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Entscheidung über ESM fällt am 12. September

16.07.2012 | 10:39 |   (DiePresse.com)

Das deutsche Verfassungsgericht nimmt sich mehr Zeit als üblich und wird erst im September sein Urteil über Rettungsschirm und Fiskalpakt verkünden.

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Das deutsche Verfassungsgericht verkündet sein Urteil zum Euro-Eilverfahren am 12. September. Dies teilte das Gericht am Montag in Karlsruhe mit. Das Gericht nimmt sich damit wie erwartet mehr Zeit als in Eilverfahren eigentlich üblich (drei bis vier Wochen). Es wird erwartet, dass die Richter dann bereits auch Stellung dazu nehmen, ob die eigentlichen Klagen gegen den Rettungsschirm ESM und den Fiskalpakt Aussicht auf Erfolg haben. Das Gesetz für den Rettungsschirm ESM hatte ursprünglich bereits am 1. Juli in Kraft treten sollen, wurde aber wegen mehrerer Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung verschoben.

Mit den Eilanträgen wollen die Kläger verhindern, dass der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck die Ende Juni von Bundestag und Bundesrat beschlossenen Ratifizierungsgesetze für ESM und Fiskalpakt unterzeichnet, noch bevor das Verfassungsgericht in der späteren Hauptverhandlung in der Sache entscheidet. Da es sich bei ESM und Fiskalpakt um völkerrechtliche Verträge handelt, würden sie mit Gaucks Unterschrift für Deutschland bindend und könnten auch durch ein späteres Veto der Verfassungsrichter nicht mehr geändert werden, schreibt "Financial Times Deutschland".

Mehrere Gruppen von Klägern

Mehrere Gruppen von Klägern haben gegen Maßnahmen zur Euro-Rettung Verfassungsbeschwerden eingelegt. Die Richter müssen über Klagen und Eilanträge urteilen, die unter anderem der Verein "Mehr Demokratie" um die deutsche Ex-Justizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD), dessen Beschwerde sich rund 12.000 Bürger angeschlossen haben, die Linken-Fraktion und der CSU-Politiker Peter Gauweiler eingereicht hatten. Sie sehen durch die Verträge die Budgethoheit des Bundestages untergraben und die Grenzen des Grundgesetzes zur Integration in Europa weit überschritten.

Der ESM soll Euro-Ländern mit bis zu 500 Milliarden Euro beistehen können. Dafür steht Deutschland mit 22 Milliarden Euro in bar und weiteren 168 Milliarden Euro an abrufbarem Kapital gerade. Mit dem Fiskalpakt verpflichten sich 25 EU-Staaten, Schuldenbremsen einzuführen. "Es wird eine eingehendere summarische Rechtsprüfung erfolgen, für die der Senat etwas mehr Zeit benötigt", sagte Gerichtssprecherin Judith Blohm am Montag.

Schäuble und Juncker drängten

Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle hatte bereits in der mündlichen Verhandlung am vergangenen Dienstag angedeutet, dass die Richter schon im Eilverfahren etwas gründlicher prüfen könnten als sonst üblich. Voßkuhle begründete das mit der öffentlichen Wirkung der Eilentscheidung - etwa, falls die Richter den Rettungsschirm vorläufig stoppen, später dann aber doch genehmigen.

Daraufhin hatten Finanzminister Wolfgang Schäuble und auch andere Spitzenpolitiker gemahnt, dass sich das Verfassungsgericht nicht Monate Zeit für ein Urteil nehmen sollte. So sagte Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker dem "Spiegel", es sei nicht hilfreich, wenn sich das Verfassungsgericht bis zum Herbst Zeit lasse. Hintergrund ist, dass die Spitzen der nationalen Regierungen und der Europäischen Union mit unanfechtbaren Maßnahmen die Finanzmärkte beruhigen wollen. Durch das Vertrauen der Finanzmärkte sollen auch die Zinsen für die Kredite sinken, die die Krisenstaaten aufnehmen müssen.

