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Rettungsplan Griechenlands teilweise "entgleist"

05.07.2012 | 15:25 |   (DiePresse.com)

Der neue Finanzminister Stournaras räumt einige Versäumnisse ein. Der Ministerpräsident will die Kürzungszusagen an die Troika neu verhandeln.

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Der internationale Rettungsplan für Griechenland ist in den vergangenen Monaten nach den Worten des neuen Finanzministers Giannis Stounaras' "teilweise entgleist". "Das Programm ist in bestimmten Bereichen entgleist", sagte Stournaras am Donnerstag vor Journalisten in Athen anlässlich von Gesprächen mit Vertretern der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF).

Der griechische Finanzminister griff damit eine Formulierung des deutschen Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, auf, der Anfang der Woche unter Hinweis auf das dreimonatige Ruhen der Regierungsgeschäfte in Athen ebenfalls von einem "Entgleisen" des Reformprozesses gesprochen hatte.

Griechen auf nächste Tranche angewiesen

"Schwierige Jahre liegen vor uns", sagte Stournaras. "Ich sehe Licht am Ende des Tunnels, aber wir brauchen Geduld." Der neue Finanzminister nahm am Morgen seine Amtsgeschäfte auf. In Griechenland hatte es Mitte Juni eine Neuwahl des Parlaments gegeben, nachdem die vorherigen Neuwahlen keine Regierungsmehrheit brachten.

Die Griechen sind bis zum 20. August laut einem Bericht der Tageszeitung "Ethnos" auf die Auszahlung einer weiteren Tranche in Höhe von 31,5 Milliarden Euro aus dem internationalen Hilfspaket im Umfang von 130 Milliarden Euro angewiesen. Mit den internationalen Geldgebern will die neue Regierung unter Ministerpräsident Antonis Samaras die Konditionen des Rettungsplans neu verhandeln. "Wir haben entschieden, weitere Härten unbedingt zu vermeiden, weil die Griechen nicht noch mehr ertragen können", sagte Regierungssprecher Simos Kedikoglou dem Radiosender Real FM.

Nach den bisher geltenden Vereinbarungen soll die griechische Regierung weitere Haushaltskürzungen von 11,5 Milliarden Euro beschließen und innerhalb dieses Jahres 15.000 Stellen von Staatsbediensteten streichen. IWF-Chefin Christine Lagarde hatte Neuverhandlungen schon am Dienstag abgelehnt.

(APA/AFP)

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8 Kommentare
Gast: Unbeteigter
07.07.2012 07:27
0 0

Was ist der unterschied zwischen der

Mafia und der Eu?

Die Mafia haelt sich wenigstens an irgendeine Regel

Tod der Eu!

Gast: africano
05.07.2012 19:08
3 0

Gemeinsam werden wir ,

einen eleganten Bauchfleck hinlegen.
Es ist so lustig ,dass EINEM die Tränen hinunter fliessen.

der Rettungsplan ist entgleist?

Mir entgleisen die Gesichtszüge von diesem ganzen Politikergewäsch, den gebrochenen Verträgen und nicht eingehaltenen Zusagen u. Vereinbarungen!
Es ist unglaublich wie die Menschen von diesen Marionetten verarscht werden, und unser Wohlstand langsam aber sicher den Bach runtergeht u. wir an die Konzerne u. die Finanzindustrie verkauft werden!

Ich bin so froh,

dass Griechenland gute Freunde in der EU hat. Griechenland sollte auf jeden Fall in der EU bleiben und finanziert werden. Wenn das nicht klappt, geht das Tor für die Türken auf. Wollen wir das?

Gast: Test
05.07.2012 16:04
2 0

Von wegen entgleister Zug

..auch das war und ist bekannt - unsere Nationalbank ist Weltmeister im Beobachten - nur am deutlichen Melden von unangenehmen Wahrheiten mangelt es

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Re: Von wegen entgleister Zug

müssen sich ja um ihre mickrigen.wohlVERDienten Pensionen kümmern.

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Re: Re: Von wegen entgleister Zug

Na wenigstens die Nationalbank-Bediensteten, oder sollte man da trefflicher Beamten sagen, wissen was wichtig ist. Nämlich das eigene Wohl!

Denn wenn man nicht auf sich schaut, ein anderer tut es nicht.

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Re: Re: Von wegen entgleister Zug

Na wenigstens die Nationalbank-Bediensteten, oder sollte man da trefflicher Beamten sagen, wissen was wichtig ist. Nämlich das eigene Wohl!

Denn wenn man nicht auf sich schaut, ein anderer tut es nicht.

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