Hurra, wir kaufen uns neue Jobs!

05.05.2012 | 18:15 |  von Franz Schellhorn (Die Presse)

Wer kein rückständiger Spinner sein will, plädiert lieber in aller Offenheit dafür, dass Europas Staaten wieder großflächig Jobs schaffen.

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Es gibt sie also doch noch, die gute Nachricht. Wie eine heimische Tageszeitung enthüllte, suchten vergangene Woche europäische Politiker und Ökonomen aus dem „progressiven Lager“ im schönen Rom nach Auswegen aus der bedrohlichen Staatsschuldenkrise. Angereist ist das Who is Who der Fortschrittlichen, wie US-Starökonom Joseph Stiglitz, der deutsche Wirtschaftsweise Peter Bofinger, Italiens Premier Mario Monti und – man höre und staune – Österreichs Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer. Sie alle diskutierten zwei Tage lang über eine „alternative Politik für Wachstum und Beschäftigung“.

Das macht Mut. Zumal bei diesem kleinen Workshop auch keine Energien in ideologischen Richtungskämpfen verschwendet werden mussten, das Communiqué hätte bereits vor der ersten Kaffeepause verlesen werden können: Wachstum und neue Jobs entstehen nicht durch gekürzte Staatshaushalte. Sondern durch höhere Steuern auf spekulierendes Finanzvermögen, damit „kluge“ Investitionen des Staates finanziert werden können, um Länder wie Griechenland und Spanien aus dem konjunkturellen Jammertal zu führen. Erst dann können Staatshaushalte konsolidiert werden, aber keine Sekunde vorher.

Unbelehrbare Spardeppen? Um derartiges zu erfahren, musste man freilich nicht nach Rom jetten, das wäre billiger zu haben gewesen. Etwa am Wiener Rathausplatz, wo die SPÖ-Granden am Tag der Arbeit nahezu dieselben Sätze in die Mikrofone polterten. Wer meinen sollte, das alles sei nichts anderes als die mehrfach gescheiterte linke Konjunkturpolitik der 1970er-Jahre, hat wenig verstanden. Der Vorschlag, dass sich Europas hoch verschuldete Staaten bei der EZB frisch gedrucktes Geld abholen, um damit Jobs zu kaufen, für die es in Wahrheit keine Nachfrage gibt, ist hochmodern. Quasi der letzte Schrei der Wirtschaftspolitik im Europa des Jahres 2012.

Auf der anderen Seite stehen nämlich die Spardeppen aus dem ökonomischen Hinterland, die allen Ernstes zu glauben meinen, Europa mit zusammengestrichenen Staatsbudgets in eine bessere Zukunft führen zu können. Auch wenn das sozialdemokratische Schweden genau mit diesem Rezept seinen Haushalt saniert hat, ohne das Land „kaputtzusparen“.

Nun ist nicht zu leugnen, dass staatliche Ausgabenkürzungen verheerende Wirkung entfalten. Die Korrektur von künstlich geschaffenem Wachstum (jenem, das nur durch das Ausgeben frisch gedruckten Geldes erzeugt wird) muss zwangsläufig zu einem sinkenden BIP führen, das liegt in der Natur der Sache. Zudem: Wo ist die Alternative? Immer höhere Schulden, bis das Delta zwischen realer und virtueller Wirtschaftsleistung weiter wächst und die unvermeidbare Landung auf dem Boden der Realität noch härter ausfällt?

Die wohlig weiche Korrektur horrender Staatsschulden ist leider noch nicht erfunden: Entweder „blutet“ die Bevölkerung durch eine fortschreitende Beschlagnahmung der Arbeitseinkommen durch den Staat und/oder höhere Inflationsraten. Oder sie tut das durch den Verlust jener Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt staatlichen Ausgaben zu verdanken sind.

Unbestritten ist natürlich auch, dass Europa ohne Wirtschaftswachstum dem ökonomischen Abstieg nicht entkommen wird. Und ohne Investitionen wird es dieses Wachstum nicht geben. Aber warum wird in Europa heute stärker denn je daran geglaubt, dass auf Wiederwahl bedachte Politiker und gut abgesicherte Beamte eher in der Lage sind, Arbeitsplätze zu schaffen als mit ihrem vollen Vermögen haftende Unternehmer und private Haushalte? Wo doch die Wirtschaftsgeschichte voll von Beispielen ist, die genau diese Annahme widerlegen.