Eilentscheidung wird endgültigem Urteil nahe kommen

Im Normalfall entscheidet das Gericht über Eilanträge innerhalb weniger Wochen. Dabei beschränkt es sich - sofern die Sache nicht offensichtlich unbegründet ist - auf eine Abwägung der Folgen einer einstweiligen Anordnung. "Eine bloße Folgenabwägung würde den weitreichenden und möglicherweise irreversiblen Konsequenzen einer gerichtlichen Entscheidung nicht gerecht - und auch nicht der herausragenden politischen Bedeutung des Verfahrensgegenstands", sagte die Gerichtssprecherin.

Der Zweite Senat hat mehrere Beratungstermine angesetzt, auch im normalerweise beratungsfreien August. Es ist zu vermuten, dass die Begründung der Eilentscheidung einem endgültigen Urteil schon relativ nahe kommen könnte.

(APA/AFP/Reuters)

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55 Kommentare
 
12
Gast: Samsonite
22.07.2012 22:47
1 0

IDIOTIE

schön die leute jetzt noch mit den olympischen spielen ablenken und dann still und heimlich den esm durchboxen!

wir leben auf einer verschissenen welt mit leider zu vielen idioten drauf!

Gast: Nordfront
21.07.2012 17:54
1 0

Entscheidung über ESM fällt am 12. September (12.09)

Wau!

Wieso nicht am 11.9..

9/11

Re: Entscheidung über ESM fällt am 12. September (12.09)

Weil 2012 ein Schaltjahr ist.

Die wichtigste Verfassungsbeschwerde wurde von Prof. Karl Albrecht Schachtschneider verfasst.

´Die Kläger:

1. Dr. phil. Bruno Bandulet, Bad Kissingen
2. Prof. Dr. rer. pol. Wilhelm Hankel, Königswinter
3. Prof. Dr. rer. pol. Wilhelm Nölling, Grönwohld
4. Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider, Berlin
5. Prof. Dr. rer. pol. Dr. h.c. Joachim Starbatty, Tübingen

Verfassungsbeschwerde:

http://www.kaschachtschneider.de/files/Verfassungsbeschwerde-ESM.pdf

Etwas Gutes hat die Krise ja ...

... sie hat uns "dummen", kleinen Menschen gezeigt, was die EU wirklich ist und wieviel Volkes Wille tatsächlich zählt.

Die EU-Fantasten

an deren Spitze Juncker, Barroso, van Rompuy u.a. stehen, sehen sich in der Bredouille, da ihr Lieblingskind Euro sich als totale Fehlkonstruktion heraus stellt. Dazu kommen noch Paragraphen in den Verträgen von Maastricht und Lissabon, die sie am liebsten annullieren bzw. diese Veträge nach ihrem Gutdünken brechen wollen. Ist das ein demokratisches Vorgehen? Oder ist das nicht ein Entscheiden über die Köpfe der EU-Bevölkerung hinweg? Sie maßen sich an, das bessere Wissen zu haben und sich als die Gottsobersten Europas aufzuspielen. Das Volk existiert für sie nur so "nebenbei". Da werden in stillen Kämmerleins Abkommen geschlossen, die man später als vollendete Tatsachen verkauft. Da wird geschoben und gemauschelt, als ob man auf einem persischen Markt Kamele verkauft. Und das soll die ach so gepriesene EU sein? Je länger die Krise anhält und wenn man es auch noch verschleiern möchte, die Bevölkerung weiß mehr als diesen Herren lieb sein mag. Und eines Tages wird dieser korrupte Haufen in Brüssel schauen müssen, wo er bleibt. In Spanien, Italien Griechenland und anderswo gehen die Leute auf die Straße und demonstrieren. Noch friedlich, aber dieser Friede wird nicht mehr lange andauern. Wenn man die Leute noch mehr provoziert, dann wird es knallen, aber heftig.

ich weiß wie man Märkte beruhigen kann:

1)Den Ratingagenturen verbieten,Staaten und Volkswirtschaften zu beurteilen (weil keine demokratisch zustandegekommene Organisation,sondern bezahlte Privatfirma)
2)Die Leerverkäufe verbieten
3)Die Eigenkapitalquote der Banken auf mindestens 30 Prozent gesetzlich erhöhen-keine Bank unter 30 Prozent Eigenkapital darf international Geschäfte machen
4)Den Derivathandel auf ein Minimum reduzieren und dafür sorgen,dass die reale Wirtschaft und deren Ergebnis einen Anteil von mindestens 70 Prozent an der geamtwirtschaftlichen Beurteilung hat

Warum geht das trotz all der Pleiten der vergangenen Jahre immer noch nicht? Wir haben vor 1987 ja schliesslich auch ohne dieses pervertierte Derivat-Wettsystem leben und existieren können !

