11.02.2012 23:47 | Meine Presse Merkliste0

"SuperMarkt": Was uns die Schweizer voraus haben

20.02.2010 | 19:05 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Ohne neue Schulden durch die Krise: Ungeachtet der niedrigen Staatsausgaben sind in der Schweiz weder breite Schichten in die Armut abgerutscht, noch fällt von Spitälern und Hochschulen der Putz.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Vertretern heimischer Medien wird ja gern nachgesagt, erfreuliche Entwicklungen prinzipiell zu unterschlagen, um etwas mehr Platz für maßlos aufgebauschte Berichte über die Abscheulichkeiten des täglichen Lebens zu schaffen. So haben Journalisten als willfährige Erfüllungsgehilfen bösartiger Geheimdienste und hinterhältiger Spekulanten ja auch die Krise so lange herbeigeschrieben, bis sie endlich da war. Gleichzeitig werden die ersten Repräsentanten des Staates in heimischen Medien so lange lächerlich gemacht, bis auch der letzte Vernünftige die Lust verloren hat, in die Politik zu gehen.

Weshalb wir die Dinge etwas positiver sehen wollen. Wenn beispielsweise Österreichs Nationalräte kommenden Donnerstag die Plenarsitzung ausfallen lassen, hat das nichts mit Arbeitsscheu zu tun, sondern einen banalen Grund: Die Regierung hat nichts zu beschließen. Eine sehr gute Nachricht, an Gesetzen herrscht ja ohnehin keine Unterversorgung.


Politik der ruhigen Hand. Die Vertreter der Regierungs- und Oppositionsparteien lassen sich durch das hektische Geschäft außerhalb des Hohen Hauses eben nicht aus der Ruhe bringen. Dort draußen ist es derzeit auch besonders ungemütlich: Eine schwere Wirtschaftskrise treibt seit Monaten ihr Unwesen, das Land droht in Schulden zu ersaufen, die „Gratis“-Universitäten werden von wissbegierigen jungen Menschen gestürmt, weshalb kein vernünftiger Lehrbetrieb mehr möglich ist, und die Staatsbahn rast mit atemberaubender Geschwindigkeit auf den wirtschaftlichen Abgrund zu – mal ehrlich: Wer geht da schon freiwillig vor die Tür?

Vermutlich wäre es aber kein großer Fehler, den sitzungsfreien Donnerstag im wetterfesten Unterstand für eine Aktuelle Stunde zu nutzen. Etwa, um sich mit der Frage zu beschäftigen, wie es der Schweiz eigentlich gelingen konnte, im abgelaufenen Krisenjahr einen Budgetüberschuss auszuweisen. Mitte vergangener Woche vermeldete der Schweizer Finanzminister Hans-Rudolf Merz für 2009 ein Plus von 2,7 Milliarden Franken (1,9 Milliarden Euro) – inklusive einmaliger Sondererträge sind es sogar 9,7 Milliarden Franken. Womit die Schweizer in der Lage waren, ihre Staatsschulden auf 111 Milliarden Franken zu drücken. Und das im Jahr der großen Weltwirtschaftskrise. So etwas ist wohl das untrügliche Erkennungszeichen eines nachhaltig sanierten Staatshaushalts.

Die Sache ist umso beeindruckender, als diesem Budgetüberschuss kein Griff in die Taschen der Bürger vorausgegangen ist. Während Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) in Österreich mit einer Steuer- und Abgabenquote von 42 Prozent der Wirtschaftsleistung ein Defizit von knapp zehn Milliarden Euro einfährt, erzielt sein Berner Amtskollege mit einer Abgabenquote von 29 Prozent einen Überschuss. Fairerweise ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass die Abgaben zur Sozialversicherung in der Schweizer Quote nicht eingerechnet sind, weil sich die Eidgenossen privat versichern. Bereinigt um diese Unschärfe liegt die Steuerbelastung der Schweizer aber immer noch um rund ein Zehntel unter jener der Österreicher.