Ein genialer Plan. Ebenso interessant zu erfahren wäre, was genau mit „klugen“ Investitionen gemeint ist und warum diese nicht schon längst getätigt wurden. Fehlte es etwa an den nötigen finanziellen Mitteln? Wohl kaum. Schließlich folgte die Aufnahme der wettbewerbsschwachen Südländer in die Eurozone ja einem ziemlich genialen Plan: Die Nordländer exportieren niedrige Zinsen nach Griechenland, Spanien und Italien. Das viele billige Geld sollte von den Staaten für ebendiese klugen Investitionen eingesetzt werden, um die schwachen Volkswirtschaften aufzupäppeln.

Wurde es aber nicht. Statt innovative Branchen aufzubauen, verschuldeten sich die Regierungen, um großflächig Arbeitsplätze für den Staatssektor zu kaufen, die Löhne der Beamtenschaft drastisch zu erhöhen und das Volk zu beschenken, damit endlich richtig konsumiert werden konnte, was wiederum die Wirtschaft ankurbeln sollte. Das Ergebnis dieser „progressiven“ Wirtschaftspolitik ist bekannt.


Unternehmer schaffen Jobs. Eine alternative Politik für Wachstum und Beschäftigung wäre freilich die Schaffung eines unternehmerfreundlichen Umfelds. Vor allem für die zahlreichen Klein- und Mittelbetriebe, die allerorts von übermächtigen Bürokratien gegängelt werden und deren Initiative von hohen Steuern und Abgaben erdrückt wird. Freier Wettbewerb, niedrigere Steuern, lukrative Abschreibungsmöglichkeiten für Investitionen, liberalisierte Arbeitsmärkte und unternehmerische Freiheit schaffen Jobs – nicht ein allseits präsenter Staat, der mit Aufträgen die Konjunktur in Schwung hält, mit strengem Kündigungsschutz junge Menschen ins Prekariat treibt und für eine „gerechte“ Verteilung der vorhandenen Arbeit zu sorgen versucht.

Das weiß nicht zuletzt einer, der mit seiner Arbeitsmarktreform den Grundstein für das deutsche Jobwunder gelegt hat: Gerhard Schröder. Allerdings wurde der Sozialdemokrat nicht nach Rom gebeten. Womöglich war er den Veranstaltern ja nicht „progressiv“ genug.



franz.schellhorn@diepresse.com

was Kapitalismus kann – und wofür er nichts kann

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.05.2012)

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152 Kommentare
 
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Gast: franz7
07.05.2012 18:38
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wirtschaftspolitik links

herr schellhorn hat vollkommen recht mit sienen ausserst interresanten artikel,nur es wiederspricht keiner der wirtschaft der linken ideologie,was sehr erstaunlich ist,es ist an der zeit,das staendig darauf hingewiesen wird,dass mit einer linken ideologie kein florierender staat zu machen ist.

Gast: -ismen sind nur Vereinfachungsmodelle
07.05.2012 10:37
1

@ Schellhorn

@SCHELLHORN

Ihrem Conclusio (Unternehmer machen Jobs) haben Sie bereits am Anfang selbst widersprochen: "..Jobs zu kaufen, für die es in Wahrheit keine Nachfrage gibt" Da haben Sie ganz recht: Nachfrage macht Jobs, und nicht die Unternehmer.

Und wo jeder 2,5 Handys und genug zu essen hat und jede neue Innovation eigentlich nur eine Luxusspielerei ist, ist jede neue Nachfrage die neue Jobs schaffen soll pures Gutdünken der Konsumenten.

Ein erheblicher Teil der Wirtschaftsleistung beruht daher auf "Wollen" und nicht auf "Brauchen" und ist daher jederzeit entbehrlich. Was, wenn plötzlich eine charismatische Figur die Kirche reformiert und eine neue Bescheidenheit Einzug hält? (Soll es schon gegeben haben)

In einer Welt, wo ein Teil der Nachfrage - also Jobs - also Einkommen - einfach nicht zwingend da sein muss, weil die Produktivität und der Wohlstand (Gottseidank) schon so weit fortgeschritten sind, dann stößt auch der beste jobschaffende Unternehmer an seine Grenzen, ganz egal welche Rahmenbedingungen er hat.

Es bleibt dann einfach nur mehr die Verteilungsfrage. Gemeinfinanzierte Beschäftigung oder gemeinfinanzierte Arbeitslose.