Schäuble und Juncker drängten......

......ja was denn? Weil wieder einmal die Finanzmärkte "verunsichert" werden?Verdammt noch mal-es reicht mir langsam mit den "Märkten"-sind WIR ALLE und unsere demokratisch funktionierenden Systeme nur mehr Spielball verrückt und verantwortungslos handelnder MÄRKTE? Übt jetzt gar das Spekulantenpack,dass noch immer nicht genug verdient hat,gar Druck auf das Oberste Gericht eines Rechtsstaates aus? UNGLAUBLICH,was in so kurzer Zeit aus unseren Staaten geworden ist......Lakaien einer durchgeknallten Finanzhydra,die nimmersatt den normalen Steuerzahler vor sich hertreibt und ihn permanent NÖTIGT ! Das muss ein Ende haben,und zwar bald.................

Re: Lakaien einer durchgeknallten Finanzhydra

Auch eine Finanzhydra muss sich von etwas ernähren. Und das sind die Schuldenstände der Nationalstaaten.

Der immer wieder auftauchende Irrglaube, Schulden ohne Limit seien möglich, erweist sich auch immer wieder als falsch.

Nur passiert im Moment auch folgendes: Zwecks Insolvenzvermeidung hat sich eine unheilige Allianz Politik-Bank gebildet, welche sich im Moment gegenseitig, zu Lasten der Bürger, versorgt. Und das erinnert doch sehr an die "heile Welt" spielende Band und deren andächtig lauschenden Zuhörern auf der Titanic, nach dem Zusammenstoß mit dem Eisberg.

Re: Schäuble und Juncker drängten......

Auch unser BP wird unterzeichnen - leider!

Ansonsten gebe ich Ihnen vollinhaltlich recht.

2013 - Regierung abwählen. Schlimmer kann es gewiß nicht werden, ansonsten fühlt sich unsere Regierung bestätigt und geht weiter den Weg in Richtung EU-Diktatur.

Gast: Wer schreibt, der bleibt
16.07.2012 14:23
3 0

Da wird sich der Häusl Heinzi aber freuen

da kann er noch einige Zeit herumlavieren und schmähberger so tun als wenn er prüfen würde. Im Endeffekt hat er mental im vorauseilenden Gehorsam schon längst unterschrieben. Also gebt euch nicht der Hoffnung hin, dass er euch vielleicht doch nicht verkaufen wird.

Die offiziellen Begründung für Rettungsschirme,

inkl. Wiederholung für den ESM, nämlich "Vertrauen gewinnen" + "Durch das Vertrauen der Finanzmärkte sollen auch die Zinsen für die Kredite sinken" kennen wir mittlerweile schon seit Jahren.

Damit wurde bereits der erste Rettungsschirm begründet, damals noch begleitend von der falschen bzw. überheblichen Annahme, dass "bereits die Ankündigung eines solchen genügt, und man (sowieso) nichts dorthin einzahlen muss".

Die Lernresistenz dieser Figuren wäre mittlerweile eine Eintragung in das Buch der Rekorde wert.

Antworten Gast: Gartena
16.07.2012 14:31
0 0

Re: Die offiziellen Begründung für Rettungsschirme,

Und was, wenn da vielleicht sogar Interesse am Fortbestand der Krise besteht?

