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SuperMarkt: Zwei-Drittel-Schmäh statt Triple A

21.11.2011 | 10:51 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Die Republik Österreich will mit einer Schuldenbremse im Verfassungsrang die erstklassige Kreditwürdigkeit des Landes retten. Tatsächlich? Wie will Österreich von seinem Schuldenberg herunterkommen?

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Es gibt ja nun wirklich kein allzu großes Überangebot an Gelegenheiten, der rot-schwarzen Bundesregierung einmal in aller Offenheit ein ehrliches Kompliment auszusprechen. Weshalb es geradezu verantwortungslos wäre, die erste – und vermutlich auch letzte – Chance in diesem Jahr sausen zu lassen. Also dann: Die grundsätzliche Übereinkunft der Regierungsparteien, den im Schuldenrausch herumtorkelnden Staat künftig mit etwas weniger Stoff zu versorgen, ist ein Akt, der sich vor allem eines verdient: Applaus.

Klar, der Schritt zum partiellen Entzug kommt nicht ganz freiwillig. Doktor Ratingagentur ziert sich nämlich, der leicht angegriffenen Leber neuerlich ein „Triple A“ auszustellen. Und ja, die Sache könnte durchaus forscher angegangen werden. Aber wir wollen nicht kleinlich sein. Innerhalb von zwei Wochen von „Noch nie ein Glas angerührt!“ zu einem „Hallo, ich heiße Republik Österreich und ja, ich habe da wohl ein kleines Problem“ zu kommen, ist ein nicht zu unterschätzender Schritt in die richtige Richtung.

Ein Schritt, der zur rechten Zeit kommt. Der Plan, den rasant wachsenden Schuldenberg Österreichs per Verfassungsgesetz zu bremsen, könnte dafür sorgen, dass die Republik Österreich ihr „Triple A“ vorerst behalten darf – das wiederum ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass eine Sanierung der Staatsfinanzen ohne tiefe Einschnitte zu schaffen ist. Geriete nämlich Österreich in den Abwertungsstrudel, verteuerte sich das gesamte Schuldenportfolio empfindlich. Ein Prozentpunkt mehr Zinsen für die Staatsschulden würden Mehrkosten von knapp zwei Milliarden Euro im Jahr bedeuten. Schon heute bezahlt Österreich für die Aufnahme neuer Schulden doppelt so hohe Zinsen wie Deutschland.


Wundersame Inflation. Wie aber will Österreich von seinem Schuldenberg herunterkommen? Sollen die Verbindlichkeiten der Republik bis 2020 tatsächlich auf 60 Prozent der Wirtschaftsleistung gedrückt werden, müssten laut Wirtschaftsforschern 40 Milliarden Euro „bewegt“ werden. Den Großteil dieser Summe wird die Teuerung erledigen. Schon in der jüngeren Vergangenheit hat der Staat auf diese Weise seine Schuldenquote gesenkt – obwohl Jahr für Jahr neue Defizite angefallen sind. Wie so etwas möglich ist? Indem die budgetären Abgänge langsamer wachsen als die von der Inflationsrate getriebene Wirtschaftsleistung, womit sich der Schuldenstand gemessen am BIP reduziert, obwohl die Verbindlichkeiten in absoluten Zahlen natürlich weiter steigen.

Der Rest des Sanierungsbedarfs kann nur über Einsparungen und/oder höhere Steuern abgedeckt werden. Wir warten bereits ungeduldig darauf, dass Kanzler und Vizekanzler den bewährten „Zwei-Drittel“-Kurs aus der Kiste holen. Und feierlich versprechen, zwei Drittel des Sanierungsbedarfs über Ausgabenkürzungen hereinzuspielen, ein Drittel über höhere Steuern. So hat das noch jede Regierung in der jüngeren Vergangenheit versucht, gehalten hat es leider keine. Herausgekommen ist stets, dass mehr als zwei Drittel auf höhere Steuern entfielen und weniger als ein Drittel auf Ausgabenkürzungen.

