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Beamte: Die Sieger des Jahrzehnts

31.12.2010 | 11:40 |  Franz Schellhorn (Die Presse)

Pragmatisierte Staatsdiener gelten als schlecht bezahlt. Dabei konnte in den letzten Jahren keine Berufsgruppe höhere Lohnsteigerungen einfahren. Von 1998 bis 2009 stiegen die Bruttogehälter um 26 Prozent.

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Früher war die Berufswahl noch erfrischend einfach: Wer rasch möglichst viel Geld einstreifen wollte, versuchte sein Glück in der rauen Welt der neoliberalen Ellbogenwirtschaft. Wer es hingegen etwas genügsamer angehen wollte, klopfte beim Staat an. Dieser zahlte zwar denkbar schlecht, gewährte seinen Schäfchen aber umfassenden Schutz vor allen unerfreulichen Seiten des Berufslebens. Etwa vor dem Verlust des Arbeitsplatzes; definitiv das größte der zahlreichen Trostpflaster für den kargen Lohn. Einzig den beißenden Spott der Ungeschützten mussten die Geschützten über sich ergehen lassen: „Der Beamte hat am ersten nix, er hat am zweiten nix, doch was er hat, das hat er fix“, wie der Wiener Kabarettist Hermann Leopoldi schon vor Jahrzehnten spöttelte.

Hermann Leopoldi kennt heute kaum noch jemand, das traurige Bild vom ärmlichen Staatsdiener hat es hingegen locker ins dritte Jahrtausend geschafft. Ein Klischee, das für die Beamtengewerkschafter ungefähr so unbezahlbar werden sollte wie für die Landwirtschaftskammer die Legende vom bitterarmen Bauern, der in schweißtreibender Arbeit das trockene Gras von steilen Hängen zu kratzen hat, um dann von den kapitalistischen Blutsaugern mit einem Hungerlohn abgespeist zu werden. Heute kann nämlich ohne jegliche Übertreibung festgestellt werden, dass die Beamten die Gewinner des abgelaufenen Jahrzehnts sind.

In den vergangenen zehn Jahren hat keine Berufsgruppe auch nur annähernd derart saftige Lohnerhöhungen für sich herausholen können wie die unkündbaren Angestellten der Republik Österreich. Das behauptet nicht nur die Statistik Austria, sondern auch der Rechnungshof, der in der Vorwoche seinen „Einkommensbericht 2010“ vorgelegt hat. Während die Bruttogehälter normal sterblicher Arbeitnehmer von 1998 bis 2009 inflationsbereinigt um 3,5 Prozent stiegen, schnalzten die Löhne für die Beamten im selben Zeitraum um 26 Prozent nach oben.

Beamtenforelle war gestern. Auch bei den Gehaltshöhen müssen sich die pragmatisierten Staatsbediensteten keineswegs verstecken. Sie brachten es im Vorjahr auf ein Durchschnittsgehalt von 51.228 Euro brutto im Jahr. Angestellte schafften im Schnitt 34.146 Euro brutto, Arbeiter gerade einmal 18.318 Euro. Womit gut abgesicherte Beamte heutzutage fast dreimal so viel verdienen wie jederzeit kündbare Arbeiter und 1,5-mal so viel wie Angestellte.

Beamte quittieren Zahlen wie diese üblicherweise mit blanker Wut. Viele von ihnen sehen sich als Abzocker denunziert, auch wenn das niemand behauptet hat. Nicht selten dürften erwähnte Gehaltssteigerungen auch tatsächlich aus dem Bewusstsein vieler „Betroffener“ verschwunden sein. Meistens werden nur die jährlichen Lohnerhöhungen gezählt, auf die alle zwei Jahre ins Haus stehenden Vorrückungen (Biennalsprünge) wird indes vergessen. Ganz nach dem Motto: Was nicht erkämpft werden muss, zählt auch nicht. Und überhaupt würden immer wieder „Äpfel mit Birnen“ verglichen, um der beliebten Beamtenhatz zu einer Neuauflage zu verhelfen.

Abgesehen davon, dass sich weder die Beamten der Statistik Austria noch jene des Rechnungshofs mit tendenziösen Obst-Vergleichen einen Namen gemacht haben, gibt es tatsächlich ein paar Punkte, die das „Abheben“ der Beamtengehälter wenigstens teilweise erklären. So wird seit einigen Jahren nicht mehr pragmatisiert. Dadurch wird der Beamtenstand früher oder später aussterben. Bis es so weit ist, wird er überaltern, weshalb die Durchschnittsgehälter der nach dem Alter bezahlten Beamten stark wachsen.

