26.05.2012 22:15 | Meine Presse Merkliste 0

SuperMarkt: Schuften bis 52

22.08.2009 | 18:44 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Österreich von einer Frühpensionierungswelle noch nie da gewesenen Ausmaßes erfasst. Die von allen Unternehmen abgeführten Steuern reichen nicht mehr aus, um die Pensionen der Beamten zu bezahlen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Zu den unangenehmeren Erfahrungen des Lebens zählt vermutlich die Erkenntnis, dass die schönen Tage der ausschweifenden Unmäßigkeit nicht von Dauer sind. Der Völlerei folgt früher oder später die Haferschleimsuppe, dem ausgedehnten Urlaub der Alltag im Büro, dem Rauchgenuss die verstopfte Arterie, der exorbitanten Staatsverschuldung die Steuererhöhung und das Sparpaket. Fröhliche Menschen, die derartigen Läuterungsprozessen Positives abgewinnen wollen, sprechen gerne von der „neuen Bescheidenheit“, die uns gerade in Zeiten der großen Rezession auch gut zu Gesicht stünde.

Allerdings fällt auf, dass die in alle Ecken des menschlichen Lebens zurückkehrende Bescheidenheit um die Gruppe der österreichischen Pensionisten einen weiten Bogen zu machen scheint. Wird in Deutschland über die Kürzung von Renten debattiert, pochen heimische Lobbyisten auf zwei Prozent mehr Pension. Redet Deutschland über „Arbeiten bis 67“, wird Österreich von einer Frühpensionierungswelle noch nie da gewesenen Ausmaßes erfasst. Allein im Juni lagen die Anträge auf vorzeitigen Ruhestand um 40 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Nun ist es prinzipiell erfreulich, wenn breite Massen mit weniger Arbeitsjahren das Wohlstandsniveau der Gesellschaft absichern können. Das ist schließlich ein Erkennungszeichen produktiver Volkswirtschaften. Im Falle Österreichs handelt es sich leider um den Hinweis auf fahrlässige Krida mit Anlauf. Das Land pensioniert seit vielen Jahren über seine Verhältnisse – mit schlimmen finanziellen Konsequenzen:

Die Steuerleistung aller heimischen Unternehmen (vom Kleingewerbe über den Freiberufler bis zum Großkonzern) reicht mittlerweile nicht mehr aus, um die wichtigsten Beamtenpensionen zu bezahlen. An die früheren Staatsdiener (Hoheitsverwaltung, Landeslehrer, Eisenbahn und Post) werden heuer 7594 Millionen Euro an Renten überwiesen. Diese Summe übersteigt die erwarteten Ertragssteuern aller Firmen um nahezu 200 Millionen Euro.


Schon vor der aktuellen Krise und Frühpensionierungswelle gingen sieben von zehn Bürgern vor dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter in Rente: Frauen im Schnitt mit 57, Männer mit 59 Jahren. sEin Drittel aller österreichischen Pensionisten ist jünger als 65.

Die Frühpensionisten fallen nicht nur einige Jahre zu früh als Beitragszahler aus, sie beziehen angesichts der erfreulicherweise steigenden Lebenserwartung auch deutlich länger Pension. Zu Beginn der 70er-Jahre heuerten die Bürger im Alter von 19 erstmals bei einem Arbeitgeber an, gingen mit 63 in Pension und schlossen mit 77 für immer die Augen. Heute starten die Menschen die Berufslaufbahn mit 23, arbeiten bis 58 und werden 82 Jahre alt.


Vor allem im staatsnahen Bereich wird frühpensioniert, was das Zeug hält. Für die Eisenbahner endet das Berufsleben mit 52,4 Jahren. Aber auch abseits des öffentlichen Bereichs ist Österreich der ungekrönte Europameister der Kurzarbeit. Weniger, weil hierzulande die Berge hoch und die Wälder grün sind – sondern, weil ausgiebig studiert wird und es klarer Wille der Politik ist, dass ältere Menschen möss-6;0glichst jung in Rente gehen.