He sees the turmoil as not an obstacle but a necessity. “We can only achieve a political union if we have a crisis,” Mr. Schäuble said (übersetzt: Er sieht die Krise nicht als Hindernis sondern als Notwendigkeit. "Wir können nur dann eine politische Union erreichen, wenn wir eine Krise haben" sagte Hr. Schäuble). Zu lesen in:

http://www.nytimes.com/2011/11/19/world/europe/for-wolfgang-schauble-seeing-opportunity-in-europes-crisis.html?_r=1&pagewanted=all
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An anderer Stelle kann man erkennen, dass er wenig von altmodischen Nationalstaaten hält und wiederum die Meinung, dass eine größer werdende Krise die Fähigkeit Veränderungen durchzusetzen vergrößere:

http://www.youtube.com/watch?v=Anc98UzrOH8
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An anderer Stelle zu Portugal:

"sie (Öffentlichkeit und die Abgeordneten müssen meinen, dass wir es ernst meinen ...":

http://www.youtube.com/watch?v=FWJJ1xsMWCs
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Re: Re: Wir können nur dann eine politische Union erreichen, wenn wir eine Krise haben" sagte Hr. Schäuble

Ich bin natürlich nicht der Sprecher für Hrn. Schäuble, wurde das jedoch so sehen - in aller Kürze:

Die Krise wurde letztendlich ausgelöst, durch den Ersatz finanztechnischer Vertragsregeln durch politische Wunschvorstellungen. Detto wurde sie prolongiert, durch die Ausweitung politischen Wunschdenkens beginnend mit "wir beschließen einen zukünftigen Rettungsschirm wenn erforderlich, aber bereits diese Absichtserklärung wird ausreichen, in nicht zu brauchen.

Die echten Krisenlösungen lauten jedoch:
a) Zurück zu den Wurzeln (im Minimum Maastricht) oder
b) über die EZRO-Zone eine politische Union drüber stülpen, inkl. laufende Transferzahlungen Nord -> Süd.

Das die Politik nicht zu a) zurück will, beweist sie uns täglich. Daher wäre es nur konsequent, die Lösung b) auch öffentlich und direkt als Ziel anzusprechen.

Denn der momentane Trend geht in diese Richtung (ESM), auch wenn man sich offiziell noch immer im Niemandsland befindet. Ob die Bürger der EURO-Länder dabei mitspielen ist natürlich eine andere Frage. Aber eine Veröffentlichung der Diskussion darüber wäre sicher sogar ehrlicher, als das derzeitige herumlavieren.

Interessant dazu

auch die Meinung vom Bundestagspräsidenten Lammert zu den nicht endenwollenden Rettungspaketen:

http://www.sueddeutsche.de/politik/norbert-lammert-zur-euro-krise-gigantische-einkommensunterschiede-sind-nicht-zu-rechtfertigen-1.1413298

Was Karlsruhe bedenken sollte:

1. Durch die Ergänzung des Art. 136 AEUV (Ermöglichung de ESM) wird das ganze Konstrukt der Europäischen Währungsunion auf den Kopf gestellt wird. Die de facto Aufhebung des Bailout-Verbots (Art. 125 AEUV) zwingt Deutschland in eine Schulden-, Haftungs- Transfer-, Fiskal- und jetzt auch noch in eine Bankenunion, wodurch es wesentliche Kompetenzen überträgt und entscheidende Teile seiner Souveränität einbüßt. Durch die Aushöhlung der Eigenstaatlichkeit ist „die rote Linie“, die das Grundgesetz der BRD gezogen hat, überschritten. Das gilt übrigens auch für Österreich!
2. Niemals haben die Bürger eingewilligt, für die Schulden anderer Staaten bürgen oder zahlen zu müssen, und das auf ewig, unbeschränkt, und unkündbar.
3. Die Europäishe Währungsunion ist eine irreparable „Fehlkonstruktion“. Man kann nicht Staaten mit ihren verschiedenen „Kulturen“ über einen Kamm scheren. „Germanic rules“ passen nicht für andere Länder.
4. Der Euro verstößt gegen das geldpolitische Grundprinzip „One State – One Money“. Weder die EU geschweige denn die Eurozone sind ein Staat. Weder Markt noch „Regeln“ können den Staat und seine Autorität ersetzen. Eben deshalb wurde ja die Regeln von Maastricht und die Stabilitätskriterien fortwährend gebrochen.
5. Banken und Kreditsystem haben dem Staat und seiner Finanzierung zu dienen. Der Verzicht auf eigene Währung ist Verzicht auf eigene Souveränität.Daher ist die Rückkehr zur eigenen Währung die Bedingung für die Wiederherstellung der Ordnung in E.