Gut gebildet, gut bezahlt. Unkündbare Staatsdiener arbeiten zudem weniger Teilzeit und sie wechseln seltener den Job. Der Rechnungshof verweist auch darauf, dass die Ausbildung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst weit höher sei als in der Wirtschaft. Kein politischer Entscheidungsträger scheintsich gefragt zu haben, ob denn der Staatsdienst auch einen höheren Bildungsgrad braucht als ein Job in der freien Wirtschaft. Die Antwort wäre – abgesehen vom Bildungsbereich – ein klares Nein. Das genaue Gegenteil ist der Fall: Der Wohlstand künftiger Generationen wird nämlich nicht im bestens abgeschirmten Staatsapparat erwirtschaftet werden. Sondern auf den hart umkämpften Weltmärkten.

Dort werden übrigens auch jene Gehälter und Pensionen verdient, die heimische Staatsdiener allmonatlich überwiesen bekommen. Zumindest in dieser Hinsicht erweist sich der totgesagte Kapitalismus noch als überaus vital. Fragt sich nur, wie lange die Erträge der Marktwirtschaft noch ausreichen werden, um das alles zu finanzieren. Nur um die Dimensionen zu zeigen: Die eingehobenen Unternehmenssteuern reichen selbst in Hochkonjunkturjahren nicht aus, um allein die Beamtenpensionen in Höhe von acht Milliarden Euro pro Jahr bezahlen zu können. Von den laufenden Bezügen ganz zu schweigen.


Teure Akademiker-Schwemme. Das wiederum ist Ergebnis jener Akademiker-Schwemme im öffentlichen Dienst, die der Staat selbst herbeigeführt hat. Über Jahrzehnte hinweg wurden gut ausgebildete Absolventen mit obszönen Vorrechten von den Hochschulen abgeschöpft. Bevorzugt Juristen, die nach dem ausgiebigen Studium durch unwichtige Akten streifen. Am Ende dieser Intervention auf den Arbeitsmärkten steht eine sündteure Fehlallokation menschlicher Ressourcen.

Das den Beamten vorzuwerfen, wäre absurd. Ihnen sind üppige Gehälter und hohe Absicherung zu gönnen. Im Gegenzug könnten die Glücklichen aber wenigstens das Märchen von den ach so schlecht bezahlten Staatsdienern freundlicherweise einpacken.

franz.schellhorn@diepresse.com

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.01.2011)

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162 Kommentare
 
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Re: Service für uns Bürgerinnen und Bürger

herrlich analysiert, Michi! Aber geh jetzt bitte ins Bett....

Re: Service für uns Bürgerinnen und Bürger

Bravo, Michi! Absurd wie immer.

http://www.debattierclub.net/

Gast: nosoaner
31.12.2010 16:15
4 3

Beamte zu recht Schimpfwort?!

Die Österr. Beamten sind offensichtlich nicht die hellsten und zu dem faul denn sonst müßte man nicht fast jedes Gesetzt mehrfach reparieren und wir würden von dieser Miessorte nicht fast doppelt so viele wie in der Schweiz benötigen - siehe auch ÖBB oder Polizei.
Der Grund liegt schon im Parlament wo dank Fieslingen wie Neugebauer über 60 % Beamte ihr Unwesen treiben. Das dies noch übermäßig bezahlt wird ruiniert Österr. und da diese auch in anderen Länder ähnlich ist - die ganze EU. Siehe die letzten 3,9 $% Gehalterhöhung dieser Straßenräuber.

Re: Beamte zu recht Schimpfwort?!

Sagen wirs mal so: auf einen (aktiven) ÖBBler kommen 40% der Personenkilometer an Transportleistung eines SBBlers. Das is schon ein ziemlicher Unterschied.

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Tendenziöser Artikel ohne genaue Recherche

1.) Nicht die Bruttogehälter stiegen um 26%, sondern der Median aller Beamtengehälter. Ein himmelhoher Unterschied!

Der Median ist jener Wert, wo genau gleich viele mehr und gleich viele weniger verdienen. Dass das Medianeinkommen der Beamten gestiegen ist, liegt vor allem daran, dass fast keine Pragmatisierungen mehr vorgenommen werden, wodurch die Beamtengruppe immer älter wird und logischerweise auch in höhere Gehaltsstufen aufsteigt. Würde man etwa bei den Angestellten alle Jungen herausrechnen, die den Schnitt drücken, käme man wahrscheinlich auf einen ähnlichen Wert.

2.) "In den vergangenen zehn Jahren hat keine Berufsgruppe auch nur annähernd derart saftige Lohnerhöhungen für sich herausholen können wie die unkündbaren Angestellten der Republik Österreich."

Nochmal: 26% gestiegene Bruttogehälter gilt für den Median, für den einzelnen Beamten heißt das überhaupt nichts! Die "saftigen Lohnerhöhungen" der letzten Jahre schauen so aus (LH=Lohnerhöhung, INF=Inflationsrate):

1999: LH 2,5% INF 0,6
2000: LH 1,5% INF 2,3
2001: LH 0,8% INF 2,7
2002: LH 0,0% INF 1,8
2003: LH 1,8% INF 1,3
2004: LH 2,3% INF 2,1
2005: LH 2,7% INF 2,3
2006: LH 2,3% INF 1,5
2007: LH 2,7% INF 2,2
2008: LH 3,5% INF 3,2
2009: LH 1,4% INF 0,5

Ergibt über 10 Jahre: LH 23,7% INF 22,5%, also ein großartiges Plus von 1,2%! ich trau mich zu wetten, dass keine andere Berufsgruppe so wenig erhalten hat.

