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SuperMarkt: Im Reich der roten Mythen

03.03.2012 | 18:05 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Die erhöhte Bankensteuer wird die Verbraucher nicht treffen, verspricht die SPÖ. Klar. Und die Mineralölsteuer zahlt vermutlich die OMV. Herzlich willkommen im Reich der roten Wirtschaftsmythen!

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Es ist, wie es nun einmal ist: Die Bundesregierung hat in den vergangenen zwei Jahren leider keine Zeit gefunden, ein Insolvenzrecht für Banken auf die Beine zu stellen. Und das, obwohl genau dieses Vorhaben nach der ziemlich unerfreulichen Verstaatlichung der ehemaligen Landesbank Hypo Alpe Adria höchste Priorität genieße, wie die Regierungsparteien beteuerten. Schließlich könnten die Steuerzahler ja nicht für jede gescheiterte Bank einspringen, diese unzumutbare Sozialisierung der Verluste müsse endlich ein Ende haben.

Stimmt genau. Was die Regierung nicht daran hinderte, das staatliche Beteiligungsportfolio um das vor dem Bankrott stehende Spitzeninstitut des Volksbankensektors zu erweitern. Statt die kaputte Bank ihrer marktwirtschaftlichen Bestimmung zuzuführen und einfach pleitegehen zu lassen, werden die Volksbanken-Genossenschafter für deren Versagen beim Führen einer Bank von der Allgemeinheit entschädigt. Weil das Gesetz zur Regelung von Bankenpleiten fehlt. Hut ab!


Ein tolles Geschäft. Das alles ist aber nur halb so schlimm, wie hochrangige SPÖ-Vertreter versichern. Schließlich müssten nicht die Steuerzahler für die Sanierung der Volksbank aufkommen, sondern die Aktionäre aller österreichischen Banken. Die Bundesregierung erhöht nämlich die im Vorjahr zur Sanierung (sic!) des Haushalts eingeführte Bankensteuer, um die mit der Volksbanken-Rettung anfallenden Kosten hereinzuspielen.

Die Warnung, dass die Banken die Abgabe auf die Kunden abwälzen werden, hält man in der SPÖ für plumpe Miesmacherei. Schließlich stünden die heimischen Institute ja im harten Wettbewerb zueinander, weshalb es keinen Spielraum gäbe, Kosten abzuwälzen, die Steuer also ausschließlich die Aktionäre der im Markt verbleibenden Institute treffe. Deshalb heißt die Bankensteuer ja auch Bankensteuer.

Ach so. Der SPÖ-Logik zufolge zahlt die Mineralölsteuer auch nicht der Autofahrer, sondern der Mineralölkonzern OMV. Wie die blendend verdienende Autoindustrie die Normverbrauchsabgabe und die Versicherungswirtschaft die Versicherungssteuer zu tragen hat, zahlt der „g'stopfte“ Wohnungsbesitzer die Wertzuwachssteuer. Und die Flughafenabgabe der Flughafen, die Kerosinsteuer das Kerosin, die Biersteuer das Bierkrügel, die Schaumweinsteuer der Sekt, die Tabaksteuer der Tabak und die Einkommensteuer das Einkommen.

Die Verbraucher merken von all den erhöhten Steuern rein gar nichts, ganz im Gegenteil: Wenn nun die besitzende Klasse zur Ader gelassen wird, kann endlich der sozialen Gerechtigkeit zum Durchbruch verholfen werden. Herzlich willkommen im Reich der roten Wirtschaftsmythen!


Wer wird denn da noch zweifeln? Ermutigend ist nur, dass sich die SPÖ ihrer Sache nicht ganz sicher ist, wie ein Kanzlerpapier aus dem Jahr 2010 zeigt, das für Werner Faymann vor Einführung der Bankenabgabe erstellt wurde. Darin steht: „Um zu garantieren, dass die Bankenabgabe nicht voll auf die Bankkunden durchschlägt, haben die Schweden parallel zur Bankenabgabe ein strenges Gebührenmonitoring eingeführt. Das könnten in Österreich die Nationalbank oder die Konsumentenschützer erledigen.“ Und weiter: „Sollten es die Banken trotz aller Kontrolle schaffen, einen Teil der Gebühren zu überwälzen, wäre die negative Verteilungswirkung vernachlässigbar gering.“ Mit anderen Worten: Die Kleinigkeit von einer halben Milliarde Euro Mehrbelastung werden die Verbraucher wohl noch verkraften können.

