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EZB-Ökonom: Euro-Krise schwerer als Finanzkrise 2008

09.07.2012 | 20:11 |   (DiePresse.com)

Laut EZB-Chefvolkswirt Peter Praet hat die Euro-Schuldenkrise ein Ausmaß erreicht, das weit über die Krise nach der Lehman-Pleite hinausreicht.

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Die Schuldenkrise der Euro-Zone hat nach Einschätzung von EZB-Chefvolkswirt Peter Praet ein Ausmaß erreicht, das weit über die Finanzkrise im Zuge des Zusammenbruchs der US-Investmentbank Lehman Brothers 2008 hinausreicht. "Die Euro-Zonen-Krise ist jetzt viel tiefer und fundamentaler als zur Zeit von Lehman", sagte Praet am Montag in Lissabon. Die Beschlüsse des jüngsten EU-Gipfels hätten aber das wichtige Signal gegeben, dass die Staats- und Regierungschefs erkannt hätten, dass die Euro-Zone als Konstruktion verbessert werden müsse.

Die beschlossenen Maßnahmen müssten nun umgesetzt werden. Allerdings gebe es noch unterschiedliche Ansichten, wie schnell dies passieren solle.

Mit Blick auf die Schuldenprobleme Spaniens fügte Praet hinzu, dass die starke Ausgabenpolitik der Regierung in Madrid seit 2009 auf falschen Annahmen basiert habe. Seit Einführung des Euro hätten sich die haushaltspolitischen Ungleichgewichte in einigen Ländern vergrößert. Die Herstellung von Wettbewerbsfähigkeit sei aber nicht die Aufgabe der Europäischen Zentralbank, vielmehr müssten die Staaten selbst die nötigen Strukturreformen vorantreiben.

(APA/Reuters)

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41 Kommentare
 
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Gast: r-tiroch@t-online.de
11.07.2012 09:52
0 0

verkohlung

Frau merkel behauptet dass die Krise nicht mehr schlimm sei, jawohl und sie sieht sogar vertrauen aufkommen. dabei geht die krise mitsamt aller Krisenarten in die letzte Runde. alle Völker werden von der verlogenen politik kräftig veräppelt und kaum einer will es wahrhaben.

Gast: Weight Watcher
10.07.2012 19:51
1 0

Euro-Krise schwerer

Viel Dummheit hat Gewicht.

Gast: gast45
10.07.2012 19:43
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so ein blitzgneiser aber auch :-)

die lehmann war ein kleiner pkw, der in den strassengraben gefahren ist .. und jetzt haben wir halt eine ganze flotte von trucks, die mit 130 auf die engen kurven zuhaltet, und meinen wenn sie stossstange an stossstange da hineindonnern, dann sind sie stärker und die strassen wird dadurch breiter :-)

ein guter tip .. wen ein hinderniss auftaucht stehenbleiben (sprich volksabstimmung vorbereiten), die strassen abgehen (volksabstimmung durchführen) und dann weiterfahren oder halt umdrehen, wenn die strassen zu eng für die trucks ist .....

Gast: BinJetztAuchÖkonom
10.07.2012 17:21
0 0

EZB-Ökonom: Euro-Krise schwerer als Finanzkrise 2008

- was er nicht sagt. Das war mir schon seit ich das Geldsystem mit einer

- technischen Betrachtung: Fiat money Geldschöpfung, exponentielles Wachstum, (...)

- geschichtlichen Betrachtung:
1913 Federal Reserve Act
Krise von 1929
Geldschöpfung in diversen Staaten etc.

näher verbunden mit Massenmedienartikeln, die nicht wirklich was nennen,
begonnen habe zu betrachten, bewusst, dass eine kommende Krise alles bisher dagewesene schlagen wird.
Das war schon lange vor der Lehman-Pleite.
Übrigens, dass jetzt die banalen Denker nicht schreiben, dass im nachheinein jede(r) gescheiter ist-
gleich was für das vorhinein:
Wenn es eine weitere Finanzkrise geben sollte (Krisen können übrigens auch bewusst geschaffen werden, am besten in unserem Geldsystem, wenn man die wichtigste Zentralbank besitzt), das Finanzsystem über Politdarsteller weiter bei diesem Geldsystem mit externer Geldschöpfung verharrt, ohne dass der Staat Geld ohne Schlden in Umlauf bringt (=eigene Geldschöpfung), dazu mit exponentiellen Wachstum, wird die nächste Krise noch gewaltiger werden.