Bleiben noch die Biennalsprünge. Die gibts aber auch in anderen Berufsgruppen!

Antworten Gast: 1. Parteiloser
31.12.2010 19:24
2 5

Re: Tendenziöser Artikel ohne genaue Recherche

Dein Argument der Verfälschung durch die Medianberechnung ist natürlich Unsinn. Beamte verdienen das 2,67 fache eines Arbeiters, wenn der Median herangezogen wird, Beamte verdienen aber auch das 2,65 fache eines Arbeiters wenn das arithmetische Mittel im Einkommen berücksichtigt wird.

Das Argument mit dem Alter, bzw. eine Erklärung mit dem Alter, ist nur noch krank. Eine reife Gesellschaft bezahlt nämlich nur die Leistung des Menschen für die Gesellschaft und niemals das Alter! Die Entlohnung wie im Beamtendienstunrecht vorgesehen ist einfach nur noch krank und menschenrechtswidrig, weil diskriminierend.

Egal ob Median oder arith. Mittel, es ist ein Horror für Österreichs Gesellschaft, ein Horror mit einem Multiplikator von über 500.000 bei den Beamten und deren Ruhegenießer.

Die Daten zur Realität 2009.
Einkommen im arithmetischen Mittel berechnet:
Arbeiter:.......18.318.-
Angestellte:..34.146.-
Beamte:........51.228.-
Selbststän.:..23.657.-

Medianeinkommen:
Arbeiter:.......17.874.-
Angestellte:..27.810.-
Beamte:........47.848.-
Selbststän.:....9.983.-

Ruhegenuss / Pensionen:
Ges. Pensver. Median:..11.579.-
Ruhegenuss Median:....31.804.-

Ges. Pensver. Mittel:...14.634.-
Ruhegenuss Mittel:.....35.693.-

Es ist doch kein Zweifel, dass wir extreme gesellschaftliche und wirtschaftliche Disbalancen haben, welche sofort korrigiert werden müssen.

Dein schönes Leben als BHS Lehrer mit Jahresunterrichtszeiten unter 600 Stunden geht bald zu Ende!

0 0

Dein schönes Leben als BHS Lehrer mit Jahresunterrichtszeiten unter 600 Stunden geht bald zu Ende!

hoffentlich und nicht nur die, denn selbst unsere Regierenden prusten stets, dass Leistung sich lohnen muss, nur leider nicht belohnt sondern belastet werden !?

Antworten Gast: Gewerkschaftsbrause
31.12.2010 16:30
1 0

Re: Tendenziöser Artikel ohne genaue Recherche

Biennalsprünge - die gibts aber auch in anderen Berufsgruppen. Wie herzig. Vielleicht nennt uns "roger" ja auch ein paar Beispiele. Und einen Grund, warum er diese einfach bei seiner langen Tabelle nicht mitzählt.

Antworten Antworten Gast: 15 Jahre
01.01.2011 08:44
1 0

Re: Re: Tendenziöser Artikel ohne genaue Recherche

Biennalsprünge gibts auch im Handel.
Nach 15 Diestjahren ist dann schluss damit.
Zumindest ist es mir so im Gedächtnis

5 1

Re: Re: Tendenziöser Artikel ohne genaue Recherche

Bei Angestellten im Bank- und Versicherungsbereich sind Biennalsprünge nichts ungewöhnliches.

Für alle anderen kommt es darauf an, von welchem Niveau man ausgeht. Das Anfangsgehalt ist beim Beamten vorgegeben, in der Privatwirtschaft Verhandlungssache.

In meiner Tabelle habe ich nur die "saftigen Lohnerhöhungen", die Herr Schellhorn behauptet, beleuchtet.

Re: Re: Re: Tendenziöser Artikel ohne genaue Recherche

Der Banken- und Versicherungsbereich hat mittlerweile weltweit ein vergleichbar hohes Ansehen wie die Beamten in Österreich.

Kommen noch andere Beispiele?

0 0

Der Banken- und Versicherungsbereich hat mittlerweile weltweit ein vergleichbar hohes Ansehen wie die Beamten in Österreich.

kein wunder, da wie man weiss, viele Bankangestellte versteckte Beamte sind; früher nannet man sie auch Bankbeamte, heute Angestellte... hat wohl damit zutun, dass so manche Systemrelevante Bank und Versicherung (Wiener Städtische) teilweise im Staatseigentum zu finden sind.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: asdfjklö
31.12.2010 17:21
0 1

Re: Re: Re: Re: Tendenziöser Artikel ohne genaue Recherche

beim verbund gibts ebenfalls biennalsprünge ... zwar auch nur halb-privat aber auch keine reine beamtenbude...