Besagtes Positionspapier nährt zumindest die Hoffnung, dass die SPÖ noch nicht ganz Opfer ihrer eigenen Propaganda geworden ist. Denn natürlich werden die Vorstände der Banken versuchen, die Kosten der Abgabe im Markt unterzubringen. Theoretisch könnte das der Wettbewerb verhindern, aber das ist nicht sehr wahrscheinlich. Denn erstens wurde diesem Land jede Wettbewerbskultur nachhaltig ausgetrieben, zweitens sind alle Anbieter gleichermaßen von der Abgabe betroffen, und drittens gibt es zu viele Wege, die Kosten unbemerkt abzuwälzen. Höhere Aufschläge auf Kredite? Wachsendes Ausfallrisiko und „Basel III“, wir verstehen. Sinkende Zinsen auf Einlagen? Die Folgen der Geldschwemme, natürlich. Steigende Bearbeitungsgebühren? Kräftige Lohnabschlüsse, schon klar.


Gespielte Naivität. Wie überzeugt die SPÖ von der Treffsicherheit ihrer Belastungspläne ist, zeigt ihre Forderung, die Grundsteuern endlich auf „internationales Niveau“ anzuheben, um damit die besitzende Klasse zu treffen. Dabei weiß hierzulande jeder Mieter, dass die Grundsteuer Teil der Betriebskosten ist, die mit jeder neuen Belastung umgehend erhöht werden. Eine Anhebung auf internationales Niveau hieße eine Vervierfachung der Grundsteuern, worunter die „Reichen“ weniger zu leiden hätten als deren Mieter, etwa einkommensschwache Jungfamilien.

Dasselbe gilt für die neue Steuer auf den Wertzuwachs beim Verkauf von Immobilien. Sie wird nicht von den Verkäufern zu tragen sein, sondern von den Käufern. Das Angebot an Immobilien ist so gut wie ausgetrocknet, die Nachfrage nach Eigentum im Zuge der Inflationsängste aber enorm. Wer sollte die Verkäufer von Immobilien also daran hindern, die ab April abzuführende Wertzuwachssteuer auf den Verkaufspreis aufzuschlagen? Die SPÖ? Wohl kaum. Der Kanzlerpartei geht es in erster Linie um möglichst hohe Einnahmen für den ausgabefreudigen Umverteilungsstaat. Und je höher der Verkaufspreis, desto höher der Wertzuwachs und die abzuführende Steuer.

Es ist, wie es ist. Sagt der Sozialist.

franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.03.2012)

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101 Kommentare
 
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Sozialisten verstehen einfach nicht,


dass nur der WERTSCHÖPFUNGSKUCHEN langfristig ohne Schulden, im Staat, umverteilt werden kann !!

Sie glauben an die wundersame Geld-Vermehrung
durch UMVERTEILUNG !!

Ihre Schlagwörter sind Verteilungsgerechtigkeit (siehe Pensionen die NIE einbezahlt wurden), Kaufkraft (siehe Griechenland wo Staatsbed. 100% Gehaltszuwachs in 10 Eurojahren hatten).

Vermute, parteiakademische oder gewerkschaftliche Gehirnwäsche verstellt den Blick auf trivialste ökon. Zusammenhänge.

Die Folge sind "her mit dem Zaster" u. andere Krankheiten, deren Schwachsinn in der Schweiz mit Entmündigung "belohnt" wäre.


Herr Schellhorn irrt gewaltig. Er vergleicht Äpfel mit Birnen. Die Bankenabgabe ist schließlich keine Verbrauchssteuer und den Wettbewerb lässt er auch noch vollkommen außer Betracht.


Mineralöl-, Tabak-, Schaumweinsteuer, NOVA und all die anderen genannten Beispiele sind Verbrauchssteuern die gesetzlich auf die betreffenden Konsumgüter aufzuschlagen sind, d.h. es steht überhaupt nicht in der Entscheidungsgewalt der Unternehmer, ob sie diese Steuern jetzt auf den Kunden bzw. Verkaufspreis überwälzen wollen oder nicht. Verbrauchssteuern erhöhen einfach den Bruttoverkaufspreis.

