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Griechenland hat 210 Sparvorgaben nicht erfüllt

13.07.2012 | 12:05 |   (DiePresse.com)

Von rund 300 Sparvorgaben hat die griechische Regierung lediglich 90 erfüllt. Das soll der Bericht der "Troika" aussagen, die Griechenland geprüft hat.

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Der vorläufige Bericht der "Troika" über die Umsetzung der Reformen in Griechenland zeichnet nach Informationen der "Rheinischen Post" ein düsteres Bild der Lage in Athen. Aus dem Bericht der internationalen Finanzfachleute gehe hervor, dass die griechische Regierung 210 von rund 300 Sparvorgaben nicht erfüllt habe, schreibt die Zeitung unter Berufung auf ein deutsches Regierungsmitglied, das mit dem Bericht vertraut ist. Bei den Privatisierungen würden dieses Jahr nur zwei Maßnahmen mit dem Volumen eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrages umgesetzt. Darüber hatte "DiePresse.com" bereits am Donnerstag berichtet.

Vom Urteil der "Troika" aus Fachleuten der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds hängt jeweils die Auszahlung neuer Hilfszahlungen ab.

"Erheblich aus der Spur geraten"

Bislang wird zwar dementiert, dass es die angeführten Zahlen im "Troika"-Bericht geben soll. Doch ein EU-Diplomat hat "Spiegel Online" zufolge eingeräumt, dass das griechische Programm "erheblich aus der Spur geraten" sein soll.

Die Forderungen der griechischen Regierung nach Streckung der neuesten Sparauflagen um mindestens zwei Jahre lehne die deutsche Regierung als "völlig inakzeptabel" ab, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Koalitionskreise weiter. Kanzlerin Angela Merkel habe gegenüber führenden Koalitionären versichert, dass Griechenland maximal einige Wochen Aufschub bei der Umsetzung der Defizitziele gewährt werden könnte.

(APA/dpa)

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86 Kommentare
 
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Gast: Kurti
13.07.2012 22:55
3 0

Große Überraschung

Ungefähr so groß wie die Überraschung, dass Griechenland pleite gehen wird. Es soll ein paar Leute gegeben haben, die die Pleite schon im Jahre 2000 prognostiziert haben.

Gast: Eure Mitzi Tante (Weltökonomin aus Attnang-Puchheim)
13.07.2012 22:39
2 1

Griechenlandhilfe kostet uns keinen Cent

Im Gegenteil euer Geld für Griechenland ist ein gutes Geschäft für unser ÖVP Klientel.

Gast: oTTo hat schon Schädelweh, vor lauter Schüttelung eben dieses!
13.07.2012 17:07
0 0


Gast: suedwinde
13.07.2012 15:29
4 0

die tangokorrupti-steuerhinterziehungslaender koennen sich auf die asvg hackler u. dem SP sozialabbau bei den asvgpensionen verlassen. sollen die oesterreicher halt langer arbeiten und zahlen- denken sich wohl faymann und die bankenmarkte.


Es gibt kein Strafrecht, das hier eingreifen könnte!

Und das ist der Fehler!

Re: Es gibt kein Strafrecht, das hier eingreifen könnte!

wen wollen Sie denn anklagen?

Das Problem ist systemimmanent und gefangen in einer Spirale, welche aber nicht nur auf Griechenland gebunden ist ...

Es ist hart zu akzeptieren, aber jeder € ist ein verlorener €


Korrupte, verlogene, dumme Angsthasen in der Spitzenpolitik,

leider nicht nur in Griechenland!

Gast: nestbeschmutzer
13.07.2012 14:44
7 0

erwartet

ich....habe nichts anderes erwartet. Das Paket ist bei derart staats- partei- angefütterten Bürgern nur mit der Brechstange umsetzbar. Thats the truth...

Gast: 1. Parteiloser
13.07.2012 13:35
12 0

90 Erfolge beim einnahmenseitigen Sparen, 210 Mal beim realen Sparen gescheitert?

Bei den Staatseinnahmen wurden sehr gute Erfolge erzielt, schon 2011 ist die Abgabenquote auf 40% gestiegen. Das werden wohl die 90 vereinbarten Punkte zum Sparen gewesen sein. Eigentlich hätte GR schon 2011 ausreichende Staatseinnahmen haben müssen wie der Vergleich zu den Staatseinnahmen pro Einwohner (USD) zeigt:

1) Griechenland:...12.027.-
2) Slowenien:.......10.671.-
3) Ungarn:............7.434.-
4) Kroatien:...........6.406.-
5) Slowakei:..........5.932.-
6) Tschechien:.......5.173.-
7) Polen:...............2.401.-

Das Problem kann also nicht bei fehlenden Staatseinnahmen liegen, die Griechische Regierung ist um Vergleich zu anderen Ländern sehr gut versorgt. Das Problem muss alleine bei den Staatsausgaben liegen, die 210 nicht erfüllten Punkte werden wohl auch vorwiegend diese Bereiche betreffen.