4 2

Re: Re: Re: Re: Tendenziöser Artikel ohne genaue Recherche

Nein, kommen keine, weil die Gepflogenheiten und Verträge in der Privatwirtschaft nicht öffentlich bekannt sind. Auf die Beamten lässt es sich auch nur deshalb so trefflich eindreschen, weil deren Gehaltstabellen öffentlich zugänglich sind.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
31.12.2010 19:37
2 3

Re: Re: Re: Re: Re: Tendenziöser Artikel ohne genaue Recherche

Es sind sämtliche Kollektivverträge der Privatwirtschaft öffentlich zugänglich!

Übrigens hat der RH die real bezahlten Entlohnungen festgestellt und nicht auf Verträge Rücksicht genommen. Nach den Daten des Rechnungshofes brauchst Du dann keine einzelnen Verträge mehr kennen!
Konntest Du das nicht erkennen?

Zugegeben, vor 20 und 30 Jahren kam es in weiten Bereichen zu einer Überzahlung der Kollektivlöhne. Heute haben sich die realen Entlohnungen dem Kollektivvertrag zunehmend angepasst. Die durchschnittlichen Überzahlungen sind unter 10% gefallen.

Quellen für Interessierte:
http://www.kollektivvertrag-online.at/ (kostenpflichtig)

http://portal.wko.at/wk/kv_suche_mg.wk?sbid=149&angid=1&ttid=17&dstid=0 (für Mitglieder)

ww.fmmi.at/de/arbeitsrechtkv/kollektivvertrag/rahmenkollektivvertrag/

Tatsächlich wird auf die Beamten noch gar nicht eingedroschen, könnte aber noch kommen, wenn sich das Volks das nicht mehr gefallen lässt. Es ist nicht sicher, ob sich dann der Volkszorn nur an den Politikern festmacht.

Prosit Neujahr!

Es waren eben keine +3,5% für "normal sterbliche"

Wie jeder aus obiger Grafik entnehmen kann, liegt der Durchschnitt aus +4% und -9% eben nicht bei +3,5%. Es waren etwa -1% (entsprechend gewichtet), eben gegenüber den besagten +26% für Beamte. Ein (kleines) Reallohnplus gibt es erst, wenn man den öffentlichen Dienst hinzurechnet.

Gast: a BEOBACHTER
31.12.2010 16:06
2 1

Beamte= Schimpfwort

zurecht ist es so das Beamte als Schmarotzer, Privilegienritter gelten und gehasst werden und dazu noch die am wenigsten effizient arbeitenden und korruptesten sind - nicht nur bei uns.
Darum wettern die Linken Grünen und Gutmenschen - eh meist ungeliebte oder gar verhasste Beamte so über Orban mit den neuen Mediengesetz mit denen er dieser charakterlosen Gruppe wenigstens in Ungarn und hoffentlich der in der EU Ratsführung etwas Wind aus den Segeln nimmt.

Gast: Gast
31.12.2010 15:51
1 2

Ja die Leistungsträger...

Beamte haben scheinbar etwas, was den Weichbütteln in der Privatwirtschaft fehlt - ev. etwas mehr Selbstbewußtsein als die Hengstis, Sklaven u. Sklavinnen, welche sich privatwirtschaftlich fühlen und in Wahrheit nichts anderes als schlechtbezahlte Würstchen sind. Man sehe sie sich doch an die Kombi u. Van Fahrer, welche ihre Kindchen in der Früh in den Büttelkindersozialgarten bringen um dann möglichst schnell zum Chef zu kommen um ihm irgendwo hineinzukriechen u. um sich dann als Leistungsträger zu fühlen aber in Wahrheit nichts anderes als weichgespülte Durchschnittswichtel sind.

Antworten Gast: GK
02.01.2011 15:38
0 0

Re: Ja die Leistungsträger...

Ja Ja, das scheinbar 'Etwas' koennte Schleim sein und das schlechtbezahlte wuerstchen wird noch schlechter bezahlt weil ein Beamter vom Buettel Sozial Kindergarten seinen Schnitt bekommt', schliesschlich weichspuelt jegliche finanzielle transaction Geld in die Beamteten Vorsorge. Ich hadere mit mir selbst, sollte ich meinen Nachwuchs darauf draengen in den Staatsdienst zu gehen oder was vernuenftiges werden?

Die Beamten- und Kammernrepublik Ösistan wundert sich warum, überall die Luft ausgeht


Gast: heinnshohn
31.12.2010 14:47
2 4

Beamte machten auch nicht dieses Casino-Feuerwerk mit

während die "freie" Wirtschaft und die Banken beim Casino mitspielten und in ihrer Naivität glaubten, jeder kann gewinnen, arbeitete der staatliche Sektor und die Beamte - wie übrigens seit 270 Jahren schon - ruhig und diszipliniert weiter.
Die Beamten haben KEINE Schuld an der grössten Finanzkrise seit 1927 und auch nicht ander Not sehr vieler Menschen bei uns.

