12.02.2012 02:56 | Meine Presse Merkliste0

SuperMarkt: Rauchen in der Volksdiktatur

10.07.2010 | 18:36 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Die Aufgabe einer Demokratie ist es nicht, Mehrheiten über Minderheiten abstimmen zu lassen - sondern, die Macht der Mehrheit zu beschränken. Soll Österreich das "Raucherproblem" über eine Volksabstimmung lösen?

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Ist etwas daran auszusetzen, wenn im Freistaat Bayern das mündige Volk in einer Abstimmung mehrheitlich zur Ansicht gelangt, dass Raucher aus den Wirtshäusern zu werfen sind? Dogmatische Demokraten würden die Sache mit einem klaren Nein quittieren: Die westlichen Zivilisationen zeichnen sich ja gerade dadurch aus, dass der Wille vom Volk ausgeht und dieser nicht zuletzt dann zu akzeptieren ist, wenn er mit den eigenen Vorstellungen kollidiert.

Vertreter der heimischen Oppositionsparteien sehen es genauso: Die Mehrheit hat schließlich immer recht. Weshalb sich Österreich an Bayern ein Beispiel nehmen und das umstrittene „Raucherproblem“ über eine Volksabstimmung lösen soll. Wenn die regierenden Parteien schon zu feige sind, sich gegen die Lobbys in den eigenen Reihen durchzusetzen, müsse eben das Volk her, um die Nichtraucher vor den Rauchern abzuschirmen.

Selbst liberale Kommentatoren zeigen sich ob des „überwältigenden Sieges“ für die Nichtraucher in Bayern begeistert, schließlich votierten 61 Prozent dafür, dass in Wirtshäusern nicht mehr geraucht werden darf. Das, so die Schlussfolgerung, sei ein sehr schöner Beweis dafür, wie verantwortungsbewusst und mutig die Bevölkerung doch sei, wenn man sie nur lässt. Weshalb Entscheidungen eben öfter an den couragierten Souverän zu delegieren seien.


Mut sieht anders aus. Noch nicht ganz geklärt werden konnte freilich, was denn so mutig daran sein soll, wenn man eine breite Mehrheit von Nichtrauchern darüber entscheiden lässt, ob die rauchende Minderheit in ihrer Freiheit eingeschränkt werden soll. Wenn wir dieser Logik folgen wollten, dann wäre wohl auch nichts dagegen einzuwenden, die Bevölkerung darüber befinden zu lassen, ob Einkommensbezieher ab 500.000Euro brutto im Jahr vorübergehend mit 90Prozent besteuert werden sollten. Die kaum noch Einkommensteuer zahlende Mehrheit würde sich vermutlich nicht sehr lange bitten lassen und die Belastung einer wohlhabenden Minderheit harten Einschnitten in das Sozialsystem vorziehen.

Und schreit das Volk nicht längst nach einer amtlichen Regelung der permanent steigenden Treibstoffpreise, damit Mobilität leistbar bleibt? Vielleicht würden die Menschen auch gerne darüber entscheiden, ob sich in den Regalen heimischer Textilgeschäfte zu viel ausländische Billigware findet. Wäre es nicht besser, ausschließlich Güter aus „rein“ österreichischer Produktion zu verkaufen, um die Wertschöpfung im Land zu halten? Oder wie es Erhard Fürst in einem Leserbrief Anfang dieser Woche formulierte: „Wie würde eine Volksabstimmung über höhere Krankenkassenbeiträge für schwer Übergewichtige ausgehen? Wie eine über die Kürzung von Sozialleistungen für Ausländer?“


Eine kleine Schwäche der Demokratie. Freilich machte unsere Verfassung derart schwerwiegende Eingriffe fast unmöglich. Dennoch offenbaren all diese Fragen eine Schwäche der direkten Demokratie: Nur weil eine Mehrheit zur Ansicht kommen sollte, dass Ausländern die Sozialleistungen gekürzt werden sollen, ist das noch lange nicht richtig. Der redliche Demokrat weiß, dass nur Gesetz werden soll, was eine breite Mehrheit anerkennt. Aber er weiß im Unterschied zum Dogmatiker auch, dass nicht automatisch Recht ist, was die Mehrheit dazu macht.