Find ich auch nicht gut, aber so kann man das auch sehen.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
07.05.2012 18:31
1

Der Bedarf ist doch vorhanden!

Die Menschen können doch den eigen Bedarf zu Teil gar nicht erfüllen, weil denen die Kaufkraft dazu fehlt. Bei der Masse an Geringverdienen (2,7 Mio. mit einem Einkommen unter 14 x 786.- Euro) liegt das auf der Hand. Bei den höheren Einkommen schlägt die Staatlichkeit auch so unerbärmlich zu, dass diese Menschen oft nur die Grundbedürfnisse erfüllen können, nicht aber Verbesserungen / Investitionen durchführen können.

Nur als Beispiele seinen therm. Sanierungen genannt, welche in weiten Bereichen nicht durchgeführt wurden. Auch bessere Heizungen, verbrauchsärmere PKW, schönere Badezimmer, etc. würden gebraucht werden, können aber nicht finanziert werden. Es besteht ein gewaltiger Bedarf, welcher nicht gedeckt werden kann, weil die Menschen aus der Realwirtschaft durch die irren Zwangsabgaben der Europäischen Planwirtschafter einfach zu hoch sind, auch bei den Konsumabgaben.

Nicht zu verachten ist auch, dass die Unternehmen auch ein erhebliches Einkaufsvolumen haben, also durchaus auch der Ankurbelung der Nachfrage dienen. Dazu kommt noch die eigene Wertschöpfung, welche dann Kaufkraft schaffen würde (würde die Kotzstaatlichkeit nicht bis über 50% der Wertschöpfung absaugen).

Abgesehen von der rein monetären Betrachtung gäbe es mehr als genug zu tun, es wird aber nicht getan. Der Einsatz der vorhandenen Produktionsmittel ist einfach nicht ausreichend gut, auch vom verf. Arbeitskräften nicht. So kann sich eine positive Spirale auch niemals bilden.

Antworten Antworten Gast: -ismen sind nur Vereinfachungsmodelle
08.05.2012 11:12
0

Re: Der Bedarf ist doch vorhanden!

Genau: ein Bedarf iSv "Brauchen" ist natürlich vorhanden, aber daneben auch ein Bedarf der nur aus "Wollen" besteht. Und damit kann Wachstum/Nachfrage niemals sicher zu 100% Jobs für alle erschaffen. Wachstum ist von der Nachfrage her nicht grenzenlos (Auch von den Ressourcen nicht).

(Dass die Produktionsmittel nicht optimal eingesetzt sind habe ich gar nicht in Abrede gestellt. Auch nicht, dass das Haushaltsdefizit oder die Abgabenbelastung reduziert werden muss.)

Nur Schellhorn hat nahegelegt hat, dass nur der "Supermarkt" Jobs schaffen soll/kann/wird. Und das ist rechnerisch zu 100% einfach nicht möglich. Einen gewissen Teil wird die Gesellschaft sich selbst organisieren müssen.

Sie haben das indirekt auch unterstrichen - wenn der Kuchen begrenzt ist, kann nur Umverteilung dafür sorgen, dass jeder was davon hat:
"Die Menschen können doch den eigen Bedarf zu Teil gar nicht erfüllen, weil denen die Kaufkraft dazu fehlt."

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
08.05.2012 13:32
0

Re: Re: Der Bedarf ist doch vorhanden!

Brauchbare Jobs, im Sinne eines Nutzen für die Gesellschaft, die können tatsächlich nur durch Unternehmen und Unternehmer kommen.

Der Bedarf und die Nachfrage (Aufhol- und Verbesserungsbedarf) ist auf jeden Fall so groß, das min. 1 Mio. Menschen in Ö beschäftigt werden können. Anders wird die erforderliche Leistung auch nicht erreichbar sein. Das wäre mehr als eine Vollbeschäftigung.

Nur, die Staatlichkeit lässt den freien Markt nicht zu, hat also eine systemimmanente reale Schrumpfung der Realwirtschaft gemacht. So kann die wünschenswerte Leistung natürlich auch niemals erbracht werden. Die Bremse sind der Wahnsinn in den geschützten Bereichen, der Förder- und Frühpensionswahnsinn, welche Leistung doch nur unterdrücken. Daher kommt auch das Problem mit der immer mehr fehlenden Kaufkraft und der zunehmenden Armut in Ö.

