SuperMarkt: Griechenlands Ritt ins Nichts

18.06.2011 | 18:07 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Die Vertreter der Eurozone versuchen mit aller Energie, ihre Banken zu retten. Und vergessen dabei auf das eigentliche Problem. Mit den Zuflüssen hätten die Griechen eine Menge sinnvoller Dinge anstellen können.

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Griechenland hat schon bessere Tage erlebt, keine Frage. Aber immerhin kommen vom südlichen Zipfel der Union neuerdings auch wieder gute Nachrichten. Erst unlängst war zu vernehmen, dass die Griechen zwar nicht besonders reich, dafür sehr gesund seien. Das lässt sich auch daran ablesen, dass der kleine Inselstaat über 9000 Menschen zählt, die ihr hundertstes Lebensjahr bereits hinter sich gelassen haben. Allerdings ist noch nicht ganz klar, ob sich alle über hundertjährigen Griechen auch tatsächlich bester Gesundheit erfreuen. Erst vor wenigen Wochen musste nämlich Arbeitsministerin Louka Katseli die schreckliche Entdeckung machen, dass 4500 ehemaligen Staatsdienern pünktlich die Pensionen überwiesen werden, obwohl die Empfänger längst auf dem Friedhof liegen.

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Weshalb die Regierung nun entschlossen gegen Sozialbetrüger vorgehen will, um die Schuldenkrise in den Griff zu kriegen. Das ist zweifellos ein ermutigendes Signal, vor allem in Richtung der nervösen Geldgeber Griechenlands. Schließlich plagt die Bewohner der nördlichen EU-Länder seit Langem das unerquickliche Gefühl, dass die von ihnen erwirtschafteten Gelder im tiefen Süden verprasst werden. Weshalb die Rufe nach harten Sparpaketen auch immer lauter werden. Nicht zu Unrecht, so hat Athen den Stabilitätspakt in den vergangenen neun Jahren neunmal gebrochen, diese budgetäre Disziplinlosigkeit ist auch eine der zentralen Ursachen für das Desaster Griechenlands.

Sparen allein nützt nichts. Unglücklicherweise wird das Kürzen von Ausgaben allein nicht reichen. Weil Griechenland gar nicht so viel sparen kann, dass es auf diese Weise zu retten wäre. Griechenland braucht Wachstum, daran besteht kein Zweifel. Die Geister scheiden sich aber am „Wie“. So appellieren linke Politiker und deren Ökonomen, nicht länger mit dem Sparknüppel auf die Griechen einzudreschen, sondern ihnen lieber ein altbewährtes Wundermittel zu verabreichen: öffentliche Investitionen. Setzt der Staat (in dem Fall die EU) Geld ein, wird vor Ort investiert, es entstehen „inländische“ Arbeitsplätze, die wiederum die Kaufkraft der frisch Beschäftigten erhöhen, wodurch die Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern anspringt, bevor die Sache in einen „selbsttragenden“ Aufschwung mündet, die staatlichen Ausgaben automatisch zurückkommen und sich alle Beteiligten glücklich in den Armen liegen.


Fatales Wundermittel. Abgesehen davon, dass das so noch nirgendwo funktioniert hat, wäre zu erwähnen, dass es genau diese öffentlich stimulierte Kaufkraftsteigerung war, die Griechenland an jenen Abgrund geführt hat, in den es heute blickt. Seit sich die Athener Regierung in die Währungszone gelogen hat, strömten die Euros nämlich nur so ins Land.

Mit den jährlichen Zuflüssen in zweistelliger Milliardenhöhe hätten die Griechen eine Menge sinnvoller Dinge anstellen können. Etwa die schwache industrielle Substanz erneuern und jenen überfälligen Strukturwandel finanzieren, der laut EU-Verträgen längst vollzogen sein müsste. Stattdessen wurde der Wettbewerb aus dem Land gejagt, dafür regelt der Staat gern und viel. Heute verfügt Griechenland über mehr geschlossene als geöffnete Wirtschaftsbereiche, ohne dass sich daran je einer der europäischen Partner wirklich gestoßen hätte.