Die zentrale Aufgabe einer Demokratie ist es ja nicht, den Interessen einer breiten Mehrheit in jeder Lebenslage zum Durchbruch zu verhelfen. Sondern den Menschen einen Rahmen vorzugeben, in dem sich alle frei und unbeschwert bewegen können– und in dem auch mehrheitlich unerwünschtes Verhalten von Minderheiten toleriert wird. In diesem Sinne stellt sich also nicht die Frage, ob die Bayern recht haben, wenn sie für rauchfreie Gaststuben votieren. Sondern, ob es überhaupt ihre Angelegenheit ist, darüber zu entscheiden. Ist der Konsum von Tabakwaren schwer gesundheitsschädlich, dann hat der Gesetzgeber die Möglichkeit, den Verkauf sowie den Konsum von Zigaretten zu verbieten.

Ist Rauchen aber nicht mehr als eine unerwünschte Belästigung, dann ist die Klärung dieser Frage den Märkten zu überlassen: Den Lokalbesitzern und ihren Angestellten, ob sie ein Raucher- oder ein Nichtraucherlokal betreiben wollen. Und den Gästen, ob sie eine klar ausgeschilderte Rauchergaststube betreten wollen oder eben nicht. Andernfalls kommt es zur einigermaßen skurrilen Situation, dass der Staat zwar blendend am Verkauf von Zigaretten verdient, diese aber nur mehr in den eigenen vier Wänden oder unter dem Zelt des Universums konsumiert werden dürfen.


Für wichtige Fragen zu blöd? Das Beispiel der Raucher-Abstimmung in Bayern zeigt also nicht, wie direkte Demokratie funktionieren sollte, sondern das genaue Gegenteil davon. Weil den regierenden Parteien der Mut fehlt, sich gegen Tabakkonzerne, Gastronomen und rauchende Wähler zu stellen, werden populäre Larifari-Fragen einfach an die breite Masse delegiert.

Gleichzeitig wird das Volk in den Augen führender Politiker für zu blöd befunden, über wesentlich wichtigere Fragen abzustimmen. Als es um die Ratifizierung der berühmten Lissabon-Verträge ging, mit der Österreich freiwillig auf weitreichende Vetorechte verzichtete, waren die volljährigen Bürger des Landes nicht reif genug, gefragt zu werden. Das deshalb, weil der Inhalt der Verträge selbst führende Politiker überforderte (was sie hinter vorgehaltener Hand auch freimütig einräumten) – weshalb davon auszugehen war, dass das Volk möglicherweise „falsch“ abstimmen würde.

Dabei wäre der umgekehrte Weg der richtige: Zentrale Grundsatzfragen der Bevölkerung nach einer eingehenden Debatte und ausreichender Information zur Abstimmung vorzulegen, ist einer der großen Vorteile der Demokratie. Die Frage, ob in Wirtshäusern zum Verkauf zugelassene Produkte konsumiert werden dürfen, fällt nicht in diese Kategorie. Ebenso wenig wie jene, ob Hundehalter einen Extraführerschein brauchen, oder ob die U-Bahn rund um die Uhr fahren soll. Für die Klärung derartiger Fragen halten sich Demokratien üblicherweise Regierungen, die regelmäßig zur Wahl stehen.

franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.07.2010)

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107 Kommentare
 
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Gesetz ist Gesetz! Gesundheit geht vor Wirtschaft, mit vorsätzlicher Körperverletzung!

Schäden? Ja, www.krebsforum.at
Maßnahmen? Ja, www.nichtraucheninlokalen.at
Anzeigen? Ja, BM. Stöger ruft dazu auf, daher täglich, immer wieder auf www.sis.info

