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EZB senkt Leitzins auf historisches Tief von 0,75 Prozent

05.07.2012 | 14:24 |   (DiePresse.com)

Erstmals seit Einführung des Euro senkt die Europäische Zentralbank den Leitzins unter 1,0 Prozent. Zuletzt hatte der IWF vor diesem Schritt gewarnt.

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Das Geld im Euroraum ist so billig wie nie - zumindest für Banken: Erstmals seit Einführung des Euro 1999 fällt der Leitzins unter ein Prozent. Mit der historischen Zinssenkung um 0,25 Punkte auf 0,75 Prozent stemmt sich die Europäische Zentralbank (EZB) gegen Wirtschaftsabschwung und Schuldenkrise.

EZB-Präsident Mario Draghi sagte am Donnerstag in Frankfurt, er sehe nach wie vor erhebliche Risiken für die Konjunktur in den 17 Eurostaaten. Seit dem Amtsantritt des Italieners im November 2011 hat die Notenbank ihren Leitzins somit halbiert.

Übernachteinlagen bei null Prozent

Die Zinsen auf Rekordtief kommen vor allem den schwächelnden Südländern und ihren finanziell bedrängten Banken entgegen. Die Konjunktur zusätzlich anschieben wollen die Währungshüter mit einer weiteren Maßnahme: Der mit 0,25 Prozent bereits extrem niedrige Zins für Übernachteinlagen bei der EZB liegt künftig bei null Prozent. Damit lohnt es sich für Banken überhaupt nicht mehr, Milliarden kurzfristig bei der Notenbank zu parken (>>>mehr zu den verschiedenen Zinssätzen).

Die Hoffnung: Die billigen Zentralbank-Milliarden sollen bei Unternehmen und Verbrauchern ankommen und so für Investitionen und Konsum sorgen. Zuletzt parkten die nach wie vor verunsicherten Finanzinstitute lieber gigantische Summen bei der EZB.

Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des deutschen Bankenverbandes BdB, reagierte skeptisch: "Schon bisher haben Geschäftsbanken Zinseinbußen in Kauf genommen, um Geld bei der EZB zu parken. Das ist ihnen die höhere Sicherheit wert."

Draghi: Dauert bis Geld in Wirtschaft ankommt

Draghi bekräftigte, es brauche Zeit, bis die Billionen, die sich Banken von der EZB borgten, in der Wirtschaft ankämen: "Der Umfang und die Komplexität der Geschäfte sind so groß, dass man nicht mit einer unmittelbaren Reaktion rechnen kann."

Draghi versicherte, die Notenbank sei bereit, bei möglichen Eingriffen der Euro-Rettungsfonds EFSF bzw. ESM zugunsten strauchelnder Staaten und maroder Banken mit der Politik zusammenzuarbeiten. Er betonte aber zugleich: "Solide Staatsfinanzen und Strukturreformen für mehr Wettbewerbsfähigkeit bleiben vorrangig." Nach dem Willen der Euro-Staats- und Regierungschefs soll die EZB bald auch bei der Bankenaufsicht eine zentrale Rolle spielen.

Ökonomen warnen

Gegen diesen und andere Beschlüsse des jüngsten Euro-Gipfels laufen 160 deutschsprachige Ökonomen Sturm. In einem offen Brief rufen die Wirtschaftsprofessoren um Ifo-Chef Hans-Werner Sinn die Bevölkerung zum Protest gegen die aus ihrer Sicht falschen Weichenstellungen auf: "Wir (...) sehen den Schritt in die Bankenunion, die eine kollektive Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems bedeutet, mit großer Sorge", heißt es in dem Appell, den das Online-Portal der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" im Voraus veröffentlichte (>>>mehr zu den Warnungen der Top-Ökonomen).

Draghi lobt hingegen den Euro-Gipfel: "Die politische Führung hat deutlich gemacht, dass die Währungsunion geschaffen wurde, um zu bestehen."

EZB-Anleihenkäufe kein Thema

Keine Rolle spielt derzeit für die EZB eine Wiederaufnahme ihrer umstrittenen Staatsanleihenkäufe. Kurz vor der Ratssitzung hatte sich die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, für eine Fortsetzung der Anleihenkäufe von Krisenstaaten ausgesprochen. Damit könne gezielt einzelnen Ländern geholfen werden.

