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Nowotny zu Griechenland: 'Haben nicht unbegrenzt Zeit'

09.07.2012 | 11:17 |   (DiePresse.com)

Nachdem Griechenland vor dem Wochenende eingeräumt hat, mit seinen Sparzielen gescheitert zu sein, zeigt sich Notenbankchef Nowotny besorgt.

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Beim Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel (Ecofin) wird heute und morgen auch die Entwicklung in Griechenland beraten. Athen hat vor dem Wochenende eingeräumt, mit seinen Sparzielen gescheitert zu sein und mehr Zeit zu brauchen, um die Auflagen der internationalen Geldgeber zu erfüllen. "Ich stehe nicht an zu sagen, dass ich das mit einer gewissen Besorgnis sehe", erklärte der österreichische Notenbankgouverneur und EZB-Rat Ewald Nowotny am Montag.

Nowotny verwies auf den umfassenden Reformbedarf in Griechenland und beklagte einen Stillstand. Er hoffe, dass es beim Ecofin-Rat, an dem die Griechen ja teilnehmen, gelinge, den Diskussionsprozess rasch wieder in Gang zu bringen, sagte Nowotny bei der Präsentation des Finanzmarktstabilitätsbericht der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Wien.

"Wir haben nicht unbegrenzt Zeit"

"Wir dürfen nicht vergessen, wir haben in Griechenland nicht unbegrenzt Zeit", sagte Nowotny. Das Land habe einen Finanzbedarf, den es nur von außen decken könne. Nowotny hofft nun auch auf einen entsprechend "konstruktiven Dialog" mit der Troika (IWF, EU-Kommission und EZB).

(APA)

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116 Kommentare
 
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Nowotny

Hat er schon wieder seinen Senf dazugegeben, dieser Kropf im österreichischen Finanzwesen....

Gast: Hemingway
10.07.2012 00:40
3 0

Wir leben bereits in einer Diktatur !

Die Banken regieren die Regierenden, diese regieren die Medien und fuer die Medien gilt, “wess Brot ich ess des Lied ich sing”.

Auch wenn die Menschen schön langsam aufwachen sollten,

Es

ist

zu

spät !

und wir haben nicht unbegrenzt

Geld !

und ir haben nicht unbegrenzt


Gast: Hemingway
09.07.2012 19:55
6 0

So ein Dodel !


Gast: Feuervögelchen
09.07.2012 19:44
6 0

..schon wieder dieser Traumtänzer in der Presse...

und auch noch mit Bild.
Dieser Typ kann nur einen Null-Output bringen!


Gast: Mrs. Thatcher
09.07.2012 19:31
6 0

"I want my money back"

Da schau her ...

Nowotny ist besorgt!

Um wen?
Um was?
Um sich?
Um uns?

"Ich stehe nicht an zu sagen, dass ich das mit einer gewissen Besorgnis sehe", erklärte der
österreichische Notenbankgouverneur und EZB-Rat
Ewald Nowotny

Er steht also nicht an .... und was sollen wir Opfer - die österr. Steuerzahler - sagen!
Wir stehen an!!
Mit dem Rücken zur Wand - und er ist mitschuldig an dem Desaster - wo war er bisher?
Am Mond?


Gast: E.T.
09.07.2012 18:27
6 0

Wozu hat Nowotny nicht unbegrenzt Zeit ?

Ich verstehe nicht ganz worauf er wartet. Auf ein Wunder oder auf was ?

Antworten Gast: ... ein Wunder oder auf was?
09.07.2012 19:48
5 0

Re: Wozu hat Nowotny nicht unbegrenzt Zeit ?

Vorsorglich sollte der Herr Gouverneur einmal seinen Hut nehmen, dass wäre einmal ein Anfang zum Ende des Desasters! Seit Jahren klopft er Sprüche über Sprüche - Dilenttant einer ganz besonderen Klasse.

Nicht vergessen sollte man,

Dass unser Pateiapparatschik und "ick kenn nur Keynes und verstehe Hayek und Mieses nicht"- Oekonom als EZB Direktoriumsmitglied den deutschen Kollegen in den Ruecken fiel und sich fuer GR Hilfen stark machte. Jetzt sind 300 Mrd de facto weg und der Glauebiger ist die oeffentliche Hand, statt Banken.....

9 0

Beschwichtigungshofräte

und Abwiegler sind fehl am Platz, Ewald und Heinz könnten im Kabarett auftreten - "Wer sich zuerst bewegt, hat verloren".

"Finanzmarktstabilitätsbericht" - wozu soll der gut sein? Jeder Mensch mit etwas Hausverstand sieht, wohin uns der ESM führt: ins Verderben.

Womit wir wieder bei Ewald und Heinz wären: der eine sieht "eine gewisse Besorgnis", der andere "will die Materie noch genauer prüfen" - und zwar mit einem "strengeren Entscheidungsraster".

Gott schütze Österreich.

Gast: Moin Moin
09.07.2012 18:12
11 0

Wenn ich jemandem zusehe,

der auf dem Kanalgitter Schach spielt, erfüllt mich das auch mit Besorgnis. Aber ich laufe dann nicht ständig ins Geschäft, um dem Spieler neue Figuren zu kaufen.