Bei der Bankenabgabe verhält es sich allerdings anders, da es hier diesen Automatismus einer gesetzlichen Belastung des Kunden nicht gibt. Hier besteht zwar die Gefahr, dass die Banken in einer Art stillschweigender Übereinkunft die Abgabe auf den Konsumenten überwälzen, allerdings sollte man hier nicht auf den Wettbewerb und den Markt vergessen, der dies verhindern kann. In einem Käufermarkt bei dem die Marktmacht beim Konsumenten liegt wird diese Abgabe wohl eher den Gewinn des Verkäufers, d.h. der Banken, reduzieren oder durch unternehmensinterne Sparprogramme kompensiert werden müssen.

Ist der Wettbewerb nur intensiv genug muss die Abgabe nicht vom Kunden getragen werden.

Gast: zensuriert doch mal wen anderen
05.03.2012 12:34
1 0

Adenauer

hatte ja soooo recht: das einzige was sozialisten gut können, ist anderer leute geld ausgeben. sonst sind diese typen wirklich für gar nichts gut.

Margaret Thatcher hatte auch recht

The problem with socialism is that eventually you run out of other people's money

Wenn man siche so ansieht, was in griechenland,´spanien,portugal und co vor sich geht kann man ihr nur zustimmen

Gast: Farbneutral
05.03.2012 09:15
1 0

Mythos Spekulanten

Wegen der bösen Immobilienspekulaten wird jetzt auch die Bausparförderung, sogar bei laufenden d.h. GÜLTIGEN Verträgen abgeschafft. Die bösen, reichen Häuslbauer, womöglich mit einem zweiten Wohnsitz d.h. Badehütte. Lt. Faynachtsmann gehört solchen Spekulaten das Handwerk gelegt.

4 0

Ein weiterer Beweis...


...dass 770 Abgeordnete viel zuviel sind.

Eine Verwaltungsreform ist dringend notwendig.

Gast: Gruftmaus
04.03.2012 19:18
8 1

Gut

Sg. Hr. Schellhorn
Ein sehr guter Artikel.
Danke.

Gast: Waldläufer 05
04.03.2012 18:39
0 0

Gelenkte Demokratie hat Putin in seinen zwei ersten Amtszeiten als Präsident seinem Russland verschrieben. Da die Russen in Demokratie ungeübt waren, seine sie für eine Demokratie nach westlichem Muster noch nicht reif genug. Österreich hat er wohl mit westlichen Demokratien nicht gemeint.


Heute kann Putin sein Konzept immer weniger Durchsetzen. Die Proteste werden zu groß. Die Russen werden reifer und erfahrener in Bezug auf die Demokratie.

Nur in Österreich kann der Bevölkerung eine Beruhigungspille nach der anderen gereicht werden. Durch die staatlich kontrollierten Medien. Und niemand muckt auf.

Muss man von Sparpaket, Griechenlandhilfe oder Korruption ablenken? Kein Problem. Man spielt halt einen Ballbesuch, eine Aussage oder eine Zeitungsente hoch. Und alle lassen sich - wie auf Befehl - ablenken.

Denn in Österreich zählt vor allem was gesagt wird, und weniger was getan wird. Wenn es von den staatlichen Medien heißt die Bankensteuer wird die Bevölkerung nicht treffen - dann ist das viel wichtiger als die Erhöhung der Kontogebühr und Überziehungszinsen.

Gäbe es den Qualtinger heute noch - dem würden die Ideen nicht mehr ausgehen. Wie man uns allen einen Spiegel vorhalten kann.

Antworten Gast: zensuriert doch mal wen anderen
05.03.2012 12:32
0 0

Re: Gelenkte Demokratie hat Putin in seinen zwei ersten Amtszeiten als Präsident seinem Russland verschrieben. Da die Russen in Demokratie ungeübt waren, seine sie für eine Demokratie nach westlichem Muster noch nicht reif genug. Österreich hat er wohl mit westlichen Demokratien nicht gemeint.

wie kommen Sie auf die idee, dass Österreich eine demokratie ist? nur weil es in der verfassung steht? um die kümmert sich in diesem land doch nicht einmal mehr der VfGH.

Die Rechnung zahlt immer der Konsument!

Weil der Deckungsbeitrag immer in % vom Produktpreis zuzüglich Kosten berechnet wird.

Somit erhöht jedes Sparpaket den Gewinn.

Leider sind einfach gestrickte Wähler dieser BWL Logik nicht mächtig und lassen sich ewig durch die von ihnen gewählten Vertreter belügen!

Gast: Geld istweg!
04.03.2012 16:35
3 0

Diese Regierung ist sowieso unfähig

und für diese Unfähigkeit müssen wir Steuerzahler auch noch aufkommen.