Gast: kinski
14.07.2010 15:05
1 0

scheindemokratie

bravo, herr schellhorn. endlich wagt es mal jemand, DAS grundproblem der demokratie "im eigensaft" zu benennen: der drang des dummen demokratenführers, nur mehr klar mehrheitsfähige entscheidungen zu treffen. alle anderen mittlerweile VIEL WICHTIGEREN Entscheidungen zur monetären Disziplin etwa werden gar NICHT mehr getroffen. Ich bin zwar (seit einem halben Jahr!) Nichtraucher, aber gegen dieses blasbackig medial verbratene schulterklopf Rauchverbot. seltsam, daß nur wenige der kommentatoren Ihren Punkt geschnallt zu haben scheinen und sich mit sendungsbewußtsein in die schulterklopfdemokratische blasbackendeppenmenge einfügen... weiter so. Ihre, Herrn Ortners und Herrn Fleischhackers immer wortgewandte und meist brillante Analysen sind mir ein silberstreif am horizont in einer allerorten fetten und dummen zeit

local
12.07.2010 20:21
0 0

da wird schon an einigen dingen vorbeigeredet

wenn die demokratie vorgeschoben wird, wenn es um die gesundheit von unbeteiligten geht. oder wenn davon gesprochen wird, dass die rechte einer minderheit eingeschränkt wird. gibt es ein recht auf rauchen? und vor allem, gibt es ein recht auf rauchen ohne rücksicht zb auf kleinkindern und säuglingen, die bei uns bis vor einigen wochen in einkaufszentren rüchsichtslos eingeraucht wurden.
das wesentliche ist halt, dass rauchen nicht unerhebliche auswirkungen auf die nichtrauchenden mitmenschen hat - im gegensatz zur stuer, die keine auswirkungen auf nachbarn hat. eine brennende zigarre hat sehr wohl auswirkungen auf die nachbarn, die am abend am balkon sitzen und die abendsonne in ruhe bei guter luft genießen wollen

Gast: Gast
12.07.2010 14:31
1 0

Diktatur der Masse

Ich bin nicht gegen die Ideologie hinter dem Rauchverbot - das ein anderer bestimmt, wie ich leben soll (klingt ein bisschen nach Faschismus).

Ich begruesse den Nichtraucherschutz, finde es aber laecherlich, als Raucher kriminalisiert zu werden und gar keinen oeffentlichen Platz mehr zu haben, wo ich gemuetlich einen Kaffee trinken und eine Zigarette geniessen kann.

Ich will niemanden schaedigen und moechte auch die Gesundheit anderer Leute nicht beeintraechtigen.

Lasst den Leuten die Wahl!!! Man muss nicht alles reglementieren!

Gast: Rumpex Lumpex
12.07.2010 01:33
2 0

Die armen Milliardäre

Mir tun die armen Milliardäre, Banker, usw. soooo leid!

Da sitzen sie in ihren Villen, diese arme Minderheit, weil man sie in den Arbeiterbezirken nicht haben will, dort hat man sie vertrieben, und müssen sich in den schrecklichen Cottagevierteln, wie Grinzing und Nußdorf, im Swimmingpool verstecken!

Wie es sich für Minderheiten gehört, sind sie natürlich Sozialhilfebezieher, die Banker.

Milliarden haben sie bekommen für ihre Parkbankerln! (Die Bank steht zwar nicht im Park, dafür geht man dann ins Steirereck essen, das ist im Stadtpark)

Und jetzt sollen sie dafür auch noch Steuern zahlen!

Zum Glück gibts noch Evangelisten wie den Hayek! Der Mann war der Meinung, die beste Zeit war um 1900, als die Reichen noch reich waren, und die Armen so richtig arm, mit Verhungern, Krankheiten, und allem, was sonst noch so dazu gehört.

Und jetzt untersteht sich die Mehrheit, dieser Mob, ein menschenwürdiges Leben einzufordern! Frechheit! Haben die überhaupt kein Herz für die Minderheit?

Am Ende wollen die noch gleiche Gesetze für alle!

Na und was soll der Grasser dann machen?

Gast: ewiger Nichtraucher
11.07.2010 20:03
3 4

recht hat er

Wer nicht im Lokal belästigt werden will, soll in ein Nichtraucherlokal gehen.
Ein Umstieg eines nichtrauchenden Angestellten zu einer Arbeitsstelle in einem Nichtraucherlokal soll vereinfacht werden.
Dann wären Raucher und Nichtraucher unter sich.
Auch eine Drei-Schnitzelesser schädigt mich, da ich zu den erhöhten Kosten der Kranken mitzahle.

Die konsequente Weiterführung der Volksabstimmungen Mehrheit über Minderheit wäre eine Katastrophe!

