18.06.2013 23:18 Merkliste 0

Eurobonds: Kritik an "dummen Sätzen" Merkels

27.06.2012 | 12:42 |   (DiePresse.com)

Die deutsche Bundeskanlzerin Merkel sorgt mit ihrer Ablehnung von Eurobonds für Kritik. Die Bonds gebe es nicht, "so lange sie lebe".

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Unmittelbar vor dem EU-Gipfel hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrer dezidierten Ablehnung von Eurobonds für Wirbel gesorgt. Kritik gab es insbesondere aus der Opposition. Merkel sagte am Dienstagabend vor der FDP-Bundestagsfraktion nach Angaben von Teilnehmern, Eurobonds als gemeinschaftliche Haftung für Schulden von EU-Ländern werde es nicht geben, "solange ich am Leben bin". Den Darstellungen aus der FDP-Fraktion zufolge war diese Aussage aber eher flapsig und locker gemeint. Die liberalen Abgeordneten hätten Merkel "ein langes Leben" gewünscht.

Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin sagte dazu am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin": "Frau Merkel ist noch ein Jahr im Amt, da muss sie gar nicht in so weiten Perspektiven denken." Außerdem lägen schon heute Staatsanleihen von Krisenländern in der Größenordnung von 300 Milliarden Euro bei der Europäischen Zentralbank. "Gemeinschaftliche Haftung gibt es schon, obwohl Frau Merkel sichtbar noch lebt. Deshalb sollte man sich solche dummen Sätze eher sparen", sagte Trittin.

Ähnlich äußerte sich der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Thomas Oppermann. "Das sind letztlich Polarisierungen, die uns nicht weiter helfen. Dieses Krisenmanagement ist eine reine Katastrophe", meinte er.

Auch der der sozialdemokratische Fraktionschef im Europaparlament, Hannes Swoboda, kritisiert Merkel: "Angela Merkels Sturheit bezüglich der Eurobonds ist gefährlich und sie riskiert es, durch ihr Verhalten zahlreiche Länder und die EU in eine Katastrophe zu führen."

ESM gebilligt

Am Mittwochvormittag billigte der federführende Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages den dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM und den Fiskalpakt. Im Plenum wird an diesem Freitag abgestimmt.

Merkel warb am Dienstag bei den Regierungsfraktionen von CDU/CSU und FDP für die nach dem EU-Gipfel anstehenden Abstimmungen über den Fiskalpakt und den ESM. Es ist bezeichnend, dass sich die Kanzlerin gerade vor der FDP-Fraktion in dieser Weise zu Eurobonds äußerte - die Liberalen lehnen Eurobonds vehement ab.

Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Volker Wissing machte im Südwestrundfunk deutlich, man stehe bei dem Thema hinter der Kanzlerin. "Es darf nicht sein, dass deutsche Steuerzahler für die Schulden anderer Länder gerade stehen. Wenn es dazu kommen würde, wäre die Akzeptanz Europas auf Dauer beendet."

Aussage Merkels belastet Märkte

An der New Yorker Börse zeigten sich Marktteilnehmer vor dem am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel skeptisch hinsichtlich substanzieller Fortschritte bei der Lösung der europäischen Schuldenkrise. In diesem Zusammenhang habe auch die Aussage von Merkel den Markt belastet, hieß es.

Merkel hat auch Bedenken gegen ein Papier von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, der zur Bekämpfung der Krise eine weitere Einschränkung nationaler Souveränitätsrechte zugunsten der europäischen Institutionen gefordert hat. Berlin verlangt, vor einer gemeinsamen Haftung zunächst die europäische Integration voranzutreiben.

"Entschlossenheit" gegen Eurokrise

Van Rompuy rief die Staats- und Regierungschefs der EU auf, beim Gipfel Entschlossenheit im Kampf gegen die Finanz- und Eurokrise zu zeigen. "Mehr denn je zuvor muss der Gipfel in einer klaren und konkreten Weise zeigen, dass wir alles Nötige als Antwort auf die Krise tun", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Einladungsschreiben Van Rompuys.