Im Ausgaben-Rausch. Der fundamentale Unterschied zwischen den beiden Ländern liegt zweifellos darin, dass das eine bestens geführt ist, während sich das andere seit Jahren einem Ausgaben-Rausch hingibt, der längst das ökonomische Grundverständnis des Landes zu zersetzen begonnen hat. Was immer an persönlicher Lebensplanung schiefgeht – der Staat Österreich kommt für alle Schäden auf. Wo immer Geld auszugeben ist – der Staat Österreich ist zur Stelle. Und was immer an ineffizienten Strukturen zu erhalten ist – auf den Staat Österreich ist Verlass. Weshalb die Ausgaben der öffentlichen Hand auch bei 52,3 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen – bei unseren Nachbarn sind es 34 Prozent. Wären wir Österreicher Schweizer, brauchte die öffentliche Hand um 50 Milliarden Euro weniger – und das Jahr für Jahr. In der Schweiz maßen sich Staatsangestellte eben nicht an, das von den Bürgern erwirtschaftete Geld besser einzusetzen als diese selbst.

Ungeachtet der niedrigen Staatsausgaben sind in der Schweiz weder breite Schichten in die Armut abgerutscht, noch fällt von Spitälern und Hochschulen der Putz. Die Sozialausgaben liegen auf einem ähnlich hohen Niveau wie in Österreich, das Schweizer Gesundheitswesen ist um nichts schlechter als das hiesige, und die Schweizer Staatsbahnen zählen zu den besten der Welt. Die entpolitisierten SBB kommen nicht nur mit der Hälfte an Subventionen über die Runden, sondern auch mit deutlich weniger Mitarbeitern als die ÖBB. Letztere erzielen mit 42.000 Beschäftigten (von denen 70 Prozent pragmatisiert sind) einen ähnlich hohen Umsatz wie die SBB mit 27.000 (jederzeit kündbaren).

Und so geht es fröhlich weiter: Warten Österreichs Landeshauptleute auf den monatlichen Scheck aus Wien (dieses planwirtschaftlich organisierte Alimentierungssystem wird hierzulande gern mit Föderalismus verwechselt), müssen ihre Pendants in der Schweiz die Steuern selbst eintreiben. Mit der heilsamen Nebenwirkung, die Verwendung der kassierten Gelder bei den nächsten Wahlen vor den „Kunden“ rechtfertigen zu müssen.


Wettbewerb macht reich. Jeder Kanton bestimmt die Höhe der Einkommensteuern selbst. Der tobende Steuerwettbewerb hat nicht nur die Tarife in den Keller gejagt, sondern auch viele Regionen steinreich gemacht. Niedrige Steuersätze gekoppelt mit einer schlanken Verwaltung sind für arbeitende Menschen eben attraktiver als überbürokratisierte Hochsteuerländer.

Die Schweiz ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie unterschiedlich sich zwei Länder mit ähnlichen Voraussetzungen entwickeln können. Mit dem durchaus bemerkenswerten Ergebnis, dass wir mittlerweile nur noch die Berge gemeinsam haben.

franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.02.2010)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

130 Kommentare
 
1 2 3 4
Gast: fritz
23.02.2010 15:46
0 0

Bei uns daham.

... wer immer wieder "den Staat" mit den, "den Staat führenden(?)" Spitzenpolitikern verwechselt, der kann dem Charme der Schweiz leicht erliegen.
Fakt ist jedenfalls, dass "die Wirtschaft" ohnedies kaum Steuern zahlt, weil "schonend" ev. in der Schweiz vergraben, die Banken den Menschen sowieso bereits für das Herantreten an einen Schalter Geld abpressen wollen, nur mittel-unfähige Politiker und Manager, und ehemalige Solche, mit "Beratungshonoraren- und Verträgen" "aus der Schußlinie genommen werden, womit die Kosten der "Verwaltung" enorm steigen, obwohl man bilanztechnisch "Kosten reduziert". Dafür zahlen die wirklich(!) arbeitenden Arbeitnehmer im "Staat" und nur sie! Das nehmen die "Wirtschaftsexperten" natürlich nicht wahr.
Das Totstellen der Parteien in beinahe allen Bereichen, wo es um sozialen Ausgleich ginge, um arbeitende Menschen motiviert zu erhalten, wird letztlich zu katastrophalen Ergebnissen führen.
Da werden dann plötzlich alle heftig erschrecken, wenn es wieder zu Kravallen "auf der Straße" kommt. Und wie im Vormärts wird es ein oder wie in der Zwischenkriegszeit. Und die Zyniker "an den Schalthebeln der Macht im Staat" werden es wieder nicht gewesen sein, sondern, wie üblich "die Linken", wer auch immer das ist!!