Griechenland hat aber riesige geschützte Bereiche mit einer großen Massen an Beschäftigungsverhältnissen, welche kaum eine Leistung zur Versorgung der Gesellschaft erbringen. Es sind geschützte Bereiche, wo es Millionen an Menschen gibt, welche traditionell von den Leistungen der Anderen sehr gut leben und das auch schon gewöhnt sind. Vermutlich ist auch die Korruption, vor allem im Dunstkreis der Parteien und Beamten noch immer ein heftiges Problem. Ich meine, dass diese grausigen Typen schnell noch mal maximal Abkassieren.

Die Griechische Planwirtschaft ist abgewirtschaftet und raubt nur die Europäischen Mitmenschen aus!

Re: 90 Erfolge beim einnahmenseitigen Sparen, 210 Mal beim realen Sparen gescheitert?

Sehr interessante Daten - woher haben Sie die? Eurostat?

Antworten Antworten Gast: 1. Pa
13.07.2012 14:35
6 0

Re: Re: 90 Erfolge beim einnahmenseitigen Sparen, 210 Mal beim realen Sparen gescheitert?

Ich verwende zum Ländervergleich gerne die Daten des CIA World Fact Book. Die sind sehr übersichtlich aufbereitet und unterscheiden sich auch kaum von Eurostat. Ich würde meinen, dass die Daten von Eurostat auch übernommen wurde.

https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/

Daneben ist es auch interessant eine Betrachtung von Außen zu bekommen. Ein Betrachtung, welche für alle Länder außerhalb der USA den gleichen Parametern unterworfen sein sollte, also durchaus brauchbar.

14 0

Ein Land, das so

herunter gewirtschaftet wurde, ist nicht zu retten. Aber die EU-Granden behaupten immer noch, dass es gehen würde. Endlich besinnen sich einige Länder eines besseren und blockieren weitere Geldverschwendung und bleiben hart (Finnland, Deutschland, nicht aber Österreich!). Zur horrenden Verschuldung kommt jetzt auch noch die rekordverdächtige Arbeitslosigkeit in GR, die das Chaos noch verschärfen wird. Griechenland und der Euro war eine miserable Entscheidung der EU-Länder, aber nicht die Verantwortlichen müssen dafür büßen. Büßen müssen die Bürger, die ihren Politikern Glauben schenkten und jetzt in der Falle sitzen.http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=21546

13 0

Da scheinen die österreichischen Politiker nicht den Durchblick zu haben.

In den Presseaussendungen, warum wir Österreicher pro ESM sein sollen, wird erwähnt: "... diese Hilfe gibt es nicht umsonst, sie ist mit strengen Auflagen verbunden, ganz nach dem Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Der EU-Fiskalpakt wird dafür sorgen, dass es künftig gar nicht mehr zu Schuldenexzessen kommen kann: Er verpflichtet alle Teilnehmer-Staaten zu konsequentem Schuldenabbau und strikter Haushaltsdisziplin.“

Ja, genau so konsequent und strikt wie es die Griechen vorturnen.

3 0

wow, die Zensi ist fleisissiger als man einen text anklicken kann !


3 0

Von rund 300 Sparvorgaben hat die griechische Regierung lediglich 90 erfüllt. Das soll der Bericht der "Troika" aussagen, die Griechenland geprüft hat.

und welche Sanktionen denkt man an, ohne dafür das kleine/einfache Volk, welches wahrlich nicht viel dafür kann, weiter bestrafen zu wollen ????

Würde man dem nämlich all die Vorteile eines Ausstieges vermitteln, wären die sofort dafür, da sie wieder mehr Lebenshoffnung besässen als heute falls überhaupt, erreichbar !

Nirgendwo besonders innerhalb der EÜ traut man sich den Völkern reinen (alkfreien) Wein einzuschenken, da die ja draufkommen könnten, wie es um sie bestellt ist und welche Zweck sie eigentlich nur erfüllen sollen bis der Esm samt Fiskalpackt durch ist !

11 0

Es ist auf jeden Fall lustig!

Natürlich haben es alle gewusst, dass Griechenland die Sparauflagen nicht erfüllen kann und wird. Wer das geglaubt hat, ist selbst schuld.
Ich rede natürlich nicht von EU-Bürgern. Die EU-Bürger glauben alles, was die EU-Bürokraten aus Brüssel erzaehlen.

Re: Es ist auf jeden Fall lustig!

Sie vermischen EU mit der Währung. Der ESM beispielsweise umgeht sämtliche der Kontrolle dienenden Istrumente der Union. "Die EU" wird somit de facto ausgeschalten.

Dass das Desaster nur zustandekommen kann, weil´s die Mehrheit (aus für mich unerfindlichen Gründen) einen Dreck interessiert, sehe ich aber genauso.