Re: Diese Regierung ist sowieso unfähig

Das Problem heißt Umverteilungspolitik.

Einige Damen und Herren in der Politik ist die Selbstständigkeit wärmestens zu empfehlen - diese heilt zuverlässig jede Form von Sozialismus!

Mensch bin ich froh

dass ich mir den Unsinn nur noch aus der Ferne anschauen muss. Mich kostet die oesterreichische Politik einen Lacher. Jedesmal wenn ich in Schwechat ankomme und von der oesterreichischen Innenpolitik erfasst werde, weiss ich, warum ich eigentlich weg gegangen bin.

Mir war der solzialistische Irrsinn schon als Schulkind suspekt. Dachte nicht dass es noch duemmer werden kann und was mich am meisten wundert ist wie viele das auch noch nachbeten.

Kein Felix Austria :-)

Gast: Lukas
04.03.2012 15:10
4 1

die soziale Gerechtigkeit der Sozis

ist bei der "Bankenrettung" auf Kosten der Steuerzahler besonders deutlich sichtbar! Wie lange wird sich der Bürger von diesen Typen noch frotzeln lassen?

Re: die soziale Gerechtigkeit der Sozis

Die ERSTE und die Raiffeisen sind genauso wenig rote Banken, wie dies zuvor die Hypo NÖ war.
Also bitte ausnahmsweise einmal die Scheuklappen ablegen und die Realität akzeptieren! Treichl und Stepic haben hohe Verluste eingefahren. Daran sind keine verstaatlichen Betriebe schuld, sondern nur suboptimal agierende Bankdirektoren. Anstelle von Ergebnisverantwortung gibt es trotz horrender Verluste neben den Millionengehältern auch Millionenboni. Alles natürlich dank Staatshilfe und tatkräftiger Mithilfe schwarzer Finanzminister, welche diese erst ermöglicht haben!

wenn die bankensteuer lt. schellhorn nicht von den banken sondern von deren kunden bezahlt wird,

dann kann das nur 2 mögliche gründe haben:

1. der konsument ist derartig deppert, dass ihm das nicht auffällt und er daher nicht zu einer bank mit günstigeren konditionen (und solche gibt es sehr wohl!) wechselt. --> lösung: sachwalterschaft für breite bevölkerungskreise? einschränkung des wahlrechts (kann man solch ein depperl die rolle als souverän zumuten?)? taschengeld statt monatslohn...

2. die banken sind derart perfid, dass sie wege finden, dennoch gewinne in vielstelliger millionenhöhe und tolle boni für die manager vor den kunden zu verstecken.
--> lösung: verstaatlichung der banken. wer SO wirtschaftet, schadet der volkswirtschaft, uns allen.

/zynismus ende/
ja, verdammt noch mal, es wird uns diese erneute bankenrettung schon was kosten. doch das von vielen propagierte 'lasst sie in konkurs gehen' würde doch ein vielfaches davon kosten! und genau diesselben leute (also schellhorn & co), die solches von sich geben, würden auch himmel und hölle in bewegung setzen, wenn die banken zerschlagen und derart klein gemacht würden, dass ein einzelkonkurs tatsächlich keinen flächenbrand auslösen würden. denn: zerschlagung wäre auch wiede ein eingriff in den freien markt.

wurde dieser sonntags-artikel geschrieben, weil es peinlich wäre, die zeitung mit einer leeren spalte auszuliefern? einen anderen grund kann ich nicht erkennen.

Antworten Gast: Ausguck
04.03.2012 21:04
1 0

Re: wenn die bankensteuer lt. schellhorn nicht von den banken sondern von deren kunden bezahlt wird,

"doch das von vielen propagierte 'lasst sie in konkurs gehen' würde doch ein vielfaches davon kosten!"

Natürlich wäre das nicht billiger gekommen, jedoch sagt man mit diesem Signal "macht was ihr wollte - wir angen euch auf" und dieses Signal ist das TEUERSTE UND DÜMMSTE was man machen kann.

Antworten Gast: b754
04.03.2012 15:18
2 12

Re: wenn die bankensteuer lt. schellhorn nicht von den banken sondern von deren kunden bezahlt wird,

wenn ich von der övp 1,2 millionen presseförderung bekomme schreib ich auch hasspredigten wie der schellhorn von der
unabhängigen presse hahaha

Re: Re: wenn die bankensteuer lt. schellhorn nicht von den banken sondern von deren kunden bezahlt wird,

Und warum bekommen Sie keine Förderun? Zu viel geld oder einfach zu dumm?

