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Molterer: "Wir brauchen eine europäische Wirtschaftsregierung"

06.07.2012 | 18:20 |  FRANZ SCHELLHORN (Die Presse)

Wilhelm Molterer, Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank, spricht sich für Eurobonds aus. Entscheidend für die Vergemeinschaftung der Schulden sei aber der Zeitpunkt.

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Die Presse: Etwas mehr als zehn Jahre nach Gründung der Eurozone sind Länder wie Schweden, Dänemark, Polen und Tschechien heilfroh, nicht Mitglied der Währungsunion zu sein. Das ist nicht gerade die Visitenkarte eines Erfolgsprojekts, oder?

Wilhelm Molterer: Von den 27 EU-Staaten sind immerhin 25 an einer Euromitgliedschaft interessiert (außer Großbritannien und Dänemark, Anm.), wenn auch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. In der Schönwetterzeit waren vom Euro alle hellauf begeistert, jetzt aber ist die Bewährungsphase.

In der die EZB munter Geld druckt, mit dem Staatsschulden auf den Märkten großflächig aufgekauft werden.

Natürlich könnte man jetzt Purist sein. Zum Beispiel in der Frage der Geldpolitik oder der öffentlichen Ausgaben. Aber Purismus bringt uns jetzt nicht weiter.

Ist die Einhaltung geschlossener Verträge Purismus?

Verträge sind selbstverständlich einzuhalten. Wir wissen aber auch, dass Wachstum nicht ganz unwichtig ist und eine ausschließlich ausgabenseitige Konsolidierung zum Crash führen würde.

Weshalb jetzt eine Vergemeinschaftung der Schulden vorangetrieben wird. Sind „Eurobonds“ für neue Staatsausgaben die erhoffte Lösung?

Klar ist, dass am Abbau der Schulden kein Weg vorbeiführt. Das braucht aber Zeit. Deshalb halte ich den Vorschlag für vernünftig, Staatsschulden, die über 60 Prozent der Wirtschaftsleistung hinausgehen, gemeinsam zu finanzieren, aber die Haftung für diese Schulden bei den Nationalstaaten zu belassen. Die Frage ist aber, wann die Eurobonds kommen: Stehen sie am Anfang der Reise, wäre das fatal, weil dann der Druck zur Konsolidierung in den Nationalstaaten weg wäre. Wenn sie aber am Ende, also nach Fertigstellung einer Fiskalunion eingeführt werden, halte ich sie für vernünftig.

Derzeit sieht es so aus, als würde man nicht auf Sie hören.

Ohne eine stärkere Integration wird es aber nicht gehen. Wir brauchen eine europäische Wirtschaftsregierung und einen europäischen Finanzminister. Und die EU-Mitgliedsländer werden Teile ihrer Kompetenzen abgeben müssen.

Was aber, wenn die Bevölkerung das nicht will?

Das könnte eine mögliche Ausrede für das Versagen in der Kommunikation mit der Bevölkerung sein. Die Menschen sind nach wie vor für die europäische Integration, sie wollen aber die Wahrheit erfahren und sie wollen auch ein Ziel sehen. Wenn das erfüllt ist, wird es auch eine breite Zustimmung geben.

Dann wäre der Bevölkerung doch die Wahrheit zumutbar, dass von den Geldern, die nach Athen geschickt wurden, kein Cent zurückkommen wird.

Auch ich würde meine Hand nicht ins Feuer dafür legen, dass das Geld eins zu eins zurückkommt. Das ist die Wahrheit. Die Hilfen für Griechenland sind eine Investition in die Solidarität. Und jede Investition ist mit einem Risiko behaftet. Wir befinden uns auf dem Weg des Dazulernens.

Ein ziemlich kostspieliger Prozess.

Wir müssen erkennen, dass die Vergangenheit nicht zu korrigieren ist. Sie ist geschehen. Die entscheidende Frage ist: Ziehen wir daraus jetzt die richtigen Lehren? Eine davon ist, dass eine gemeinsame Währung nur funktioniert, wenn es eine koordinierte Fiskal- und Wirtschaftspolitik gibt.

Die Finanzminister der Eurozone
scheitern doch schon in ihren Ländern an der Budgetdisziplin. Was führt Sie zur Annahme, dass im Großen gelingen wird, was schon im Kleinen scheitert?

Wir sollten die Kirche im Dorf lassen. Richtig ist, dass viele Staaten die hohe Verschuldung nicht damit argumentieren können, alles Geld in die Zukunft investiert zu haben. Aber jetzt ist allen klar, dass hohe Schulden das Selbstbestimmungsrecht von Staaten beschränken. Oder wie es OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny ausdrückte: Schulden machen unfrei.