Antworten hw
23.02.2010 18:32
0 0

Re: Bei uns daham.

sie verstehen unter wirtschaft wahrscheinlich nur die großbetriebe die in den medien sind (von den gewerkschaften).

versuchen sie selber nachzuforschen und rauszufinden, welchen charakter die mehrzahl der unternehmen hat.

und dann sollten sich noch mal ihre meinung zu wirtschaft (richtig: unternehmen) formulieren.

ecowriter
22.02.2010 16:58
0 0

ja ja - das benchmarking

es wird ja langsam wirklich zeit, dass der vergleich zu ähnlich gelagerten systemen gezogen wird.
hier wurde bisher viel über links u rechts polemisiert, die zahlen berichtigt und teilweise in falschen zusammenhängen wiedergegeben, aber es bleiben doch einige fakten übrig:
- der direkte zugriff des wählers auf wichtige entscheidungen zwing tzur aufklärung und damit zur "bildung" der bürger. diese nehmen das gerne an, weil sie ja tatsächlich einfluss nehmen können.
- das system funktioniert mindestens ebenso gut, kostet aber weniger.
das hat alles NICHTS mit der EU oder sonstigen themen zu tun, sondern bei uns liegt es fast ausschließlich an slebstverschuldeten zuständen.

wir lachen immer über die US demokratie, die es ermölgicht, dass die minderheit der wähler den präsidenten wählen kann. das wahlmännersystem war vor langer zeit gut, weil die stimmabgabe schlicht nicht nötig war. der technische fortschritt erlaubt durchaus die monatliche BINDENDE stimmabgabe.
abbau der repäsentativen demokratie, mehr direkte! - oder wer will schon von einem landwirt mit hauptschulabschluss dank bauernbund oder dem MA48er fahrer dank ÖGB vertreten sein...???

freundlichst, ihr
eco

Gast: 1234
22.02.2010 13:33
0 0

Herr Schellhorn - ein objektiver Berichterstatter?

Gerade weil in der Schweiz vieles besser gemacht wird als in Österreich sind die Zahlenspiele des Herrn Schellhorn hier richtigzustellen.

Er führt eine Schweizer Abgabenquote von 29 % an, um dann wenige Zeilen weiter von Ausgaben der öffentlichen Hand in der Schweiz von 34 % der Wirtschaftsleistung zu sprechen. Das würde aber rein rechnerisch ein Budgetdefizit und nicht einen Überschuss bedingen.

Da dürften Herrn Schellhorn wohl Jahresvergleiche durcheinander geraten sein, sowas kann schon mal "passieren".

Weiters führt er an, dass die um "Unschärfen" bereinigte Schweizer Abgabenquote um ein Zehntel unter jener Österreichs liegt, das wären bei einer Abgabenquote von 44,4 % rd 4,5 % was bei einem BIP von 282 MrdEuro (Quelle Statistik Austria 2008) rd 12,7 MrdEuro ausmacht. Rechnet man dann noch die im Bericht angeführten 10 MrdEuro Defizit hinzu kommt man auf rd. 23 MrdEuro.

Ein beachtlicher Betrag, doch weniger als die Hälfte jener 50 MrdEuro die Herr Schellhorn für seinen Bericht errechnet hat.

Herr Schellhorn ist halt leider ein Österreichischer und kein Schweizer Journalist sonst hätte er bekannte Schweizer Tugenden wie Seriösität, Objektivität zur Grundlage seines Berichtes gemacht.


Antworten Gast: Franz Schellhorn
22.02.2010 16:42
0 0

Re: Herr Schellhorn - ein objektiver Berichterstatter?