Wann wird dies sein?- dies könnte man mathematisch berechnen (exponentieller Wachstum), oder man achtet auf Symbole. Aber es ist auch etwas erschwert, da die Personen dahinter von Politdarstellern geheim gehalten werden, diese immer nach deren gutdünken als Money Masters http://www.youtube.com/watch?v=_9wYu1SR1Wk nach deren Gutdünken stets mit Beihilfe der Politdarsteller (nichts sehen, hören etc.) Krisen schaffen können.

Gast: gladiator18
10.07.2012 15:36
1 1

500 Euro = weniger wert als 500 Schilling:):)hahahahihihi


Wir haben drei Krisen:

Die EUROKRISE, die STAATSSCHULDENKRISE und die BANKSCHULDENKRISE. Eurokrise bedeutet, es sind die falschen Länder im Euro zusammengewürfelt. Staatsschuldenkrise = Staaten sind überschuldet und genießen darüberhinaus kein Vertrauen mehr. Bankenkrise = Die Kreditnehmer können in großer Zahl ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen.

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Re: Wir haben drei Krisen:

Wir haben wahrscheinlich mittlerweile sogar vier Krisen, nämlich auch noch eine politische Krise. Die Menschen trauen den Politikern und der EU nicht mehr länger eine Lösung der vielfältigen Krise zu und haben Angst um die Demokratie. Das ist wahrscheinlich die gefährlichste Krise.

Antworten Antworten Gast: Zeitzeuge
10.07.2012 19:26
5 0

Re: Re: Wir haben drei Krisen:

Angst um die Demokratie braucht keiner zu haben - wir haben ja keine ;-)

Vielmehr sollten alle Angst davor haben - hat sich schonmal einer gefragt, warum die USA in allen Ländern eine Demokratie fordern?

Damit Sie dann allen vorgaukeln kann, das alle Entscheidungen vom Volk legitimiert sind - und die Länder klamheimlich ausbluten lassen...

Ausserdem lassen sich einige geldgierige und korrupte Politiker leichter finanziell für eine gewünschte Richtung motivieren, als ein Monarch ;-)

Echte Demokratie wurde in der Neuzeit noch nie praktiziert und ist auch nicht gewollt!!!

Jede Wette - mit einem deutschen Kaiser hätte es einen ESM nicht gegeben!

Re: Wir haben drei Krisen:

"Euro-Schuldenkrise" ist Quatsch weil das Wort das Problem nicht exakt benennt.

Euro-Krise schwerer als Finanzkrise 2008....


.....Im Klartext:

...der Euro ist tot

...die Politik hat versagt

...das Geld ist weg

....und manche haben sich krumm und dämlich bereichert.

Gast: melanie Gatzke
10.07.2012 11:32
2 0

Womit haben wir als Volk soviel Dummheit verdient?

Laut EZB-Chefvolkswirt Peter Praet hat die Euro-Schuldenkrise ein Ausmaß erreicht, das weit über die Krise nach der Lehman-Pleite hinausreicht
------
Stimmt sogar!