Gast: bcheiek
04.03.2012 13:57
1 0

die verteilung der steuerlast ist in der mikroökonomie von zwei dingen abhängig:

- elastizität der nachfrage
- elastizität des angebots

da man davon ausgehen kann, dass die nachfrage in diesem fall unelastisch ist, kann man ihnen aus theoretichen überlegungen der neoklassik nur recht geben, dass die bankenabgabe zu einem sehr hohen grad an die nachfrager weitergegeben wird.

trotzdem muss auch die angebotsseite mit hoher wahrscheinlichkeit (zumindest indirekt) einen gewissen (wenn auch winzigen) teil der steuerlast tragen: dies kann beispielsweise dadurch entstehen, dass nachfrager "sparen" als unrentabel(er) empfinden und nicht mehr soviel geld zur bank bringen wie früher.
ich bitte darum dies nicht unter den tisch fallen zu lassen.

(ps: zusätzlich entsteht außerdem ein nettowohlfahrtsverlust)

(pps: natürlich kann man nicht alles nur mit der neoklassik argumentieren)

Gast: pensador
04.03.2012 13:52
2 9

nach Schellhorn - Logik:


Befreiung aller Banken und Konzerne von jedweder Steuer- und Abgabenpflicht

denn das ist ja für die Kunden dann das beste ...

und Grundsteuer auf Null, denn das ist ja für junge Miterfamilien das günstigste

HA HA HA

primitv und hasszerfressen der liebe Schellhorn

Naja und du bist Neid zerfressen.


3 1

Eines sollte selbst der ansonsten blinde Schellhorn einsehen: So oder so zahlt letzten Endes immer der Bürger.

Wenn Unternehmen ihre Schulden(die natürlich für Investitionen und nicht für die ungerechtfertigt hohen Gehälter der Vorstände angehäuft wurden) reduzieren wollen
und am Kapitalmarkt nur begrenzt frisches Kapital erhalten,
entlassen sie A) Arbeitskräfte,
bzw. B) drücken sie die Gehälter
und heben C) obendrein noch die Preise an.

Dadurch schaffen sie mehr "Wettbewerb" durch Erhöhung der Arbeitslosenzahlen
und reduzieren gleichzeitig oftmals den Wettbewerb durch Absprache von Preisen.

Und was macht der Staat in dieser Situation?

Nichts,
der schaut schön brav zu,
ist schließlich das schwarze "Wirtschaftswunder".

Was anderes hat er in dem Artikel auch nicht behauptet.

Er hat nur mit beissender Satire auf die sozialistischen Lügen hingewiesen.
Leider ist es nicht jedermann gegeben das zu verstehen.
Und ein anderer Teil will es aus ideologischen Gründen verschwiegen sehen.

4 0

Der SPÖ-Logik zufolge zahlt die Mineralölsteuer auch nicht der Autofahrer, sondern der Mineralölkonzern OMV.

na klar doch, wie man auch vom Erzengel Michael zu Häuptl hier:

http://www.krone.at/Videos/Pandi/Haeupl_rettet_die_Welt_-_und_Pandi_schaut_zu-Politik_im_Bild-Video-313321

exclusiv erfahren darf, sofern man halt selbst Anhänger und Besucher solch derartig seltsamer Treffen (welch sogar dem roten Pandi zuviel zu sein scheinen) ist und sein will ;-)

Unsere Gemeindebauhausbesorgerin geht heuer mit 52 (angeblich 3 Jahre erkaufter Jahre) in die "verdiente" Pension welche sich Hacklerregelung benennt.
Die kann sogar die günstige Dienstwohnung behalten da man annimmt, das kein neuer Hauswart mehr angestellt werden wird !

Ihr Mann ehemals bei Wr. Linien beschäftigt, ist seit heuer mit 5 wegen Knieproblemen in Pension..... !


Gast: yamo
04.03.2012 12:58
1 1

Rote Mythen?

Das "too big to fail"-Märchen ist aber bitte keine Erfindung der "Roten". Das Bankenhilfspaket trägt die Handschrift der "Wirtschaftskompetenz"-Partei (bzw. deren Klientel). Und den nicht vorhandenen Fortschritt der Finanzmarkt-Regulierung kann man auch nur zum kleineren Teil den "Roten" anlasten.

 
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Hobbyökonom