Die abgezockten Gelder, die mit Bankenhilfe nach Übersee transferiert wurden und jetzt als Milliarden-summen in den Bilanzen der Staaten stehen, wurden gestohlen und veruntreut!!

Beamte und öffentlichen Dienst gabs seit Maria Theresia - und der macht nur nützliches und sinnvolles m Gegensatz zu der liberalen Kapitalismus-Gläubigkeit die uns in den letzten 20 Jahren aufgeschwatzt wurde.

Es ist klar - um den Raubzug der US-Finanzer abschliessen zu können, muss jetzt noch dort geplündert werden, wo das Gras noch grün wuchs;
dafür muss die ausgeplünderte Bevölkerung sturmreif geschossen werden, um auch widerrechtliche Massnahmen rechtfertigenn zu können.

Leider sind die Politiker mittlerweile Teil dieses Casinos und ähneln eher Vertreter von Grossbanken denn Volksvertretern...

Doch - den Hass jetzt auf den ÖD zu lenken ist gefährlich - dend der ÖD ist notwendig für dne STaat - im Unterschied zu den Bankstern, die uns ewigen Reichtum versprochen haben, aber sich als Haderlumpen erwiesen....

Zuerst wurden die Naiven in "Produkte" gelockt, und dann liess man alles platzen...

Antworten Gast: 1. Parteiloser
31.12.2010 19:12
2 0

Re: Beamte machten auch nicht dieses Casino-Feuerwerk mit

Natürlich sind die Aufsichtsbehörden für den Bankenwahnsinn mitverantwortlich.

Immerhin arbeiteten in den Behörden Beamte, welche Ihren Aufgaben auch in diesem Bereich nicht nachgekommen sind.

Es sind auch schon sehr lange nur Beamte, welche die Gesetzestexte, also die auch die Regeln für die Finanzwirtschaft, erarbeiten und dann mit einer dominanten Beamtenmehrheit im Parlament zu geltenden Recht machten.

Auch in der EU, welche teilweise die Gesetzgebung vorschreiben, sind nur Beamte dafür verantwortlich.

Die Beamtenversager sind also mit Sicherheit auch für das Bankenproblem verantwortlich.

Menschen mit Hirn haben aber erkannt, dass das Kernproblem eher eine Schuldenkrise ist und keine Bankenkrise. Diese Schuldenkrise kommt von den Ländern, weil die Beamten die Staatskassen ausgeräumt haben, natürlich nicht alleine, das Meiste haben aber doch die Beamten kassiert.

Vielleicht ist heute das Problem, dass der Beamte meist doch nichts Nützliches macht. Der Beamte (auch die Vertragsbediensteten) haben sich von Staatsdienern zu reinen Nehmern entwickelt. Irgendwie war es eine negative Evolution dieser Berufsgruppe, unterstützt durch die degenerierten Parteibonzen.

Beamte sind Schuldig!

"Im Gegenzug könnten die Glücklichen aber wenigstens

das Märchen von den ach so schlecht bezahlten Staatsdienern freundlicherweise einpacken. "
Das ist doch ein bisschen gar wenig verlangt.
Nein. Diese völlig überhöhten Gehälter müssen endllich gedeckelt werden. D.h. im Klartext: KEINE Gehaltserhöhung oder Biennien die nächste 5 Jahre. Dann nur für die niedrigen Gehaltsstufen. SO einfach wäre ein bisschen mehr Fairness umsetzbar.

0 0

Re: KEINE Gehaltserhöhung oder Biennien die nächste 5 Jahre. Dann nur für die niedrigen Gehaltsstufen. SO einfach wäre ein bisschen mehr Fairness umsetzbar.

stimmt schon, wären da nicht die Gewerkschaften, welche zum Generalstreik oder gar brenenneder gebäuden, Autos ... aufrufen würden; ähnlich wie Griechenland, steuern wir dasd gleiche Schicksal bereits völlig bewusst und ohnmächtig als Bürger, an !

Gast: UKW
31.12.2010 14:20
1 1

"Pragmatisierte Staatsdiener gelten als schlecht bezahlt"

Würde mich schon interessieren in welchen Kreisen Herr Schellhorn verkehrt, in denen Beamte als "schlecht bezahlt" gelten?

Sind das Leute, die 40 Jahre im Bunker gehaust haben und gestern hochgekrochen kamen oder sind es gar Beamte, wenn es nicht ohnehin gleich Beamtengewerkaschafter sind.

Anders ist diese Behauptung nicht erklärbar.