Antworten dr. philpp
12.07.2010 07:45
1 1

DDummerweise gab es keine Nichtraucherlokale

weil die Wirte damit spekulierten, dass Nichtraucher, bevor sie garnicht ausgehen, halt den Gestank erdulden werden. Und in Einkaufszentren wurde man sowieso zugequalmt!
Dort wo die Gier über die Vernunft siegt muss/müsste der Staat regulierend einschreiten....

Gast: jkf
11.07.2010 19:53
3 1

ohne Eigentum keine Demokratie

Wenn der Wirt in seinem Gasthaus nicht mehr entscheiden darf, was er für gut und richtig hält, dann hat Eigentum keinen Sinn mehr.

Dann soll der Staat halt seinen Dreck alleine machen.

Antworten local
25.07.2010 00:04
0 1

Re: ohne Eigentum keine Demokratie

der ist gut. bei steuern machen wir es dann genau so. jeder entscheidet, ob er steuern bezahlt. weil auch das erworbene geld ist eigentum und nach ihrer logik entscheidet dann jeder selber, ob er einen teil den staat überlässt.

Antworten Gast: Gast
12.07.2010 00:26
1 2

Re: ohne Eigentum keine Demokratie

Sie meinen der Wirt sollte auch entscheiden dürfen ob in seinem Gasthaus Mord und Totschlag erlaubt ist?

Antworten Antworten Gast: jkf
12.07.2010 11:42
1 0

Re: Re: ohne Eigentum keine Demokratie

Der Staat hat das Gewaltmonopol.

Wenn der Wirt aber in der Nacht die Polizei ruft, wenn in seinem Lokal Mord u. Totschlag stattfindet, dann kommen sie, wenn die Gefahr schon vorbei ist.

Das was Aufgabe des Staates ist, wird nicht, schlecht oder widerwillig erfüllt. Was ihm aber nichts angeht, dort mischt er sich ein.

Antworten Antworten Antworten local
12.07.2010 22:04
0 0

Re: Re: Re: ohne Eigentum keine Demokratie

für den schutz der bürger zu sorgen ist eine aufgabe des staates. das geht dem staat sehr wohl etwas an. nachdem sich die raucher weder an freiwillige regelungen noch an sonst was gehalten haben und nicht einmal rücksicht auf familien mit kindern genommen haben, ist es höchst an der zeit, dass der gesetzgeber den suchtkranken erklärt, wie sie sich zu verhalten haben. nichtraucher sind bei uns in österreich im wahrsten sinn des wortes verarscht worden. zum beispiel bei raumtrennung durch kasterln. mit so einer verhöhnung der mehrheit ist jetzt hoffentlich schluss

Gast: Zufrieden
11.07.2010 19:23
4 2

Wunderbarer Artikel

Kann mich der im Artikel dargelegten Meinung nur anschließen.

Gast: G. Smith
11.07.2010 19:21
4 2

Rauchen töte. Da sollte niemand abstimmen müssen.

Ich gebe zu, dass der Artikel eine interessante Sicht offenbart. Tatsache ist aber: Es tut keiner was. In Österreich sterben täglich 3 Menschen an den Folgen des PASSIV-Rauchens. Von den vielen totkranken Rauchern, die "selbst Schuld" sind, ganz zu schweigen. Deshalb hätte die Regierung hier längst etwas tun müssen. Über Geschwindigkeitsbeschränkungen im Ortsgebiet wurde auch nicht diskutiert, weil sie womöglich die persönliche Freiheit des Einzelnen beschneiden. Dort, wo andere gefährdet werden, hört die persönliche Freiheit auf. Es ist traurig, dass die Politik hier nichts tut.
Aber WENN schon von seiten des Gesetzgebers nichts kommt, dann ist es doch wenigstens ein kleiner Lichtblick, dass man die Bevölkerung befragt und das Thema nicht ganz ignoriert. Ein schwacher Trost, aber besser als nichts.

PS: Volksbegehren für Nichtrauchen in der Gastronomie: www.nichtraucheninlokalen.at

0 1

Alkohol am Steuer tötet

und trotzdem ist es noch immer erlaubt. Warum?

