24.05.2013 03:59 Merkliste 0

Griechenland: Privatisierungen im Schneckentempo

12.07.2012 | 13:00 |   (DiePresse.com)

Griechenland wollte heuer noch 3,2 Milliarden Euro durch Privatisierungen einnehmen. Nun werden aber nur die Lotterien und ein Gebäude verkauft.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die am Wochenende bekanntgewordenen ersten Ergebnisse der Troika-Kontrolleure - also Experten von EU, IWF und EZB - waren enttäuschend. Vor allem bei den Privatisierungen sei Griechenland in den vergangenen Monaten kaum vorangekommen, berichtete "Die Presse". Der Schluss: Wenn Athen nicht bald spektakuläre Privatisierungen durchführt, ein neues einfaches Steuergesetz vorlegt und den Staat weiter verschlankt, werde es keine weiteren Geldspritzen im Rahmen des 173 Milliarden schweren Rettungspakets geben, meldeten diverse Zeitungen unter Berufung auf die Troika.

Der neu gewählte griechische Ministerpräsident Antonis Samaras kündigte daher an, die geplanten Privatisierungen in seinem Land beschleunigen zu wollen. Die Regierung wolle 28 Privatisierungen Priorität geben - darunter die der staatlichen Erdgas-, Wasser- und Wettgesellschaften. Auf der Verkaufsliste stünden auch Flughäfen, Jachthäfen sowie die staatliche Eisenbahn.

Privatisierungen verzögern sich weiter

Nun räumt aber Kostas Mitropoulos, Chef der zuständigen Behörde, in einem Reuters-Interview ein, dass 2012 lediglich der Verkauf der staatlichen Lotterie sowie eines Gebäudes in der Hauptstadt Athen abgeschlossen werden. Als Grund nennt er Verzögerungen innerhalb der Behörden. Für die Lotterie-Lizenz kann Griechenland nach Einschätzung von Analysten mit einem Preis zwischen 400 bis 600 Millionen Euro rechnen.

Damit dürfte die Regierung ihr Ziel deutlich verfehlen, 2012 auf diesem Wege 3,2 Milliarden Euro aufzubringen. Privatisierungen von Unternehmen wie des Erdgaskonzerns Depa, des Gasunternehmens Desfa, von Hellenic Petroleum und des Wettanbieters Opap dürften damit frühestens im kommenden Jahr abgewickelt werden.

Illegal kassierte Pensionen

Das sind aber nicht die einzigen Hiobsbotschaften, die am Donnerstag aus Griechenland kamen. Der Chef der größten Pensionskasse (IKA), Rovertos Spyropoulos, sagte, die Zahl dieser illegal kassierten Pensionen und Zuschüsse werde auf mehrere Tausende geschätzt. "Wir haben trotz intensiver Kontrollen festgestellt, dass mindestens 30.000 Pensionen noch von Menschen mit einer Vollmacht kassiert werden", sagte er im griechischen Fernsehen. Dabei seien die meisten dieser Vollmachten vor mehreren Jahren unterzeichnet worden und die Pensionisten sind mittlerweile über 85 Jahre alt. Jetzt müssen alle eine Vollmacht von diesem Jahr vorlegen, um die Pensionen zu kassieren, sagte er.

Die Krankenkasse nimmt außerdem angeblich Blinde ins Visier. Auf einigen Inseln soll es überdurchschnittlich viele Blinde. Bereits im März hatten Kontrollore auf der Ionischen Insel Zakynthos festgestellt, dass statt angeblich 700 Betroffenen tatsächlich nur 60 blind sind. "Wir kontrollieren jetzt die Insel Chios mit 360 Blinden", sagte der Krankenkassenchef. Die Kontrollen sollen ausgeweitet werden.

Arbeitslosigkeit bleibt auf Rekordniveau

Und auch die Arbeitslosigkeit in Griechenland bleibt auf Rekordhöhe. Die Arbeitslosenquote betrug im April 22,5 Prozent, nach 16,2 Prozent ein Jahr zuvor. Das teilte die griechische Statistikbehörde (ELSTAT) mit. Bereits im ersten Quartal 2012 hatte die Arbeitslosigkeit 22,6 Prozent erreicht. Arbeitslose erhalten in Griechenland nur ein Jahr lang Arbeitslosengeld. Danach ist keine Unterstützung mehr vorgesehen. Der größte griechischen Gewerkschaftsverband (GSEE) warnte abermals vor einer "sozialen Explosion".