Die Ressourcen sind da, wenn ordentlich gearbeitet wird. Rohstoffe werden ja bei Gebrauch nicht vernichtet und in weiten Bereichen schon recycelt. Da könnte unsere Gesellschaft noch viel mehr machen, die Umverteilung lässt es die notwendige Arbeit gar nicht zu.

Sicher ist, dass ein Gesellschaft im Gesamten nur soviel hat wie die Gesellschaft auch zusammen schafft. Der Armutsbericht in Ö gibt doch eine gute Auskunft darüber, dass zu wenig geschaffen wird, auch weil es zuwenig Schaffende gibt.

Gast: Es gilt die Unschuldsvermutung Bei uns gilt immer die Unschuldsvermutung
07.05.2012 06:23
0

Danke lieber Gesetzgeber

Unsere internationale Vorzeigerepublik verkommt immer mehr zu einem Schlaraffenland politischem Großbürgertums. Häupl und Faymann sind die herausragenden Potentaten dieser ins Zwielicht der Öffentlichkeitsmeinung geratenen gesellschaftlichen Oberschicht. Die offensichtliche Schamlosigkeit nicht ganz astreiner Nehmerqualitäten löst in den breitesten Bevölkerungsschichten graduelles Unbehagen aus. Die Menschen misstrauen einer Talmieleganten Hybriden Bürokratie: Sitzen die einmal fest im Sattel, wird der einmal Anständigste zum Systemimmanenten Parteigänger. Die Poster (nicht nur in diesem Forum), sie sind inzwischen Legende die meine Parteigenossen in der Luft zerreißen. Sie werden rundweg als unehrenhafte „Ungustln“ personifiziert. Die es sich gerichtet haben und in ihrer permanenten Volksabstinenz, charakterlich nicht mehr greifbare Gemeinplätze sind. Als Sozialdemokraten!!! trifft mich dieser Volksentscheid tief in meiner roten Seele. Was waren einmal die hehren Ziele dieser zum Schutze der Schwachen in dieser Gesellschaft gegründeten Bewegung? Inzwischen haben uns maßlos-„großkotzige“ Wirklichkeitsverdränger parteipolitisch fest im Griff. Wir können sie natürlich/dürfen sie nur mit dem Stimmzettel von der Macht vertreiben. Aber wie ich meine Landsleute kenne, wählen wir wieder dieselben „Machtgeier“ über unsere angeborene Stimmzettelhilflosigkeit ins Cockpit unredlicher Umverteilungsmentalität. Ist wahrscheinlich nicht zu ändern–
L E I D E R !!!

Re: Danke lieber Gesetzgeber

Hans RAUSCHER im Standard:

"Gerade weil wir uns in der Situation eines Verteilungskampfes befinden, in der mit falschen Begriffen agitiert wird, lohnt es sich vielleicht, ein bisschen Einordnungsarbeit zu leisten. Tatsächlich behauptet ja etwa die Linke, in Österreich herrschten turbokapitalistische, neoliberale Zustände. Sie hat damit in der öffentlichen Debatte die Deutungshoheit erlangt. In Wahrheit ist Österreich ein Ständestaat, zwar mit - relativ wenigen - "Groß"-Konzernen und "Superreichen", aber mit riesigen Lobby-Gruppen, die die wahre Verfügungsgewalt über die ganz großen Einkommensströme haben: Die Bauern-, Beamten-, (Früh-)Pensionisten-, Bundesländer-Lobbyisten haben den organisierten Zugriff.

Der wahre Umverteilungskampf im heutigen Österreich verläuft ja nicht so sehr zwischen "Reich" und "Arm", sondern zwischen den organisierten Interessengruppen und den Nichtorganisierten, zwischen dem geschützten Sektor und dem ungeschützten".

WAHRER SOZIALISMUS wirtschaftet NACHHALTIG !!!!

Antworten Antworten Gast: De profundis: Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir
07.05.2012 10:45
0

Re: Re: Danke lieber Gesetzgeber

WAHRER SOZIALISMUS wirtschaftet NACHHALTIG !!!!