Schon am Donnerstag solle der Wachstumspakt beschlossen werden, der Ausgaben in Höhe von 130 Milliarden Euro vorsieht. Über einen Vorschlag, die europäische Integration voranzutreiben, nationale Kompetenzen einzuschränken und auch gemeinsame Schulden machen zu können, werde nicht entschieden. Allerdings müsse sich der Gipfel über das weitere Verfahren bei der Diskussion einigen.

 

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

77 Kommentare
 
12 3

Kurze Rechnung

Ein Staat zahlt 2 % Zinsen, der andere 27 %, für jeweils gleich viel Kapital. Macht im Schnitt 14,5 %.

Zwei Staaten haften solidarisch und bekommen den gemeinsamen Kredit für 7 %.

Was ist die bessere Lösung?

Die USA haben als Schuldenunion Variante 2 und fahren viel besser damit. Europa fällt zurück, wenn wir hier nicht zusammenhalten.

Re: Kurze Rechnung

Dann rechnen wir weiter: Ist einer der beiden Staaten AT, so hat sich seine Zinsbelastung grade locker flockig verdoppelt.

Mach 9 Milliarden EUR pro Jahr. Bitte um Information, wo Sie die herbekommen.

Antworten Antworten Gast: Tourist
28.06.2012 14:36
0 0

Re: Re: Kurze Rechnung

Sie sollten sich schon wenigesten ein Beispiel am Professor Sinn vom IFO nehmen. Der hat zumindest den gewichteten Durchscnitt verwendet um die Leute zum Narren zu halten.

@Michael
Deutschland wuerde moeglicherweise uerbhaupt nicht drauf zahlen.
1. Weil Deutschland groesser ist als Griechenland
2. Weil noch Liquiditaeteseffekte hinzukommen wuerden.
3. Auch wuerde das Riskiko insgesamt sinken, weil andere auch fuer Deutschland haften wuerden.

Und Oesterreich wuerde sogar noch ein paar Milliarden an Zinsen sparen.

Re: Re: Re: Kurze Rechnung

Naja, ich hab die Rechnung mit dem Durchschnitt ja nicht angestellt, oder?
Wie auch immer: Ich bin skeptisch. Wie übrigens jedesmal, wenn behauptet wird, etwas würde nur jedem Vorteile bringen.
In diesem Fall:
Der Norden profitiert ebenso wie der Süden, die Zinsen sinken wobei trotzdem die Banken profitieren, da auch das Risiko abnimmt.

Wenn es nur Vorteile gäbe, wäre es von Anfang an umgesetzt worden.

Vernebelung

Aber, der ESM hat ähnliche Risikopotentiale für die Mitglieder wie Eurobonds! Und, die Fiskalunion ist der Kern der politischen Union, denn ein Staat der seine Budgetrechte abgibt, ist kein Staat mehr.

2 1

Die größten Befeuerer der Krisenstimmung....

sind europäische Politiker, die einfach keine Ahnung haben, wann sie reden und wann sie auf gut Wienerisch "die Gosch'n halten" sollen.
Das gilt für Merkel Monti Draghi gleichermaßen und auch Fekter darf sich zum erlauchten Kreis der Wortattentäter rechnen.
Hätten sich die europäischen Politiker auf ein basales Reglement für dieses Krisenmanagement geeinigt und wären halbwegs vertrauensbildend aufgetreten, wäre die Krise wahrscheinlich schon beendet.
Aber so? Würden Sie von irgendeinem von denen einen Gebrauchtwagen kaufen? Also warum Staatsanleihen?
Finanzkrisen sind und waren immer auch Vertrauenskrisen. Da ist es Super, vor einem Gipfel "die Gosch'n aufzureißen".


Antworten Gast: Tourist
28.06.2012 11:46
1 0

Re: Die größten Befeuerer der Krisenstimmung....