Bemerkenswert ist, dass die Regierungsparteien in der Suche nach neuen Steuern flott vorankommen. Diskutiert wird nämlich nicht über Konzepte, wie die auf 52 Prozent der Wirtschaftsleistung hochgetriebenen Ausgaben des Staates auf das Vorkrisenniveau von 48 Prozent gedrückt werden könnten – womit bereits zwölf Milliarden Euro geholt wären. Debatten über die Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters erschöpfen sich in Erklärungen, dass das nicht über Nacht gehe. Wir verstehen, der Großen Koalition fehlte es in den vergangenen Jahren an Nächten! Wer hätte das gedacht.

Bleibt zu hoffen, dass das auch die potenziellen Geldgeber verstehen werden, von denen der Staat neue Kredite haben will, um die Menschen weiter mit 58 in Pension zu schicken und das klaffende Loch in der staatlichen Pensionskasse stopfen zu können.

Kein Thema ist vorerst auch, wie Österreich die weltweit höchste Subventionsquote auf ein vernünftiges Maß zu drücken gedenkt. Allein eine Absenkung auf EU-Niveau brächte weitere neun Milliarden Euro im Jahr. Unberührt auch die Frage, wie der Finanzausgleich mit den Ländern und Gemeinden neu zu verhandeln wäre, um den rot-weiß-roten Ausgabenföderalismus von einer kostenbewussten Verwendung erhaltener Steuergelder abzulösen. Ein Ziel, das ohne Steuerhoheit für föderale Einheiten nicht zu erreichen ist – andernfalls werden auch in Zukunft nicht die Bürgermeister und Landesfürsten für ihre Prassereien zur Verantwortung gezogen, sondern stets die Vertreter der Bundesregierung.


Standhafte ÖVP? Nach Klärung all dieser Fragen wäre es an der Zeit, einen Strich zu ziehen und die zu erwartenden Kostensenkungen zu addieren, um zu sehen, ob zur Sanierung des Staatshaushalts auch höhere Steuern gebraucht werden. Die Regierung geht den umgekehrten Weg. Eifrig verhandelt wird bereits über die höhere Belastung von Vermögenden und Spitzenverdienern. Die ÖVP wehrt sich zwar noch, aber sie wird den Plan absegnen, daran besteht kein Zweifel. Erstens, weil die SPÖ sonst die vereinbarte Schuldenbremse wieder lockern wird. Und zweitens, weil die Mehrheit der ÖVP-Politiker ohnehin glaubt, dass höhere Steuern für Reiche ein willkommener Akt der Läuterung sind. Für jene, die sich ein besonders großes Stück vom Einkommenskuchen gegönnt haben.

Nun ja, so ist das eben. Der Entzug beginnt nun einmal meistens mit dem lauten Ruf nach der Ersatzdroge. Und einer mehr oder weniger schlüssigen Erklärung, warum morgen ein viel besserer Tag dafür ist, die Flasche zur Seite zu stellen als heute.

franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.11.2011)

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90 Kommentare
 
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Gast: CL
23.11.2011 13:24
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Herr Schellhorn, sind Sie sicher,

dass Sie da in die richtige Kerbe geschlagen bzw. die richtige Kerbe erwischt haben???

Letztendlich darf man nicht immer alles glauben, was den gansen langen Tag so geredet wird! ;-)

Gast: kettensäge
22.11.2011 11:57
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steuerbremse

wo ist die STEUERBREMSE?

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Sie werden natürlich wieder an der Invaliditätspension drehen

Und (schwer)kranke Menschen in einen Arbeitsmarkt zwingen, den es für sie nicht gibt. Dabei liegt das Problem nicht bei den ASVG-Versicherten, die PVA ist zu 90% selbst gedeckt.

Iason
21.11.2011 18:24
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So ist es

*Herausgekommen ist stets, dass mehr als zwei Drittel auf höhere Steuern entfielen und weniger als ein Drittel auf Ausgabenkürzungen.*

Vermutlich hat die Regierung auch nur auf die Ratingagenturen gewartet, um Steuererhöhungen mir roher Gewalt durchzuboxen - in Wirklichkeit ein abbgekartetes Spiel.

Das merkt man besonders, weil jetzt überhaupt kein Wort über Ausgabenkürzungen gesprochen wird, sondern NUR über neue Einnahmen!

Diese Regierung ist reif für den freiwilligen Rücktritt, bevor sie mit nassen Fetzen davongejagt werden.