Obwohl das allen klar ist, wie Sie sagen, wird der Ausweg aus der Schuldenfalle über neue Schulden gesucht. Indem man Geld, das nicht da ist, in Infrastrukturprojekte steckt, auch über die Europäische Investitionsbank.

Wir haben immer klargestellt, dass die EIB nicht allein die Lösung aller Probleme sein kann, sondern nur ein Teil davon. Wir sind eine Bank, die langfristig denkt, weshalb wir auch nur Projekte finanzieren, die ökonomisch sinnvoll sind. Wie Investitionen in Breitband oder grenzübergreifende Stromnetze. Aber weder wir noch die Staaten können allein die Verantwortung für Wachstum übernehmen. Wir brauchen dazu private Investitionen. Die Grundvoraussetzung dafür ist aber ein sicheres Umfeld und deshalb halte ich die Anstrengungen für die Stabilisierung des Euro auch für so essenziell.

Viele Bürger haben aber Angst, dass die Schulden ungebremst steigen und die starken Länder von den schwachen nach unten gezogen werden. Verstehen Sie diese Vorbehalte?

Ein kleiner Blick in die Geschichte zeigt, dass Österreich ganz selbstverständlich eine Hartwährungsunion geschaffen (Anbindung an die D-Mark, Anm.) und dass Österreich auch ganz selbstverständlich den Finanzausgleich ins Leben gerufen hat: Einen Transfer von den reicheren Regionen Westösterreichs zu den ärmeren im Osten. Und alle haben davon profitiert, auch die reicheren Teile des Landes im Westen.

Vielleicht funktionierte es ja deshalb, weil Österreich nicht die Garantie in der Tasche hatte, von Deutschland rausgeboxt zu werden, falls es nicht klappen sollte.

Österreich hätte diese Hilfe nicht bekommen, das stimmt. Aber Österreich hat eine andere Hilfe bekommen: den Marshallplan.

Auf heute umgelegt hätte Griechenland laut dem Münchner Ifo-Institut vier Milliarden Euro aus dem Marshallplan bekommen, nicht 460 Milliarden.

Mir ist klar, dass das damals völlig andere Dimensionen waren.

Zur Person

Wilhelm Molterer (*1955) war von 1981 bis 2008 in der heimischen Politik (ÖVP) engagiert, von 1994 bis 2003 als Landwirtschaftsminister, von 2007 bis Ende 2008 als Finanzminister und Vizekanzler. Seit 1. Juli 2011 ist er Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank (EIB), die zahlreiche Projekte der EU finanziert.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.07.2012)

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346 Kommentare
 
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Gast: Gast 2012
08.07.2012 20:44
0 0

wir brauchen endlich Fachleute in der Regierung

wir können es uns einfach nicht mehr leisten völlig unqualifizierte Politiker in existenziellen Fragen entscheiden zu lassen. Sie laufen Gefahr von Lobbyisten übertöpelt zu werden. Erst Recht wenn sie der Meinung sind sie stehen unter Zeitdruck.

Gast: hot spot
08.07.2012 15:27
0 0

ein vertreter der Europäischen Investitionsbank wünscht sich eine europäische Wirtschaftsregierung.


no na.
was denn sonst.

wäre er der vertreter einer islamischen Investitionsbank, würde er sich eine islamische europaregierung wünschen.
das wäre auch keine überraschung.


Gast: Aufgeklärter
08.07.2012 11:02
3 0

Molterer glaubt das Selbstdisziplinmärchen

Sehr geehrter Herr Alt-Vizekanzler!

Ich habe Ihre Biographie, Ihre Strebsamkeit und Ihre Regierungsarbeit stets geschätzt, aber in Ihrem Interview mit Schellhorn muten Sie aufgeklärten Bürgern zu, an Märchen zu glauben.

Griechenland: "Die Hilfen für Griechenland sind eine Investition in die Solidarität" Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wissen Sie nicht, dass die Rückzahlungspflichten Griechenlands vergleichbar den deutschen Reparationszahlungen von 1919 sind? Ich kannte Sie bisher stets als faktenorientiert!

Warum weichen Sie den Schellhornschen Bedenken bezüglich einer (erwiesenen) unzureichenden Regeldisziplin aus und reden
phrasenhaft von Kirche im Dorf lassen und bemühen den hinkenden Vergleich mit dem Marshallplan?

Re: Molterer glaubt das Selbstdisziplinmärchen

naja als Vize der EIB wird er genug persönliche Interessen haben seinen Posten zu bewahren!Diese Herren werden das linke Tasche rechte Tasche Spiel versuchen solange zu spielen wie es geht - zahlen tut es dann eh der Bürger!

Gast: Gast: Leser
08.07.2012 10:59
2 0

Gemeinplätze

Man muss sich fragen, wozu die Presse den Totalversager Molterer interviewt, der - wenig verwunderlich - zu den Fragen bestenfalls Gemeinplätze von sich gibt.