Das verbessert die Arbeitslosenstatistik, weshalb der Staat mit Hinweistafeln wie der „Hacklerregelung“ freundlich den Weg weist: Frauen, die 40 Jahre ins System eingezahlt haben, dürfen unabhängig von ihrem Alter und ihrer Berufstätigkeit ohne Abschläge in Rente gehen, Männer nach 45 Beitragsjahren. Zur Freude der Arbeitgeber und Gewerkschaften, die auf diese Weise hohe Personalstände „sozial verträglich“ abbauen. Die „Hackler“ handeln freilich rational: Sie erhalten Monatsrenten von 1877 Euro brutto (die reguläre Alterspension liegt bei 1096 Euro brutto).

Was ist zu tun? Statt Arbeitnehmer über hohe Anreize in die Frühpension zu locken, sind die Abschläge für den vorzeitigen Ruhestand zu erhöhen und jene über steigende Renten zu belohnen, die länger arbeiten als vom Gesetzgeber vorgesehen. Wofür es freilich auch Jobs für Ältere braucht, die es derzeit nicht wirklich gibt. Was wiederum am strengen Kündigungsschutz für über 50-Jährige und den im Alter absurd ansteigenden Arbeitskosten liegt (um derartige Probleme zu lösen, leistet sich Österreich übrigens eine Einrichtung namens Sozialpartnerschaft).

Sind ältere Menschen faul? Warum arbeiten britische Rentner in US-Kaufhäusern, obwohl sie weit weniger verdienen als in ihrer „aktiven“ Zeit? Weil sie zu Hause nicht in den Fernseher starren wollen, sich mit niedrigeren Löhnen zufriedengeben und deshalb für Arbeitgeber interessant werden.
Ältere Menschen sind zwar nicht mehr so flexibel wie jüngere, aber keineswegs fauls – ihnen werden nur vom Staat die falschen Anreize geboten. Von dieser Erkenntnis haben freilich jene nicht viel, die schon heute wissen, dass es für sie nach 45 Beitragsjahren bestenfalls für eine warme Haferschleimsuppe reichen wird.

franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.08.2009)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

54 Kommentare
 
1 2
Steirer
30.08.2009 22:37
0 0

Was der Kapitalismus kann und wofür er nichts kann.

Schellhorn ist auch der, der eine Hagelversicherung als Spekulationspapier bezeichnet. Empfehle die Sonntagspresse zu lesen, zum Schreien.

pasalubong
28.08.2009 22:28
0 0

wie bringen wir unsere beamteten schmarotzer weg?

reden, schreiben etc. wird nichts bringen.
die faust aufs aug, und nicht nur einmal. anders werden diese leute nicht lernen.
dasselbe gilt allerdings für manch industriellen, der sich mit ungebührlich hohen zahlungen "belohnen" lässt.

Gast: bourdon-lafontaine
24.08.2009 21:55
0 0

ich wär schon froh,

wenn in diesem Zusammenhang korrekt argumentiert und nicht so viele Unwahrheiten verbreitet würden.
Beispiel:
Österreich hat 1,85 Mill. Pensionisten (Profil 39/09). Lt. Andreas Khol (heutiges Abendjournal) sind es über 2,3 Millionen.
Lt. Profil (man bezieht sich auf die APA/Statistik Austria) kommen auf 1000 Erwerbstätige etwa 260 Pensionisten. Das würde nach Adam Riese etwa 7,3 Mill. Erwerbstätige (sic!) machen.
Dass die durchschnittliche Pensionshöhe etwa 80 % des Bruttoeinkommens ausmachen, wird zwar korrekt angegeben - die Nettodifferenz wird aber geflissentlich verschwiegen (weil dank Steuerprogression und diverse Transferleistungen), weil da so manchem ein Licht aufgehen würde......