19 0

Wozu anstrengen? Milliarden fließen sowieso

Wozu sollten sich die Griechen auch anstregen?
Da die in der EU (noch) maßgeblichen Politiker die Griechen um jeden Preis in der EU halten wollen und keinen Plan B haben, ist klar: die Griechen werden auch die nächste Milliarden-Tranche erhalten, und die Übernächste...ob Vereinbarungen eingehalten werden oder nicht...dazwischen Theaterdonner...die Griechen werden uns solange abzocken solange es geht, aus ihrer Sicht verhalten sie sich rational.

Gast: pleiti
13.07.2012 12:45
13 0

Griechenland gehört raus aus dem Euro

Werner Sinn hat es schon vor 2 Jahren gesagt:

Ohne Ausstieg aus dem Euro und Abwertung kann sich Griechenland nicht erfangen.

500 Mrd Euro sind in dieses Fass ohne Boden bisher geflossen (10 Mrd. aus Österreich als
Supergeschäft) .
Daher gehören die reichen Griechen enteignet.

Sämtliches Auslandsvermögen wird zur Rückzahlung der 500 Mrd. verwendet.

Dort gehört die totale Umverteilung von oben nach unten.

Und Spanien und Italien könnten da gleich mitmachen.

Auch dort Schuldentilgung durch vermögensbezogene Steuern.

25 % vom gesamten Vermögen als einmalige Sondersteuer.


Antworten Gast: Ernstgemeinte naive Frage!
13.07.2012 13:37
5 0

Bitte um Antwort!

Im Standard-Artikel zum selben Thema lese ich gerade die Kommentare und finde folgenden:

"Ich glaub die Deutschen sind so ziemlich die Letzten die die Eurokrise begriffen haben und Merkel schon gar nicht, siehe "schwäbische Hausfrau" . Ein typisches Beispiel dort ist der irre Ökonomen-Streit der von Sinn und ein paar anderen Rechten Ideologen losgetreten wurde. Jenseitig!"

Ich verstehe folgendes nicht:
Warum ist der Ökonomen-Streit, der von Sinn losgetreten wurde
1. irre
2. jenseitig
3. Warum ein paar "rechte" Ideologen. Was hat das mit "Rechten" oder gar - schlimmer!!! - NS-Ideologie zu tun.

An anderer Stelle (es war im Hautpartikel einer namhaften dt. Zeitung - Name weiß ich leider nicht mehr) las ich auch über Sinn, er habe eine "nationalistisch angehauchte Demagogie" ... sein Text sei "offen fremdenfeindlich" und er habe sich "mit seinem sarrazinesken Text massiv im Ton vergriffen"

Frage: Was hat das mit seiner ökonomischen Kritik zu tun, was hat das mit dem Gefreiten aus Braunau zu tun, mit Migranten, wo ist die Gegenkritik der Kritiker in der Sache?

Bitte um Aufklärung!
Danke!
P.S. Die Frage ist ernstgemeint, würde das wirklich gerne verstehen!

Antworten Antworten Gast: pleiti
13.07.2012 15:11
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Antwort - Ende des Euros und der EU

Wenn man die Vorschläge von Werner Sinn umsetzt, heißt das in letzter Konsequenz das Ende des Euros und der EU. Ohne Rettungsschirme, einer Transfer- und Schuldenunion funktioniert der Euro nicht.

Auch eine geordnete Auflösung des Euros funktioniert schlecht. Das verursacht einen totalen Crash. Sobald ein Land austeigt sind die Banken dort leer.

Das ginge nur durch den Ausstieg Deutschlands aus dem EURO. Das geht aber wegen der NS-Vergangenheit Deutschlands nicht.

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Re: Bitte um Antwort!

Ihre Frage haben sie sich in der ersten Zeile selbst beantwortet: "Standard-Artikel". Und die deutsche Zeitung war wohl das deutsche nazikeulenschwingende Äquivalent dazu.

Gast: DI
13.07.2012 12:32
13 0

Aufgabe gerade mal zu 30 % gelöst.

In der Schule ganz klar ein Nicht Genügend. Hr. Bundeskanzler, wie erklären Sie uns diese Steuergeld - Vernichtung? Hr. Strache, Hr. Bucher mit Vertretern der anderen Nettozahlerländer schon über den Austritt aus dem Euro gesprochen?


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Re: Aufgabe gerade mal zu 30 % gelöst.

wohl eher zu 0,3%, denn nicht nur unsere Regierung verlangt mehr Steuergelder für GR, SP, IT und sehr viele andere, sondern leider auch für sich samt Anhang, selbst !

Kein Geld mehr für Griechenland

wir werden es für Italien brauchen.

5 0

Re: Kein Geld mehr für Griechenland

wir werden es sehr bald schon eher für unser eigenes Volk brauchen, statt nach weiterer Zuwanderung, Rufe laut werden zu lassen !!!!

 
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