Draghi jedoch überlässt dieses Thema zunächst den von den Eurostaaten getragenen Rettungsschirmen. Dagegen stockte die Bank of England ihre Anleihekäufe abermals auf. Das Volumen des Kaufprogramms steigt um 50 Milliarden auf insgesamt 375 Milliarden Pfund (467 Mrd. Euro). Der Leitzins der Bank of England bleibt weiterhin auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent. China senkte am Donnerstag erneut die Zinsen leicht.

(APA)

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112 Kommentare
 
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Eine Zinssenkung der EZB um 0.25 Prozentpunkte

ist ein lächerlicher Schlag ins Wasser! Wirksam wären heute nur mehr negative Zinsen der EZB! Also man borgt sich bei der EZB 1 Million Euro aus, muss aber nach einem Jahr nur mehr 960.000,00 Euro zurück zahlen! Davon sollten die Banken aber 25% Kapitalertragssteuer an ihre Regierungen zahlen. Und damit das finanziert werden kann, verzichten alle Mitarbeiter der EZB, inklusive der Manager und Aufsichtsräte ein Jahr auf Ihr Gehalt! Jetzt lachen sicher die meisten, aber sie haben endlich den Schwindel der nur sozialistisch denkenden Europolitiker der EU erkannt!

Gast: SozialGerechteUmverteilung
06.07.2012 13:29
1 0

Gerechtigkeit für Linke heißt immer Umverteilung von Reich nach Arm.


Beginnend im persönlichen über den innerstaatlichen bis zum globalen Bereich.

Da Österreich zu den reicheren Ländern gehört heißt es nun Zahlen bis wir endlich alle gleich sind.
Dann ist der sozialistische Traum erfüllt!

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Sachwerte halten!

Nicht um 1/4 Prozent wurden die Zinsen gedenkt, sondern um 25%! Kredite sind also schon SEHR viel billiger geworden. Bezogen auf den aufgenommenen Kredit, sind die Zinsen nur um 0,25% geringer geworden, richtig. Aber wesentlich ist ja heute, dass man die Zinsen bedienen kann. Zurückzahlen will doch ohnehin niemand mehr!

Es ist leider so: Ich als Sparer, der keine Schulden hat, ist in diesem System der größte Depp !!!

Die reale Rendite ist weit negativ.
Die niedrigen Zinsen schüren jetzt die Angst vor einer weltweit deflationären Phase, bevor mittelfristig die Inflation wieder richtig zuschlägt.

Die große Gefahr für die jetzt laut lachenden Schuldner ist jedoch, dass die Zinsen unvermeidbar wieder steigen werden. Dann sollten sie sich sehr warm anziehen.


Antworten Gast: Betrachtung
06.07.2012 15:39
2 0

Re:

Nein, der größe Depp ist der, der Steuern zahlt, an Bankenrettungen über den Staat indirekt mithaftet (was wieder neue Steuern bringt, da der Staat ja Geld zur Bankenrettung bei Banken aufnimmt statt Geld selbst schafft) also im System ist/sein wird, aber (noch) kein Bankkonto hat.

-> die Kinder und die nachkommenden Generationen sind die größten Deppen des Systemes: Diese werden zu Deppen gemacht, da diese jetzt nicht mitentscheiden können, über diese hinweg von wenigen entscheiden wird, diese die höchsten Steuern zahlen werden dürfen, sehr wenig bis nichts mehr besitzen werden, diese werden für Banken gratis arbeiten dürfen, da diese die Schulden der Vorgenerationen- wenn sich nichts ändert- direkt bei Banken oder eben über den Staat und Steuern dessen Schulden abbezahlen dürfen. Dies ist mit Abstand die perverseste Situation im vorhandenen System.

Wer spart, hat die selben Vorausetzungen, bekommt zumindest mikrige Zinsen. Auch wenn das Geld durch mehr Geld schaffen/drucken entwertet wird (- Sie im Extremfall nichts hätten oder ganz extrem ein enormes Minus in der Summemspielrechnung) haben Sie zumindest im Vergleich zu ganz oben genannten die Möglichkeit der Entscheidung sich als mündiger Erwachsener gegen das System aufzulehnen, zb indem Sie sich politisch betätigend ein anderes Geldsystem fordern, gar per Gesetz einmal umsetzen und/oder ein neues Geldsystem schaffen, so andere diese gesetzliche Umsetzung in der Politik überlassen.

Auch das wird wirkungslos verpuffen!