Die Staatsführungen in Athen (sozialistische wie konservative) teerten mit den Hilfsgeldern ein paar Straßen und taten das, wonach jetzt wieder gerufen wird: Sie stärkten die Kaufkraft der Bevölkerung, damit diese ordentlich konsumieren könne. Betroffen davon war aber nicht ganz Griechenland, sondern vor allem eine äußert privilegierte Schicht: jene der Staatsdiener. Im öffentlichen Dienst wurden die Löhne in den vergangenen 15Jahren um 160 Prozent nach oben getrieben, in den Staatsbetrieben um 220 Prozent. Das ist auch einer jener Gründe, warum viele Griechen gegen die nun unvermeidlichen Haushaltskürzungen so wütend protestieren. Weil sie vom künstlich herbeigeführten Gehaltsrausch in der staatsnahen Wirtschaft weitgehend ausgeschlossen blieben.


Hellenische Phantomwirtschaft. Heute lebt die Bevölkerung zu 78,8 Prozent von Dienstleistungen, allen voran vom Tourismus. Das ist ein ehrenwerter Geschäftszweig, allerdings lässt sich mit fünf Monaten Sommerfremdenverkehr nicht jener Wohlstand finanzieren, den die Griechen zwölf Monate lang beanspruchen. Das Ausmaß der Phantomökonomie zeigt die seit Jahren tiefrote Leistungsbilanz. Die Griechen bezahlen andere dafür, sie mit Luxus- und Investitionsgütern zu versorgen. Leider werden die Rechnungen mit Geld beglichen, das die Griechen nicht erwirtschaftet, sondern geliehen haben (nicht selten in den Ländern der Lieferanten). Der stete Zufluss an ausländischem Kapital wirkte wie Gift: Die Löhne stiegen viel schneller als die Produktivität, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit weiterschrumpfte und griechische Exporte unattraktiver wurden.

Den Griechen stehen mittlerweile nur mehr zwei Optionen offen: Entweder sie verlassen sich darauf, dass der Geldregen aus dem „reichen“ Europa anhält (die Chancen dafür stehen gar nicht schlecht). Oder sie ringen sich endlich dazu durch, ihre Märkte dem Wettbewerb zu öffnen und eine konkurrenzfähige Industrie aufzubauen. Das braucht freilich Jahrzehnte. Würden die Vertreter der Eurozone diesen Wandel einfordern und auch finanziell unterstützen, wären sie gute Partner. Stattdessen ziehen sie es vor, den Griechen den Ritt ins Nichts so angenehm wie möglich zu machen. So, als wäre es ein guter Dienst, einem Lebensmüden ein möglichst weiches Seil zu schenken.

franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.06.2011)

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68 Kommentare
 
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Gast: wer wenn nicht er
21.06.2011 15:51
0 0

"So, als wäre es ein guter Dienst, einem Lebensmüden ein möglichst weiches Seil zu schenken."

Endlich jemand, der das ursächliche Problem klar beschreibt!!

Gast: zilka382
21.06.2011 08:49
0 0

naheliegend

Die Griechen brauchen für wahre
Strukturreformen etc. Zeit - sicherlich.
Bis dahin sollten möglichst die 78,8% Arbeitsplätze im Tourismus gesichert werden
Ich bin für Förderung und steuerliche Absetzbarkeit von Griechenland - Spanien usw. Urlauben. Da haben wir wenigstens direkt etwas von Geldern die nach Griechenland fliessen.

traurig traurig, ein Teil dieser Kommentare

"Umverteilung löst keine Strukturpropleme". Nach 40 Jahren Umverteilungsgehirnwäsche wird das Dreieck "Leistungsanreiz, Wertschöpfung, Wohlstand" auch in Österrreich nicht mehr verstanden !! Wenn ich das Gehalt der Beamten verdopple entsteht nicht mehr Wertschöpfung !!!!!

Antworten Gast: Kritischer/Unbequemer Geist
20.06.2011 06:23
0 0

Wertschöpfung

Vielleicht besser ausgedrückt:
Wenn ich das Gehalt der Beamten verdopple entsteht überhaupt keine Wertschöpfung! Es werden ja keine Güter produziert!