Laut Duden bedeutet nachhaltig: tiefergreifend, lange nachwirkend: eine nachhaltige Besserung;
Der Jetztzustand der Sozialdemokraten hat wohl relativ wenig mit einer gerechten Umverteilung (sprich: Einkommensgleichheit) gemein. Da geb´ ich dem Rauscher vollkommen recht. Nur er selbst ist seit langem wohlbestallter Pensionist und schreibt und schreibt… bestimmt nicht Honorarlos?!? Was er davon als freier Journalist tatsächlich versteuert wäre für viele Österreicher !!!!NACHHALTIG!!!! (öffentlich-transparent) erzählenswert. Was mir dabei obendrein gewaltig aufstößt. Lustig bläst es unser erbgenetisches „Glückstrommelkind“ und daher über eine ausgeprägt-angeborene Merkfähigkeitsintelligenz, demzufolge auch bevorzugter Einkommensparvenü den nichtprivilegierten die mit viel dürftigerer Synapsenverästelungen ausgestatteten Geldmittelhascherln ein Berufsleben lang zynisch-spöttisch mitten ins Gesicht: Wir die schreibenden Intelligenzsäulen sind dasjenig-tragende Fundament dieses Sozialstaates. Ihr UNTEN dürft !!!!NACHHALTIG!!! die Brosamen auflesen, UM MIT EMOTIONALER HILFLOSIGKEIT den (dann natürlich immer individuellen) Überlebenskrampf bewältigen.


Re: Re: Danke lieber Gesetzgeber

Nicht neues vom Hans im Rausch : "WAHRER SOZIALISMUS wirtschaftet NACHHALTIG" , ich krümm mich vor lachen.

Schulden machen nicht reich !

da es in den letzten Regierungsjahren keine Reformen gab, fliesst auch weiterhin das meiste Geld in die Bürokratie.

Warum wurde nicht längst intelligent investiert ???


Wer hat unsere Europolitiker am intelligenten Investieren gehindert ???

Erinnert mich irgendwie an die kommunistische Wahrheit: "Ab morgen bleibt alles anders"

A. F. Hayeks "Weg in die Knechtschaft" wird wenigstens konsequent gegangen.

Nur der WERTSCHÖPFUNGSKUCHEN kann in einem Land langfristig umverteilt werden !!!

Wenn man das Geld allerdings der Bürokratie oder Frühpensionssüchtigen ((c) Prof. STREISSLER) in alle Körperöffnungen stopft wird der Wertschöpfungskuchen um NULL erhöht.
(Volkswirtschaft 1. Vorlesung)

Doch Gewerkschafter werdens nicht kapieren !!


Gast: Markus Trullus
06.05.2012 19:36
4

Wechsel

Erst Versteuert und treibt man damit Entreprenurs aus dem Land und nun schafft man mit meinen Steuergelder nun wieder Jobs. Aber da erhofft man sich halt brave Wähler aus Dankbarkeit, um die Grokoparteien zu erhalen...

Gast: Mai
06.05.2012 19:13
4

Falsch gedacht

"Entweder „blutet“ die Bevölkerung durch eine fortschreitende Beschlagnahmung der Arbeitseinkommen durch den Staat und/oder höhere Inflationsraten."

Die Bevölkerung wird weder das eine noch das andere tun.
Die Schaffung großflächiger Jobs findet längst woanders statt.

Der Häuslbauerwirtschaftskreislauf hat sich längst von der offiziellen Wirtschaft verabschiedet.
Gleiches gilt für den außerschulischen Ergänzungsunterricht.
Die beim Steuerberater voll sozialversicherte Halbtagesangestellte, die nachmittags dem EPU die Buchhaltung und Steuererklärung "so" macht, der Installateur, der ausgelaugt vom Wochenendpfusch am Montag krank meldet.
Und so weiter.
Und so fort.

Die Leute werden zum Tauschhandel zurückkehren.
Tausche Computerupdate auf Win 8 gegen Tausch Querlenker links vorne.

Geht gar nicht anders.
Wie soll der Jungakademiker mit netto / netto 10+ Euro / Stunde den Automechaniker mit 100+ bezahlen, wenn schon die Reinigungsfee 10+ schwarz nimmt.
Und die Pension ?
Wer erwartet als Junger schon mehr als die Bedarfsorientierte ?

Da kann der Gusi in Rom champagnisieren, so viel er will.
Die Leute werden sich dem System entziehen.

Daß die Republik keine Baufirma ist, sollte sich seit Hainburg herumgesprochen haben.
Das war 1985.