Gast: 1. Parteiloser
31.12.2010 14:01
8 5

Die Realität sah 2009 dann so aus!

www.rechnungshof.gv.at/berichte/ansicht/detail/einkommensbericht-2010.html

Einkommen im arithmetischen Mittel berechnet:
Arbeiter:.......18.318.-
Angestellte:..34.146.-
Beamte:........51.228.-
Selbststän.:..23.657.-

Medianeinkommen:
Arbeiter:.......17.874.-
Angestellte:..27.810.-
Beamte:........47.848.-
Selbststän.:....9.983.-

Ruhegenuss / Pensionen:
Ges. Pensver. Median:..11.579.-
Ruhegenuss Median:....31.804.-

Ges. Pensver. Mittel:...14.634.-
Ruhegenuss Mittel:.....35.693.-

Die starke Überzahlung bei den Beamten des akt. Dienstes wären ja kein Problem, wenn es auch eine entsprechende Leistung für die Gesellschaft geben würde. Dieses Kriterium ist aber auf keinen Fall erfüllt.

Daneben ist es natürlich auch so, dass der Multiplikator im aktiven öff. Dienst (>540.000 Beschäftigte, davon ca. 230.000 Beamte) eine irre Belastung für die Gesellschaft darstellt. Die Belastung durch den hohen Multiplikator ist auch um 100% zu hoch.

Mit Sicherheit sind aber die Ruhegenüsse schwer menschenrechtswidrig, wenn man den Sinn der Menschengrundrechte als Kriterium nimmt. Immerhin kommen alle Pensions- Ruhegenusszahlungen aus Zwangsabgaben. Ein gleichmäßiger Zugang zu diesen Mitteln für jeden Menschen wäre dringend notwendig.

Die Entscheidungen für diese extreme Disbalancen sind in 100%iger Regierungsverantwortung. Die Regierung sieht aber nur die Verantwortung gegenüber der Partei, nicht aber gegenüber Österreich.

Zum Kotzen.

ABGABENVERWEIGERUNG!

Antworten Gast: @parteilooser
31.12.2010 19:32
1 1

Daneben ist es natürlich auch so, dass der Multiplikator im aktiven öff. Dienst (>540.000 Beschäftigte, davon ca. 230.000 Beamte) eine irre Belastung für die Gesellschaft darstellt.

Blödsinn.

Die Lehrer und Kranken-schwestern in anderen OECD-Ländern verdienen auch nicht weniger als bei uns.

Von den 230.000 Beamten sind die meisten als Dienstleister oder in der Bildung beschäftigt.
Dass ein Lehrer oder ein Universitätsprofessoer mehr verdient als ein Bierfahrer oder Friseur sollte auch ihnen bekannt sein.

Sie tun so, als ob die Beamten und öffentlich bediensteten das Geld alle geschenkt bekommen würden.
Die einzigen die ihr Einkommen geschenkt bekommen sind die reichen und Kapitaleigner oder reiche Erben. Die müssen niemandem Rechenschaft ablegen was sie tun und warum sie so reich sind (auch sie arbeiten für die Reichen).

Von den ÖBDen sind die meisten Lehrer,Polimänner, im Gesundheitswesen oder in der Verwaltung tätig.
In der Industrie oder Privatwirtschaft gibts auch jede Menge Verwaltung, Propaganda (Marketing), etc. (schon mal die Paläste der Banken und Versicherungen gesehen, bzw. die Boni und Gehälter dort ermittelt?).

Wer sagt, dass Banken die Paläste brauchen - ein Computer würde's auch tun...

0 0

Dass ein Lehrer oder ein Universitätsprofessoer mehr verdient als ein Bierfahrer oder Friseur sollte auch ihnen bekannt sein.

und warum verdient ein beamtierter Müllautofahrer doppelt soviel wie einer in der privaten Wirtschaft ?!

"Wer sagt, dass Banken die Paläste brauchen - ein Computer würde's auch tun..."

Wer braucht denn auch einen modernen und gleichzeitig ineffizienten Verwaltungsapparat samt Gebäude wie Krankenversicherungsglashäuser, oder Finanzpalast, wenn ein Computer mit ein wenig Arbeitswille reicht ???

Unser kleines Land wird über Gebühr und extrem ver(ge)waltet, ohne jedoch leistungsorientiert tätig sein zu müssen; wie jeder der auf Magistratsbescheide Monate warten muss, bestens weiss !

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
01.01.2011 12:35
0 1

Re: Daneben ist es natürlich auch so, dass der Multiplikator im aktiven öff. Dienst (>540.000 Beschäftigte, davon ca. 230.000 Beamte) eine irre Belastung für die Gesellschaft darstellt.

1) Das Versagen der Finanzwirtschaft als Rechtfertigung für das Versagen der Beamten heranzuziehen kommt aus der untersten Schublade und outet Dich als sehr unreife Persönlichkeit.

2) Es gibt in Österreich etwa 550.000 Beamte, wenn man die Ruhegenießer auch berücksichtigt. Rechtlich gesehen bleiben diese ja bis zum Ableben Beamte.

3) Die Dienstleistung der Beamten ist kaum mehr erkennbar.
Das Versagen der 123.000 Lehrer in der Bildung ist ausreichend dokumentiert, der Justiz und Exekutive auch.

Dass die 330.000 Ruhegenießer bei Nullleistung voll abkassieren eine unglaubliche Fehlleistung der Regierung.