Re: Was Karlsruhe bedenken sollte:

Ich bin mir absolut sicher, daß "Karlsruhe" Ihren Vorschlägen genau die Aufmerksamkeit widmen wird, die sie verdienen.

"Karlsuhe" wird mit großer Sicherheit die Postermeinungen in "Die Presse" jeden Tag mit größtem Interesse lesen.

Damit sie von den schrulligen Ergüssen nichts versäumen. Schließlich wollen Verfassungsrichter auch mal was zum Lachen haben.


Dass Hr. Juncker eine genaue verfassungsrechtliche Prüfung als "nicht hilfreich" empfindet,

überrascht wenig.

Gast: Gegen globale Ausbeutung
16.07.2012 12:50
16 0

Ich fordere ein Ende der EU-Diktatur

Anscheinend müssen wir europaweit auf die Strasse gehen da wir politisch nicht mehr vertreten werden.

Auch wenn sie Jahre beraten...

...werden sie den ESM letztendlich gutheißen.
Genau wie in Österreich ist auch in D der Verfassungsgerichtshof mit Politgünstlingen besetzt.
Unabhängige Gerichte werdet ihr erst wieder erkennen wenn Galgen gebaut werden...

Re: Auch wenn sie Jahre beraten...

Der deutsche VGH ist nicht mit Politgünstlingen besetzt. Sein vorsitzender Richter Vosskuhle ist ein international angesehener Jurist und ist politisch neutral. Man sollte nicht deutsche mit österreichischen Institutionen vergleichen, geschweige auf eine Stufe stellen. Und die Erwähnung des Galgens sollte man sich in unserer Zeit auch ersparen.

Re: Re: Auch wenn sie Jahre beraten...

Sie haben natürlich Recht und werden mir doch spätestens am 12.9.1012 Recht geben müssen!

Die Erwähnung des Galgens ist zugegebener Massen wirklich nicht zeitgeistig, aber ungewöhnliche Zeiten...

man kann nur hoffen dass der ESM gekippt werden muss.


Setzen wir ein Zeichen, welches nicht zu übersehen ist.

Auch der Präsident des österr. Verfassungsgerichtshofes Holzinger hat in der Kronen-Zeitung öffentlich eine Verfassungsänderung verlangt damit der VfGH aufgrund der enormen Auswirkungen den ESM vorab prüfen darf.

Deshalb:

http://www.avaaz.org/de/petition/Vorabprufung_von_ESM_und_Fiskalpakt_durch_osterr_Verfassungsgerichtshof/

Sind die Bürger bereit wie bei Hainburg oder Zwentendorf ein Zeichen zu setzen?

18 2

Insbesondere Herr Juncker

hat nicht das Recht, ein deutsches Gericht zu kritisieren. Natrülich bekommt er jetzt kalte Füße und muss um sein Lieblingsprojekt bangen. Doch andererseits hat jeder Staat ein Recht darauf, Projekte wie diesen ESM auf seine Vereinbarkeit mit den nationalen Gesetzen genauestens zu prüfen. Auch Österreich hätte dieses Recht, doch bei uns entscheiden Politiker, die keine Ahnung davon haben, worum es eigentlich geht. Hier wird alles abgenickt was aus Brüssel kommt. Man will ja "Musterschüler" sein und das auch noch bleiben. Armes Österreich! Eine ad hoc-Entscheidung nach Junckers Nase wäre das Schlechteste, was passieren könnte. Er und seine 4er-Bande wollen mit aller Macht ihr "neues Europa" inlc. ESM durchsetzen, aber die Bevölkerung soll nicht gefragt werden. Hier sieht man wieder wie diktatorisch diese EU-Bürkraten vorgehen wollen und daran müssen (!) sie gehindert werden.

Re: Insbesondere Herr Juncker

Als Österreicher ist es nicht recht, auf Herrn Juncker herumzuhacken.

Er vertritt genau die Meinung welche unsere Bundesregierung und die Mehrheit des Nationalrats auch vertritt.

Also erst einmal die Eigenen bashen. Da haben Sie genug zu tun.

 
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