Unterdessen teilte das Finanzministerium mit, dass es bei den internationalen Geldgebern eine Streckung der neuesten Sparauflagen um mindestens zwei Jahre erwirken will. Es geht um Sparmaßnahmen in Höhe von 11,5 Milliarden Euro in den Jahren 2013 und 2014. In den Brüsseler EU-Institutionen äußerten sich Experten zurückhaltend zu dem Ansinnen Griechenlands.

(APA/Reuters)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

71 Kommentare
 
12

EU Austritt

Griechenland ist nicht mehr zu retten. Auch andere Olivenländer nicht mehr. Die Mentalitätsunterschiede zu Mitteleuropa sind einfach zu gross.

Gast: Haager Otto
12.07.2012 21:05
1 0

Keine Bankenförderung mehr

sondern Direktförderung der ärmsten Griechen mit ca. 200 Euro monatlich würde das Geld zu denjenigen bringen, die es brauchen und nicht die Reichen reicher machen.


Gast: Karl Heinz Schüssel
12.07.2012 20:59
0 0

Privatisiert auch den Zugang zur Atemluft

denn auch damit sollte spekuliert werden können.
Außerdem gibt es für uns Privatisierer dann wieder "fees"

Gast: Tom22
12.07.2012 20:27
0 0

Kreditprinzip

wer wie die Griechen einen Kredit will hat mit seinen Immobilien bzw mit seinem Grundbesitz zu haften wie jeder Häuselbauer auch. Es kann ja nicht sein, dass der Kreditgeber haftet soll - was soll dieser Unfug, der das Kreditgeschäft auf den Kopf stellt!?

Gast: Gewitterwolke
12.07.2012 18:05
4 0

Wer einmal lügt dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht.

Seit 2 Jahren wird den Griechen gedroht, dass sie kein Geld mehr bekommen. Obwohl sie nie wirklich etwas gegen die Verschuldung getan haben, haben sie immer wieder neues Geld bekommen.
Warum sollten die Griechen glauben, dass sich etwas geändert hat?

es gibt für alles eine Lösung

alle Zahlungen der EU an Griechenland hätten Zug um Zug vereinbart werden sollen. Dann wäre Griechenland gezwungen gewesen zu privatisieren und Steuern einzutreiben und nicht nur so zu tun als ob.

So sichert sich jeder Private ab, um sicher zu einer Gegenleistung zu kommen.

Da kommen die vielen gscheiten Experten der EU nicht drauf ?

Gast: Lernt von österreichischer Erfahrung
12.07.2012 14:39
0 0

Die Griechen sollen sich den Grasser, den Plech, den Meischberger etc. holen

Die werden dann alles in einer Woche privatisieren und zwar auf Kontos in Liechtenstein, der Schweiz, den Cayman Inseln etc.

Antworten Gast: Ergänzungen
12.07.2012 15:59
0 0

Re: Die Griechen sollen sich den Grasser, den Plech, den Meischberger etc. holen

Den Hochegger nicht vergessen, außerdem nicht Strasser und als Mastermind den Wolfi Schüssel

Privatisierung von Infrastruktur ist keine Lösung

aber in Griechenland ist sowieso schon alles egal.
Mit Hilfe von Goldman Sachs in die EU gelogen werden diese Banker nun die letzten Filetstücke verwerten.

Es ist übrigens ein Wahnsinn, die Wasserversorgung in die Hände von ausländischen Banken zu geben.