Antworten Antworten Gast: DieSenferin
12.07.2010 10:41
1 0

Re: Alkohol am Steuer tötet

Ach echt? Alkohol am Steuer ist erlaubt? Das ist mir neu ;)

0 1

Re: Re: Alkohol am Steuer tötet

0,5 Promille - und deren Einhaltung wird nicht gerade übermäßig oft kontrolliert.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: DieSenferin
12.07.2010 11:30
1 0

Re: Re: Re: Alkohol am Steuer tötet

Aber nicht für jeden, soviel ich weiß. Führerscheinneulinge mit Probeführerschein haben glaube ich 0,0 Promille. Was eh gut ist.
Obwohl ich persönlich auch 0.5 Promille nicht viel finde. Ein Bier zum Essen finde ich jetzt nicht schlimm.

Antworten Gast: Gast
11.07.2010 21:12
2 2

Re: Rauchen töte. Da sollte niemand abstimmen müssen.

Sie haben scheinbar den Artikel nicht verstanden, wenn sie Tabak als Atkiv- oder Passivraucher schädlich finden müssen sie allgm dafür einstehen Tabak und Tabakprodukte zu verbieten in Österreich und nicht sagen überall ja aber nur nicht im Eigentum einer Person der halt gerade das Pech hat Wirt zu sein.

Gast: Lukas
11.07.2010 16:46
4 2

Schellhorn, ein Gegner der Demokratie?

ein seltsamer Artikel, den er uns da vorsetzt. Wenn Mehrheiten nicht mehr über Minderheiten abstimmen dürfen nennt man das die Abschaffung der Demokratie. Und noch etwas: Rauchen ist leider mehr als unerwünschte Belästigung. Passivrauchen gefährdet die Gesundheit des Nichtrauchers. In einer zivilisierten Gesellschaft sollten Raucher von sich aus darauf achten, die nichtrauchenden Mitbürger vor ihrem Qualm zu schützen!

Antworten Gast: Gast
11.07.2010 21:18
2 2

Re: Schellhorn, ein Gegner der Demokratie?

Ja klar und die Autofahrer sollten mal lieber ihr Auto stehen lassen ist genauso schädlich und noch viel schlimmer. Durch Autounfälle sterben Menschen (Fahrer, Beifahrer, Mitfahrer, unbeteiligte Fißgänger), es erkranken Menschen durch die Abgase (besonders schlimm für Allergiker wenn Smog ist), es kostet unsummen Geld was auch einen Urlaub ermäglichen könnte, der Treibstoff muss aus Erdöl hergestellt werden, was ja scheinbar nicht mehr leicht gefördert werden kann (Thema USA und Ölkatastrophe), es wäre viel besser zuerst die Autos abzuschaffen als die Raucher.

Antworten Antworten axeman
12.07.2010 04:19
1 0

Re: Re: Schellhorn, ein Gegner der Demokratie?

Darum wird der Verkehr ja auch reguliert.
Der Staat hat überall da einzugreifen wo Dritte geschädigt werden.

Antworten Antworten Antworten Gast: Bevormunder
21.07.2010 09:37
0 0

Re: Re: Re: Schellhorn, ein Gegner der Demokratie?

Also nicht in Kneipen!

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
12.07.2010 22:43
1 1

Re: Re: Re: Schellhorn, ein Gegner der Demokratie?

Seit wann wird der Verkehr reguliert?? Damit meine ich, dass der Staat sagt wie viele Autos in ihm zugelassen sind?

Antworten Antworten Antworten Antworten axeman
13.07.2010 04:14
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Re: Re: Re: Re: Schellhorn, ein Gegner der Demokratie?

Regulieren hat eine umfassendere/andere Bedeutung als zahlenmäßige Beschrkänkungen.
Der Staat reguliert mit einer strikten StVO, Sanierung von Straßen, Mindesstandards bei Autos uvm.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
14.07.2010 23:32
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Schellhorn, ein Gegner der Demokratie?

Diese Regulierungen führen aber dazu, dass idR etwas passieren muss um bestraft zu werden, im Gegensatz zu dem Rauchen wo gar nicht gefragt wird ob es jemanden stört etc. sondern schon die Tatsache, dass geraucht wird ist schädlich.
Der Staat sollte weniger darauf schauen wie ein Vater dem Kind (=Bürger) in allen Emotionalen belangen die Arbeit abzunehmen sondern ordentliche Rahmengesetzgebung erlassen wie zu Kaiserszeiten die im großen Umfang ja bis heute noch gültigkeit haben.

 
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