Iason
21.11.2011 18:21
0 0

So ist es

*Herausgekommen ist stets, dass mehr als zwei Drittel auf höhere Steuern entfielen und weniger als ein Drittel auf Ausgabenkürzungen.*

Vermutlich hat die Regierung auch nur auf die Ratingagenturen gewartet, um Steuererhöhungen mir roher Gewalt durchzuboxen - in Wirklichkeit ein abbgekartetes Spiel.

Das merkt man besonders, weil jetzt überhaupt kein Wort über Ausgabenkürzungen gesprochen wird, sondern NUR über neue Einnahmen!

Diese Regierung ist reif für den freiwilligen Rücktritt, bevor sie mit nassen Fetzen davongejagt werden.


Gast: zensuriert doch mal wen anderen
21.11.2011 13:11
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wenn die neuen steuern

wenigstens sinn machen würden, aber nicht einmal das. einfach nur hirnlose soziparteidemagogie. ad vermögenssteuer: führt dazu, dass vermögen abwandert bzw kein neues vermögen in form von investitionen in den standort österreich zuwandert. selbst dem dümmsten soziparteiideologen sollte klar sein, was das für den standort und daher für die arbeitsplätze in österreich bedeutet. ad reichensteuer: ist nur eine frage der definition. die wirklich reichen setzten sich dann halt auch ins ausland ab (gemeinsam mit ihrem vermögen). die nach soziterminologie reichen (nämlich der arbeitende otto normalverdiener) kann das natürlich nicht und wird von den spövp steuerfanatikern ausgesackelt.

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Schuldenbremse in die Verfassung?

Ich weiß ja nicht, ob die gesamte Regierung überhaupt lesen kann, denn, wofür brauche ich eine Schuldenbremse die in der Verfassung steht, wenn diesbezüglich schon ein EU-Gesetz existiert? Außerdem wurde diesbezüglich weder mit den Ländern noch den Gemeinden gesprochen, die hätten diese Schuldenbremse allerdings in voller Höhe zu tragen. Wie muss ich mir das dann vorstellen? Die einzelenen Bundsminister werden dann vor den VfGH gezerrt oder gar der ganze Nationalrat? Budgetverantwortung wird von wem getragen? Ein Gesetz das der Verfassungsschuldenbremse widerspricht wird dann einfach vom VfGH gehoben? Rechtssicherheit? Die Gemeinden und Länder die gegen dieses Verfassungsgesetz verstossen werden dann bestraft - Verwaltungsakt auf Zahlung einer Strafe, während weder Länder noch Gemeinden Geld haben? Fragen über Fragen?
Wiedereinmal ein Schuß ins Knie der Bundesregierung?! Die Menschen werden den Aufstand proben - weil die Politik offensichtlich Beratungsresisitent ist und das Land den Bach runter gehen lässt. Alle müssen plötzlich zusammenstehen um der Krise Herr zu werden, die keiner von uns (VOLK) verursacht hat. Die gewinnler der Krise sind eindeutig die Banken, welche sich ihre Verluste durch den Staat, somit von uns allen, abgelten lassen. Der Staat sieht dabei unbeteiligt zu?! Der Verdacht drängt sich auf, als ob unsere Politiker entweder zu DUMM sind oder alle Korrupt! Deshalb bei der nächsten Wahl alle abstrafen oder stell dir vor es ist Wahl und keiner geht hin.

Gast: Ein Analyst
21.11.2011 12:56
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Ungeheuerlich

Ich bin gespannt wie sich die vorstellen die Schulden abzubauen!

Und so gehts immer weiter:
http://eineanalyse.wordpress.com/2011/11/21/budget-2012

Gast: Ris
21.11.2011 10:57
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Genau!

Ist natürlich viel besser, wenn die 58-jährigen Nichtvermittelbaren künftig nicht "Frühpensionisten" sonder "Arbeitslose" heißen! Gell, Schellhorn...

Antworten Gast: zensuriert doch mal wen anderen
21.11.2011 13:05
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Re: Genau!

dass da aber auch ein deutlicher pekuniärer unterschied ist, das ihnen schon klar, oder?

Antworten wienleoben
21.11.2011 13:00
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Re: Genau!