Hier muss ich ausnahmsweise einmal eingreifen. Nun, Herr/Frau Gast 1234, die Sache ist so: Es gibt eine Steuer- und Abgabenquote und eine Staatsausgabenquote (Ausgaben). Erstere misst die Einnahmen. Hier weist die Schweiz eine Quote von 29 Prozent des BIP aus - allerdings wie erwähnt ohne SV-Beiträge. Wenn man nun die SV-Beiträge hinzurechnet, kommt man auf knapp 37 Prozent. Da es auch hier noch einige Unschärfen gibt, habe ich großzügig gerechnet, womit ich auf eine Quote von 38 Prozent angesetzt habe - eben knapp ein Zehntel weniger als die österreichische. Das wiederum hat aber mit den Ausgaben nichts zu tun - die öffentliche Hand gibt in der Schweiz Summen aus, die 34 Prozent des BIP entsprechen - in Österreich sind es 52,3 Prozent. Wenn Sie schon richtig stellen wollen, dann bitte auch so, wie das ein Schweizer Leser tun würde. Und nicht ein österreichischer...
Mit besten Grüßen schell

Gast: BIP
22.02.2010 13:16
0 0

Ausreden sind halt bequem

Das oft vorgebrachte Argument <die Schweizer hatten keinen Krieg und mussten keinen Wiederaufbau finanzieren> ist nicht richtig.

Nach jedem der 2 Kriege hat sich unser Staat mittels Währungsreform (vielleicht gab es nur deshalb Krieg) komplett entschuldet und konnte danach seine Verschuldungsorgie wieder bei Null beginnen.

Die Schweiz hat sich in 250 Jahren nie beim Volk entschuldet. So hatte die Schweiz 1948 nach unserer Währungsreform den Ballast von über 100 Jahren Staatsschulden weiter zu bedienen, während wir bei Null anfingen.

Hat es die Schweiz geschafft in 250 Jahren bei 40% BIP Staatsverschuldung anzukommen, so war es für uns ein Kinderspiel in 60 Jahren das Doppelte zu schaffen.

Ein Finanzzentrum wird man halt auch nur wenn man nicht dauernd das eigene Volk betrügt.


Gast: bundesbahnblues
22.02.2010 08:13
0 0

Bitte verschenkt die ÖBB

Man sollte nach AUA Beispiel sofort die ÖBB an die SBB verschenken!!!

Selbst wenn man sich das "Geschenkspaket" einige Millionen kosten läßt, kommt es allemal billiger als diesen Moloch noch länger durchzufüttern.

Und wenn man dann noch die 9 Landesfürsten wegbringt, oder sie wenigstens zwingt, nur jenes Geld auszugeben, daß sie auch selbst einnehmen, sind wir auf einem guten Weg.

Aber dazu wird es niemals kommen!!!

Höchstens wenn wir in einer finanziellen Situation wie Griechenland sind.

Aber dann kann man ja immer noch dem dummen Wahlvolk erklären, daß das alles auf dem Mist von Brüssel gewachsen ist.

Wir sind unbelehrbar - aber stolze Patrioten.

Gute Nacht Österreich

Gast: gemini1938
21.02.2010 23:24
0 0

Lebendiges Beispiel!

das man ohne Eu besser leben kann, anstatt die Mostschädeln in Brüssel füttern behalten sie ihr Geld im Land und stärken es selbst.

Die Schweizer sind halt auch schlauer als unsere

Waschlappen Bevölkerung die jedem daher Gelaufenen Mostschädel Politker alles glaubt.

Ich kann mich noch auf die Lügerei erinnern:

Alles wird besser alles wird billiger wir haben mehr Arbeit,nichts aber rein gar nichts ist davon eingetroffen.


0 0

Re: Lebendiges Beispiel!

Also das mit den Mostschädln kann ich nur unterschreiben.. :)

Den Rest....
Also wer behauptet die EU hätte keine Vorteile (natürlich auch Nachteile) gebracht muss zu den ewigen Nörglern gehören?

Reden ist immer leichter.
Ich würd mal schauen wenn ab Heute wieder jeder Österreich langwierig an den Grenzen stehen müsst?
Oder den Schilling mit Verlusten in Euro zu wechseln.

Und das sind nur 2 Beispiele die JEDEN Österreicher betreffen. Von den Vorteilen in Wirtschaftlichen Abläufen noch nicht gesprochen.
Also.. Es ist nicht alles NUR schlecht in der EU...

