Ölpreise auf Talfahrt

Neue Prognose der Internationalen Energieagentur geht von geringerer Nachfrage auch im nächsten Jahr aus.

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Die Ölreserven steigen – APA

 

Die Ölpreise sind auf Talfahrt. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich am Mittwochmorgen um 1,4 Prozent auf 61,31 Dollar je Barrel. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember fiel um 61 Cent auf 55,09 Dollar.

Auslöser des Ausverkaufs sei die aktuelle Bedarfsprognose der Internationalen Energieagentur IEA, berichteten Händler. Die IEA senkte ihre Prognose für das Nachfragewachstum 2017 und 2018 um jeweils 100.000 auf 1,5 bzw 1,3 Millionen Barrel pro Tag. Im laufenden Jahr werde das Angebot die Nachfrage um 600.000 und im kommenden Jahr um 200.000 Barrel pro Tag überschreiten.

Neue Daten am Nachmittag

Marktbeobachter erklärten die fallenden Ölpreise mit Hinweisen auf einen Anstieg der Ölreserven in den USA. Steigende Ölreserven können ein Hinweis auf ein steigendes Angebot sein und belasten in der Regel die Ölpreise.

Am Nachmittag stehen die offiziellen Daten zu den Lagerbestände der US-Regierung auf dem Programm. Diese dürften für neue Impulse im Handel am Ölmarkt sorgen. Hier wird von Experten allerdings ein Rückgang der US-Reserven erwartet.

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