Antworten Gast: ET
25.08.2009 16:46
0 0

Zahlenwirrwarr?

Ich glaube die von Ihnen aufgezeigten Unterschiede kommen aus der Selbstdefinition der Ruhestandgenüsse der "Staatsdiener". Diese betrachten sich rechtlich nie als Pensionisten, nur außer Dienst gestellt. Der Unterschied von etwa 500.000 Pensionisten würde gut dazu passen.

Den Beamten ist es also gelungen sich selbst so auszugliedern, dass Supergenüsse möglich sind ohne den Gleichheitsgrundsatz zu verletzen. Es ist keine Penison und damit auch nicht vergleichbar. Wir sind unvergleichbar und Basta!

Der "Staatszuschuss" zu diesen "Genüssen" liegt inzwischen bei etwa 80%, der Durchschnittsgenuss für jeden Empfänger bei etwa 45.000.- Euro pro Jahr (= 3.200.- Euro x 14).

Diese Geniesser kosten der "anderen Allgemeinheit" also schon 18.000.000.000.- Euro pro Jahr.

Jetzt wollen diese Geniesser, wie Kohl und Blech auch sind, eine stärkere Erhöhung durchboxen. Da geht es überhaupt nicht um die ASVG Pensionen, weil 0,5% mehr gerade mal 5.- Euro pro Monat bringen würden, es geht diesen Gentleman nur um die exzessiven Ruhestandsgenüsse. Nur da ist eine echte Wirkung zu spüren.

Diese Vorgansweise kann nicht dem Sinn der Menschengrundrechte entsprechen. Es ist ein kollektives Verbrechen des Parlamentes, unter Mithilfe des VGH (Richter sind die Hauptprofiteure!), welche durch die Macht selbst die Gesetze zu machen, gedeckt wird.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass dieses Verbrechen in der kommenden Geschichtsschreibung einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.


Antworten hw
25.08.2009 01:16
0 0

Re: ich wär schon froh,

wie immer die zahlen bezüglich sozialleistungen in österreich sind geheimer als jeder regierungsbunker.

nun, jede regierung eines landes muss prioritäten setzen, um im ernstfall am ruder zu bleiben.

Gast: Werner Becher
24.08.2009 13:48
1 0

Generationenvertrag ist längst sittenwidrig

Super Analyse von Franz Schellhorn, schließe mich auch der Meinung von Gernot Bauer und Eva Linsinger aus der aktuellen Ausgabe des "Profil" an: Der Generationenvertrag ist längst sittenwidrig!

Werner Becher
Wirtschaftssprecher Liberales Forum (LIF)

Antworten Gast: ET
25.08.2009 17:22
0 0

Auch das LIF könnte nichts ändern!

Das Hauptproblem (Kosten, Eigendeckung) sind immerhin die Ruhestandsgnüsse der Beamten. Dieses Problem wird sich in den kommenden Jahren noch wesentlich verstärken weil hohe Zuläufe sein werden.

Der VGH hat aber schon vor mehreren Jahren ein Erkenntnis präsentiert, in welchen der Gleichheitsgrundsatz zu einem einseitigen Vertauensgrundsatz umgebaut wurde. Damit wurden die Ruhestandsgenüsse bis über das Jahr 2060 hinaus abgesichert!

Auch wenn die Österreicher dem LIF oder auch einer anderen Partei, die 2/3 Mehrheit geben würde, zur einer Korrektur wäre das Ausheben des Geleichheitsgrundsatzes notwendig. Das wird eher nicht gehen.

Die Parteien regieren schon lange nicht mehr, es regieren die Beamten und Funktionäre des geschützten Wirtschaftsbereiches.

Das LIF könnte aber das Erkenntnis des VGH und die Ungleichheit beim Europäischen Menschengerichtshof anfechten. Diese praktischen Anwendung der Freiheit könnte dem LIF auch neues Leben einhauchen. Wahrscheinlich fehlt es auch am Mumm und der liberale Gedanke dient nur dem Marketing in eigener Sache. Immerhin sind wesentliche Mitglieder auch Nutzniesser der praktizierten Regelung!