Und das Problem zu negieren, und gegebenenfalls anders zu titulieren ist etwa besser????
Österreich steht schon lange nicht mehr so gut da, wie es der Bevölkerung gerne eingeredet wird. Es ist an der Zeit, das einzusehen, denn Wohlstand auf Pump kann eben nicht dauerhaft funktionieren!!!

Gast: Berggorilla
21.11.2011 10:53
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Triple-A

Das Triple-A Rating ist für die Katz und keine Grundvoraussetzung für irgendetwas. Entscheidend sind natürlich die Zinsen auf die Staatsanleihen. Warum sind die Aufschläge auf deutsche, britische, amerikanische Anleihen niedriger, wenn die Verschuldung in diesen Ländern höher ist als in Österreich?

Ganz so einfach ist es offenbar doch nicht.

Gast: 1. Parteiloser
21.11.2011 09:13
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Verlogene und unfähige Entscheidungsträger!

Ausgangslage:
Monate 1-9/2011, laufender Budgetvollzug:
Ausgaben:....50.894 Mio. Euro
Einnahmen:..44.941 Mio. Euro (+8,2%!)

Die Totalversager kassieren die Bürger voll ab und schraubten die Einnahmen um satte 8,2%, die Realeinkommen sind, genau deshalb, aber auch 2011 wieder gefallen. Trotzdem fahren die Totalversager diese Jahr ein Defizit von gut 10.000 Mio. Euro ein. Die hatten dieses Versagen aber auch so geplant!

https://www.bmf.gv.at/budget/akthh/2011/201109hauptueberblicke.htm
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Planung 2010 -2012 Ausgaben:
2010: 67.287 Mio. Euro
2011: 70.162 Mio. Euro (+4,3%)
2012: 73.585 Mio. Euro (+4,9%)
Die Ausgaben steigen wieder schneller als die Teuerungsrate und auch viel schneller als das Wirtschaftswachstum. Die Totalversager planen wieder das volle Abkassieren der kalten Progression, also einen verstärkten Raubzug an den Österreichern, das Sparresultat wird aber wieder zusätzliche Schulden von satten 9.200 Mio. Euro (nur Bund!) bringen.

http://www.bmf.gv.at/Allgemeines/Flashmeldung/KapitelTemplate12527/Budget_OneSheet_2012_de.pdf
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Schuldenbremse 2017:
Bei der gezeigten Leistung dieser Regierung (ab 2008), dem Budget 2012 und der starken Tendenz zu noch mehr Staatsausgaben, ist doch die geplante Schuldenbremse einfach nur noch lächerlich. Welcher Österreicher kann das glauben?

Die Totalversager scheuen sich auch nicht Ruhegenüsse bis über 100.000.- Euro unter "Soziales" zu buchen.

Österreich geht mit diesen Totalversagern in die Hölle!

Saskatoon
21.11.2011 08:14
0 0

schuldenbremse

warum hat man nicht övp-gauner schüssel so eine schuldenbremse verpaßt ???

Saskatoon
21.11.2011 08:13
0 0

schmäh... övp-schmäh

ich lese immer viel text, aber nirgends steht des pudels kern. was will die övp, was nützt es dem bürger... wozu brauchen wir schuldenbremse...

denkt eigentlich die övp ???

Gast: Occupy
21.11.2011 01:08
0 0

Die Fiskalunion kommt binnen 24 Monaten !!!

Jeder Bürger sollte dieses Video von Schäuble (unzensiert!) auf dem europ.Bankenkongress 2011 gesehen haben !!! Postet es im Internet überall !!!
Deutschland ist seit 8.5.1945 nicht mehr souverän !!!
Die Fiskalunion kommt binnen 24 Monaten !!

http://www.youtube.com/watch?v=S53sVBt1pq8&feature=player_embedded#!

Jetzt ist mir auch klar, warum diese EUR Panik inszeniert worden ist !

Gast: Schwach
21.11.2011 00:10
0 0

Rating Agenturen sind keine tumben Wähler

Es ist einfach nur lachhaft, in eine Verfassung, die geändert wurde wegen der Vergabe von Taxikonzessionen und 1000 Seiten dick ist, einen zusätzlichen Paragraphen anzufügen. In Österreich ist die Verfassung das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt ist. Unsere käuflichen Politiker ändern sie nach Belieben, was hundertfach bewiesen ist, wenn jeder einen Schmattes bekommt. Das wissen auch die Ratingagenturen.