Antworten Gast: E.T.
09.07.2012 18:31
1 0

Re: Wenn ich jemandem zusehe,

Sie weigern sich neue Figuren zu kaufen, das kann ich nicht verstehen, das ist doch das Spiel - den Spielern entgleiten die Figuren ab und an in den Kanal und Sie kaufen neue.

10 0

Schön langsam regt sich Widerstand

in Skandinavien. Dort ist man der Meinung, dass alles und besonders der ESM Grenzen haben muss. Mit Recht fragt man sich, warum man für die Fehler der anderen zahlen muss. Und wie sieht es bei uns aus? Unsere Regierung samt den Grünen ist gern bereit, unser Steuergeld den Sündern in den Rachen zu werfen ohne die Bevölkerung zu fragen, geschweige denn ein Referendum einzuleiten. Unsere Regierenden samt den grünen Freunden (Genossen) wollen als großzügig dastehen, obwohl genau genommen dazu jeder Cent fehlt. Und wie sieht die Berichterstattung in den österreichischen Medien aus? Bis auf wenige kritische Stimmen macht man vor den Regierenden und den Grünen Bücklinge. Die sollten diesen Bericht des ARD-Korrespondenten hier lesen, damit sie sehen, wie man auf den ESM-Wahnsinn reagieren kann:http://www.tagesschau.de/wirtschaft/skandinavieneuro100.html

Re: Schön langsam regt sich Widerstand

Schön und gut. Aber SWE muss sich trotz eigener Währung ohnehin zwangsläufig andauernd mit dem eigenen Wirtschaftsstandort und dem Risiko beschäftigen. Und das ist sehr gut so.
Etwas, was die EUR-Staaten (auch AT) geglaubt haben, an der Garderobe in Brüssel abgeben zu können.

Und die finnische Regierung muss jetzt für Ihr innenpolitisches Überleben die etwas grössere Klappe haben. Was aber nichts daran ändert, was sie unterschrieben hat. Und das ist nunmal auch jener Passus im Vertrag, der Einstimmigkeit (und somit finnische Abstimmungsrelevanz) aushebelt. Die können jetzt gegen alles stimmen, es wird trotzdem durchgezogen.
Das wissen sie auch und müssen sich jetzt schon unschuldig präsentieren.

Re: Re: Schön langsam regt sich Widerstand

Wer Hilfe anfordert darf im ESM nicht mitstimmen. Das ändert doch etwas an den Mehrheitsverhälnissen. Hoffentlich.

Gast: Reflector
09.07.2012 17:53
4 0

Ah geh !

Herr N. will auf der Titanic die Maschinen
anwerfen und dem Eisberg ausweichen!

Rasche Reaktion, schnelle Auffassungsgabe und Weitsichtigkeit, das zeichnet Gouverneure wohl so aus.

Solche sitzen dann auch im ESM Gouverneursrat und die dürfen noch mehr Kapitän mit einem noch grösserem Dampfer spielen.

Und

so geht ein Land nach dem anderen den Bach runter. Das wird, früher oder später auch der Herr Notenbankgouverneur zugeben müssen. Dann wird ihm sein Abwiegeln niemand mehr glauben.

Gast: ADVOCATUS DI
09.07.2012 17:03
8 0

ALZHEIMER

Jedesmal, wenn ich den Mann bei einer Presseerklärung im Fernsehen betrachte, denke ich mir, hey- was ist los, LEIDET DER MANN UNTER ALZHEIMER!!
Das allein könnte den unheimlichen Schwachsinn erklären, den E.Nowotny praktisch permanennt von sich gibt!!

Re: ALZHEIMER

So ist es. Außerdem, wenn Nowotny besorgt ist, dann wird nicht viel passieren.

'Haben nicht unbegrenzt Zeit'

Und was passiert dann?
Die Griechen tricksen doch seit Jahrzehnten. Warum sollte sich etwas daran ändern?

Man müsste Griechenland einen unabhängigen "Masseverwalter" auferlegen - oder es gibt wirklich(!) kein Geld mehr!

Antworten Gast: Hurz IV
09.07.2012 17:06
8 0

Re: 'Haben nicht unbegrenzt Zeit'

Nowotny hat alles Moegliche, nur keinen Durchblick. Seine Aeusserungen zum Thema kann man getrost ignorieren.

9 0

Wer ist "Wir"?

Ich bin nicht wir. Darauf leg ich Wert!

Gast: iona
09.07.2012 15:08
24 0

"Wir dürfen nicht vergessen, wir haben in Griechenland nicht unbegrenzt Zeit"

wen meint er mit wir?

wer die griechen kennt, weiß, die haben immer unbegrenzt zeit!

Re: "Wir dürfen nicht vergessen, wir haben in Griechenland nicht unbegrenzt Zeit"

Nun ja damit wird er meinen das der €Raum nicht unbegrenzt Zeit.

Denn geht nichts vorwärts steigen die Risiken für die Kreditgeber und das missfällt wieder den Rating-gurus die dann wiederum den €-Raum abstufen.

Und dann wackelt wieder die ganze Hütte und uns wird die eine Neue Euro-Rettung beigebracht.


Re: Re: "Wir dürfen nicht vergessen, wir haben in Griechenland nicht unbegrenzt Zeit"


Eher meint er bestimmte Banken!


 
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