Haette Merkel den Deutschen von Anfang an reinen Wein eingeschenkt und die Vorteile betont, anstatt gegen die anderen Europaer zu polemisieren, dann waere dass mit den Eurobonds gemeinsam mit Haushaltsdisziplin (ueber den Konjunkturzyklus!) jetzt auch moeglich.

Alternative wird es wohl kaum mehr geben. Sollten die Zinsen nach dem Gipfel fuer Italien steigen, wird es bald Hilfe vom Rettungsschirm beantragen muessen, und dann ist es aus, da Italien keinen Platz im Rettungsschirm hat. Die Investoren verfolgen ja alle den EU Gipfel und werden dementsprechend handeln.

Gast: Vogel Strauss
28.06.2012 09:05
1 0

Psychoterror nennt man das ...

... was nämlich die versammelten Club-Med-Länder mit Frau Merkel machen. Im übrigen bin ich sicher, dass sie sich das mit einem männlichen Kanzler nicht erlauben würden, das ist ja beinahe eine Hexenjagd. Pfui!!!

Gast: Hermann vom Gipfel
28.06.2012 07:53
0 5

Diktator auf Lebenszeit

nennt man soetwas. Imperialismus.

Gast: from another point of view
28.06.2012 07:37
4 0

Schuldenphilosophie real

Wer Schulden macht, muss diese auch bezahlen! Mit Eurobonds die Last auf viele (Staaten) zu verteilen, ist zwar sehr rührig, aber kontraproduktiv. Würde ein Privathaushalt die Schulden eines/mehrerer seiner Nachbarn übernehmen? Wohl kaum. Und so ist es auch im realen, europäischen Gefüge. Wer das anders sieht will nur für sich Nutzen aus Eurobonds ziehen. Manche Nationalökonomen uind Gutmenschen mögen mir verzeihen.

was ist die alternative zu eurobonds?

die problemstaaten müssen für ihre refinanzierung extrem hohe zinsen zahlen. zinsen, die das geborgte kapital nie und nimmer erwirtschaften kann.

es ergeben sich somit 2 möglichkeiten:

1.
via eurobonds 'zivile' zinssätze, die kredite für deutschland & co etwas verteuern (die teuerung wird ein paar zehntel-prozent betragen. jedenfalls viel weniger als das rechnerische mittel, da ein großer immer viel günstigere kredite bekommt als ein kleiner).

2.
mit transferzahlungen die strauchelnden staaten subventionieren.

die dritte möglichkeit (lassen wir gewisse staaten bankrott gehen) kann kein vernünftiger mensch wollen. denn -im falle griechenlands zb- das würde unweigerlich zu anarchie und/oder militärjuntas führen.
hat jemand lust auf krieg (wirtschaftlich oder gar militärisch) in europa???

da ein großer immer viel günstigere kredite bekommt als ein kleiner

Das ist leider eine ziemlich unzulässige Vereinfachung. Gegenbeispiel:
Spanien ist gross
Österreich ist klein

Gast: walter 2
28.06.2012 06:23
1 1

Vermutlich


wird Frau Merkel sich wieder emotional "einkochen" lassen und umfallen !!!

...solange ich lebe.

ich nehme nicht an, dass frau merkel von ihrem arzt eine schlechte nachricht über ihren gesundheitszustand bekommen hat. sie wird wohl noch länger leben...

daher hätte sie formulieren sollen: "...solange ich politisch noch lebe."

das ist allerdings nicht mehr lange. denn in etwas mehr als einem jahr ist bundestagswahl. und die union wird keine absolute mehrheit haben. auch nicht zusammen mit der fdp...

also keine eurobonds im lauf des nächsten jahres... danach ist angie politisch tot.

Gast: Tourist
28.06.2012 06:14
2 7

Ein anderer User hat es auf den Punkt gebracht:

Das lustige ist ja,
der ESM Schirm ist ja eine Art Eurobonds.
Der Unterschied zu richtigen Eurobonds ist, dass sich die Länder jetzt zusätzlich verschulden müssen um den Schirm zu finanzieren.
Bei richtigen Eurobonds müssten sie das erst dann, wenn einer der anderen zahlungsunfähig ist und sie für ihn zahlen müssen.