Die Vorabprüfung der Vergemeinschaftung der Schulden wird gefordert!!!

Setzen wir ein gemeinsames Zeichen:

http://www.avaaz.org/de/petition/Vorabprufung_von_ESM_und_Fiskalpakt_durch_osterr_Verfassungsgerichtshof/?cGfQldb

Petition lesen, bei Gefallen unterschreiben und an Freunde und Bekannte weiterleiten.

Gast: Gartena
08.07.2012 09:37
0 0

Was viele nicht wissen,

aber alle wissen sollten. Zitate von bekannten oder mächtigen Personen geben einen klaren Einblick, was kommt

http://www.youtube.com/watch?v=DU3VYEC7eFw


Gast: lèoville
08.07.2012 07:19
10 0

Oder wie es OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny ausdrückte: Schulden machen unfrei.

und deshalb übernehmen wir Milliardenhaftungen für andere Länder. Man möge die Leser mit den Ergüssen von Politversagern à la Molterer, der als Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank ein Versorgungsposterl erhalten hat, verschonen. Derartige Kreaturen agieren doch nur zulasten der Bürger und sind willige Befehlsempfänger der Hochfinanz, für die sie auch bereitwilligst die Demokratie zu Grabe tragen. Jämmerlich!

Gast: gumpolds
08.07.2012 07:15
12 0

Eine breite Zustimmung zur Diktatur?

Ist Molterer noch zu retten? Der Mann will die Souveränität zugunsten der Finanzdiktatur abschaffen und darf in der Presse noch dafür werben.

Gast: spartacus
08.07.2012 07:10
10 0

Verträge sind selbstverständlich einzuhalten

Die gebrochenen Versprechungen:

Nur wer die strengen Auflagekritierien verspricht, darf Mitglied werden.

Der Euro wierd eine harte Währung sein, weil sich die Teilnehmerländer zu strikter Budgetdisziplin verpflichten.

Die EZB wird kein Schuldnerland bevorzugen und die Regeln nicht ändern.

Kein Euroland ahftet für die Verbindlichkeiten eines anderen Mitgliedstaates.

Es kommt keine gemeinsame Schulden- und Transferunion mit gemeinsamer Haftung für Staatsschulden.

Bürger mutieren zu Bürgen, ohne zuvor darüber abstimmen zu dürfen. Soetwas passiert ansonst nur in Dikataturen. Und da traut sich Molterer die Menschen mit hohlen Phrasen anzulügen. Und die PRESSE bietet ihm dafür das Forum.......

Re: Verträge sind selbstverständlich einzuhalten

vollkommen richtig!
so wurden wir über den Tisch gezogen.

Der 'Ederer 1000er würde noch dazu passen.

Gast: die fackel
08.07.2012 00:12
2 0

bankiers hängt man heutzutage feucht an brücken zum trocknen auf.

„die strafanstalt stein entbehrt deshalb für solchen menschenschlag nicht eines gewissen reitzes.

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Re: bankiers hängt man heutzutage feucht an brücken zum trocknen auf.

Diese guten alten Traditionen sollte man wieder aufleben lassen.

Gast: Gartena
07.07.2012 22:29
3 0

Ach wie gut dass es die Krise gibt?

Deutschlands Finanzminister Schäuble's Äußerungen zeigen, was er wirklich denkt (... bei aller krisenhaften Zuspitzung im Grunde entspannt, weil wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten Veränderungen durchzusetzen größer):

http://www.youtube.com/watch?v=Anc98UzrOH8

Schäuble hat der New York Times ein Interview gegeben und steht am 18.November 2011 steht dort zu lesen:

He sees the turmoil as not an obstacle but a necessity. “We can only achieve a political union if we have a crisis,” Mr. Schäuble said.
Deutsche Übersetzung:
Er sieht die Turbulenzen als kein Hindernis, sondern als eine Notwendigkeit. "Wir können das Ziel Politische Union nur erreichen, wenn wir eine Krise haben" sagt Hr. Schäuble.

Da scheinen gewisse Leute ja mächtig Interesse daran zu haben, dass die Krise am Laufen bleibt.


Gast: Cynikus
07.07.2012 21:34
2 0

Österreich ist unfrei.


Wie (wenig) ernst es die Kammerfunktionäre mit Europa meinen, zeigt die kürzlich abgelehnte Freigabe der Fotografie. Der erreichte Gartenzwerg-Kompromiss ist lächerlich und entspricht weitehin nicht den Richtlinien des Vereinten Europa.

Protektion, Pfründeschutz, Seilschaften und Vitamin B - mehr Ideen haben die Wirtschaftsfunktionäre in Österreich derzeit leider nicht.

Gast: EFF EFF
07.07.2012 21:15
0 0

Wir brauchen keine Banken.