Universitätsprofessoren bringen auch keine Leistung für die Studierenden mehr, die Kosten fürs Personal sind aber von 2000 bis 2008 um gut 60% gestiegen.

Die wenigsten Krankenschwester sind beamtet, Dein Argument nur noch Unsinn. Wo ist denn Deine Leistung? Bei der Verwaltung?

3) Kapitaleigentümer gibt es in Österreich kaum mehr, obwohl wir dringend Unternehmer mit Kapital brauchen würden. Der Staat hat diese Gruppe auch schon vernichtet mit seiner Gier nach mehr Geld um die geschützten Bereiche (samt Banken und Bauern) aufrecht zu erhalten.
Es gibt nämlich keine Unternehmen in der Realwirtschaft, welche ohne Kapital existieren können. Dann auch keine Zwangsabgaben!

Ich würde meinen, dass die Beamten für gut 80% ihrer Bezüge keine Leistung der Gesellschaft zur Verfügung stellen, also zu 80% geschenkte Entlohnungen.

Antworten Antworten Antworten Gast: GK
02.01.2011 16:05
0 0

Re: Re: Daneben ist es natürlich auch so, dass der Multiplikator im aktiven öff. Dienst (>540.000 Beschäftigte, davon ca. 230.000 Beamte) eine irre Belastung für die Gesellschaft darstellt.

endlich ein vernuenftiger kommentar

Antworten Gast: heinsshon
31.12.2010 14:53
4 7

Re: Die Realität sah 2009 dann so aus!

Blödsinn.

IN jedem Land verdienen qualifizierte und Akademiker mehr als ungelernte Arbeiter.
Die Arbeiter-gehälter umfassen heute nur mehr total unqualifizierte - jeder der mehr als Ziegel schleppen kann ist heute kein Arbeiter mehr!!

Was soll diese Hetze??

in jedem Industrieland verdienen Gelernte mehr; in den USA - das Vorbild aller Kapitalisten - ist der Unterschied zw. ungelernten und Angestellten bzw. Militärangehörigen noch viel grösser als bei uns!!

Und - was sie unterschlagen - durch den Pragmatisierungsstop seit 2003 werden fast keine neuen Beamten mehr ernannt, was dazu führt, dass das Durchschnittsalter der Beamten immer zunimmt, im Gegensatz zu den anderern Berufsgruppen wo immer junge dazukommen.

Es müsste also altersneutral untersucht werden, das würde einen grossen Teil der Unterschiede wieder wettmachen!!

Innerhalb der Angestellten sind die Unterschiede auch gross, viel grösser noch als innerhalb der BEamtenschaft!!

Und - im Unterschied zu den REichen, die ihr Vermögen ererbt haben, müssen Beamte einen einwandfreien Lebenswandel führen, haben ein besonderes Treueverhältnis, mussten Prüfungen und AUsbildungen machen um ihren Job zu erhalten (Unterschied zu Arbeitern/Angestellten).

JEmand reicher kann stehlen und betrügen wie er will - sein Vermögen wird NICHT angetastet.

Ein Angestellter findet auch nach Kündigung eine andere Stelle.

Beamte dagegen haben meist Stellen wo man sehr schwer woanderst was ähnliches finden würde.

Also zurückhaltung bitte!!

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
31.12.2010 19:04
1 0

Re: Re: Die Realität sah 2009 dann so aus!

Eine reife Gesellschaft entlohnt nach der erbrachten Leistung für die Gesellschaft. Nur eine gute Leistung der gesamten Gesellschaft kann die Gesellschaft auch gut versorgen.

Gute Bildung soll auf jeden Fall den Gebildeten ermöglichen eine bessere Leistungen für die Gesellschaft zu erbringen. Es darf nur dir erbrachte Leistung entlohnt werden, auf keinen Fall aber die Ausbildung. Im öff. Dienst wird dieser Grundsatz aber nicht berücksichtigt.

Das Alter eines Menschen hat mit seiner Leistung für die Gesellschaft überhaupt nichts zu tun. Eine Entlohnung nur nach dem Alter ist also prinzipiell ein falscher Ansatz. Im öff. Dienst wird dieses Grundprinzip so exzessiv diametral zur Anwendung gebracht, dass es ein Grund für den Irrsinn bei den Entlohnungen geworden ist.

Ihr Erklärungsversuch zeigt nur das falsche und menschenrechtswidrige Beamtendienstunrecht auf. Es taugt auf keinen Fall dazu die Entlohnungen zu rechtfertigen, es ist eher eine Identifikation der Grundfehler.

Können Sie das wirklich nicht erkennen?

Prosit Neujahr!

Re: Re: Die Realität sah 2009 dann so aus!

"Beamte dagegen haben meist Stellen wo man sehr schwer woanderst was ähnliches finden würde."

Das allerdings stimmt und wir ALLE wissen warum.