Die Frau hat echt einen Schaden und arbeitet hart daran den Euro scheitern zu lassen.

Re: Ein anderer User hat es auf den Punkt gebracht:

es gibt immer eine Alternative. auch zu eurobonfs. und zur Verschuldung: sie wissen schon, dass eurobonds Staatsanleihen sind? also werden sich die Staaten spätestens dann neu verschulden müssen, wenn sie diese zurückzahlen. nur so als kleiner Einwand zu ihrem
letzten Absatz.

Antworten Antworten Gast: Tourist
28.06.2012 09:54
0 0

nur so als kleiner Einwand

Das nennt sich Refinanzierung. Fuer den Laien auch "Umschuldung". Weil ein Staat nicht auf einen Schlag seine kompletten Schulden zurueckzahlen kann. Das ist voellig ueblich und hat mit Eurobonds an sich garnichts zu tun. Der ESM ist ebenfalls eine Form der Refinanzierung. So gesehen entbehrt Ihr Einwand jeglichen Inhalts.

gespannt

bin gespannt, was faymann darauf sagt.
war der nicht für eurobonds?

wie kratzt österreich die kurve richtung deutschland?

Re: gespannt

Na, die Angela wird dem Grinsekanzler ein paar auf den Hintern geben und Ruhe ist im Karton, gell!

Antworten Gast: Tourist
28.06.2012 02:18
0 8

Zu meiner Ueberraschung duefte der Faymann mehr Verstand haben als die Merkel

Der duerfte wohl mittlerweile auch erkannt haben, dass es der Merkel nur noch um deutsche EI(ndustriellen)geninteressen geht, sprich Profitmaximierung aus der Eurokrise durch niedrige Zinsen und Leistungsbilanzueberschuesse.

Da Oesterreich da nicht ganz so stark profitiert, hat er sich den anderen und nicht D angeschlossen.

Soviel oekonomischen Verstand haette ich dem und der Regierung nicht zugetraut.

Ich schließe mich den Liberalen an

und wünsche Frau Merkel ein langes Leben. Jetzt muß sie nur noch ihre alte Idee aufgreifen, daß bei einer Staatspleite grundsätzlich auch die Gläubiger mit den hohen Risikoaufschlägen mitzahlen müssen....Ob "die Märkte" das ernst nehmen, wir man morgen sehen, denn die Wahrscheinlichkeit das Frau Merkel bei der EU-Sozialisierung südlicher Schulden umfällt ist hoch. Sie wird nur sehr langsam umfallen! Warum langsam? Damit keine Panik entsteht! W.

Gast: Nr.200
27.06.2012 22:33
0 0

keine

Küchenschabe!!!!!

"Eine gesamtschuldnerische Haftung kommt nicht in Frage."

Im Währungskorsett haben die Einzelstaaten wirtschaftspolitisch ihre Handlungs-Freiheit verloren; die einen bereuen es schon, die anderen wissen es noch nicht; vor dem Euro war Geld nur Papier, nach derzeitiger Vertragslage ist es ein Götze, der nur im Konsens - also niemals - in Frage gestellt werden darf - der Euro, als Währung, die weder Wachstum noch Beschäftigung berücksichtigen darf, ist ein Konkursmassen-Beschaffer für die verhältnismäßig liquideren Staaten; eine Aasgeier-Politik ist aber nur solange gescheit wie es Ass gibt und sich Einzelstaaten zu selbigem machen lassen. Eine gesamtschuldnerische Haftung würde auf der Hoffnung für das Gedeihen der anderen beruhen - dass Merkel um ihr Leben nicht auf diese Hoffnung setzen will, muss alle Warnglocken schrillen lassen. Jeder vernünftige europäische nicht-deutsche Politiker müsste demnach danach trachten, sich schnellstmöglich aus der Abhängigkeit von D. zu befreien. Nur dumm, dass immer mehr europ. Staaten deflationäre Aasgeier-Politik betreiben wollen, weil sie selbst aufgrund demographischer und wohl auch techn. Einschränkungen von selbst nicht wachstumsfähig sind und auf fremdes Flucht-Kapital, fremde Arbeitsmigranten u.s.w. hoffen. Eine durch und durch verhängnisvolle Logik. Wir brauchen endlich wieder Politiker, die ihre Bestimmung in ihrer eigenen Nation sehen, und sich aus diesem Grund zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit anderen Staaten bekennen.