Gast: Fleischfresser
19.06.2011 18:07
0 0

tja

Weiches Seil "kratzt" nicht so am Hals....

die griechen haben doch genau das getan, was schellhorn immer predigt

sie haben keine steuern gezahlt, vor allem die "leistungsträger" (=schellhorn-speak für millionäre) haben sich geweigert ihre mühsam erarbeiteten euros dem unersättlichen staats-moloch in den rachen zu werfen.

in der schellhorn-welt, in der staatliche steuern bekanntlich diebstahl sind, ist das die einzig rationale vorgehensweise: steuern hinterziehen ist da doch ehrensache, je weniger geld der staat bekommt, desto besser!

und jetzt passt das dem mr. supermarkt auf einmal doch nicht! jetzt hören wir auf einmal unerhörte sätze von ihm wie "sparen allein nützt nichts", oder "griechenland braucht wachstum". wie bitte? hab ich mich verhört? bisher hat sparen allein IMMER alle probleme gelöst! wieso gilt das denn jetzt nicht mehr?

Antworten Gast: Sirtakiflaki
19.06.2011 20:00
3 1

Re: die griechen haben doch genau das getan, was schellhorn immer predigt

In Griechenland hinterziehen alle Steuern, also "sozial ausgewogen". Oder haben Sie schon einmal in einer kleinen Pension eine Rechnung erhalten? Was Sie da sonst noch alles herauslesen, ist ein Fall für den Onkel Doktor...

Re: Re: die griechen haben doch genau das getan, was schellhorn immer predigt

... "lernens Volkswirtschaft" hätte B. Kreisky gesagt.

Gast: Luzifer
19.06.2011 16:39
1 0

Wenn auch noch die Türkei EU-Mitglied wird,

wird Griechenland gegen die dann fälligen "Querfinanzierungen" bloß ein "Lercherl" sein. Denn die türkische Wirtschaft "floriert" nur auf Grund der äußerst niedrigen INLANDSLÖHNE, die bei einem gemeinsamen Markt in dieser Höhe nicht mehr aufrecht erhalten werden können!

Re: Wenn auch noch die Türkei EU-Mitglied wird,

Ja wenn.
Wenn das wörtchen wenn nicht wär ,wäre ich Millionär.
Der Teufel wird noch alle holen.

Gast: Kritischer/Unbequemer GEIST - aber kein Gespenst
19.06.2011 15:25
4 1

Naivität??

Zitat: "Seit sich die Athener Regierung in die Währungszone gelogen hat, strömten die Euros nämlich nur so ins Land."

Schellhorn spricht endlich das aus, was ich mir bei den Diskussionen zu diesem Thema bereits die ganze Zeit denke.
Wie einfach und schnell hat die EU doch damals Griechenland in die Währungsunion aufgenommen und die vorgelegten Zahlen offenbar nicht wirklich überprüft (das passierte ebenso in den darauffolgenden Jahren).

Komisch nur, dass die EU nie Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Griechen gehegt hat? Naivität? Oder Gutgläubigkeit der Brüsseler Bürokratie?

Im Vergleich dazu: Bei uns ist der Jahresabschluss jeder mittelgroßen GmbH prüfungspflichtig!

Dafür schaffen wir es in der EU nicht, bei den "großen Fischen" genauer hinzuschauen und zu hinterfragen - dort, wo es langfristig wirklich um viel Geld und letztlich um den Weiterbestand eines starken Euro gehen würde!!

Schildburgis Herumgemurkse auf Europäisch??

Gast: EFF EFF
19.06.2011 15:01
1 3

Herkulesarbeit: Stall ausmisten

Ein schöner Artikel, der wieder einmal verdeutlicht, dass die Griechen sich im Moment in der gleichen Position befinden wie Ägypten, Lybien oder Tunesien kurz vor der Revolutionswelle.
Ob nun ein Diktator oder eine politische Kaste an der Macht ist, hat hinsichtlich der tieferen Ursachen nur marginale Bedeutung.

Gehorsamster Kniefall

Ein erfreulich scharfsichtiger Kommentar, der den Wurzelgrund zur griechischen Krise aufs Tableau économique bringt. Jeder weitere Cent, der nur dem Erhalt der griechischen Lotterwirtschaft dient, ist ein verschwendeter Cent, der uns selbst an den Rand eines unverdienten wirtschaftlichen Desasters führt. Leider dürfte sich die europäische Finanzpolitik bereits auf diesen nihilistischen Weg geeinigt haben. Man könnte auch sagen, dass die Gilde europäischer Finanzminister vor den streitbaren kommunistischen Gewerkschaftsbossen Griechenlands gehorsamst in die Knie geht. Und von den Griechen verlangen, ihre nichtsnutzigen Finanzbeamten sollten endlich wenigstens einen Teil der hinterzogenen Steuern einbringen, ist wohl nicht politisch korrekt.