Zu wenig investiert wird ja nicht, weil Kredite zu teuer bzw. Zinsen zu hoch sind, sondern weil die kopflose und chaotische EU-Politik, die keinen Ausweg aus der Eurokrise findet, die Investoren so verunsichert, dass sich niemand mehr in der EU zu investieren traut!

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Re: Auch das wird wirkungslos verpuffen!

Richtig, wer möchte als Ausländer in GR investieren, wenn er befürchten muss, dass er vielleicht mit einer Drachme endet, die dann nur mehr weniger als die Hälfte wert ist.

Und bei den anderen Südstaaten wird es nicht viel anders laufen = Game Over!

Re: Re: Auch das wird wirkungslos verpuffen!

Nicht nur GR, der ganze Euroraum ist von Währungsturbulenzen bedroht. Da macht man es lieber so wie die VOEST, die angekündigt hat, das Werk in Giurgiu, Rumänien auszubauen und "umfangreiche Investitionen" in China, USA und Südafrika zu tätigen.


Gast: Kreditnehmer
06.07.2012 10:57
3 0

Privatkredite

Und warum sind dann Privatkredite noch immer so teuer? Wenn ich mir z.B. einen Bausparkredit ansehe dann liegt der auf 3%!!!

Antworten Gast: Weil Sie der Kreditnehmer sind!
06.07.2012 11:27
4 0

Re: Privatkredite

Weil Sie als unterster Kreditnehmer in einem Pyramidensystem Geldsystem nur das letzte Glied sind, dass ohnehin immer mehrfach drauf zahlen kann.

->"alles wird teurer"(in Preisen sind die Schulden drin) , Steuererhöhung (in Steuern verteilt der Staat vor allem seine Schulden an die Bürger weiter), neue Steuern (in neuen Steuern sind die Schulden drin), eben höhere Kreditzinsen, Haftung für Staatsschulden( (ist die Verteilung der Schulden schon gedanklich drin) etc. usw. und so fort

Sie machen sich selber zum letzten Glied der Kette, weil Sie dies selbst mit unserem vorhandenen Geldsystem akzeptieren! Bei diesem bekommen Sie immer direkt (holen selbst einen Kredit) oder indirekt über Preise, den Staat die Nachteile ab. Auch ein Kredit ist eigentlich ein Nachteil- sie arbeiten, besichern echt- die Bank schafft das Geld binnen 3 sec aus dem Nichts per zahlen tippen am Computer.
Nehmen Sie einen Kredit auf, fördern Sie sogar das System- denn neues Geld wird nur über neue Schulden über Kredit (bei der ZB und normalen Banken) geschaffen. -> in diesem Geldsystem wird man die Schulden nie los. Jemand (Sie) darf Sie letzendlich immer haben.
Der Staat schafft zudem sein Geld nicht selbst, nimmt auch Geld auf, weil er auch blöd ist- er könnte es über Gesetze tun. Er macht es über seine Volksvertreter nicht, weil diese wissen, dass es immer einen gibt, der letztendlich immer noch blöder dran ist, nämlich Sie.

Alles Gute beim darüber nachdenken.

Antworten Antworten Gast: Kreditnehmer
06.07.2012 11:52
2 0

Re: Re: Privatkredite

Ja so ist es. Das ursprüngliche Problem wie die Geldschöpfung fälschlicherweise praktiziert wird.

Der Bürger ist immer der Dumme und hat auch keine Chance sich in diesem System wirklich zu wehren.

Gast: Betrachtet
06.07.2012 10:56
2 0

Die USA müsste ja eine massive Geldentwertung haben/anstreben

Wenn man betrachtet, dass die USA eigentlich nahezu immer (ausser bei Clinton) seit dem 2.WK fast im Krieg war (Kalte Krieg nach den 2.WK, Vietnam, Irak, Korea etc. bis "War on Terror" mit Irak, Afghanistan, Libyen etc. im 21. Jh mitbedacht) und der US Staat sich bei der privaten Zentralbank FED verschuldet, und Inflation immer durch Krieg ( siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=-xCy6sDxnhs&NR ) verstärkt wird, könnte man interpretieren,
dass die USA deren Geldproblem über die US Immoblase, die von GS mitgeschaffen wurde, die dann die Eurokrise auf Basis der vorhandenen Staatsschulden, welche betreff der exponentiellen Natur der Schuldenkurven ohnehin schon Jahrzehnte lang logisch wären, in die Welt weitergeleitet hat?