Gast: anderswo
27.06.2012 22:29
15 0

Affenzirkus


Den ESM, den die Medien weitgehend verstecken durchdrücken, und öffentlichkeitswirksam und theatralisch gg. Eurobonds auftreten.
Mei.

Eurobonds verfassungsrechtlich nicht möglich? Und ESM schon?

Frozzelei, das alles.

Grosses Theater. ..

... Der ESM ist die Einführung der Eurobonds. Sie heissen nur anders und werden nach der Salamitaktik eingeführt.
Die Antieurobond-Rhetorik ist "grosses Theater" für den deutschen Wähler.

Gast: Hardliner 1
27.06.2012 22:28
15 1

Die Deutschen zahlen und zahlen

Deutschland zahlt und zahlt und hat über zwei Billionen Euro (!) Schulden. Deutschland hat die billionenteure Wiedervereinigung noch nicht abgeschlossen, da schreien schon die PIGS-Staaten und wollen ebenfalls viele Milliarden. Es wird nicht mehr lange dauern und die Deutschen gehen auf die Barrikaden. Wer Schulden macht, der muss sie auch selber zurückzahlen. Und wer sich auf einer Spielbank in den finanziellen Ruin gezockt hat, der pflegte sich früher die Kugel zu geben. Heute fordern die Pleitiers Geld von anderen Staten. Das war niemals geplant für die Euro-Zone. Und daher sollte es beim "No-bail-out" bleiben.

 
12 3

Eurokrise - Die Begriffe

  • Was ist die Eurokrise? Ein Rückblick auf die Ursachen mehr...

    EFSF Der Rettungsschirm und wie er funktioniert mehr...

    Hebel für EFSF Wie man aus sehr viel Geld noch viel mehr Geld macht. mehr ...

    EFSM Der Mechanismus für Finanzstabilisierung und seine Aufgaben mehr...

    ESM Der Europäische Stabilitätsmechanismus soll 2013 den EFSF-Fonds ablösen. mehr ...

    Eurobonds Was gemeinsame EU-Anleihen bezwecken und wie sie funktionieren sollen. mehr ...

    EZB Die EZB ist Hüterin des Euro und soll eine geringe Inflation garantieren. Zumindest bis jetzt. mehr ...

    Waffen der EZB Was die "Bazooka" ist und welche anderen Waffen die Zentralbank hat. mehr ...

    IWF Der IWF ist die Finanzfeuerwehr der Vereinten Nationen und massiv an den Hilfsaktionen in Europa beteiligt. mehr ...

    Ratingagenturen Die wichtigsten Agenturen und deren Bewertungen. mehr ...

    SPIV Das Special Purpose Investment Vehicle soll die Finanzierung in Euroländern erleichtern. mehr ...

    Troika Die Troika ist eine Gruppe von Experten von EZB, IWF und EU-Kommission. mehr ...

    G20 Die 20 größten Wirtschaftsmächte repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung. mehr ...

    PSI Beim Private Sector Involvement geht es um die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenlösung. mehr ...

    CDS Kreditausfallsversicherungen werden unter anderem dann fällig, wenn ein Land pleite ist. mehr ...

    Sekundärmarkt Der Sekundärmarkt ist der Markt, auf dem die bereits in Umlauf befindlichen Wertpapiere gehandelt werden. mehr ...

    OMT OMT ist die Abkürzung für Outright Monetary Transactions. Dahinter verbirgt sich das von der EZB am 6.September 2012 beschlossene neue Kaufprogramm von Staatsanleihen der Krisenländer. mehr ...