0 0

Re: Privatisierung von Infrastruktur ist keine Lösung

was heißt da in die Eu gelogen ,Griechenland war ganz klar von Anfang an eingeplant Sie waeren auch ohne geschönte zahlen aufgenommen worden!! auf dem offiziellen falschgeld Euro steht von Anfang an der griechische Name Euro drauf wenn auch sonst Nicht viel draufsteht und meine meinung ist ,das das ganz eine Neue Art der Kriegsführung ist das sind gezielte angriffe auf Europa und ein gigantischer raubzug der erst begonnen hat und mit dem ESM Vertrag erst so richtig losgeht!!und der Teufel sitzt in Amerika,versteckt sich hinter der fed und heißt rothschild das sind die waren herrscher der Welt man braucht sich nur ihre Geschichte ansehen und ihr imperium da werden Sie Staunen

Gast: sepplmair
12.07.2012 13:55
1 0

erdgas

"Privatisierungen von Unternehmen wie des Erdgaskonzerns Depa, des Gasunternehmens Desfa, von Hellenic Petroleum"

genau das war geplant! nur darum ging es bei dem ganzen Theater.
In der griechischen Agäis liegen rießige Erdgas und Erdölvorkommen die es zu verschachern gilt.
Alles mit geologischen Gutachten

Gast: lecter
12.07.2012 13:28
0 0

system khg

lotterien sind laufend gewinnbringend.

sie zu verkaufen bringt einmalig eine hohe summe - und dann nie wieder etwas.

solche privatisierungen (siehe schwarz-blau) sind ein versilbern von volksvermögen!

Gast: Party4ever
12.07.2012 13:19
1 0

Was nun.


http://www.welt.de/wirtschaft/article108271330/Griechischer-Minister-will-alle-Beamten-behalten.html

Man darf gespannt sein, wenn wie angedroht kein Geld mehr fließt, von dem "die Griechen" ohnehin nichts sehen, das aber dt. und französchen Banken wohl Kopfzerbrechen bedeutet.


0 0

Re: Was nun.

"die griechen", wie du es ausdückst, holen sich das geld eh anders. siehe artikel.

der staat als

unternehmer ist IMMER ein schlechter unternehmer, da er posten politisch; mittlerweile auch gen der ger echt; besetzt und diese personen eigentlich nie eine ahnung haben von dem was sie tun !

Antworten Gast: Politdarstellerhinterfrager
12.07.2012 13:03
0 0

Der Staat an sich ist nicht schlecht

Die Politdarsteller machen den Staat schlecht, Politdarsteller leiten diesen schlecht.

Würde der Staat selbst Geld (zB als unabhängige 4. Staatsgewalt, von Experten geleitet) schaffen, statt per Kredit aufzunehmen, hätte er dann Staatschulden?

Würden Posten nicht politisch, sondern nach Kompetenz besetzt werden, wäre er dann effektiver?

Würden statt Politdarsteller echte Volksvertreter das Volk vertreten, würden diese dann das beste für das Volk schaffen?
-ich habe meine Antworten diesbezüglich längst.

Re: der staat als

Falsch!
Bei der SBB wird eindrucksvoll gezeigt, dass der Staat ein sehr guter Unternehmer sein kann.

Was sie meinen, ist dass POLITIK ein schlechter Unternehmer ist.
Und die Kunst ist, die Staatsunternehmen von der Politik zu entkoppeln.

Aber erklären sie dass einmal einem - ÖGB-Funktionär,
- einem Banker (die versuchen zu erklären, dass man ihren Job mit Steuergeld retten muß)
- oder der IndustriellenVereinigung (schreien ja auch nur nach Förderungen anstatt Wettbewerb/oder einen Konkurs zu akzeptieren)

Gast: 1. Parteiloser
12.07.2012 12:43
0 0

So schnell kann Griechenland gar nicht privatisieren, dass kein Defizit sein wird!

Seit 3 Jahren werden laufend Sparpakete geschnürt.

Die, ausschließlich einnahmenseitigen, Sparpakte haben auch Wirkung gezeigt, die Abgabenquote ist auf herrliche 41,5% geklettert. Die gesamten Staatseinnahmen betrugen ja 129,5 Mrd. USD bein einem BIP von 312 Mrd. USD.

Es sind aber auch die Staatsausgaben wieder erheblich, trotz Sparpakten, gestiegen. Die betrugen 2011 gleich 159,5 Mrd. USD. Die Staatsausgaben sind nach wie vor total außer Kontrolle, die Selbstbedienung der Parteibonzen und dem großen geschützten Bereiche ist ungebremst.