Die USA müsste ja eine massive Geldentwertung haben/anstreben, da diese immer im Krieg war, was den Staat ja massiv eben bei der ausgelagerten Geldschöpfung (Staat schafft ja sein Geld nicht selbst) verschuldet.
Dass Griechenland, das über Goldman Sachs in die Euro-Zone geholt wurde, dann Probleme gehabt hat, war ja auch immer klar, wenn man deren stets schwächere Wirtschaft betrachtet.
Haben die USA deren logische Krise folglich auf Europa und die Welt weitergeleitet, um alle daran zu beteiligen?
Auf China ist die Krise ja auch weitergeleitet, wenn die USA nicht aufhört Geld zu drucken, China so viele US-Staatsanleihen hält. Immobubble mal abgesehen.

Fällt dies keinen auf- oder ist der Gedankengang falsch, dann korrigieren Sie mich gerne.

Gast: Frage mich
06.07.2012 10:27
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Bedeuten diese niedrigen Zinssätze nicht, dass enorm viel Geld in Umlauf kommt, folglich eine massive Inflation?


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Re: Bedeuten diese niedrigen Zinssätze nicht, dass enorm viel Geld in Umlauf kommt, folglich eine massive Inflation?

Es bedeutet, dass man vorerst einmal Angst vor einer Rezession hat.

Die Teuerung kommt immer erst mit deutlicher Verspätung zur monetären Inflationierung.

Und ob die Geldmenge deshalb auch wirklich ansteigt, ist ungewiss.

Re: Bedeuten diese niedrigen Zinssätze nicht, dass enorm viel Geld in Umlauf kommt, folglich eine massive Inflation?

Die niedrigen Zinsen sollen ja das Geld in Umlauf bringen, die Inflation kommt erst wenn jemand auf die Idee kommt Geld zu drucken...

Antworten Antworten Gast: Gajus Magnus II
06.07.2012 11:42
1 0

...

Naja.

Inflation = Erhöhung der Geldmenge im Umlauf: Das Geld wird weniger wert, da mehr Geldmenge im Umlauf vorhanden ist.

Wenn das von Banken per Kredit vergebene Fiat money Geld digital bleibt, erhöht sich die Geldmenge (digital). Auch über exponentiellen Wachstum beim Haben erhöht diese sich konstant- ist klar aber bei letzterem bleibt diese bei der Bank, also kommt diese nicht in den Umlauf.

Bei Kreditvergabe, wo der Kreditnehmer nur digitales Geld nimmt, kommt gar kein echtes Geld in Umlauf, die echte Menge in Bargeld im Umlauf wird nicht erhöht. Aber eben digital wird diese es.

Gesetzliches Zentralbankgeld kommt ja erst in Umlauf, wenn wer echtes Geld beim Kredit haben mag- dann gibt die Bank dieses weiter, oder verstehe ich etwas falsch?

Gast: smy
06.07.2012 09:44
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Historische Leitzins-Senkungen: Sonderboni für die Banken

Nachrichten:
Chinas Notenbank hat überraschend den Leitzins gesenkt.
Leitzins: um 0,25 auf 6,31 Prozent gesenkt
Einlagenzins: um 0,25 auf 3,25 Prozent gesenkt

EZB: um 0,25Prozentpunkte auf historisch niedrige 0,75Prozent gesenkt
Einlagenzins?: um 0,25 auf 0 Prozent gesenkt

FED: 16. Dezember 2008
Die Fed kappt ihren Leitzins auf eine Spanne zwischen null und 0,25 Prozent - ein Rekordtief.
Leitzinsbetrachtungen der letzten Jahre: http://tinyurl.com/clow6n8
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FED aktuell: 0,75%

Was fällt auf?


Antworten Gast: smy
06.07.2012 10:26
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was?

Die FED ist aktuell bei 0-0,25%?

Gast: Johan Meltini
06.07.2012 09:09
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Eine Bank müßte man sein

Dann bekäme man Geld geliehen für 0,75 % und kann damit machen, was man will. Man kann sogar gegenüber Staaten erpresserisch auftreten und mit den Zinsen spielen, weil der Maastrichtvertrag den Staaten verboten hat, bei der EZB Geld zu leihen.