Wieder einer erkennt "angeblich" das wahre Ausmaß . Nehmen wir alles nur noch mit Humor, dazu ein Schuss Ironie- anders kann man diesen Irrsinn nicht mehr ertragen.
Alle reden , erklären, aber keiner versteht mehr was, keiner handelt wirksam, sie sehen das Gewitter kommen, sie spannen den Regenschirm auf und warten auf den Wolkenbruch.
der wird sie alle hinwegschwemmen, den Regenschirm zertrümmern und sie stehen alle sprachlos im Regen. Und Junker sagt : wo ist was-- ich sehe nichts--denn er sagte ja: " Wenn es ernst wird muß man lügen !".
Dieses Szenario könnte spannend werden.
Der Blitz erschlägt ihn und er lügt weiter.......
Was dann? Sie werden weiter reden-reden-reden- abwarten und Tee trinken.
Womit haben wir als Volk soviel Dummheit verdient?

Gast: Gartena
10.07.2012 11:14
2 0

Rettungsschirm schützt vor Rettung

A. Popp von der Wissensmanufaktur hat es in einem Interview sehr treffend formuliert: "Ein Sonnenschirm schützt vor Sonne, ein Regenschirm schützt vor Regen und ein Rettungsschirm schützt vor Rettung. Die Deutsche Sprache ist ja sehr konkret und eine Rettung ist mit dem Rettungsschirm ausgeschlosssen, denn vor der Rettung schützt ja der Rettungsschirm".

Hier das Interview zu ESM mit Prof. Karl Albrecht Schachtschneider, Prof. Wilhelm Hankel und Andreas Popp:

http://www.youtube.com/watch?v=dwoGTy4UTxU

Antworten Gast: Gartena
10.07.2012 11:43
0 0

Re: Rettungsschirm schützt vor Rettung

Hier noch das Vermächtnis eines Visionärs, welches leider keine Beachtung gefunden hat:

http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5295853/

Gast: Sichelritter
10.07.2012 09:51
1 0

Ettikettenschwindel

Zuerst sollte endlich (!) Ursache und Wirkung differenziert betrachtet werden, hier gibts eine exzellente Zusammenfassung der Misere: http://www.scribd.com/doc/99210338/Das-Euro-Desaster

Wie gehts nun weiter? Auch diesbezüglich gibt es gute Infos im Netz:
http://www.youtube.com/watch?v=PpEEftNoqM0

Gibts eine Lösung? Ja: "Erst wenn die Regierenden nicht mehr an ihre Fähigkeit und Pflicht zur Beglückung der Menschen glauben, sondern an die Freiheit und den Stolz des Einzelnen, sein Schicksal selbst zu erfüllen, dann kann der Staat auch ohne Schulden auskommen (Quelle Wiwo, Essay "hört auf zu helfen")"

Gast: Test again
10.07.2012 09:34
3 0

Neuigkeiten

Wir hatten immer schon ein Nord-Südgefälle, Korruption und Aberglauben...und ein paar machtgeile Superregenten - neu ist, dass wir in Österreich das alles mitzahlen sollen - nicht nur unsere eigenen Irrungen, sondern eben die anderen auch. Gitti Ederer hat das damals EU 1000er genannt...Vranitzky war begeister, Klima hat auch noch mal gewonnen - und wo sind die Damen und Herren heute?

Sozialdemokratie führt zu persönlichem Reichtum...das haben sie uns gezeigt!

Gast: Bernd1964
10.07.2012 09:23
2 0

Aufgabe der Europäischen Zentralbank

Bei seinem Plädoyer für den Erhalt der Europäischen Zentralbank (EZB) übersieht Peter Praet gefliessendlich, dass diese Institution eine private Körperschaft im Besitz super reicher Eliten ist, welche die Völker Europas und der gesamten Welt seit Jahrhunderten drangsalieren. Die EZB ist deshalb ein schreckliches Instrument zum Aussaugen und Kontrollieren der Völker. Jeder der das Zentralbankensystem verteidigt ist ein Gegner der Freiheit und Souveränität der Völker und ein Sprachrohr jener finsteren aristokratischen Oligarchie, welche seit Jahrhunderten die Völker knechtet und kontrolliert.

Gast: smilefile
10.07.2012 08:46
3 0

Europa,...