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heute schon konsumiert?


Gast: 12345
20.11.2011 16:14
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Tripple Zero passt besser zu Österreich

Wenn wir nicht bald aus der EUdSSR austreten und eine stabile Währung bekommen dann haben wir bald das Tripple Zero.
Aber in Österreich ist leider die Zeit stehengeblieben.
Das merkt man schon, wenn man in den Westen des Landes geht und die ganzen Berg- und Walddörfer sieht. Leider gibt es in Burgenland auch nur mehr Walddörfer. Wenn Burgenland noch bei Ungarn wäre, gebe es dort Städte.
Wien ist leider die einzige Stadt in Österreich.
Was für ein Armutszeugnis.

Antworten Gast: nestbeschmutzer
20.11.2011 17:06
2 0

Re: Tripple Zero passt besser zu Österreich

Irrtm, weder die EUdSSR kann was dafür, noch die Politiker, wir sind das Problem, indem wir uns in die selbstgemachte dampfende Kacke gesetzt haben und nun feststellen, dass das gewaltig zum Himmel miachtelt (Stinkt)!

Antworten Antworten Gast: 12345
20.11.2011 17:50
0 1

Re: Re: Tripple Zero passt besser zu Österreich

Ihr Kommentar erscheint mir sinnvoller als meiner. Danke für die Aufklärung

Antworten Antworten Gast: 12345
20.11.2011 17:49
0 1

Re: Re: Tripple Zero passt besser zu Österreich

Ihre Antwort erscheint mir sinnvoller als mein Kommentar.

Gast: Rechner
20.11.2011 14:38
12 0

Subventionen

kürzt man ganz einfach:
Im nächsten Jahr gibts nur mehr 2/3, im Jahr darauf 1/3, dann Null.
Neuseeland hat gezeigt, dass es so geht.

Austriak
20.11.2011 14:21
1 5

SuperMarkt: Zwei-Drittel-Schmäh statt Triple A

Für unsere Beamten reicht der Schmäh........

Den unsere Beamten sind intelligent,ehrlich,fleißig und nicht korrupt.

Gast: Analyst 829
20.11.2011 13:29
0 1

Jetzt durchhalten und siegen!

Wir befinden uns in Wahrheit im Ersten Wirtschaftsweltkrieg und momentan werden die entscheidenden Schlachten an den Märkten ausgetragen!

Die FED verliert täglich weiter Boden gegenüber der EZB bei Reservewährungen und kann nicht mehr zurückrudern, da im US-Dollar alles schon auf Inflationierung des US-Dollar ausgelegt ist. Die EZB hat zwar ihr offizielles Ziel von 2 % Infaltion verlassen und nun offensichtlich 3 % aber kann jederzeit die Inflation wieder weiter zurückfahren.

Die Strategie der EZB ist klar. Man will dass die Weltreservewährung Nr. 1 in Zukunft Euro heißt. Das hat enorme Vorteile für Europa, denn wenn alle abwerten nur die Euro- und Frankenzone nicht, dann ist Europa plötzlich Superreich und kann wie die Schweizer auf einfach reich machen!

Jeder der irgendwo auf der Welt einen nennenswerten Kredit braucht, muss ihn dann in Franken oder Euro borgen, da er mit anderen Währungen so gut wie nichts bekommt und ein Kredit in diesen Währungen folglich sinnlos ist. Die Folge davon ist, dass immer mehr Vermögen zum Hälftewert an die EZB verpfändet wird, die dann indirekt über die größere aber eben mindestens doppelt abgesicherte Geldmenge über die Inflation Milliardengewinne einfährt.

Die Inflation bleibt bei der EZB als Gewinn liegen! Damit kann die EZB Fehler wie Griechenland (1.000 Mrd. Verlust) bei nur 3000 Mrd. mehr an Reservewährung (geplant ist ein vielfaches) im Ausland und 3 % Inflation binnen 11 Jahren einfach folgenlos ausbuchen! Die NICHTEUROZONE zahlt!

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Re: Jetzt durchhalten und siegen!

so etwas kommt heraus, wenn man den Kaffeesatz oder die Nierensteine analysiert: die EZB verdient Fantastilliarden ! Was haben Sie geraucht -das möchte ich auch haben ?

 
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