erwähnung wert, dass vier von zehn Steuerpflichtigen keine Lohn- und Einkommensteuer bezahlen,..."

Herr Schellhorn! Wenn man so wenig verdient, dass man keine Lohnsteuer zahlen muss, dann ist man auch nicht lohnsteuerpflichtig.
Wenn man keine Einkommensteuer bezahlt, dann hat man entweder auch zu wenig Einkommen, was ja auf viele Kleinstselbstständige zutrifft oder man hatte alle legalen und illegalen Schlupflöcher ausgenützt. Bei den Spitzeneinkommen tippe ich eher auf letzteres. Für was hat man den einen Steuerberater. Überhaupt wenn man die Verluste im Ausland mit den Gewinnen im Inland gegenrechnen darf und man mit der Verlegung des Betriebes ins Ausland drohen kann.


Antworten Gast: Nettozahler12
14.10.2012 18:34
11 2

Re: Lohn - und Einkommensteuer

und bitte nicht vergessen:
JEDER Dienstnehmer zahlt 20 % Sozialversicherung und der Dienstgeber noch ca. 25 % Sozialversicherung - Dienstgeberanteil - also 45 % wird hier in den Staatstopf eingezahlt (läuft unter "Versicherung" .... kommt doch alles wieder in den gleichen Topf

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Re: Re: Lohn - und Einkommensteuer

Schellhorn versucht einfach niveaulos zu manipulieren. Und findet hier offensichtlich genug Fans die ihm das abnehmen.

Gast: na toll
14.10.2012 17:51
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leider, liebe genossen

DAS wird euch auch nichts nützen...

Gast: sozisforbanker
14.10.2012 17:23
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gegen die negatuven folgen der eigenen verfehlten sozial- und finanzpolitik zu wettern,passt wiedermal typisch zur den SPÖ genossen. den menschen wird von der SPÖ nur sand in die augen gestreut.

die jugendarbeitslosigkeit liegt in der EU bei über 50%, aber die SPÖ will die menschen die sehr bald angefangen haben zu arbeiten, nicht mehr früher in pension gehen lassen. 40 versicherungsjahre wären sogar europaweit noch immer spitze, aber die SPÖ hat kein soziales gspür mehr. was da nun wegen der falschen eu-euro bankenlobbypolitik auf die bürger zukommt, kann man leider schon als katastrophal bezeichnen; im selben ausmaß wie die bankenmärkte u.damit die vermögenden kapital-und geldeliten gefördert u.subventionert werden, wird bei der arbeitenden bevölkerung radikal eingespart. mit unabsehbaren folgen für den sozialen frieden u.sozialen wohlstand der bürger in europa. auch hundstorfers u.faymanns(SPÖ) sozialabbaupolitik bei den asvg pensionen und asvg invalidenpensionen gehen in die gleiche unsoziale richtung. wer schon bald angefangen hat zu arbeiten, soll nun genauso spät in die pension gehen-wie jene- die erst mit 25 oder 30 angefangen haben zu arbeiten u daher viel kürzere beitragszeiten leisten. die armut u.das soziale ungleichgewicht in der bevölkerung wird durch die SPÖ sozialabbaupolitik massiv steigen. neueste studien zeigen schon den sozialen niedergang europas und die verarmung großer teile der bevölkerung auf. aber die deregulierten banken u die int.hochfinanz können diesen sozialabbau wegen der schwachen und volksfernen SPÖ politiker ohne probleme durchsetzen. und überall wo die sozialisten regieren, gehts schlußendlich noch ungerechter u.rücksichtsloser ab

Die gleichen Gedanken hatte ich auch, (7.Versuch)


als ich die AK-Schmutzkübelkampagne im TV erblicken musste!

SPÖ-Werbung auf Kosten der Zwangsmitgliedsbeitragszahler!

Die Zwangsmitgliedschaft oder gleich sämtliche Kammern gehören abgeschafft um so einen Missbrauch zu verhindern!

Diese Parallelregierungen sind hauptverantwortlich dafür, daß es keine Reformen in unserem Land gibt!


Diese Kammrunwesen ist überhaupt ie Wurzel des Übels SPÖVP-Filz!

In den (großen) Kamern haben sich SPÖVP ihre Macht einbetoniert....

Gast: gerechtigkeit sieht anders aus ....
14.10.2012 14:09
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bonzen und poltiker

kriegen gehälter jenseits der 15000 euro im monat ..
der arbeiter in penzing, der im gegensatz zum bundeskanzler vermutlich einen lehrabschluss hat, verdient gerade mal ein zehntel ....
es wird zeit für gerechtigkeit .. also politiker und bonzengehälter mit dem doppelten des durchschnittlichen arbeitergehaltes deckeln ....
und schon können wir die steuern senken .....
es ist doch absurd, wenn der arbeiterkammerpräsident dem elsner eine millionen abfertigung zugestanden hat, der muhm als arbeiterkammerdirektor grösstverdiener ist, und dann stellen sie sich hin und tun so wie wenn sie die arbeiter vertreten .....

Gast: Underdog
14.10.2012 14:08
11 2

Reich zu sein ist eine autarke Entwicklung


jeder Zusammenhang mit Armut auf der anderen Seite ist daher eine bösartige Unterstellung und völlig aus der Luft gegriffen.

Reich wird in diesem Theorem mit Leistung, Können und Fähigkeit gleichgesetzt.

Wer diesem Grundsatz widerspricht entlarvt sich als ungebildet ("bildungsfern"), faul und niveaulos.

Unterklasse eben.

Antworten Gast: gast87
14.10.2012 15:47
1 9

Re: Reich zu sein ist eine autarke Entwicklung

Nein, ich behaupte einfach einmal, dass sie von den simplen Zusammenhängen in unserem Geldsystem gar nichts verstanden haben. Reich zu sein ist eine autarke Entwicklung *lol*. Kommen sie, erklären sie mir doch bitte den Geldschöpfungs- und vermehrungsprozess, auf autarker Ebene.

am besten ist:

zu alle Verflechtungen mit diesem Staat zu kappen. Wenn man nichts mit denen zu tun hat, dann können sie einem auch nichts weg nehmen. Nicht mit diesem Staat leben, sondern einfach nur in diesem Staat leben, so lange es rentabel ist. Die sollen sich doch ihren Sozialstaat selbst bezahlen.

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Re: am besten ist:

tolle Einstellung. Sie nehmen also so viel wie möglich und möchten nichts dafür als Gegenleistung erbringen.

Re: Re: am besten ist:

ja, das ist das einzig Zielführende und Vernüftige. Wenn jeder für sich selbst sorgt, dann ist für alle gesorgt! Niemand soll auf Kosten anderer Leben!

 
12 3

Hobbyökonom