5 0

Die Griechen müßten sich endlich ...

damit anfreunden, dass sie ihr Familiensilber verkaufen müssen-und zwar alles.
Zwar nicht unter Zeitdruck,-was den Preis drücken würde- aber kontinuierlich.Alles andere wäre reine Erpressung der Gemeinschaft-so nach dem Motto:wir behalten unsere Werte (fast) zur Gänze, ihr aber zahlt´s brav weiter, sonst geht ihr mit uns unter....

Antworten Gast: sdssf
19.06.2011 13:27
0 0

Re: Die Griechen müßten sich endlich ...

ja, am besten an die tuerken verkaufen, das waere ein garant fuer stabilitaet und prosperitaet in der aegaeis und in kleinasien.

Gast: jggjb
19.06.2011 11:34
0 2

was war noch einmal der kanal?

wie führte der verlust an wettbewerbsfähigkeit zum öffentlichen schuldenberg?

finden sie es im nachhinein nicht auch schade, nicht volkswirtschaftslehre studiert zu haben, hr schellhorn?

mir schmerzt ihr halbwissen. aber papier ist ja geduldig.

1 0

Re: was war noch einmal der kanal?

Mich schmerzt Ihr Deutsch.

Antworten Antworten Gast: jggjb
19.06.2011 22:52
0 1

Re: Re: was war noch einmal der kanal?

der dativ ist hier absolut korrekt, wenngleich der akkusativ auch ginge. mir muss hier kein dilettant die sprache beibringen wollen, etwa um sich hinter anderem unwissen zu verstecken...

Antworten Gast: check
19.06.2011 11:52
2 0

Re: was war noch einmal der kanal?

Na dann lassen sie uns doch an ihrem Vollwissen teilhaben.

Wie war das noch mit Staatsverschuldung für laufende Konsumation (Sozialleistungen, Beamtenschaft,...) anstatt für langfristige Investitionen?


Antworten Antworten Gast: jggjb
19.06.2011 13:26
0 0

Re: Re: was war noch einmal der kanal?

jetzt schaffen sie mir immer noch nicht den sprung von lohnabschluessen ueber der produktivitaet und dem schuldenproblem...

welche produkte wurden produziert, die ploetzlich zu teuer wurden? wie entwickelte sich der tourismus? nur, um ihnen ein hoelzlein zu legen.

Gast: DI
19.06.2011 10:38
1 1

3 Dinge hat Hr. Schellhorn nicht angesprochen

1. Auf vielen österreichischen Steuerzahlern liegt ein starker Arbeits-Druck. Die Hoffnung ab 65 Jahren eine ruhige, aktive, lange Pension genießen zu können, wird durch die „erarbeiteten“ Krankheiten nicht erfüllen. Moderne Sklaverei.

2. jährlichen Zuflüssen in zweistelliger Milliardenhöhe: Wie viel hat der Steuerzahler mit dem Hilfspaket 1 und den jährlichen Zuschüssen schon „gespendet“.

3. Wann und wie wollen unsere Politiker diesen „Wirtschafts-GAU“ erklären? Da spreche ich von schwerer Fahrlässigkeit. Wahrscheinlich gibt es auch keine Gesetzesübertretung, und somit auch keine Gerechtigkeit.

Gast: Samtpfote
19.06.2011 10:19
3 2

Transferunion

Nach Schellhorn stehen die "Chancen gar nicht so schlecht". Falsch lieber Herr Schellhorn, wir die noch steuerzahlenden Bürger werden den Eurobewegten etwas schei.en! So schnell kann Spindelegger + Co gar nicht EU sagen, sitzt er bereits am EU-AMS für schwer vermittelbare Ex-Politiker. Und dafür stehen die "Chancen gar nicht so schlecht".

Gast: Wörter
19.06.2011 09:45
0 1

Wollen wir ein Industriestaat Griechenland?