Entweder glaubwürdig sein oder doch die Pappn halten!

Antworten Antworten Gast: Werner Becher
04.09.2009 14:38
0 0

Re: Auch das LIF könnte nichts ändern!

Das LIF könnte nicht nur etwas ändern sondern würde auch etwas ändern und nicht nur "die Pappn halten", auch wenn ich solche Formulierungen eher nicht verwenden würde :-)

Kurzfristig müsste einfach nur die Regierung über den Finanzausgelich endlich die Bundesländer zwingen, auch bei den Landesbediensteten und -lehrern die Pensionsregelungen des Bundes SOFORT umzusetzen bzw. nur die entsprechend aliquoten Mittel zur Verfügung zu stellen. Neben dieser kurzfristigen Maßnahme wäre es aber noch viel wichtiger und dringender, Blecha/Kohl einfach plappern zu lassen und stattdessen einen konkreten Pensionsplan bis 2050 zu erstellen = schrittweise Maßnahmen jetzt SOFORT zu planen und einzuleiten. Meiner Überzeugung kann ein solcher ehrlicher Plan nur zu einer schrittweise aber raschen Reduktion/Angeleichung aller über dem ASVG-Höchstbemessungsniveau liegenden Pensionen führen, da es nicht einsehbar ist, warum Pensionisten mit EUR 5.000 oder vielfach auch noch mehr, ihren oftmals noch sehr rüstigen Lebensabend genießen können sollen aber gleichzeitig 400.000 Arbeitslose und Jugendliche ohne Lehrstelle bei einigen hundert Euro vegetieren müssen bzw. zusätzlich dazu auch die Erwerbstätigen unsere im OECD-Schnitt unmoralisch hohen und oftmals am Letztbezug (anstatt sinnvollerweise langen Durchrechnungszeiträumen und damit fair) bemessenen Pensionen mit im nächsten Jahr 2010 in Summe EUR 16Mrd und damit 23% der gesamten Staatsfinanzen finanzieren müssen.

Antworten Antworten Gast: Azona
01.09.2009 11:24
0 0

Re: Auch das LIF könnte nichts ändern!

Wenn das LIF auch eine 2/3 Mehrheit hätte, den Karen aus dem Dreck zu ziehen wird nicht leicht sein. Werner Becher hat auch nicht behauptet die Universallösung zu haben mit der von heute auf morgen das Problem zu lösen ist. Das heist aber auch nicht lieber ET die Augen vor dem Problem zu verschliesen sondern nach lösungen zu suchen.
Entweder nachdenken oder doch die Pappn halten!

Antworten hw
24.08.2009 17:37
0 0

Re: Generationenvertrag ist längst sittenwidrig

ja. da gibts noch mehr das sittenwidrig ist in österreich.

0 0

Ein ausgezeichneter Artikel.

Leider nur lesen, verstehen und handeln danach zu wenige. Österreich ist inzwischen unreformierbar, sagt auch z.B. Androsch. Und da muss man ihm (leider) zustimmen.

Gast: Amerigo Sella
24.08.2009 09:57
1 0

Was ist zu tun?

Nichts! Trotz der Erkenntnis des Redakteurs wird sich nichts rühren. Wer nur ein wenig Urteilsvermögen hat wird schließen, dass Veränderung jetzt politisch nicht möglich ist. Woher auch?

Das Ergebnis wird der Zusammenbruch der österr. Staatsfinanzen sein. Was dann passiert weiß niemand. Schön wird es für niemanden sein.

Nur, eins sollte man den Leuten nicht mehr "verzapfen": dass irgendwelche Reförmchen einen Unterschied machen würden.

... nur, die Hoffnung der Naiven stirbt zuletzt.