Dass da merkbar billigeres Geld in die Realwirtschaft fließen soll, das ist wohl ein Aprilscherz. Das können die Regionalbanken tun, mit ihren Minigeschäftsgebaren. Die sog. systemrelevanten Investmentbanken arbeiten am Finanzmarkt und sonst nirgends.
Es ist absurd, wie vor dem Vorhang dieser Bühne für die einfachen Leute eine Südstaatenschuldenkrise mit allerlei Ressentiments als Gewürzen konstruiert wird.

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Re: Eine Bank müßte man sein

Naja, man könnte auch an den Finanzmärkten Optionsscheine oder Hebelzertifikate mit hohem Hebel kaufen (= Kredit) und dann damit spekulieren, dass die Basis auf die man setzt sich so verhält wie man erwartet.

Also es ist auch für Private möglich davon zu "profitieren".

Re: Eine Bank müßte man sein

Hat alles zwei Seiten. Natürlich ist es fast schon ein Witz, dass ein Unternehmen Geld zu 0,75% bekommt, zu 6% weiterverleiht, dann behaupten kann, arm zu sein und nochmal Geld bekommt.

Aber erpressen kann man halt auch nur ein Land, dass Schulden mit Schulden bezahlt. Es gibt Beispiele dafür, dass das nicht notwendig ist.

Antworten Antworten Gast: bankst€r
06.07.2012 09:49
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Re: Re: Eine Bank müßte man sein

Eine Bank bedeutet immer multiples abcash€n.

Gast: Betrachter von [Zentral]Banken
06.07.2012 09:02
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6 Fragen interessieren mich

1) Was für Sicherheiten haben eigentlich Zentralbanken, wenn diese Geld aus dem Nichts schaffen?

2) Wer kontrolliert eigentlich Zentralbanken bzw. wenn es derartige Kontrollorgane gibt, wie unabhängig sind diese von dieser?

3) Welche Haftung trägt eine Zentralbank betreff der eigenen Entscheidungen (Geldmengenerhöhung, Leizinsveränderung etc.)?

4) Was für Sicherheiten haben eigentlich normale Banken, wenn diese Geld aus dem Nichts schaffen?

5) Wer kontrolliert eigentlich normale Banken bzw. wie unabhängig sind diese von der Zentralbank?

6) Welche Haftung trägt eine normale Bank betreff der Erhöhung der Geldmenge im Umlauf durch Geldschöpfung über Kreditvergabe?


Antworten Gast: Betrachter von [Zentral]Banken
06.07.2012 10:11
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Re: 6 Fragen interessieren mich

Hat keiner von Ihnen auf diese Fragen Antworten?

Steht der Zerfall der Eurozone bevor?

Die Zentralbank hat längst ihre Unabhängigkeit verloren und wurde zum Erfüllungsgehilfen der Politik, welche selbst von der Finanzwirtschaft geführt wird. Es ist kein Wunder, wenn all die Maßnahmen nicht greifen, denn diese kommen zu spät, sind unzureichend und zum Teil auch noch falsch.

Da die Bevölkerungen der maroden Staaten weitere Sparmaßnahmen ablehnen und sich jene der noch einigermaßen haushaltenden Länder nicht über Gebühr zugunsten der Pleiteländer verpflichten wollen um nicht die Bonität des eigenen Landes bzw. den Spielraum ihrer Kinder und Enkelkinder übermäßig zu strapazieren, ist ein Scheitern vorprogrammiert.

Diese Gegensätze sind ganz einfach nicht unter einem Hut zu bringen, womit die Eurozone wohl in den nächsten Wochen oder sogar Tagen auseinanderbrechen dürfte.

http://www.wienerzeitung.at/wzo/meinungen/gastkommentare/465283_goodbye_euro.htm

lhttp://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/politik/entscheidungen-die-die-welt-veraendern-d210608.html

Antworten Gast: Tourist
06.07.2012 09:00
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Ihr gespamme geht mir langsam auf die Nerven

Sie sollten sich ueberlegen, ob sie nicht bei Scientology besser aufgehoben waeren.

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Südeuropäer

Die Südeuropäer haben das Ruder in der Hand. Die Deutschen haben sich gewehrt, sind aber von den Niederländern, den Finnen und den Österreichern im Stich gelassen worden. Jetzt bekommen wir den Inflationssalat; zwar schleichend, aber wir bekommen ihn. Geldstabilität - auf Wiedersehen.

 
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