...Peter Bofinger: Griechenland braucht keine Schnapsideen. Das Land benötigt in erster Linie wieder Zugang zu Krediten unter normalen Bedingungen. Das ist die Voraussetzung, um die Krise in den Griff zu bekommen. Einem verschuldeten Privathaushalt hilft es ja auch nicht, wenn er nur noch Geld vom Kredithai bekommt.
sueddeutsche.de:

...Griechenland und die Türkei sind mit 13% und 15% Marktanteil die größten Kunden deutscher Waffenexporteure. Die deutsche Wirtschaft hat ein großes Interesse daran, dass dieser Konflikt stetig köchelt. ..Als 1996 ein türkisches Schiff auf einer unbewohnten griechischen Insel auf Grund lief, führte dieser Zwischenfall beinahe zu einem Krieg. Im selben Jahr startete Griechenland ein 17-Milliarden-Euro-Programm zur Modernisierung seines Militärs. 2006 legte Griechenland einen neuen Rüstungsplan im Volumen von 40 Milliarden Euro auf. Die deutschen Exporteure freut dies, zumal die Türken bei jeder griechischen Investition nachziehen. ..

...Athen - Das Parlament in Athen will untersuchen, ob der ehemalige griechische sozialistische Verteidigungsminister ... bestochen wurde, damit Griechenland U-Boote aus Deutschland kauft. ...Skandals um Schmiergeldzahlungen des deutschen Industriedienstleisters Ferrostaal. ...

...Cohn-Bendit,..berichten..dass die deutsche und die französische Regierung ...Waffendeals als Vorraussetzung für Konzessionen bei der Ausgestaltung des Rettungspakets gemacht haben...

Aha

Wenn die mrd. die die Banken als kredit in Griechenland vergeben hat voll vom Steuerzahler der Eu bezahlt wurde ---erst dan darf mann Griechenland aus der Eu entlassen http://www.youtube.com/watch?v=WjbRmWaWFGw

Gast: Bärenfalle...
19.06.2011 07:37
7 1

Die SU

ist auch an der Subventionierung ihrer Satellitenstaaten wirtschaftlich verreckt.

Die nannten sich Kuba, Nordkorea, etc. und dort können sich die Griechen (und sonstige PIGS) schon mal kundig machen wie das so ist wenn der Sozialismus wieder mal scheitert und der "große Bruder" keine Kohle mehr überweist.


Gast: FragenderIn
19.06.2011 07:30
10 0

Die EU, Schengen und der EURO wurden von ihren Politikern zerstört!

Man muss sich vorstellen; da gibt es eine EU und einen EURO-Raum, der sich im Vorfeld der Gründung in vieljährigen Prozessen jeweils die ausgeklügeltsten und umfangreichsten Gesetze und Vorschriften der Menschheitsgeschichte gibt und durch diese bis ins kleinste Detail vorbildlich geregelt wird.

Dann aber kommen die Politiker und verhunzen das ganze Regelwerk!

1.) Die Osterweiterung mit Staaten die noch heute nicht Europafähig sind (Rumänien, Bulgarien,...)

2.) Die Schengen-Erweiterung auf Staaten, die ihre Außengrenzen nicht sichern können.

3.) Die Schengen-Erweiterung auf Staaten, die ihre rechtsstaatlichen AUfgaben (Verbrechensbekämpfung) im Inneren nicht ausreichend sichern können

4.) Die Aufnahme von Ländern in die EURO-Zone, welche die Regeln weder im Vorfeld noch im laufenden betrieb eingehalten haben.

5.) Die Missachtung der EURO-Regeln durch fast ALLE Mitgliedsländer der Zone, inkl. und vor allem Schröder-Deutschland (Schuldengrenze "dummes Korsett")

6.) Die Missachtung der "No bail out" Klausel im EU-Vertrag (GR, IRL, POR,...)

7.) Die Missachtung der EZB-Vorschriften durch sinnlosen Ankauf von Ramsch-Anleihen in hundertfacher Milliardenhöhe.

...

Das heißt also, die EU und der EURO wären als IDEE eine tolle Sache gewesen, die praktische Umsetzung ist aber am Populismus, der Inkosequenz und der Korruption/Eitelkeit der handelnden Personen gescheitert.

Man kann eben aus einer Wirtschaftsunion keine Kriminalitäts-, Verschuldungs-, As yl- und Umverteilungsunion machen.

DAMIT ERLEIDET DIE EUROPÄISCHE UNION DAS GLEICHE SCHICKSAL WIE DER KOMMUNISMUS!

Idee: vielversprechend
Umsetzung: verheerend.

 
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