Antworten hw
24.08.2009 17:35
0 0

Re: Was ist zu tun?

doch ich weiß jetzt schon was passiert. i bin 100% net da. ;-)

Gast: Amerigo Sella
24.08.2009 09:53
0 0

Was ist zu tun?

Nichts! Trotz der Erkenntnis des Redakteurs wird sich nichts rühren. Wer nur ein wenig Urteilsvermögen hat wird schließen, dass Veränderung politisch nicht möglich ist. Woher auch?

Das Ergebnis wird der Zusammenbruch der österr. Staatsfinanzen sein. Was dann passiert weiß niemand. Schön wird es für niemanden sein.

Nur, eins sollte man den Leuten nicht mehr "verzapfen": dass irgendwelche Reförmchen einen Unterschied machen würden.

... nur, die Hoffnung der Naiven stirbt zuletzt.


Antworten Steirer
30.08.2009 22:42
0 0

Re: Was ist zu tun?

Kann nur empfehlen die Sonntagspresse zu lesen, Damit sie einmal einen Überblich bekommen, was der so verzapft.

Ertl
23.08.2009 21:35
0 0

falsche Schlüsse

Das die Beamtenpensionen das Budget in immer höherem Maß belasten ist ein bekanntes Fakt.Die einzige Arbeitnehmergruppe die heute noch ohne jedes Berufsrisiko durch eine starke Gewerkschaft vertreten ist,wird sich auch in Zukunft mit allen Mitteln gegen jede Veränderung insbesonders bei den jetzt schon in Pension befindlichen wehren.Wieso zur Weiterfinanzierung des Systems aber gerade die LANGZEITVERSICHERTEN (und nicht "Hackler" wie immer fälschlich suggeriert wird)die ihre eigene Pensionsansprüche zu über 90% selbst finanzieren durch immer noch längere Beitragsjahre bestraft werden sollen erklärt sich nur dadurch,dass die Gruppe eben durch niemand vertreten wird.Weder Politik noch Gewerkschaft fühlen sich für die heute 50zig jährigen zuständig,die sowohl das Steuer als auch das Pensionssystem durch ihre exorbitant hohen Abgaben am Leben halten.Ausgepresst wie die Zitronen sollen sie arbeiten bis ins Grab und Neoliberale wie Herr Schellhorn unterstützen auch noch ausgerechnet (vielleicht sogar ungewollt)die Beamtenlobby.Das hängt aber vermutlich mit der überwiegenden Leserschaft der Presse zusammen und man will die höhere Beamtenschaft halt nicht verprellen.Dass diese die Hauptnutznießer des derzeitigen Systems sind, wird damit allerdings billigend in Kauf genommen.

Antworten hw
24.08.2009 08:42
0 0

Re: falsche Schlüsse

schauen sie, und deswegen wäre es sehr gescheit, steuerzuzahlungen durch den staat komplett zu verbieten, und die beitraghöhe und -länge so zu gestalten, dass es ein nullsummenspiel wird (für jede kasse einzeln).
ein transparentes system eben.

macht man das nicht, wirds immer streitereien und "gewinner" und "verlierer" geben.

d.h. die vertreter der langzeitversicherten (ist das noch die SPÖ) trägt an dieser schieflage mindestens genauso mitschuld.

Gast: Löser
23.08.2009 21:05
2 0

Beamten haftbar machen

für Fehlentscheidungen die erst zu allen Problemem führten und Renten streichen

eine Verscguldungssenat ist einzuführen und alle Schuldigen deren Entscheidungen zu Verschuldung geführt, die begünstigt oder verharmlost haben sind einzusperren

Gast: Gast
23.08.2009 19:30
0 0

Erhöhung der Beitragszahler

Um die Anzahl der Beitragszahler zu erhöhen, sollten die Bezieher von Arbeitslosengeld in Bezug auf Arbeitsfähigkeit und Zumutbarkeitsbestimmungen überprüft werden. Braucht ein Unternehmen Arbeitskräfte zur Abdeckung von Spitzenzeiten muss er entweder auf Schwarzarbeiter zugreifen oder auf den Arbeitsstrich fahren. Vom AMS ist hier nichts zu erwarten. Auch könnten hier Modelle ausgearbeitet werden, die dem Staat finanziell sparen helfen und gleichzeitig den Unternehmen helfen.