Östereich bleibt neutral,- hiess es, ein Feinkostladen der EU wird Österreich (als Nettozahler!), Österreich pofitiert ausserordentlich durch den Beitritt zur EU....

Wir verloren unsere Ressourcen, wir verloren unsere Glaubwürdigkeit, wir verlieren unsere Identität, wir verlieren unser Land,- und unser Kapital,- sowie unsere Selbständigkeit und Entscheidungsfreiheit. Danke Hr. Dr. A.Mock!,..

PS../ wo ist denn der kleine Pröll geblieben,..

0 1

Re: Europa,...

Schade, hätte Ihnen gerne eine grüne Bewertung gegeben. Aber Sie vergessen (mit Absicht?) ein paar wichtige Leute, die damals auch mitmischten und uns in die Bredouille brachten!

Wen wundert's?

Wir haben 2008 die Banken gerettet und damit die Staatsschuldenkrise provoziert. Was machen wir nun? Wir retten wieder die Banken!

Bei Gründung der Währungsunion wurde geschwindelt. Was macht man nun? Man schwindelt erneut!

Ein Fehler wird nicht immer richtiger, wenn man ihn möglichst oft wiederholt.

Mit diesen horrenden Geldmengen hätte man die Spareinlagen und die sozialen Mindeststandards in den Ländern vermutlich schon dreimal sichern können, Zahlen wären interessant!


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Ein Fehler wird nicht immer richtiger, wenn man ihn möglichst oft wiederholt.

Ein Fehler bleibt ein Fehler! Je öfter man ihn wiederholt umso schlechter wird die Lage. Und das erleben wir eben jetzt, aber das meinen Sie offensichtlich ja auch!


Die Presse bringt

das als Neuigkeit?

Antworten Gast: Axt
10.07.2012 17:29
0 0

Dummheit muss in einer Ideocracy gleichsam einem Loop allgegenwärtig sein.

- dazu helfen oberflächliche Betrachtungen und immer kehrende banale Artikel mit oberflächlichen Informationen.

Würde das Volk echtes Wissen statt oberflächliche Informationen bekommen, würde es ja aus der Ideocracy ausbrechen wollen. Politdarsteller und Medien scheinen dies im Sinne der Hochfinanz verhindern zu versuchen.

Gast: Maurerbeobachter
10.07.2012 03:47
0 0

Praet mit Schurz

Da braucht es nicht vie Vorstellungsgabe.

kapitalflucht

die geldverschieberei nimmt kein ende.. deutschland hat zu viel griechenland zu wenig... wenn man alle fonds und staatsanleihen mit einer europaanleihe koppelt (zb. 70/30) bräuchten nicht wir die krise bezahlen sondern die anleger selber. also jene, die die krise verursachen und eh zuviel geld haben ;-)

Die EU des kleinsten gemeinsamen Vielfachen...

... hat sich nur dadurch gründen können, dass jedem Staat ein Maximum an Souveränität und ein Minimum an Kontrolle gewährt wurde. Anders wäre diese EU nicht zustande gekommen.

Das rächt sich nun bitter und ist der Klotz am Bein, der wichtige Entscheidungen verhindert und die EU in die Tiefe zieht.

Führt die Rettung der maroden Staaten zur Pleite Europas?

Überall steigt der Widerstand gegen die permanente Rettung. Was nützt die Möglichkeit gegen ESM und Fiskalpakt zu klagen, wenn in der Zwischenzeit das Geld an die maroden Staaten geflossen ist und wir es niemals zurückbekommen werden. Deshalb Änderung der Rechtslage analog zu Deutschland, wo die Verfassungsmäßigkeit vor Inkrafttreten der Bestimmungen festgestellt wird.

http://www.avaaz.org/de/petition/Vorabprufung_von_ESM_und_Fiskalpakt_durch_osterr_Verfassungsgerichtshof/

Petition lesen, eigene Meinung bilden und bei Gefallen an Freunde und Bekannte weiterempfehlen.

 
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