Die Kreditwirtschaft ist ein faules, ungerechtes System. Bei 35 Billionen € Bilanzsumme des Bankenwuchers ohne Schattenbanken und versteckten Bilanzposten macht das bei 3% Zinsen und Profiten 1 Billion € per anno. Nächstes Jahr wären es normal 35 Billionen zu 3.3% oder 36 Billionen zu 3%. Tatsächlich würden es dank des technisches Fortschritts mindestens 50 Billionen € rechnet man die Explosion der Bilanzen seit Einführung der EDV hoch. Finanziert und für einige erlauchte Herrschaften seit 200 Jahren refinanziert durch Kredite.
Wir brauchen ein Systemupdate.

Gast: wieimmerhalt
07.07.2012 20:51
7 0

zuerst versagen sie im eigenen land und nun wollen sie eine banken und multikonzerneunion-das souveraen volk interessiert diese finanzlobbys nicht mehr


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Molterer, dieser Versager, soll den Mund halten.

Diese Null als Finanzminister, der sich rühmteFinanzausgleichsverhandlungen mit den Ländern in nur 2 Tagen abgewickelt zu haben, soll schweigen. Er hat damals die Chance völlig verspielt, die Länder zu domestizieren, dieser feige Pragmatiker. Jetzt springt er Spindelegger dem Verräter aller je beschlossenen Grundsätze (no-bailout) bei und will unbedingt Eurobonds, die uns bei Anleiheaufnahmen natürlich erheblich mehr kosten.

Gast: Gut informiert
07.07.2012 19:00
9 0

Einfaltspinsel

wir brauchen keine Flucht nach vorne, die uns heute viele Einfaltspinseln empfehlen, von Molterer bis Spindelegger.....

Wir brauchen vor allem, dass die Regierungen weniger Geld hinausschmeissen. Dann gibt es auch keine Verschuldung und Bankenkrise mehr.

Re: Einfaltspinsel


Da die meisten Wähler "Einfaltspinsel" sind, funktioniert genau das nicht.
Wähler wollen betrogen werden und belohnen Schuldenpolitik.

Gast: Gartena
07.07.2012 18:40
2 0

Schöne neue Welt

Wurzeln der EU
Was kommt auf uns zu?

http://www.youtube.com/watch?v=OcJGhRsT6fw

Hoffentlich

taucht bei den Schwarzen bald eine Figur auf, von der der Begriff des nationalen Interesses nicht von vornherein denunziert wird und der/die ausserhalb der Brüsseler Box denken kann, wie zB der Schäffler in DE, oder die Urpilainen in FI

Lemminge ala Molterer und Karas sind von jenseitigen Figuren wie Cohn-Bendit und Verheugen praktisch nicht mehr unterscheidbar, zum Faymann ist mir schon vorher nix eingefallen

Mittlerweile gibts da einen völligen Disconnect der Politkaste und der Bevölkerung - aber das Thema wäre ja bestens geeignet als Testgelände für das VP-"Demokratiepaket" - inklusive Überraschung

Man höre und staune: Verheugen im Originalton: Ich bitte händeringend nicht die Kompetenzen für die Wirtschafts-und Finanzpolitik an das unkontrollierte Zentralsystem in Brüssel zu übertragen!

Ja, auch ich habe meinen Ohren nicht getraut. Diskussion diese Woche m.W. bei Phönix.

Re: Man höre und staune: Verheugen im Originalton: Ich bitte händeringend nicht die Kompetenzen für die Wirtschafts-und Finanzpolitik an das unkontrollierte Zentralsystem in Brüssel zu übertragen!

Herr Verheugen weiß schon wie es im "Zentralkomitee" zugeht, er hat ja lange dort uns Allen dienen dürfen mit seiner unermüdlichen Hingabe mit der Osterweiterung und seinem starken Einsatz für den Beitritt der Türkei.

Und seit April 2010 hat er eine eigene Beraterfirma die sich The European Experience Company GmbH nennt mit Hauptsitz in Potsdam. Böse Zungen behaupten die Firma betreibe Lobbyarbeit auch oder gerade in Brüssel.

Im aktuellen Angebot:

Management - Intensivkurse mit Experten aus den europäischen Institutionen

Unterstützung bei europabezogener Öffentlichkeitsarbeit

und noch einiges mehr nachzulesen auf der Firmenhomepage.

Schwer zu sagen wo momentan seine Interessen liegen.

Gast: ein neuer gast
07.07.2012 18:21
4 0

wie bezeichnend

kaum faselt irgendein clown etwas von abgabe der souveränität nach brüssel - also an GENAU DIE, die uns das schlamassel erst eingebrockt haben - hat er schon ein megaforum im mainstream ...

Molterer: "Wir brauchen eine europäische Wirtschaftsregierung"

Willi, bleib bei deinen Leisten...

 
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