Antworten hw
24.08.2009 08:45
0 0

Re: Erhöhung der Beitragszahler

es gibt auch leiharbeitsfirmen.

untertan
23.08.2009 18:55
0 1

der herr schellhorn hat wie immer die glaskugel befragt.

die sagt ihm, daß die pensionisten, er meint eh die asvg-pensionisten, die beamten kann er nicht meinen, gerade genug pense erhalten werden um eine haferschleimsuppe zu finanzieren. weiß er denn nicht, daß die haferschleimsuppe für altspatzen magenschonend ist. und nährstoffreich. und daß so "viele" in frührente abzischen? mit 45 beitragsjahren steht es ja wohl jedem zu, der dieses kunststück vollbracht hat. daß die beamten einen überproportionalen anteil an den pensionen haben, dürfte herrn schellhorn entgangen sein. denn dass sie bis 65 "arbeiten" ist wohl nur ein gerücht , daß der dicke Neugebauer ausgestreut hat.

Gast: Gast3
23.08.2009 18:03
0 0

Durchschnittswert...

Es kommt doch letzendlich darauf an, wie lange man die Pension bezieht."Die Menschen arbeiten bis 58 und werden 82 Jahre alt "-im statistischen Mittel, das sagt für den einzelnen nichts aus.

Gast: Hr.Zyni
23.08.2009 10:37
0 0

wenn man 50 ist

Um auf den Startsatz zurückzukommen: was säuerlich aufstößt ist, dass jetzt geföllert wird und schon in ein paar Jahren gibts nur mehr Haferschleim für die Generation, die jetzt volle Länge blechen muss..
Was zu fordern ist: wniger Gehalt für ältere Arbeitnehmer: keine Schulden mehr, Kinder aus dem Haus, weniger Geldbedarf und damit wieder attraktiv für den Arbeitgeber. Dazu rückwirkende Pensionskürzungen für Wenigeinzahle und, ständig angehobener Pensionssicherungsbeitrag für Beamtenpensionisten. Und als Zuckerl: völlige Streichung der Pension für alle Politiker, die das jetzige Schlamassel verschuldet haben (ausschließlich politisch verschuldet).

Gast: isidoro
23.08.2009 09:29
0 1

Unternehmenssteuern

Die Unternehmenssteuern reichen nicht mehr aus um die Beamtenpensionen zu bezahlen. Da sieht man auf den ersten Blick, dass die Unternehmer keine Steuern zahlen und Milliardenbeiträge an staatlicher Hilfe und Unterstützung kassieren - siehe nur die Banken mit den100 Milliarden. Zahlen muss dies das sogenannte Fussvolk mit der Lohnsteuer und der Umsatzsteuer.

Antworten Gast: rek
23.08.2009 11:56
1 0

Re: Unternehmenssteuern

Und wer zahlt die Löhne und letztendlich auch die Lohnsteuer?

Sind das nicht die verteufelten Unternehmer, oder bekommen sie den Lohn von der Gewerkschaft, oder vom Staat, oder vom heiligen Geist.

Antworten Antworten untertan
23.08.2009 19:03
0 1

Re: Re: Unternehmenssteuern

lieber freund. zu ihrer information. die arbeitnehmer erarbeiten alles. ihre eigenen beiträge, die dienstgeberanteile, die gewinne der unternehmen, auch die insolvenzsversicherungsbeiträge, schlecht alles, was sie scheinbar nicht wissen dürften. sie meinten wohl auszahlen. aber zahlen tut nur der malocher.

 
1 2