GR fehlten also 2011 satte 30 Mrd. USD um ein ausgeglichenes Budget zu schaffen. Dieses Defizit wird durch Privatisierungen doch niemals unter Kontrolle bekommen. Besonders dann nicht, wenn die Bereiche mit hohen laufenden Kosten für die Staatshaushalt nicht privatisiert werden.

Würde man GR alle Schulden vollständig erlassen, dann würde das Land noch immer ein erhebliches Defizit aufweisen und sich nicht selbst erhalten können!

Die Fähigkeit von GR sich selber zu versorgen wird auch bei den Importen und Exporten auch erkennbar.

Importe: 65,79 Mrd. USD (+9,3% zu 2010)
Exporte: 26,64 Mrd. USD (+17,5% zu 2010)

Die Importe übersteigen die Exporten also im satte 150% und die Handelsbilanz kippt weiter weg.

GR wurde als Ganzes zum Sozialfall!

Privatisierungen haben nur dann einen Sinn, wenn dadurch eine Leistungsfähigkeit geschaffen wird. Gebäude, Lotterien?

Kurs: 1 USD = 0,7092 E

Antworten Gast: Grieche
12.07.2012 13:18
0 0

Re: So schnell kann Griechenland gar nicht privatisieren, dass kein Defizit sein wird!

Griechenland hat den US $, seit wann ?
Dachte die haben den Euro

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
12.07.2012 16:37
0 0

Re: Re: So schnell kann Griechenland gar nicht privatisieren, dass kein Defizit sein wird!

In diesem Fall habe ich Werte genommen, welche länger leben werden als der Euro. Ich würde meinen, dass sich Griechenland diese Ehre verdient hat.

Re: So schnell kann Griechenland gar nicht privatisieren, dass kein Defizit sein wird!

Anmerkung zur "Handelsbilanz":
Bei einer kleinen Volkswirtschaft entscheidet fast nicht die Export-Fähigkeit über das Defizit sondern die Staatsverschuldung.

Wenn der Staat viel ausgibt, dann steigt der Konsum und somit die Importe, die Exporte sinken wahrscheinlich sogar, weil im Inland mehr konsumiert wird. Die Tendenz geht Richtung negativer Handelsbilanz.
Spart der Staat, dann sinkt der Konsum und der Import, die Exporte bleiben eher gleich, daher eine Tendenz zu einer positiven Handelsbilanz.

Ö hätte ein viel positivere Handelsbilanz als Schweden, aber die sparen, und haben daher ein Plus und kein Minus (das wir doch immer wieder "schaffen").

Import und Export halten sich nämlich sehr schnell die Waage, weil über die Zeit hinweg, kann man sehr selten mehr ausgeben als man hat. Außer man ist ein Staat.

Schnell und überlegt zu Privatisieren ist schlecht

Dass privatisieren was bringt, haben wir in Österreich gelernt: zB VOEST.

Aber zu Überstürzen bedeutet, dass man Geld liegen läßt.
Ein richtiges Vorgehen bei der Privatisierung wäre:
1) Die Betriebe effizent und effektiv zu gestalten. (und schon bei den Kosten sparen)
2) Während dieser Zeit die richtige "Verkaufsstrategie" zu wählen. Derzeit wird kaum jemand einen guten Preis für ein griechisches Produkt zahlen, auch wenn es eine Perle wäre.
In Aktiengesellschaft umwandeln? an Investoren verkaufen?
3) So verkaufen (vl. Versteigerung), dass interessenten einen guten Preis zahlen.

Das alles braucht Zeit.
Am meisten bringt wohl ein durchgesetztes Steuerrecht.
Und dann kommt: Effizenz bei Staat und Betrieb.
Dann noch für eine "schöne Braut" einiges an Geld zu bekommen hilft, kann die Probleme aber nicht lösen. Schon gar nicht nachhaltig.

Wer könnte an einer schlecht gemachten Privatisierung interessiert sein: Die Deutsche Bank vielleicht?
Ah nein, die ist ja eigentlich schon bankrott.