Gast: b754
06.05.2012 19:08
0

die neoliberalen in europa haben verloren

merkls macht ist gebrochen

Goosenpower´s Text war vermutlich:

"Und das wird heute was Ordentliches in Rom, oder das übliche Gesudere?“

Gast: von Tempsky
06.05.2012 18:06
17

staaten

schaffen keine jobs, unternehmer schaffen jobs, ihr ferialpraktikanten....lernt man eigentlich in der schule...

Re: staaten

Staaten schaffen schon Jobs: für Beamte, Polizisten usw.. Staatliche Konjunkturprogramme tun das auch, sie schaffen aber nur solche Jobs, die ihre Kosten nicht verdienen können und sofort wegfallen, wenn die Löhne nicht aus Steuergeld bezahlt werden. Sie sind also in Wirklichkeit - wie die von den Grünen gelobten Umweltjobs - nur überteuerte Arbeitslosenunterstützungen!

Antworten Gast: Hohes C
06.05.2012 18:28
2

Re: staaten

mir gefällt Ihr Ton nicht!

Antworten Antworten Gast: Gast2
06.05.2012 18:54
0

Re: Re: staaten

Und Sie distonieren!

Gast: b754
06.05.2012 17:50
1

übrigens hollande liegt klar vor speedy

hahahaha

Re: übrigens hollande liegt klar vor speedy


Sind ja beide vom selben Stamm, deshalb ist es völlig egal wer gewinnt!

Den Euro zerbröselt es jetzt sowieso nach der Griechenlandwahl!


Gast: C. Schmied - Weisse Haare haben NICHTS, ABER SCHON GAR NICHTS, mit Intelligenz und Weisheit zu tun!
06.05.2012 17:50
0

Das Haar-Kleid ist und bleibt wie kaum ein anderes Merkmal ein zentrales Charakteristikum des Menschen........

.......Haarausfall: seelische und psychosoziale Folgen - Frisur: modische und psychologische Aspekte - psychosomatische Haar-Erkrankungen - plötzliches Ergrauen - Alopecia areata - diffuser Haarausfall - Haarveränderungen bei Schizophrenie, Alkoholkrankheit, Depressionen, Manie u.a.....


Gast: Paula24
06.05.2012 17:28
4

War das nicht zu erwarten?

100e Mrd. die vorher in den eigenen Ländern investiert wurden und damit Wohlstand und Arbeitsplätze schufen, wandern nun nach Spanien, Griechenland, Portugal usw.

In diesen Ländern gibt es durch massive Sparprogramme noch mehr Arbeitslose.
Bei uns fehlen die Mrd. ebenfalls, Europa hat eine Rekordarbeitslosigkeit!

Was Häupl und Faymann versprechen ist das Gegenteil was sie in der Praxis beschließen!


staatliche vollbeschäftigung hatten wir doch schon mal...

hat super funktioniert. können sie die, die sich an die guten alten zeiten in der DDR, polen, ungarn usw. noch erinnern, gerne fragen.

Antworten Gast: Baur4
06.05.2012 17:31
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Re: staatliche vollbeschäftigung hatten wir doch schon mal...

Nicht nur staatliche Vollbeschäftigung: Diese Länder hatten, so wie wir heute noch immer, einen Staatsfunk.

Dort werden Parteigünstlinge bestellt, die dem Volk dann die "unabhängigen" Informationen berichten. (Nordkorea und Kuba lassen grüßen)

Es wird versucht unseren einigermaßen europäischen Standard erhalten zu wollen und wenn die weniger Begüterten (sogenannte Armen, lt. Sozis)einen besseren Standard erreichen sollen, dann reicht das nicht mit "Umverteilung".

Der Grund: weil die Bevölkerung wächst, in Europa (durch Zuwanderung,s. Überbelastung d.Sozialsystems) und in der ganzen Welt. Nur die Reichen schröpfen reicht schon gar nicht (od. Eigentum kriminalisieren), d.h. es müssten notwendige Einschränkungen - temporär - für alle Bevölkerungsgruppen umgesetzt werden mit gleichzeitiger gezielter Wachstumsstrategie der Wirtschaftspolitik.

Die Wege trennen sich eben bei der Interpretation (u.Notwendigikeiten) der Politik , der Resultate und Fehlentwicklungen auch als Grundlagen unseres polit. Denkens/Gespür aufgewiesenen polit.Verständnisses/Voraussetzungen (u.a.pragmat.Politik statt polit. Experimente).

 
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