Gast: machmuss verschiebnix
21.02.2010 20:48
0 0

In der Schweiz gibt es auch genug Probleme,

aber dort kann keine Partei eine Wahl gewinnen,
indem ein politischer Gegner einfach ins rechte
Eck gestellt wird (durch Beistand abhängiger Medien).

Außerdem wird bei uns jeder Versuch, die Politik
aus dem Wirtschafts-Leben "auszutreiben", um
lebensfähige Betriebe zu bekommen, mit
massiver Angst-Propaganda bekämpft (verschärbeln
des Staats-Vermögens, Rentenklau ...) .

Aber das schlimmste dabei ist, daß die Medien
mehrheitlich bei dieser systematischen Hinrichtung
Österreichs nicht nur zusehen, sondern mithelfen.

"Es muß sich alles ändern, damit
alles bleiben kann, wie es ist"

Die SPÖVP sollte schleunigst entsorgt werden, leider
gibt es aber außer dem "willigen Krokodil" (Strache)
keinen potenten Mitspieler im politischen Kasperltheater.
Und ich bin mir nicht ganz sicher, ob das "Krokodil"
mit seiner Rolle nicht vielleicht zufrieden ist und
gar nicht aufdecken will, daß der "Kasperl" in
Wirklichkeit "Räuber Hotzenplotz" ist.


enzo
21.02.2010 20:47
0 0

Ja die Schweizer

Haben echte Demokratie und sind zum Glück nicht in der EU.
Auch dürften die Wähler in diesem Land klüger sein als in Ö.

Alien
21.02.2010 20:29
0 0

Ist doch logisch

In der Schweiz haben Sozialisten fast nichts zu reden. Deshalb geht es allen besser...

woizi
21.02.2010 20:03
0 0

Die glücklichen Schweizer

Die haben auch keine Monopolstellung des Katholizismus, der die Leute verblöden lässt und für Moral im alltäglichen Leben, Kraft und gesunden Menschenverstand tötet.

Dort leben die Leute noch! gottesfürchtig in vernünftiger Weise.

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist!

Die Reformation in der Schweiz hat noch ordentliche Nachwirkungen.

In Österreich wurde wieder blutig rekatholisiert, dank der blutdrünstigen Habsburger.

Aber der Katholizismus taugt nicht für die Moderne.
In der Gegenwart wird man entweder ein verrückter Gottloser (70% der jungen Österreicher) oder ein kath. Fundamentalist.

Wie man in dieser Welt vernünftig durchkommt ist nur mit dem Glauben an Jesus möglich, durch den man Ruhe, Frieden, Hoffnung und Orientierung zum Handeln hat.

Natürlich gibt es das auch vereinzelt im Katholizismus. Doch wer dort die Worte Jesu ernst nimmt, wird früher oder später als Geheimprotestant beschimpft.

Gesegnet, alle die aus dem bluttriefenden römischen Nest verschwinden. Wie viele Gläubige hat Rom auf dem Gewissen?

Wie viele Menschen wurden vom Papst in den Tod geschickt. Man denke nur an die Eroberung Konstantinopels durch vom Papst aufgewiegelte Kreuzfahrerheere. Man denke an Napoleon, der Millionen von Menschen in den Tod schickte, mit wem hat er zusammengearbeitet? Der Papst hat ihn gekrönt, oder wollte ihn zumindest krönen.

Antworten Gast: schweizkenner
22.02.2010 11:54
0 0

Re: Die glücklichen Schweizer

also wieder einmal die schweiz:
-vergessen wir die beiden weltkriege wo sich die gute schweiz an beiden seiten bereicherte und auch am elend der juden.
-vergessen wir die milliarden an unversteuerten vermögen, welche die ach so guten schweizer gerne verwalten, zu lasten ihrer nachbarn!
-vergessen wir die milliardenvermögen von diktatoren, baby doc, marcos, etc. an denen sich die guten protestanten hochmoralisch bereichern.
-vergessen wir kriminell erworbene vermögen, mafia, rus. gangster etc. die schweizer haben kein problem damit.
-und nun zu den spekulanten: z.b. m. rich,transarmonia, glencore, etc. werden gut von den schweizern finanziert um dort zu niedrigststeuern zu lasten ganzer volkswirtschaften zu residieren!
-wären wir doch alle schweizer, super???