Gast: Akne
12.07.2012 12:13
1 0

Achten Sie auf den Text ab (0:51) der einundfünfzigsten Sekunde!

http://www.youtube.com/watch?v=KkuPgmtTx78

Gast: Gast: Leser
12.07.2012 12:02
1 0

Nicht so einfach

Diese Privatisierungen sind ja nicht so leicht: wer kauft schon staatliche Defizit-Betriebe mit viel zu vielen überbezahlten quasi-pragmatisierten Angestellten, die man nicht so schnell loswerden kann? Die Anzahl der Interessenten ist wohl sehr überschaubar, da kann man wohl nicht erwarten, dass die griechischen Privatisierungen so rasch und reibungslos erfolgen, sogar wenn sich die Regierung da sehr bemühen sollte.

...

Für unklug halte ich es die Wasserversorgung zu privatisieren.
Privatisierung ist wichtig, aber die Versorgung mit einem lebenswichtigen Allmende-Gut zu privatisieren sollte hinterfragt werden, da es eher zu negativen Externalitäten führt

Re: ...

Frau Ostrom hat in ihrem Werk gezeigt, dass es tatsächlich Lösungen für Allmende-Güter gibt. (http://de.wikipedia.org/wiki/Elinor_Ostrom)

Und wenn man sich ihre "Gedanken" durchdenkt, kommt man drauf, dass die Abstufung der "Sanktionen" und der "Gerichtsbarkeit" sehr wichtig ist.
Grundsätzlich ist wichtig, dass kleine Einheiten werkeln.
Was eigentlich für eine Privatisierung sprechen würde und einer mächtigen Regulierung (kann der Staat sein).
Und wenn man dann Parallelen zu anderen Privatisierungen zieht (Telephon, Schienen) zieht, merkt man dass ein gut gemachte Regulierung sehr viel mehr bringt, als eine bürokratischer Behörde, wo Menschen nach dem "Moral Hazard"-Prinzip arbeiten.

 
12

Eurokrise - Die Begriffe

  • Was ist die Eurokrise? Ein Rückblick auf die Ursachen mehr...

    EFSF Der Rettungsschirm und wie er funktioniert mehr...

    Hebel für EFSF Wie man aus sehr viel Geld noch viel mehr Geld macht. mehr ...

    EFSM Der Mechanismus für Finanzstabilisierung und seine Aufgaben mehr...

    ESM Der Europäische Stabilitätsmechanismus soll 2013 den EFSF-Fonds ablösen. mehr ...

    Eurobonds Was gemeinsame EU-Anleihen bezwecken und wie sie funktionieren sollen. mehr ...

    EZB Die EZB ist Hüterin des Euro und soll eine geringe Inflation garantieren. Zumindest bis jetzt. mehr ...

    Waffen der EZB Was die "Bazooka" ist und welche anderen Waffen die Zentralbank hat. mehr ...

    IWF Der IWF ist die Finanzfeuerwehr der Vereinten Nationen und massiv an den Hilfsaktionen in Europa beteiligt. mehr ...

    Ratingagenturen Die wichtigsten Agenturen und deren Bewertungen. mehr ...

    SPIV Das Special Purpose Investment Vehicle soll die Finanzierung in Euroländern erleichtern. mehr ...

    Troika Die Troika ist eine Gruppe von Experten von EZB, IWF und EU-Kommission. mehr ...

    G20 Die 20 größten Wirtschaftsmächte repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung. mehr ...

    PSI Beim Private Sector Involvement geht es um die Beteiligung des Privatsektors an der Krisenlösung. mehr ...

    CDS Kreditausfallsversicherungen werden unter anderem dann fällig, wenn ein Land pleite ist. mehr ...

    Sekundärmarkt Der Sekundärmarkt ist der Markt, auf dem die bereits in Umlauf befindlichen Wertpapiere gehandelt werden. mehr ...

    OMT OMT ist die Abkürzung für Outright Monetary Transactions. Dahinter verbirgt sich das von der EZB am 6.September 2012 beschlossene neue Kaufprogramm von Staatsanleihen der Krisenländer. mehr ...