"Beamte ... einwandfreien Lebenswandel ... besonderes Treueverhältnis"

Aha. Sie GLAUBEN wohl wirklich alles?

Re: Re: Die Realität sah 2009 dann so aus!

zur ihrem BLÖDSINN kann ich nur WAHNSINN sagen - wie kann man nur so an der realität vorbeileben? wahrscheinlich nur wenn man einer dieser überbezahlten, jammernden beamten ist!

"... jeder der mehr als Ziegel schleppen kann ist heute kein Arbeiter mehr ..."
wer so etwas behauptet hat in seinem ganzen leben noch nie bekanntschaft mit richtiger arbeit in der realen wirtschaft gehabt!

"..Ein Angestellter findet auch nach Kündigung eine andere Stelle.
Beamte dagegen haben meist Stellen wo man sehr schwer woanderst was ähnliches finden würde."
Wie den auch? Wer stellt in seinem betrieb schon gerne Arbeiter/Angestellte ein welche das ganze leben lang max. wussten wie man arbeit schreibt?!


Antworten Antworten Antworten Gast: heinnsohn
31.12.2010 18:09
0 1

Re: Re: Re: Die Realität sah 2009 dann so aus!

nun um ihnen zu helfen -

eine BILLA-Verkäuferin kann in vielen anderen Unternehmen, die das gleiche machen, auch anheuern.
Ein Taxifahrer kann - wenn es ihm nicht passt - zu einem anderen Taxiunternehmen gehen.
Ein Maurer kann - wenn er durch Eigenverschulden gekündigt wird, zu einem anderen Bauunternehmen gehen, von denen es tausende gibt.

Doch - was macht ein Polizist, ein Ministerialbeamter, ein Lehrer, ein Beamter der ehemaligen Post und Telegraphenverwaltung, ein Finanzbeamter oder ein Richter?

Dem wurde versprochen, dass er einen langfristig sicheren Job hat, gerade deswegen weil man sich verlassen wollte, dass die Fluktuation nicht so hoch ist.
Ein Polizist, Richter, etc.ist eben nicht so leicht zu ersetzen wie ein bauarbeiter oder LKW-Chauffeur, weil lange Ausbildung, spezielle Tätigkeit, etc.

Also - zügeln sie ihre Tastatur bevor sie unüberlegte Ideen hier äussern...

Ihre Aussagen deuten auf Ahnungslosigkeit hin was die Vielfältigkeit und anforderungen des öffentl. Dienstes anbelangen; vermutlich wurden sie auch deswegen selber kein Beamter, weil ihnen der Einblick total fehlt in diese Materie.
Ihr Problem, hätten sie eine anspruchsvolle Ausbildung gemacht, den Aufnahmeprozess durchlaufen, bräuchten sie jetzt nicht so herumheulen...

Re: Re: Re: Re: Die Realität sah 2009 dann so aus!

"OHNE WORTE"

steht in zeitschriften immer unter selbstsprechenden karikaturen und das gleiche trifft auf sie zu - tut mir leid wenn es weh tut, aber die wahrheit schmerzt nunmal oft!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
01.01.2011 12:47
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Re: Re: Re: Re: Die Realität sah 2009 dann so aus!

Es ist doch nur noch lächerlich von Anforderungen im öff. Dienst zu sprechen, wenn nicht die Parteibuchwirtschaft gemeint ist, welche über Dekaden diesen Bereich langsam zerstört hat!

Es ist aber so, dass der öff. Dienst wichtige und anspruchsvolle Tätigkeiten zu verrichten hätte. Leider ist der öff. Dienst dazu nicht fähig. ZB stabil sehr hohe Kriminalitätsrate (Polizei), kaum Verurteilungen (Justiz), schlechte Schulabsolventenkenntnisse (Bildung), korrupte Verwaltung, durchschnittliches aber sehr teures und korruptes Gesundheitssystem, Asylmissbrauch durch versagende Verwaltung (Gesetzgebung), u.v.m.

Das alles, obwohl die Ö Gesellschaft 540.000 aktive öff. Bedienstete zur Erledigung der Aufgaben zur Verfügung stellt, auch 2,2 Lehrer pro Schulklasse!

Diese Beschäftigten sind einfach zu ersetzten. In Organisationen mit Nichtleistung kann man jeden Deppen reinsetzen und es würde sich an der Nichtleistung nichts ändern. Vielleicht es aber genau das was die Parteibuchwirtschaft über Dekaden gemacht hat.

Sehr entlarvend ist Ihre Aussage, dass die öff. Bediensteten keine andere Aufgabe für die Gesellschaft übernehmen können. Wahrscheinlich wieder das Phänomen mit einer sehr geringen Brauchbarkeit, wenn es um die Leistung für die Gesellschaft geht.

Sie können die Realität auch nicht ansatzweise greifen oder begreifen. Die Evolution wird es richtig stellen. Der Zeitpunkt ist dann da, wenn kein Depp mehr die Staatsanleihen zeichnet.

 
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Hobbyökonom