Antworten Gast: Gast - woizi
21.02.2010 20:11
0 0

Re: Die glücklichen Schweizer

Was soll denn dieses hirnlose Geschwafel?

Antworten Antworten Gast: machmuss verschiebnix
21.02.2010 20:55
0 0

Re: Re: Die glücklichen Schweizer

Faktum ist: das Wohlergehen eines Volkes
hängt von der Grundeinstellung jedes einzelnen
ab.

Der Kommentar von "woizi" ist ganz und gar
nicht hirnlos, sondern eher grenzgenial.


Gast: desano
21.02.2010 19:30
0 0

Was nützen schon gute Beispiele?

Herr Schellhorn, Graqtulation! Neben der Schweiz gibt es ja auch noch das schwedische Beispiel für eine Sanierung des Staatshaushaltes.
So etwas trauen sich unsere Politiker nicht, in jeder Partei sind nicht gerade wenige Partikularinteressen(! ) permanent zu berücksichtigen. Damit bleibt das Gesamtwohl (der Staat=das Volk) auf der Strecke!!

Der österreichische Weg ist eben nur mit dem griechischen vergleichbar : wir leben auf Koswten anderer und wenn,s schief geht Borgen wir eben noch mehr Geld.
Es erfordert eine Revolution gegen die Apparate, gegen die Bequemlichkeit, gegen die Präpotenz zu glauben, dass die Anderen dazu da sind für unser Wohlergehen zu sorgen.

Ich warte auf Beiträge anderer kritischer Journalisten!

Gast: Zooropa
21.02.2010 18:59
2 0

Die Schweiz ist eine echte Demokratie

Österreich eine Scheindemokratie, eine Parteindiktatur.

In einer echten Demokratie werden bessere Entscheidungen getroffen.

Jedes Jahr sollen über 10.000 hochqualifizierte Deutsche in die Schweiz flüchten. Der perfekteste Staat der Welt. Zum Glück haben wir ihn. Für uns immer eine Option zu flüchten, wenn hier alles runtergewirtschaftet ist.

Reblaus
21.02.2010 18:13
2 0

"SuperMarkt": Was uns die Schweizer voraus haben


Kunststück, die sind der SuperMarkt Norwegen auch nicht bei der EU ...

Antworten hw
21.02.2010 19:22
0 0

Re:

schon wenn man jemanden hat den man die schuld geben kann.

Reblaus
21.02.2010 18:07
1 0

"SuperMarkt": Was uns die Schweizer voraus haben


Kunststück, die sind der SuperMarkt Norwegen auch nicht bei der EU ...

Gast: Sepp
21.02.2010 17:46
0 0

Klingt gut ...

... warum machen wir da nichts außer Alibiaktionen? Wie schauts aus meine sg Herren Faymann, Pröll, Regierungsmitglieder, Abgeordnete, Landshaupleute (... männer wäre ja politisch inkorrekt) etc. Cowboy or coward?

romolaner
21.02.2010 17:37
3 0

De san net so deppart


Antworten Reblaus
21.02.2010 19:09
0 0

Re: De san net so deppart --> sind sie auch nicht


die Schweizer wie auch die Norweger wären ganz schön blöd, wenn sie der EU beitreten würden, die doch nur dazu gut ist, die verschwenderische und kriminelle Misswirtschaft der Spanier, Italiener Griechen etc. nicht in ihrem eigenen Sumpf absaufen zu lassen

Mit der Beitritt der Türkei wird die EU zerfallen, wie einst das Römische Reich oder die UdSSR

Gast: antischweizer
21.02.2010 17:36
0 5

lobhudelei

vielleicht sollte sich die presse lieber mal damit beschäftigen woher die schweiz ihre gelder bezieht
schwarzgeld drogengeld usw. aber kritischer journalismus ist nicht sache der övp zeitung

Antworten hw
21.02.2010 17:47
5 0

Re: lobhudelei

mit geld alleine schafft man aber nix, den österreich hat genauso viel.

 
1 2 3 4